Blog

Mike Pompeo warnt die Libanesen

mike-pompeo-warnt-die-libanesen

30-03-19 04:45:00,

Der US-Außenminister, Mike Pompeo, hat gerade eine offizielle Reise in den Libanon unternommen. Er hat die wichtigen politischen und militärischen Führer getroffen. Praktisch alle haben die gleiche Sprache gesprochen: die, der nationalen Einheit; ein Novum seit dreißig Jahren und dem Ende des Bürgerkrieges.

Mike Pompeo aber bestand darauf, seine Reise mit der Lektüre eines schaurigen Kommuniqués zu beenden, das eine Pressekonferenz mit seinem Amtskollegen, dem christlichen Gibran Bassil, hätte sein sollen. Er hat die Hisbollah nicht als ein Widerstands-Netzwerk gegen die israelische Besatzung präsentiert, sondern als eine Söldner-“Miliz”, “im Dienst des Iran”, die den Libanon unterdrücke. Er hat ihre Teilnahme am politischen Leben (12 Mitglieder im Parlament und 3 Minister) in Frage gestellt und sie beschuldigt, für die regionale Instabilität (Palästina, Syrien, Irak, Jemen) “verantwortlich” zu sein, “auf Kosten der libanesischen Bevölkerung”.

Mike Pompeo wollte unterstreichen, dass laut ihm, Iran die Hisbollah mit $ 700 Millionen pro Jahr unterstütze, während die Vereinigten Staaten dem Libanon $ 800 Millionen pro Jahr bieten. Er hat sich über die derzeitigen finanziellen Schwierigkeiten dieser Organisation erfreut und hat angekündigt, den Druck zu erhöhen, um ihre Ressourcen abzuschneiden.

Er kam zu dem Schluss, indem er die Libanesen aufforderte, ihre “Unabhängigkeit” gegenüber diesen “Terroristen” zu gewinnen. Die Pressekonferenz wurde sofort beendet.

Die Hisbollah bildete sich während der israelischen Besetzung von Beirut und dem Süd-Libanon. Sie führte den Kampf und zwang Israel, sich von dem Land zurückzuziehen, mit Ausnahme der Sheb’a Bauernhöfe. Im Jahr 2006 kämpfte sie gegen eine neue israelische Invasion, die sie zurückwerfen konnte. Seitdem, mit einer Unterstützung der Mehrheit in einem Land, das verfassungsrechtlich in religiöse Gemeinschaften gespalten ist, übt sie de facto Verantwortlichkeiten innerhalb des Staates aus; eine Situation, die unter dem Motto “Die Armee, das Volk und der Widerstand” zum Ausdruck gebracht wurde. Sie hat immer darauf geachtet, ihre militärischen Aktionen gegen den israelischen Feind und ihre zivilrechtliche Handlung zu unterscheiden. Sie hat also niemals ihre Waffen gegen das libanesische Volk erhoben. Während des westlichen Krieges gegen Syrien kämpfte sie gegen ausländische Dschihadisten, die vorerst Damaskus, und dann die religiöse Koexistenz im Libanon bedrohten.

Übersetzung
Horst Frohlich

 » Lees verder

Tagesdosis 30.3.2019 – Das Machtgerangel der Klima-Vergifter | KenFM.de

tagesdosis-3032019-8211-das-machtgerangel-der-klima-vergifter-kenfm.de

30-03-19 03:00:00,

Dieser Artikel ist auch als kostenlose MP3 für Dich verfügbar!

Download MP3

Ein Kommentar von Susan Bonath.

Der Chef des Leverkusener Chemie- und Agrarkonzerns Bayer, Werner Baumann, steht zunehmend unter Druck. Die Aktie fällt, 12.000 Beschäftigte will er entlassen. Inzwischen ist der Konzern weniger wert, als die 59 Milliarden Euro, für die er sich letztes Jahr Monsanto einverleibte. Der Grund sind inzwischen 11.200 Klagen gegen den Pestizid-Hersteller. Das Mittel Glyphosat habe bei den Klägern Krebs erzeugt.

So sehen es auch US-Gerichte. Im ersten Fall sprach eine Jury dem Platzwart Dewayne Johnson 78 Millionen Dollar Schadenersatz zu. Eine andere Jury sieht im aktuell verhandelten Fall um Ed Hardeman ebenfalls den Zusammenhang zwischen Glyphosat und Krebs.

Ganz anders sieht man es in der Europäischen Union. 2017 hatte die EU die Zulassung von Glyphosat um fünf Jahre verlängert, obwohl die Internationale Krebsforschungsagentur IARC das Pestizid als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft hatte. Kürzlich kamen fünf Forscher aus den USA zu ähnlichen Schlüssen. Es gebe einen „zwingenden Zusammenhang“ zwischen Glyphosat und Lymphgewebekrebs, heißt es in ihrer in „Mutation Research“ veröffentlichten Studie. Das Unkrautvernichtungsmittel erhöhe das Risiko, am sogenannten Non-Hodgkin-Lymphom zu erkranken, um 41 Prozent. Doch die EU stützte sich auf das Bundesamt für Risikobewertung (BfR). Danach ist alles in bester Ordnung. Glyphosat sei harmlos.

Dann kam heraus: Das BfR hatte sein Gutachten vom Glyphosat-Hersteller Monsanto abgeschrieben. Öffentlich zugänglich war es nicht. Das wollte die Transparenz-Initiative „fragdenstaat.de“ ändern. Sie hatte das BfR per Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz aufgefordert, das Dokument zu übermitteln. Anschließend veröffentlichte sie es. Das passte der Bundesregierung nicht. Sie hat die Initiative nun abgemahnt, wirft ihr eine „Urheberrechtsverletzung“ vor. „Frag den Staat“ reagierte mit einer Klage. Das Landgericht Berlin muss nun entscheiden, ob das Vorgehen der Regierung rechtswidrig ist.

Arne Semsrott, Projektleiter von „Frag den Staat“ erklärte dazu: „Es ist beschämend zu sehen, dass das Landwirtschaftsministerium das Urheberrecht missbraucht, um unliebsame Berichterstattung zu unterdrücken.“ Man lasse sich dadurch aber nicht einschüchtern, so Semsrott. „Wenn es sein muss, ziehen wir bis zum Europäischen Gerichtshof.“ Das Urheberrecht dürfe nicht zum „Zensurheberrecht“ werden.

Er nennt auch ein pikantes Detail: Die Bundesregierung werde sich in diesem Fall von der Wirtschaftskanzlei Gleiss Lutz vertreten lassen.

 » Lees verder

Juan Guaidó Confesses Being Behind the Sabotage of Venezuela’s Electric System – Global Research

juan-guaido-confesses-being-behind-the-sabotage-of-venezuela8217s-electric-system-8211-global-research

30-03-19 03:00:00,

Translated from the Spanish by Global Research. 

“A confession from [America’s] puppet pointing to evidence,” said journalist Gustavo Villapol Wednesday, noting that the deputy of the National Assembly in contempt Juan Guaidó confessed to be behind the attacks perpetrated against the National Electric Service (SEN) that have affected the Venezuelan people since last March 7.  

“The gentleman, Deputy Guaidó, has told the world that they are behind this devious and terrorist attack against the Electric System,” he said during an interview on the Punto de Encuentro program broadcast by Venezolana de Televisión.

[These are the quotations from Guaido’s statements at the National Assembly, video below  13′ 11″ – 14′ 09″,  GR editor]

“And I repeat, the cessation of darkness will definitely come with the cessation of usurpation,” culminates the self-proclaimed Juan Guaidó (VTV Fotogram)

“There will be no solution to the electrical problem, there will be no water to the houses much less domestic gas”. the parliamentarian of Voluntad Popular stated verbatim.

“We will generate the necessary internal pressure to add up in this process of definitive cessation of the usurpation,” he is heard saying in the video broadcast from the floor of the Federal Legislative Palace.

“And I repeat, the cessation of darkness will definitely come with the cessation of usurpation,” culminated his TV intervention.

Journalist Gustavo Villapol described Guaidó as a symbolic expression of the new political-military doctrine that Donald Trump is trying to develop from the presidency of the United States (USA).

Original Spanish text below

Title: Guaido confesó estar detrás del sabotaje eléctrico

“A confesión de títere relevo de pruebas”, afirmó este miércoles el periodista Gustavo Villapol, al advertir que el diputado de la Asamblea Nacional en desacato Juan Guaidó confesó estar detrás de los atentados perpetrados contra el Servicio Eléctrico Nacional (SEN) que han afectado al pueblo venezolano desde el pasado 7 de marzo.

“El señorito diputado Guaidó ha expresado al mundo que ellos están detrás de este ataque artero y terrorista contra el Sistema Eléctrico”, dijo durante una entrevista en el programa Punto de Encuentro que transmite Venezolana de Televisión.

“Y lo repito, el cese de la oscuridad vendrá definitivamente con el cese de la usurpación”, culmina el autoproclamado Juan Guaidó (Fotograma VTV)

  • No habrá solución al problema eléctrico,

 » Lees verder

Israeli settlers are victims of occupation just as we are – Palestinian resistance icon Tamimi to RT

israeli-settlers-are-victims-of-occupation-just-as-we-are-palestinian-resistance-icon-tamimi-to-rt

30-03-19 02:59:00,

Israelis, who get enrolled into their government’s oppression of the Palestinian people are victims just like those they oppress, iconic Palestinian activist and former prisoner Ahed Tamimi told RT’s Going Underground.

“I pity [the Israelis] because they are dehumanized. They are only filled with hatred. It is not about occupying the land, it is about occupying the minds,” she said.

Tamimi, who got international fame after being arrested by Israel for slapping a soldier, made the argument about Israelis being victimized by the policies of their government after being released from an Israeli jail.

The young activist spoke to program host Afshin Rattansi ahead of the first anniversary of the Great Return March, the ongoing mass protest by Palestinians living in the Gaza Strip staged near Israel’s border wall. Israel justifies its heavy-handed response to the protest, which resulted in at least 183 people being killed and over 9,000 injured, by saying the movement is just a cover for the militant movement Hamas to launch its attacks against Israel.

Like this story? Share it with a friend!

 » Lees verder

Medienberichte: Kim Jong Un will nicht wie Gaddafi enden

medienberichte-kim-jong-un-will-nicht-wie-gaddafi-enden

30-03-19 02:57:00,

Kim Jong Un (Foto: Weißes Haus) und Muammar al-Gaddafi (Foto: US Navy)

US-Delegation soll beim Gipfel in Hanoi die komplette Herausgabe aller Atomwaffen gefordert haben

Am 19. Dezember 2003 erklärte sich der damalige libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi nach einem guten Jahrzehnt Sanktionen und kurz vor Beginn des Irakkrieges in Verhandlungen mit den damals noch von George Bush junior angeführten Amerikanern dazu bereit, mehrere Tonnen Uran aus dem Niger, zahlreiche Zentrifugenkomponenten und alle anderen Materialien aus seinen Programmen zur Entwicklung von ABC-Waffen und ballistischen Waffen herauszugeben zu vernichten.

Sieben Jahre später trugen Bushs Nachfolger Barack Obama und dessen Außenminister Hillary Clinton durch ihr militärisches Eingreifen in Libyen maßgeblich dazu bei, dass Gaddafi auf noch etwas grausligere Weise als Saddam Hussein endete: Er wurde von seinen grinsenden Feinden vor laufenden Kameras anal gepfählt (vgl. Die Verlindenstraßung der Weltpolitik).

Danach versank Libyen in ein noch größeres Chaos als der Irak, das indirekt auch Europa destabilisierte. Dieses Beispiel soll die nordkoreanische Gipfeldelegation neuen Medienberichten nach angeführt haben, nachdem ihr die amerikanische Delegation am 28. Februar in der Vietnamesischen Hauptstadt Hanoi ein Dokument überreichte, in dem angeblich gefordert wurde, alle Atomwaffen und Atomwaffenteile den Amerikanern auszuhändigen, alle Nuklearanlagen zu schließen, alle am Atomprogramm beteiligten Wissenschaftler anderweitig zu beschäftigen und das alles von amerikanischen Inspektoren um Land überprüfen zu lassen.

Diese eher ambitionierten Definition einer “Denuklearisierung” sei so weit von den Vorstellungen der nordkoreanischen Delegation entfernt gewesen, dass nicht nur das Treffen abgebrochen, sondern auch ein gemeinsames Mittagessen abgesagt wurde.

Weißes Haus schweigt, US-Außenministerium beruft sich auf Vertraulichkeit der Dokumente

Ob die Medienberichte tatsächlich zutreffen, ist allerdings insofern unklar, als das Weiße Haus bislang keine Stellung dazu nehmen will. Ebenso verhält sich das amerikanische Außenministerium, das auf den vertraulichen Charakter der Papiere verweist, über die man beim Gipfel sprach. Träfen die Berichte zu, dann hätte Trumps Gegenkandidatin Hillary Clinton durch ihr Handeln von 2011 mit dafür gesorgt, dass dem US-Präsidenten eine Abrüstung Nordkoreas im Februar 2019 misslang.

Hat Kim Jong Un tatsächlich Bedenken vor einer Entwicklung wie in Libyen (was nicht fern liegen würde), müssten sich die Amerikaner wohl von der Vorstellung einer freiwilligen Herausgabe des bislang angehäuften Kernwaffenpotenzials in Nordkorea verabschieden und eher eine Begrenzung weiterer Aufrüstung ins Auge fassen.

 » Lees verder

A Year Of Silencing Julian Assange

a-year-of-silencing-julian-assange

30-03-19 02:55:00,

Authored by Elizabeth Vos via ConsortiumNews.com,

One year ago Thursday, Ecuador’s government under President Lenin Moreno silenced Julian Assange.

WikiLeaks wrote on Twitter Wednesday:

“… March 28, marks one year that WikiLeakspublisher Julian Assange has been illegally gagged from doing journalism – any writing that expresses a ‘political opinion’? even on his own treatment, after pressure from the U.S. on Ecuador.”

On this date in 2018 Moreno imposed on Assange what Human Rights Watch’s legal counsel Dinah Pokempner described as looking “more and more like solitary confinement.” Moreno cut off Assange’s online access and restricted visitors to the Ecuador embassy in London where Assange has had legal political asylum since 2012. 

Moreno cited Assange’s critical social media remarks about Ecuador’s allies, the U.S. and Spain. Assange’s near-total isolation, with the exception of visits from legal counsel during week days, has been augmented by the Ecuadorian government’s imposition of a complex “protocol,” which, although eased slightly in recent months in respect of visits allowed, has not improved Assange’s overall status over the last 12 months. In some respects, it seems to have worsened.

Truck in D.C.,March 28, 2019. (Pamela Drew, Twitter)

WikiLeaks’ Courage Foundation described the terms of the protocol:

“Explicit threats to revoke Julian’s asylum if he, or any visitors, breach or are perceived to breach, any of the 28 ‘rules’ in the protocol. The ‘protocol’ forbids Julian from undertaking journalism and expressing his opinions, under threat of losing his asylum. The rules also state that the embassy can seize Julian’s property or his visitors’ property and hand these to the UK police, and report visitors to the UK authorities. The protocol also requires visitors to provide the IMEI codes and serial numbers of electronic devices used inside the embassy, and states that this private information may be shared with undisclosed agencies.”

The protocol does not spell out all the restrictions imposed on Assange and his supporters over the last year. A bombshell report by Cassandra Fairbanks on Tuesday revealed Ecuador’s demand that Assange and his lawyer be scanned before entering a “highly bugged and monitored” conference room with a journalist.

 » Lees verder

Western Culture Has Died A Politically Correct Death – PaulCraigRoberts.org

western-culture-has-died-a-politically-correct-death-8211-paulcraigroberts.org

30-03-19 01:20:00,

Western Culture Has Died A Politically Correct Death

Paul Craig Roberts

https://www.rt.com/news/455007-political-correctness-art-west-culture/ 

It is amazing the power that politically correct kooks have acquired over language, art, and literature. It is a sign that the West is culturally dead.  

When high museums rename paintings because some emotional weakling declares the name to be offensive, it becomes obvious that the custodians of Western culture have lost their belief in Western culture. 

When universities cover up murials because of a claim they are offensive to people whose presence on the campus is miniscule if present at all, you know that learning is no longer the purpose of the university.  

When a people are afraid to use the words and terms of their forefathers, you know they have been intimidated to abandon even their own language and ways of speaking.  

Western culture today consists of pornography, sexual deviants, whinning whimps devestated by mere words, self-hatred, and craven cowards afraid to stand up for themselves against the onslaught of hate directed toward them by political correctness freaks.

The political correctness people are the most alienated and emotionally weak element in the society.  Yet they dominate in the media, entertainment, universities, and art world.  How is it possible that the Washingtonians are prepared to take us to war with real people—Russians, Chinese and North Koreans—two countries that have already whipped us once—and Persians, an ancient race that even the Romans had a hard time with?  Do the fools in Washington really think that our homosexualized, feminized, transgenderized military can take on Russians, Chinese, and Persians?  Hollywood can make all the movies it wants with female superheroes, but superheroes are the last thing whinning American feminists are.

The real questions for the politically correct crowd are: (1) why isn’t war politically incorrect, and (2) why isn’t it politically incorrect for the politically correct arbiters of language to call the rest of us names? The real racists in America are those who call white people racist.

What Your Sons and Daughters Will Learn at University

By Philip Carl Salzman

Universities in the 20th century were dedicated to the advancement of knowledge. Scholarship and research were pursued,

 » Lees verder

Medien und Syrien: Die Ahnungslosigkeit des Lesers als Waffe

medien-und-syrien-die-ahnungslosigkeit-des-lesers-als-waffe

30-03-19 01:18:00,

Seit Jahren verweisen Experten darauf, dass die EU-Sanktionen gegenüber Syrien mitverantwortlich sind für die humanitäre Krise im Land. Ein zynischer Gastbeitrag auf Zeit Online will das nicht wahrhaben und verzichtet dafür auf jegliche Fakten. Von Fabian Goldmann.

Es ist still geworden um Syrien. Der Kampf gegen den IS scheint fast gewonnen. Flüchtlinge kehren zurück. In vielen Teilen des Landes beginnt der Wiederaufbau. Da ist es lobenswert, wenn Medien auf die noch immer anhaltende humanitäre Krise im Land aufmerksam machen und sich Aspekten des Konfliktes widmen, die es nur selten in die Schlagzeilen schaffen. Unter der Überschrift „Das Leid der Zivilbevölkerung als Waffe“ berichtet „Zeit Online“ über die Folgen der Sanktionspolitik der Europäischen Union gegenüber der syrischen Zivilbevölkerung. Oder vielmehr: über die fehlenden Folgen. Denn bei diesen – so die These des Beitrages – handle es sich vor allem um Propaganda des Regimes.

Autorin des Gastbeitrages ist Bente Scheller. Ihre Doktorarbeit schrieb die Politikwissenschaftlerin zur Außenpolitik Syriens, zwei Jahre war sie als Referentin an der Deutschen Botschaft in Damaskus tätig, seit 2012 leitet sie das Büro der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung im Libanon. Eigentlich eine gute Besetzung, um über ein für die meisten Leser wohl unbekanntes Thema kompetent zu informieren. Doch statt faktenbasierter Expertise liefert Schelle ein Stück meinungsstarke Polemik, die den Leser zu fast jedem Aspekt des Themas in die Irre führt.

Die AfD kritisiert die Sanktionen. Genauso wie WHO, WFP, UN-ESCWA, FES…

Schon die ersten Absätze von Bente Schellers Text machen skeptisch. Denn bevor die Syrien-Expertin sich dem dem Inhalt der europäischen Sanktionen oder dem Leid der Zivilbevölkerung in Syrien widmet, ordnet sie das Thema in die deutsche parteipolitische Debatte ein. Eine Aufhebung der Sanktionen sei eines von Assads „wichtigsten Hindernisse, die der Normalisierung im Wege stehen“, erfährt der Leser. Diese Forderung finde am „linken wie am rechten Rand des politischen Spektrums in Deutschland willige Unterstützter.“ Die einzige kritische Stimme, die sie zu Wort kommen lässt: ein nordrhein-westfälischer AfD-Politiker.

Gleich zu Beginn des Textes erweckt Scheller damit den Eindruck, Kritik an den Sanktionen könne es nur von Anhängern eines menschenverachtenden Regimes und Irrlichtern am Rand des politischen Spektrums geben. Was sie unerwähnt lässt: Die Liste an kritischen Veröffentlichungen zu dem Thema ist so lang wie seriös.

Die UN-Wirtschafts- und Sozialkommission für Westasien (UN-ESCWA) hat in einem ausführlichen Bericht auf de katastrophalen humanitären Folgen der Sanktionen hingewiesen.

 » Lees verder

Wieder „Gelbwesten”-Proteste in Frankreich: Heftige Proteste erwartet

wieder-gelbwesten-proteste-in-frankreich-heftige-proteste-erwartet

30-03-19 01:16:00,

avatar

Hallo,

!

Wir verpflichten uns zum Schutz Ihrer persönlichen Daten. Wir haben unsere Datenschutzerklärung aktualisiert, damit sie der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), einer neuen EU-Regelung, die am 25. Mai 2018 in Kraft getreten ist, entspricht.

Bitte machen Sie sich mit unserer Datenschutzerklärung bekannt. Sie enthält Details über die Arten von Daten, die wir sammeln, darüber, wie wir sie verwenden sowie über Ihre Rechte bezüglich des Datenschutzes.

Da Sie uns bereits Ihre persönlichen Daten mitgeteilt haben, als Sie Ihren persönlichen Account erstellt haben, bitte prüfen Sie das Feld darunter, um diesen weiter zu nutzen:

Ich stimme der Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten zu, um einen persönlichen Account auf dieser Website gemäß der Datenschutzerklärung zu erstellen.

Wenn Sie nicht wollen, dass wir Ihre Daten weiter verarbeiten, klicken Sie bitte hier, um Ihren Account zu löschen.

Wenn Sie irgendwelche Fragen oder Bedenken bezüglich unserer Datenschutzerklärung haben, kontaktieren Sie uns bitte unter privacy@sputniknews.com.

 » Lees verder

Is Turkey “City Zero” In Global Contagion

is-turkey-8220city-zero8221-in-global-contagion

30-03-19 01:08:00,

Authored by Tom Luongo,

Last year Turkey’s lira crisis quickly morphed into a Euro-zone crisis as Italian bond yields blew higher and the euro quickly reversed off a major Q1 high near $1.25.

It nearly sparked a global emerging market meltdown and subsequent melt-up in the dollar.

This week President Erdogan of Turkey banned international short-selling of the Turkish lira in response to the Federal Reserve’s complete reversal of monetary policy from its last rate hike in December.

The markets responded to the Fed with a swift and deepening of the U.S. yield curve inversion. Dollar illiquidity is unfolding right in front of our eyes.

Turkish credit spreads, CDS rates and Turkey’s foreign exchange reserves all put under massive pressure. Unprecedented moves in were seen as the need for dollars has seized up the short end of the U.S. paper market.

Martin Armstrong talked about this yesterday:

The government [Turkey] simply trapped investors and refuses to allow transactions out of the Turkish lira. Turkey’s stand-off with investors has unnerved traders globally, pushing the world ever closer to a major FINANCIAL PANIC come this May 2019.

There is a major liquidity crisis brewing that could pop in May 2019.

Martin’s timing models all point to May as a major turning point. And the most obvious thing occurring in May is the European Parliamentary elections which should see Euroskeptics take between 30% and 35% of seats, depending on whether Britain stands for EU elections or not.

That depends on Parliament and the EU agreeing to a longer extension of Brexit in the next two weeks.

Parliament has created “Schroedinger’s Brexit,” neither alive nor dead but definitely bottled up in a box no one dares open. And they want to keep it that way for as long as possible. Their hope is outlasting Leavers into accepting staying in the gods-forsaken fiscal and political black hole that is the European Union.

But back to Turkey. To me this looks like a very dangerous game that Erdogan is playing with the markets to remind everyone just how fragile the financial system is. Now that a real Brexit back on the table thanks to the British Parliament his gambit takes on even more significance.

 » Lees verder

Die Heimat, der Krieg und der Goldene Westen | KenFM.de

die-heimat-der-krieg-und-der-goldene-westen-kenfm.de

30-03-19 12:50:00,

Roman von Wolfgang Bittner, erschienen am 25. März 2019 im zeitgeist Verlag.

1943 ist der Krieg in Oberschlesien, dem Industriegebiet Ostdeutschlands, noch weit weg. Die Mutter fährt mit dem Kind aufs Land, wo es Hirschbraten, Kaffee und Kuchen gibt. Im Volksempfänger spricht Adolf Hitler von Siegen. Doch immer öfter heißt es: „… für Führer, Volk und Vaterland gefallen.“ In der Nachbarschaft werden die jüdischen Familien abgeholt, man muss sich vorsehen, es soll Konzentrationslager geben. Dann werden aus Siegen Niederlagen, und im Westen versinken die Städte im Bombenhagel. Vor der Gastwirtschaft des Großvaters schlagen sich Grubenarbeiter mit SA-Männern. Die Front rückt immer näher, und mit ihr kommt die Hölle des Krieges. Im März 1945 übernimmt Polen die Verwaltung der deutschen Ostgebiete, und es folgt ein Exodus von Millionen, darunter die Mutter und das Kind. Als sie halb verhungert in einer Kleinstadt in Norddeutschland ankommen, liegt der Vater schwer verwundet in einem Lazarett. Hunger und die furchtbare Kälte im Steckrübenwinter 1946, danach ein jahrelanger Aufenthalt im Barackenlager. Aber die Mutter gibt nicht auf. In der provisorischen Wohnküche arrangiert sie einen „Salon“, in dem kontrovers debattiert wird. Es ist die Zeit der Währungsreform mit der Teilung Deutschlands. Konrad Adenauer – von den Alliierten unterstützt – wird mit einer Stimme Mehrheit Bundeskanzler. Der Kalte Krieg beginnt, und die Weichen werden für das gestellt, was bis heute wirksam ist. Der Familie gelingt in den 1950er-Jahren, im „deutschen Wirtschaftswunder“, allmählich der Neuanfang.

Ein Auszug (1)

Von nichts bin ich mehr überzeugt,

als dass ich mein Leben nichtnach euren Meinungen einrichten darf. – Sokrates

Der „Fall Blau“: eine Offensive der deutschen Kriegsführung im Sommer 1942, nachdem das Deutsche Reich im Juni 1941 den Krieg gegen die Sowjetunion begonnen hatte. Jetzt soll die an der Wolga gelegene Industriestadt Stalingrad eingenommen werden, um von dort aus weiter zu den Ölfeldern im Kaukasus vordringen zu können. Die Kriegsmaschinerie Nazideutschlands braucht Kraftstoff.

In der Deutschen Wochenschau, die als Vorprogramm im Kino läuft, winken lachende Soldaten von ihren Panzern, junge Männer, die Abenteuer erleben wollen. Eine markige Stimme: „Die siegreichen Verbände stoßen tief in das wirtschaftliche Zentrum der Sowjetunion an der unteren Wolga vor. Bis Moskau sind es noch 900 Kilometer.“ In einer Erdstellung richtet der Kanonier seine Acht-Acht-Flak auf ein russisches Dorf,

 » Lees verder

The True Size Of The US National Debt, Including Unfunded Liabilities, Is 222 Trillion Dollars

the-true-size-of-the-us-national-debt-including-unfunded-liabilities-is-222-trillion-dollars

30-03-19 10:24:00,

Authored by Michael Snyder via The End of The American Dream blog,

The United States is on a path to financial ruin, and everyone can see what is happening, but nobody can seem to come up with a way to stop it.  According to the U.S. Treasury, the federal government is currently 22 trillion dollars in debt, and that represents the single largest debt in the history of the planet.  Over the past decade, we have been adding to that debt at a rate of about 1.1 trillion dollars a year, and we will add more than a trillion dollars to that total once again this year.  But when you add in our unfunded liabilities, our long-term financial outlook as a nation looks downright apocalyptic.  According to Boston University economics professor Laurence Kotlikoff, the U.S. is currently facing 200 trillion dollars in unfunded liabilities, and when you add that number to our 22 trillion dollar debt, you get a grand total of 222 trillion dollars.

Of course we are never going to pay back all of this debt.

The truth is that we are just going to keep accumulating more debt until the system completely and utterly collapses.

And even though the federal government is the biggest offender, there are also others to blame for the mess that we find ourselves in.  State and local governments are more than 3 trillion dollars in debt, corporate debt has more than doubled since the last financial crisis, and U.S. consumers are more than 13 trillion dollars in debt.

When you add it all together, the total amount of debt in our society is well above 300 percent of GDP, and it keeps rising with each passing year.

But for the moment, let’s just focus on the giant mountain of debt that the federal government has piled up.  The U.S. budget deficit for last month was 234 billion dollars, and that was an all-time record for a single month.  Our exploding debt is an existential threat to our nation, and we are literally destroying the bright future that our children and our grandchildren were supposed to have.

And it isn’t just a 22 trillion dollar debt that we are leaving them with. 

 » Lees verder

Nieuwsbrief Pater Daniël, Qara, Syrië

nieuwsbrief-pater-daniel-qara-syrie

30-03-19 10:23:00,

ShareTweet


XIV/13
Vrijdag 29 maart 2019
Flitsen uit de gemeenschap

DONEER EN STEUN ONS WERK
DONATE AND SUPPORT US:
IBAN: NL10 SNSB 0902 6349 33

Van munitiekisten naar boekenkasten
Onze streek had een volkscentrum nodig voor onthaal, retraites en conferenties. De ruwbouw van dit nieuwe gebouw van Mar Yakub was net klaar toen de oorlog tegen Syrië uitbrak. Meubels waren er nog niet. Geleidelijk werd het een en ander gemaakt of aangeschaft. Nu zijn er 12 munitiekisten, die her en der nog rondslingeren proper gemaakt, van het deksel ontdaan en geschilderd. Met twee schapjes er in zijn het nette boekenkastjes. Ze kunnen nu de geestelijke munitie voor schietgebeden opslaan.

De Grote Completen van de vasten
De vasten wordt hier liturgisch meer gevierd dan het doorgaans in het westen gebeurt. En het zijn niet alleen de liturgische gebeden die langer en talrijker zijn. In de parochies worden van maandag tot donderdag iedere avond de grote completen gezongen terwijl op vrijdag de akathisthymne wordt gezongen. Dinsdagavond was de pastoor van Qara verhinderd en vroeg of wij wilden voorgaan in zijn plaats in de parochiekerk. Tot onze blijde verwondering waren en tussen de 30 en 40 aanwezigen en goed verdeeld: mannen, vrouwen, jongeren en kinderen. Buiten het begin, het einde en enkele gebeden tussenin werd alles door de parochianen zelf gebeden en gezongen. Eerst komen zeven psalmen, vervolgens een lange reeks aanroepingen (naar Jersaja 8) telkens beantwoord met “omdat God met ons is”. Dan wordt de voorspraak van heiligen ingeroepen, telkens beantwoord met “spreek ten beste voor ons, zondaars”, de geloofsbelijdenis, psalm 50 en nog drie psalmen. Een lofprijzing wordt telkens beantwoord met “God van de legermachten…” Er is nog een lange doxologie. Aan het einde zijn er enkele lange gebeden en uit de gebeden van de hl. Efrem worden drie korte smeekbeden gezegd, waarbij ieder knielt en met het hoofd buigt tot op de grond: Heer, geef mij geen geest van luiheid, nieuwsgierigheid en praatzucht; geef mij een geest van wijsheid, geduld, nederigheid en liefde; laat mij mijn eigen fouten zien en niet oordelen over een ander. De grote completen eindigen dan met voorbeden (voor de president, de bisschop, de overste, voor het land,

 » Lees verder

Schulstreiks: Erst der Anfang des Anfangs

schulstreiks-erst-der-anfang-des-anfangs

30-03-19 10:20:00,

Bild: W. Pomrehn

Freitäglicher Schulboykott geht in Deutschland und zahlreichen Ländern weiter

Auch an diesem Freitag gingen wieder in zahlreichen Ländern (mindestens 69 Staaten und Territorien) die Schüler auf die Straße, um für schnellen und effektiven Klimaschutz zu demonstrieren. In Deutschland werden Aktionen aus 44 Städten gemeldet.

Die vermutlich größte Demo fand in Berlin statt, an der sich nach Veranstalterangaben über 20.000, nach eigenem Augenschein auf jeden Fall deutlich über 10.000 Menschen beteiligten. Darunter waren auch viele Erwachsene, aber die Schüler dominierten nach wie vor und haben auch weiter die Organisation in der Hand.

Zahlreiche Schilder und Reden zeigten eine sehr kritische Haltung gegenüber der Wirtschaft. “Wir brauchen nicht eine wirtschaftstaugliche Demokratie, sondern eine demokratietaugliche Wirtschaft”, forderte ein Redner, offensichtlich auf das von Bundeskanzlerin Angela Merkel formulierte Leitbild einer “marktkonformen Demokratie” anspielend.

Bild 1 von 17

Fridays For Future in Berlin (17 Bilder)

Bild: W. Pomrehn

In Berlin sprach auch die junge Schwedin Greta Thunberg, die den Regierungen versprach, die Proteste seien erst der Anfang des Anfangs. Die Berliner Zeitung berichtet, das Thunberg am Samstag im Rahmen der Goldenen Kamera ein Sonderpreis verliehen werden soll und sie am Sonntagabend bei Anne Will eingeladen sei.

Dort steht sie mit Grünen-Chef Robert Habeck, Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Wolfgang Kubicki (FDP, MdB, stellvertretender Parteichef), Therese Kah (aktive Schulstreikerin aus Witten) sowie Harald Lesch (Astrophysiker und Philosoph) auf der Talkshow-Gästeliste.

Dass rechte und rechtsradikale Milieus in Sachen Klimaschutz und Schülerproteste regelrecht verhetzt sind, kann man ja in diversen Internetforen nach- oder auch an den üblen Beschimpfungen bis hin zu Morddrohungen ablesen, mit denen bekannte Aktivistinnen und Aktivisten in den sozialen Netzen überhäuft werden. Dass in einem solchen Klima dann auch irgendwann zu Handgreiflichkeiten übergegangen wird, liegt nahe. Das kennt man in Westdeutschland aus den 1960er und 70er Jahren.

Das Springerblatt Die Welt berichtet nun aus Jena, dass dort ein 36jähriger Mann einem Redner einer kleinen Schülerkundgebung ins Gesicht geschlagen und das Mikrofon entrissen hat. Auch mehrere andere Schüler, die dazwischen haben gehen wollen, seien von ihm angegriffen worden.

 » Lees verder

Boston Dynamics’ New Warehouse Robot Threatens Millions Of Jobs

boston-dynamics8217-new-warehouse-robot-threatens-millions-of-jobs

30-03-19 10:16:00,

The economy of the 2020s will be more volatile, and recessions could be more extreme. The collision of automation in the workforce will trigger economic disruptions far more significant than what seen in agriculture to industry (1900 to 1940) when nearly 40% of the workforce was displaced.

In the next ten years, automation may eliminate 20% to 25% of current jobs, or about 40 million, crushing the bottom 90% of Americans the hardest.

Boston Dynamics is at the forefront of developing new automation technologies.

The Waltham, Mass.-based company has released a new video of its warehouse robot, a  “mobile manipulation robot designed for logistics. Handle autonomously performs mixed SKU pallet building and depalletizing after initialization and localizing against the pallets.”

Dubbed Handle, the robot uses an on-board vision system with a large suction cup arm to track boxes and then move them to a pallet. The video below shows several robots in a warehouse moving boxes to a pallet and conveyor belt, a task that would typically be completed by humans. 

“When Handle places a boxes onto a pallet, it uses force control to nestle each box up against its neighbors,” Boston Dynamics said. “The boxes used in the video weigh about 5 Kg (12 lbs), but the robot is designed to handle boxes up to 15 Kg (30 lbs). This version of Handle works with pallets that are 1.2 m deep and 1.7 m tall (48 inches deep and 68 inches tall).”

Warehouse workers probably won’t have to worry about Handle taking their jobs anytime soon. That also means the more than 600,000 Amazon employees, mostly fulfillment center jobs, are safe for now but could be in jeopardy in the next 3 to 5 years.

The next phase of automation has begun, and it will accelerate in the years ahead. Forty million Americans are at risk of losing their jobs to automation by 2030.

 » Lees verder

5G Network Uses Same EMF Waves as Pentagon Crowd Control System | Light On Conspiracies – Revealing the Agenda

5g-network-uses-same-emf-waves-as-pentagon-crowd-control-system-light-on-conspiracies-8211-revealing-the-agenda

30-03-19 10:06:00,

Terence NewtonStaff Writer

Waking Times

The global rollout of 5G is well underway, and we soon may see new small cell towers near all schools, on every residential street, dispersed throughout the natural environment, and pretty much everywhere. But the safety of this technology is in serious question, and there is a raging battle to stop the taxpayer funded implementation of 5G.

The new cell network uses high band radio frequency millimeter waves to deliver high bandwidth data to any device within line of sight.

“Today’s cellular and Wi-Fi networks rely on microwaves – a type of electromagnetic radiation utilizing frequencies up to 6 gigahertz (GHz) in order to wirelessly transmit voice or data. However, 5G applications will require unlocking of new spectrum bands in higher frequency ranges above 6 GHz to 100 GHz and beyond, utilizing submillimeter and millimeter waves – to allow ultra-high rates of data to be transmitted in the same amount of time as compared with previous deployments of microwave radiation.” [Source]

“One of the ways 5G will enable this is by tapping into new, unused bands at the top of the radio spectrum. These high bands are known as millimeter waves (mmwaves), and have been recently been opened up by regulators for licensing. They’ve largely been untouched by the public, since the equipment required to use them effectively has typically been expensive and inaccessible.” [Source]

Among the many potential problems with exposure to 5G radio waves are issues with the skin, which is interesting when you consider that this technology is already being used in the military for crowd control purposes.

“This kind of technology, which is in many of our homes, actually interacts with human skin and eyes. The shocking finding was made public via Israeli research studies that were presented at an international conference on the subject last year. Below you can find a lecture from Dr. Ben-Ishai of the Department of Physics at Hebrew University. He goes through how human sweat ducts act like a number of helical antennas when exposed to these wavelengths that are put out by the devices that employ 5G technology.” [Source]

The U.S.

 » Lees verder

DoD Orders $250 Million Of Gas Masks – What Do They Know?

dod-orders-250-million-of-gas-masks-8211-what-do-they-know

30-03-19 10:04:00,

The U.S. Department of Defense (DoD) has awarded Avon Protection Systems Inc., Cadillac, Michigan, a $245,961,250 firm-fixed-price contract for production of M53A1 Chemical Biological Protective Mask systems, according to the DoD contract website.

The Army estimates M53A1 gas masks will start delivery in the second half of this financial year ending September. U.S. Army Contracting Command, Aberdeen Proving Ground, Maryland, will oversee the purchase order.

Avon Protection Systems is a world leader and major supplier to the military, law enforcement, first responders, and industrial sectors globally.

The M53A1 was developed to counter multiple threats encountered on the modern battlefield. “It provides excellent protection against traditional chemical and biological warfare agents, select Toxic Industrial Materials (TIMs) and particulate matter including radioactive dust,” read the M53 brochure.

According to the company, the M53A1 protects soldiers from chemical, biological, radiological and nuclear attacks. Specifically, the mask protects against mustard, sarin, soman, and VX nerve agents.

The order comes one month after the U.S. government introduced science-based guidelines for how first responders decontaminate large numbers of Americans after a chemical-weapons attack.

The guidelines, published last month, are the first in the U.S. to be based on extensive research and testing.

“Terrorist threats and the use of chemical weapons in Syria have heightened awareness of the need for improved preparedness against chemical attacks,” said Gary Disbrow, deputy director of the US Biomedical Advanced Research and Development Authority, which prepared the guidelines.

“First responders are supportive of the fact that it is evidence-based guidance, and not just, ‘We used this last time, and it seemed to work,’” he added.

With lightning speed, the Army and U.S. government have been actively preparing for a biological incident on the homeland. With threats harder to anticipate today, the act of preparation suggests some fears that an attack of some sort could be imminent.

 » Lees verder

The New Grand Strategy Of The United States

the-new-grand-strategy-of-the-united-states

30-03-19 09:58:00,

Authored by Thierry Meysan via The Voltaire Network,

Many people think that the United States is very active, but does not succeed in much. For example, it is said that its wars in the Greater Middle East are a succession of failures. But for Thierry Meyssan, the USA has a coherent military, commercial and diplomatic strategy. According to its own objectives, it advances patiently, and is crowned with success.

 

It is commonly believed in the United States that the country has no Grand Strategy since the end of the Cold War.

A Grand Strategy is a vision of the world that one seeks to impose, and that all administrations must respect. So, even if you lose in one particular theatre of war, the fight continues in others, and finally ends in triumph. At the end of the Second World War, Washington chose to follow the directives set by ambassador George Keenan in his famous diplomatic telegramme. It proposed describing an alleged Soviet expansionism in order to justify containment of the USSR. Indeed, although the USA had lost the wars in Korea and Vietnam, it finished by prevailing.

It is very rare to be able to rethink a Grand Strategy, even if there were others during that period, in particular, with Charles De Gaulle in France.

Over the last eighteen years, Washington has been able to progressively set new objectives and new tactics with which to attain them.

1991-2001: a period of uncertainty

When the Soviet Union collapsed on 25 December 1991, Father Bush’s USA supposed that they no longer had any rivals. The victorious President by default demobilised 1 million soldiers and imagined a world of peace and prosperity. He liberalised the transfer of capitals so that the capitalists would be able to get richer and, he believed, thus enrich their fellow citizens.

However, capitalism is not a political project, but a means of making money. The major US businesses – not the federal state – therefore allied themselves with the Chinese Communist Party (the reason for Deng Xiaoping’s famous « journey to the South »). They delocalised their businesses with very low added value from the West to China, where the workers were uneducated,

 » Lees verder

Trump wrecked summit with Kim by suggesting N. Korea give all its nukes to US – report

trump-wrecked-summit-with-kim-by-suggesting-n.-korea-give-all-its-nukes-to-us-report

30-03-19 09:56:00,

US President Donald Trump reportedly proposed that North Korea transfer all its nuclear weapons to the US, a denuclearization template borrowed from Libya before the NATO intervention and brutal murder of its leader.

The second summit between Trump and North Korean leader Kim Jong-un in February wrapped up early, ending with a big question mark over the future of the talks and the denuclearization of the Korean Peninsula. In the wake of the Vietnam meeting, Pyongyang and Washington offered different accounts of what actually transpired, with the White House alleging that North Korea demanded all sanctions be lifted from it. Pyongyang insisted that it was talking only about partial relief. The essence of the talks was kept under a veil of secrecy.

Also on rt.com
US wants N Korea to take ‘irreversible’ steps to de-nuke, similar to Libya’s denuclearisation

Reuters reported on Friday that it got access to a secretive plan that, in Washington’s view, would potentially lead to a breakthrough in the stalled talks. The agency reported that the plan was similar to the one touted by US National Security Advisor John Bolton and was modelled after Libya.

READ MORE: After what happened to Libya, should North Korea think twice about ditching nukes?

Trump reportedly handed over copies of the plan, in English and in Korean, to Kim during their meeting on February 28. The North Korean side has never commented on the content of the bargain, but it apparently did not sit well with Kim, and the working lunch scheduled for the same day was cancelled.

The plan as outlined by Reuters envisions a complete dismantling of Pyongyang’s “nuclear infrastructure, chemical and biological warfare program” as well as “related dual-use capabilities.” Had North Korea given in to the US’ demands, it would also have to destroy “ballistic missiles, launchers, and associated facilities.” The US demanded that Pyongyang agree to give full account of its nuclear program and provide unimpeded access for international inspectors to the sites. Building new nuclear-related facilities would be prohibited and all scientists working at the old nuclear facilities would be assigned to the commercial sector.

Read more

Trump says ‘Libya model’ not in store for North Korea… provided it makes deal with US

After the summit ended with no deal,

 » Lees verder

Lang leve het uploadfilter!

30-03-19 09:55:00,

De nieuwe richtlijn over auteursrechten en internet werd deze week in het Europees Parlement aangenomen. Jan Kuitenbrouwer is niet bijster onder de indruk van de bezwaren ertegen. Wat heet: hij juicht het uploadfilter van harte toe, en wast de critici de oren.

Dat u dit stuk leest, betekent dat u van iemand een courtesy-link gekregen, een ‘gratis monster’ om kennis te maken met Follow the Money, of betalend abonnee bent. Dankzij die betaling kan Follow the Money bestaan, een kantoor huren en zijn auteurs betalen. Zo werkt de economie van het intellectuele eigendom. Afgelopen dinsdag (26 maart 2019) heeft het Europese Parlement de European Union Directive on Copyright in the Digital Single Market aangenomen, een nieuwe richtlijn voor de bescherming van intellectueel eigendom en auteursrecht op internet.

De weerzin tegen het auteursrecht zit in het DNA van het internet. Er was een tijd dat je op internet uitsluitend illegaal muziek kon luisteren of films kijken. Platenmaatschappijen en filmstudio’s hadden nog niet begrepen hoe zij het internet als betaald distributiekanaal konden gebruiken; voor zover hun producten online beschikbaar waren, was dat meestal het werk van ‘piraten’. Speciaal voor internet gemaakte content bestond niet, maar wie wil er een abonnement op een netwerk zonder content, waar niets te beleven valt? En dus werd het gevuld met het bestaande werk van schrijvers, filmers en muzikanten.

Wikipedia: een digitale bootleg van bestaande encyclopedieën (een branche die door internet werd weggevaagd). Napster, Limewire, The Pirate Bay: warenhuizen voor films, muziek, boeken, software, games – en alles gratis. YouTube: begonnen als platform voor amateurvideo’s, maar al gauw gemuteerd in een streamingdienst voor illegaal gekopieerd beeld en geluid. Als het om auteursrecht gaat, is YouTube een vorm van georganiseerde misdaad. Berucht is de mail van de YouTube-leiding aan medewerkers die zich afvroegen of je wel zomaar complete speelfilms online kon zetten:

De internetindustrie heeft de massale toe-eigening van intellectueel eigendom genormaliseerd

‘Steal them!’

‘But…?’

‘Steal the movies!’

‘Sharen’

De tech-industrie heeft zijn eigen vocabulaire ontwikkeld om dit te maskeren. In tech speak heb je het niet over ‘publiceren’ maar over sharen, delen. Een song van Sinatra delen, het klinkt huiselijk en genereus – wie kan daar nu tegen zijn? Maar het is publiceren en in veel gevallen ook exploiteren,

 » Lees verder

Het andere #Venezuela dat de reguliere pers niet wil laten zien – De Lange Mars Plus

het-andere-venezuela-dat-de-reguliere-pers-niet-wil-laten-zien-8211-de-lange-mars-plus

30-03-19 09:55:00,

123rf

Gelukkig bestaan er naast de door enkele eigenaren gedomineerde mediagiganten ook media die onafhankelijk een mening vormen en deze naar buiten brengen. Dan krijgen we opeens een heel ander beeld voorgeschoteld dan het standaardverhaal, dat Venezuela wordt geregeerd door een keiharde dictator en dat het een van hongerdood stervend land is. Een land dat smeekt om ingrijpen om de arme mensen te helpen die door Maduros toedoen getroffen worden door een crisis. Ja, waar de democratie moet worden hersteld.

Deze beelden zijn opgenomen enkele dagen na de couppoging van Guaido die zichzelf tot president van Venezuela heeft uitgeroepen. Onder aanvoering van de VS is hij door een aantal Europese landen direct erkend.

We krijgen een heel ander beeld dan wat we normaliter voorgeschoteld krijgen van de massamedia. Caracas, de hoofdstad van Venezuela, bijvoorbeeld is zeker geen oorlogsgebied.

Een dame toont trots hoe ‘gewone’ mensen dankzij de revolutie van Chavez, de voorganger van de huidige president Maduro, kunnen leven. Hij heeft veel goeds gebracht, waaronder een stukje herverdeling van de rijkdom van het land waarvan nu ook een stukje bij de niet rijken is terecht gekomen.

De elite van het land verzet zich, terwijl het armere bevolkingsdeel Maduro steunt.

We horen en zien de Venezolanen die voor ‘regime change’ zijn. Zij zien de buitenlandse media als hun bondgenoten en bedanken de filmploeg die deze video maakte.

Van een humanitaire crisis is weinig te zien, niet in het rijke, maar evenmin in het armere deel van de stad. Toch wegen de door de VS ingestelde sancties zwaar door en krijgen veel mensen voedselpakketten. (Lees hier over de gevolgen van de sancties)

Met de foto’s willen de main stream media suggereren dat het land zich bevindt in een humanitaire crisis. Na onderzoek echter blijkt dat de foto’s uit een periode van voor 2016 komen.

Beide films bevestigen het beeld dat Abbey Martin met haar reportage ‘An Ocean of Lies on Venezuela’ ook geeft.

VN Rapporteur Alfred de Zayas, die een rapport over de mensenrechten in Venezuela schreef,

 » Lees verder

Gastbeitrag: Der Fahrplan ins Chaos – Wenn die Tests abgeschlossen sind, ertönt der Startpfiff! | www.konjunktion.info

gastbeitrag-der-fahrplan-ins-chaos-8211-wenn-die-tests-abgeschlossen-sind-ertont-der-startpfiff-wwwkonjunktion.info

30-03-19 09:32:00,

Gastbeitrag von Nomi78 – Verantwortlich für den Inhalt und dessen Richtigkeit ist alleine der Gastautor. Der Inhalt muss nicht zwingend die Meinung des Betreibers von www.konjunktion.info wiederspiegeln. Eventuelle Anfragen, Ansprüche, o.ä. sind direkt an den Gastautor zu stellen. Eine Veröffentlichung auf einer anderen Plattform als www.konjunktion.info ist zuvor mit dem Gastautor Nomi78 abzuklären. Urheberrechte usw. liegen allein beim Gastautor Nomi78.

Dieser Artikel erscheint mit freundlicher Genehmigung von Dudeweblog.

Vor ein paar Tagen, las ich einen Artikel bei Konjunktion. Hierin ging es, grob umrissen, um die Einführung einer Impf-Pflicht in Italien. Gestern, den 24.03.2019 berichtete die Tagesschau, dass Berlin bereits ebenfalls über eine Zwangsimpfung gegen Masern spricht.

Kurzum: Keine Impfung -Keine Schule.
“Dumm” nur, dass europaweit eine Schulpflicht gilt.

Jetzt ist guter Rat teuer und ich kann verstehen, dass sich gerade viele Eltern in einer Zwickmühle befinden.

Eine Leserin fragte:
Was alles ist also in dem Impfstoff enthalten?

Worauf ich antwortete:
”Aktuell wohl nur der Impfstoff, um nicht wirklich großes Aufsehen zu erregen. Später, wenn die Debatte und das Misstrauen etwas abgeebbt sind, werden dann womöglich die giftigen Stoffe hinzugefügt, um die es den IGE (Internationalisten, Globalisten, Eliten aka Kabale) in Wahrheit geht.”

Warum wohl berichtet der ehemalige Privatarzt von Bill und Melinda Gates, in einem Bericht, dass sich der Milliardär vehement geweigert hat, seine eigenen Kinder impfen zu lassen??

Wussten hier Bill und Melinda Gates, was wirklich in der Spritze ist, und was es mit den Kindern macht? Ein Freund bat mich, meine Überlegungen in einen Artikel zu packen und dieser Bitte komme ich gerne nach.

Meine Überlegungen hierzu:
Stellt euch vor, 70-90% aller Menschen der Welt werden nur gegen bestimmte Typen von Krankheiten zwangs-geimpft, aber somit völlig angreifbar für einen an sich harmlosen Erreger, dem dadurch Tür und Tor geöffnet wird, weil der körpereigene Abwehrmechanismus durch die ständigen Zwangsimpfungen im Keller ist.

Diese Pandemie, wie z.B. eine unbekannte Grippe oder dergleichen, wird dann gezielt in Drehkreuzen der Globalisierung wie im Film „Planet der Affen“ durch Überträger freigesetzt.

„Unbemerkt von den Wissenschaftlern hat das neue Medikament Nebenwirkungen,

 » Lees verder

GMO Foods Will Soon be Mislabeled as ‘Biofortified’ | Light On Conspiracies – Revealing the Agenda

gmo-foods-will-soon-be-mislabeled-as-biofortified-light-on-conspiracies-8211-revealing-the-agenda

30-03-19 09:23:00,

Scott Tips, JD, Guest
Waking Times

If you have ever been to Berlin, Germany in the late Fall, you know how miserably wet, cold, and windy it can be. The only real refuge from those elements is to be found indoors. But even then there can be events that drive you right back outdoors and into the elements. Such was the case with the Codex Committee on Nutrition and Foods for Special Dietary Uses (CCNFSDU), which was holding its 40th session during the week of November 26-30, 2018, in that city.

As most of you already know, the Codex Alimentarius Commission and its various committees spread throughout the World establish food standards and guidelines after an eight-step process of consideration and debate that are then usually adopted by the Codex member states. The Codex Nutrition Committee is just one of the many committees that develop these food standards and guidelines. It is also one of the committees with the most controversial issues.

Biofortification

Biofortification is a method of increasing certain vitamin and mineral content of basic food crops by the time-honored, conventional way of cross-breeding, and not through genetic engineering. Harvest Plus, the company behind biofortification, will for example increase the vitamin or iron content of sweet potatoes so that malnourished populations in developing nations will receive better nutrition. This is a very admirable goal, although I have argued at these meetings that perhaps it’s an unnecessary one if farmers would simply employ the proper farming techniques to prevent soil depletion and along with it the vitamin and mineral content of the foods grown in that soil.

Book Ad
Leaves From The Tree of My Life
by Bente Dammegard

 

Written a few years before the author Bente Dammegaard left this world: “At the moment I am 81 years old and live on the beautiful island of Mallorca, Spain. When I wrote the book I looked back on my life wondering how on earth I had succeeded in collecting so many years. Along the way I have become the mother of three wonderful and very different children, have spent a lot of my life as a translator and, as such, have translated books, films, comics and scientific texts.

 » Lees verder

Het ultraconservatieve ordoliberalisme van Wopke Hoekstra

30-03-19 09:15:00,

Het Nederlandse begrotingsoverschot in 2018 bedroeg anderhalf procent: een record, en ruim 1200 euro per werkende Nederlander. De minister van Financiën wil het geld gebruiken om de staatsschuld af te bouwen. Ewald Engelen heeft een beter idee.

Deze week maakte het Centraal Bureau voor de Statistiek bekend dat het begrotingsoverschot van de overheid in 2018 een recordhoogte van 1,5 procent heeft bereikt. Meer dan elf miljard euro bedroeg het overschot: pakweg 1.200 euro per werkende Nederlander. Minister Wopke Hoekstra (CDA) van Financiën wil de extra inkomsten gebruiken om de staatsschuld, momenteel pakweg 58 procent van het bruto binnenlands product, sneller af te bouwen. Hoekstra: ‘we weten uit het verleden dat goed weer ook snel weer kan omslaan en er zijn aanzienlijke risico’s, denk aan Brexit.’

Het is weer ultraconservatief ordoliberalisme dat de klok slaat aan de Korte Voorhout in Den Haag. Ordoliberalisme: de leer dat de staat slechts moet zorgen voor faire marktregels, zich zo min mogelijk met marktuitkomsten moet bemoeien en dus moet streven naar begrotingsevenwicht en een zo laag mogelijke staatsschuld. Het is dezelfde leer die Duitsland via Merkel en Schauble sinds het uitbreken van de eurocrisis in 2010 succesvol aan de rest van de eurozone heeft weten op te leggen. Met desastreuze gevolgen: massawerkloosheid, groeiende onzekerheid, de langste recessie sinds de jaren dertig, stijgende ongelijkheden, toenemende euroscepsis en opkomend populisme.

In het buitenland is dan ook een brede maatschappelijke discussie ontstaan over zin en onzin van begrotingsdiscipline, met de Financial Times deze week pleitend voor veel ruimer begrotingsbeleid in de eurozone om de dreigende economische dip het hoofd te bieden. Niets daarvan in Nederland. Terwijl juist hier belangrijke lessen getrokken zouden moeten worden uit het historisch ongekend hoge begrotingsoverschot. Zeker tegen de achtergrond van de verkiezingen van vorige week, die voor meerdere uitleg vatbaar zijn maar tenminste een ding duidelijk hebben gemaakt: de kiezer heeft genoeg van de middenpartijen en de beleidsconsensus die zij vertegenwoordigen. 

De belangrijkste les is wat mij betreft dat er in de voorgaande kabinetsperiodes veel te zwaar is bezuinigd en dat de lasten te veel zijn verzwaard. Overheidsbegrotingen zijn net mammoettankers: wijzigingen in inkomsten en uitgaven zijn lastig door te voeren en áls ze eenmaal zijn doorgevoerd, zijn de langetermijngevolgen groot.

 » Lees verder

Das Imperium schlägt zurück

das-imperium-schlagt-zuruck

30-03-19 09:12:00,

Ob Friday-for-Future, die Gelbwesten in Frankreich oder nun die riesige, länderübergreifende Protestwelle gegen die EU-Urheberrechtsreform, insbesondere Artikel 11 und 13, unter dem Motto #saveyourinternet – wenn eine Bewegung der herrschenden Politik zuwiderläuft, wird sie mit allen Mitteln aus dem Diffamierungs-Repertoire bekämpft.

Welche Anschuldigungen und Verschwörungstheorien wurden bei dieser Bewegung nicht bereits aus dem Arsenal geholt? Ein Beispiel: Die fünf Millionen Unterschreiber der Petition gegen Artikel 13 seien allesamt nur Bots, hieß es aus den Reihen der CDU. Als dann auf den Demos im Chor ertönte, „Wir sind keine Bots“, waren die Demonstranten in den Augen der CDU-Politiker von den großen Internet-Giganten gekauft.

Ich selbst, Nicolas Riedl, habe an einer der größten Demos gegen die Urheberrechtsreform in München mit knapp 50.000 Demonstranten teilgenommen. Dass man dafür Geld von YouTube und Google bekommen würde, wusste ich nicht. Über Leserzuschriften, die mir sagen können, wohin ich meine Selfies von der Demo schicken kann, um die Bezahlung noch nachträglich zu erhalten, wäre ich sehr dankbar!

Die Anschuldigung, man sei nur ein Bot, mag vielleicht auf die Verzweiflung der Befürworter zurückzuführen sein. Aus der überheblichen Politik ist man zudem nichts anderes gewohnt. Wo der Spaß aber tatsächlich aufhört, ist der Kommentar von Thomas Schmid in der WELT aus dem Hause Springer.

Wer sich bei jeder Textzeile dieses Kommentars bewusst macht, in welchem Medium er veröffentlicht wurde, dem erscheint das Ganze sehr surreal. In den ersten Abschnitten wirkt es, als hätte ein Praktikant bei der WELT aus Versehen einen Artikel von der jungen Welt veröffentlicht. Schmid gibt sich hier als besorgter Kritiker großer Konzerne wie Google, Facebook, Amazon und YouTube. Er inszeniert die Proteste gegen Art. 13 als Konflikt zwischen der EU und den übermächtigen Internet-Konzernen, was die eben genannten Firmen auch de facto sind. Nur ist dieser Konflikt selbstverständlich ein reiner Scheinkonflikt, denn in Wahrheit spielen sich beide Parteien die Bälle zu.

Die „Eliten“ möchten die Kontrolle über Meinungs- und Deutungshoheit zurückgewinnen und müssen dafür den für sie historischen Super-GAU – das freie Internet – loswerden. Da es für die Politik aber nicht einfach ist, eine breite Internet-Zensur als nett und hilfreich zu verkaufen, greift die EU auf das Scheinargument zurück, doch nur die Interessen der Künstler schützen zu wollen.

 » Lees verder

Raus aus dem Denkkäfig!

raus-aus-dem-denkkafig

30-03-19 09:06:00,

Vor dem Bildschirm, der mich von meiner Umgebung trennt, döse ich vor mich hin. Ich habe es bequem, tief versunken in meinem gemütlichen Sessel. Neben mir steht eine Kommode. Wie von selbst sortieren sich die unzähligen vorbeiflimmernden Bilder in ihre Schubladen ein, um nicht mehr herausgeholt zu werden. Was einmal seine Ordnung hat, soll nicht wieder durcheinandergebracht werden.

Ich brauche das Gewohnte, das Was-Immer-War und das Was-Alle-So-Machen. Hier fühle ich mich sicher. Hier weiß ich, woran ich bin. Während die Bilder vorbeifunkeln und ich bespielt werde, bleibe ich unbeweglich. Auch wenn mir mein Sessel bisweilen eng erscheint und sich die Schubladen meiner Kommode immer schwieriger zuschieben lassen — sie geben mir die Gewissheit, dass ich mich auf etwas verlassen kann.

Ich brauche die Absicherung, die Garantie, dass, wenn ich A mache, B dabei herauskommt. In diesem Sinne sorge ich vor. Ich antizipiere, organisiere, kontrolliere. In meinem Alltag gibt es keine Überraschungen. Wie viele meiner Artgenossen stelle ich mich morgens auf ein Rollband, um bis zum Abend die Etappen meines Alltags hintereinander abzuhaken. Erledigt. Ich gehe auf Nummer sicher.

Sicherheit ist die Karte, auf die unsere Zivilisation setzt. Schon vor unserer Geburt lassen wir unsere Anlagen bestimmen und sind wir erst auf der Welt angekommen, können wir uns sicherheitshalber ein paar Stammzellen zurücklegen lassen. Für alle Fälle lassen wir uns durchimpfen, durchleuchten, durchchecken und zur Früherkennung schicken, die Vorsorge heißt, um unsere Probleme so früh wie möglich behandeln zu lassen.

Sind wir erwachsen, schließen wir jede Menge Versicherungen und Verträge ab, horten unser Erspartes, verschanzen uns hinter unseren Gartenzäunen und Alarmanlagen und lassen uns bereitwillig überall filmen, abhören und abspeichern. Wir desinfizieren, sterilisieren, immunisieren, desensibilisieren, eliminieren, wählen unsere Partner nach bestimmten Algorithmen aus und vermählen uns schließlich mit einer künstlichen Intelligenz, die unsere perfektionierten Körper zu beliebig austauschbaren Ersatzteillagern macht. Und schließlich träumen wir davon, dem Tod ein Schnäppchen zu schlagen und im Sinne des transhumanistischen Ideals demnächst 1.000 Jahre alt zu werden.

Alles ist unter Kontrolle. Das Lebendige wird überwacht, bis in seine kleinsten Einzelteile seziert, analysiert und manipuliert. Wir haben die Ereignisse im Griff. Die da oben werden sich schon was einfallen lassen. Die Forschung wird uns schon wieder aus dem Schlamassel rausholen, den wir auf unserem Planeten angerichtet haben. Die Medizin wird unsere Körper,

 » Lees verder

Die schlimmste Lüge

die-schlimmste-luge

30-03-19 09:05:00,

Dass „normale“ Menschen, die sich nicht regelmäßig mit „dubiosen Verschwörungstheorien“ beschäftigen, den Mainstream-Medien immer noch fast alles glauben, lässt mich zwar manchmal verzweifeln, aber ich muss es akzeptieren. Jeder hat seinen eigenen Zeitpunkt und Anlass, um die — für mich mittlerweile sehr durchsichtige — Propaganda in den verschiedensten Themenbereichen zu erkennen. Allerdings hat es bei mir ja auch dreiviertel meines Lebens gedauert, bis mir bewusst wurde, was ich da eigentlich lese.

Was mich aber wirklich erschreckt, ist die Tatsache, dass auch diejenigen, die dem Mainstream sonst durchaus skeptisch gegenüberstehen, ihm dennoch glauben, wenn er die eigenen Vorurteile bestätigt. Insbesondere wenn man sich nicht mit den Hintergründen oder Aussagen „von der anderen Seite aus“ beschäftigt hat. Dabei sollten sie es besser wissen, erleben sie es in „ihren“ Themenbereichen doch oft genug mit, wie propagandistisch die Medien agieren.

Meinen russlandnahen Freunden ist klar, wie sehr vieles, was Russland betrifft, medial massiv verzerrt wird. Das russische Regime, die Annexion der Krim, die Verfolgung der Schwulen, russisches Doping — das Framing vom „bösen Russen“, personifiziert durch Oberbösewicht Putin, tönt auf allen Kanälen.

Wer die Situation in Frankreich seit Herbst 2018 intensiver verfolgt, weiß aus den zahlreichen Videos und Berichten, die insbesondere dank der sozialen Medien verfügbar sind, dass die Gelbwesten in der übergroßen Mehrheit keine gewaltbereiten, antisemitischen Randalierer sind — auch wenn man in ARD, ZDF und Co fast nur gewalttätige Demonstranten sieht.

Dass die Entwicklung der Not in Venezuela ein „klitzekleines bisschen“ mit den massiven Sanktionen durch die USA und den Westen zu tun hat, weiß jeder, den dieses Thema interessiert. Auch wenn die „normalen“ Medien kaum darüber berichten, wie viel des Vermögens der venezolanischen Regierung völkerrechtswidrig vom Westen beschlagnahmt wurde.

Viele meiner türkischen Kontakte wissen — dank ihrer Fähigkeit, diese Sprache zu sprechen — wann in den deutschen Medien mal wieder über die türkische Regierung und deren Präsidenten gelogen wird. Bei den meisten anderen bleibt fast immer nur die Botschaft „Die Türkei beziehungsweise Erdogan ist eine Gefahr“ hängen.

Man muss kein Arabisch verstehen, um sich darüber klar zu werden, dass die Aktionen der Weißhelme in dem Land eine riesige Farce darstellten. Welche sechsjährige Syrerin vermag in fließendem Englisch aus einer Stadt ohne Strom zu twittern?

Dass es einen „klitzekleinen“ Unterschied zwischen Muslimen und Islamisten gibt,

 » Lees verder

Warum gibt es zwei Definitionen von Antisemitismus?

warum-gibt-es-zwei-definitionen-von-antisemitismus

30-03-19 09:05:00,

von Michel Collon

Professor François Dubuisson von der Universität Brüssel erklärt die Frage so:

„Die in den letzten Jahren erschienenen Werke und Artikel zum Durchbruch eines neuen Antisemitismus (oder einer neuen Judenangst) sind nicht mehr zu zählen. (…) Die Verteidigung der palästinensischen Sache oder der Antirassismus sollen das Mittel geworden sein, durch das sich auf maskierte Weise ein lange verdrängter unbewusster Antisemitismus ausdrücke“ (1).

Nun, besäßen die Vertreter dieser These die Freundlichkeit, exakt zu erklären, wann dieser „neue“ Antisemitismus aufgetaucht ist? Schließlich erfährt das Projekt Israel von Anfang an stetige und radikale Kritik, wie wir es unter Punkt fünf gesehen haben.

Warum also „neu“?

„Dieser Antisemitismus wäre in dem Sinne neu, dass er anhand von Kriterien bewertet werden sollte, die sich von traditionellen Elementen des Antisemitismus lossagen: Dieser ist klassisch definiert als auf Juden gerichteter Hass. Obwohl diese These von einer Reihe Autoren kritisiert wurde, die kaum des Antisemitismus verdächtig sind, hat sie nicht weniger stark gewisse kürzlich verbreitete offizielle Arbeiten beeinflusst und zielt auf oder mündet in die Kriminalisierung einiger Formen der Kritik an der Politik Israels, die mit dem Antisemitismus gleichgesetzt wird.“

Solchermaßen kritisiert Dubuisson auch einen 2004 von Jean-Christophe Rufin verfassten Bericht:

„Indem er sich auf den sehr verschwommenen Begriff des radikalen Antizionismus beruft, der in Wirklichkeit sehr weit ausgelegt wurde, kriminalisiert der Bericht weitgehend die Kritik der Politik Israels, sei es in ihrer Gleichsetzung mit dem Antisemitismus — der als Form der Rassendiskriminierung eine Straftat ist — oder durch die Einführung eines neuen Deliktes mit ungewissen Konturen.“

Professor Dubuisson stützt sich auf die 2004 erstellte Unterscheidung einer Agentur der EU, die Europäische Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit (EUMC, European Monitoring Centre on Racism and Xenophobia):

„Was nicht als Antisemitismus behandelt werden darf und folglich nicht als solcher beobachtet werden muss, ist die Feindseligkeit in Bezug auf Israel als ein Land, das wegen seiner konkreten Politik kritisiert wird. Für jene, die wie wir das Etikett des Antisemitismus ohne Fehler vergeben wollen, spielt es kaum eine Rolle, dass die Kritik an Israel ‒ an dem, was es ist und dem, was es macht ‒ ungerecht, ausgeglichen oder tendenziös ist. (…) Die Kritik wird nur antisemitisch,

 » Lees verder

Putsch gegen das Völkerrecht

putsch-gegen-das-volkerrecht

30-03-19 09:03:00,

Die Regierung Venezuelas hat den deutschen Botschafter Daniel Kriener des Landes verwiesen, weil er sich entgegen diplomatischer Gepflogenheiten offen in die inneren Angelegenheiten des Landes eingemischt habe. Kriener hatte Guaidó am Flughafen empfangen zusammen mit anderen Botschaftsvertretern hauptsächlich aus den Staaten der Westlichen Wertegemeinschaft (WWG). Damit sollte Guaidó, der sich über das Ausreiseverbot hinweggesetzt hatte, vor dem Zugriff der venezolanischen Strafverfolgungsbehörden geschützt werden.

Dabei handelte es sich aber nicht nur um einen einfachen Empfang, wie unsere Medien und Politiker immer wieder zu verharmlosen versuchen. Vielmehr brachte Kriener auch die eindeutig politische Absicht zum Ausdruck, dass darum gehe, dass Guaidó weiterhin „seine Funktionen als Parlamentspräsident und Interimspräsident erfüllen“ (1) könne. Doch selbst der Wissenschaftliche Dienst des Landes, das der deutsche Botschafter vertritt, hat gerade dessen Legitimation als Interimspräsident als völkerrechtlich zweifelhaft angesehen.

Nicht nur dass der deutsche Außenminister das Verhalten seines Botschafters deckt, er stellt sich sogar ausdrücklich weiterhin hinter Guaidó, obwohl dieser doch gerade eine der heiligen Kühe des Wertewestens geschlachtet hatte, die Rechtsstaatlichkeit. Er hat das Ausreiseverbot ignoriert, sich selbst ein Amt angeeignet, das ihm von der Verfassung des Landes nicht zusteht. Zudem hat er von Kolumbien aus zum illegalen Grenzübertritt aufgefordert sogar unter Anwendung von Gewalt. Er hat fremde Mächte zur Intervention aufgerufen und während seiner Abwesenheit aus Venezuela den Kontakt zu diesen fremden Mächten aufgenommen, um mit diesen das weitere Vorgehen gegen sein Land zu erörtern. All das kann man nicht anders als Hochverrat bezeichnen.

Nun kann man sicherlich trefflich darüber streiten, ob das Verhalten des deutschen Botschafters vom rechtsstaatlichen Gesichtspunkt kritikwürdig, aber von der höheren Warte der westlichen Werte aus ohne weiteres vertretbar ist. Wie aber würden wohl die Vertreter dieses Standpunktes darauf reagieren, wenn der Botschafter Venezuelas, begleitet von Diplomaten Russlands, Chinas, des Iran und der Türkei, den Katalanen Puigdemont auf spanischen Boden zurückbegleiten oder dort empfangen würden, um ihn vor den Strafverfolgungsbehörden des spanischen Staates zu schützen?

Wären sie dann auch immer noch so großzügig in der Auslegung rechtsstaatlicher Prinzipien, hätte Puigdemont versucht, Verbündete im Ausland zu finden, die zur Unterstützung der katalanischen Unabhängigkeit bereit gewesen wären, militärischen Druck auf Spanien auszuüben? Im Gegensatz zu Venezuela hat Spanien zum Glück wenig Feinde, die sich einem solchen Vorgehen anschließen würden. Aber wie hätte man wohl reagiert im Westen, wenn Puigdemont tatsächlich welche gefunden hätte?

 » Lees verder

Nötiger Perspektivenwechsel

notiger-perspektivenwechsel

30-03-19 09:02:00,

Ein Kardinalfehler in Politik und Medien besteht darin, Momentaufnahmen als Realität zu verkaufen. Realität ist immer ein Prozess. Um Realität zu begreifen, ist es notwendig, über Chronologie Bescheid zu wissen. Ursache und Wirkung nicht zu verwechseln. Zumindest zu versuchen herauszufinden, wer in einer Angelegenheit agiert und wer reagiert.

Mit anderen Worten: zu verstehen was Sache ist.

Es ist absurd, dass „Russlandversteher“ in Deutschland und einigen anderen westlichen Ländern zum Schimpfwort geworden ist und zur Ausgrenzung taugt.

Wer versteht, im Sinne von begreifen, der hat wenigstens die Chance, richtige Entscheidungen zu treffen. Wer von falschen Voraussetzungen ausgeht, der trifft auch falsche Entscheidungen. In der Wirtschaft kosten falsche Entscheidungen Geld, in der Politik hin und wieder den Frieden.

Ein zentraler Begriff im Journalismus ist das große Wort „Wahrheit“. Diesem Begriff begegne ich mit großem Respekt. Was ist die Wahrheit? Gibt es die überhaupt? Eher nicht. Es ist alles eine Frage der Wahrnehmung. Das lässt sich auch gut belegen, wenn man zum Beispiel in verschiedenen Nachrichtensendungen Berichte zum selben Thema vergleicht, nach denen beim Zuschauer nahezu konträre Eindrücke hängen bleiben, obwohl in den Berichten selbst nicht wirklich gelogen wurde, nur anders wahrgenommen.

Wie man etwas wahrnimmt, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Unter anderem auch von der Entfernung zum Objekt.

Mal ganz handfest. Ein Berggipfel, der in seiner charakteristischen Form das Panorama einer Landschaft beherrscht, ist oftmals am Fuße des Massivs gar nicht zu erkennen — und doch ist es derselbe Berg.

Wer akzeptiert — in diesem und im übertragenen Sinne — dass unterschiedliche Standorte zu unterschiedlichen Wahrnehmungen führen, dass dasselbe Ding von nahem anders aussieht als von weitem, der wird zustimmen, dass beide Betrachter den Berg „richtig“ und „wahrhaftig“ sehen: der eine mit, der andere ohne Gipfel.

Diese Zusammenhänge zu verstehen und unterschiedliche Wahrnehmungen zu akzeptieren — darin liegt nach meinem Eindruck ein wesentlicher Schlüssel zur Lösung tatsächlicher Probleme, statt sie immer weiter zu eskalieren, indem man darauf besteht, im Besitz der absoluten Wahrheit zu sein.

Heutzutage nennt man das „Narrativ“. Das westliche Narrativ lautet: Russland hat die Krim annektiert und damit die europäische Sicherheitsarchitektur verletzt. Das russische Narrativ lautet: das war keine Annexion, sondern eine Sezession, eine Abspaltung, legitimiert durch ein Referendum, in dem sich die überwältigende Mehrheit der Krimbevölkerung genau dafür ausgesprochen hat.

 » Lees verder

Hinterhältige Methode

hinterhaltige-methode

30-03-19 09:00:00,

20 Uhr. Gong! „Hier ist das Erste Deutsche Fernsehen mit der Tagesschau“. Sprecher im Studio: „Guten Abend, meine Damen und Herren, ich begrüße Sie zur Tagesschau.“ Abend für Abend kriegen Sie im „Ersten“ gleich zweimal gesagt, dass Sie grad Tagesschau gucken. Und danach verklickert Ihnen der Sprecher, dass er Sie soeben begrüßt hat, indem er „Guten Abend!“ sagte. Motiv dieser bescheuerten Ouvertüre: Verbundenheit mit dem Publikum demonstrieren — man dachte dabei früher übrigens auch an die „Damen und Herren“ in der DDR. Tatsächlich aber ist alles nur Auftakt zu bemühter Demagogie. Die Tagesschau versendet Propaganda plus Pipifax.

Am Montag, dem 18. März 2019, versucht die 20-Uhr-Hauptausgabe, ihr Millionenpublikum mit den beiden Schlagwörtern „Weltgemeinschaft“ und „Annexion“ (der Krim) in die Irre zu führen. Am Tag darauf, dem 19. März, unterschlägt sie die Nachricht vom hochpolitischen Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster über US-Drohnenmorde, gesteuert über die Relaisstation der Air Base Ramstein.

„Unterschlägt“? Klingt hart. Es wäre einzuwenden, dass doch über das Urteil berichtet wurde: im diskreten Internet-Portal der Tagesschau. Wir kommen auf diese Pseudo-Entlastung zurück.

Jetzt nehmen wir aber bitte erst einmal einen Klaren zur Brust: einen gut verträglichen Schluck Theorie, der unser Gespür für Volksverdummung schärft. Kurzer Blick ins Grundgesetz, Artikel 3:

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich (1).

Schön, nicht?

Über die Ideologie schrieb Karl Marx, sie verschränke immer das „Wahre“ mit dem „Unwahren“ (2). Unser guter Kalle mit dem Rauschebart erläutert das am Beispiel des Arbeitsvertrages:

Nicht nur der Arbeitgeber ist frei, sondern auch der Arbeitnehmer — und zwar frei von feudaler Statusbeschränkung.

Da beide freie Bürger sind, so sind sie beide auch gleich. Frei und gleich.

Aber ihr Arbeitsvertrag begründet Ungleichheit und Unfreiheit. Denn der Arbeitnehmer muss sich der Weisung des Arbeitgebers beugen, wenn er nicht verhungern will.

Wahr und zugleich grundfalsch ist die Aussage, Arbeitgeber und Arbeitnehmer seien gleichermaßen frei.

Bemerken Sie, wie schnell wir zum Wesensmerkmal der Tagesschau gelangen?

Die oben angesprochene Tagesschau-Nachricht vom 18. März hier auszugsweise im Wortlaut:

„Am fünften Jahrestag der Annexion der Schwarzmeer-Halbinsel Krim durch Russland hat der Westen den Vorgang erneut scharf kritisiert. Die EU-Außenbeauftragte Mogherini warf Moskau vor, die Souveränität der Ukraine verletzt und internationales Recht gebrochen zu haben.

 » Lees verder

Vergiftete Flüsse – Die schmutzigen Geheimnisse der Textilindustrie – 3sat.Mediathek

vergiftete-flusse-8211-die-schmutzigen-geheimnisse-der-textilindustrie-8211-3sat.mediathek

30-03-19 08:56:00,

Bitte aktivieren Sie Javascript!

Mo

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

28

29

30

01

02

03

04

05

06

07

08

09

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30

31

01

Videoganze Sendung vom Mittwoch, 27. März 2019

Standbild Beitrag: Vergiftete Flüsse Vergiftete Flüsse43:14 min

Vergiftete Flüsse

Die schmutzigen Geheimnisse der Textilindustrie: Mehr als 90 Prozent unserer Kleidung stammen aus Asien, besonders aus China, Bangladesch und Indien: Billiglohnländer, in denen Arbeits- und Umweltschutz meist nur auf dem Papier stehen.
Film von David McIlvride.


Standbild Beitrag: Vergiftete Flüsse Vergiftete Flüsse

Kulturzeit 7. November 2018

 Powers'  2:42 min

Powers’ “Die Wurzeln des Lebens”

Aktivisten kommen zusammen, um die ältesten Mammutbäume zu…


 Powers'

Kulturzeit 4. Dezember 2018

 Claus Leggewie über Klimaflüchtlinge7:18 min

Claus Leggewie über Klimaflüchtlinge

Kulturzeit-Gespräch mit dem Politikwissenschaftler


 Claus Leggewie über Klimaflüchtlinge

scobel23. August 2018

 Buchtipp: 2:05 min

Buchtipp: “Die Männerlüge”

Gert Scobels persönliche Empfehlung


 Buchtipp:

 » Lees verder

Erdogan twijfelt aan de trouw van zijn kiezers | Uitpers

erdogan-twijfelt-aan-de-trouw-van-zijn-kiezers-uitpers

29-03-19 08:41:00,

Zondag 31 maart worden er in Turkije lokale verkiezingen gehouden in provincies en steden. Niets bijzonders zou je zeggen, maar president Recep Tayyip Erdogan heeft toch alle registers open getrokken. Omdat de verkiezingen plaats hebben op een moment dat Turkije in recessie zit.

Sedert de regerende islamistische Partij voor Rechtvaardigheid en Ontwikkeling (AKP) in 2002 de verkiezingen won, kan ze rekenen op de steun van zowat de helft van het Turkse electoraat. Met de hulp van de uiterst rechtse Partij van de Nationale Beweging (MHP) kon Erdogan zijn positie zelfs uitbouwen tot absolute alleenheerser. Iets wat ook in zijn eigen partij niet bij iedereen in goede aarde viel.

De schrik zit er bij Erdogan in dat zijn positie geleidelijk zou kunnen verzwakken als een deel van zijn trouwe achterban zou afhaken. Er wordt zelfs gespeculeerd dat er een scheuring zou kunnen komen in de APK op initiatief van toonaangevende politici die door Erdogan werden opzij geschoven omdat ze hem in de schaduw dreigden te stellen.

Corruptie en Gezi-protest

Erdogan heeft nochtans al veel overleefd. Op het einde van de periode dat hij eerste minister was, van 2003 tot 2014, kreeg hij in 2013 te maken met een enorm corruptieschandaal, waarbij ook zijn zoon betrokken was. Vanaf eind mei van dat jaar vonden er weken lang protesten tegen hem plaats, die begonnen op het Taksim-plein in Istanboel met manifestaties van milieuactivisten omdat Erdogan bouwplannen had in het nabijgelegen Gezipark. De manifestaties deinden uit over het hele land en brachten miljoenen Turken op de been, maar werden met veel geweld aangepakt en stierven uit.

Zowel de corruptie als het geweld hadden geen invloed op Erdogans machtspositie. De diepgelovige moslims in dorpen en steden in het Anatolische binnenland bleven hem trouw. Een trouw die het gevolg was van het feit dat dit binnenland altijd in de schaduw had gestaan van de grote steden zoals Istanboel, Ankara en Izmir, en onder de vroegere seculiere regeringen verwaarloosd werd.

Ook deed Erdogan veel voor hen. Hij islamizeerde Turkije tot groot genoegen van de vrome Turken, die er een revanche in zagen tegen de verwesterde grootstedelingen. Bovendien kregen ze meer dan beloften van Erdogan. Er ging veel investeringsgeld naar de achtergebleven gebieden, dat de economie opkrikte en Turkije jarenlang zeer goede groeicijfers opleverde.

 » Lees verder