„Angela, das Volk ist da!“

„angela,-das-volk-ist-da!“

03-08-20 08:32:00,

Pilcrow
Es kommt immer anders, wenn man denkt. Darum gibt es vom Rubikon jetzt auch Bücher.

Rubikon-Reportage: „Angela, das Volk ist da!“

Impressions from the Protests in Berlin: One hour in 4 Minutes

Zigzehntausende starten bei Demozug auf der Straße des 17. Juni

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Nicolas  Riedl

Nicolas Riedl, Jahrgang 1993, ist Student der Politik-, Theater- und Medienwissenschaften in Erlangen. Er lernte fast jede Schulform des deutschen Bildungssystems von innen kennen und während einer kaufmännischen Ausbildung ebenso die zwischenmenschliche Kälte der Arbeitswelt. Die Medien- und Ukrainekrise 2014 war eine Zäsur für seine Weltanschauung und -wahrnehmung. Seither beschäftigt er sich eingehend und selbstkritisch mit politischen, sozio-ökonomischen, ökologischen sowie psychologischen Themen und fand durch den Rubikon zu seiner Leidenschaft des Schreibens zurück. Soweit es seine technischen Fertigkeiten zulassen, produziert er Filme und Musikvideos. Er ist Mitglied der Rubikon-Jugendredaktion und schreibt für die Kolumne „Junge Federn“.

Flavio  von Witzleben

Flavio von Witzleben, Jahrgang 1992, gehört zu jener Generation, die nicht alles für bare Münze nimmt, was in den Medien steht oder in der Gesellschaft als „common sense“ gilt. In seiner Freizeit versucht er vor allem herauszufinden, ob die Erde nicht doch eine Scheibe sein könnte und inwiefern es möglich ist, die Meinung der Massen zu kontrollieren. Aktuell studiert er Philosophie und Kulturreflexion an einer kleinen, aber feinen Universität im Herzen des Ruhrpotts und ist gerade dabei, seinen gesellschaftlich wichtigen Hochschulabschluss zu erwerben, um dann endlich die Welt retten zu können. Ob er das schaffen wird, steht noch in den Sternen. Er ist Mitglied der Rubikon-Jugendredaktion und schreibt für die Kolumne „Junge Federn“.


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Angela bleibt Kanzlerin – warum eigentlich nicht?

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06-06-20 08:16:00,

Alle reden von Merkels Abschied aus dem Kanzleramt. Nur mal so vor sich hin gedacht: Sie könnte doch aber auch auf ihrem Sessel bleiben. Warum eigentlich nicht? – Das fragt sich Hermann Zoller und spekuliert ein bisschen. Unrealistisch? – Wir veröffentlichen diesen Beitrag, weil ihm eine leider realistische Prognose zugrunde liegt und weil außerdem so viele andere, von denen man und wir das nicht erwarten konnten, ihre Corona-Politik für erfolgreich halten. Albrecht Müller.

Legen wir mal unsere Kritik-Brille zur Seite, schauen stattdessen aus dem Blickwinkel eines CDU-Strategen auf die Lage. Die Situation sieht dann doch so aus: Einen Nachfolger, der sich bei der Bundestagswahl als allumfassende Persönlichkeit stellt, den haben die Unions-Parteien noch nicht aufs Schild gehoben. Einige Bewerber pausieren in der Warteschlange. Söder gehört nach Bayern, da passt er hin, sagt er. Bundesweit ist die Sympathie des Wahlvolkes nicht leicht einzuschätzen. Aber es gibt bestimmt nicht wenige Bürgerinnen und Bürger, denen seine starke Hand gefällt. Laschet wirkt gemäßigter, verständnisvoller fürs Volk, aber das überragende Profil hat er sich noch nicht erarbeitet. Röttgen kennt kaum jemand. Bleibt Merz: Ja, der hat Profil, wahrscheinlich ein paar Ecken und Kanten zu viel als Black-Rock-Kapitaleinsammler. Aber darüber wären viele nicht erfreut, weil Politik mit Bierdeckel doch ein bisschen zu einfach ist. Für die Grünen, die SPD und Die Linke wäre Merz eigentlich ein gefundenes Fressen, denn an ihm könnten sie ihr soziales Gewissen zum Aufleuchten bringen. Merz könnte also den Boden für eine rot-rot-grüne Mehrheit im Bundestag bereiten. Das ist wahrscheinlich zu optimistisch spekuliert, aber man weiß ja nie – und dann stünden CDU/CSU und FDP vor dem Kanzleramt im Regen. Und das wollen doch beide auf jeden Fall verhindern. – Es sei denn, die Grünen springen rein.

Und so könnte man durch die Unsicherheiten während der Strategieberatung im Adenauerhaus auf den naheliegenden Gedanken verfallen, Angela zu bitten, ihren Ruhestand noch ein bisschen zu verschieben, so um ein oder zwei Jahre: also noch einmal in den Ring zu steigen, für die C-Parteien das Rennen zu gewinnen. Die Voraussetzungen für eine Wiederwahl könnten besser nicht sein. Die Coronavirus-Krise habe „alles auf den Kopf gestellt“, räumte Merkel vor einigen Tagen selbst ein. Und vielleicht kommt ja auch noch eine zweite Welle …

Von unserer Langzeitkanzlerin konnte man vor einigen Monaten den Eindruck gewinnen,

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Reuters-Meldung: Angela Merkel gesteht Angriffskrieg gegen Syrien | KenFM.de

reuters-meldung:-angela-merkel-gesteht-angriffskrieg-gegen-syrien-|-kenfm.de

06-03-20 03:02:00,

Von Jens Bernert.

Die britisch-kanadisch-amerikanische Nachrichtenagentur Reuters meldet, dass die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der CDU-CSU-Bundestagsfraktion davon gesprochen habe, dass der Versuch des Sturzes der syrischen Regierung aus dem Ausland angestoßen wurde und erfolglos war und der Krieg gegen Syrien nichts gebracht habe.

Wörtlich heißt es in der Reuters-Meldung vom 3. März 2020:

„Merkel kritisierte den Angaben nach die Syrien-Politik des Westens. Es habe sich gezeigt, dass ein von außen initiierter Wechsel der Regierung nicht möglich sei. Der Krieg habe nur zu einer Radikalisierung geführt.“

Damit gesteht Angela Merkel das höchste Völkerrechtsverbrechen und den Angriffskrieg gegen Syrien.

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Vielen Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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Bildhinweis: 360b / Shutterstock

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 05.03.2020 bei Blauer Bote.

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Veröffentlicht am: 6. März 2020

Anzahl Kommentare: 2 Kommentare

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Angela Merkel und der ewige Krieg

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30-01-19 01:04:00,

Am Montagabend umriss Angela Merkel in ihrer Dankesrede zur Verleihung des Fulbright-Preises noch einmal stolz das außen- und sicherheitspolitische Engagement der Bundesrepublik. Dabei sagte sie wortwörtlich, dass Deutschland aufgrund des NATO-Bündnisfalls militärisch in Afghanistan aktiv sei, um die Interessen der USA zu verteidigen. Das ist jedoch – zumindest offiziell – falsch und wirft weitere Fragen auf. Warum weiß die Kanzlerin nicht, auf welcher Grundlage die Bundeswehr in Afghanistan stationiert ist? Wer weiß eigentlich noch, dass dieser Bündnisfall vor mehr als 17 Jahren wegen der Anschläge vom 11. September 2001 ausgerufen wurde? Und wem will die Kanzlerin heute eigentlich noch erzählen, dass die Stationierung deutscher Soldaten im Ausland etwas mit dem Recht auf Selbstverteidigung der USA zu tun haben soll? Von Jens Berger.

„Wir sind heute ganz selbstverständlich mit unseren Verbündeten nicht nur im westlichen Balkan tätig, sondern wir sind in Afghanistan, um dort auch nach Artikel 5 [NATO] zum ersten mal die Interessen der Vereinigten Staaten und unsere eigenen mit zu verteidigen. Wir sind in Afrika in Mali und wir wissen, dass wir noch mehr tun müssen”.

Angela Merkel in Ihrer Dankesrede zur Verleihung des Fulbright-Preises am 28.1.2018

Noch vor wenigen Jahren hätte ein deutscher Kanzler für diese Feststellung wohl heftigen Gegenwind bekommen. Wir erinnern uns: Nachdem am 11. September 2001 Terroristen einen Anschlag auf verschiedene Einrichtungen in den USA verübt haben, bei denen die Begleitumstände und Hintergründe bis heute heftig umstritten sind, rief die NATO bereits am Folgetag den „Bündnisfall“ aus. Offiziell beschlossen wurde Artikel 5 der NATO dann am 4. Oktober nach durchaus kontroverser Debatte im NATO-Rat. Am 16. November 2001 stellte der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder die Vertrauensfrage, um eine Mehrheit für die deutsche Beteiligung an der NATO-Mission „Enduring Freedom“ zu bekommen. Die völkerrechtliche Legitimation dieser von den USA geführten Kriegsmission stand von Beginn an auf tönernen Füßen.

Das war auch der Schröder-Regierung ein Dorn im Auge. Daher legte sie damals größten Wert darauf, dass im Rahmen der NATO-Mission „Enduring Freedom“ von der Bundeswehr vor allem Marineoperationen am Horn von Afrika ausgeführt wurden. Eine Ausnahme stellte damals lediglich das 100 Mann starke Spezialkommando KSK dar, das unter US-Führung an einigen Einsätzen im Rahmen von „Enduring Freedom“ beteiligt war. Das Engagement deutscher Truppen der Teilstreitkräfte des Heers und der Luftwaffe in Afghanistan wurde indes der internationalen Operation „ISAF“ unterstellt – einer als Sicherheits- und Wiederaufbaumission geltenden Mission unter Führung der NATO,

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Angela Merkel: Nation States Must “Give Up Sovereignty” To New World Order

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28-12-18 08:29:00,

Authored by Federico Pieraccini via The Strategic Culture Foundation:

On December 19, Donald Trump announced in a Twitter message: “Our boys, our young women, our men, they’re all coming back and they’re coming back now. We won”. Shortly thereafter, Pentagon spokeswoman Dana White said in a statement: “We have started the process of returning US troops home from Syria as we transition to the next phase of the campaign”.

The reasons for Donald Trump’s move are many, but they are mainly driven by US domestic concerns. The temperature is heating up for Trump following the midterms, as the Democrats prepare to take command of the House of Representatives in January, something that Trump had always hoped to avert. He surrounded himself with generals, in the forlorn hope that this would somehow protect him. If the last two years of his presidency were constantly under the cloud of Mueller’s investigation, or insinuations of being an agent of Putin, from January 2019 the situation is going to get much more complicated. The Democratic electoral base is baying for the President’s impeachment, the party already in full pre-primary mode, with more than 20 candidates competing, with the incumbent of the White House offering the rallying cry.

The combination of these factors has forced Trump to change gears, considering that the military-industrial-intelligence-media-complex has always been ready to get rid of Trump, even in favor of a President Pence. The only option available for Trump in order to have a chance of reelection in 2020 is to undertake a self-promotion tour, a practice in which he has few peers, and which will involve him repeating his mantra of “Promises Made, Promises Kept”. He will list how he has fought against the fake-news media, suffered internal sabotage, as well as other efforts (from the Fed, the FBI, and Mueller himself) to hamper his efforts to “Make America Great Again”.

Trump has perhaps understood that in order to be re-elected, he must pursue a simple media strategy that will have a direct impact on his base. Withdrawing US troops from Syria, and partly from Afghanistan, serves this purpose. It is an easy way to win with his constituents, while it is a heavy blow to his fiercest critics in Washington who are against this decision.

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