Putins Tanz auf der Nase der Transatlantiker – Russland, Deutschland und das Ringen um Rationalität – www.NachDenkSeiten.de

Putins Tanz auf der Nase der Transatlantiker – Russland, Deutschland und das Ringen um Rationalität – www.NachDenkSeiten.de

20-08-18 01:51:00,

20. August 2018 um 12:15 Uhr | Verantwortlich:

Putins Tanz auf der Nase der Transatlantiker – Russland, Deutschland und das Ringen um Rationalität

Veröffentlicht in: Außen- und Sicherheitspolitik, Energiepolitik, Strategien der Meinungsmache

Mit dem skurrilen Auftritt des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Österreich und dem anschließenden Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel wollten Russland und europäische Partner mutmaßlich klarstellen: „Wir lassen uns nicht erpressen.“ Das zielstrebige Vorantreiben der Pipeline Nord Stream 2 wiegt bei der Analyse der deutsch-russischen Beziehungen schwerer als die antirussische Propaganda. Von Tobias Riegel.

Man muss die österreichische Außenministerin Karin Kneissl (parteilos, für die FPÖ) nicht wertschätzen, um die hohe Symbolik ihrer Hochzeitsfotos mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin einzuordnen. An diesem Wochenende haben Russland und europäische Partner mit minimalem Aufwand eine effektvolle Botschaft platziert: „Wir tanzen auf den Hochzeiten, auf denen wir wollen!“ Man könnte anfügen: „Und nicht auf denen, die uns die USA zugestehen.“ Die ganze Inszenierung des Putin-Besuchs sollte eine übersteigerte „Normalität“ suggerieren – als sei es selbstverständlich, dass ein verfemter Regierungschef nach vier Jahren erstmals wieder die Bundeskanzlerin besucht oder öffentlich mit „umstrittenen“ Politikerinnen turtelt. Der Tanz auf der Hochzeit war denn auch ein ziemlich dreister Tanz auf der Nase der Transatlantiker.

Die Motive für das Putin-Merkel-Treffen hat auch die „Tagesschau“ mutmaßlich richtig analysiert: “Angesichts eines irrlichternden Präsidenten in den USA finden Merkel und Putin wieder näher zusammen.” Und ausnahmsweise möchte man auch Stefan Meister von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik zustimmen: “Die (Merkel und Putin) werden vor allem gegenüber den Amerikanern demonstrieren wollen, dass es Interessenüberschneidungen gibt und dass man sich nicht erpressen lassen will bei bestimmten Themen.“

„Nebenbei“ wird Nord Stream 2 festgeklopft

Geschickt wurde die Energiepolitik in die Dramaturgie der Putin-Visite mit einbezogen. Das zielstrebige Vorantreiben der von den USA bekämpften Pipeline Nord Stream 2 sollte dabei ebenso wie der ganze Besuch etwas Selbstverständliches verströmen – dementsprechend niedrig werden die jüngsten konkreten Fortschritte bei der Entwicklung der Pipeline gehängt. Dass Russland und Deutschland dieses hochpolitische Projekt als „rein wirtschaftlich“ bezeichnen, ist mutmaßlich Teil einer Strategie: Unbeirrt von Sanktionen und antirussischer Stimmungsmache und unter dem Radar der oberflächlichen Politik-Berichterstattung wird handfeste deutsch-russische Politik vorangetrieben.

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Warum der Engländer Stanhope? | threeman.org

Warum der Engländer Stanhope? | threeman.org

20-08-18 01:47:00,

Kaspar Hauser Festspiele, Ansbach, Deutschland

4.8.2018

Vortrag: „Warum der Engländer Stanhope?“

                       von Terry Boardman

Guten morgen.  Ich möchte Eckart Böhmer danken, mir die Gelegenheit zu geben nochmal hier bei den Kaspar Hauser Festpielen zu sprechen, zu diesem Thema das nicht nur für unser Verständnis der Vergangenheit so wichtig ist sondern auch für die Zukunft Europas. Ich muß aber mit zwei Bitten um Ihre Entschuldigung beginnen. Erstens, daß ich mein Vortrag im alten mittelalterlichen Stil wegen der Schwäche meines gebrochenen deutsch vorlesen muß and zweitens, daß Sie sicher viele undeutsche Ausdrücke und Satzfolgerungen hören werden. Entschuldigung.

„Warum der Engländer Stanhope?“ Diese Frage kann auf zwei Arten beantwortet werden, die eine eher konventionelle, die andere tiefer, aber spekulativer.  Ich möchte zunächst kurz von einem Gesamtbild der Umstände in Europa im frühen  19en Jahrhundert zum Mann Lord Stanhope übergehen: durch den Kriegen von 1793-1815 hatte England das Zepter der Weltherrschaft weg von  Frankreich endgültig übernommen. England versuchte stets, das Entstehen eines europäischen Rivalen zu verhindern, der Englands Kontrolle über Indien möglicherweise in Frage stellen könnte. Indien war für England immer die Priorität. Frankreich und Russland waren in der Lage, diese Kontrolle in Frage zu stellen. 100 Jahre später zeigte das vereinigte Deutsche Reich, daß es auch in einer solchen Lage war. Seit über 100 Jahren hatte England gegen Frankreich um die Weltherrschaft gekämpft und 1815 besiegte England schließlich Frankreich. Danach, im Bestreben, Frankreich unter Kontrolle zu halten, wurde der wichtigste kontinentale Verbündete der konservativen Regierung Englands in den 1810er Jahren  Metternichs Österreich. Metternichs Sekretär u. Hauptberater, Friedrich von Gentz, hatte eine lange und tiefe persönliche Verbindung zu England. Darüber hinaus waren Metternich und Gentz persönlich sehr verschuldet gegenüber den österreichischen Rothschilds, die eng mit Nathan Rothschild in England zusammenarbeiteten, der in den 1810er und 20er Jahren seine Finanzkraft in England stark ausbaute.

1815 bei dem Wiener Kongress waren die Interessen der konservativen Regierung in England mit denen von Metternich in Österreich (gegen Rußland und Preußen) verbunden. England übertrug die Kontrolle über das Rheinland nach Preußen und hat 1815 die Herstellung des Königreichs der Vereinigten Niederlande unterstützt (und später, 1830, auch die des Königreichs Belgiens). Die Briten haben diese Politik entwickelt, um Frankreich zu säumen und “einzudämmen” (man vergleiche die Eindämmungspolitik gegen Sowjetrussland 1947).

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UN-Sekretariat verbot insgeheim Hilfe bei Wiederaufbau Syriens – Lawrow

UN-Sekretariat verbot insgeheim Hilfe bei Wiederaufbau Syriens – Lawrow

20-08-18 01:46:00,

Politik

13:15 20.08.2018(aktualisiert 14:05 20.08.2018) Zum Kurzlink

Das UN-Sekretariat hat den Strukturen der Organisation insgeheim verboten, beim Wiederaufbau der syrischen Wirtschaft zu helfen. Dies sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow.

„Es hat sich herausgestellt, dass das politische Department des UN-Sekretariats tatsächlich noch im Herbst des vergangenen Jahres eine geheime Direktive verabschiedet und diese innerhalb des ganzen UN-Systems verbreitet hat, die den zu diesem System gehörenden Organisationen verbietet, sich an irgendwelchen Projekten zum Wiederaufbau der syrischen Wirtschaft zu beteiligen. Nur humanitäre Hilfe, nichts mehr“, sagte Lawrow.

©
REUTERS / Khalil Ashawi

„Und wieder wurde die Bedingung gestellt, dass man sich nur nach der Erlangung eines Fortschritts im so genannten politischen Wechsel mit dem Wiederaufbau Syriens befassen dürfe“, fügte der Außenminister hinzu. 

Moskau richtete laut Lawrow eine entsprechende Anfrage an den UN-Generalsekretär António Guterres und äußerte seine Hoffnung, dass er diese Frage klären werde.

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Washington’s Silent Weapon for Not-so-quiet Wars | New Eastern Outlook

Washington’s Silent Weapon for Not-so-quiet Wars | New Eastern Outlook

20-08-18 01:05:00,

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Today by far the deadliest weapon of mass destruction in Washington’s arsenal lies not with the Pentagon or its traditional killing machines. It’s de facto a silent weapon: the ability of Washington to control the global supply of money, of dollars, through actions of the privately-owned Federal Reserve in coordination with the US Treasury and select Wall Street financial groups. Developed over a period of decades since the decoupling of the dollar from gold by Nixon in August, 1971, today control of the dollar is a financial weapon that few if any rival nations are prepared to withstand, at least not yet.

Ten years ago, in September, 2008, US Treasury Secretary, former Wall Street banker Henry Paulson, deliberately pulled the plug on the global dollar system by allowing the mid-sized Wall Street investment bank, Lehman Bros go under. At that point, with aid of the infinite money-creating resources of the Fed known as Quantitative Easing, the half-dozen top banks of Wall Street, including Paulson’s own Goldman Sachs, were rescued from a debacle their exotic securitized finance created. The Fed also acted to give unprecedented hundreds of billions of US dollar credit lines to EU central banks to avert a dollar shortage that would clearly have brought the entire global financial architecture crashing down. At the time six Eurozone banks had dollar liabilities in excess of 100% of their country GDP.

A World Full of Dollars

Since that time a decade ago, the supply of cheap dollars to the global financial system has risen to unprecedented levels. The Institute for International Finance in Washington estimates the debt of households, governments, corporations and the financial sector in the 30 largest emerging markets rose to 211% of gross domestic product at the start of this year. It was 143% at the end of 2008.

Further data from the Washington IIF indicate the scale of a debt trap that is only in early stages of detonating across the less-advanced economies from Latin America to Turkey to Asia. Excluding China, emerging market total debt, in all currencies including domestic, has nearly doubled from 15 trillion dollars in 2007 to 27 trillion dollars at end of 2017. China debt in the same time went from 6 trillion dollars to 36 trillion dollars according to IIF.

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Israëlisch vredesactivist Uri Avnery overleden | Uitpers

Israëlisch vredesactivist Uri Avnery overleden | Uitpers

20-08-18 01:04:00,

Hoewel hij door velen omschreven werd als een emotieloze koele kikker (wat hij trouwens ook vanzichzelf vond), sneden zijn analyses – die je op Counterpunch kan lezen – altijd hout. Ze waren visionair, met veel doorzicht geschreven en, ja, ook met een zekere empathie geschreven. Van rechtse zionist transformeerde hij tot linkse voorvechter van Palestijnse rechten. Hij was geboren in het Duitse Beckum in 1923 maar emigreerde tien jaar later na de machtsovername van de Nazi’s, met zijn ouders naar het toenmalige Britse mandaatgebied Palestina. In 1938 sluit hij zich aan bij Irgun, een paramilitaire organisatie verbonden met het radicale revisionistische zionisme van Jabotinsky. Hij was toen nog te jong om te vechten en begon er zijn carrière als journalist. Tien jaar later vocht hij wel mee in de Israëlische-Arabische oorlog van 1948, toen bij de vestigiging van de Israëlische staat een deel van Palestina etnisch werd gezuiverd. Het is pas vanaf het midden van de jaren vijftig dat hij het roer volledig omgooit en daarbij zelfs ijvert voor een regionale federatie van Israël met zijn Arabische buren. In diezelfde periode verdedigt hij als een van de eersten in Israël, de idee van een Palestijnse staat (eerst nog als een Jordaan-Palestijnse staat) die dan een federatie zou vormen met Israël.

Van 1965 tot 1974 en vervolgens nog eens van 1979 tot 1981 was hij lid van de Knesset, het Israëlische parlement. Hij was een van de eerste politici die contacten aanknoopte en onderhield met de PLO, waardoor hij van oorlogsheld tot publieke vijand nummer één werd uitgeroepen. Tijdens de Israëlische invasie van Libanon in 1982 en de belegering van Beiroet zal hij PLO-leider Yasser Arafat daar voor het eerst ter plaatse ontmoeten. Zijn regelmatige contacten met Arafat en andere PLO-ers worden hem in Israël niet in dank afgenomen. Zijn moeder onterfde hem daarvoor. Tijdens de tweede Intifada trok hij in 2003 naar de Muqata (presidentieel paleis) in Ramallah als ‘menselijk schild’ uit vrees voor plannen om Arafat te vermoorden tijdens de Israëlische belegering. Al van in de jaren zestig ijverden kabinetsleden er voor om hem te laten vervolgen voor ‘hoogverraad’ vanwege zijn banden met ‘terroristen’. Vanuit kolonistenkringen kreeg hij openlijke doodsbedreigingen.

Wellicht heeft hij nooit helemaal afscheid genomen van het zionisme. Wel was hij niet te beroerd om zijn eigen politieke activiteiten als radicale zionist te bekritiseren.

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Military Parade Cancelled, How Does Peace Movement Build on This Victory? | Global Research – Centre for Research on Globalization

Military Parade Cancelled, How Does Peace Movement Build on This Victory? | Global Research – Centre for Research on Globalization

20-08-18 01:04:00,

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This week, the Trump military parade, planned for November 10, was canceled for 2018. In February, a coalition of groups went public, announcing we would organize to stop the military parade and, if it went forward, to mobilize more people at the parade calling for peace and an end to war than supporting militarism. The coalition called for “ending the wars at home and abroad.”

The No Trump Military Parade coalition intended to show the world that the people of the United States do not support war. The coalition has been meeting regularly to build toward organized mass opposition to the proposed parade. People were working to make this protest a take-off for a renewed peace movement in a country exhausted by never-ending wars and massive military spending, but our first goal was to stop the parade from happening.

We say No to War sign seen at a 2007 anti-war protest. (Photo by Thiago Santos on flickr)

Momentum Builds For Mass Opposition To Trump Military Parade, As Costs Mount

The protest turned into a weekend of activities linked with the October 21 Women’s March on the Pentagon. The Women’s March was planning to include a daily vigil at the Pentagon until the military parade protest weekend. The theme of the weekend was “Divest from War, Invest in Peace.” On Friday, November 9, we planned a nonviolent direct action training for those who could risk arrest to stop the parade. That evening, CODE PINK was organizing a peace concert, “Peace Rocks”, on the mall. And, throughout that weekend, we were going to participate in Catharsis on the Mall: A Vigil for Healing, where we were going to create art for this Burning Man-like event to demonstrate the transformation of ending war and creating a peace economy.

On November 10, the day of the military parade, the ANSWER Coalition, part of the No Trump Military Parade coalition, had permits for both possible parade routes where peace advocates would hold a concentrated presence and rally alongside the parade. A work group was planning nonviolent direct actions, called “Rain on Trump’s Parade,” to stop the parade.

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Tagesdosis 20.8.2018 – Hallo Andrea Nahles… | KenFM.de

Tagesdosis 20.8.2018 – Hallo Andrea Nahles… | KenFM.de

20-08-18 01:03:00,

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Ein Kommentar von Susan Bonath.

…als ich am Samstag las, wie du als nun SPD-Vorsitzende durch die Medien trötetest, man müsse die Hartz-IV-Sanktionen gegen Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren abschaffen, musste ich zunächst an Manuel denken.

Es ist wohl fünf Jahre her, als ich den damals schmächtigen 20jährigen traf. Manuel wollte sterben. Von einer Brücke springen, oder von einem Hochhaus, sagte er. Denn das Jobcenter hatte ihm seine gesamten Bezüge gestrichen. Weil er zum zweiten Mal weniger als die zehn geforderten Bewerbungen nachweisen konnte. Sein Vermieter wollte ihm die Wohnung kündigen. Eine heruntergekommene Obdachlosenunterkunft kam für ihn nicht in Frage. Schon einmal war er aus einer solchen abgehauen, auf die Straße, unter die Brücke, viel Alkohol, viele Drogen. Mit 16 Jahren hatte ihn ein Kinderheim in eine solche verfrachtet. Weil er sich nicht an einige Auflagen des Jugendamtes gehalten hatte. Dank einer engagierten Sozialarbeiterin hatte Manuel gerade erst neu versucht, auf eigenen Beinen zu stehen. Ohne Eltern, die ihm unter die Arme griffen. Und nun das: Totalsanktion. Er sammelte Flaschen, um an Essen zu gelangen.

Nun, Andrea, du kennst natürlich Manuel und all die anderen in seiner Lage nicht. Manuel spielt in deiner Welt keine Rolle. Er ist dir völlig egal. Sei erinnert: Deine Partei, die SPD, hatte 2005 zusammen mit den Grünen auf Druck der Wirtschaftslobby, der Union und der FDP das Gesetz mit dem Namen des Schwerkriminellen Peter Hartz eingeführt. 2007 hatte dein Parteikollege Franz Müntefering –  du erinnerst dich doch, wie er herumposaunt hatte, dass nicht essen solle, wer nicht arbeitet – gemeinsam mit CDU und CSU die Sanktionen gegen 15- bis 24jährige derart verschärft, dass schon beim ersten Auflagenverstoß die Leistung für drei Monate wegfällt. Wenn wir von »Leistung« sprechen, reden wir von einem so klein gerechneten Existenzminimum, das nach Abzug von Strom, Telefon und Versicherungen kaum was bleibt.

Und dann, 2013, kamst du. Unzählige Male teilten mir deine Pressesprecher im Bundesministerium für Arbeit und Soziales in den vier darauf folgenden Jahren deiner Zeit als Arbeitsministerin lapidar mit, dass Sanktionen gegen Erwerbslose, ob jünger oder älter,

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Griechenland: Zu Tode gespart

Griechenland: Zu Tode gespart

20-08-18 01:03:00,

  1. Griechenland: Zu Tode gespart

  2. Berliner Krisenmythen

  3. Bitteres Fazit und düsterer Ausblick


  4. Auf einer Seite lesen

Ein Überblick über das schäublerische Spardiktat, das Griechenland sozioökonomisch verwüstete

Am heutigen Monat, den 20. August, ist es endlich soweit: Nach acht bitteren Jahren verlässt Griechenland das Krisenprogramm von EU und IWF. Dies gibt Anlass für eine Rückschau auf den verheerenden Krisenverlauf in Hellas, der in seiner Härte beispiellos ist im Nachkriegs-Europa, wie etwa die Basler Zeitung bemerkte: “Kein anderes europäisches Land musste in der Nachkriegszeit eine derart brutale Rosskur erdulden.”

Verglichen mit dem Vorkrisenstand sei die Wirtschaftsleistung Griechenlands um ein Viertel geschrumpft, die verfügbaren Einkommen seien im Schnitt sogar um ein Drittel eingebrochen. Angesichts der evidenten sozioökonomischen Verwüstungen haben sich bei der Rückschau auf die Krisenpolitik gegenüber Griechenland auch etliche Verantwortliche zu der einen oder anderen selbstkritischen Äußerung durchgerungen.

“Auch Fehler gemacht”

Klaus Regling, Chef des Europäischen Rettungsfonds ESM, erklärte gegenüber dem Spiegel, es “wäre arrogant zu sagen, wir hätten alles richtig gemacht”. Für diese “schlimmste Krise seit der Großen Depression” hätte es einfach “kein Drehbuch” gegeben. Der “Vordenker” der brachialen schäublerischen Sparpolitik gegenüber Hellas, Ludger Schuknecht, räumte ebenfalls ein, in seiner Funktion als Chefökonom im Bundesfinanzministerium und Architekt der griechischen Austeritätspolitik “auch Fehler gemacht” zu haben.

Dennoch betonten beide Spitzenfunktionäre, die politische Antwort Berlins auf die Krise, die aus einem rabiaten Austeritätsprogramm bestand, sei prinzipiell richtig gewesen. Auch in der öffentlichen Rückschau dominiert somit weiterhin das in der Bundesrepublik im Krisenverlauf etablierte ideologische Narrativ der Reformunwilligkeit oder Reformunfähigkeit des Mittelmeerlandes, mit dem die desaströsen sozioökonomischen Folgen der Berliner Austeritätspolitik in Hellas rationalisiert wurden.

Der deutsche Krisenmythos, der den Griechen und Südeuropäern die Schuld gibt für Ausbruch und Verlauf der Eurokrise, bleibt somit ungebrochen.

Das Handelsblatt sieht die Ursachen des weitgehenden Zusammenbruchs der griechischen Ökonomie in zerrütteten Finanzen und großen Strukturproblemen, die “tief im politischen System verwurzelt” seien. Spiegel-Online lässt griechische Ökonomen zu Wort kommen, die die “Staatsgläubigkeit” der Griechen für den Krisenverlauf verantwortlich machen.

Von Athen nicht genutzte Chancen?  » Lees verder

Sonja Postema, de overheid zaait desinformatie!

Sonja Postema, de overheid zaait desinformatie!

20-08-18 01:01:00,

Artsen en politici blijken hardhorig wanneer men de therapeutische effecten van medicinale cannabis (MC) opsomt. Toch zijn er heel wat getuigenissen van personen die zeer goede resultaten oogstten met medicinaal cannabisgebruik. Hierna leest u de getuigenis van een dappere Nederlandse vrouw die heel wat te verduren kreeg, eer ze met MC enige verlichting kende. Hopelijk zijn artsen en politici bereid om hun (voor)oordeel aangaande MC te heroverwegen. Mensen hebben recht op de hoogste gezondheidsstandaard.

Sonja Postema is een 38-jarige dame uit Nijmegen. Van kindsbeen af kampte ze met ontwrichtingen van pols, knie of enkel. Dokters zagen in de herhaalde blessures geen systematische aandoening, waardoor ze haar telkens voor ieder ongeluk afzonderlijk behandelden. Het intensief turnen en jeugdige groeispurten werden als mogelijke schuldigen van de pijn en herhaaldelijke ontwrichtingen aangewezen. Omdat de pijn al vlug niet meer te harden was, begon Sonja vanaf haar vijftiende chronisch pijnstillers te slikken. Aanvankelijk gebruikt ze diclofenac, een NSAID, maar binnen een korte tijd moesten de artsen zwaarder geschut inzetten om de hel van het chronisch pijnlijden te verzachten. Daarbij kreeg ze niet alleen morfineachtige medicijnen maar ook anti-epileptica voorgeschoteld. “Zware troep waardoor je niet meer kan functioneren”, is haar oordeel hierover.

Tijdens het verouderen verslechterde haar toestand. In 2008, bij een bezoek aan de revalidatiearts, krijgt ze te horen dat er mogelijks meer aan de hand is, dan de dokters tot dan toe vermoedden. Haar extreme soepelheid blijkt niet alleen de vrucht van haar turnverleden wanneer men haar met Ehlers Danlos (type 3)[1] diagnosticeerde. Een erfelijke aandoening dat zich door een veralgemeende hypermobiliteit van spieren en gewrichten kenmerkt. Plots is duidelijk waarom Sonja’s gewrichten zo makkelijk uit de kom geraken, er steeds weer terugkomende spier- en gewrichtsontstekingen op volgen en verschillende soorten pijnen haar als een schaduw in het leven vergezellen.

Sonja maakte een opleiding Juridisch Openbaar Bestuur af, en werkte op de financiële administratie van een onderwijsopleiding. Nadat ze al bijna twee jaar van het werk thuis was, werd ze zeven jaar geleden vanwege haar bindweefselaandoening volledig arbeidsongeschikt bevonden. In huis en voor korte uitjes probeert ze nog zoveel als mogelijk te lopen. Voor verdere verplaatsingen heeft ze een handbewogen rolstoel met een goede zit- en rugondersteuning. Hierop kan ze een elektrische aandrijving bevestigen die ze gebruikt om grotere afstanden te overbruggen.

Tot tweeënhalf jaar geleden gebruikte ze zaldiar tegen pijn,

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Alleged Chlorine Attacks in Syria 2014-18 report of investigation – FREESURIYAH

Alleged Chlorine Attacks in Syria 2014-18 report of investigation – FREESURIYAH

20-08-18 01:01:00,

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Alleged Chlorine Attacks in Syria 2014-18

Briefing note: the alleged chemical attack in Douma on 7 April 2018, and other alleged chlorine attacks in Syria since 2014
By Paul McKeigue, Jake Mason, David Miller, Piers Robinson
Members of Working Group on Syria, Propaganda and Media

1 Summary

  • Early statements by the US and French governments that a nerve agent had been used in the alleged chemical attack in Douma on 7 April 2018 were rebutted by the OPCW Fact-Finding mission which reported that neither environmental samples obtained on-site nor blood samples from purported victims contained any trace of nerve agent. This indicates that the US and French governments were poorly informed at the time of the US-led missile attack on Syria on 14 April.
  • The Prime Minister misled the House of Commons by stating on 16 April that the OPCW team had been prevented from visiting the Douma attack site by the Syrian authorities and the Russian military, and may also have misled the House by stating that the US-led missile attack was “specifically targeted at three sites” allegedly associated with chemical weapons (rather than targeted on Syrian military infrastructure as reported elsewhere).

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Turkse lira meest ondergewaardeerde munt – Marketupdate

Turkse lira meest ondergewaardeerde munt – Marketupdate

20-08-18 01:00:00,

De Turkse lira werd de afgelopen weken hard afgestraft en is inmiddels de meest ondergewaardeerde valuta ter wereld. Dat is wanneer je de waarde van een munt afzet tegen de prijs van een Big Mac menu bij de Mac Donalds, de zogeheten Big Mac Index. Bestel je in Turkije een maaltijd bij deze fastfoodketen, dan is deze in vergelijking met de rest van de wereld momenteel 66,43% te goedkoop.

Ook de Russische roebel, de Zuid-Afrikaanse rand en de Argentijnse peso zijn op dit moment bijzonder ondergewaardeerd, wanneer je de prijs van het Big Mac menu in de lokale munteenheid vergelijkt met de prijzen elders in de wereld. De plek waar je het minste waar krijgt voor je geld is Zwitserland, daar betaal je volgens de Big Mac index momenteel 23,65% teveel voor dezelfde maaltijd.

World’s most undervalued currency? #Turkey Lira is 66.4% undervalued when measured by Big-Mac-Index Purchasing Power Parity. pic.twitter.com/GaAiQnU52e

— Holger Zschaepitz (@Schuldensuehner) August 19, 2018

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Kurz eingeworfen: “Handelskrieg wird die USA am Härtesten treffen” – Soren Skou, Maersk | www.konjunktion.info

Kurz eingeworfen: “Handelskrieg wird die USA am Härtesten treffen” – Soren Skou, Maersk | www.konjunktion.info

20-08-18 01:00:00,

Kurz eingeworfen - Bildquelle: Wikipedia / 4028mdk09Kurz eingeworfen - Bildquelle: Wikipedia / 4028mdk09

Kurz eingeworfen – Bildquelle: Wikipedia / 4028mdk09

Der von Donald Trump los getretene Handelskrieg scheint den Nebeneffekt explodierender Frachtkosten mit sich zu bringen. In Kombination mit dem steigenden US-Dollar-Index ziehen die Kosten bei Schiffracht gerade massiv an. Da der größte Teil des globalen Handels in US-Dollar (und auch der Schiffsgüterverkehr) abgerechnet wird, bedeutet ein hoher US-Dollar-Index auch höhere Kosten beim Wechsel in Fremdwährungen.

Es wird daher nur eine Frage der Zeit sein, bis die Emerging Markets nach Alternativen suchen werden, um diese “Doppelbelastung” zu umgehen. Sowohl der Handeslkrieg als auch die steigenden Kosten werden diese Länder dazu zwingen, dass sie nach diesen Alternativern suchen und sich damit vom US-Dollar als Weltreservewährung abwenden werden.

Ich bleibe bei meiner bisherigen Linie und sehe weiterhin den US-Dollar als eigentliches Ziel hinter Aktionen wie dem Handelskrieg. Der Pfeiler, der fallen muss, bevor die bereits in Position gebrachten Sündenböcke medial für den Zusammenbruch des uns bekannten Systems verantwortlich gemacht werden.

Zum Thema Frachtkosten noch ein kleiner Auszug aus einem Bloomberg-Artikel:

Die US-Wirtschaft wird von einem eskalierenden globalen Handelskrieg um ein Vielfaches härter getroffen sein als der Rest der Welt, so der Vorstandsvorsitzende von A. P. Moller-Maersk A/S.

Soren Skou, Betreiber der größten Reederei der Welt in Kopenhagen, sagte, die Folgen der derzeitigen protektionistischen Welle könnten “leicht in den USA größer werden [als anderswo]”. Zölle könnten das jährliche Welthandelswachstum um 0,1 bis 0,3 Prozent verlangsamen, während für die USA der Effekt “vielleicht 3 oder 4 Prozent” betragen könnte, sagte er am Freitag in der Zentrale von Maersk. “Und das wäre definitiv nicht gut.”

Das Unternehmen transportiert etwa 20 Prozent der weltweiten Konsumgüter auf See und ist damit in einer einzigartigen Position, um die Auswirkungen der Zölle auf die Handelsströme zu messen. Maersk hat in der Vergangenheit mit seiner Kultur gebrochen, jede politische Debatte zu vermeiden, um die Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump zu kritisieren.

Maersk konzentriert sich auf die Handelsströme zwischen Europa und Asien, und bisher wurde das Geschäft nicht direkt durch Zölle beeinträchtigt. Tatsächlich ist die Nachfrage im zweiten Quartal um 4 Prozent gestiegen. Aber Skou sagt, dass sich das ändern könnte,

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Volkskrant-columniste schaart zich achter lastercampagne tegen Corbyn – The Rights Forum

Volkskrant-columniste schaart zich achter lastercampagne tegen Corbyn – The Rights Forum

20-08-18 09:30:00,

Nieuws

Israël-lobby

PvdA Jeremy Corbyn Elma Drayer Verenigd Koninkrijk PLO IHRA Volkskrant CIDI antisemitisme Media Israël-lobby nieuwsanalyse

ABP: stop met investeren in Israëls kolonisering

Teken de petitie

Teken nu!

Israël-lobby / Volkskrant-columniste schaart zich achter lastercampagne tegen Corbyn

De grootse lastercampagne tegen Labourleider Jeremy Corbyn is een schoolvoorbeeld van het opereren van de Israël-lobby. Wie zich openlijk tegen Israëls Palestinapolitiek keert, wordt als antisemiet aan de schandpaal genageld. In de Volkskrant levert Elma Drayer een bijdrage aan het besmeuren van Corbyn.

Labourleider Jeremy Corbyn.Middle East Monitor 

Nog nooit heeft Jeremy Corbyn gezegd dat joden hetzelfde recht op zelfbeschikking hebben als Palestijnen. Dat beweert althans Elma Drayer in haar column in de Volkskrant getiteld ‘Met een griezel als Jeremy Corbyn moet je niks te maken willen hebben’. De Labourleider rijdt een antisemitische schaats en vereert Palestijnse terroristen, betoogt Drayer. Zo’n figuur moet je buiten de deur houden, boycotten. Haar oproep is gericht aan de PvdA, waar Corbyn onlangs te gast was.

Een kleine twee weken eerder publiceerde Corbyn een opiniestuk in de Britse krant The Guardian, waarin hij onomwonden stelde dat het recht op joodse zelfbeschikking net zo min mag worden ontkend als de Palestijnse rechten en aspiraties. Het is niet de enige recente publicatie die duidelijk maakt dat Drayers verwijt aan Corbyn een verzinsel is. Een dikke maand eerder publiceerde Labour een gedragscode met betrekking tot antisemitisme. Daarin staat, onder verwijzing naar het Handvest van de Verenigde Naties, dat het joodse volk hetzelfde recht op zelfbeschikking heeft als ieder ander volk, en dat ontkenning daarvan een vorm van antisemitisme is:

Article 1(2) of the 1948 UN Charter refers to ‘respect for the principle of equal rights and self- determination of peoples’. The Party is clear that the Jewish people have the same right to self-determination as any other people.

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Banken müssen vermehrt Kunden-Daten an Steuerbehörden liefern

Banken müssen vermehrt Kunden-Daten an Steuerbehörden liefern

20-08-18 09:26:00,

Kabel an einem Server. (Foto: dpa)

Kabel an einem Server. (Foto: dpa)

Die Justizbehörden haben in diesem Jahr bei der Verfolgung von Steuerbetrug, Sozialmissbrauch und säumiger Privatschuldner so häufig Kundendaten von Banken abgefragt wie nie zuvor. Beim zuständigen Bundeszentralamt für Steuern seien im ersten Halbjahr 391.442 Kontenabfragen von Steuerbehörden, Sozialämtern und Gerichtsvollziehern eingegangen, berichtete die dpa unter Berufung auf das Bundesfinanzministerium. Das seien 38 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum gewesen.

Seit 2005 dürfen Behörden Konten von Bürgern ermitteln, seit 2013 auch Gerichtsvollzieher. Die Stellen erhalten nur Informationen zur Existenz des Kontos sowie einer möglichen Löschung, zudem den Namen und das Geburtsdatum des Bürgers. Kontostände oder Kontobewegungen werden ihnen nicht mitgeteilt. Aufgrund der größeren Zugriffsrechte für Behörden ist die Zahl der Abfragen von Kundendaten seit 2010 stark gestiegen, von damals 56.669 auf 692.166 im Jahr 2017.

Die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff sieht die Entwicklung kritisch. Mit der stetig steigenden Zahl der Abrufersuche „steigt auch das Risiko für fehlerhafte Datenübermittlungen oder Personenverwechslungen“, sagte die CDU-Politikerin. Für Betroffene könne das im Einzelfall äußerst unangenehme Folgen wie Kontensperrungen nach sich ziehen. „Der Gesetzgeber sollte daher prüfen, ob weit gestreute Abrufbefugnisse wie beim Kontenabrufverfahren wirklich zwingend erforderlich sind.“

 

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China: U-Bahn-Fahrgäste werden mit Gesichtserkennung registriert

China: U-Bahn-Fahrgäste werden mit Gesichtserkennung registriert

20-08-18 09:26:00,

Fahrgäste in der Pekinger U-Bahn. (Foto: dpa)

Fahrgäste in der Pekinger U-Bahn. (Foto: dpa)

U-Bahn-Fahrgäste in Peking werden in Zukunft mittels biometrischer Gesichts- und Handflächen-Erkennung registriert.

Die U-Bahn-Betreibergesellschaft von Peking wird in Zukunft die Beförderung ihrer Fahrgäste mittels biometrischer Gesichts- oder Handerkennung organisieren. Das meldet die China Daily. Welches der beiden Systeme zur Anwendung gelangt, ist noch nicht entschieden. Bei der Gesichtserkennung würden die Passagiere beim Betreten der U-Bahn-Station von Kameras erfasst, die mit Online-Netzwerken verbunden sind. Bei der Handerkennung würden die Passagiere mit der Handfläche über ein Erkennungsgerät streichen. Wie der Bezahlmodus organisiert werden soll, steht noch nicht fest. In Schanghai wird die Handerkennung bereits seit einiger Zeit angewandt. Die Angehörigen bestimmter Gruppen – beispielsweise pensionierte Kader-Angehörige, Kriegs-Veteranen und Blinde – weisen sich auf diese Weise aus und brauchen kein Ticket zu lösen.

Als Grund für die Einführung der neuen Registrierungs-Methode nannte der stellvertretende chinesische Verkehrsminister den ausufernden Passagier-Verkehr in Peking. Besonders morgens und am späten Nachmittag formen sich vor den Eingängen zu den U-Bahn-Stationen lange Schlangen. In Peking gibt es 22 U-Bahn-Linien mit einem Streckennetz von 608 Kilometern. Die U-Bahn befördert jeden Werktag mehr als zehn Millionen Menschen. Pro Jahr sind das mehr als drei Milliarden Einzelfahrten. Das Fahrgast-Aufkommen erhöht sich jedes Jahr um mehr als sechs Prozent.

In China geschieht der Einsatz von Erkennungs-Technologie routinemäßig. Sie wird nicht nur von der Polizei zur Verbrechensbekämpfung genutzt, sondern beispielsweise auch von Schnellrestaurants, um Bestellungen schneller abarbeiten zu können.

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Interview 1378 – James Corbett on Voluntaryism and Conspiracies : The Corbett Report

Interview 1378 – James Corbett on Voluntaryism and Conspiracies : The Corbett Report

20-08-18 09:18:00,

Drazen says:


08/20/2018 at 6:09 pm

James,

The point you made about a statute of limitation in peoples minds about past deceptions is interesting. I sense it may have something to do with the fear people may have of feeling compelled to do something about it, if the deception was committed in a time frame in which they have influence.

Obviously, people today can have no influence on an event 80 years ago, so they are more willing to accept a deception in that time frame.

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The CIA Owns the US and European Media

The CIA Owns the US and European Media

20-08-18 09:18:00,

The press service of the Patriarch of All Russias announced that the first person in the Russian Orthodox Church, Patriarch Kirill, will visit Istanbul on August 31, 2018, for a “very important talk” with his colleague, the Ecumenical Patriarch Bartholomew.

All Russia and all of Ukraine will be watching this meeting with their hearts beating. Bartholomew, even though not playing in the Orthodox world the same role as the Pope plays in the Catholic one, is in a “make or break” position now. Bartholomew has been asked by the Ukrainian president Petro Poroshenko to separate the Ukrainian “sister church” from the Moscow Patriarchate. The problem is that Russian and Ukrainian Orthodox believers belonged to the same church since Russia’s baptism in 988 AD, which makes it more than 1000 years. (Kirill is traditionally called the Patriarch of All Russias, meaning the White Russia, i.e. Belarus, and Small Russia, i.e. Ukraine.)

The head of the un-recognized pro-Poroshenko “alternative” Ukrainian church, Filaret Denisenko, said that Bartholomew’s agreement will mean an immediate confiscation of all the temples, chapels and monasteries in the country from the “pro-Moscow” church to the newly formed Unified Orthodox Church of Ukraine, which president Poroshenko announced would be founded right after getting Bartholomew’s eventual permission. Bartholomew’s response is awaited in September, so the visit of the Russian Patriarch to Bartholomew’s office in Istanbul has an urgent character. In Ukraine, several deputies warned of “bloody consequences” if the buildings of prayer start to be taken away from the traditional church.

The Duran’s Alex Christoforou and Political Analyst with Sputnik International, Dmitry Babich, discuss the move by Ukraine President Poroshenko to divide the Russian Orthodox Church and execute a massive land grab against the Russian Church that would be historic in size and scope.

Remember to Please Subscribe to The Duran’s YouTube Channel.

TURMOIL AROUND THE ANNIVERSARY

In The end of July 2018, on the eve of the 1030th anniversary of the Baptism of Kievan Rus, an Eastern Slavic proto-state, on whose territory the three modern states of Russia, Ukraine and Belarus are located today, the events of that long past epoch were suddenly echoed by some very modern pains. The authorities in Kiev, the site of baptism performed by prince Vladimir in 988 AD and currently the capital of Ukraine,

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Infografik: Flüchtlingskrise verstehen – Teil 3 | www.konjunktion.info

Infografik: Flüchtlingskrise verstehen – Teil 3 | www.konjunktion.info

20-08-18 09:13:00,

Bereits im Februar sowie im Juli habe ich zwei Infografiken einer Leserin von www.konjunktion.info online gestellt, die beide anschaulich das Thema der Flüchtlingskrise aufbereiten.

Nun hat sie einen dritten Teil ihrer “Infografik-Reihe” fertiggestellt, die ich gerne wieder auf www.konjunktion.info online stelle. Diesmal wird die Rolle der EU im Bezug auf die Flüchtlingskrise beleuchtet:

  • Was will die EU – und was sagt sie selbst (teils unbeachtet von unseren Medien)?
  • Wozu besucht US-Milliardär Soros die EU – über 60 mal persönlich?
  • Inwiefern folgt die EU dem Willen bestimmten Lobby-Gruppen?

Das Spannende: Im Zusammenhang mit den ersten zwei Schaubilder scheinen ungeahnte Absichten immer deutlicher, auch für “normale Zeitungsleser” ohne Vorwissen.

Flüchtlingskrise verstehen Teil 3 - Bildquelle: Pixabay / @bici-1125524 | CC0Flüchtlingskrise verstehen Teil 3 - Bildquelle: Pixabay / @bici-1125524 | CC0

Flüchtlingskrise verstehen Teil 3 – Bildquelle: Pixabay / @bici-1125524 | CC0

(Download Infografik)

Weitere Hinweise und Quellenangaben zum Schaubild und den Zitaten: Download

An dieser Stelle mein ausdrücklicher Dank für die Aufbereitung, Erstellung und Genehmigung diese Infografik online stellen zu dürfen.

Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen. Dies gilt auch für die hier aufbereiteten Artikel, die nach besten Wissen und Gewissen verfasst sind. Um die Nachvollziehbarkeit der Informationen zu gewährleisten, werden alle Quellen, die in den Artikeln verwendet werden, am Ende aufgeführt. Es ist jeder eingeladen diese zu besuchen und sich ein eigenes Bild mit anderen Schlussfolgerungen zu machen.

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Der mediale Feldzug des Internationalen Währungsfonds gegen demokratische Wahlen in Lateinamerika – Teil 1: „Die Märkte haben Mitspracherecht” – www.NachDenkSeiten.de

Der mediale Feldzug des Internationalen Währungsfonds gegen demokratische Wahlen in Lateinamerika – Teil 1: „Die Märkte haben Mitspracherecht” – www.NachDenkSeiten.de

20-08-18 09:12:00,

20. August 2018 um 9:00 Uhr | Verantwortlich:

Der mediale Feldzug des Internationalen Währungsfonds gegen demokratische Wahlen in Lateinamerika – Teil 1: „Die Märkte haben Mitspracherecht”

Veröffentlicht in: Finanzen und Währung, Kampagnen / Tarnworte / Neusprech, Sozialstaat, Ungleichheit, Armut, Reichtum, Wahlen

Dass der Internationale Währungsfonds (IWF) Nothilfen für krisengeschüttelte Länder weltweit mit unannehmbaren sozialen und entwicklungspolitischen Auflagen – nämlich skrupellosen Lohnkürzungen, Beschneidung von Pensionen und öffentlichen Gesundheitsdiensten und Privatisierungen nationalstaatlicher Vermögenswerte – verknüpft, ist selbst in Europa spätestens seit dem Austeritäts-Diktat der sogenannten Troika gegenüber Griechenland bekannt. Die Grenze des Vorstellbaren überbietet jedoch die Unverfrorenheit des IWF, in das politische Geschehen lateinamerikanischer Kernstaaten mit medialem Kesseltreiben zur Beeinflussung der jüngsten und bis Jahresende 2018 noch bevorstehenden Präsidentschaftswahlen einzugreifen, was als einmalige und bodenlose Intrige der Administration Christine Lagardes gegen demokratische Spielregeln angezeigt werden muss. Von Frederico Füllgraf.

Chronik einer kontinentalen Diskreditierungs-Kampagne

Das Ränkespiel begann im Januar 2018 mit einem Artikel im Wirtschafts- und Finanzblatt Valor Econômico, der führenden brasilianischen Mediengruppe Organizações Globo, unter dem wortwörtlich übersetzten Titel „Der IWF sieht in den Wahlen Risiken für die Verbesserung der brasilianischen Wirtschaft“. Diese Behauptung hatte Alejandro Werner, Direktor für den Bereich Westliche Hemisphäre des in den USA beheimateten Fonds, in einem Bericht von Ende Januar über die volkswirtschaftlichen Aussichten der Länder Lateinamerikas und der Karibik für 2018 aufgestellt, in dem er die an Zynismus grenzende Bilanz von einer „Konjunkturbelebung in Brasilien“ unter der De-facto-Regierung Michel Temer zog, die vom „unsicheren Ausgang der Parlamentswahlen 2018 beeinträchtigt werden könnte” (FMI vê riscos para melhora da economia brasileira com eleição – Valor Econômico, 25. Januar 2018).

Wenige Wochen später zog die in New York und Miami angesiedelte Agentur Latin Finance – die sich als „weltweit führende Informationsquelle über Finanzmärkte und Volkswirtschaften Lateinamerikas und der Karibik“ anbietet – mit einer „Szenarienbeschreibung“ nach, in der die von den anstehenden Präsidentschaftswahlen angeblich ausgelösten „Unsicherheiten“ nun auf den gesamten Kontinent übertragen wurden. Als schwergewichtige Quelle der Panikmache verwies Autor Mick Bowen allerdings auf eine Tagung des mächtigsten finanzpolitischen Lobbyisten-Verbandes um die America Society im Council of the Americas (AS-COA), im Übrigen auch Herausgeber der einflussreichen und höchst umstrittenen Zeitschrift Americas Quarterly.

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Zensur und Meinungsfreiheit: Das freie Internet liegt auf dem Sterbebett | www.konjunktion.info

Zensur und Meinungsfreiheit: Das freie Internet liegt auf dem Sterbebett | www.konjunktion.info

20-08-18 09:10:00,

Notausschalter - Bildquelle: WikipediaNotausschalter - Bildquelle: Wikipedia

Notausschalter – Bildquelle: Wikipedia

Seit einem guten Jahrzehnt wächst der Einfluss des Internets auf Politik und Gesellschaft. Immer mehr Menschen wenden sich von den klassischen Mainstreammedien ab und suchen sich Informationen auf alternativen Plattformen – leider immer noch zu wenige. Aber selbst dieser noch kleine Schwenk in der “Informationsbeschaffung der Menschen” hat das Establishment dazu veranlasst mit “härteren Bandagen zu spielen”. Die virtuellen, freien Informationen sind seit Jahren ein Dorn im Auge der Mächtigen und daher wurde in den alternativen Medien auch schon seit Jahren darüber geschrieben, dass es einen “Notausschalter” für das Internet geben muss, will das Establishment den Geist der freien Informationen nochmals in die Flasche bekommen.

Aber während man noch vor wenigen Jahren dachte, dass es einen klassischen Schalter – bei welcher Behörde, Agentur, Geheimdienst oder was auch immer – gibt, mit dem man die Infrastruktur und das Rückgrat des Webs abschalten kann, ist der echte, heute verfügbare “Notausschalter” ein ganz anderer. In Zusammenarbeit von Regierungen und den wichtigsten Internetgiganten wurde ein System geschaffen, dass ungewollte Informationen gezielt angeht und somit deren Verbreitung verhindert.

Mittels 10 – bezeichnen wir sie mal als – Routinen wird der eigentliche “Notausschalter” emuliert:

  1. Verstoß gegen Community Richtlinien:
    Das Hauptargument. Die jetzt allgegenwärtige, pauschale Aussage, die Nutzer von Corporate Media Plattformen bekommen, wenn ihre Seiten, Kanäle, Konten geschlossen werden. Dabei weist diese Begründung nie auf etwas Bestimmtes hin oder bietet eine Gelegenheit, die Übertretung zu korrigieren.
  2. Shadow Banning:
    Die perfide Technik, eine persona non grata mundtot zu machen. Während der Nutzer weiterhin die Corporate Media Plattform benutzen kann, werden seine Posts nicht zugelassen bzw. werden seine Inhalte bei seinen Freunden, Followern nicht angezeigt.
  3. Throttling of Reach (Reichweitenbeschränkung):
    Die Social-Media-Plattformen stellen damit sicher, dass nur ein winziger Teil des Publikums tatsächlich das an Informationen bekommt, was es abonniert hat.
  4. Blacklisting Domains:
    Plattformen wie Facebook haben aufgezeigt, dass sie die Fähigkeit besitzen, dass eine bestimmte Domain nicht mehr erreicht werden kann.
  5. Löschen von Beiträgen und Inhalten:
    Wenn ein bestimmter Beitrag oder ein bestimmter Inhalt auf einer Plattform unerwünscht ist, kann er aus irgendeinem, meist nichtigen Grund gelöscht werden.

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NATO-Demokratie kastriert | KenFM.de

NATO-Demokratie kastriert | KenFM.de

20-08-18 09:06:00,

In der Türkei, Katar und anderswo.

Von Ulrich Gellermann.

Genau so dröhnt es aus der NATO-Präambel: „Sie (die NATO-Staaten) sind entschlossen, die Freiheit, das gemeinsame Kulturerbe ihrer Völker, gegründet auf die Prinzipien der Demokratie, auf die Freiheit des einzelnen und die Grundsätze des Rechts, sicherzustellen.“ Was mag die NATO wohl gerade in der Türkei sicherstellen? Die Autokratie des Herrn Erdogan? Oder muss sie dringend demokratische Prinzipien in Katar behüten, dem Land, das ein NATO-Sprecher noch im Juli als “wichtigen und alten“ Partner der Allianz würdigte. Der „alte“ NATO-Partner Katar hilft gerade dem Uralt Partner Türkei (Beitritt 1952) aus einer kleinen finanziellen Verlegenheit: Mit Milliarden-Investitionen, um die wankende türkische Währung zu stützen. Das erzählt uns die „Tagesschau“ unter der Überschrift „Katar springt Türkei bei“. Nein, die Überschrift heißt nicht „Totalitäre Islamistische Erbmonarchie hilft türkischer Diktatur“. So viel Wahrheit will man doch den lieben Zuschauern nicht zumuten.

Warum auch? Hatte doch die Agentur „Reuters“ diese Zeile vorgegeben: „Katar springt Türkei mit Milliarden-Investitionen zur Seite“. Da springt man natürlich nicht aus der Reihe. Wenn doch fast alle anderen deutschen Medien auch nur von Hilfe und Unterstützung Katars für die Türkei reden. Neutral, scheinobjektiv, ohne die Länder zu charakterisieren. Auch dem Herrn Seibert, her Mistress Voice, der sonst recht gern das Wort von der Demokratie im Munde abnutzt, mag die Länder nicht bei Ihren wahren Namen nennen. Weil: Wo kämen wir denn da hin? Die Türkei hindert jede Menge Flüchtlinge am Weiterwandern. Und die Kataris sind wichtige Investoren in Deutschland. – Schon im letzten Jahr hatte das türkische Parlament eine Vereinbarung zur Stärkung der militärischen Zusammenarbeit zwischen der Türkei und Katar genehmigt. Was machen Truppen eines NATO-Staates in Katar? „Nach der Ankunft dieser Verstärkung und dem Beitritt zu den türkischen Truppen, die derzeit in Doha stationiert sind (Tariq Bin Ziyad Militärlager des mechanischen Bataillons), begannen sie mit ihren Ausbildungsaktivitäten im Rahmen der gemeinsamen militärischen Zusammenarbeit zwischen dem Staat Katar und der brüderlichen Republik Türkei.“ So erklärt sich das katarische Verteidigungsministerium. Und wie Sie lesen, erklärt es nichts.

Eine Erklärungshilfe ist der Standort einer der größten US-Militärbasen am Golf in nächster Nähe. Auf der Al Udeid Air Base – 32,18 km westlich der Hauptstadt Doha – hat der NATO-Bestimmer USA jede Menge Mehrzweckkampfjets,

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Hariri, Libanon speelt het spel van het westen nog mee! – FREESURIYAH

Hariri, Libanon speelt het spel van het westen nog mee! – FREESURIYAH

20-08-18 09:05:00,

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Afbeeldingsresultaat voor hariri sponsored by saudi arabia

Afgelopen mei, was ik in Beiroet, Libanon, daar waren voor het eerst sinds 2009 nieuwe parlements verkiezingen, de uitkomst was dat Hezbollah gewonnen had, maar het systeem in Libanon laat niet toe dat er een sjiitische president komt.

Hezbollah – vrijheid voor de “gewone”Libanezen – de laatste strijd

Foto: Claudius Lucassen, een mausoleum voor gevallen Hezbollah strijders in Beirout, waar wij als enigste westerlingen naar binnen mochten!
HEZBOLLAH Hezbollah heeft Israel een grote nederlaag toegebracht, in 2006, waarvan de resten nog te zien zijn in zuid-Libanon, Mleeta! Op 6 februari 2006 sloot de Vrije Patriottische Beweging, een Libanese politieke partij met vooral christelijke aanhangers, een overeenkomst met Hezbollah. Op 12 juli 2006 bombardeerden Israëlische gevechtsvliegtuigen diverse strategische doelen in het zuiden van Libanon, waaronder een belangrijke brug tussen de steden Tyrus en Nabatiyeh en begon met tankaanvallen in Zuid-Libanon. Die avond vergaderde het voltallige Israëlische kabinet (en dus niet alleen het veiligheidskabinet) en werd besloten tot verdere acties.

Na de alles verwoestende burgeroorlog en de overwinning van Hezbollah in 2006 over Israël, is Libanon uitgegroeid tot een gepolariseerd land. Aan de éne kant gigantische maar ook werkelijk gigantische rijkdom en aan de andere kant schrijnende armoede.

Het centrum van de stad is ingenomen door Amerika, Saoedie Arabië, Qatar en andere rijke golfstaten. Amerika heeft zichzelf een groot grondstuk in het centrum toegeëigend (illegaal volgens het Internationaal Recht, maar dat is alles tegenwoordig) waar zij een ambassade, universiteit, scholen en woningen voor ambassadepersoneel, docenten etc.. hebben, het loopt zelfs door naar in de zee!

Chaos Beirout arm en rijk

Volgens vele Libanezen en zo ook onze taxi chauffeur, bestaat Libanon niet meer voor de Libanezen, er zijn volgens de pas gehouden telling ongeveer 3 miljoen Syriërs, daarnaast honderdduizenden Ethiopiërs, honderdduizenden uit Bangladesh, Pakistanen, Indiërs en dan nog de rijke Europeanen, Amerikanen en golfstaten. De Libanezen zijn de minderheid geworden, daar komt Hezbollah dus in het spel. Die hebben Libanon bevrijd van de Zionisten in 2006, de Libanezen hoop gegeven en worden door het westen natuurlijk gezien als terroristen,

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KenFM im Gespräch mit: Tommy Hansen | KenFM.de

KenFM im Gespräch mit: Tommy Hansen | KenFM.de

19-08-18 06:07:00,

Am 18. August 2018 verstarb der dänische Journalist Tommy Hansen nach schwerer Krankheit. Anlässlich seines Todes möchten wir auf ein Interview hinweisen, das KenFM im Sommer 2014 mit ihm geführt hat. In diesem Gespräch stellte er zum ersten Mal seine Idee eines Internetmagazins vor, das man auch ausdrucken kann.

Tommy Hansen war Gründer der Internetplattform Free21.org. In seinem Kampf für freie und unabhängige Medien setzte er sich insbesondere für eine Aufklärung der Ereignisse um die Anschläge am 11. September 2001 ein. Mit Tommy Hansen verliert der freie investigative Journalismus einen großer Mitstreiter in der Medienrevolution. Das Projekt Free21 wird weiterleben!

Anmoderation zum Interview:

Die Anschläge vom 11. September 2001 haben die gesamte Welt in eine neue Ära der Geschichte katapultiert. Mit dem 11. September wurden zahlreiche Kriege gerechtfertigt, und seit 2001 sind die USA in eine Nation, die Folter bis heute offiziell betreibt und mit 9/11 rechtfertigt.

Der 11. September führte zum Patriot-Act in den USA, also zur massiven Bescheidung von Bürgerrechten.

Der 11. September führte über den Hebel der NSA zu einem weltweiten Misstrauen gegenüber allen Ländern, die nicht bereit waren, den demokratiegefährdenden Weg der USA mitzugehen.

„Wer nicht für uns ist ist gegen uns!“ Dieser Satz des damaligen US-Präsidenten George W. Bush gilt unter Obama erst recht und hat mit der Drohnenpolitik seinen aktuellen Höhepunkt gefunden.

Auch ein Berufszweig ist seit dem 11. September besonders betroffen: Der Journalismus. Wer es bis heute auch nur wagt, kritische Fragen zu diesem Jahrhundertverbrechen zu stellen, das bis heute zu großen Teilen nicht aufgeklärt wurde, schießt sich ins Aus und begeht schnell finanziellen Selbstmord.

Sei „embedded“ oder ein Verschwörungstheoretiker – und damit Freund von Terroristen. Das ist die von den USA diktierte Linie, an der sich der Journalist zu orientieren hat.

KenFM gehört zu den wenigen Pressehäusern im deutschsprachigen Raum, das immer wieder Menschen die Gelegenheit bietet, den Fall 9/11 um weitere offene Fragen zu bereichern. Z.B. Mathias Bröckers, Daniele Ganser und Elias Davidsson.

Unlängst trafen wir den Journalisten Tommy Hansen, um mit ihm ein ausführliches Gespräch zu führen. Hansen lebt in Dänemark, arbeitet seit Jahren auf dem Gebiet der 9/11-Forschung und hat sich als freier Autor einen internationalen Ruf erarbeitet.

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Kijk eens wat vaker omhoog en wat minder op je smartphone

Kijk eens wat vaker omhoog en wat minder op je smartphone

19-08-18 06:03:00,

Wie wat vaker omhoog kijkt, ziet dat zich boven onze hoofden van alles afspeelt wat te denken geeft. Van alles wat je twintig jaar geleden niet zag.

Fotograaf Jerry Kooyman legt zulke luchtfenomenen vast met timelapse video’s en korte opnamen, zoals de onderstaande van maandag 13 augustus 2018.

Je ziet in deze video heel duidelijk wat ik een ‘stoptrail’ noem. Dat is een vliegtuigspoor dat in the middle of nowhere ophoudt en dat zo de theorie dat het alleen maar waterdamp is logenstraft. Immers: waar is de rest van het zogenaamde waterdampspoor gebleven?

In deze video zien we twee keer zo’n ‘stop’. Dus een begin en een eind aan het spoor. Als dit waterdamp is, waar was het toestal dan voor het begin en na het einde ervan? Het kan niet heel eventjes dat stukje gevlogen hebben.

Veel aannemelijker is het dat dit toestel met ondernbrekingen chemtrails heeft gesproeid.

Gerelateerd: Condensatiespoor en chemtrail in één video vastgelegd

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Wie betáált zo’n brug? | Uitpers

Wie betáált zo’n brug? | Uitpers

19-08-18 03:10:00,

Tja, Italië, alweer. Een fabeltje, want toen kwamen de lijsten van bruggen in België, Frankrijk, ja zelfs dat oerdegelijke Duitsland waar tientallen bruggen lang geen brug meer mogen genoemd worden.

Toen kwam het tweede fabeltje: het soberheidsbeleid! De Europese Unie! Landen kunnen en mogen niet investeren, hoewel ze dat toch zo graag zouden doen. Ook dat viel gauw in het water. Figuurlijk dan.

Ik wil hier kort een paar argumenten onderuit halen, eventjes met de vinger wijzen, en het echte probleem van onder het stof halen.

Europese dwang?

De Europese Commissie diende de extreem-rechtse minister van Binnenlandse Zaken in Italië, Matteo Salvini, prompt van antwoord. De Europese Commissie heeft nog nooit één enkel land of regio of stad verboden om te investeren, Italië beschikte over een grote flexibiliteit en kreeg voor de periode 2014-2020 2,5 Europese miljarden voor infrastructuur. In april 2018 werd een programma van 8,5 miljard Euro goedgekeurd voor wegenwerken. In de jongste ‘specifieke aanbevelingen’ voor Italië moedigt de Commissie het land aan om meer te investeren.

Tot daar het eerste fabeltje. Dat betekent natuurlijk niet dat er geen kritiek op het Europese soberheidsbeleid mogelijk is. De besprekingen over de hervorming van de regels voor de eurozone zijn al een tijd aan de gang, maar verschillende landen zijn als de dood voor meer solidariteit. Bovendien kan je uiteraard redetwisten over de cijfers die vandaag gehanteerd worden, maar dat je het macro-economisch en begrotingsbeleid van de Lidstaten in een muntzone moet coördineren, zal niemand tegenspreken. Dat het begrotingstekort dan uniform en maximaal 3 % mag zijn of 2 % of 5 % is een kwestie van afspraken.

Kortom, de kritiek op de EU is eens te meer zuiver ideologisch en wordt niet enkel in Italië gebruikt. Alles wat tegen het integratieproces spreekt wordt te pas en te onpas boven gehaald, ook al weet men donders goed dat de feiten en de cijfers een ander verhaal vertellen. Salvini – en met hem andere politieke krachten in Europa, ook aan de linkerzijde – speelt een erg vuil spel.

De schuld van de privé!

Er is nog een tweede ideologisch fabeltje. Veel nationale overheden hebben hun infrastructuur ofwel geprivatiseerd, ofwel in concessie gegeven aan de particuliere sector. En die is enkel uit op winst en doet zijn werk niet naar behoren.

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«Beton bricht, Eisen rostet und die Theorie ist hinfällig.»

«Beton bricht, Eisen rostet und die Theorie ist hinfällig.»

19-08-18 03:07:00,


© RAMA

Hans Ulrich Jost / 19. Aug 2018 –

Nach dem Einsturz der Autobahn-Brücke in Genua weiss der Historiker: Das Problem ist nicht neu. Jede Technik hat ihre Tücken.

Der Eisenbeton sei, erklärte 1921 Professor Mirko Ros, eine Missheirat: der Beton breche, das Eisen roste, und die Theorie sei hinfällig. Ros war ab 1924 Direktor der an der ETH in Zürich eingerichteten Anstalt für die Prüfung von Baumaterialien, die später in Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) umgetauft wurde.

Diese harsche Disqualifizierung des Eisenbetons gehört zum – damals schon seit zwanzig Jahren dauernden – Streit von Fachleuten, Politikern und Heimatschützern über die Zuverlässligkeit und die ästhetische Qualität des Eisenbetons. Nachdem 1892 der Franzose François Hennebique (1842-1921) ein entsprechendes Patent deponiert hatte, fand diese neue Technik auch in der Schweiz ihre Anhänger. Der Lausanner Ingenieur Samuel de Mollins (1845-1912) lud schon im September 1893 Politiker, Fachleute und Journalisten zur Besichtigung einer Eisenbetonkonstruktion ein, mit der er die Sicherheit und Tragfähigkeit der neuen Bauweise demonstrieren wollte. Der Betonbau kam dann in der Tat relativ rasch voran. 1895 erlaubten die Städte Lausanne, Genf, Zürich, Basel und Sankt-Gallen die Anwendung von Beton gemäss dem Prinzip von Hennebique. In Zürich wurde 1899 eine der ersten Betonbrücken (nicht Eisenbeton), die heute unter Denkmalschutz stehende Stauffacherbrücke, gebaut. Um die ästhetischen Empfindlichkeiten der Bevölkerung nicht zu verletzen, wurde der Beton hier allerdings mit Granit und Sandstein verkleidet.

Mit den Betonbauten nahmen auch die Debatten und Polemiken über die Sicherheit solcher Konstruktionen rasch zu und beschäftigten selbst die Tagespresse, insbesondere wenn, wie 1901 in Basel, eine Betonkonstuktion schon während des Baus zusammenbrach und mehrere Arbeiter in den Tod riss. 1905 geschah beim Bau des Stadttheaters Bern ein ähnliches Unglück, bei dem ebenfalls mehrere Arbeiter umkamen. Angesichts dieser Probleme und um das Publikum zu beruhigen betraute man den ETH-Professor Karl Wilhelm Ritter und François Schüle, den Vorgänger von Ros an der Spitze der EMPA, mit wissenschaftlichen Gutachten. Die Eidgenossenschaft schuf schliesslich 1906 eine Kommission, in der Vertreter der ETH, des Schweizerischen Städteverbandes, des Syndikats der Zementindustrie und des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins SIA Einsitz nahmen.

Ich möchte jedoch im Folgenden nicht die sehr weitläufige Geschichte des allgemeinen Betonbaus weiter verfolgen und nur auf eine Sparte der Anwendung des Eisenbetons eingehen: den Brückenbau.

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Nederlanders willen geen kernwapens – De Lange Mars Plus

Nederlanders willen geen kernwapens – De Lange Mars Plus

19-08-18 03:07:00,

Foto 123rf

Uit nieuw internationaal onderzoek blijkt dat meer dan twee derde van de Nederlandse, Belgische, Duitse en Italiaanse bevolking een geheel ander kernwapenbeleid verwacht van hun regeringen. In al deze vier landen heeft de VS kernwapens opgeslagen.

Uit onderstaande cijfers blijkt duidelijk dat Nederlanders een heel ander kernwapenbeleid willen:

– 56 % van de Nederlanders wil de Amerikaanse kernwapens weg uit het Brabantse Volkel, tegenover 25 % die wil dat ze blijven.
– 66 % wil dat de Nederlandse regering het nieuwe VN-Kernwapenverbod ondertekent, tegenover – – 16 % die dit niet wenst.
– 71 % vindt het niet goed als Nederlandse banken, pensioenfondsen en verzekeraars investeren in de kernwapenindustrie. 15 % vindt dit geen probleem.

De poll gehouden door ICAN (samen met Europese partners) geeft als uitkomst dat mensen in België, Duitsland, Italië en Nederland in grote meerderheid willen dat hun regeringen zich aansluiten bij het verdrag om kernwapens te verbieden.

De peiling is juist gehouden in de vier landen waar Amerikaanse nucleaire wapens staan opgesteld. In elk van de vier landen wil de meerderheid dat deze wapens wordt verwijderd van hun grond. In elk land

  1. Ten minste twee keer zoveel mensen zijn voor verwijdering van de wapens dan die ze willen houden.
  2. Ten minste vier keer zoveel mensen zijn ervoor dat hun land het kernwapenverbod ondertekenen dan die dat niet willen.
  3. Ten minste vier keer zoveel mensen zijn ertegen dat bedrijven investeren in kernwapenactiviteiten dan dat er voor zijn.
  4. Een belangrijke meerderheid is tegen de aanschaf door de NAVO van nieuwe gevechtsvliegtuigen die zowel kern- als conventionele wapens kunnen vervoeren.

“In het algemeen toont het onderzoek aan dat de Europeanen die in de frontlinie van een kernwapenaanval liggen, duidelijk kernwapens afwijzen. Het laat meer zien dan een mentaliteit ‘van niet in mijn achtertuin’, de Europeanen zijn zelfs voor een sterk verbod van alle kernwapens wereldwijd, ” zegt Beatrice Fihn, Executive Director van ICAN.

De publieke opinie in elk van de vier landen is voor het ondertekenen van het VN verdrag voor Kernwapenverbod. De steun voor de ondertekening van dit verdrag is het duidelijkst kenbaar gemaakt in Duitsland en Italië. 

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Gezonde verstand pakt met honderden rechtszaken onkruidverdelger Monsanto aan – De Lange Mars Plus

Gezonde verstand pakt met honderden rechtszaken onkruidverdelger Monsanto aan – De Lange Mars Plus

19-08-18 03:06:00,

Nu de politici falen in de aanpak van glyfosaat zowel in de EU als in de VS, zijn de burgers zelf aan zet. Alleen al in de staat Californië wacht Monsanto honderden rechtszaken. Door het resultaat van Dewayne Johnson, die zojuist zijn zaak tegen de chemiegigant heeft gewonnen, krijgen de claims tegen de onkruidverdelger Roundup een grote kans van slagen.

De uitspraak in de rechtszaak van Johnson, de conciërge die kanker heeft gekregen door het gebruik van Roundup, is dat de verdelger niet alleen een gevaar voor mensen oplevert maar dat Monsanto uit boosaardigheid niet voldoende voor de risico’s van het middel heeft gewaarschuwd.

In de zaak van Johnson komt naar voren dat wetenschappelijk bewijs tegen het middel al in de jaren 80 bekend is! En dat de hoeveelheid bewijs de laatste tientallen jaren zich zelfs heeft opgehoopt.

Monsanto’s leugenachtige trukendoos

Maar wat blijkt, in plaats van dat Monsanto het product probeert de verbeteren, besteden zij een vermogen aan het in standhouden van de schijn van betrouwbaarheid van het gifmiddel. Hiervoor gebruiken ze ghostwriters om de publicaties zo onpartijdig mogelijk te laten zijn. Daarnaast werken ze nauw samen met de Environmental Protection Agency om de boodschap van veiligheid te promoten.

Monsanto probeert de gevaren van Roundup voor publiek en toezichthouders te verdoezelen. In 2015, verklaart een tak van de Wereld Gezondheidsorganisatie WHO de International Agency for Research on Cancer (IARC) dat de actieve ingrediënt van Roundup  glyfosaat waarschijnlijk kankerverwekkend is.

Direct daarop komt Monsantos PR machine in actie. Zij proberen de beslissing van het IARC in een kwaad daglicht te stellen en het verhaal in hun voordeel om te draaien.

Rol van de massamedia

De massamedia werken direct mee met Monsanto. Zij berichten dat “experts” over de hele wereld geloven dat Roundup veilig is en dat de wetenschappers bij het IARC het bij het verkeerde eind hebben door Roundup te linken aan kanker.

“Glyfosaat wordt algemeen gezien als een van de veiligste pesticiden” – NPR, maart 2015

“Je kunt glyfosaat drinken zonder dat het je kwaad doet” – Dr.

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Michael Hudsons „Finanzimperialismus“ – ein altes, aber hochaktuelles Buch über den Aufstieg der USA zur Weltfinanzmacht – www.NachDenkSeiten.de

Michael Hudsons „Finanzimperialismus“ – ein altes, aber hochaktuelles Buch über den Aufstieg der USA zur Weltfinanzmacht – www.NachDenkSeiten.de

19-08-18 03:03:00,

19. August 2018 um 11:45 Uhr | Verantwortlich:

Michael Hudsons „Finanzimperialismus“ – ein altes, aber hochaktuelles Buch über den Aufstieg der USA zur Weltfinanzmacht

Veröffentlicht in: Finanzen und Währung, Rezensionen, Wirtschaftspolitik und Konjunktur

Der Amerikaner Michael Hudson ist wohl einer der profiliertesten und auch umstrittensten unter den progressiven Ökonomen. Mit dem Buch „Killing the Host“ hat er 2015 eine bemerkenswerte Analyse des heutigen Finanzsystems vorgelegt. Vor anderthalb Jahren ist die deutsche Übersetzung „Der Sektor“ erschienen. Nun hat der Verlag noch einmal nachgelegt und ein Frühwerk Hudsons in deutscher Sprache veröffentlicht. Es ist das 1973 erschienene Buch „Super Imperialism“, das in der deutschen Übersetzung „Finanzimperialismus – Die USA und ihre Strategie des globalen Kapitalismus“ heißt. Eine Rezension von Thomas Trares[*].

Die Übersetzung kommt gerade zur rechten Zeit, denn das Buch ist, obwohl vor 45 Jahren geschrieben, hochaktuell. Hudson beschreibt darin den Aufstieg der USA zur globalen Finanzmacht. Er beschreibt also, wie die USA genau jenes System geschaffen haben, das durch den aktuellen Präsidenten Donald Trump nun wieder in Frage gestellt wird. Hudson selbst sagt über das Buch, dass es sich im Großraum Washington am besten verkauft hat (ein Indiz dafür, dass es gerade in politischen Kreisen gut angekommen ist), und dass US-Geostrategen es als „Handbuch zur praktischen Umsetzung“ verwendet hätten (was Hudson so gar nicht bezweckt haben will).

Inhaltlich kann man das Buch in fünf Phasen unterteilen:

  1. Der Aufstieg der USA zur Weltfinanzmacht nach dem Ersten Weltkrieg

    Keimzelle des Aufstiegs zur Weltfinanzmacht war der Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg im Jahr 1917. Davor waren Staaten in erster Linie bei privaten Banken verschuldet, nicht aber bei anderen Staaten, Kriege wurden auf Basis von Subventionen geführt. Dies änderte sich nun: Im Ersten Weltkrieg unterstützten die USA die Alliierten erstmals mit Rüstungskrediten. Für die globale Machtarchitektur hatte dies dramatische Folgen. Nach dem Krieg war die alte Weltmacht England bei den USA hochverschuldet, Frankreich ebenso. Deutschland hingegen musste enorme Reparationen an die Alliierten zahlen. Die Europäer waren somit geschwächt. Übrig blieben die USA als die neue Weltmacht.

    Hudson schreibt hierzu:

    „Nie zuvor hatte eine Nation staatliches Kapital eingesetzt, um sich in den unangefochtenen Kreditgeber der übrigen Welt zu verwandeln.

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KenFM präsentiert: Unser Diktator in Paraguay | KenFM.de

KenFM präsentiert: Unser Diktator in Paraguay | KenFM.de

19-08-18 03:01:00,

Ein Film von Gaby Weber.

In Paraguay hatte sich 1954 General Alfredo Stroessner an die Macht geputscht. Sein Vater war aus dem bayerischen Hof eingewandert, und Alfredo bewunderte die deutsche Kriegskunst. 35 Jahre lang ließ er Zehntausende foltern, Hunderttausende flohen. Dies war möglich, weil der deutsche Bundessicherheitsrat die Exportanträge für Mordgeräte made in Germany genehmigte.

Die Sendung beruht ausschließlich auf Dokumenten aus dem Archiv des Auswärtigen Amtes, viele davon tragen den Geheim-Stempel. Diese Papiere legen Zeugnis ab, wie die Bundesrepublik den Diktator unterstützt hat: mit diplomatischer Anerkennung, Ausbildungshilfe für Polizei und Militär, Waffenlieferungen, Steuerbegünstigung für Landraub, Verweigerung von Asyl für politische Gefangene und den Ausbau des Fernmeldewesens samt Abhörvorrichtungen. Zwar berichtete die Deutsche Botschaft vor Ort von „Terrorwellen“, „mittelalterlichen Foltermethoden“, politischen Gefangenen, Plünderungen und Vergewaltigungen durch die Polizei – aber nur intern. Den Paraguayern öffnete sie die Tore zur Bundeswehr. Über Jahrzehnte wurden Offiziere und Polizisten in Deutschland ausgebildet, Heckler & Koch und Rheinmetall machten glänzende Geschäfte.

Erst 1989 endete die Schreckensherrschaft des „deutschen Diktators“ in Paraguay, nicht aber der deutsche Waffen-Export in Krisengebiete. Das Bundeskanzleramt hält bis heute seine Archiv geheim. Dagegen hat Gaby Weber vor dem Verwaltungsgericht Berlin Klage eingereicht.

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Veröffentlicht am: 19. August 2018

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The Unpleasant Truth About The 1941 Parachuting Of Rudolf Hess In England, Part 1

The Unpleasant Truth About The 1941 Parachuting Of Rudolf Hess In England, Part 1

19-08-18 06:29:00,

Authored by Sylvain LaForest via Oriental Review,

Even though a vast majority of the population admits the saying that history is written by those who win the wars, most are unwilling to question its core and rather choose to accept that what they’re being told by their government controlled education and mainstream media reflects reality.

We have to keep in mind that our knowledge of the Second World War was mostly redacted by American and Western historians that carried over time a deeply fake idea of reality. In an ironic way, this makes of history a very interesting and lively subject today, since this overall incomprehension of WW2 allows a researcher to solve in July 2018 an event like the parachuting of Rudolf Hess in England on May 10th 1941, which has remained an event shrouded in mystery for 77 years.

Its complexity and huge historical ramifications make it the most interesting enigma that we have left from the worst war that the world has ever known. If the event didn’t hide vital information, the British government would’ve revealed a long time ago its classified documents on the matter. For Hess’ landing in England isn’t a simple war spy flick, it’s actually at the heart of the shaping of our world. And Rudolf knew it.

Upon his initial arrest, the Nazi first claimed that his name was Alfred Horn, then after his transfer in the hands of the British military, he finally revealed his real name and added: “I have come to save humanity.”

What actually happened?

Adolf Hitler and Rudolf Hess around 1934

By 1941, Rudolf Hess had just been ranked by Hitler as the Number Three in the Third Reich hierarchy and bore the title of Deputy Fuhrer. Hess had been amongst the first to embrace Hitler to lead the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei; he had participated in the 1924 failed Munich Putsch that sent him along with his beloved leader in the Landsberg prison, where they wrote Mein Kampftogether, or Hitler’s guidebook for the future of Germany and the rest of Europe. He was arguably the most devoted and loyal friend Hitler ever had.

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Seymour Hersh And The Death Of Journalism

Seymour Hersh And The Death Of Journalism

19-08-18 06:28:00,

Authored by James Bovard via The American Conservative,

He won a Pulitzer for My Lai and cracked Abu Ghraib wide open. But this reporter is still a lonely breed.

Seymour Hersh, Reporter: A Memoir, Sy Hersh. Knopf, June 2018, 368 pages

When people are comforted by government lies, trafficking the truth becomes hellishly difficult. Disclosing damning facts is especially tricky when editors en masse lose their spines. These are some of the takeaways from legendary Seymour Hersh’s riveting new memoir, Reporter.   

Shortly before Hersh started covering the Pentagon for the Associated Press in 1965, Arthur Sylvester, the assistant secretary of defense for public affairs, berated a group of war correspondents in Saigon: “Look, if you think any American official is going to tell you the truth, then you’re stupid. Did you hear that? Stupid.” Hersh was astonished by the “stunningly sedate” Pentagon press room, which to him resembled “a high-end social club.”

Hersh never signed on to that stenographers’ pool. He was soon shocked to realize“the extent to which the men running the war would lie to protect their losing hand.” Hersh did heroic work in the late 1960s and early 1970s exposing the lies behind the Vietnam War. His New Yorker articles on the My Lai massacre scored a Pulitzer Prize and put atrocities in headlines where they remained till the war’s end.   

Hersh’s 1974 expose on the CIA’s illegal spying on Americans helped spur one of the best congressional investigations of federal wrongdoing since World War II. (Many of the well-written reports from the Senate Select Committee to Study Governmental Operations with Respect to Intelligence Activities remain regrettably relevant to the Leviathan in our time.) By the late 1970s, despite revelations of CIA assassinations and other atrocities, Hersh was chagrined that “[n]o one in the CIA had been prosecuted for the crimes that had been committed against the American people and the Constitution.” Welcome to Washington.

Any journalist who has been hung out to dry will relish Hersh’s revelations of editors who flinched. After Hersh joined the Washington bureau of the New York Times,

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Zins-Wende: US-Unternehmen geraten in die Schulden-Falle

Zins-Wende: US-Unternehmen geraten in die Schulden-Falle

19-08-18 06:27:00,

Dollar-Knappheit: Ein Bündel Dollar-Scheine. (Foto: dpa)

Ein Bündel Dollar-Scheine. (Foto: dpa)

Steigenden Zinsen bringen hochverschuldete Unternehmen in den USA zunehmend in Bedrängnis. Wie die Financial Times berichtet, sind die Kapitalpuffer bei Firmen, welche Schulden mit variablen Zinsraten aufgenommen haben, deutlich gesunken.

US-Präsident Donald Trump ist sich offenbar des Problems bewusst: Ende Juli sagte Trump in einem CNBC-Interview, dass es ihm nicht gefalle, wie die Zinsen immer weiter angehoben werden. Dies mache „die ganze Arbeit, die wir in die Wirtschaft stecken, zunichte“.

Tatsächlich könnte die Zinspolitik erhebliche Auswirkungen auf viele US-Unternehmen haben.

Die sogenannte Deckungsrate – welche das Verhältnis der verfügbaren Einnahmen zu den ausstehenden Verpflichtungen abbildet – ist im Durchschnitt auf den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2008 gesunken, wie aus Daten von LCD hervorgeht. Bei Unternehmen, deren Bonität mit B bewertet wird, sank die Deckungsrate im ersten Quartal auf 3,1 nachdem sie Mitte 2017 noch bei 3,9 lag. Bei Unternehmen mit der Bonität B+ sank die Maßzahl im selben Zeitraum von 3,8 auf 3,5.

Schätzungen zufolge sollen in den USA in den vergangenen zehn Jahren rund 7 Billionen Dollar an hochriskanten Anleihen und Unternehmenskrediten vergeben worden sein. Vielen dieser Schuldeninstrumente liegt eine variable Verzinsung zu Grund, welche sich in den meisten Fällen am Banken-Referenzzinssatz Libor orientiert, welcher in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen ist.

Ein Großteil der Schulden wurde vor dem Hintergrund der von der Zentralbank Federal Reserve künstlich gedrückten Marktzinsen nach der Finanzkrise aufgenommen. Sollte sich die wirtschaftliche Situation in den USA eintrüben oder das Zinsniveau weiter steigen, droht vielen Unternehmen eine Insolvenz. „Finanzspielereien zur ‚Optimierung‘ der Bilanz sind weit verbreitet. Außer über Anleihen nehmen US-Konzerne dabei zusehends auch über syndizierte Bankkredite Geld auf. Seit dem Ende der Finanzkrise sind die Schulden im Unternehmenssektor dadurch auf über 45 Prozent der Wirtschaftsleistung gestiegen, was sogar die Höchstwerte während der Internet-Hausse und des Immobilienbooms übertrifft. Die Qualität von Anleihen, die als investitionswürdig gelten, nimmt generell drastisch ab. Der Anteil der Schuldner, die wie McDonald’s mit einem BBB-Rating im untersten Bereich dieses Anlagesegments fungieren, belief sich vor zehn Jahren auf gut 30 %. Heute ist es fast die Hälfte.“, schreibt Finanz und Wirtschaft.

Bemerkenswert ist, dass die Relation von 45 Prozent zwischen Unternehmensschulden und Wirtschaftsleistung ziemlich genau jenen Wert darstellt, welcher kurz vor dem Ausbruch der beiden letzten Finanzkrisen in den Jahren 2008 und 2000 erreicht wurde.

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