Die Hölle im Kopf

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10-11-18 03:53:00,

Klammert man einmal die rein zwischenmenschlichen Verbrechen vollkommen aus, die Deutschland über die Welt gebracht hat oder auch im Land selbst stattgefunden haben, dann bleiben weitere, sehr dunkle Flecken auf der Weste. Und der mit Abstand größte und dunkelste davon liegt in einer gigantisch großen Schattenwelt, für die die Bezeichnung „Hölle“ sicher keine Übertreibung ist: Die industrielle Massentierhaltung.

Milliarden Säuger, Vögel und andere Tiere verbringen dort von der Außenwelt abgetrennt ihre gesamte Lebensspanne in einem grausamen Sklavendasein. Sie sind aufs Engste zusammengedrängt und sehen niemals eine Pflanze, den Mond oder die Sonne. Zur erzwungenen Fortpflanzung werden sie mit Plastikröhren vergewaltigt. Den Küken wird die Schnabelspitze abgepetzt, damit sie sich in der Enge nicht gegenseitig verletzen. Männlichen Ferkeln schneidet man ohne Betäubung die Hoden ab, damit später das billige Fleisch besser schmeckt. Kühe tragen durch extreme Zuchtwahl solch große Euter, dass sie vor Schmerzen kaum laufen können. Masthühnern wachsen in drei Wochen so schwere Brustmuskeln, dass sie beim Versuch aufzustehen nach vorne überkippen.

Und weil die gequälten Tiere all das eigentlich gar nicht überstehen könnten, werden sie mit vielen verschiedenen Medikamenten am Leben gehalten.

Es wird geschätzt, dass die „Nutztiere“ des Menschen mittlerweile etwa 66 Prozent der Biomasse der Landwirbeltiere des gesamten Planeten ausmachen. 31 Prozent entfallen auf den Menschen selbst und nur noch 3 Prozent auf frei lebende Tiere (1). Unter den 66 Prozenten der „Nutztiere“ wiederum gibt es nur noch einen kleinen, zügig abschmelzenden Bruchteil von Individuen, die sich nicht im Sog der industriellen Intensivtierhaltung befinden. Für Deutschland geht man von kaum einem Prozent aus, in dem Tiere noch wirklich extensiv gehalten werden. Der Mensch hat den Planeten nach Hunderten Millionen Jahren der freien Entfaltung in eine Welt der brutalen Versklavung verwandelt.

Abgesehen von den USA dürfte kein anderer Staat historisch so viel zur Eskalation der beispiellosen Perversion beigetragen haben wie Deutschland. Schon die Nationalsozialisten stellten wahrscheinlich sogar die erste Regierung der gesamten Zivilisationsgeschichte überhaupt, die zum Zwecke der Produktionssteigerung die „Nutztierhaltung“ in die industrielle Schiene lenkte und diese Richtung dann auch anderen Ländern aufzwängte. In dem Nazi-Blatt Deutsche Allgemeine Zeitung wurde etwa am 13. Juli 1944 unter der Überschrift „Europas Milcherzeugung steigt“ (2) ausgeführt, dass die Menge der produzierten und verarbeiteten Milch durch gezielte Industrialisierungen in praktisch allen besetzten Ländern rasante Zuwächse erreichte. Folgend einige Auszüge:

„So wurde zum Beispiel in Rumänien im Interesse der Förderung der Milchproduktion eine Bewirtschaftungsstelle für Milchverwertung gegründet.

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Wir sind der Wald!

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09-11-18 11:22:00,

Wie kommen zwei Berliner auf die Idee, nach Peru in den Regenwald zu ziehen?

Das entstand aus unserer Leidenschaft für die tropische Frucht Durian und unserer Müdigkeit der industrialisierten Welt gegenüber. Wir beschlossen herauszufinden, was Freiheit wirklich bedeutet und was wir außer Freisein außerdem von unserem Leben erwarten. Wir haben dann alles verkauft, was wir besaßen, alle Studienschulden getilgt, und uns gute Campingausrüstung sowie zwei stabile Fahrräder geholt und sind einfach in die Welt geradelt, um sie und uns zu spüren und kennenzulernen.

Wir wollten von Berlin nach Thailand radeln. Dort wächst die Durian nämlich. Aber auf unserem Weg dorthin haben wir viel gelernt und die Sehnsucht nach einem festen Lebensort in einem tropischen Land wuchs. Zum Auswandern schien uns Thailand bürokratisch zu problematisch zu sein und man empfahl uns Mittelamerika. Wir verkauften unsere Räder in Spanien und konnten uns so Tickets nach Costa Rica leisten. Von dort aus tingelten wir dann runter bis nach Peru und unsere Herzen haben sich sofort in diesen Flecken Erde verliebt.

Dass es hier in Peru gar keine Durian gibt, ist zwar ein bisschen ironisch, aber das ist es wert — denn dass wir in einem Wald im warmen Klima leben wollen, war schon immer klar. Wir sind sehr glücklich und dankbar dafür, hier den Regenwald schützen zu dürfen und auf dem jahrelangen Reiseweg genug gelernt zu haben, um dafür bestens gerüstet zu sein. Das Leben hat manchmal so seine Pläne für einen.

Bild

Die Dschungel-Tiere um uns sind atemberaubend und verdienen es geschützt zu werden.

Wart ihr schon immer umweltbewusst und habt danach gelebt?

Nein, überhaupt nicht. Unsere Mütter haben sich zwar schon immer für alternative Lebensweise, Bio und Spiritualität interessiert und haben sicher einige Samen in uns gesetzt, aber wir selbst haben eher ein typisches Berliner Atzen-Leben geführt — mit Pizza, Party und Alkohol und allem, was dazu gehört. Beide haben wir durch eine Ernährungsumstellung vor ungefähr fünf Jahren unser Inneres komplett überarbeitet … Da kommt dann eins zum anderen: Neue Interessengebiete, wie Zero Waste, Food Saving und selbst Essen anzubauen, kommen ins Leben. Auch neue Menschen. So haben wir uns auch kennengelernt — über einen gemeinsamen Freund, der Wildkräuter-Wanderungen anbot.

Und gab es für die Ernährungsumstellung einen bestimmten Auslöser?

Meine Mutter und ich haben gemeinsam eine Ausbildung für Ernährungsberatung gemacht,

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Es grünt so grün

22-10-18 12:08:00,

Finanz-Betrug und Wahl-Betrug

Autor: U. Gellermann

Datum: 22. Oktober 2018

Die Medien-Welt erzitterte kurz und belanglos: Mal wieder hatten die Banken in die Taschen der Steuerzahler gegriffen. Diesmal waren es 55,2 Milliarden Euro, die über die betrügerischen “Cum-Ex-Files” den Besitzer gewechselt hatten: Aus der Staatskasse in die Bank-Tresore. An der vordersten Aufdeckungs-Front hatte das Recherchezentrum CORRECTIV diese scheinbare Sensation enthüllt. Ein Zusammenschluss von 19 Medien aus zwölf Ländern habe diese Arbeit geleistet. So berichten pompös und selbstbewusst die Botschafter der Enthüllung. Jene Sender und Zeitungen, die seit Jahr und Tag einen Journalismus inszenieren, der immer wieder für kurze Zeit die Hoffnung auf echte Nachrichten und unverfälschte Berichte aufkeimen lässt.

Hatte da nicht im letztem Jahr noch ein tapferes Recherche-Team von ARD-Panorama, der ZEIT und ZEIT ONLINE mehr als 30 Betrugs-Milliarden aufgespürt, die dem Staat durch Cum-Cum- und Cum-Ex-Geschäfte entgangen sind? Waren es nicht gar 376 Journalisten aus 76 Ländern, die vor zwei Jahren mit den „Panama Papers“ einen permanenten Steuerbetrug aufdecken konnten, in den scheinbar seriöse Unternehmen aller Art verwickelt waren? Sind zwischenzeitlich Massenprozesse gegen die Betrüger bekannt geworden oder gar Massenverhaftungen? Nichts davon zu lesen, zu hören oder zu sehen. Dieselben Journalisten, die kurz enthüllten, sind wieder in ein Schweigen verfallen, sind zu den eigentlich üblichen Bräuchen der Branche zurückgekehrt. Kein Nachfragen, kein Nachhaken bei Justiz und Politik.

Wer sich zum Beispiel das viel gerühmte Recherchezentrum CORRECTIV anschaut, der bekommt eine Ahnung von den Gründen für jene mafiöse Omerta, die auch die Speerspitze des deutschen Journalismus stumpf werden lässt. Das Zentrum ist als Antwort auf die Medienkrise entstanden: Abnehmendes Vertrauen in die Medien, mangelnder Glauben an deren Bereitschaft zur Aufklärung und der daraus folgende Sinkflug bei Quoten und Anzeigenerlösen war Grund genug für eine scheinbare Recherche-Offensive. Dass es aus gerechnet die „Brost-Stiftung“, ein Etikettenverein des WAZ-Konzerns ist, der den Laden finanziert, ist kaum bekannt. Zu Lesen ist auf der CORRECTIV-Website, wer der Feind ist: „Heute ist jeder sein eigener Nachrichtensprecher. In Netzwerken wie Facebook und Twitter können Parteien, Interessengruppen und Privatpersonen Texte und Bilder und Videos verbreiten, ohne dass deren Wahrheitsgehalt überprüft wird.“ Igitt, klingt es aus den Zeilen: „Interessengruppen und Privatpersonen“ können jetzt selbst im Netz Nachrichten transportieren. Die Eliten sind nicht mehr allein. Das geht gar nicht.

Als die GRÜNEN vor Jahren gegründet wurden,

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Wut tut gut!

Wut tut gut!

20-10-18 01:27:00,

„Wenn wir dem Boden seine kostbaren Schätze entnehmen, provozieren wir eine Katastrophe

Kurz vor dem Tag der Reinigung wird es kreuz und quer über den Himmel gesponnene Spinnweben geben,

Eines Tages könnte eine Menge Asche vom Himmel fallen, die das Land zerstören und den Ozean zum kochen bringen wird.“

— Prophezeiungen der Hopi-Indianer

Manchmal tut es gut, sich in der Literatur zu bedienen, wenn die Seele auf Halbmast hängt. Dann kann es den Geist beflügeln, wieder einmal an der Blauen Blume der Romantik zu schnuppern. Eine kräftige Dröhnung Novalis kann Wunder wirken. Wie schrieb Freiherr von Hardenberg, 1772 bis 1801, zum Beispiel in „Die Lehrlinge zu Sais“?

„Wenn man echte Gedichte liest und hört, so fühlt man einen inneren Verstand der Natur sich bewegen, und schwebt, wie der himmlische Leib derselben, in ihr und über ihr zugleich.“

Stimmt. Aber dann fährt er folgendermaßen fort:

„Naturforscher haben die unermessliche Natur zu mannigfaltigen, kleinen gefälligen Naturen zersplittert und gebildet. Unter ihren Händen starb die freundliche Natur, und ließ nur tote, zuckende Reste zurück, dagegen sie vom Dichter, wie durch geistvollen Wein, noch mehr beseelt zum Himmel stieg, jeden Gast willkommen hieß und ihre Schätze frohen Muts verschwendete. Es ist schon viel gewonnen, wenn das Streben, die Natur vollständig zu begreifen, zur Sehnsucht sich veredelt, zur zarten, bescheidenen Sehnsucht, die sich das fremde Wesen gerne gefallen lässt, wenn es nur einst auf vertrauteren Umgang rechnen kann …“

Novalis schrieb diese Zeilen, als Europas Landschaft noch wie ein Paradies anmutete. Er schrieb sie in weiser Voraussicht, denn zu einem vertrauteren Umgang mit der Natur, wie ihn sich der Dichter wünschte, waren die nachfolgenden Generationen bis heute nicht fähig. Angenommen, man hätte den Freiherrn vor zweihundertsiebzehn Jahren tiefgefroren und erweckte ihn jetzt wieder zum Leben — wären wir überhaupt noch in der Lage, uns den Schrecken vorzustellen, der ihn befallen würde?

23 Jahre nach Novalis Tod schrieb Heinrich Heine seinen Bericht „Die Harzreise“. Heine war als Student von Göttingen durch den Harz über den Brocken bis nach Ilsenburg gewandert. Und zeigte sich zutiefst beeindruckt von der Schönheit der Natur. Wenn man diese Strecke heute noch einmal in Angriff nehmen würde, müsste man sich durch eine von Straßen zerfurchte,

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Fake News

Fake News

08-10-18 07:01:00,

OCTOBER 8, 2018
Fake News and Weaponized Bots: How Algorithms Inflate Profiles, Spread Disinfo and Disrupt Democracy

by T.J. COLES

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Photo Source Mike Corbett | CC BY 2.0

Algorithms are getting so sophisticated that it is becoming increasingly difficult to tell which online comments are real and which are generated by “bots”; which sites are genuinely popular and which are generating fake hits. In my new book Real Fake News (Red Pill Press), I argue that fake news can be traced back to ancient Babylon (at least) and that today’s hi-tech fakery is merely a continuation of policies designed to reinforce elite domination, be the given elite “right-wing” or “left-wing.”
DO BOTS AFFECT PERCEPTIONS?
Online fake news has become a phenomenon. By the time President Trump came to power, few Americans had heard of the “alt-right,” the ideological grouping partly responsible for Trump’s electoral success. Trump lost the popular vote by 2.6 million, but he won the Electoral College vote. In other words, “alt-right” voters were numerous enough to give Trump a plurality in the overall vote and thus the Electoral College. How do we explain this discrepancy, that online fake news is a phenomenon, yet its main champions remain obscure to most Americans?
It turns out that bots are pushing fake news to make stories go “viral” by sharing them among fake bot accounts (“sock puppets”) on social media. In 2011, a team at Texas A&M University  created gibberish-spewing Twitter accounts. Their nonsense could not have possibly interested anyone, yet soon they had thousands of followers. They found that their Twitter “followers” were, in fact, bots.
In 2017 under a Pentagon grant, Shao et al. analysed 14 million Tweets spreading 4,000 political messages during the 2016 US Presidential campaign. They found that “[a]ccounts that actively spread misinformation are significantly more likely to be bots.” Fake news, they say, includes “hoaxes, rumors, conspiracy theories, fabricated reports, click-bait headlines, and even satire.” Incentives include sending “traffic to fake news sites [which] is easily monetized through ads, but political motives can be equally or more powerful.” During the presidential campaign 2016,  » Lees verder

Hoe lang werk jij voor 67 cent?

Hoe lang werk jij voor 67 cent?

03-10-18 07:52:00,

De meerderheid van de cacaoproducenten leeft van 67 cent per dag, en dat is onder de grens van extreme armoede. De vele duurzaamheidsinitiatieven en programma’s in de cacaosector slagen er niet in om een leefbaar inkomen voor producenten te garanderen. Een leefbaar inkomen is een universeel mensenrecht – iedereen heeft het recht op een rechtvaardig loon voor zijn werk. “Hoe lang werk jij voor 67 cent?”, is dan ook de slogan van de campagne voor de Week van de Fair Trade die 3 oktober is gestart.

De campagne heeft een duidelijke boodschap: iedereen kan op zijn manier helpen om cacaoproducenten uit de armoedeval te helpen. Fair Trade Belgium probeert mensen met deze video daarvan bewust te maken. 

Waarom 67 cent?

Verschillende inspanningen van de industrie en andere spelers in de sector om cacao duurzamer te maken, kunnen geen leefbaar inkomen garanderen voor de cacaoproducent. Daarbij komt dat de prijs van cacao in 2017 op een historisch laag punt stond, wat een extra en onhoudbare last voor de producenten betekende. Als gevolg hiervan blijft de meerderheid van de cacaotelers in extreme armoede leven. Dat werkt de opkomst van lokale problemen, zoals kinderarbeid en massale ontbossing, nog meer in de hand.

De situatie is vooral zorgwekkend in Ivoorkust en Ghana, twee landen die samen meer dan 60 procent van alle cacao produceren die beschikbaar is op de wereldmarkt. Hun cacao mag dan wel heel begeerd zijn, maar paradoxaal genoeg leeft de meerderheid van deze producenten van minder dan 67 eurocent per dag.

67 cent per dag, dat komt overeen met de extreme armoedegrens die gedefinieerd is door de Wereldbank voor Ivoorkust. Producenten moeten een betere prijs ontvangen voor hun cacao. Zolang ze geen leefbaar inkomen hebben, zal de cacaosector niet duurzaam zijn.

Een leefbaar inkomen voor cacaoproducenten

Fairtrade gecertificeerde cacaoproducenten in West-Afrika verkopen gemiddeld slechts 30 procent van hun oogst onder Fairtrade voorwaarden. Wat overblijft moet verkocht worden via de conventionele markt; dus zonder de voordelen en garanties die eerlijke handel biedt. De verkoop van Fairtrade cacao groeit wereldwijd, en ook in België is het aan een opmars bezig: gemiddeld +27 procent de afgelopen 4 jaar. Maar het marktaandeel van Fairtrade cacao blijft in ons land liggen onder de 1%.

Fairtrade biedt cacaoboeren de garantie van een minimumprijs – die de productiekosten dekt in geval van een prijsdaling – en de toekenning van de Fairtrade premie,

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Lügen ohne Ende

Lügen ohne Ende

02-10-18 02:23:00,

Das Mysterium wird immer größer
von Craig Murray

Der Zeitpunkt, zu dem „Boshirov und Petrov“ angeblich ihre Attacke in Salisbury ausführten, fällt genau in das Zeitfenster, in dem die Skripals sämtlichen Berichten zufolge ihr Haus mit ausgeschalteten Handys verlassen hatten.

Eine entscheidende Lücke im Bericht der britischen Regierungen zu den Vergiftungen in Salisbury wurde nun geschlossen – nämlich der Mangel an Zeugen. Diese Unklarheit wurde scheinbar sehr überzeugend beseitigt – die beiden Männer scheinen genau zum für die Tat passenden Zeitpunkt nach Salisbury gereist zu sein.

Bisher (1) wurde weder ihre Identität noch der Zweck ihres Aufenthaltes in Salisbury geklärt. Auch darüber, ob sie russische Agenten sind, herrscht noch keine Klarheit. Sollten sie russische Agenten sein, wären sie bemerkenswert dilettantische Attentäter. Und die neuen Beweise bringen den etablierten Zeitrahmen durcheinander – und machen die Theorien der „Experten“ darüber zunichte, warum die Nowitschok-Dosis nicht tödlich war.

Dieser BBC-Report liefert eine sehr nützliche chronologische Zusammenfassung der Ereignisse.

Am Sonntag, den 4. März, wurde das fahrende Auto der Skripals per Videobeobachtung um 9.15 Uhr nacheinander an drei verschiedenen Orten in Salisbury gesehen. Beide hatten ihre Handys ausgeschaltet – was für die nächsten vier Stunden auch so bleiben sollte und damit die Ortung der Geräte vereitelte.

Es gibt keine Videoaufzeichnungen, die darauf hinweisen, dass die Skripals in ihr Haus zurückgekehrt sind. Deswegen ist man bisher stets davon ausgegangen, dass sie gegen 9.00 Uhr die Türklinke zum letzten Mal berührt hätten.

Die Metropolitan Police gab jedoch an, dass Boshirov und Petrov am Tag der Vergiftungen erst um 11.48 Uhr in Salisbury angekommen seien. Das bedeutet, dass sie frühestens gegen 12.00 Uhr ein Nervengift auf die Türklinke der Skripals aufgebracht haben könnten. Es gab jedoch nie einen Hinweis darauf, dass die Skripals am Sonntag, den 4. März nach 12.00 Uhr in ihr Haus zurückgekehrt sind. Hätten sie es doch getan, hätten sie und/oder ihr Auto erfolgreich alle Video-Überwachungskameras umschifft. Zur Erinnerung: Als sie losfuhren, wurden sie nacheinander von drei verschiedenen Kameras erfasst. Auch Borishov und Petrov wurden nach ihrer Ankunft wiederholt gefilmt.

Um 13.30 Uhr wurden die Skripals wieder von einer Videokamera erfasst, als sie die Devizes Road entlangfuhren. Danach können ihre Bewegungen bis zu ihrer Aufnahme ins Krankenhaus klar bezeugt werden oder wurden aufgezeichnet.

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MH17

MH17

24-09-18 08:55:00,


“Malaysia, which owned the ill-fated commercial plane, was initially excluded from the JIT, according to Van der Werff. Malaysia is apparently not trusted, because of its own political record. 
In 2011, a Malaysian court convicted former US President George W. Bush and former British Prime Minister Tony Blair of war crimes and genocide in Iraq. This has not received as much worldwide publicity as it probably deserved. 
In 1992, when the recently elected 93-year-old Malaysian Prime Minister Mahathir Mohamad was still in the opposition, he voiced strong criticism of the official JIT investigation. This too has not been widely publicized.

Netherlands and Australia have decided to hold Russia responsible for the MH17 disaster. But Malaysia’s minister of transport, Loke Siew Fook, told a news conference on May 28, 2018, “there is no conclusive evidence” of Russian responsibility for taking down MH17.”


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Max van der Werff

3 hrs

Attention in The Philippines for #MH17
https://www.manilatimes.net/pinoy-family-on-mh17-and-gov…/…/

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MH17 – Waar rook is…

MH17 – Waar rook is…

19-09-18 08:39:00,

Volgens het Openbaar Ministerie staat het onomstotelijk vast dat een raket is afgevuurd vanaf een stuklandbouwgrond vlakbij de stad Snezhnoe. Iets wat bijzonder tot de verbeelding spreekt zijn satellietbeelden van ditzelfde stuk landbouwgrond dat na de ramp opeens zwart geblakerd is. De beelden van het verbrande stuk grond worden vaak in één adem genoemd met andere bewijsstukken. Novini wou erachter komen of er misschien boeren waren die gezien hebben wat het vuur had veroorzaakt of hadden geblust. En hadden die dan ook de beruchte BUK gezien?

Vanuit de geschiedenisles zijn ze misschien bekend: Een kolchoz – een collectieve boerderij. Een paar bij elkaar verzamelde tractors en combines, dit is de boerderij die de grond bewerkt waar de BUK TELAR zou hebben gestaan op het moment dat de BUK op de MH17 schoot.

Over het bestaan van de brand bestaat geen twijfel. In een eerder artikel sprak Novini al met bewoners die inderdaad bevestigen dat de brand op het veld heeft gewoed. Maar ook bleek toen al dat veel mensen die vlakbij woonden zich wegens het hevige vechten verschuilden in kelders. Om meer te weten te komen spraken we met boeren op de plaatselijk kolchoz, die mogelijk wel in de buurt waren vanwege hun werk.

Blijf op de hoogte van nieuws, opinie en achtergronden: Volg Novini!

MH17 – Wie verdraait feiten, Britse BBC of Russische Vesti?

We spreken met twee vrouwen die de administratie doen op de collectieve boerderij. Het bestaan van de brand wordt ook door hen bevestigd: het veld brandde op de dag dat de Boeing neerkwam. ‘Weet u misschien wat de oorzaak was van de brand?’ Een van de vrouwen lacht: Hoe moeten wij weten wanneer waar iets in de brand stond? Als we vragen wie het mogelijk wel heeft gezien blijkt dat iedereen vanwege het oorlogsgeweld op de boerderij bleef. Na 28 juli werd de boerderij zelfs geëvacueerd. Het werd namelijk onmogelijk om nog langer op de boerderij te zijn omdat deze werd gebombardeerd.

Dak van de schuur van de collectieve boerderij. De boerderij werd tijdens de gevechten in de regio getroffen door artillerievuur.

Ook het blussen van de brand werd niet door hen gedaan,

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Die Schwätzer

Die Schwätzer

28-08-18 09:09:00,

Es geht heiß her! Nicht nur meteorologisch, sondern auch im Cyberspace, konkret auf Facebook. Meine digitale Filterblase dehnt sich aus vor lauter Diskussionen rund um die Fragen: Ist es ein menschengemachter Klimawandel? Ist der Klimawandel eine Erfindung? Soll der Klimawandel von der eigentlichen Umweltverschmutzung ablenken und sämtliche Aufmerksamkeit auf das Klima kanalisieren? Bei all den ideologischen Diskussionen und dem Fakten-Hagel fehlen Empfehlungen, welche Maßnahmen wir konkret treffen können.

Dass irgendetwas mit dem Klima so gar nicht stimmt, sollte in den vergangenen Wochen ja nun wirklich auch dem Letzten anhand seiner Schweißperlen klar geworden sein! Sei es, weil man seinen Hintern mal bewegt, von Facebook wegkommt – wenn auch nur, weil der Rechner bei der Hitze abgeraucht ist – und man seine Fühler mal nach draußen strecken möchte. Oder wenn man in den Medien verfolgt, wie sich die aktuelle Hitze auf der Nordhalbkugel auswirkt. Sibirien wird zu Russlands Sunshine-State und selbst am Nordpol übersteigt das Thermometer die sonst dort üblichen Durchschnittstemperaturen.

Gähnende Leere. Keine grünen Punkte neben den Facebook-Profilbildern, alle sind offline und suchen draußen im realen Leben nach Lösungen und Möglichkeiten, ihren Alltag klimafreundlicher zu gestalten, gießen von der Dürre bedrohte Bäume oder verwandeln ihren englischen Garten in ein ertragreiches Stückchen Grün.

Oh! Ich habe wohl vor mich hin fantasiert. Verzeihung! Die Hitze eben!

Facebook brodelt! In Statusmeldungen lamentiert der User über die Hitze, im nächsten Moment macht er ein Foto von dem auf dem Grill brutzelnden Fleisch. Gibt es da einen Zusammenhang? Wer weiß!

Andere User bereichern uns mit Memes über den Klimawandel, die in der Zahl, wie oft man diese schon gesehen hat, in etwa den aktuellen europäischen Durchschnittstemperaturen entsprechen. Und wem die oben erwähnten Diskussionen zu blöd sind, der kann es sich ganz einfach machen. Er wechselt einfach den Rahmen seines Profilbildes. Ganz oben in den Trends steht nun der „Love the Earth“-Profilbildrahmen, dessen unterer Rand eine Erde und ein Herz zieren. Mission erfüllt!

Ich will gar nicht heucheln! Ich habe früher selber Unmengen an Zeit und Energie in Facebook verballert und Diskussions-Schlachten in den Kommentarleisten geführt, die letztlich nur mein Ego verwöhnten. Aber wir haben doch nicht mehr 2013, sondern 2018 und sollten mittlerweile zu der Erkenntnis gekommen sein, dass dieser Facebook-Aktivismus die reale Welt in kaum einer Weise tangiert.

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MH 17

MH 17

15-08-18 06:50:00,

MH17 – ‘JIT-getuige gemarteld door Oekraïne’
door  op 10 AUGUSTUS 2018

MH17 – ‘JIT-getuige gemarteld door Oekraïne’

door  op 10 AUGUSTUS 2018

Een halfuur voordat vlucht MH17 werd neergeschoten pakte Vladislav* zijn telefoon om een kennis te waarschuwen. Hij zag twee straaljagers opstijgen die in de richting van Donetsk vlogen. Een jaar later werd Vladislav opgepakt vanwege o.a. dit telefoongesprek en werd hij veroordeeld tot een gevangenisstraf. De man zegt ook te zijn ondervraagd door het Joint Investigation Team (JIT) dat onderzoek doet naar de MH17. Het contact met de door Nederland geleide onderzoeksgroep behoedde Vladislav echter niet voor de martelingen die hij naar eigen zeggen heeft moeten doorstaan in de tijd na de ondervraging. In het onderstaande interview vertelt de man over hoe hij is opgepakt, over zijn verhoor door het JIT en wat hij op de dag dat vlucht MH17 werd neergeschoten heeft gezien.

* Op verzoek van de man is zijn naam gefingeerd.

Uit een machine trek ik een soort plastic ei, het is een verplichte aankoop voor iedereen die op bezoek gaat in het ziekenhuis. Ik kijk er wat onbegrijpend naar tot ik erachter kom dat in het ei hoesjes zitten voor om je schoenen. Onhandig trek ik de hoezen aan terwijl ik over de drempel stap. Dit ziekenhuis is de plaats waar Vladislav revalideert na zijn tijd in een Oekraïense gevangenis.

Vladislav was op het moment van het neerstorten van de MH17 honderden kilometers uit de buurt van de crashsite: Op het moment van neerstorten zat hij in Poltava, in het midden van Oekraïne. Ondanks dat hij ver weg van de ramp was, is de man waarschijnlijk verhoord voor de MH17-zaak. Zijn handelen rond deze tijd zou een zware stempel op zijn leven drukken – de man is in de gevangenis gezet, zegt daar te zijn gemarteld en ondanks dat hij nu vrij is, weet hij dat hij nooit meer naar huis kan.
In het ziekenhuis zie ik uiteindelijk een man van in de vijftig naar mij toelopen. Voorzichtig komt hij naar mij toe al steunend op een wandelstok. Het blijkt Vladislav te zijn. De man is sinds eind december in Donetsk. Daarvoor heeft hij in een cel in Lviv gezeten. Hij had het geluk dat hij op de lijst terecht is gekomen van mensen die uit Oekraïne naar de Volksrepubliek Loegansk (LNR) en Volksrepubliek Donetsk (DNR) werden geruild.  » Lees verder