Angst – vor ihr müssen wir uns fürchten

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16-05-20 10:05:00,

Das Virus als unseren Vernichter zu beschreiben und uns damit in Not, Angst und Ohnmacht zu bringen, entspricht einer Kriegslogik. Die Geschichte zeigt, dass auf diese Weise alle erdenklichen Maßnahmen legitim werden. Daher ist ein Umdenken dringend notwendig.

JEANNETTE FISCHER, 16. Mai 2020, 0 Kommentare

Dass es sich bei Covid-19 um eine virusbedingte Ansteckungskrankheit handelt, die von Mensch zu Mensch übertragen wird, ist unbestritten. So erscheint die Begründung der Maßnahme Isolation/Abtrennung auf den ersten Blick vernünftig. Jedoch erscheinen mir Maßnahmen, die zum Schutze besonders verwundbarer Menschen der restlichen Bevölkerung Schaden zufügen, keine sinnvollen Maßnahmen.

Die Trennung aus Gemeinschaft ist der Versuch, dem Virus den Nährboden zu entziehen: Es kann nun nicht mehr von einem Menschen zum anderen überspringen. Dies bedingt, dass der Mensch in die Abgetrenntheit gedrängt wird – eine Massnahme wohlgemerkt, die im Justizvollzug als Strafe angewendet wird.

Das Ich braucht das Du

Dabei wird eine wesentliche Lebensbedingung eingeschränkt: Der Mensch braucht, um Ich zu bilden, um Ich sein zu können, den anderen Menschen. Das Ich des Menschen ist keine fixe Größe. Es bildet sich unentwegt neu, formt sich um, ist in Bewegung, so wie unser Atem und unser Kreislauf.

Diese Bewegungen des Ich bedeuten Lebendigkeit und Neugierde und Begehren, nicht nur in seiner sexuellen Bedeutung. Um die Dynamik dieser Bewegungen aufrechtzuerhalten, braucht es ein Du, braucht es Gegenüber, Gemeinschaft, Auseinandersetzung, Körper, Wärme, Streit, Begehren. Das Du kann so in seiner Unterschiedlichkeit, in seiner Differenz zum Ich wahr- und ernstgenommen werden. Das Ich wiederum wird bereichert und ist nicht mehr alleine.

Das Gefühl von Gemeinschaft, von Aufgehobensein und Sicherheit, entsteht nicht durch die Gleichheit der Menschen, durch symbiotischen Gleichklang. Vielmehr entwickelt es sich ausschliesslich in der Anerkennung der Differenz des anderen, das heißt, in der Anerkennung der Tatsache, dass alle anderen Nicht-Ich sind. Wenn kein Du anwesend ist, verlieren wir an Beweglichkeit, an Lebendigkeit, und wir werden anfällig für Unterwerfung und Manipulation. Genauso verhält es sich mit der Muskulatur: Wird sie nicht mit Bewegung lebendig gehalten, bildet sie sich zurück und schwindet.

Angst als Folge der Maßnahmen

Angst ist eine Empfindung, die sich von der Furcht diametral unterscheidet. In der Angst sind wir in einem Zustand der Ohn(e)macht, sind wir Ohnmächtige. In der Angst fehlt uns das Instrumentarium, um uns zur Wehr zu setzen,

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Die Angst hat immer Recht

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12-05-20 09:46:00,

Es ist doch eine sehr merkwürdige Situation. Jeden Morgen, wenn ich aufwache, muss ich es mir von neuem klarmachen: Die Perspektiven haben sich um 180 Grad gedreht. Und dies insbesondere auf der Ebene unserer Verfassungswirklichkeit.

Der Geist einer Verfassung kann nur durch den Geist, die innere Haltung der Menschen, die in ihrem Geltungsbereich leben, Wirklichkeit und Wirksamkeit erlangen. Wie stabil dieses in der kollektiven Psyche lebendige Bewusstsein für die Werte und strukturellen Grundlagen der staatlichen Gemeinschaft ist, kann ein externer Beobachter besonders gut dann feststellen, wenn etwas aus dem Takt gerät, wenn Spannungen, Ungleichgewichte oder unerwartete Veränderungen auftreten. Insofern hätten heimlich lauschende außerirdische Juristen, Psychologen, Politik- oder Sozialwissenschaftler in den letzten Wochen ein äußerst spannendes Forschungsobjekt vorgefunden. Außerirdische hätten es schon sein müssen, denn Externe gibt es ja auf diesem Planeten hinsichtlich der Corona-Krise derzeit nicht. Inwieweit sind wir in der Lage, die derzeitigen Prozesse zu reflektieren?

Dazu möchte ich zunächst die Ebene betrachten, die in der Welt des Rechts für gewöhnlich wenig Beachtung findet: die Ebene der Emotion. Dass unsere Emotionen von im wahrsten Sinne des Wortes entscheidender Bedeutung für unsere Denk- und Entscheidungsprozesse sind, ist schon seit Langem allgemein bekannt und anerkannt. Auch wenn wir dazu neigen, dieses Grundprinzip zumindest auf uns selbst bezogen zu relativieren, indem wir uns einbilden, wir könnten, wenn wir wollten, ganz auf die rationale Ebene umschalten, könnten die Dinge im wissenschaftlich-logischen Bereich mit nüchterner Objektivität beleuchten.

Es tut meines Erachtens immer wieder gut, sich daran zu erinnern, dass unser Gehirn am Schreibtisch genau dasselbe Gehirn ist, das vorhin noch auf emotionalem Höchstleistungsniveau mit unserer Frau oder unserem Mann gestritten hat. Wir sind also subjektiv wahrnehmende und denkende Wesen und dies anzuerkennen eröffnet völlig neue Welten. Dann nämlich tut sich ein spannendes Lernfeld in der Reflexion des Zusammenspiels der unterschiedlichen Ebenen unseres Bewusstseins auf, das uns dahin führen kann, das achtsame Gespür für unsere inneren Regungen dafür einzusetzen, unser Denken zu erweitern, sodass wir lernen, das Denken anderer konstruktiv mit unseren eigenen Gedanken und Gefühlen zu verbinden. Das Äußere ist dann nicht mehr Antipode, sondern Ergänzung, das Gefühl kein Störfaktor mehr, sondern der innere Gehilfe für das Aufspüren des Wesentlichen. Wagen wir also einen Blick auf die aktuelle Situation vor dem Hintergrund der nicht-rationalen Ebenen unseres Bewusstseins.

Hilfreich zur Zuordnung einer kollektiven psychischen Gesamtlage ist der Rückblick auf unsere Vorfahren.

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Angst essen Seele auf

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06-05-20 02:58:00,

Angst macht krank und sie isst die Seele auf. Rainer Werner Fassbinder hat dies in seinem Filmdrama in den 1970er-Jahren anschaulich in Szene gesetzt. Im Film bezog sich die Angst auf fremdenfeindliches und diskriminierendes Verhalten der Mitmenschen. Aktuell in der Coronakrise wird Angst durch die Politik, durch einzelne Vertreter aus Medizin und Wissenschaft und durch die Medien erzeugt und verstärkt. Dabei geht es nicht um alltägliche kleine Ängste, sondern um eine Urangst des Menschen, um die Todesangst. Sie wird eingesetzt, um die Menschen in der Krise gut führen zu können. Die psychischen Folgen der Angst bleiben dabei weitgehend unberücksichtigt.

„Derjenige, der sich vor allen pathologischen Erregern schützen muss, der nicht mehr natürlich in die Begegnung gehen kann, verliert jene innere Kraft des gesunden Verarbeitens von Sinneseindrücken, Wahrnehmungen, empfangenen Gedanken aus den Medien und (…) er verliert sein sogenanntes Selbstgefühl und das Gefühl für den anderen.“ (Heinz Grill)

Als zentraler Leitgedanke für die Menschen gilt: Wir müssen uns schützen! Schützen vor einem kleinen Virus, das unsichtbar ist und das scheinbar überall lauert. Die Gefahr ist zunächst nicht einschätzbar. Die Informationen der Experten sind unspezifisch und widersprüchlich, Ansteckung ist überall möglich und die Gefährlichkeit des Virus wird in eindrücklichen Bildern sichtbar gemacht. Auf Intensivstationen liegen Menschen am Beatmungsgerät, manche liegen auf dem Bauch, die Beine und Füße ragen nackt heraus. Vermummtes medizinisches Personal schildert unter Tränen die verzweifelte Situation. Lastwagen transportieren Särge ab. Dazu täglich aktualisierte Zahlen von Erkrankten und von Toten. Politiker, Experten und Journalisten verwenden in der Berichterstattung und Informationsstrategie Schlagwörter wie Krieg, Seuche, Leben und Tod.

Was macht das mit den Menschen? Es wird Todesangst erzeugt in Gestalt eines grausamen Erstickungstodes — und dies nicht nur bei den Erwachsenen, sondern auch bei den Kindern. Sie werden mit der Urangst vor dem Verlust der Eltern konfrontiert.

Angst versetzt den Menschen in einen Ausnahmezustand. Er verliert sein gesundes Wahrnehmungsvermögen und damit ein wesentliches Mittel zur Orientierung in der Welt. Das logische Denken und die Verarbeitung von Informationen sind ebenfalls ausgesetzt. Die Gedanken kreisen um die potenzielle Gefahr und über die Gefühle kommen irrationale Vorstellungen hinzu. Die scheinbare Übermacht der Bedrohungssituation führt zum Gefühl der Hilflosigkeit und des Ausgeliefertseins. Es kommt zu überschießenden Reaktionen und unlogischen Handlungen.

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Die Angst vor der nächsten Staatspleite

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01-05-20 01:24:00,

Stühle und Tische eines Strandcafes. Bild: W. Aswestopoulos

  1. Die Angst vor der nächsten Staatspleite

  2. Zweierlei Maß für Veranstaltungen und Ausnahmen während der Quarantänezeit

  3. Neuwahlen und ein neues Sparmemorandum?


  4. Auf einer Seite lesen

Griechenland beginnt mit der Öffnung

Ab Montag den 4. Mai werden in Griechenland die bislang bestehenden, verschärften Ausgangsbeschränkungen aufgehoben. Erste Geschäfte werden nach knapp 50 Tagen erneut geöffnet. Die “Quarantänezeit” wird jedoch mindestens bis Mitte Juni andauern.

Wirtschaftlich stehen Griechenland schwere Zeiten bevor. Die “Hauptindustrie”, der Tourismus, steht zumindest für 2020 vor dem Aus. Zu den mit der Pandemie zusammenhängenden wirtschaftlichen und politischen Problemen gab es am Donnerstag im Parlament, der Vouli, eine mehr als sechseinhalb Stunden dauernde große Aussprache der Parteichefs der im Parlament vertretenen Parteien.

Siebenstufenplan für die Öffnung

Zunächst werden am 4. Mai die bislang notwendigen Bescheinigungen oder SMS für einen Weg außerhalb des eigenen Haushalts abgeschafft. Frisörläden und Kosmetiksalons dürfen wieder betrieben werden. Darüber hinaus wird der Verkauf von Pflanzen, Optik, Sportkleidung und Büchern wieder gestattet. Kirchen werden für das tägliche Gebet von Einzelpersonen geöffnet, Messen sind noch nicht gestattet.

Die übrigen Kleidungsgeschäfte und Einzelhandelsgeschäfte dürfen am 11. Mai öffnen, sofern es sich nicht um Einkaufszentren handelt. Bei allen Geschäften bleiben die bislang für Supermärkte geltenden Abstandsregen gültig. Ab dem 11. Mai müssen die Schüler der Abschlussklasse der Sekundarstufe wieder zum Unterricht erscheinen. Die übrigen Schüler sind später an der Reihe. Fahrten außerhalb des Wohnorts sind erst ab dem 18. Mai erlaubt.

Für die Nachtstunden von 24 h bis zum Morgen besteht eine strikte Empfehlung, das Haus nicht zu verlassen. Je nach Verlauf der Pandemie sollen, wenn möglich im Wochentakt, weitere Freigaben erfolgen – oder aber neue Schließungen verordnet werden. Als Richtplan ist ein Zeitraum von sieben Wochen vorgesehen.

Der bisherige Verlauf der Epidemie

Griechenland hatte am 8. März, drei Tage vor dem ersten Toten im Land mit Beschränkungen des öffentlichen Lebens begonnen. Im Vergleich dazu begannen die Spanier sechs Tage und die Italiener zwölf Tage nach dem ersten Todesfall mit ihren Maßnahmen. Ab dem 10.

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ZIJN zonder Angst …….?!

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24-04-20 07:13:00,


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ZIJN zonder Angst …….?!

2020 ©Arend Zeevat | deze versie WantToKnow.nl/be

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Arend Zeevat

Angstporno.. Momenteel zijn er meer mensen bang voor het ziek worden van het in een laboratorium gefabriceerde Corona- c.q. COVID-19-virus, dan dat er mensen ziek van geworden zijn. Dat heeft alles te maken met de angstporno die de door Big Pharma gekochte ‘deskundigen’ helpen verspreiden via de reguliere media. Angst voor een virus, zoals ik in een vorig artikel ook heb benoemd (HIER), is totaal zinloos. Want angst vertroebeld het Bewust ZIJN en maakt mensen ontvankelijk voor manipulaties door machthebbers in het kader van hun zich steeds verder uitrollende controle-agenda.

Bovendien bestaan virussen niet! Zij zijn een uitscheidingsproduct van door een ongezonde levensstijl vergiftigde cellen (HIER, HIER, HIER en verder eigen onderzoek) en een door angst en stress verzwakt immuunsysteem. Deze vergiftigde cellen verzwakken het immuunsysteem eveneens, waardoor de zogenaamde micro-organismen (bacteriën en virussen) buitensporig kunnen groeien. De aanwezigheid van een buitenproportionele hoeveelheid micro-organismen is dus een symptoom van een verziekt en vergiftigd organisme en geen oorzaak. Ja, we leven waarlijk in een menselijke maatschappij waarin de leugen regeert. Een leugen die de 180 graden omgedraaide waarheid reflecteert.

Zelfs de door de regulier medische wetenschap alom erkende ontdekker van micro-organismen, Louis Pasteur, heeft op zijn sterfbed aangegeven dat zijn theoretische aanname betreffende het bestaan van micro-organismen niet juist was (HIER en HIER). In het hiernavolgende filmpje legt Dr. John Bergman uit hoe de angstpandemie gevaarlijker is dan hetgeen waar men bang voor is. In feite is dat ingebakken in ieder opgeklopt vijandsbeeld.

 Dr. John Bergman over de corona angstdemie

In het volgende filmpje legt hij uit welke agenda het hiervoor benoemde te plaatsen valt:

Dr. John Bergman
‘Control of a virus or control of a population’

Angst als tegenbeeld
Angst is het tegenbeeld van Liefde en vertrouwen. Het heeft een samentrekkende en bewustzijnsvernauwende werking op het menselijk innerlijk en hangt samen met het overlevingsinstinct in het deel van de hersenen dat het reptielenbrein heet. Daar komen onderbewuste instinctieve reacties uit voort die onder de volgende drie begrippen te plaatsen zijn;

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Die Angst der anderen

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31-03-20 01:04:00,

Die Straßen, Bahnhöfe und Züge sind wie leergefegt, dieser Tage. Was jedem Reisenden sehr angenehm erscheint, hat jedoch einen ernsten Hintergrund. Die Angst vor einem Virus geht um, hält die Menschen in ihren vier Wänden und räumt der Politik einen weiten Handlungsspielraum ein. Unter dem Deckmantel der Seuchenbekämpfung werden Maßnahmen ergriffen, die seit Ende des Zweiten Weltkriegs in ihrer Totalität beispiellos sind.

Nicht nur werden die Menschen unter Androhung von Bußgeldern (1) dazu angehalten, zuhause zu bleiben und ihre sozialen Kontakte einzuschränken, sondern in einigen Ländern Europas sowie in Bayern wurde bereits eine Ausgangssperre verhängt mit Androhung hoher Geld- oder gar Gefängnisstrafen.

Die zur Krise deklarierte Situation wird nun auch für ein umfangreiches Ermächtigungsgesetz genutzt, das der Bundesregierung weitgehende Freiheiten einräumt, am Bundesrat vorbei und ohne Mitwirkung des Bundestages eine epidemische Lage von nationaler Tragweite festzustellen und daraufhin Maßnahmen zu ergreifen.

In einem solchen Fall soll das Bundesgesundheitsministerium weiträumig Macht erhalten. Verbunden ist all das mit weiteren Einschränkungen unserer Grundrechte. Neben ein umfassendes Versammlungsverbot sowie eine Einschränkung der Freizügigkeit gesellt sich die Einschränkung der körperlichen Unversehrtheit (2).

Ebenso ist die Rede vom Einsatz der Bundeswehr im Inland (3), die zur Seuchenbekämpfung und zu logistischen Zwecken dienen soll. Auch eine Verschärfung der Überwachung steht zur Debatte (4). Namhafte Staatsrechtlerinnen kritisieren die bereits ergriffenen Maßnahmen der Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverbote unter Androhung von Strafen als verfassungswidrig (5). Wir erleben gerade eine weitreichende Abschaffung sämtlicher Freiheiten, die uns das Grundgesetz einräumt, sowie ein Übergewicht der Exekutive. Mehr und mehr Macht konzentriert sich an wenigen Stellen. Die Bundesregierung behauptet sich als hart durchgreifende Hand, die in diesen Zeiten eine starke Führung im unruhigen Fahrwasser der Krise sei.

Doch darüber, ob eine solche Krise überhaupt vorliegt, herrscht Uneinigkeit. Zwar wird uns durch die beständige Wiederholung in den Medien suggeriert, dass wir eine echte Pandemie erleben. Bild und Ton sind ernst bis bedrohlich und lassen nicht die gebotene Betretenheit vermissen. Tote werden hochgezählt, jeden Tag die neuen Zahlen an Infizierten im Minutentakt über die Ticker gejagt. Die panikartige Stimmung wird unterstrichen von der mantramäßigen Befragung sogenannter Experten. Dabei fällt jedoch auf, dass es offenbar trotz der Gelder, die jährlich in all die Medien investiert werden, nicht möglich zu sein scheint, mehr als einen Experten zu finden. Denn wohin man auch blickt, überall äußerst sich einzig der Virologe der Berliner Charité,

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Profiteure der Angst

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24-03-20 09:31:00,

Im Juni ruft die WHO die erste Influenza-Pandemie des 21. Jahrhunderts aus, obwohl schon bald feststeht, dass der H1N1-Erreger in seiner jetzigen Form harmlos ist. Steht die Entscheidung der Weltgesundheitsorganisation im Verhältnis zur tatsächlichen Bedrohung? Oder schürt sie einfach nur Angst und Hysterie? Reagieren die Behörden verantwortlich oder ist ihr Verhalten von Panik geprägt? Wer profitiert von der Krankheit? Jutta Pinzler und Stefanie Schwalfenberg haben Vertreter der WHO, Politiker, Wissenschaftler, aber auch Pharmavertreter danach gefragt.

Nach Ausrufung der Pandemie durch die WHO beginnt ein großer Medikamentenkaufrausch. Weltweit decken sich Regierungen mit Grippemitteln ein und bestellen für Milliarden Impfdosen. Grippemittel, deren Wirkung fraglich ist und Impfdosen, von denen Kritiker behaupten, dass sie nicht ausreichend getestet seien.

Nicht nur der Pharmakologe Dr. Peter Schönhöfer vermutet, dass die Schweinegrippe eine bloße Inszenierung der Pharmaindustrie sei: „Das ist ein Prinzip des Pharmamarketings, was hier übernommen wird. Und zwar kann die Pharmaindustrie ihr Produkt dann gut verkaufen, wenn die Menschen Angst haben und sich von dem Angebot des Herstellers versprechen, gerettet zu werden.“

Eine gewisse Einflussnahme der Pharmaindustrie auf Politik und Behörden wäre nicht überraschend. Zu eklatant sind die Beispiele, bei denen große Pharmaunternehmen direkt auf politische Entscheidungsträger, Ministerien und Behörden Einfluss nahmen. Und dadurch Entscheidungen zu Gunsten der Industrie getroffen wurden. Bezahlte Gutachter, gekaufte Experten, beeinflusste Politiker — unabhängige Entscheidungen scheinen im Gesundheitssystem nicht selbstverständlich zu sein. „Profiteure der Angst“ beleuchtet die Verstrickungen zwischen Politik und Wirtschaft.

Redaktionelle Anmerkung: Der hier veröffentlichte Text wurde 1:1 aus der Pressemappe des FIlmes wiedergegeben.


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Jens Wernicke

Jens Wernicke, Jahrgang 1977, ist Diplom-Kulturwissenschaftler und arbeitete lange als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Politik und als Gewerkschaftssekretär. Er verantwortete mehrere Jahre das Interviewformat der NachDenkSeiten, Deutschlands meistgelesenem politischen Blog. Heute ist er Autor, freier Journalist und Herausgeber von „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“.

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Die Welt in Angst

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17-03-20 10:04:00,

Panik kann selbst zur pathologischen Seuche werden und größere Schäden anrichten als das, vor dem man Angst hat. Sie ist dann pathologisch, wenn sie beim Menschen jegliche Fähigkeit zum Denken und Diskutieren ausschaltet. Davon befallen können alle werden, auch Politiker und andere Meinungsführer. In solchen Fällen wächst die Gefahr, die von Paniken ausgeht. Es entsteht ein Lemming-Effekt.

Panik kann grundsätzlich auf zwei Wegen ausgelöst werden: direkt und indirekt. Direkt wird sie in uns ausgelöst, wenn wir uns direkt bedroht fühlen, zum Beispiel durch eine Schlange, die wir für giftig halten, oder einen Menschen, der mit einer Pistole auf uns zielt. Indirekt wird Panik meist ausgelöst durch Autoritäten und ihre Multiplikatoren wie die Medien, die erklären, dass wir uns im Krieg oder in einer tödlichen Pandemie befinden.

Im Fall einer ausgelösten Panik gibt es drei verschiedene Arten der menschlichen Reaktion. Die ersten zwei steigern die Panik, die dritte kann sie abmildern und ihre Schäden begrenzen:

  1. Weigerung, weil der Autorität grundsätzlich misstraut wird. Ihre Argumente überzeugen nicht oder sie hat sich einen schlechten Ruf erworben. Das gilt auch bei der direkten Panik-Auslösung: Man weigert sich, auf eigene Panik-Gefühle zu reagieren, weil man ihnen grundsätzlich misstraut.
  2. Blinder Gehorsam, weil man sich nicht fähig fühlt, Anordnungen in Frage zu stellen, oder einfach, weil man Angst vor der Macht hat. Man tut alles, was man gesagt bekommt. Man kann ja selbst nichts dafür, wenn man die Dinge geschehen lässt, die Schaden anrichten, siehe die Milgram-Experimente.
  3. Mitdenkender Gehorsam, ein Begriff, den ich in einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum Recht von Soldaten, Befehle zu verweigern, wenn sie der Vernunft widersprechen, fand. Anordnungen werden befolgt, aber auch kritisch hinterfragt, weil man es für die Pflicht von Bürgern in einer Demokratie hält, sich selbst und die Obrigkeit von Fehlentscheidungen abzuhalten und die Menschenrechte zu schützen.

Es gibt eine ganze Reihe von sicheren Anzeichen für einen pathologischen Panikzustand:

  • Abwehr von Gegenargumenten („Ich bitte Sie!“)
  • Verbot von Diskussionen („Das kann man doch nicht wegdiskutieren!“)
  • Weghören und Wegschauen
  • Abwertung gesicherter Fakten (etwa der Statistiken zur Entwicklung der Sterberaten des European Mortality Monitoring Projects,

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Die Angst geht um – www.themen-der-zeit.de

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13-03-20 07:16:00,

13. März 2020

Im Folgenden lesen Sie einen sachlich-wissenschaftlich verfassten Text zum Thema Corona-Virus von Prof. Harald Matthes, Ärztlicher Leiter des GKH Havelhöhe und Dr. Friedemann Schad, Leiter der Onkologie, beide sind Fachärzte für Innere Medizin im Krankenhaus Havelhöhe, Berlin. 

SARS-CoV-2/Covid-19 Infektionen: – Ein Aufruf zur Versachlichung im Umgang mit der neuen Infektionskrankheit

Aufgrund der Coronavirus-Ausbreitung werden wesentliche Grundrechte, wie Freiheits- und Persönlichkeitsrechte durch Quarantänemaßnahmen und Versammlungsverbote bzw. Absagen großer Messen in Deutschland, aber auch weltweit eingeschränkt. Eine Stimmung der Hysterie mit Hamstereinkäufen, Diebstählen von Schutzmasken, -brillen und Desinfektionsmitteln aus Krankenhäusern sind an der Tagesordnung.

Welches Gefährdungspotential hat nach derzeitiger Lage die Coronainfektion? 
Welche Maßnahmen sind daraus rational ableitbar?

Das neue Coronavirus (SARS-CoV-2/Covid-19) ist wahrscheinlich auf dem Huanan-Seafood-Markt in Wuhan, ein mit 600 Ständen und ca. 1500 Arbeitern großer Tiermarkt, vom Tierreich auf den Menschen übergegangen. Auf diesem Markt werden Wildtiere, Reptilien und frische Organe von Tieren verkauft. Als Ursprungsort im Tierreich für das neue Coronavirus wird die Fledermaus angesehen, eines der wenigen fliegenden Säugetiere, aus dessen Reservoir zuvor schon mehrfach Infektionen auf den Menschen übergegangen waren (sog. Zoonosen = Von Tier auf Mensch übertragene Erkrankungen: Ebola, HIV, Vogelgrippe, Nipah, West-Nil, MERS, Zika etc.). 

Unter diesen Zoonosen sind viele Infektionen, die in der Vergangenheit zu hoher Sterblichkeit bei Infektionen am Menschen geführt haben. So lagen die Sterblichkeitsraten (Letalität) bei Ebola zwischen 50 bis 90% oder HIV anfänglich ohne Therapie bei 100%. Aber auch Nipah und MERS Infektionen, die ebenfalls Coronavirusinfektionen sind, haben Letalitätsraten von 20 bis 40% aufgewiesen.

Somit ist verständlich, dass die WHO solche neuen Infektionen (sog. neuer Subtyp des Coronavirus) aus dem Tierreich als Pandemische Alarmphase 3 klassifiziert und hohe Vorsicht zunächst geboten ist. Daher ist bei einem Neuausbruch durch einen Subtyp sorgfältig auf die verschiedenen Verläufe und Risikokriterien zu achten. In China wurde nach anfänglichem Zögern mit drastischen Maßnahmen einer Massenkohortenquarantäne (Stadt Wuhan mit ca. 11 Mill. Einwohnern) und Zwangsisolierungen sowie Aufhebung der Reise- und Bewegungsfreiheit, Stillstand des öffentlichen Verkehrs, Zwangsanordnung von Mundschutztragen in der Öffentlichkeit etc. gehandelt. Nach mehr als 80.000 gesicherten Coronainfektionserkrankungen in China können dennoch nur begrenzte epidemiologische Fakten angeführt werden, da die Transparenz und Qualität der Daten eingeschränkt ist.

Derzeitige Faktenlage

Die Infektion hat sich auf alle Kontinente ausgebreitet.

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Weltwirtschaft: Angst ist immer ein schlechter Ratgeber – in allen Lebenslagen | www.konjunktion.info

weltwirtschaft:-angst-ist-immer-ein-schlechter-ratgeber-–-in-allen-lebenslagen-|-wwwkonjunktion.info

12-03-20 11:29:00,

Börsenchart - Bildquelle: Pixabay / PIX1861; Pixabay LicenseBörsenchart - Bildquelle: Pixabay / PIX1861; Pixabay License

Börsenchart – Bildquelle: Pixabay / PIX1861; Pixabay License

Noch nie in der Geschichte des Dow Jones Industrial Average brach der Index in so kurzer Zeit so massiv ein, wie in den letzten Tagen. Gab es Anfang des Jahres noch einen irrationalen Optimismus, was die Zukunft anbelangte, der die Kurse nach oben trieb, haben sich die Dinge inzwischen komplett verändert. Hauptsächlich die Angst vor weiteren wirtschaftlichen Problemen aufgrund des Coronavirus haben die Investoren dazu veranlasst eine Volatilität auszulösen, die es bislang so noch nie gegeben hat. Am Montag fiel der Dow in Punkten ausgedrückt so stark wie nie zuvor und am gestrigen Mittwoch schaffte er Platz 2 der höchsten Tagespunktverluste seiner Geschichte. Wie ich bereits geschrieben habe, werden wir in den nächsten Tagen weitere solche Wellenbewegungen sehen. Dabei sei aber nochmals explizit darauf hingewiesen, dass nicht der Coronavirus der Grund für das Platzen der “Blase aller Blasen” ist, sondern die jahrelange künstliche Befeuerung der Märkte durch die Notenbanken und ihre im Hintergrund agierenden Drahtzieher mit billigem/kostenlosem Geld. Der Virus war nur der auslösende Moment, der das Kartenhaus zum Einsturz bringt.

Mit dem Mittwoch, als der Dow Jones mit 23.553,22 Punkten schloss – was im Übrigen einen Einbruch von 20,3% im Vergleich zu seinem Höchststand am 12. Februar 2020 entspricht – endete der am 9. März 2009 (!) begonnene Bullenmarkt. Damit hat der US-Index seit der Kreditkrise von 2007 seinen schlechtesten Jahresstart hingelegt. Und das alles nur aufgrund eine Virus, der nach offiziellen Angaben weltweit ca. 5.000 Menschen das Leben gekostet hat? Was würde aber passieren, wenn sich die Todesraten massiv nach oben bewegen würden? Inzwischen hat die Weltgesundheitsbehörde (WHO) den Corona-Ausbruch offiziell als “Pandemie” eingestuft:

Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus, erklärte am Mittwoch den Ausbruch des Coronavirus zu einer Pandemie, da die weltweite Zahl der Todesopfer über 4.500 stieg und die Zahl der bestätigten Fälle sich 125.000 näherte.

“Wir haben laut und deutlich die Alarmglocke geläutet”, sagte Tedros auf einer Pressekonferenz. “Wir können das nicht laut genug oder klar genug oder oft genug sagen: Alle Länder können den Verlauf dieser Pandemie noch ändern.”

(World Health Organization Director-General Tedros Adhanom Ghebreyesus on Wednesday declared the coronavirus outbreak a pandemic as the global death toll rose above 4,500 and the number of confirmed cases neared 125,000.

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Wer hat Angst vor Corona?

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06-03-20 08:34:00,

Bild: CDC

Nach dem Deutschland-Trend vertieft sich die Sorge

Angeblich werden Supermärkte leergekauft, weil die Menschen in Panik geraten. Desinfektionsmittel, Mundschutz und mitunter auch Toilettenpapier, nicht nur Nudeln oder Konserven, sollen ausverkauft sein. Aber nach dem DeutschlandTrend ist noch nur ein kleinerer Teil der Deutschen verängstigt. Für 76 Prozent ist die Sorge, dass sie oder ihre Familienangehörigen angesteckt werden können, weniger groß oder klein.

Allerdings waren im Februar noch 89 Prozent dieser Meinung. Die Angst schleicht sich ein, schließlich entkommt niemand mehr der Dauerberichterstattung. Noch aber sagen nur 23 Prozent, die Ansteckungsgefahr sei groß. Das ist bei bislang bekannten 400 nachgewiesenen Infizierten aber schon viel. Doch auch die Regierung sagt, der Höhepunkt sei noch nicht erreicht.

Allerdings heißt es auch von Experten, dass weltweit 40-70 Prozent der Menschen in der nächsten Zeit angesteckt werden können, dass zwar die Verläufe für die meisten harmlos sind, aber dass das Virus sich schnell verbreiten kann, weil es keine Immunität – und auch noch länger keinen Impfstoff – gibt. Aber noch immer gilt das Coronavirus als gefährlicher als die Influenza. Und auch weil man einem Wust an mehr oder weniger begründeten Spekulationen tagtäglich ausgesetzt ist, steigt die Verunsicherung.

Die wachsende Unsicherheit zeigt sich auch daran, dass weniger Menschen der Überzeugung sind, dass die Behörden und Gesundheitseinrichtungen die Situation unter Kontrolle haben. 66 Prozent vertrauen ihnen noch, was auch immer heißen soll, die Epidemie unter Kontrolle zu halten. Aber es sind schon 16 Prozent weniger. 28 Prozent haben hingegen kein Vertrauen und sehen damit die Epidemie gewissermaßen out of order. Trotzdem gewinnt Gesundheitsminister Spahn an Ansehen, 51 Prozent sind mit seiner Arbeit zufrieden.

Wer keine große Angst vor Ansteckung hat, wird sein Alltagsverhalten auch nicht verändern. Nur 11 Prozent sagen, sie hätten “größere Vorräte” eingekauft. Aber 43 Prozent sagen, sie hätten auf Aktivitäten wie Reisen oder den Besuch von größeren Veranstaltungen verzichtet. Und Dreiviertel würden sich jetzt häufiger die Hände waschen. Das zeigt, dass schon viele beeindruckt sind.

Offener scheinen die Deutschen jedoch überraschend gegenüber Flüchtlingen an der griechischen Grenze zu sein. 57 Prozent stimmer eher zu, dass Flüchtlinge nach Griechenland eingelassen werden und dann auf die EU-Staaten verteilt werden sollen. 48 Prozent sagen, Staaten wie Deutschland und Frankreich sollten Flüchtlinge aufnehmen.

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Angst en schrik en de media – het Corona virus | Mieke Mosmuller

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05-02-20 02:18:00,

door

Mieke Mosmuller

05-02-2020

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Wat kunnen we zelf doen om ons te beschermen tegen dit fysieke en psychische virus dat het Corona virus is?

In de alternatieve geneeskunde, die veel ouder is dan de moderne wetenschappelijke geneeskunde, weten we dat de oorzaken voor ziekte niet alleen op het fysieke vlak liggen. Of je een ziekte krijgt, een ziekte zoals bijvoorbeeld ‘corona’, hangt niet alleen van besmetting af. Dat weet men uiteraard in de moderne geneeskunde ook. De fysieke constitutie, de voedingstoestand, de gezondheidstoestand zijn belangrijke factoren. In de alternatieve geneeskunde, in de esoterische geneeskunde is het welbekend dat het grootste risico om een ziekte te krijgen, wanneer die het karakter van een epidemie begint aan te nemen, in de psychische sfeer ligt. Schrik en angst zijn belangrijke uitlokkers.

Er zijn prachtige voorbeelden in de geschiedenis waardoor dit aan ons wordt duidelijk gemaakt. Als we ons het leven van Franciscus van Assisi herinneren, dan weten we dat hij patiënten met lepra hartstochtelijk omhelsde. Zij werden ver van de gemeenschap gehouden vanwege de angst en de schrik voor de ziekte. Maar Franciscus, die vervuld was van medelijden en genade, voelde geen angst en omhelsde de arme mensen met melaatsheid, die alleen waren en die buitengesloten werden. Franciscus kreeg zelf geen lepra… Een ander voorbeeld is Elisabeth van Thüringen, die ook wel genoemd wordt: de ziekenhuisheilige.

Natuurlijk zijn we niet allemaal heiligen zoals Franciscus of Elisabeth, maar we kunnen veel van zulke heiligen leren. Het is een grote troost te weten dat je niet geïnfecteerd zult worden wanneer je alle angst uit geest, ziel en lichaam bant. Dat is niet makkelijk, maar het kan worden gedaan.

Wat zouden we anders kunnen doen tegen zulke machtige golven van angst die over de wereld gaan? De aarde heeft een aura van angst om zich heen, deze verduistert het eigenlijke lichtkarakter van de aarde. Heeft niet Christus gezegd dat hij bij ons zou blijven tot aan het eind van de tijden?

Je kunt heel goed voelen dat angst ons afsluit voor alle weldadige krachten die uit onze omgeving komen en dat die juist de ziekmakende krachten aantrekt. Wanneer je de volle macht van angst en schrik uit denken en voelen verwijdert, open je het hart en krachten stromen naar buiten die veel meer antigenen geven tegen infecties dan we ooit uit een vaccinatie kunnen halen.

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Tagesdosis 27.1.2020 – Die Angst vor dem Osten | KenFM.de

tagesdosis-2712020-–-die-angst-vor-dem-osten-|-kenfm.de

27-01-20 01:23:00,

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Im kommenden Jahrzehnt könnten sich die USA wegen der Neuen Seidenstraße mit Russland, China und dem Iran anlegen.

Ein Kommentar von Pepe Escobar.

Hinweis zum Rubikon-Beitrag: Der nachfolgende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

Die „Wilden Zwanziger Jahre“ begannen mit einem Paukenschlag: Der gezielten Ermordung des iranischen Generals Qasem Soleimani. Doch ein noch größerer Knall erwartet uns im Laufe des Jahrzehnts: die unzähligen Spielzüge des neuen „Great Game“ in Eurasien, in dem die USA gegen Russland, China und den Iran, die drei großen Knotenpunkte der eurasischen Integration, antreten.

Jeder Spiel verändernde Akt in Geopolitik und Geoökonomie im kommenden Jahrzehnt wird im Zusammenhang mit diesem epischen Zusammenprall analysiert werden müssen.

Der Tiefe Staat und wichtige Personen der herrschenden Klasse in den USA sind zutiefst erschrocken, dass die „unentbehrliche Nation“ wirtschaftlich von China und militärisch von Russland bereits überholt wurde. Das Pentagon bezeichnet die drei eurasischen Knotenpunkte offiziell als „Bedrohungen“.

Hybride Kriegstechniken mit eingebauter Rund-um-die-Uhr-Dämonisierung werden sich ausbreiten, mit dem Ziel, die chinesische „Bedrohung“, die russische „Aggression“ und die „Terrorismusförderung des Iran“ einzudämmen. Der Mythos vom „freien Markt“ wird weiterhin unter einer Flut illegaler Sanktionen ertrinken, die euphemistisch als neue Handelsbestimmungen ausgelegt werden.

Doch das wird kaum ausreichen, um die strategische Partnerschaft zwischen Russland und China zum Scheitern zu bringen. Um den tieferen Sinn dieser Partnerschaft zu erschließen, müssen wir verstehen, dass Peking diese Partnerschaft als Übergang zu einer „neuen Ära“ bezeichnet. Das bedeutet eine strategische Langzeitplanung — mit dem Stichtag 2049, dem hundertsten Geburtstag des Neuen China.

In der Tat sind die 2040er Jahre im Blickfeld für die zahlreichen Projekte der „Belt and Road Initiative“,

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Die Angst vor dem Osten

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25-01-20 04:47:00,

Die „Wilden Zwanziger Jahre“ begannen mit einem Paukenschlag: Der gezielten Ermordung des iranischen Generals Qasem Soleimani. Doch ein noch größerer Knall erwartet uns im Laufe des Jahrzehnts: die unzähligen Spielzüge des neuen „Great Game“ in Eurasien, in dem die USA gegen Russland, China und den Iran, die drei großen Knotenpunkte der eurasischen Integration, antreten.

Jeder Spiel verändernde Akt in Geopolitik und Geoökonomie im kommenden Jahrzehnt wird im Zusammenhang mit diesem epischen Zusammenprall analysiert werden müssen.

Der Tiefe Staat und wichtige Personen der herrschenden Klasse in den USA sind zutiefst erschrocken, dass die „unentbehrliche Nation“ wirtschaftlich von China und militärisch von Russland bereits überholt wurde. Das Pentagon bezeichnet die drei eurasischen Knotenpunkte offiziell als „Bedrohungen“.

Hybride Kriegstechniken mit eingebauter Rund-um-die-Uhr-Dämonisierung werden sich ausbreiten, mit dem Ziel, die chinesische „Bedrohung“, die russische „Aggression“ und die „Terrorismusförderung des Iran“ einzudämmen. Der Mythos vom „freien Markt“ wird weiterhin unter einer Flut illegaler Sanktionen ertrinken, die euphemistisch als neue Handelsbestimmungen ausgelegt werden.

Doch das wird kaum ausreichen, um die strategische Partnerschaft zwischen Russland und China zum Scheitern zu bringen. Um den tieferen Sinn dieser Partnerschaft zu erschließen, müssen wir verstehen, dass Peking diese Partnerschaft als Übergang zu einer „neuen Ära“ bezeichnet. Das bedeutet eine strategische Langzeitplanung — mit dem Stichtag 2049, dem hundertsten Geburtstag des Neuen China.

In der Tat sind die 2040er Jahre im Blickfeld für die zahlreichen Projekte der „Belt and Road Initiative“, wie die von China vorangetriebene Neue Seidenstraße; dann will Peking erwartungsgemäß ein neues, multipolares Netzwerk souveräner Nationen/Partner in ganz Eurasien und darüber hinaus geknüpft haben, die alle durch ein ineinander greifendes Labyrinth aus Bändern und Straßen miteinander verbunden sein sollen.

Das russische Projekt — Greater Eurasia — spiegelt ein wenig Belt & Road wider und wird darin integriert sein. Belt & Road, die Eurasische Wirtschaftsunion, die Shanghai Cooperation Organization und die Asia Infrastructure Investment Bank arbeiten alle auf die gleiche Vision hin.

Diese „neue Ära“, wie die Chinesen sie definieren, ist also in allen Bereichen stark auf eine enge russisch-chinesische Koordination angewiesen. Made in China 2025 umfasst eine Reihe technisch-wissenschaftlicher Durchbrüche. Gleichzeitig hat sich Russland als eine beispiellos technologische Ressource für Waffen und Waffensysteme etabliert, mit der die Chinesen noch immer nicht mithalten können.

Auf dem letzten BRICS-Gipfel in Brasilia sagte Präsident Xi Jinping zu Wladimir Putin,

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„Angst vor Veränderung“ | KenFM.de

„angst-vor-veranderung“-|-kenfm.de

29-10-19 01:40:00,

Vom deutschen Wähler bis zum inneramerikanischen Politkrieg.

Ein Beitrag von Willy Wimmer.

Die Medienrepräsentanten, die sieben Jahrzehnte nach den „Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozessen“ nichts dabei finden, daß Deutschland wieder Kriege führt, die der eigenen Verfassung und dem geltenden Völkerrecht Hohn sprechen, hatten am Abend der Thüringer Landtagswahl das Argument zur Hand, um einen Großteil der Wählerinnen und Wähler für blöd zu erklären und „ewig-Gestrige“ hinzu. Die Stimen für die AfD und andere wurden flugs zur Uneinsichtigkeit derjenigen erklärt, die „Angst vor Veränderung“ haben würden. „Angst vor Veränderung“ bei der Bundesregierung und obersten Staatsorganen, die wir haben, ist geradezu „oberste Bürgerpflicht“,weil die Regierung Merkel sich immer weniger an die verfassungsmäßige Ordnung Deutschlands hält. In einem demokratischen Gemeinwesen ist der einzige Weg der Veränderung vorgeschrieben: der Weg über die Gesetze und das Verfahren, das zu Gesetzen führt. Man muß gar nicht in Juristendeutsch verfallen, um die Lage Deutschlands zu beschreiben. Einer der angesehensten Staats-und Verfassungsrechtler unseres Landes, Herr Prof. Dr. Rupert Scholz, hat nach Presseberichten vor wenigen Wochen sich zum Zustand des Landes in Sachen Rechtsstaatlichkeit geäußert. Er attestierte der Bundesregierung Merkel, auch als ehemaliger Bundesminister der Verteidigung, in Sachen Migration „offenen Verfassungsbruch“. Er schloß damit zu Herrn Horst Seehofer auf, der als früherer Ministerpräsident in München in diesem Zusammenhang von „Unrechtsstaat“ gesprochen hatte. Seine damaligen Erkenntnisse muß er heute als Bundesinnenminister unter der Bundeskanzlerin Merkel „verbüßen“ und zur Sicherung der Parteien, die für diese Politik die Verantwortung tragen, das gesamte Land mit einem Repressionsappart sondersgleichen überziehen. Anders ist es nicht zu verhindern, die Rückkehr zum deutschen Rechtsstaat wieder einleiten zu müssen.

Gerade die Landtagswahl in Thüringen macht den verhängnisvollen und rechtsstaatsfeindlichen Weg der deutschen Politik klar. Alle Umfragen machen deutlich, daß das deutsche Volk von den NATO-Kriegen nichts hält.

Ohne jede Rücksicht auf diese Einstellung unterbreitete die Bundesministerin für Verteidigung und ehemalige saarländische Ministerpräsidentin wenige Tage vor der Landtagswahl in Thüringen einen spannenden Vorschlag zu den syrischen Ölfeldern. Offenkundig hatte sie zuvor weder einen Blick in die deutsche Verfassung geworfen noch das Völkerrecht in der Frage herangezogen, was deutsche Soldaten in Syrien eigentlich verloren haben könnten?

Wem diente ihr Vorschlag eigentlich? Denjenigen, die seit Jahr und Tag Ölinteressen auf dem Rücken der syrischen Bevölkerung austragen?

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Angst vor Banken-Gau? – Hollands Zentralbank: Gold als Grundstein für neues Finanzsystem

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15-10-19 08:08:00,

Wirtschaft

16:09 15.10.2019(aktualisiert 16:38 15.10.2019)

Zum Kurzlink

600 Tonnen Gold sollen Basis für ein neues Finanzsystem sein, wenn das jetzige zusammenbricht. So die Verlautbarung der Niederländischen Zentralbank. Zugleich bereitet sie die Verlagerung im Land lagernder Reserven in eine Hochsicherheitseinrichtung vor – vom Verteidigungsministerium bewacht.

De Nederlandsche Bank (DNB) besitzt über 600 Tonnen Gold. Ein Goldbarren würde immer seinen Wert behalten – er sei krisenfest und somit auch ein Garant für Sicherheit, heißt es in der Mitteilung der holländischen Bank. Der Goldvorrat einer Zentralbank sei somit auch Ausdruck für Beständigkeit:

Bargeldloses Bezahlen (Symbolbild)

©
Sputnik / Grigorij Sysoew

„Aktien, Anleihen und andere Wertpapiere sind nicht ohne Risiken und die Preise können verfallen. Aber ein Barren Gold behält seinen Wert, auch im Falle einer Krise. Aus diesem Grund haben Zentralbanken wie die DNB traditionell bemerkenswerte Mengen an Gold angehäuft. Gold ist das perfekte Sparschwein – es ist der Anker des Vertrauens für das Finanzsystem. Wenn das System kollabiert, kann Gold als Basis dafür dienen, es wiederaufzubauen. Gold verstärkt das Vertrauen in die Bilanz der Zentralbank und schafft ein Gefühl von Sicherheit.“

Die Notendruckerei und somit das Banknotengeschäft sowie die Goldreserven würden von Amsterdam nach Zeist verlegt: Ein neues „Cash Centre“, also Bargeld-Zentrum, wird derzeit in Camp New Amsterdam errichtet und soll 2022 bezogen werden können. Es handelt sich dabei um ein Gelände, welches dem Verteidigungsministerium untersteht und von der Spezial-Einheit „Royal Netherlands Marechaussee“ bewacht werden. Grund der Verlegung seien die anspruchsvollen Sicherheitsvorkehrungen, die die Lagerung in Amsterdam nicht länger ermöglichen würden.

Von den 600 Tonnen Goldreserven befinden sich lediglich 31 Prozent in den Niederlanden selbst. Das sind 15.000 Goldbarren mit einem Wert von über 6 Miliarden Euro. Der Großteil allerdings lagert in den USA (31 Prozent) und in Kanada sowie Großbritannien (zusammen 38 Prozent).

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„Angst vor der Angst“. Rainer Mausfeld zeichnet „Angst und Macht“ als neoliberale Herrschaftstechnik. Eine Rezension von Albert Klütsch.

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10-10-19 08:50:00,

Das Buch – Westend Verlag, Erstausgabe im Juli 2019 – macht mir Angst; Angst vor meiner unverarbeiteten Angst im Angesicht jener unbeherrschten, vielleicht unbeherrschbaren Mächte, die sich ihrer in einer „marktkonformen Demokratie“ als Medium bedienen. Bislang konnte ich darauf vertrauen, dass nur Menschen, denen es gut geht, sich Demokratie leisten können, Menschen aber, die Angst haben, sich in autoritären, ja totalitären Systemen im Bedürfnis nach angstfreiem Leben besser aufgehoben fühlen.

Rainer Mausfeld projizierte schon zuvor in „Warum schweigen die Lämmer“ seine Forschungsergebnisse als emeritierter Inhaber des Lehrstuhls für Wahrnehmungs- und Kognitionsforschung an der Universität Kiel auf die Folgen des Neoliberalismus als tragender Ideologie eines Systems, das geeignet ist, demokratische Gesellschaften in einen autoritären Sicherheitsstaat umzuwandeln. Mit seiner neuerlichen Schrift verarbeitet er die Gefahren kollektiver Ängste für eine kapitalistisch genormte Demokratie unter dem Angebot einer reichen Zahl an Verweisen anderer Kritiker des Zeitgeistes – wie Bourdieu, Chomsky, Postman.

In fünf Kapiteln verfolgt er die Wege von „Angst und Macht“ als Herrschaftstechniken zur Angsterzeugung in kapitalistischen Demokratien und sucht nach geeigneten Wegen, Freiheit von gesellschaftlicher Angst zu gewinnen. Das gelingt ihm in einer Fülle von kompakten, gelegentlich allzu abstrakten Bildern, in die sich der Leser selbst im „Lebensgefühl unserer Epoche“ eingebettet fühlt, in der er eine schier unbegrenzte Variation an Ausmaß und Intensität der Erscheinungsformen von Angst vorfindet.

Der „neoliberale Transformationsprozess“ hat es in den Zeiten der Globalisierung seit den achtziger Jahren geschafft, den „homo sapiens“ zum „homo oeconomicus“ zu degradieren, der in seiner Würde und Wertigkeit nurmehr nach Maßgabe seiner wirtschaftlichen Verwertbarkeit nützlich ist – mit der Folge wachsender sozialer Ungleichheit und immer unsicherer, nicht mehr existenzsichernder Arbeitsverhältnisse: Und dann ist er angehalten, sich sein Versagen in fehlender Anstrengung und mangelnder Anpassung an den „Markt“ selbst zuzuschreiben, in dem ihm jene sozialen Bindungen und solidarische Hilfen genommen worden sind, die ihm zuvor soziale Sicherheit gewährleisteten.

Dieser Verführung zu widerstehen, ist nur einer aufgeklärten Bürgerschaft möglich, die aber zu steuern dem neoliberalen Projekt mit demokratischen Mitteln unmöglich ist; deswegen greifen jene Mächte zu einer Bewusstseinssteuerung, indem sie systematisch und manipulativ gesellschaftliche Ängste erzeugen, die wirksamer sind als die Mechanismen traditioneller Meinungsmache. Wir sind in diesem Kampf – so seine Schlussfolgerung – auf der Seite der Verlierer, wenn es nicht gelingt, „Solidarität und Gemeinschaftssinn als Fundamente unseres Handelns zurückzugewinnen“ – eine schmerzliche Einsicht,

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Angst vor China

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04-09-19 09:34:00,

Die Proteste in Hongkong mit der Einmischung Pekings, dem Wirken des Finanzkapitals oder obskurer Kräfte im Hintergrund zu erklären, dürfte als Erklärung nicht ausreichen. Auch der von unseren Medien immer wieder ins Spiel gebrachte Freiheitsdrang und Ruf nach Demokratie entspringen sicherlich in einem ganz gehörigen Maße westlichem Wunschdenken. Denn Demokratie alleine macht nicht satt und durch freie Wahlen hat bisher noch niemand ein Dach über dem Kopf bekommen.

Wenn auch nicht zu übersehen ist und werden sollte, dass westliche Kräfte mehr oder weniger offen bei den Protesten in Hongkong mitzumischen versuchen (1, 2), so kann damit allein nicht die massenhafte Beteiligung der Bewohner an den Veranstaltungen erklärt werden. Es muss also auch noch andere Gründe geben, die die Menschen auf die Straße treiben.

Da aber in den westlichen Medien die politischen Ereignisse und ihre westliche Deutung beziehungsweise deren propagandistische Verarbeitung im Vordergrund stehen, wird über die Lebensumstände der Menschen in Hongkong wenig berichtet.

Einiges spricht dafür, dass der innere Zustand der Sonderzone selbst und das Verhältnis zwischen den Menschen in Hongkong und den Festland-Chinesen für die Ereignisse mitverantwortlich sind. Aus einigen Berichten der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) wird deutlich, dass eine starke Abneigung vonseiten vieler Hongkong-Chinesen gegenüber ihren Landsleuten auf dem Festland besteht. Dieser „Hass auf China“ (3) bezieht sich nicht nur auf das politische Peking, sondern es gibt in den Reihen der Aktivisten nicht wenige, die „ihre Wut nicht allein gegen die chinesische Regierung richten, sondern gegen Festland-Chinesen insgesamt“ (4). Viele „definieren ihre Hongkonger Identität als explizit antichinesisch“ (5).

Das ist umso erstaunlicher, da „ein Großteil der Hongkonger selbst vom Festland stammt und noch Verwandte dort hat“ (6). Es zeigt sich hier also eine ähnliche Erscheinung wie in Europa und besonders in Deutschland nach der Flüchtlingswelle des Jahres 2015. Ablehnung und Feindseligkeit gegenüber den Neuankömmlingen gingen nicht nur von der „alteingesessenen“ deutschen Bevölkerung aus, sondern auch von Menschen, die selbst als Einwanderer nach Deutschland gekommen waren.

Ebenso interessant ist aber auch die Haltung der westlichen Medien, die doch sonst immer vorgeben, den westlichen Werten verpflichtet zu sein. In der Hongkong-Frage aber unterstützen sie gerade solche Kräfte, die sie in Europa wegen ihrer Feindseligkeit gegenüber den Zuwanderern als Rechtspopulisten an den Pranger stellen.

Handelte es sich in Europa um Differenzen zwischen Zuwanderern aus Fremdstaaten und den nationalen Bevölkerungen,

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STANDPUNKTE • Angst und Macht – Herrschaftstechniken der Angsterzeugung | KenFM.de

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01-07-19 07:53:00,

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Ein Standpunkt von Rainer Mausfeld.

Der Text ist ein Auszug aus dem Buch „Angst und Macht“ von Rainer Mausfeld, das am 2. Juli im Westend Verlag erscheint.

Macht und Angst gehören in der politisch­gesellschaftlichen Welt eng zusammen.[i] Macht bedeutet das Vermögen, seine Interessen gegen andere durchsetzen zu können[ii] und andere dem eigenen Willen zu unterwerfen. Macht hat also für den, der sie hat, viele Vorteile und für diejenigen, die ihr unterworfen sind, viele Nachteile. Macht löst bei den ihr Unterworfenen häufig Gefühle aus, von der Macht überwältig und ihr gegenüber ohnmächtig zu sein. Macht erzeugt also Angst. Da Angst selbst wiederum Macht über die Geängstigten ausübt, haben diejenigen, die es verstehen, Angst zu erzeugen, eine sehr wirkungsvolle Methode, auf diese Weise ihre Macht zu stabilisieren und zu erweitern. Angsterzeugung ist ein Herrschaftsinstrument, und Techniken zum Erzeugen von gesellschaftlicher Angst gehören zum Handwerkszeug der Macht.  Diese  Einsicht  ist so alt wie die Zivilisationsgeschichte. Der große griechische Historiker Polybios (um 200 – 120 v. u. Z.) bemerkte, dass zur Machtausübung die Masse im Zaum gehalten werden müsse durch »diffuse Ängste und Schreckensbilder«.[iii] Jedoch müssen auch die Herrschenden Angst haben, durch Aufstände und Revolutionen ihrer Untertanen ihre Macht zu verlieren. Der Philosoph der Aufklärung David Hume stellte 1741 lakonisch fest: »Nichts ist überraschender als die Leichtigkeit, mit der sich die Vielen von den Wenigen regieren lassen, … denn die GEWALT ist immer auf der Seite der Regierten.« Dieses »Wunder« bedürfe einer Erklärung – und Hume sah sie in einer geeigneten Manipulation der Meinungen. Für die Zwecke einer Machterhaltung ist freilich ein anderes Mittel, das sehr viel tiefere Wirkungen im psychischen Gefüge hat, unvergleichlich wirksamer: die Erzeugung von Angst.

Bereits in der Antike wurde erkannt, dass diejenigen, die Macht ausüben wollen, nur die Möglichkeit haben, »Angst zu erzeugen oder Angst zu erleiden«.[iv]

Mit dem Bedürfnis nach Macht sind einige der dunkelsten Seiten des Menschen verbunden. Unermessliche Blutspuren der Geschichte legen Zeugnis davon ab, dass der menschliche Hunger nach Macht unersättlich ist. Zivilisatorischer Fortschritt bedeutet also vor allem, Wege zu finden,

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Klimadebatte – Angst und Panik sind schlechte Ratgeber

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07-06-19 07:32:00,

Erst die junge Greta Thunberg, dann die Schülerproteste und zuletzt der große Wahlerfolg der Grünen – keine Frage, der Klimawandel und insbesondere die Debatte um die Reduzierung des Treibhausgases Kohlendioxid ist zur Zeit das bestimmende politische Thema im Lande. Und das ist auch gut so, ist das Thema doch immens wichtig und wurde allzu lange vernachlässigt. Gar nicht gut ist jedoch, dass die Debatte auch von Seiten der Wissenschaft immer emotionaler geführt wird und in Panik und Hysterie abzugleiten droht. Dabei wäre es gerade bei diesem wichtigen Thema nötig, Aktionismus und Schnellschüsse zu vermeiden und auf rationaler Ebene konstruktive Maßnahmen zu entwickeln, die sich nicht nur auf die Reduzierung der Emissionen, sondern auch auf die Bewältigung der Folgen des kommenden Klimawandels konzentrieren. Von Jens Berger.

Zu den Hintergründen der Debatte sei hier wärmstens der Artikel „Das CO2-Syndrom“ von Friedrich Homann empfohlen, den Telepolis vor einer Woche veröffentlicht hat.

Um eine Ahnung von den Dimensionen zu bekommen, von denen in der Klimadebatte die Rede ist, lohnt sich ein Blick auf die Zahlen. Deutschland stößt zur Zeit 800 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr in die Atmosphäre aus. Bis 2030 soll diese Zahl auf 474 Millionen Tonnen sinken. Dafür müsste der Ausstoß um rund 325 Millionen Tonnen heruntergefahren werden. Das entspricht der Summe, die alleine Indien zur Zeit innerhalb von nur zwei Jahren zusätzlich(!) ausstößt – die CO2-Emissionen stiegen dort im letzten Jahr um 6,3%. Weltweit sind die CO2-Emissionen im letzten Jahr um 2,7% gestiegen, was in der Summe mehr ist als der komplette deutsche Ausstoß. Man sollte diese ernüchternden Zahlen um Himmels Willen nicht als Ausrede dafür benutzen, nichts zu tun, da man als „kleines Land“ ohnehin nichts ändern könne. Diese Zahlen sollten jedoch die Allmachtphantasien, die stellenweise bei der Debatte durchklingen, dämpfen. Deutschland wird die Welt nicht retten, egal wie sehr wir uns anstrengen.

Am 12. Dezember 2015 verabschiedeten die Staaten auf der UN-Klimakonferenz in Paris ein Übereinkommen, in dem sie sich verpflichteten, Maßnahmen zu ergreifen, um die menschgemachte globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Kelvin gegenüber den Werten vor der Industrialisierung zu begrenzen. Dafür müsste jedoch nach den Rechenmodellen der Klimaforscher der Gipfel des globalen CO2-Ausstoßes spätestens im nächsten Jahr seinen Höhepunkt erreichen und je nach Rechenmodell müssten ab 2030 bis spätestens ab 2050 die globalen CO2-Emissionen auf Null gehen.

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Keine Angst vor Enteignungen – sie kommen ja doch nicht

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10-04-19 12:24:00,

Wenn man sich dieser Tage die Statements von Politikern und die Leitartikel der großkopferten Edelfedern anschaut, könnte man glatt denken, der alte Lenin sei von den Toten aufgestanden und stünde wieder vor der Tür, um uns nun in Gestalt eines Berliner Volksbegehrens gegen Immobilienspekulanten unsere freiheitlich demokratische Grundordnung wegzukollektivieren. Dabei besteht doch gar kein Grund zur Schnappatmung, zumal das Bürgertum durch clevere Gesetze ohnehin effektiv verhindert hat, dass dem Staat gegen den Willen der Parteien vom Volk eine Politik im Sinne der Allgemeinheit aufgezwungen wird. Und selbst für den unwahrscheinlichen Fall eines akuten Auftretens von „Linkspopulismus“ ist vorgesorgt. Uns „drohen“ also weder Lenin noch Allgemeinwohl. Die Politik hat die Lage voll im Griff und wir fahren weiter volle Fahrt aufs Riff. Von Jens Berger.

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Enteignung und Vergesellschaftung. Wer denkt da nicht zuallererst an rote Volkskommissare, die dem lieben alten Bauern seine kleine Scholle Land wegenehmen? Junkerland in Bauernhand! Doch diese Vorstellung geht dann doch weit an der Realität vorbei. Das gute alte Grundgesetz sieht schließlich Enteignungen und Vergesellschaftungen zum Wohle der Allgemeinheit ausdrücklich vor und zumindest mir wäre neu, dass unsere Verfassung von den Kommunisten geschrieben wurde. In der Geschichte der Bundesrepublik wurde dann auch im Sinne der Allgemeinheit enteignet, was das Zeug hält. Wann immer eine neue Autobahn, ein Braunkohlerevier oder eine Stromtrasse entstehen sollte, wurden renitente Eigentümer von Grund und Boden mittels Artikel 14 daran erinnert, dass Eigentum verpflichtet und sein Gebrauch doch bitteschön auch zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen solle – zumindest wenn die Allgemeinheit gerne Auto fährt und Kohle verheizt. Für Radwege oder Windräder wurde noch niemand enteignet. Und dass die Allgemeinheit heute auch nicht unbedingt etwas von den Dividenden der Aktiengesellschaften abbekommt, die aus dem enteigneten Grund und Boden Braunkohle schürfen, ist natürlich nur die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Was zählt, ist nicht die Umsetzung, sondern vielmehr der Gedanke.

Interessant ist, dass in der Bundesrepublik regelmäßig im Namen des vermeintlichen Allgemeinwohls nach Artikel 14 Grundgesetz enteignet wird, eine Vergesellschaftung nach Artikel 15 Grundgesetz bis dato jedoch noch nie durchgeführt wurde – und dies obgleich die Väter und Mütter des Grundgesetzes dieser Möglichkeit ganz ausdrücklich einen Verfassungsrang zuschrieben.

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Angst vor dem Volk

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13-03-19 07:59:00,

Verfolgt man in diesen Tagen Politik und Medien, so steht bei den Wahlen zum Europäischen Parlament die Existenz der EU, wenn nicht gar der Frieden auf dem Kontinent auf dem Spiel. Systematisch wird die Öffentlichkeit seit Monaten bearbeitet, damit sie diese Gefahr auch ja erkennt. Gebetsmühlenartig wird vor drohenden rechten wie linken „Feinden Europas“, vor allem aber vor Populisten gewarnt. Vereint seien sie darauf aus, die Europäische Union zu Grunde zu richten. In den Kampagnen wird grob überzeichnet und vereinfacht, nur so kommt das dramatische Bild von der Lage der EU zustande.

Die Redakteurin der Süddeutschen Zeitung und Buchautorin Evelyn Roll warnt vor einem „Gespenst des Nationalismus“, das in Europa umgehe:

„In fast jedem europäischen Land marschieren sie jetzt, die kleinen Trumps, wie Zwerg-Karikaturen und Möchtegern-Wiedergänger der Schlafwandler von 1914. Mit populistischen Dummheiten, nationalistischen Abschottungsphantasien, Verschwörungstheorien und Scheinlösungen sammeln sie die Stimmen der Verunsicherten und Überforderten, der Abgehängten, Entkoppelten, der Denkfaulen und Verbitterten“ (1).

Roll bezieht sich hier auf das Buch „Die Schlafwandler“ des australischen Historikers Christopher Clark. Es behandelt die Ursachen des Ersten Weltkriegs. Roll sieht demnach Europa vor einem neuen Krieg. Eine unverantwortliche Panikmache!

Mahnend erhob auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Wort:

„Die liberalen Demokratien des Westens sind Anfechtungen ausgesetzt — äußeren wie inneren. Autoritäre Gegenmodelle treten sichtbar selbstbewusster auf. Ein Kampf ,Jeder gegen Jeden‘ macht sich wieder in der Weltpolitik breit, ganz aktuell auch in der Handelspolitik. Und auch in Teilen Europas werden mit Abschottung, Nationalismus und Kompromisslosigkeit Wahlen gewonnen. Dieser Weg ist nicht unser Weg, weil wir ein demokratisches, weltoffenes, friedliches und wirtschaftlich erfolgreiches Land sind und bleiben wollen“ (2).

Das von Roll und Steinmeier gezeichnete Bild ist so einfach wie schlicht: Wir sind die Guten, dort sind die Nationalisten, die sich abschotten wollen, die Gegner des liberalen Freihandels, die Gegner Europas — wobei Europa stets mit der EU gleichgesetzt wird.

Stehen wir also vor einem „Ansturm der Populisten“ (3), wie es die Süddeutsche Zeitung prophezeit? Diese Sicht ist weit verbreitet. Und so geht man sogar gegen Populisten und andere Gefährder des Einigungswerks auf die Straße. Seit 2016 gibt es die Bewegung Pulse of Europe — sie mobilisiert, um „einen Beitrag dazu zu leisten, dass es auch in Zukunft ein vereintes, demokratisches Europa gibt — ein Europa,

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Tiefenstaat und Angst der Eliten – Wer fürchtet die Demokratie? | KenFM.de

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28-02-19 10:17:00,

Vortrag und Diskussion mit Paul Schreyer

Paul Schreyer ist Autor und freier Journalist, unter anderem für das Magazin Telepolis sowie Autor mehrerer politische Sachbücher. „Wir sind die Guten. Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren“ (2014 mit Mathias Bröckers), war über viele Monate ein Spiegel-Bestseller und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Sein Buch „Wer regiert das Geld?“ erhielt 2016 eine Nominierung für den getAbstract International Book Award. Zuletzt erschien sein Buch „Die Angst der Eliten – Wer fürchtet die Demokratie?“ im Westend Verlag.

Hierzu schreibt Prof. Rainer Mausfeld: „Paul Schreyer gibt eine kundige und engagiert Einführung in Facetten der gegenwärtigen Zerstörung demokratischer Substanz und stellt in gut lesbarer Form reiches Material zum eigenständigen Nachdenken bereit.“

Mittwoch, 20. März 2019, um 19.30 Uhr

Kultur|o, Mühlenstraße 10, 88696 OwingenEintritt 12,- Euro / Schüler 8,- EuroAbendkasse ab 18.30 Uhr

Verantwortlich: Udo Daecke, 88696 Owingen, E-Mail: udo.daecke@t-online.de

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Veröffentlicht am: 28. Februar 2019

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USA: Angst vor chinesischen Schienenfahrzeugen

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24-01-19 03:45:00,

Chicago kauft bei dem chineischen Hersteller CSR Sifang America JV von CRRC 400 Schienenfahrzeuge. Bild: Chicago Transit Authority

Die wegen ihres Preises beliebten Schienenfahrzeuge und Busse aus China könnten zum Lauschen dienen, in den USA boomt die Rüstungsindustrie, einen Hersteller für Schienenfahrzeuge gibt es nicht mehr

Anfang Januar erschien ein Artikel in der Washington Post, der warnte, dass chinesische Wagen für Metro, das U-Bahn-System von Washington, D.C., verwanzt sein könnten. Möglich wäre es, dass die Überwachungskameras Bilder nach China schicken oder Gespräche von versteckten Mikrofonen aufgenommen würden. Und dann könnten vielleicht durch eine Sicherheitslücke, die in China in die Steuerungssoftware hineingeraten ist, ausländische Geheimdienste oder Terroristen den Zug hacken und einen Unfall verursachen.

Was die eigenen Geheimdienste vermutlich auch machen oder anstreben, wie aus den Snowden-Leaks deutlich wurde, wird vor allem gegenüber China seit Jahren immer wieder als Bedrohung geschildert, also dass chinesische Geheimdienste in Software chinesischer Geräte Hintertüren einbauen könnten, um zur Spionage Daten abzusaugen oder im Bedarfsfall Hard- und Software zu manipulieren. Der Staat könne, so die Argumentation, Tech-Firmen zwingen, Informationen zu übergeben oder Zugang zu Kommunikationsdaten und Techniken zu schaffen.

Das ist der angebliche Grund, warum die USA, Australien und Neuseeland die Nutzung von Huawei-Technik für den Aufbau des 5g-Netzes verboten haben, Großbritannien als weiteres Five-Eyes-Land könnte ebenso wie Kanada folgen, das wegen der Festsetzung der Huawei-Finanzchefin und Tochter des Konzerngründers Meng Wanzhou aufgrund eines US-Auslieferungsantrags in Konflikt mit China steht. Auch in der EU gibt man sich besorgt, im deutschen Innenministerium hat man sich noch nicht entschieden.

Beweise wurden für den Verdacht wurden bislang nicht geliefert, das Pentagon hat bereits 2017 den Kauf und die Verwendung von chinesischen DJI-Drohnen und letztes Jahr den von ZTE- und Huawei-Smartphones verboten. Es geht dabei neben Vorsicht, auch immer um Marktmacht und Abhängigkeit von ausländischen Anbietern. Während die USA zum Ausbau des 5G-Mobilfunkstandards auf Huawei-Technik vermutlich verzichten können, auf Huaweis Smartphones ebenso, der Konzern hat letztes Jahr Apple als größten Smartphone-Hersteller überholt, ist das bei Schienenfahrzeugen anders. Kongress, Pentagon und Experten würden die Sicherheitsbedenken gegenüber den chinesischen U-Bahn-Wagen ernst nehmen, weswegen auch Metro zwar weiter solche im Wert von über einer Milliarde US-Dollar kaufen will, aber in dem Vertrag Cybersicherheitsmaßnahmen stellen will.

Im Hintergrund steht wie im Fall von Huawei die Sorge,

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Die Angst vor dem Atomkrieg

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15-12-18 04:24:00,

Anfang 2018 stellte die Wochenzeitung DIE ZEIT fest, dass die Atomwaffen eine „verdrängte Wirklichkeit“ seien, aber alles Verdrängte irgendwann wiederkäme. Doch jetzt sei die Angst vor dem Atomkrieg zurückgekehrt, und sie sei berechtigt.

Sie führt drei Ereignisse auf, die das zu bestätigen scheinen: Ein Großalarm in Japan im August 2017, der die Bürger in die Schutzräume trieb, da eine nordkoreanische Rakete über die Insel Hokkaido hinweggerast war. Ein Workshop der US-amerikanischen Seuchenschutzbehörde im Januar 2018, auf dem Ärzte und Regierungsangestellte lernen sollten, wie sie sich bei einer atomaren Explosion verhalten sollten. Und eine Panik, die ebenfalls im Januar 2018 in Hawaii ausgebrochen war, nachdem an einem friedlichen Sonntagmorgen plötzlich auf den Displays aller Mobiltelefone eine Notfallwarnung erschien:

„Ballistische Raketen im Anflug auf Hawaii. Suchen Sie sofort Schutz. Dies ist keine Übung.“

Mögen diese Ereignisse in der Tat die Rückkehr einer Angst signalisieren, so geben sie aber keinen Aufschluss darüber, ob diese Angst berechtigt ist. Da es sich in Japan und Hawaii um Fehlalarme handelte, könnte man sogar den Umkehrschluss ziehen und die Angst für unberechtigt halten — nur keine Panik.

Ein Ereignis jedoch, welches die Angst als durchaus berechtigt erscheinen lässt, fand nicht den Weg in die Medien. Ebenfalls im Januar 2018 hielt der Generalstabschef der britischen Armee, General Sir Nicholas Carter, vor dem „Royal United Service Institute“ einen Vortrag mit dem Thema „Dynamic Security Threats and the British Army“.

Seine Thesen: Russland sei „der archetypische Vertreter einer Bedrohung für Großbritannien“ und daraus folge die Notwendigkeit, sich auf die Bedrohung vorzubereiten, „den Krieg zu führen, den wir vielleicht führen müssen“.

Seine Worte zeichnen mit ungeschminkter Deutlichkeit ein erschreckendes Feindbild:

„Ich will keinesfalls unterstellen, dass Russland in der traditionellen Definition des Begriffs in den Krieg ziehen will, aber es gibt Faktoren, die sich auf die Frage nach ihren Absichten beziehen und man muss die russische Psyche, ihre Kultur und ihre Philosophie der Prävention verstehen. Ich denke, Russland könnte die Feindseligkeiten früher einleiten, als wir erwarten, und viel früher, als wir es unter ähnlichen Umständen tun würden.

Höchstwahrscheinlich werden sie schändliche Maßnahmen unterhalb der Schwelle gegenseitigen Beistands von Artikel 5 des NATO-Vertrages nutzen, um die Fähigkeit der NATO zu untergraben und die Struktur zu bedrohen, die unsere eigene Verteidigung und Sicherheit bedrohen (…).

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Die 9/11-Angst

die-911-angst

08-11-18 09:23:00,

Die Angst vor der Wahrheit ist ein bekanntes Phänomen. So versucht beispielsweise fast jeder, den Gedanken an den eigenen Tod zu verdrängen. Jedoch ist die Angst vor der Wahrheit nicht immer so zweckmäßig. Eine unzweckmäßige Angst, die nicht als solche erkannt wird, ist die Angst vor der Wahrheit über die Anschläge des 11. September 2001, kurz 9/11 genannt.

Diese Angst wird selten beim Namen genannt, weil sie durch unbewusste psychologische Mechanismen abgeschirmt wird. Dazu dienen zwei Schutzschichten. Die äußere Schicht besteht aus scheinbar rationalen Argumenten. Diese werden je nach Bedarf als Erklärung herangezogen, warum man sich nicht mit dem Thema 9/11 zu befassen braucht. Falls dazu gedrängt, greift die Person zur zweiten Schutzschicht. Sie erklärt, sogar mit Nachdruck, dass sie an der Wahrheit nicht interessiert sei. Der Wunsch, etwas nicht wissen zu wollen, ist aber niemandem so peinlich, wie seine Angst vor der Wahrheit offen zu legen. Insgesamt handelt es sich hierbei um das von Psychologen gut studierte Phänomen der Leugnung.

Als bekannteste Argumente zur Begründung des Nicht-Wissen-Wollens über 9/11 werden die folgenden vorgeschoben:

  1. Der Sachverhalt zu 9/11 sei schon längst geklärt worden.
  2. Es ist unvorstellbar, dass die US-Behörden ihre eigenen Bürger umbringen.
  3. Wäre 9/11 eine Regierungsoperation, hätte das schon längst jemand ausgeplaudert.
  4. Man habe keine Zeit, sich mit dem Sachverhalt zu befassen.
  5. Die Klärung des Sachverhalts verlange Fachkenntnisse.
  6. Es seien viel dringendere Probleme zu lösen.
  7. Die Aufklärung von 9/11 sei vergebliche Mühe.
  8. Die Kritiker der offiziellen These sollen ihre eigenen Theorien selbst beweisen.
  9. Osama bin Laden habe seine Teilnahme an der Operation 9/11 selbst zugegeben.

Zunächst einmal beruhen diese Argumente nicht auf konkreten Befunden, noch erhärten sie Befunde über 9/11 oder entkräften diese. Sondern es sind bloße Vermutungen, Wünsche oder schiere Behauptungen. Wenn der Verfechter dieser Argumente dazu gedrängt wird, diese näher zu begründen, gesteht er — manchmal sogar mit Stolz — er habe sich sehr wenig mit dem 9/11-Sachverhalt beschäftigt und beabsichtige auch nicht, das in Zukunft zu tun.

Der moderne Mensch will in der Öffentlichkeit als rationales Wesen erscheinen. Falls ihm unterstellt wird, seine Äußerungen stammten aus einem Sumpf von Vorurteilen, Glaubensbekenntnissen oder Emotionen, reagiert er empört. Daher ist eine Analyse der häufigsten vorgeschobenen Argumente unerlässlich.

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VS laat zich leiden door angst en arrogantie – The Rights Forum

VS laat zich leiden door angst en arrogantie – The Rights Forum

13-09-18 09:28:00,

Nieuws

Aanval op het Strafhof

PLO ICC Internationaal Strafhof UNRWA Trump Kolonisering

Commentaar The Rights Forum

Aanval op het Strafhof / VS laat zich leiden door angst en arrogantie

De oorlogsverklaring van John Bolton aan het Internationaal Strafhof is illustratief voor de gevaarlijke machtspolitiek van de Amerikaanse regering: de internationale rechtsorde en de Palestijnen moeten wijken voor Trumps ‘America and Israel first’.

John Bolton, Trumps Adviseur voor Nationale Veiligheid: ‘Wat ons betreft is het Internationaal Strafhof al dood.’davidicke.com 

Het was niet Syrië, waar de provincie Idlib bedreigd wordt door een offensief van Assad-gezinde troepen. Noch was het Myanmar, waar de Rohingya-minderheid vervolgd wordt. John Bolton maakte zich niet druk om China, waar de Uyghur-nationalisten te kampen hebben met onbarmhartige repressie en dat in de Zuid-Chinese Zee verwikkeld is in een territoriaal conflict. Het was niet Jemen of de Krim waar Bolton zich druk over maakte…

Nee, de Amerikaanse Adviseur voor Nationale Veiligheid John Bolton maakte zich, in zijn eerste grote beleidstoespraak sinds hij werd aangesteld door president Trump, woedend over het Internationaal Strafhof (ICC). De extreemrechtse diplomaat lanceerde een frontale aanval op het in Den Haag gevestigde ICC, door hem gezien als een ‘internationale bedreiging van de soevereiniteit van de Verenigde Staten’.

De houwdegen-politicus waarschuwde dat als het ICC een onderzoek zou instellen naar eventuele Amerikaanse oorlogsmisdaden in Afghanistan, de Verenigde Staten sancties zullen instellen tegen de rechters en aanklagers van het ICC. Hetzelfde zal gebeuren als het ICC op het Palestijnse verzoek zou ingaan een onderzoek in te stellen naar de ernstige misdaden van Israël in de bezette gebieden, waaronder het bouwen van nederzettingen en de ‘transfer’ van bevolking.

Bolton kondigde in dezelfde adem de sluiting aan van het PLO-kantoor in Washington. Een van de redenen: het beroep dat de Palestijnen hebben gedaan op het ICC om Israëlische oorlogsmisdaden in Gaza, op de Westoever en in Oost-Jeruzalem te onderzoeken. ‘Hoe is het mogelijk dat het ICC de zogenaamde Palestijnse Staat verwelkomt als lid, terwijl het dreigt de acties van Israël te onderzoeken;

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Die Angst vor dem Weniger

Die Angst vor dem Weniger

23-08-18 11:45:00,

Vor fast fünfzig Jahren, anno 1972, hatte ein junger Wissenschaftler, der im Jahre 1942 geborene amerikanische Chemiker Dennis L. Meadows – seinerzeit am Massachussets Institute of Technology (MIT) angestellt – im Auftrag des „Club of Rome“ einen alarmierenden Report veröffentlicht, der in düstere Vorhersagen mündete: Bei Fortführung der bisher betriebenen Wirtschaftsweise, die auf permanentes Wachstum als den allen anderen Zielen übergeordneten „Wert an sich“ ausgerichtet sei, gehe die Menschheit – so prophezeihten Meadows und sein Team – auf einem verwüsteten Heimatplaneten dem sicheren Untergang entgegen.

„Die Grenzen des Wachstums“ hieß dieser Report aus dem Jahr 1972 – aber wer erinnert sich heute noch daran?

Denn der „Wachstumsfetischismus“ hat sich von damals bis heute, allen Warnungen und Mahnungen zum Trotz, ungehindert fort- und durchsetzen können. Vielleicht, so orakelte eine Glosse der „Süddeutschen Zeitung“ schon anno 1992, also exakt 20 Jahre nach dem Erscheinen des Club-of-Rome-Reports, hätten sich Dennis Meadows und sein Team die Enttäuschung ersparen können, wenn sie zu den von ihnen in der Computersimulation untersuchten globalen Trends noch eine weitere Größe berücksichtigt hätten – „die enorme Resistenz des Menschen gegenüber unangenehmen Voraussagen und den bedingungslosen Glauben – zumal demokratischer Politiker – an die technische Lösung, zumal durch Privatwirtschaft“ (1).

Diese pessimistische Anmerkung ist sicher sehr berechtigt. Aber es gibt noch einen weiteren Faktor neben jener menschlichen „Beratungsresistenz“, der die Abkehr vom Wachstumsdogma sowohl in der Wirtschaftsweise wie im Alltagsleben allem Anschein nach massiv behindert: Eine tief in der menschlichen Seele eingewurzelte Angst vor dem „Weniger“ – also vor jenem „Prinzip Schrumpfung“, das ja der einzig erfolgversprechende Weg heraus aus der sich bereits allenthalben zeigenden ökologischen Systemkrise wäre.

Hauptmotiv für jenen die Biosphäre und damit auch die Menschheit selber gefährdenden Drang nach dem „Immer Mehr“ (und komplementär dazu für die „Angst vor dem Weniger“) ist meines Erachtens der Wunsch nach Macht. Das mag zunächst vielleicht seltsam klingen, denn wir sind es gewohnt, das, was wir „Macht“ nennen, vor allem im Verhältnis der Menschen untereinander zu verorten – ganz im Sinn der nachgerade zum Klassiker geratenen Definition des deutschen Soziologen Max Weber (1864 – 1920), Macht sei die „Chance, in einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzuführen“ (2) – und zwar, so Weber expressis verbis, gleichgültig, worauf diese Chance konkret beruhen mag…

Aber es gibt,

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Tagesdosis 27.7.2018 – Angst vor dem Frieden
 | KenFM.de

Tagesdosis 27.7.2018 – Angst vor dem Frieden
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27-07-18 10:22:00,

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Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Vor dem Hintergrund der hysterischen westlichen Kriegshetze gegen Russland, hat das Ergebnis des Helsinki-Gipfeltreffens zwischen den Präsidenten Trump und Putin eindringlich gezeigt, dass es trotz aller Gegensätze Tausend Mal besser ist, miteinander zu reden als aufeinander zu schießen! Leider sehen das die medialen und militärpolitischen „Eliten“ des Westens in ihrer Abgehobenheit von der Basis des Volkes nicht so. Denn Frieden und Ausgleich zwischen den Völkern würde das Geschäftsmodell zerstören, in dem sie Karriere gemacht haben und reich geworden sind.

Im Vorfeld des Helsinki-Gipfels überschlugen sich auch im deutschen Medienwald die Warnungen. Im „Qualitätsmedium“ Deutschlandfunk alarmierte der hauseigene Kommentator Thilo Kößler „vor einem neuen Pakt zwischen Trump und Wladimir Putin“, und zwar mit einer Eindringlichkeit, als ob Genosse Stalin höchstpersönlich noch im Kreml residieren würde.
Und warum war das Trump-Putin Treffen laut Kößler so „brandgefährlich“? Ganz klar! Weil der unberechenbare Trump (Zitat) „Hand an die globale Sicherheitsordnung legt“. Und die Bildzeitung titelte mit ihrer üblichen Balkenüberschrift: „TRUMP TRIFFT PUTIN. Wie gefährlich wird dieser Gipfel für uns?“

Als die US-Präsidenten von Bush-Senior über Clinton, über den Dummkopf Bush Junior bis hin zum „fake“ Friedensnobelpreisträger Obama im Nahen und Mittleren Osten und in Afrika einen Angriffskrieg nach dem anderen angezettelt haben, mit Millionen von Toten und Zig Millionen Flüchtlingen, da war für die Presstituierten vom Deutschlandfunk bis Bild, vom Allgemeinen Regierungsdienst ARD bis zum Zentralen Dummfunk ZDF die Welt noch in Ordnung. Das waren nämlich gute Kriege, die von guten US-Präsidenten, nämlich von den Führern der freien Welt im Namen von Demokratie und Menschenrechte und – nicht zuletzt – für die freie Wirtschaft des globalen Marktes geführt wurden.

Aber Trump? Dieser ungehobelte Bösewicht und Frauenfeind ist gegen den von allen Handelshindernissen entrumpelten globalen Markt. Zudem hat er – obwohl er bereits 18 Monate im Amt ist – nicht wie seine Vorgänger immer noch keinen neuen Krieg angefangen,. Und – um die Sache auf die Spitze zu treiben – ist er an der Nordatlantischen Terror Organisation NATO nicht besonders interessiert und stattdessen will er – oh Schreck,

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Die Angst der Eliten – Wer fürchtet die Demokratie? | KenFM.de

Die Angst der Eliten – Wer fürchtet die Demokratie? | KenFM.de

08-06-18 04:18:00,

Ist unsere Demokratie noch zu retten? Brauchen wir mehr direkte Demokratie, oder ist das Volk zu ‚dumm‘, um in wesentlichen Fragen selbst zu entscheiden? Wer entscheidet, was ‚richtige‘ und was ‚falsche‘ Politik ist? Und was sind überhaupt die gesellschaftlichen Voraussetzungen für eine funktionierende Demokratie?

Für Antworten auf diese Fragen empfehlen wir die Lektüre von Paul Schreyers Buch „Die Angst der Eliten“.

In Kürze ist der Autor bei „KenFM im Gespräch“ zu Gast – also unbedingt reinschauen.

Mehr zum Buch findet ihr hier: https://www.westendverlag.de/buch/die-angst-der-eliten/

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Veröffentlicht am: 8. Juni 2018

Anzahl Kommentare: noch keine

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Politik der Angst

Politik der Angst

05-04-18 06:36:00,

Heiko Maas aber hat sich völlig ohne Not entschieden, dem windigen Fake-Dossier der britischen Regierung – laut A. Merkel eine „fundierte Analyse“ – Glauben zu schenken und mit der Ausweisung von Diplomaten eine internationale Krise anzuheizen.

Mit dabei, aus „Solidarität“ mit den lügenden Briten, ist auch der grüne Posterboy Cem Özedmir, der „unsere Werte gegen Russland verteidigen“ will, sowie der grüne Europa-Abgeordnete Sven Giegold, der den EU-Staaten, die bei der konzertierten Ausweisungs-Operation nicht mitzogen, die Unterwanderung durch russisches Schwarzgeld unterstellt.

Dass sie einfach nur lesen konnten und aufgrund reiner Verdachtsberichterstattung keine Vorverurteilung treffen wollten — von derlei gesundem Menschenverstand sind diese ganz auf Nato-Linie (oder -Strich) marschierenden Olivgrünen mittlerweile weit entfernt.

Zu den Hinweisen, dass die internationale Chemiewaffenkontrollbehörde OPCW keinen Nachweis über die konkrete Herkunft des verwendeten Gifts erbringen wird und die britische Regierung lügt, wenn sie behauptet diese zu kennen, hatte ich im Zuge der Giftgaswochen bei McMedien (hier, hier und hier) schon einiges geschrieben.

Beides ist nun bestätigt — das Herkunftsland der „Tatwaffe“ Novichok kann von der OPCW nicht ermittelt werden und das britische Außenministerium teilt mit, man hätte nie gesagt, dass es aus Russland stammt.

Dabei hatte der Trump-Epigone Boris Johnson genau das in mehreren Interviews „kategorisch“ festgestellt. Und sein Ministerium hatte am 22. März genau das getwittert (und die Peinlichkeit mittlerweile wieder gelöscht.

Die Merkel-Regierung steht unterdessen noch in Treue fest zu den Anschuldigungen und der Ausweisung russischer Diplomaten, wenn auch die „Ähhs“ und „Mmmhs“ und das Rumgeeiere der Pressesprecher auf simpelste Fragen der Bundespressekonferenz schon satirische Qualität haben. Jetzt kann man die Uhr danach stellen, wann zurückgerudert und verhaltene Kritik an dem britischen Fake-Alarm geäußert wird.

Als kritischer Paranoiker fragt man sich nun, welchem Zweck dieses weltpolitische Großtheater denn nun eigentlich dienen soll. Dass Nato und Bundeswehr dringend aufrüsten wollen und ultra-böse Feindbilder dafür unverzichtbar sind, ist sicher ein wichtiges Motiv.

Dass die Brexit-Briten mit dem Rücken an der Wand und gegen die gesamte EU stehen und mit der Räuberpistole von diesem Chaos ablenken und wieder ein wenig Einigkeit herstellen wollten, spielte vielleicht auch eine Rolle – dürfte nun aber eher nach hinten losgehen.

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Angst is de broer van dood: N-VA, zijn pionnen en verkiezingsthema’s

Angst is de broer van dood: N-VA, zijn pionnen en verkiezingsthema’s

28-01-18 09:07:00,

Met 2 jaar leeftijdsverschil vluchtten we beiden uit Iran. Ik op mijn 13e met mijn moeder; Darya Safai op haar 25e samen met haar man. Ik meerde hier aan in 1991, zij in 2000. Hier werden we beiden taaie activisten. Mijn strijd kristalliseerde zich uit rond gelijke sanitaire rechten voor vrouwen. Darya’s strijd rond vrouwen die onder Islamisme lijden. Ik wil gratis toiletten voor vrouwen in het straatbeeld. Darya wil hoofddoeken uit het straatbeeld en zo komt ze op de tweede plaats van de N-VA-lijst. Ik ben nog politiek dakloos.



Om impact te maken bij haar publiek benadrukt de activiste regelmatig dat ze uit eigen ervaring spreekt. Dat is een sterk overtuigingsmiddel bij een publiek dat hier niet van beter weet. Sommige mensen kennen niet eens het verschil tussen Irak en Iran, laat staan of ze enige notie hebben over de complexe politieke structuur in Iran. Darya, maakt handig gebruik van deze onwetendheid. Het feit dat de “Islamitische Republiek” in Iran een agressief, repressief en vrouwvijandig regime is, rechtvaardigt nog niet om gelijk welke (valse) bewering te gebruiken om je eigen verhaal kracht bij te zetten.

“Vrouwenrechten in een tijd van oprukkend islamisme”, zo titelt de lezing van Darya Safai (43 j), een Iraanse activiste. Op 28 januari wordt u van harte door de N-VA in Pellenberg uitgenodigd op haar nieuwjaarsreceptie. “Kom toosten op het nieuwe jaar”, lees ik in de agenda van de N-VA-website. Proost op anti-islamisme. De verkiezingscampagne van de N-VA voor de komende lokale verkiezingen is al ingezet: vluchtelingen, migratie en islam zijn de thema’s.

Het thema van de islam lag mooi bovenaan de agenda van de partijtop. Nog lang voor de ophefmakende affaire van een groep Soedanezen die op een omstreden wijze naar Soedan werden gedeporteerd en waarbij de staatssecretaris voor Asiel en Migratie onder vuur kwam te liggen na berichten van folteringen van de teruggestuurde vluchtelingen. Nog langer voor de recent opgelopen blamage van de minister van Binnenlandse Zaken Jan Jambon omtrent de opruiming van migranten in het Maximiliaanpark. En tenslotte nog veel langer voor het geïntroduceerde valse dilemma van migratie of welvaartstaat door de partijvoorzitter van de N-VA en de burgemeester van Antwerpen Bart De Wever.

In het kader daarvan werd Darya Safai door de N-VA gevraagd om na Bart De Wever op de tweede plaats van de verkiezingslijst in Antwerpen op te komen.

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