Absturz von MH17: Die Niederlande machen sich die Welt, wie sie ihnen gefällt | Anti-Spiegel

06-02-21 07:56:00,

In den Niederlanden läuft der Prozess über den Absturz von MH17 und eine der Kernfragen ist, ob die Ukraine den Luftraum über dem Donbass hätte schließen müssen, dann hätte das Unglück nicht geschehen können. Die Niederlande haben nun mitgeteilt, dass es ihrer Meinung nach für eine Schließung des Luftraums keine Gründe gegeben habe.

Diese niederländische Erklärung ist mehr als verwunderlich, denn nur wenige Tage vor dem Abschuss von MH17 wurde über dem Gebiet ein ukrainisches Kampfflugzeug in sechs Kilometern Höhe abgeschossen. Es war also bekannt, dass in dem Gebiet Flugabwehr war, die auch in große Höhen feuern konnte. Trotzdem hat die Ukraine den Luftraum nicht komplett geschlossen, sondern lediglich den Luftraum unterhalb von 9.750 Metern (32.000 Fuß) geschlossen. Hier finden Sie alle Einzelheiten zu dem Abschuss von MH17.

Aber mit dieser Erklärung hat die niederländische Regierung dem Gericht den Freifahrtsschein gegeben, die Ukraine aus der Schuldfrage zu entlassen. Das hat auch Folgen für die Angehörigen, die es nun sehr viel schwerer haben werden, von der Ukraine Schmerzensgeld einzuklagen.

Über die niederländische Meldung hat die TASS berichtet und der Vollständigkeit halber übersetze ich die Meldung der TASS.

Beginn der Übersetzung:Niederlande lehnen Untersuchung über die Nicht-Schließung des Luftraums im Fall MH17 ab

Die niederländische Regierung erklärte, sie sehe keinen Grund, ihre Position zu überdenken, nach der es “keine ausreichende Grundlage gibt, um die Ukraine für die unvollständige Schließung des Luftraums zur Rechenschaft zu ziehen”.

Den Haag, 6. Februar. /TASS/. Die Niederlande haben beschlossen, keine Untersuchung wegen des am Tag des Absturzes der malaysischen Boeing im Jahr 2014 nicht geschlossenen Luftraums durchzuführen. Das geht aus einem Dokument hervor, das auf der Website der niederländischen Regierung veröffentlicht wurde.

Die Entscheidungen der Regierung basiert auf einem 176-seitigen Bericht der Aviation Safety Foundation, die 34 Fälle von Flugzeugabstürzen in Konfliktgebieten analysiert hat. Eine der Schlussfolgerungen der unabhängigen Sachverständiger ist, dass es keine ausreichenden Beweise dafür gibt, dass die ukrainischen Behörden, die zu diesem Zeitpunkt für die Sicherheit von Flügen über der Ostukraine verantwortlich waren, von einer Bedrohung der zivilen Luftfahrt in Höhen über dem bereits geschlossenen Teil des Luftraums wussten oder möglicherweise wussten. Auf der Grundlage dieser Schlussfolgerung erklärte die Regierung am Freitag, sie sehe “keinen Grund, ihre frühere Position zu überdenken, dass es derzeit nicht genügend Gründe gibt, die Ukraine für die unvollständige Schließung des Luftraums zur Rechenschaft zu ziehen”.

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Ölpreis: Absturz und negative Preise – Der Kollaps ist hier | www.konjunktion.info

21-04-20 12:14:00,

Zapfhahn - Bildquelle: Pixabay / planet_fox; Pixabay LicenseZapfhahn - Bildquelle: Pixabay / planet_fox; Pixabay License

Zapfhahn – Bildquelle: Pixabay / planet_fox; Pixabay License

In der letzten Nacht stürzte der Ölpreis auf bislang unvorstellbare Preise ab. So kostete ein Barrel MINUS 37 US-Dollar!

Was bedeutet das aber in ganz einfachen Worten? Da die Ölproduzenten aufgrund der eingebrochenen Nachfrage wegen der Covid-19-Zwangsmaßnahmen, bei fast gleichlaufender Produktion, keine Lagermöglichkeiten mehr haben, geben die Produzenten Abnehmern sogar Geld mit, damit sie ihre Bestände los werden. Denn das Einlagern würde den Ölproduzenten mehr kosten als das Öl zu verschenken bzw. noch Geld mitzugeben. Da die Nachfrage weltweit eingebrochen ist und eine Erholung der Wirtschaft in naher Zukunft unwahrscheinlich bis unmöglich ist, ist die Möglichkeit, dass sich der Ölpreis auf ein Niveau erholt, bei dem insbesondere die US-Frackingunternehmen überleben können, mehr als gering. Es wird daher sehr interessant sein wie Donald Trump auf diese Situation in den nächsten Tagen – auch im Hinblick auf seine Wiederwahl und seinem Wunsch nach einer Ölunabhängigkeit der USA – reagieren wird.

Es gibt zwei Faktoren, die die “komplette Zerstörung des Erdölmarktes” verändern könnten. Zum einen, ein erneuter Krieg im Mittleren Osten und zum anderen, eine einsetzende Hyperinflation des Ölpreises aufgrund der Zerstörung des US-Dollars. Keine der beiden Optionen ist dabei positiv für uns. Während eine zeitlang die Verbrauher die billigsten Benzinpreise seit Jahrzehnten sehen werden, werden die Implikationen des Ölpreiskollaps weit schwerer wiegen als sich aktuell viele auch nur Ansatz vorstellen können. Letztlich sehen wir damit ein Signal für einen massiven Kollaps in allen anderen Bereichen der Wirtschaft.

Da die Verknüpfung Ölpreis – US-Dollar – Weltreservewährung – US-Militär das Gesamtsystem so gerade noch aufrechterhalten konnte, ist dieser Einbruch nicht nur eine Zäsur, sondern der auslösende Moment der Weichenstellung im Sinne der Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE). Ich gehe davon aus, dass dieser Ölpreisschock dazu führen wird, dass die gesteuerten Regierungen zeitnah in hektisches Treiben verfallen werden und uns genau jene “Lösungen” präsentieren werden, die ich in mannigfaltiger Breite in diesem Blog beleuchtet habe.

Und das “Beste” dabei ist, dass uns Hochleistungspresse und Politik ab sofort Covid-19 als den EINZIGEN Grund für den Kollaps, die Maßnahmen und die im Hintergrund bereits geschaffenen Strukturen der Zentralisierung präsentieren werden. Kein Wort wird man über die wahren Verursacher (Notenbanken und ihre Hinterfrauen und -männer) und ihre gezielt in den Abgrund führende Geldpolitik lesen.

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Der Absturz: Swissair 111

04-12-18 08:36:00,

Es ist das größte Unglück in der Schweizer Luft­fahrt­geschichte: Am 2. September 1998 stürzte der Swissair-Flug 111 von New York nach Genf mit 229 Menschen an Bord beim kanadischen Halifax in den Atlantik. Die Ab­sturz­ursache wur­de bis heute nicht überzeugend aufgeklärt. Doch für Schweizer Medien ist der Fall ein Tabu.

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