Aktivisten marschieren mit umgedrehten Macron-Porträts gegen G7 – Video

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25-08-19 11:08:00,

Gesellschaft

11:14 25.08.2019(aktualisiert 12:24 25.08.2019)

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Am zweiten Tag des G7-Gipfels in Frankreich wird weiter gegen die Veranstaltung demonstriert. Sputnik überträgt live aus der Stadt Bayonne, die wegen ihrer Nähe zu Biarritz zum Ort der Demonstrationen geworden ist.

Die Protestler tragen umgedrehte Porträts des Gastgebers des G7-Gipfels – des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Die Bilder stammen aus Rathäusern in verschiedenen Teilen des Landes.

Unter anderem wird von den G7-Staatschefs mehr Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit gefordert.

Der G7-Gipfel 2019 findet im südfranzösischen Biarritz zwischen dem 24. und dem 26. August statt.

msch/sb

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Von Aktivisten und Aktionären – Mein Tag bei der Bayer Hauptversammlung | KenFM.de

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13-05-19 07:56:00,

Ein Bericht von Timm Koch.

Neben einer ganzen Reihe von Organisationen, hatte der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund (DBIB) zu Aktionen anlässlich der Bayer Hauptversammlung am 26. April 2019 aufgerufen. Ich gehöre zwar eher zur Gruppe der Hobbyimker, aber seitdem ich das Buch „Herr Bien und seine Feinde“ veröffentlicht habe, sind Bienen irgendwie auch mein Beruf. Ich nahm Kontakt mit dem Imkeraktivisten Christoph Koch auf und wurde von ihm mit der CBG (Coordination gegen BAYER-Gefahren) in Verbindung gesetzt. Die CBG organisiert nicht nur den Protest vor dem Haupteingang des World Conference Center Bonn, sondern sorgt auch dafür, dass die Eintrittskarten und somit das Wahl- und das Rederecht von kritischen Aktionären, die nicht an der Hauptversammlung teilnehmen wollen, in die Hände von Aktivisten gelegt werden. Ich einigte mich mit Marius Stelzmann vom CBG darauf, insgesamt drei dieser Eintrittskarten zu erhalten. Da BAYER nämlich nur Hofberichterstatter akkreditiert, brauchte ich zwei „Agenten“, die meine Rede und die Antwort auf meine Frage von BAYER CEO Werner Baumann heimlich mit ihren Telefonen dokumentieren sollten.

Morgens um acht Uhr ging es los. Die Imker hatten zig Kilos tote Bienen mitgebracht und auf den Weg vor dem Haupteingang geschüttet, wo sie von den Aktionärshorden plattgetrampelt wurden. Während die zumeist hochbetagten, weißen und männlichen Aktionäre in edlem Tuch gekleidet über die mit Hilfe ihres Kapitaleinsatzes vergifteten Insekten latschten, stand ich auf der improvisierten Protestbühne und las ihnen über Mikrophon das Kapitel „Gedanken über den Ökozid“ aus meinem Buch vor. Danach kamen die „Friday for Future“-Kids mit ihren Sprechchören heranmarschiert und für meine beiden „Agenten“ und mich wurde es Zeit, hineinzugehen in das Konferenzzentrum, das vom Deutschlandfunk den Titel „Deutschlands tiefstes Millionengrab“ zuerkannt bekam und mittlerweile als Symbol dasteht für die Korruptheit und Verkommenheit einer Politikerkaste, die zugelassen hat, dass sich das BAYER-MONSANTO-Kartell bilden konnte. Kartelle sind per Definition kriminell und schädlich für die Allgemeinheit. Dies gilt ganz besonders für solche, deren Geschäftsmodell auf dem Giftmord basiert.

Einmal drinnen, ließen wir erst einmal die mit Lügen gespickte Rede Baumanns über uns ergehen. Danach kamen die Krokodilstränen der geprellten Aktionäre dran. Die haben zwar prinzipiell absolut nichts an Glyphosat, Neonicotinoiden und sonstigen Pestiziden auszusetzen. Aber wenn wegen dieser Stoffe auf einmal ihr Profit einbricht,

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Gesichtserkennung: Aktivisten manipulieren biometrisches Passbild

Gesichtserkennung: Aktivisten manipulieren biometrisches Passbild

24-09-18 04:35:00,

Für ein biometrisches Passfoto gibt es strikte Anforderungen. Qualitativ hochwertig soll es sein. Die Person muss direkt in die Kamera blicken, darf nicht lächeln und es darf keine zweite Person im Bild sichtbar sein. Die Vorgaben gibt es, damit Beamte oder Software das Gesichtsbild mit dem Passbild abgleichen können. Jetzt ist es den Aktionskünstlern vom Peng!-Kollektiv gelungen, einen Reisepass ausgestellt zu bekommen, in dem auf dem abgedruckten, aber manipulierten Foto zwei verschiedene Personen gleichzeitig zu erkennen sind.


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Für die Aktion „Mask.ID“ hat Peng! eine Software entwickelt, die biometrische Fotos von zwei Personen „morpht“, also miteinander auf elektronischem Wege kombiniert. Im Ergebnis zeigt das von Peng! erstellte Bild sowohl eine Peng!-Aktivistin als auch Federica Mogherini, Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik. Nach einigem Zögern akzeptierte ein Berliner Bürgeramt das manipulierte Foto und stellte den Reisepass aus, schreibt Spiegel Online.

Wie eine Gesichtserkennungssoftware am Flughafen auf den Reisepass reagieren würde, ist bislang unklar. Gut möglich, dass das System meint, die Übereinstimmung zwischen der Peng-Aktivistin und ihrem Passbild sei groß genug, um sie durchzulassen. Doch was wäre, wenn die EU-Beamtin Mogherini mit dem Pass reist? Würde sie auch durchkommen? Laut Peng! könnten jetzt theoretisch beide Personen mit dem Pass reisen.

Die Aktionskünstler von Peng! möchten mit ihrem Hack auf die zunehmende Überwachung mittels biometrischer Daten aufmerksam machen. „Jeder Mensch, der einen Pass oder einen Ausweis beantragt, gibt Fingerabdrücke und Gesichtserkennungsdaten ab, die in die staatlichen Datenbanken einfließen“, schreibt Peng! auf der Aktionsseite. Auf die dort gespeicherten Informationen dürfen immer mehr Behörden zugreifen.

Geheimdienste dürfen auf Passbilder zugreifen

Seit der Änderung des eID-Gesetzes im Jahr 2017 ist es neben den Strafverfolgungsbehörden auch den Geheimdiensten und dem Zoll erlaubt, direkt und automatisiert auf die Datenbanken mit den biometrischen Passbildern zuzugreifen. Der Zugriff muss weder begründet werden noch gibt es eine Protokollierung oder richterliche Überprüfung. Die Aktionskünstler kritisieren: „So werden die technologischen Möglichkeiten, um uns zu überwachen und zu kontrollieren, immer umfassender.“ Gegen das Gesetz legte die Gesellschaft für Freiheitsrechte im Juli Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht ein.

Zudem kritisiert Peng!

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