Amerikas Kampf gegen Corona: US-Armee und Nationalgarde ziehen in New York ein – Video

amerikas-kampf-gegen-corona:-us-armee-und-nationalgarde-ziehen-in-new-york-ein-–-video

23-03-20 11:10:00,

Videoklub

15:35 23.03.2020(aktualisiert 15:41 23.03.2020)

Zum Kurzlink

Einheiten der US-Armee und der Nationalgarde sind in New York im Kampf gegen die Corona-Ausbreitung eingerückt. Das Portal Defence Blog veröffentlicht Videos und Bilder dazu, was in der Stadt abläuft.

Zuvor hatte der US-Präsident Donald Trump für die betroffenen US-Staaten den Einsatz der Nationalgarde freigegeben und einen außerordentlichen Notstand verhängt.

Kurz danach tauchten im Netz Aufnahmen auf, die zeigen, wie Militärkolonnen in New York einrollen. Auf den Straßen der Stadt wurden unter anderem Humvee-Geländewagen mit Anhängern sowie Lastwagen gefilmt.

Nach den Angaben der Zeitung “New York Post” sollen die Ingenieurkorps der US-Armee rund 10.000 Hotel- und Wohnheimzimmer sowie andere Räume für Patienten, die ärztliche Behandlung brauchen, dementsprechend einrichten.

Todd Semonite, der Chef der Ingenieure der US-Armee und der kommandierende General des US Army Corps of Engineers, schloss nicht aus, dass auch Sportarenen als Krankenhäuser genutzt werden könnten.

Nach Berechnungen der Johns Hopkins University haben sich in den USA 35.225 Menschen mit dem Virus, das die Atemwegserkrankung Covid-19 auslöst, infiziert. Bislang starben 471 Menschen, darunter 99 in New York.

dd/mt

 » Lees verder

Amerikas Abschiedsvorstellung

amerikas-abschiedsvorstellung

24-01-20 01:13:00,

Chris Hedges, der selbst presbyterianischer Prediger und anarchistischer Christ ist, analysiert das „faschistische Christentum“ der herrschenden US-Eliten und seziert die Verlogenheit der Trump-Regierung, ihre Verachtung für das Wahlvolk und die Sinnlosigkeit, in den herrschenden Verhältnissen auf Veränderung durch Wahlen zu hoffen.

Hedges analysiert, dass die Herrschenden in den USA, mit oder ohne Donald Trump, den Planeten und einen Großteil der Bevölkerung wissentlich in Gefahr bringen. Politiker wie Mike Pompeo, die davon begeistert sind, nach dem Abschmelzen des Polareises die Rohstoffe der Arktis ausbeuten zu können, setzen auf eine verkürzte Lebenserwartung großer Teile der Bevölkerung, die ihren Geschäftsinteressen im Wege stehen.

Hedges beschreibt in diesem Gespräch die Thesen seines neuesten Buches „America — The Farewell Tour“, das vom französischen Soziologen Émile Durkheim (1858 bis 1917) inspiriert ist, eine selbstzerstörerische Gesellschaft auf dem Weg in den Abgrund. Eine Rettung, wenn sie denn noch möglich ist, kann nicht mehr aus diesem Politiksystem selbst kommen.

Bild
Bild
Bild

Hier können Sie das Buch bestellen: als Taschenbuch oder E-Book.


Spenden per SMS

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer 10,- Euro Spende per SMS. Senden Sie einfach eine SMS mit dem Stichwort Rubikon10 an die 81190 und mit Ihrer nächsten Handyrechnung werden Ihnen 10,- Euro in Rechnung gestellt, die abzüglich einer Gebühr von 17 Cent unmittelbar unserer Arbeit zugutekommen.

Dirk  Pohlmann

Dirk Pohlmann, Jahrgang 1959, studierte Publizistik, Philosophie und Jura, erwarb eine Berufspilotenlizenz, war Geschäftsführer der CargoLifter World GmbH und absolvierte eine Ausbildung als Projektmanager. Als Drehbuchautor und Filmregisseur produzierte er mehr als 20 Dokumentationen für arte, ARD und ZDF, die in mehr als 20 Ländern im TV ausgestrahlt wurden. Er schreibt für zahlreiche Blogs und betreibt den Videokanal „Das 3. Jahrtausend“ mit über 50.000 Abonnenten. Gemeinsam mit Jens Wernicke gab er das Buch „Die Öko-Katastrophe“ heraus. Demnächst erscheint von ihm „Im Auftrag der Eliten: Der Fall Herrhausen und andere politische Morde“.


Creative Commons Lizenzvertrag

Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert.

 » Lees verder

Amerika’s armen verkopen gedwongen hun bloed –

amerika’s-armen-verkopen-gedwongen-hun-bloed-–

05-12-19 04:47:00,

Foto 123rf

In de VS kunnen ongeveer 130 miljoen inwoners amper hun basisbehoeften zoals voedsel, huisvesting of gezondheidszorg betalen. De commercie biedt echter een oplossing, zij kunnen altijd nog hun bloed verkopen aan een bloeiende bedrijfstak. Voor het nieuwe jaar geeft de overheid van de VS wel meer dan 700.000.000.000 (700 miljard) dollar uit aan hun oorlogsindustrie.

Het aandeel van deze bloeiende bedrijfstak is  meer dan 2 percent van de totale exportwaarde. Amerikaans bloed is meer waard dan de uitvoer van graan of soja. De Verenigde Staten levert 70 procent van het plasma van de wereld, voornamelijk omdat andere landen deze praktijk op ethische en medische gronden verbieden. De export is gestegen met 13 procent tot $28,6 miljard, en de plasma markt wordt gezien als “groeimarkt”. Het merendeel van de export gaat naar Europese landen; Bijvoorbeeld Duitsland koopt 15 procent van al het yankee bloed. China en Japan zijn eveneens grote afnemers. Bloeddorstige bedrijven zoals Grifils en CSL beheersen de Amerikaanse markt.

Deze bedrijven richten zich bewust op de armsten en meest wanhopige Amerikanen. Zo geeft een onderzoek aan dat de meeste donoren in de staat Cleveland voor meer dan een derde van hun inkomen afhankelijk zijn van het doneren van bloed. Dit geld hebben zij keihard nodig, volgens Professor Kathryn Edin van de Princeton University, vormt dit de levenslijn voor de armen die van $2 per dag leven. Professor H. Luke Schaefer van the University of Michigan, vertelt MintPress News:

“De enorme toename van de verkoop van bloedplasma is een resultaat van een ontoereikende en niet bestaand veiligheidsnet, gecombineerd met een instabiele arbeidsmarkt. Onze ervaring is dat mensen het geld nodig hebben, dat is de eerste reden dat zij zich melden bij bloedbanken.”

Ongeveer de helft van Amerika is failliet en 58 procent van het land leeft van uitkering naar uitkering, met minder dan $1000 spaargeld. 37 miljoen Amerikanen gaan met honger naar bed, inclusief een zesde van de New Yorkers en bijna de helft van de inwoners van de wijk South Bronx.

 » Lees verder

Amerikas Drohnenkrieger National Bird. 121.000 Ziele in zwei Jahren

amerikas-drohnenkrieger-national-bird-121.000-ziele-in-zwei-jahren

20-09-19 09:07:00,

Amerikas Drohnenkrieger National Bird.

121.000 Ziele in zwei Jahren

“National Bird” ist ein Dokumentarfilm von der Regisseurin Sonia Kennebeck über den zunehmenden militärischen Einsatz von Drohnen durch die Vereinigten Staaten. Er wurde 2016 veröffentlicht und unter anderem von Ines Hofmann Kanna und Sonia Kennebeck produziert.

National-Bird-Sonia-Kennebeck-Ines-Hofmann-Kanna-Drohnenkrieg-Drohnenkrieger-Kriegsverbrechen-Kritisches-Netzwerk-Posttraumatische-Belastungsstoerung-PTBS“National Bird” begleitet drei Veteranen des US-Militärs, die in unterschiedlichen Funktionen beteiligt an Präventivschlägen, also gezielten Tötungen im Zuge des Krieges gegen den Terror durch Drohnen waren, welche später eine Gewissenskrise durchleben.

Die drei Protagonisten Lisa, Daniel und Heather werden zu Whistleblowern, die ausführlich von ihrem Erlebten berichten und sowohl ihre individuelle Haltung und Wandlung darstellen sowie auch Stellung zur politischen und militärischen Entwicklung beziehen.

Daniel arbeitete für die National Security Agency (NSA) und nimmt inzwischen an Antikriegs-Demonstrationen teil. Noch während der Dreharbeiten wurde sein Haus vom FBI durchsucht, das Ermittlungsverfahren läuft, er soll auf Grund von Spionage angeklagt werden. Eine Verhandlung hat noch nicht begonnen, sein aktueller Aufenthaltsort ist unbekannt.

Lisa präsentiert im Film ein Anerkennungsschreiben des US-Militärs, in dem ihr für die Hilfe bei der Identifizierung von 121.000 „Zielen“ im Verlaufe einer Zwei-Jahres-Periode gedankt wird. Sie legt dann dem Zuschauer nahe, selbst hochzurechnen, wie viele Tote es durch solche Identifizierungen seit dem Beginn des Krieges in Afghanistan ab 2001 gegeben habe. Es sei, „als gäbe es keine Grenzen mehr.“

Heather war eine US-Air-Force-Datenanalystin, die aufgrund ihrer indirekten Beteiligung an Kampfeinsätzen an einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leidet und Probleme hat, einen Psychotherapeuten – mit der notwendigen Freigabe für ihre Geheimhaltungsstufe – zu finden. Sie erhielt als eine der ersten Drohnen-Programm-Veteranen eine Invalidenrente auf Grund von PTBS.

Der Film wechselt später den Schauplatz nach Afghanistan und zeigt Lisa bei Treffen mit Überlebenden eines Angriffs einer Predator-Drohne mit Hellfire-Raketen aus dem Jahr 2010. Bei diesem Angriff, wurden 23 Zivilisten getötet – das Geschehen wurde Gegenstand eines Untersuchungsausschusses.

Dem Bildmaterial aus den Kameras der Angriffsdrohnen und Aussagen der Betroffenen werden Auszüge aus Barack Obamas Rede über die Präzision und Zuverlässigkeit der modernen Kriegsführung gegenübergestellt. Zu Wort kommen auch der US-General a. D. Stanley A. McChrystal und die Anwältin der Protagonisten Jesselyn Radack,

 » Lees verder

Amerikas Geisterfahrt

amerikas-geisterfahrt

20-06-19 07:57:00,

Trump hat mit seinem Slogan „Make America great again“ große Erwartungen geweckt bei denen, die sich von der Globalisierung vernachlässigt fühlen, und den Teilen der amerikanischen Mittelschicht, die seit der Finanzkrise sozial immer weiter abgerutscht sind. Schuld an dieser Situation waren nach seiner Ansicht die Politik seiner Vorgänger, die unfairen Handelspraktiken zum Nachteil der USA und die Kosten der Kriege, die sein Land zwar im Interesse des Westens führte, an denen sich aber die NATO-Staaten nur ungenügend beteiligten.

Folgerichtig hatte Trump als eine seiner ersten Amtshandlungen die Handelsverträge mit Mexiko, Kanada sowie Südkorea aufgekündigt und ihnen neue Bedingungen aufgezwungen, ohne sich an Vereinbarungen und internationale Gepflogenheiten zu halten. Zähneknirschend hatten diese Staaten zugestimmt, wollten sie nicht den Zugang zum amerikanischen Markt verlieren.

Die gewaltigen Summen der Handelsdefizite mit China und der EU — besonders Deutschland — fasste er als nächstes ins Auge: Gegen China wurden Zölle verhängt, als es sich den Bedingungen Trumps nicht unterwarf. Aber China zahlte das den USA mit gleicher Münze heim und belegte amerikanische Güter auch mit Einfuhrzöllen. Der EU — und besonders der deutschen Autoindustrie — drohte Trump das Gleiche an, falls die Verhandlungen über neue Handelsabkommen nicht zu den gewünschten Ergebnissen führten.

Allerdings birgt dieses wechselseitigen Belegen mit Zöllen ein Problem:

„China bezieht deutlich weniger Waren aus Amerika als umgekehrt und kann aus diesem Grund nicht mit einer gleichwertigen Zollerhöhung reagieren“ (1).

Während die USA chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar mit Zöllen belegten, konnte China nur amerikanische Produkte im Wert von 60 Milliarden Dollar treffen. Können die USA mit einer Ausweitung der Zölle auf chinesische Waren im Wert von 500 Milliarden Dollar drohen, kann China kaum mehr androhen.

Dieses Missverhältnis offenbart aber den eigentlichen Hintergrund der Handelsdefizite: Die chinesische Wirtschaft verfügt über ein breites Angebot von Gütern, die auf dem amerikanischen Markt konkurrenzfähig sind. Die Ausfuhren der USA sowohl nach China als auch in die EU — insbesondere Deutschland — sind wesentlich eingeschränkt dadurch, dass amerikanische Waren auf den Märkten der Welt wenig nachgefragt werden.

Die USA exportieren hauptsächlich Agrarprodukte — besonders Soja als Futtermittel für die Fleischproduktion. Aber seit die Flugzeuge von Boeing am Boden bleiben müssen und die amerikanische Chip-Industrie aus politischen Gründen nach China nicht mehr liefern darf,

 » Lees verder

Amerikas Krieg gegen das Völkerrecht

amerikas-krieg-gegen-das-volkerrecht

27-04-19 08:42:00,

Im vergangenen September kündigte US-Sicherheitsberater John Bolton in einer Hasstirade auf den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) Sanktionen gegen dessen Ermittler an, sollten Verfahren gegen US-Amerikaner wegen Kriegsverbrechen in Afghanistan eingeleitet werden. Im März verkündete US-Außenminister Mike Pompeo eine neue US-Richtlinie von Visa-Restriktionen gegen Personal des Strafgerichtshofs, die Anfang April in die Realität umgesetzt wurde, als das Visum der gambischen IStGH-Chefanklägerin Fatou Bensouda entzogen wurde. Eine Woche später entschied der IStGH, seine Afghanistan-Ermittlungen zu beerdigen. Diese Episode ist das jüngste Beispiel des Paradigmenwechsels der USA im Umgang mit dem internationalen Recht, den wir seit dem Einzug von Donald Trump ins Weiße Haus beobachten können: Einer jahrzehntelangen Kultur des Völkerrechtsbruchs und passiver Gleichgültigkeit gegenüber seinen Institutionen folgt nun Amerikas aktiv geführter Krieg gegen das Völkerrecht. Von Jakob Reimann.

Verachtung für das Völkerrecht

Die außenpolitische Geschichte der USA seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist eine Geschichte der Kriegsverbrechen und anderen Völkerrechtsverletzungen. Der versuchten Auslöschung Koreas, dem Ökozid in Vietnam und unzähligen Staatsstreichen im Nahen Osten und Lateinamerika folgten nach dem Untergang der Sowjetunion illegale Kriege vom Balkan bis Afghanistan, ein weltweites Netzwerk aus Foltergefängnissen, die globale NSA-Überwachung, Obamas Drohnenprogramm „extrajudizieller Hinrichtungen“, Schattenkriege von Somalia bis in die Philippinen sowie das Menschheitsverbrechen der Irak-Invasion 2003. Wer diese Völkerrechtsbrüche aufdeckt, wird vom „Leuchtfeuer der Freiheit“ nicht etwa als Held gefeiert, sondern weggesperrt, ins Exil getrieben oder anderweitig mundtot gemacht – mit den tragischen Schicksalen von Whistleblowerin Chelsea Manning und WikiLeaks-Gründer Julian Assange nur als aktuelle Beispiele der Verfolgung mutiger Personen, die echte Checks and Balances der Mächtigen darstellen.

Als Verantwortlicher des permanenten Völkerrechtsbruchs verfügt das Washingtoner Establishment überparteilich über die Chuzpe, sich zur moralischen Autorität aufzuplustern und das Völkerrecht als Waffe gegen seine Widersacher zu instrumentalisieren. So wurde die „illegale Annexion der Krim“ verurteilt, um Sanktionen gegen Moskau zu rechtfertigen; auch wurde noch jedes Mal ein vermeintlich Völkerrechtsbruch-dokumentierendes Foto eines toten Babys gefunden, um sich in den nächsten Krieg hineinzulügen. Das absurde Sinnbild dieser Verachtung für das internationale Recht ist der 2002 von George W. Bush erlassene sogenannte „Hague Invasion Act“. Das Gesetz autorisiert den US-Präsidenten, militärische Gewalt einzusetzen, um Staatsangehörige der USA aus dem Gewahrsam des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag zu befreien: die Invasion des NATO-Partners Niederlande also.

 » Lees verder

Amerikas ungeschriebene Geschichte & die Atomwaffen | KenFM.de

amerikas-ungeschriebene-geschichte-amp-die-atomwaffen-kenfm.de

06-03-19 11:17:00,

Ein Beitrag von acTVism Munich mit Professor Peter Kuznick.

In diesem exklusiven Interview mit dem Autor, Professor für Geschichte und Leiter des Nuclear Studies Institute der American University, Peter Kuznick, stellen wir das Buch “The Untold History of the United States” vor (auf Deutsch erschienen unter dem Titel “Amerikas ungeschriebene Geschichte”) und besprechen Fakten, die im Mainstream-Diskurs selten zur Sprache kommen. Kuznick schrieb das Buch gemeinsam mit dem Filmregisseur und Produzenten Oliver Stone. Darüber hinaus sprechen wir über die Geschichte der Atomwaffen und die Verträge, die unterzeichnet wurden, um die gegenseitige Zerstörung zu verhindern, den heutigen Stand dieser Verträge und wie nah wir der nuklearen Vernichtung sind sowie darüber, was der Einzelne tun kann, um mehr Bewusstsein für dieses Thema zu schaffen.

Um die vollständige Abschrift zu diesem Video zu lesen, klicken Sie bitte hier.

+++

Dieser Beitrag erschien am 05.03.2019 bei acTVism.org

+++

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

+++

KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier:https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

+++

Jetzt kannst Du uns auch mit Bitcoins unterstützen.

BitCoin Adresse: 18FpEnH1Dh83GXXGpRNqSoW5TL1z1PZgZK

Veröffentlicht am: 6. März 2019

Anzahl Kommentare: noch keine

 » Lees verder

Tagesdosis 3.8.2018 – Amerikas „vergessener Krieg“ | KenFM.de

Tagesdosis 3.8.2018 – Amerikas „vergessener Krieg“ | KenFM.de

03-08-18 01:48:00,

Dieser Artikel ist auch als kostenlose MP3 für Dich verfügbar!

Download MP3

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Berichte über die alltäglichen Massaker an Frauen, Kindern und verdächtigen „Taliban“ durch US-Bomber und von Drohnen abgeschossene Raketen in Afghanistan sind seit einigen Jahren so gut wie vollständig aus den Mainstream Nachrichten verschwunden. Erst in den letzten Tagen richtet sich die Aufmerksamkeit wieder auf den Hindukusch, dieses Mal mit einer schockierenden Wendung für den Militärisch-Industriellen-Komplex der USA. Nach dem nun über 17 Jahre andauernden Krieg verhandeln die USA mit den Taliban.

Es sieht tatsächlich so aus, als ob sich US-Präsident Trump dank seiner Beharrlichkeit nach und nach gegen den „Tiefen Staat“ der Kriegstreiber aus den beiden großen Parteien mit seinen Plänen durchsetzt, letztendlich alle im Ausland stationierten Truppen, von Afghanistan über Irak und Afrika nach Hause zurückzuholen. Wie der politische Beobachter Daniel McAdams auf der Webseite des ehemaligen US-Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, Ron Paul, am 31. Juli erklärte, trafen sich Vertreter des US-Außenministeriums vergangene Woche mit Vertretern der Taliban in Doha, in der Hauptstadt des Golf-Staates Katar. Gemäß der Forderung der Taliban wurde die von den USA unterstützte afghanische Marionettenregierung nicht eingeladen. In Katar diskutierten die Vertreter beider Seiten über einen Waffenstillstand und das Ende des Krieges.

Ein Ende des Krieges wird es aber erst geben, wenn die Amerikaner die Kernforderung der Taliban erfüllt haben, nämlich alle US-Truppen aus dem Land abzuziehen. Schon in der Vergangenheit hat es vielfach Bemühungen Washingtons gegeben, mit den Taliban ins Gespräch zu kommen. Vergeblich, denn die US-Regierungen haben stets die Diskussion über einen vollständigen Abzug ihrer Truppen aus Afghanistan als „nicht verhandelbar“ abgelehnt. Ohne diesen Kernpunkt der Taliban kamen die USA und die Taliban nie über eine bloße Kontaktaufnahme hinaus. Diesmal ist es anders.

Auch die britische Nachrichtenagentur Reuters wusste vergangenen Sonntag von erfolgreichen Gesprächen in Katar unter dem Titel „Sehr positive Signale nach US-Taliban Gesprächen“ zu berichten. Laut Reuters fand das Treffen zwischen hochrangigen US-Diplomaten unter Führung der stellvertretenden Außenministerin für Süd- und Zentralasien Alice Wells und Vertretern der Taliban in einem Hotel in Doha statt. Das Wall Street Journal berichtet als erste Zeitung darüber,

 » Lees verder