Von USA abgehört: Assange-Anwalt Garzón erhebt schwere Vorwürfe

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27-07-20 05:34:00,

Panorama

18:23 27.07.2020(aktualisiert 18:25 27.07.2020)

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Der frühere spanische Richter Baltasar Garzón und heutige Rechtsanwalt von Wikileaks-Gründer Julian Assange hat den USA vorgeworfen, ihn und seinen Mandanten abgehört zu haben.

Nach einer Anhörung vor Gericht am Montag in Madrid sagte Garzón, die USA hätten nicht nur seinen Mandanten, sondern auch ihn selbst etwa bei einem Treffen mit dem damaligen ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa in Madrid abhören lassen, wie die Nachrichtenagentur Europa Press meldete. Ecuador hatte Assange von 2012 bis 2019 politisches Asyl in seiner Botschaft in London gewährt.

Zugleich wiederholte Garzón den Vorwurf, Assange werde von den USA nur deshalb verfolgt, weil er „schwerste Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ öffentlich gemacht habe.

Videomaterial als Beweis

Bei der Anhörung vor Gericht seien Garzón Videoaufnahmen zugänglich gemacht worden, in denen die Anwälte im Gespräch mit Assange zu sehen seien. Die heimlichen Aufnahmen in der Botschaft Ecuadors seien mutmaßlich von einem spanischen Sicherheitsunternehmen gemacht worden, das die Informationen an die USA weitergegeben habe, sagte Garzón. Die spanischen Ermittlungsergebnisse sollten der britischen Justiz zur Verfügung gestellt werden, betonte der Ex-Richter.

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REUTERS / Henry Nicholls

Im vergangenen Herbst hatte schon der Norddeutsche Rundfunk (NDR) Anzeige gegen das spanische Sicherheitsunternehmen gestellt, weil seine Mitarbeiter bei Besuchen bei Assange in der Botschaft ausgespäht und so ihre Persönlichkeitsrechte und auch das Redaktionsgeheimnis verletzt worden seien. Der NDR berief sich damals auf Dokumente und Videoaufnahmen, welche ihm nach eigenen Angaben vorlagen.

Garzón ist Spaniens berühmtester Jurist. Mit seinen Untersuchungen gegen ehemalige Militärherrscher in Lateinamerika hatte er sich einen Namen als „Tyrannen-Jäger“ gemacht.

Assange weiter in Haft 

Assange ist der Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks. Die USA fordern von Großbritannien seine Auslieferung. US-Ankläger werfen ihm vor, der Whistleblowerin Chelsea Manning geholfen zu haben, an geheimes Material von US-Militäreinsätzen im Irak und in Afghanistan zu gelangen. Dadurch wurden von US-Soldaten begangene Kriegsverbrechen bekannt. Derzeit sitzt Assange in einem Gefängnis in Großbritannien. Bei einer Verurteilung in den USA drohen ihm bis zu 175 Jahre Haft.

mka/dpa/gs

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Abgehörtes Biden-Telefonat bestätigt, dass die Ukraine auf der Krim einen schweren Terroranschlag geplant hat | Anti-Spiegel

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10-07-20 06:40:00,

In der Ukraine sind weitere Telefonate des damaligen US-Vizepräsidenten Joe Biden und des damaligen ukrainischen Präsidenten Poroschenko veröffentlicht worden. Darin haben Biden und Poroschenko über Terroranschläge gesprochen, die die Ukraine auf der Krim durchführen wollte, die aber vom russischen Geheimdienst vereitelt worden sind.

Der ukrainische Abgeordnete Andrej Derkatsch hat in einer weiteren Pressekonferenz eine neue „Ladung“ mitgeschnittener Telefonate zwischen Joe Biden und Petr Poroschenko veröffentlicht (alle Hintergründe des Skandals finden Sie hier). In einem der heute veröffentlichten Telefonate hat Biden Poroschenko regelrecht zusammengestaucht, weil ukrainische Geheimdienstler auf der Krim bei den Versuch verhaftet wurden, einen Staudamm zu sprengen. Das hätte nicht nur viele Menschenleben bei der folgenden Flutwelle gefordert, sondern auch die Wasserversorgung auf der gesamten Krim in Frage gestellt.

Die russischen Meldungen über den vereitelten ukrainischen Terroranschlag auf der Krim wurden seinerzeit von westlichen Medien als „russische Propaganda“ bezeichnet. Und auch Biden hat darüber den Kongress belogen, wie das heute veröffentlichte Telefonat zeigt. Das ist in den USA eine Straftat.

Derkatsch hat das gesamte Telefonat veröffentlicht. Englischkenntnisse vorausgesetzt, ist darin deutlich zu hören, dass Russland seinerzeit die Wahrheit berichtet hat, dass Biden das sehr genau wusste und trotzdem Öffentlichkeit und US-Parlamente belogen hat. Biden und Obama wollten offensichtlich eine direkte militärische Konfrontation mit Russland vermeiden und daher hat Biden Poroschenko deswegen wie einen Schuljungen abgekanzelt.

Poroschenko hat kleinlaut versprochen, dass so etwas nicht wieder vorkommen würde und alles auf den Chef den militärischen Geheimdienst, Valery Kondratyuk, geschoben, den er deswegen feuern wollte. Kondratyuk wurde übrigens gerade von Selensky wieder in Schlüsselpositionen im ukrainischer Sicherheitsapparat und im Nationalen Sicherheitsrat gesetzt.

Hier das 15 minütige Telefonat.

Аудіозапис розмови Джо Байдена та Петра Порошенко від 19 серпня 2016 року

Аудіозапис розмови Джо Байдена та Петра Порошенко від 19 серпня 2016 року
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Diese Telefonat war nur ein kleiner Teil der heutigen Veröffentlichungen in Kiew. Ich werde heute in einer „Nachtschicht“ die gesamte Pressekonferenz übersetzen, wollte diese politische Bombe aber sofort veröffentlichen.

Wenn Sie sich für die Ukraine nach dem Maidan und für die Ereignisse des Jahres 2014 interessieren, als der Maidan stattfand, als die Krim zu Russland wechselte und als der Bürgerkrieg losgetreten wurde, sollten Sie sich die Beschreibung zu meinem Buch einmal ansehen, in dem ich diese Ereignisse detailliert auf ca. 670 Seiten genau beschreibe.

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Abgehörtes Biden-Telefonat bestätigt, dass die “russische Wahleinmischung” eine Intrige der Demokraten war | Anti-Spiegel

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10-07-20 06:38:00,

In der Ukraine sind weitere Telefonate des damaligen US-Vizepräsidenten Joe Biden und des damaligen ukrainischen Präsidenten Poroschenko veröffentlicht worden. Der Inhalt ist politischer Sprengstoff.

Der ukrainische Abgeordnete Andrej Derkatsch hat in einer weiteren Pressekonferenz eine neue „Ladung“ mitgeschnittener Telefonate zwischen Joe Biden und Petr Poroschenko veröffentlicht (alle Hintergründe des Skandals finden Sie hier). In einem der heute veröffentlichten Telefonate, das demnach am 19. August 2016 stattgefunden hat, haben sich beide riesig über den Rücktritt von Trumps Wahlkampfmanager Paul Manafort gefreut.

Zur Erinnerung: Damals wurden Paul Manafort fragwürdige Verbindungen zu Russland vorgeworfen, deshalb musste er zurücktreten. Später stellte sich heraus, dass er keine Verbindungen zu Russland hatte, sondern zur Ukraine, zum ehemaligen Präsidenten Janukowitsch, dessen Berater Manafort gewesen war. Er wurde dann in den USA verurteilt, weil er die Beraterhonorare nicht versteuert hat. Nur eine Verbindung zu Russland hat es nie gegeben.

Die Demokraten haben aber genau das behauptet und es war einer der zentralen „Bausteine“ der angeblichen russischen Einmischung in die US-Wahlen von 2016. Unsere „Qualitätsmedien“ erzählen diese von den Demokraten frei erfundene Geschichte aber bis heute.

Das Gespräch zwischen Biden und Poroschenko bestätigt nun erneut, was Lesern des Anti-Spiegel längst bekannt ist: Es war nicht Russland, dass sich 2016 in die US-Wahlen zu Gunsten von Trump eingemischt hat, es war im Gegenteil die Ukraine, die sich zu Gunsten von Clinton in die Wahlen eingemischt hat, indem sie Informationen an die Demokraten durchgestochen hat.

In dem Gespräch witzeln die beiden, dass Manafort ja nun wohl nach Russland gehen würde und sie freuen sich diebisch über ihre erfolgreiche Intrige gegen Trump. Hier der Telefonmitschnitt:

Аудіозапис розмови Джо Байдена та Петра Порошенко від 19 серпня 2016 року

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Zitat aus dem Telefonat:

„Poroschenko: Wir haben die Dokumente der ehemaligen Partei der Regionen herausgegeben. (Poroschenko lacht) Wie ich erfahren habe, ist heute einer der Schlüsselberater von Mister Trump, Paul Manafort, zurückgetreten (Poroschenko lacht)
Biden: Ja, ich denke er geht zurück nach Russland, ich weiß es nicht.
Poroschenko: (lacht länger) Ich denke, es war eine schlechte Idee, den Janukowitsch-Berater ins Trump-Team aufzunehmen (Poroschenko lacht wieder)
Biden: Das denke ich auch. Aber er trifft viele schlechte Entscheidungen.“

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