USA vs. Türkei – Der tiefe Riss in der Nato | Anti-Spiegel

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12-12-19 03:00:00,

Die USA haben ein Gesetz in Arbeit, das schwere Sanktionen gegen die Türkei vorsieht. Die Türkei droht mit drastischen Gegenmaßnahmen. Eskaliert der Streit?

Der Streit zwischen den USA und der Türkei hat inzwischen viele Gründe. Da ist zunächst einmal die Tatsache, dass die USA der Türkei keine Flugabwehrraketen verkaufen wollten, woraufhin Ankara in Russland die hochmodernen S-400-Systeme gekauft hat. Das alarmiert die USA, weil sie fürchten, dass Russland darüber den Tarnkappenjäger F-35, der in der Türkei stationiert ist, analysieren kann. Wenn Russland in der Lage ist, dessen Tarnung zu durchschauen, wird das modernste US-Kampfflugzeug zu einer Nullnummer, denn bei der Konstruktion wurde der Tarnung alles untergeordnet. Die Flugeigenschaften, Bombenlast und alle anderen technischen Daten sind russischen Jets weit unterlegen.

Die USA haben die Türkei deswegen schon aus dem F-35-Programm geworfen und weigern sich, der Türkei die modernen Flieger zu liefern. Auch weitere Sanktionen gegen die Türkei sind in den USA diskutiert worden.

Der zweite Streitpunkt ist der Einmarsch der Türkei in Syrien, wo sich deswegen die USA zurückziehen mussten.

In den USA wurde im zuständigen Komitee des Senats nun ein Gesetz auf den Weg gebracht, das konkrete Sanktionen gegen die Türkei vorsieht. Wegen der Aktivitäten in Syrien sollen vor allem Sanktionen gegen Privatpersonen verhängt werden, die mit dem Einmarsch der Türkei zu tun haben.

Bei der Frage der S-400 wird es jedoch härter. Das Gesetz sieht unter anderem Sanktionen gegen Firmen vor, die an dem Geschäft beteiligt, darunter auch Banken, die die Zahlungen abgewickelt haben. Das wäre ein schwerer Schlag gegen die Türkei und ihren Finanzsektor.

Erdogan ist aber keiner, den man mit solchen Drohungen einschüchtern kann. Die Türkei hat nun gedroht, auf die Sanktionen zu reagieren. Dabei wurde unter anderem mitgeteilt, die Türkei könnte dann die US-Soldaten des Landes verweisen. Das ist eine sehr harte Drohung, denn der türkische Luftwaffenstützpunkt Incirlik ist für alle Einsätze der USA im Nahen Osten strategisch extrem wichtig. Außerdem stehen in der Türkei Elemente der strategischen Raketenabwehr der Nato und die Türkei drohte damit, diese ebenfalls auszuweisen.

Das würde einen ernsthaften Riss in der Nato bedeuten und die Türkei ist für die USA strategisch extrem wichtig, denn sie liegt sowohl für den Nahen Osten strategisch günstig,

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Newsguard will wissen, wie vertrauenswürdig der Anti-Spiegel ist – Teil 2 | Anti-Spiegel

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08-12-19 02:20:00,

Vor einigen Tagen habe ich meine Korrespondenz mit Newsguard veröffentlicht. Newsguard hat auf meine Mail geantwortet und wie versprochen veröffentliche ich die Fortsetzung der Korrespondenz.

Die Firma Newsguard hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Usern schon im Browser durch farbliche Markierungen mitzuteilen, welche Nachrichtenseiten vertrauenswürdig sind. Vor einigen Tagen hat Newsguard mich angeschrieben und mir Fragen gestellt, weil Newsguard gerade dabei ist zu prüfen, ob sie den Anti-Spiegel vertrauenswürdig finden oder nicht. Ich habe Newsguard geantwortet und die Korrespondenz veröffentlicht, da ich für Transparenz stehe. Sollten Sie den Artikel nicht gelesen haben, tun Sie dies bitte zuerst, weil es sonst schwierig wird, diese Fortsetzung der Korrespondenz mit Newsguard zu verstehen. Den ersten Teil der Korrespondenz finden Sie hier.

Newsguard hat mir geantwortet, hier der Text der Antwort:

Sehr geehrter Herr Röper,

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Ich würde Sie gerne nochmals zu Ihrem Vorgehen bei Richtigstellungen fragen und zu dem Beispiel, das Sie schickten: Werden also alle Richtigstellungen in Form eines “Nachtrages” am Ende von Artikeln veröffentlicht? Ich habe mir weitere Beispiele von Nachträgen auf der Webseite angeschaut und stellte dabei fest, dass diese in der Regel die Artikel zu ergänzen scheinen, sie jedoch nicht inhaltlich korrigieren. Könnten Sie mich auf weitere Beispiele von inhaltlichen Korrekturen hinweisen?

Ihre weiteren Antworten oder Teile davon werden wir in unseren Mediensteckbrief aufnehmen.

Gerne beantworte ich auch Ihre Fragen zu NewsGuard:

Die Verfassungsgerichte der westlichen Hemisphäre betonen, dass eine Trennung von Staat und Medien unabdingbar für freie Medien ist. Warum sitzen im Vorstand von Newsguard dann aber folgende Personen und wie lässt sich das mit der Formulierung newsguard verfasse „unabhängige Bewertungen“ vereinbaren?

General a.D. Michael Hayden: Ehemaliger Direktor der CIA, ehemaliger Direktor der National Security Agency (NSA) und ehemaliger Principal Deputy Director of National Intelligence. Der Mann hat „zur Jagd“ auf einen Mann geblasen, der einer der wichtigsten Whistleblower unserer Zeit ist: Edward Snowden
Elise Jordan, ehemaliger Redenschreiber von Condoleezza Rice
Anders Fogh Rasmussen, ehemliger dänischer Ministerpräsident und ehemaliger Nato-Generalsekretär
Tom Ridge, ehemaliger First Secretary der Homeland Security
Jimmy Wales, Mitbegründer von Wikipedia (also kontrolliert Wikipedia sich über newsguard quasi selbst)

Die Aufsichtsratmitglieder spielen in den redaktionellen Vorgängen, zu denen die Überprüfung und Bewertung von Webseiten gehört,

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Newsguard will wissen, ob Anti-Spiegel vertrauenswürdig ist – Wie wohl die Antwort ausfällt? | Anti-Spiegel

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03-12-19 09:47:00,

Die Firma Newsguard hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Usern schon im Browser durch farbliche Markierungen mitzuteilen, welche Nachrichtenseiten vertrauenswürdig sind. Newsguard hat mir heute Fragen geschickt und ich veröffentliche hiermit die Korrespondenz, da ich für Transparenz einstehe.

Newsguard sagt über sich auf seiner Seite:

„NewsGuards grüne Label bestätigen die Vertrauenswürdigkeit einer Nachrichtenseite, die roten Label warnen vor Seiten, die eine versteckte Agenda verfolgen, die Unwahrheiten oder Propaganda verbreiten. So bekommen Leser mehr Kontext zu ihren Nachrichtenquellen online. (…) NewsGuard bietet zudem Medien-Steckbriefe für über 2000 Nachrichten- und Informationsseiten, die zusammen 96% des englischsprachigen Online-Engagements in den USA darstellen. (…) Nach seinem Launch in den USA wird NewsGuard in weitere Länder expandieren, um weltweit Milliarden Menschen zu erreichen, die ihre Nachrichten online konsumieren.“

Newsguard beginnt nun offensichtlich, auch deutschsprachige Nachrichtenseiten zu kategorisieren.

Heute wurde ich von Newsguard per Kontaktformular angeschrieben und ich habe auch geantwortet. Da ich stets um Transparenz bemüht bin, werde ich die Korrespondenz hier veröffentlichen und auch die Fragen, die ich an Newsguard habe.

Newsguard hat nämlich ehemalige Direktoren von US-Geheimdiensten und ehemalige Mitglieder der US-Regierung in seinem Vorstand, was sich mit dem Grundsatz der Trennung von Medien und Staat nur schwer vereinbaren lässt. Darauf habe ich in meiner Antwort hingewiesen, wie Sie unten lesen können. Sollte ich eine Antwort auf meine Fragen bekommen, so wie ich ja auch auf deren Fragen geantwortet habe, werde ich die ebenfalls veröffentlichen.

Hier die heutige Mail von Newsguard (aus Datenschutzgründen habe ich Name, Telefonnummer und Email-Adresse unkenntlich gemacht):

Sehr geehter Herr Röper,

mein Name ist Xxx Xxx. Ich arbeite für NewsGuard, ein Unternehmen, das Nachrichten-Webseiten anhand von neun journalistischen Kriterien analysiert.

Mit den unabhängigen NewsGuard-Bewertungen möchten wir Transparenz über die Glaubwürdigkeit von Online-Nachrichten herstellen und so das Vertrauen in journalistische Medien stärken. Nutzer können kostenfrei ein Plug-in in ihrem Internet-Browser einrichten, über das ihnen die NewsGuard-Labels als Qualitätssiegel angezeigt werden.

Ich analysiere im Moment Ihre Webseite anti-spiegel.ru. Dabei haben sich ein paar Nachfragen ergeben, auf welche ich eine offizielle Antwort, die möglicherweise in unsere Bewertung aufgenommen wird, suche. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir dabei kurz weiterhelfen könnten.

-Jeder Redaktion unterlaufen Fehler. Ob diese korrigiert werden, ist ein wesentliches Kriterium der NewsGuard-Analyse.

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Anti-Spiegel auf der Konferenz über Pressefreiheit in Prag mit über 100 Teilnehmern aus 25 Ländern | Anti-Spiegel

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30-11-19 09:38:00,

Vom 20. bis 22. November fand in Prag eine Medien-Konferenz über Pressefreiheit mit über 100 Teilnehmern aus 25 Ländern statt, zu der ich als Redner eingeladen war.

Das Problem der heutigen Medienlandschaft ist, dass der Mainstream nicht mit seinen Kritikern reden möchte. Es wäre interessant gewesen, wenn auch Journalisten der Mainstream-Medien gekommen wären und an Podiumsdiskussionen teilgenommen hätten. Aber der westliche Mainstream möchte unter sich bleiben und ignoriert solche Veranstaltungen. Mehr noch: In London fand in diesem Jahr eine „Globale Konferenz über Pressefreiheit“ statt, zu der Russia Today nicht einmal als Zuschauer zugelassen wurde. Das sagt schon alles über das Verständnis von Pressefreiheit im angeblich freien Westen.

Bei der Konferenz in Prag waren ca. 110 Teilnehmer aus 25 Ländern dabei und es war eine bunte Mischung aus Universitätsprofessoren, Vertretern internationaler Organisationen, wie der UNO, Journalisten und auch Bloggern.

Ich selbst habe einen Vortrag zum Thema Fake-News gehalten, in dem ich die These aufgestellt habe, dass „Fake-News“ kein neues Thema sind, sondern dass es sie schon immer gab. Früher nannte man das „Zeitungsente“. Aber vor einigen Jahren haben wohl einige Leute aufgrund des sinkenden Vertrauens der Menschen in die Medien ein neues Wort erfinden müssen, um zu suggerieren, dass man es mit einer russischen Desinformationskampagne zu tun hat. Und so wurde das Wort „Fake-News“ geboren und fand seinen Weg in alle Sprachen der Welt und nun sind für den Mainstream alle Meldungen, die ihm nicht gefallen, „Fake-News“, die wahlweise aus Russland oder von „Rechten“ oder „Linken“ in die Welt gesetzt werden.

Dabei soll es doch in einer Demokratie Meinungsvielfalt geben und dazu gehören nun einmal unterschiedliche Meinungen, die man dann hart, aber sachlich diskutieren kann. Dazu haben aber die Medien keine Lust, wie ich bereits am eigenen Leib erfahren durfte. Am 26 November zum Beispiel habe ich den Artikel „Anhörungen gegen Trump – Was die Zeugen ausgesagt und was die deutschen Medien verschwiegen haben“ veröffentlicht, der übrigens am 30. November auch als Podcast bei Ken-FM veröffentlicht wurde, und Elmar Theveßen, seines Zeichens Leiter des ZDF-Studios in Washington, fühlte sich bemüßigt, mir auf Twitter folgenden Kommentar zu schreiben: „ach herrje, falscher geht‘s nimmer. werdet Ihr aus Moskau gesponsert?

ach herrje, falscher geht‘s nimmer.

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