9/11 in den aktuellen Medienbeiträgen: Das Versagen geht weiter

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12-09-19 12:07:00,

Die mediale Arbeitsverweigerung nach den Anschlägen vom 11. September wurde gerade in diesem Interview thematisiert. Dieses Medienversagen setzt sich aber auch in der ganz aktuellen Berichterstattung über den gestrigen 9/11-Jahrestag fort. Statt neuer Fakten werden Gefühle präsentiert. Statt die Skeptiker anzuhören, werden diese diffamiert. Viele Journalisten praktizieren das, was sie den Kritikern vorwerfen: ein abgeschlossenes Weltbild. Von Tobias Riegel.

Das Medienversagen zu 9/11, das gestern in diesem Interview Thema war, setzt sich auch in der ganz aktuellen Berichterstattung über den 9/11-Jahrestag fort. Statt neuer Fakten werden Gefühle präsentiert. Statt die Skeptiker anzuhören, werden diese diffamiert. Und viele Journalisten praktizieren genau das, was sie den Kritikern vorwerfen: ein abgeschlossenes Weltbild. So verteidigen sie vehement eine offizielle 9/11-Version, die zu wichtigen Teilen auf durch massive Folter erpressten Aussagen beruht. Sie ignorieren die schockierenden Bilder etwa vom World Trade Center 7 (WTC7), das in Sekundenschnelle zusammensackt. Und sie unterschlagen die ganz aktuelle Studie einer US-Universität zu WTC7.

In diesem Text soll keine konkrete Theorie aufgestellt oder verteidigt werden. Aber es soll eine endlich angemessene Untersuchung eingefordert werden: Die offizielle Version der Attentate ist unglaubwürdig und mutmaßlich unhaltbar. Mit der Forderung nach einer Untersuchung nimmt man nicht deren Ergebnis vorweg. Die Journalisten, die noch immer die offizielle 9/11-Version bereits gegen Fragen abschirmen, machen sich mutmaßlich der Vertuschung mitschuldig.

Schlussstrich-Theorie zu 9/11: Alle Fragen „sind beantwortet“

Zunächst fällt an der Berichterstattung zum gestrigen 18. Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 in New York auf, dass die großen deutschen Medien das Thema tief hängen möchten. Die Zeiten, in denen offensiv mit 9/11 Propaganda für einen „Krieg gegen den Terror“ gemacht wird, scheinen vorbei. Das Aufkommen an Artikeln zum Thema hat an diesem Jahrestag der Anschläge erneut massiv abgenommen. Gleichzeitig ist ein generelles Emotionalisieren festzustellen. Insgesamt erscheint die Berichterstattung weniger aggressiv, dadurch aber nicht weniger irreführend

Durch das Tiefhängen des Themas wird indirekt (aber nur scheinbar) die bei vielen etablierten Journalisten beliebte Schlussstrich-Theorie gestützt, nach der „die Fragen zu 9/11 bereits alle beantwortet“ seien. Diese Aufforderung zur Arbeitsverweigerung widerspricht nicht nur dem journalistischen Berufsethos, sie soll auch die Skeptiker an der offiziellen Theorie der Vorgänge zum Schweigen bringen.

9/11-Jahrestag: Gefühle statt Fakten

Und diese Vertuschung wurde auch in den vergangenen Tagen versucht: Statt auf umstrittene Fakten oder die erwähnte neue Studie zu WTC7 einzugehen,

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Iran-Update: Die aktuellen Ereignisse im Persischen Golf und ihre Vorgeschichte | Anti-Spiegel

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23-07-19 06:09:00,

Der Konflikt zwischen dem Iran und dem Westen spitzt sich zu. Da die deutschen Medien wie üblich die Vorgeschichte weglassen, soll hier noch einmal aufgezeigt werden, wie es zu dem aktuellen Konflikt gekommen ist und warum die aktuelle Zuspitzung der Lage zu erwarten war.

Die aktuelle Krise begann im Mai 2018. Damals haben die USA das Atomabkommen mit dem Iran gebrochen und Sanktionen gegen den Iran angekündigt. Die EU stellt sich zwar formell hinter das Abkommen, erfüllt aber ihre darin übernommenen Verpflichtungen selbst nicht. Vertragstreu sind lediglich Russland, China und der Iran. Selbst die vom Iran im Mai angekündigte Aussetzung von Teilen des Abkommens ist nach dem Vertragsbruch durch die USA kein Verstoß gegen das Abkommen, der Iran hat zu dieser Reaktion laut Abkommen das Recht.

Die Chronologie, Details und Hintergründe zu dem Atomabkommen finden Sie hier.

Da sich der Iran aber bisher auch von den harten Wirtschaftssanktionen der USA und der vertragswidrigen Untätigkeit der EU nicht hat provozieren lassen, war zu erwarten, dass die Situation auf andere Weise verschärft werden würde. Und das geschah auch im Mai und im Juni, als Öltanker im Persischen Golf bzw. im Golf von Oman beschädigt wurden. Obwohl es keinerlei Hinweise auf eine Schuld des Iran gab und diese Verschärfung auch nicht im iranischen Interesse war, haben westliche Medien und Politiker den Iran beschuldigt, für die Vorfälle verantwortlich zu sein.

Die nächste Provokation gegen den Iran war die Festsetzung eines iranischen Tankers durch Großbritannien bei Gibraltar. Der Tanker war mit iranischem Öl auf dem Weg nach Syrien. London begründete die Festsetzung des Tankers mit einer Verletzung gegen die Syrien-Sanktionen der EU. Das Problem dabei ist, dass die EU-Sanktionen nicht vom UNO-Sicherheitsrat bestätigt wurden. Nur dann wäre es erlaubt, Sanktionen auch mit Gewalt durchzusetzen. Da eine Resolution des Sicherheitsrates nicht vorliegt, war die britische Aktion ein völkerrechtswidriger Akt der Piraterie.

Danach war zu erwarten, dass der Iran seine Ankündigung umsetzen würde und ebenfalls einen britischen Tanker festsetzt. Auch das ist völkerrechtswidrig, aber der Iran will sich die einseitigen Provokationen nicht gefallen lassen. Das macht die iranische Aktion nicht legaler, aber zumindest verständlich. Der Iran zeigt seine roten Linien deutlich auf.

Interessant ist,

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Noam Chomsky zur aktuellen Lage von Demokratie & Menschenrechten | KenFM.de

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08-04-19 01:43:00,

Ein Beitrag von acTVism Munich

In diesem von Forces of Renewal Southeast Asia (FORSEA) produzierten und von acTVism Munich ins Deutsche übersetzten und synchronisierten Video spricht Prof. Noam Chomsky über die aktuelle Lage von Demokratie und Menschenrechten weltweit. Chomsky spricht auch eine Reihe von Themen an, darunter die Revolution in den Vereinigten Staaten im 18. Jahrhundert und die Ausarbeitung ihrer Verfassung, den Aufstieg der extremistischen Rechten in Europa heute und die globale Flüchtlingskrise in den westlichen Staaten.

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Dieser Beitrag erschien am 04.04.2019 bei acTVism Munich.

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Veröffentlicht am: 8. April 2019

Anzahl Kommentare: noch keine

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