Flüchtlingskrise 2.0: Die Anzeichen mehren sich in Griechenland und der Türkei | Anti-Spiegel

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10-09-19 01:24:00,

Die deutsche Presse bereitet ihre Leser auf ein Ende des Flüchtlingsabkommens mit der Türkei vor. Aber die wahren Gründe dafür werden den deutschen konsequent Lesern verschwiegen.

Die Schlagzahl erhöht sich. Gab es zunächst wochenlang gar keine Berichte über das Problem mit dem Flüchtlingsabkommen mit der Türkei, so hat der Spiegel nach kaum einer Woche nun wieder einen Artikel veröffentlicht. Aber er bleibt seiner Linie, die ich schon in früheren Artikeln zu dem Thema aufgezeigt habe, treu: Er verschweigt konsequent die wahren Gründe für das drohende Desaster.

Die Gründe sind schnell erzählt: 2016 haben Brüssel und Ankara den Flüchtlingsdeal geschlossen. Darin hat sich die Türkei verpflichtet, ihre Grenzen zur EU für Flüchtlinge zu schließen und diejenigen, die es trotzdem bis nach Griechenland schaffen, aber nicht asylberechtigt sind, wieder zurückzunehmen. Die Türkei hat ihren Teil erfüllt, der Flüchtlingsstrom ist weitgehend versiegt.

Im Gegenzug hat die EU der Türkei Milliarden versprochen, um die Kosten für die Unterbringung der Flüchtlinge zu decken und sie hat der Türkei Reiseerleichterungen, also die Abschaffung der Visapflicht für Türken, versprochen.

Die EU hat aber der Visapflicht nie aufgehoben und noch nicht einmal die volle, versprochene Summe bezahlt. Die EU ist auf ganzer Linie vertragsbrüchig. Hinzu kommt noch, dass die EU der Türkei Sanktionen wegen eines Streits um Gasförderungen in der Nähe von Zypern androht, ein denkbar schlechter Zeitpunkt, für einen neuen Streit mit der Türkei.

Die Türkei hat also ganz objektiv allen Grund, das Abkommen in Frage zu stellen, bzw. nicht mehr zu erfüllen. Sie hat es drei Jahre umgesetzt, während die EU das nie getan hat und zum Dank droht die EU nun sogar mit Sanktionen.

Schon im Juli haben führende türkische Politiker mitgeteilt, dass das Abkommen nun in Frage steht und sie ihre Grenze zur EU nicht mehr so genau kontrollieren wollen. Die deutsche Presse hat darüber gar nicht berichtet, offensichtlich fürchtete man vor den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg die Folgen solcher Meldungen. Obwohl noch die Wahl in Thüringen ansteht, scheint sich das Thema aber nicht mehr unter den Teppich kehren zu lassen, zu groß ist bereits die Unruhe in Griechenland.

Die Medien suchen nun also Schuldige für das Desaster. Und da ist jeder recht, nur nicht Brüssel oder Berlin, die haben alles richtig gemacht.

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Neue Anzeichen sprechen für Inszenierung des Chemiewaffenangriffs auf das syrische Duma in 2018 | KenFM.de

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09-07-19 01:03:00,

Ein Beitrag von acTVism Munich.

In diesem von The Real News Network produzierten und von acTVism Munich ins Deutsche übersetzten Video spricht MIT-Professor Theodore Postol über den Chemiewaffenangriff von 2018 auf Duma, Syrien, und seine Zweifel am offiziellen UN-Bericht.

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Dieser Beitrag erschien am 05.07.2019 bei acTVism Munich.

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Veröffentlicht am: 9. Juli 2019

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Halb versteckte Anzeichen für die Barbarisierung in der deutschen Gesellschaft

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06-11-18 05:00:00,

Landschaft mit Aussicht bei Chemnitz. Bild: Melmak / CC0

Die Schlagzahl der schlechten Nachrichten begräbt manches unter sich, was nicht begraben sein sollte. Ein Kommentar

“Innehalten” ist so ein schönes Wort, das von Protestanten und Entspannungstrainern gern benutzt wird. “Innehalten” verheißt Einsicht beim Urlaub von der Geschwindigkeit. Aber das ist gar nicht so einfach, weil man dann manchmal sieht, was man bei höherer Geschwindigkeit einfach links liegen lassen könnte.

“Komplex Lacrima”

Kennen Sie den “Komplex Lacrima”? Ende September dieses Jahres berichtete Frontal 21, dass offenbar ein V-Mann des Berliner Verfassungsschutzes im Sommer 2015 einem damals 16-Jährigen die Reise nach Syrien zum IS finanziert hat. Flugticket und Geld waren vorhanden, der V-Mann brachte den Jugendlichen sogar zum Flughafen Tegel.

Erst an der syrischen Grenze würde der Möchtegern-Gotteskrieger von den türkischen Behörden geschnappt und nach Berlin abgeschoben. Über den V-Mann hat er heute folgende Meinung: “Er schickt Jugendliche, Kinder in den Tod. Ich weiß nicht, ob er weiß, was es heißt, wenn eine Mutter oder ein Vater ein Kind verliert. Das ist unmenschlich und kriminell, was er gemacht hat.”

Wie er für sein Himmelfahrtskommando aufgeputscht und angeworben wurde, beschreibt er in dem Bericht von “Frontal 21”. Wundert es einen noch, dass dies nur ein Detail aus dem “Komplex Lacrima” ist?

Der heißt so, weil das Bundeskriminalamt die Beobachtung der Gruppe, aus der später der Breitscheidplatz-Attentäter Anis Amri hervorging, als “Gefahrenabwehrvorgang Lacrima” bezeichnete. Der Kindersoldatenwerber Emanuel P. wurde laut “Frontal 21” vom Berliner Verfassungsschutz auf genau diese Gruppe angesetzt. Wundert es einen noch, dass der Berliner Verfassungsschutz weiterhin existieren darf?

“Frontal 21” berichtete also. Der Tagesspiegel, n-tv, rbb und andere berichteten auch, alle mit Berufung auf “Frontal 21”, alle am gleichen Tag.

Dann ging dieser spezielle Aspekt des “Komplexes Lacrima” nicht in einem Meer von Tränen, sondern von Gleichgültigkeit unter. Das Publikum hatte offenbar nicht viel Interesse daran, dass der Berliner Verfassungsschutz dem Islamismus Unterstützung gewährte, den es angeblich bekämpfte. Die Todsünde, zu diesem Zweck Minderjährige einzusetzen, änderte daran nichts.

Eine kurze Aufwallung der deutschen Volksseele?

Chemnitz. Erinnern sie sich noch an Chemnitz? Die Stadt, in der Anfang September Leute durch die Straßen gejagt wurden,

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