„Vergesst Assange nicht, sonst werdet ihr ihn verlieren!“

„vergesst-assange-nicht,-sonst-werdet-ihr-ihn-verlieren!“

16-08-19 07:30:00,

von Oscar Grenfell

In einem Tweet, der mehr als 10.000-mal geteilt wurde, schrieb Pilger:

„Vergesst Julian #Assange nicht, sonst werdet ihr ihn verlieren. Ich habe ihn im Gefängnis Belmarsh gesehen, sein Gesundheitszustand hat sich verschlechtert. Er wird schlimmer behandelt als ein Mörder: Er ist isoliert, wird unter Medikamente gesetzt, und alles, was er braucht, um sich gegen die fingierten Vorwürfe zur Auslieferung an die USA zu wehren, wird ihm vorenthalten. Ich habe jetzt Angst um ihn. Vergesst ihn nicht.“

Julians Mutter, Christine Assange, reagierte auf Pilgers Update mit einer Reihe von Tweets. Sie erklärte, sie empfinde „tiefen Schmerz und Angst“ und fügte hinzu:

„Mein Sohn, der Journalist, wurde angeschwärzt, verleumdet und neun Jahre ohne Anklage festgehalten. Man verweigert ihm ein faires Verfahren, grundlegende Gesundheitsversorgung, angemessene medizinische und zahnmedizinische Versorgung. Seit Jahren lebt er in Einzelhaft und wird gefoltert.“

Sie prangerte den „langsamen Mord“ an Assange an und machte die Regierungen der USA, Großbritanniens, Schwedens und Ecuadors, sowie die Mainstream-Medien dafür verantwortlich. Daneben verurteilte sie auch die australische Regierung, die sich weigert, ihren Sohn zu verteidigen.

Pilgers Nachricht ist der aktuellste öffentliche Hinweis auf den immensen körperlichen und psychologischen Schaden, den Assange durch seine zehnjährige politische Verfolgung erlitten hat.

Wie Jennifer Robinson, eine von Assanges Anwälte-Team, letzte Woche bestätigte, befindet sich ihr Klient weiterhin im Krankenflügel von Belmarsh, in den er Ende Mai verlegt wurde. Sie erklärte, sie sei „sehr besorgt“ um Assanges Gesundheitszustand. Vermutlich habe er aufgrund seiner siebenjährigen Arrestzeit in der ecuadorianischen Botschaft in London „bleibende Schäden“ erlitten.

Als Assange erstmals in den Krankenflügel des Gefängnisses verlegt wurde, erklärte WikiLeaks in einer öffentlichen Stellungnahme, sein Gesundheitszustand habe sich in den ersten sieben Wochen seiner Inhaftierung in Belmarsh „deutlich verschlechtert“, und er habe „dramatisch an Gewicht verloren“.

Die britischen Behörden weigern sich trotz Assanges gesundheitlicher Probleme, seine Haftbedingungen zu erleichtern. Das steht in Einklang mit dem Versuch der britischen Regierung, die Auslieferung des WikiLeaks-Gründers an die USA voranzutreiben, wo ihm wegen seiner Rolle bei der Aufdeckung amerikanischer Kriegsverbrechen, Massenüberwachungsoperationen und weltweiter diplomatischer Verschwörungen eine lebenslange Freiheitsstrafe oder Schlimmeres droht.

Im Mai wies die britische Regierung einen Bericht des UN-Sonderberichterstatters für Folter, Nils Melzer, kurzerhand zurück. Dieser war zu dem Ergebnis gekommen,

 » Lees verder

Assange darf nicht ebenfalls im Gefängnis sterben

assange-darf-nicht-ebenfalls-im-gefangnis-sterben

14-08-19 10:45:00,

Nicht wenige in den höchsten Kreisen vor allem der USA dürfte der angebliche Selbstmord des Multimillionärs und mutmaßlichen Mädchenhändlers Jeffrey Epstein in einem US-amerikanischen Gefängnis zupassgekommen sein. Derweil fristet auf der anderen Seite des Atlantiks ein anderer der Elite unliebsamer Gefangener sein Dasein im Gefängnis. Seit Mai wartet Julian Assange, der Tausende von Dokumenten über skrupellose Verbrechen vor allem von US-amerikanischen Führungsfiguren ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt hat, im Londoner Belmarsh-Gefängnis auf sein Verfahren um die Auslieferung an die USA: Julian Assange. Der frühere britische Botschafter Craig Murray ist mehr als beunruhigt. Aus dem Englischen von Susanne Hofmann.

Anmerkung Moritz Müller: Bitte beachten Sie auch den Leserbrief am Ende des Textes. Er beinhaltet Hinweise zu den aktuellen Mahnwachen, die in Deutschland für Julian Assange stattfinden. Sich hier zu beteiligen, ist wichtiger denn je!

Der höchst dubiose Tod von Jeffrey Epstein in einem US-Hochsicherheitsgefängnis ist ein weiterer triftiger Grund, Julian Assange nicht in ein solches auszuliefern – insbesondere da viele derselben Menschen, die über Epsteins Tod erleichtert sind, auch Assange gerne tot sähen.

Es besteht jedoch aller Grund zur Annahme, dass Assange bereits in Gefahr ist im Belmarsh-Hochsicherheitsgefängnis, wo er derzeit eingekerkert ist. Wie der große Journalist John Pilger vor wenigen Tagen twitterte:

Vergesst Julian #Assange nicht. Sonst verliert ihr ihn. Ich habe ihn im Belmarsh-Gefängnis gesehen und seine Gesundheit hat sich verschlechtert. Er wird schlimmer als ein Mörder behandelt, er ist isoliert, steht unter dem Einfluss von Medikamenten, und man enthält ihm das Werkzeug vor, mit dem er die falschen Anklagen in Verbindung mit der Auslieferung an die USA abwehren könnte. Ich bange um sein Leben. Vergesst ihn nicht.

Für die alarmierende Verschlechterung von Julians Gesundheitszustand in Belmarsh fehlt jede offizielle Erklärung. Niemand hält ihn wirklich für eine imminente Gefahr, so dass absolut kein Grund dafür besteht, ihn in der Einrichtung einzubuchten, in der die hartgesottenen Terroristen untergebracht sind.

Assange ficht wichtige juristische Verfahren in Großbritannien, Schweden und in den Vereinigten Staaten durch und darf doch nur zwei Stunden lang Besuch bekommen – pro 14 Tage, dazu zählt auch die Zeit, die er mit seinen drei Anwalts-Teams verbringt. All seine Besucher zeigen sich höchst beunruhigt ob seines körperlichen Verfalls und viele sind alarmiert wegen seiner offensichtlichen Orientierungslosigkeit und Verwirrtheit.

 » Lees verder

„Free Assange!“ – Prominentes Bündnis will „das Schweigen brechen“

„free-assange!“-–-prominentes-bundnis-will-„das-schweigen-brechen“

13-08-19 05:32:00,

Weiterhin sitzt der WikiLeaks-Grüner Julian Assange in einem britischen Gefängnis, seine Zukunft ist ungewiss. In den Medien ist es derweil sehr still um den Australier geworden. Ein Prominenten-Bündnis will das Schweigen nun brechen: In einer Videobotschaft formuliert es einen flammenden Appell, um an Assanges wichtige Taten zu erinnern.

Im April 2019 wurden dem australischen Whistleblower Julian Assange vom neuen ecuadorianischen Präsidenten Moreno sowohl das Asylrecht als auch die Staatsbürgerschaft entzogen. Kurz darauf wurde der Gründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks in der ecuadorianischen Botschaft von der britischen Polizei festgenommen und am 1. Mai 2019 zu einer Haftstrafe von 50 Wochen verurteilt. Seitdem ist es in den deutschen Medien still um Assange geworden.

„Wir brechen das Schweigen“

Mittlerweile haben die USA ihre Anklage unter anderem wegen der mutmaßlichen Offenlegung und Gefährdung von Geheimdienstquellen erweitert. Bei einer Auslieferung könnten Assange bis zu 175 Jahre Haft drohen, sogar eine Todesstrafe ist denkbar. Auf dieses Schicksal und auf die mutigen Taten des Wistleblowers macht nun ein breites Bündnis aus Aktivisten, Politikern, Journalisten und Politikern vehement aufmerksam. Initiiert wurde das Ganze von dem österreichischen Rapper und YouTuber Kilez More.

Unterstützer mit dem Bild des Wikileaks-Gründers Julian Assange in London (Archiv)

©
AP Photo / Frank Augstein

Die Liste der Unterstützer, die auch in dem Video zu sehen sind, liest sich wie das „Who is Who“ der deutschsprachigen Friedensbewegung. Zu sehen sind unter anderem Friedensforscher Dr. Daniele Ganser, Aktivist Reiner Braun, Moderator Ken Jebsen, Journalist Mathias Bröckers, Linke-Politiker Diether Dehm, Piraten-Politiker Bruno Kramm, Regisseur Dirk Pohlmann oder auch Musiker Marcel Wojnarowicz von „Die Bandbreite“. Das Videoportal YouTube mit Sitz in den USA hat die Sichtbarkeit des Video-Appells übrigens mittlerweile eingeschränkt.

„Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd“

Ihr gemeinsamer Appell: Die Auslieferung Assanges an die USA mit allen Mitteln zu verhindern, da der Australier dort aus ihrer Sicht einem unfairen und politisch motivierten Prozess ausgesetzt wäre. Auch könne seine Auslieferung einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen:

„Es würde bedeuten, dass jeder Journalist, der wahrheitsgemäße Informationen ans Licht bringt und veröffentlicht, in die USA zur Strafverfolgung ausgeliefert werden kann.“

Assange hatte auf der Plattform WikiLeaks Tausende von Dokumenten aus dem diplomatischen Schriftverkehr der USA veröffentlicht. Am bekanntesten ist das von der Whistleblowerin Chelsea Manning geleakte Video über den bis heute ungesühnten Mord an Reuters Journalisten im Irak,

 » Lees verder

Assange being ‘treated worse than a murderer’ in prison – John Pilger

assange-being-‘treated-worse-than-a-murderer’-in-prison-–-john-pilger

08-08-19 08:24:00,

Julian Assange is suffering from poor health as a result of mistreatment in prison, according to journalist John Pilger, who recently visited the WikiLeaks founder. Pilger said that he now fears for Assange.

Describing Assange’s “deteriorating” condition, Pilger tweeted that he was being treated “worse than a murderer” at London’s Belmarsh prison.

“[H]e is isolated, medicated and denied the tools to fight the bogus charges of a US extradition. I now fear for him. Do not forget him,” Pilger wrote.

Do not forget Julian #Assange. Or you will lose him.
I saw him in Belmarsh prison and his health has deteriorated. Treated worse than a murderer, he is isolated, medicated and denied the tools to fight the bogus charges of a US extradition. I now fear for him. Do not forget him.

— John Pilger (@johnpilger) August 7, 2019

Assange was arrested at the Ecuadorian Embassy in central London on April 11 and received a 50-week sentence for skipping bail in a Swedish investigation involving alleged sexual assault.

The 48-year-old now faces extradition to the United States, where he is charged with possession and dissemination of classified information. If found guilty, he could receive up to 175 years in prison.

Assange has been in Washington’s crosshairs for years, with his organization gaining notoriety after publishing a leaked video showing the US military attacking journalists and civilians in Iraq in July 2007. 

Also on rt.com
Julian Assange faces ‘TORTURE’ if extradited to US – UN rapporteur warns

Like this story? Share it with a friend!

 » Lees verder

Julian Assange faces ‘TORTURE’ if extradited to US – UN rapporteur warns

julian-assange-faces-‘torture’-if-extradited-to-us-–-un-rapporteur-warns

29-07-19 10:52:00,

Julian Assange will most likely be subjected to torture if he is extradited to the US, the UN special rapporteur on torture warned, revealing Assange’s current living conditions.

The UN special rapporteur on torture, Nils Melzer, visited Assange at Belmarsh Prison in London with two medical experts in May to access the extent of the ill-treatment the WikiLeaks founder has been subjected to over the years. Following the examination, Melzer wrote letters to the American, British, Ecuadorian, and Swedish governments outlining his conclusions.

In the letters, made public over the weekend, Melzer appealed to the governments of the UK and Sweden not to surrender Assange to the US justice system, where the 48-year-old will likely be “tortured.” At the same time, he demanded a fair trial for Assange from the US.

Also on rt.com
Exclusive: First VIDEO of Julian Assange in Belmarsh prison

“Given the strongly perceptible public and official prejudice held against Mr. Assange in the United States, there are serious reasons to doubt that he would receive a fair trial before an impartial judicial body as required under human rights law,” Melzer wrote.

“I underscore my most serious concern that, if Mr. Assange were to be extradited or otherwise surrendered to the United States… he would be exposed to a real risk of torture or other cruel, inhuman or degrading treatment or punishment.”

In his letters, Melzer also shed light on Assange’s prison conditions. According to his observations, the journalist is being kept in a 2-by-3-meter cell where he is locked up about 20 hours a day. He spends 30-60 minutes in the yard outside, while the rest of the time (3-4 hours) he is allowed to interact with other inmates.

Assange also lacked access to the prison library and gym, as well as access to a computer, at the time of the visit, which “severely hampers his ability to adequately prepare for the multiple and complex legal proceedings that are pending against him.”

Also on rt.com
‘Rubbish!’: Correa blasts CNN for claim that Assange made embassy into ‘command post for meddling’

The UN official also confirmed the deteriorating physical and mental health of the journalist,

 » Lees verder

Julian Assange und die Verleumdung durch CNN

julian-assange-und-die-verleumdung-durch-cnn

23-07-19 08:45:00,

Der WikiLeaks-Herausgeber Julian Assange hat eine Todsünde begangen. Er hat sich mit den Mächtigen in den USA angelegt, ihnen ein ums andere Mal die Maske vom Gesicht gezogen und ihre Verbrechen offengelegt. Um das zu sühnen, ist ihnen jedes Mittel recht. Schon 2008 legte eine Abteilung des US-Verteidigungsministeriums dar: Es gelte, eine Kampagne zu führen, um das Vertrauen zu zerstören, das WikiLeaks genießt, und Assange selbst in den Schmutz zu ziehen. Als willige Vollstrecker erweisen sich immer wieder die Massenmedien, so auch in dem aktuellen Beispiel, das die US-Journalistin Caitlin Johnstone aufgespießt hat. Übersetzung: Susanne Hofmann.

Ein neuer CNN-Artikel, der Assange diffamiert, ist selbst nach CNN-Maßstäben verblüffend unehrlich
Von Caitlin Johnstone

CNN hat einen unglaublich dreisten und unehrlichen Artikel zur Verleumdung von Julian Assange veröffentlicht. Er ist locker der ungeheuerlichste Artikel dieser Art seit dem notorisch falschen „Guardian“-Bericht über Assange und Manafort im vergangenen Jahr.

Der Text enthält kein einziges der „exklusiven” Dokumente, die angeblich seine Verleumdungen untermauern, verlässt sich vielmehr allein auf vage, unbegründete Behauptungen sowie leicht aufzudeckende Lügen, um den Wikileaks-Gründer in ein schlechtes Licht zu rücken. Um es gleich klarzumachen: Es ist eindeutig ein Diffamierungsbeitrag.

Der Artikel mit dem Titel: „Exklusiv: Sicherheitsberichte enthüllen, wie Assange die Botschaft in einen Kommandoposten für die Einmischung in Wahlen verwandelt hat”, gibt zu, ausschließlich dem Zweck zu dienen, Assanges Ruf zu schädigen. Schließlich heißt es darin völlig beweislos, Assange habe während seines Aufenthaltes in der Botschaft einmal aus Ärger Fäkalien an die Wände geschmiert“. Kein „angeblich”. Kein „behauptet die ecuadorianische Regierung.“

Verleumdung als psychologische Kriegsführung

CNN berichtet davon, als sei es eine Tatsache, ein Ereignis, von dem man weiß, dass es sich zugetragen hat. Das ist ungehöriges journalistisches Verhalten, und es ist kein Versehen. Wann immer Sie „Nachrichten”-Berichte sehen, die diese Behauptung zitieren, sind Sie Zeuge einer Standard-Verleumdungstaktik der plutokratischen Medien.

Wann immer Sie mitbekommen, dass Journalisten diese Behauptung als konkrete, verifizierte Tatsache anführen, sind Sie Zeuge besonders aggressiver und bewusster psychologischer Kriegsführung.

Die ecuadorianische Botschaft war während Assanges Aufenthalt locker das am intensivsten überwachte Gebäude der Welt, und die ecuadorianische Regierung hat Fotos von Assanges Wohnbereich an die Medien geleakt,

 » Lees verder

New CNN Assange Smear Piece Is Amazingly Dishonest, Even For CNN

new-cnn-assange-smear-piece-is-amazingly-dishonest,-even-for-cnn

16-07-19 01:02:00,

CNN has published an unbelievably brazen and dishonest smear piece on Julian Assange, easily the most egregious article of its kind since the notoriously bogus Assange-Manafort report by The Guardian last year. It contains none of the “exclusive” documents which it claims substantiate its smears, relying solely on vague unsubstantiated assertions and easily debunked lies to paint the WikiLeaks founder in a negative light.

And let’s be clear right off the bat, it is most certainly a smear piece. The article, titled “Exclusive: Security reports reveal how Assange turned an embassy into a command post for election meddling”, admits that it exists for the sole purpose of tarnishing Assange’s reputation when it reports, with no evidence whatsoever, that while at the Ecuadorian embassy Assange once “smeared feces on the walls out of anger.” Not “reportedly”. Not “the Ecuadorian government claims.” CNN reported it as a fact, as an event that is known to have happened. This is journalistic malpractice, and it isn’t an accident.

Whenever you see any “news” report citing this claim, you are witnessing a standard smear tactic of the plutocratic media. Whenever you see them citing this claim as a concrete, verified fact, you are witnessing an especially aggressive and deliberate psyop. The Ecuadorian embassy was easily the most-surveilled building in the world during Assange’s stay there, and the Ecuadorian government has leaked photos of Assange’s living quarters to the media in an attempt to paint him as a messy houseguest in need of eviction, so if the “feces on the walls” event had ever transpired you would have seen photos of it, whether you wanted to or not. It never happened.

SCOOP: New documents obtained exclusively by CNN reveal that Assange received in-person deliveries, potentially of hacked materials related to the 2016 election, during a series of suspicious meetings at the Ecuadorian Embassy in London. w/ @kguerrerocnn https://t.co/OqC9GBsIKl

— Marshall Cohen (@MarshallCohen) July 15, 2019

“New documents obtained exclusively by CNN reveal that WikiLeaks founder Julian Assange received in-person deliveries, potentially of hacked materials related to the 2016 US election, during a series of suspicious meetings at the Ecuadorian Embassy in London,” the article begins.

 » Lees verder

Top Assange Defense Account Deleted By Twitter

top-assange-defense-account-deleted-by-twitter

13-07-19 07:23:00,

By Caitlin Johnstone

One of the biggest Twitter accounts dedicated to circulating information and advocacy for WikiLeaks founder Julian Assange, @Unity4J, has been completely removed from the site. The operators of the account report that they have been given no reason for its removal by Twitter staff, and have received no response to their appeals.

Any Assange supporter active on Twitter will be familiar with the Unity4J account, which originated to help boost the wildly successful Unity4J online vigils in which well-known Assange defenders would appear to speak out against his persecution. As of this writing, the account has been gone for a day and a half.

“About 8:45am CST on Thursday July 11, one of our Unity4J Twitter team members went to retweet on the account and noticed that the account was no longer accessible,” reports pro-Assange activist Christy Dopf, one of the operators of the account. “When each of us also attempted to access the account we all received the same message ‘Account Suspended’. Twitter did not send us a reason or violation for the suspension. So an appeal was submitted. We did receive correspondence that Twitter got our request and the case is currently open. Unfortunately we do not have a timeline on how long this could take.”

I’m back on Twitter after the outage but @unity4J is still suspended – we did not receive an email or a reason for the suspension. Appeal process started. #FreeAssange #Unity4J pic.twitter.com/a14DqZaoGt

— ⏳ Christy Dopf ⏳ ✨🌓✨ (@ChristyMKD84) July 11, 2019

Speaking for myself as a vocal Assange supporter on Twitter, I can say that I’ve been following the @Unity4J account closely since its earliest days and I’ve never once seen it post anything other than highly professional-looking advocacy for Julian Assange. I’ve certainly never seen it post anything that could be construed as abusive, misleading, or otherwise in violation of any of Twitter’s posted rules.

This account’s deletion is just the latest in a long string of apparently biased actions against WikiLeaks and Assange by the immensely influential social media platform. That bias was made abundantly clear with Twitter’s ridiculous refusal to verify Assange while he was posting from his own account despite his undeniably being a significant public figure,

 » Lees verder

From Pinochet To Assange: A Tale Of Two Extraditions

from-pinochet-to-assange:-a-tale-of-two-extraditions

06-07-19 08:24:00,

The plethora of crimes committed during the military dictatorship of Augusto Pinochet in Chile between 1973 and 1990 were exactly the type of abuse of power that Julian Assange would uniquely expose through WikiLeaks. Both Assange and Pinochet have battled against extradition from the UK, with vastly different outcomes and contrasting positions taken by the UK government. Astoundingly, the UK supported Pinochet, a human-rights abuser, and persecuted Assange, a journalist who has exposed crimes of the powerful. Adding to this, the UK paid for the same barrister to defend Pinochet from extradition, and to later argue for Swedish authorities during their attempts to extradite Assange.

The reality of the UK’s role in protecting a despot and prosecuting a journalist reveals the true face of a self-perpetuating, corrupt power structure which, based in part on the perception of freedom of the press, has falsely claimed moral authority on the world stage.

The more attention we pay to the facts and history surrounding the UK’s part in the arbitrary detention of Assange and the protection of Pinochet from exposure, the more evident the corruption becomes.

Julian Assange has never been publicly charged with a crime, much less convicted of one. Last year, Swedish authorities finally dropped their investigation, years after the UK successfully pressured Swedish authorities to string out the matter in 2013. Despite all of this, Julian Assange has remained arbitrarily confined by British authorities for almost six years, according to the findings of the United Nations Working Group on Arbitrary Detention (UNWGAD).

Despite two years having passed since the UNWGAD’s findings, many remain unaware that the UK paid the prosecution costs of Sweden in its (now-withdrawn) attempt to extradite Julian Assange. As part of this, the UK paid for Clare Montgomery to be the legal representative of the Swedish government.

Counterpunch summed up the situation earlier this year: “…The last four years of Julian Assange’s effective imprisonment in the Ecuadorean embassy in London have been entirely unnecessary. In fact, they depended on a legal charade.” Likewise, legal representatives of the WikiLeaks Editor-In-Chief have repeatedly called the UK’s treatment of the publisher ‘appalling’ and “well short” of the rule of law.

 » Lees verder

Ist Julian Assange ein Journalist?

ist-julian-assange-ein-journalist?

05-07-19 07:26:00,

Der Fall Assange nahm am 23. Mai, sechs Wochen nach seiner Verhaftung in London, eine neue und dramatische Wendung. An diesem Tag gab das US-Justizministerium bekannt, die Anklage entscheidend zu erweitern und sich nun auf den „Espionage Act“, das amerikanische Spionagegesetz, zu berufen.

Dieses Gesetz wurde 1917, kurz nach dem Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg beschlossen und stellt den Verrat von militärischen Geheimnissen unter Strafe. Die Regierung wandte es in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts häufig gegen Sozialisten, Kriegsgegner und politische Dissidenten an. In den letzten Jahren, während der Amtszeiten von Obama und Trump, zielten die Ermittlungen meist auf Whistleblower, die illegale Aktivitäten der Regierung aufgedeckt hatten.

Das Spionagegesetz appelliert an die Geschlossenheit der Nation angesichts eines äußeren Feindes. Der damalige US-Präsident Woodrow Wilson warb für das Gesetz seinerzeit mit den Worten, es richte sich gegen Bürger, die „das Gift der Untreue“ verbreiteten und „die Autorität und das Ansehen der Regierung in Verruf“ brächten. Solche „Kreaturen der Untreue und Anarchie“ müssten „zerschmettert“ werden. Es gäbe zwar nicht viele von ihnen, diese aber wären „unendlich bösartig“, weshalb „die Hand unserer Macht sich über ihnen schließen“ sollte.

Die martialische Wortwahl passt gut zum aktuellen Fall, denn auch das Vergehen von Julian Assange besteht vor allem darin, das Ansehen der amerikanischen Regierung beschädigt zu haben. Genau an dieser Stelle wird es heikel, da ein Staat, der so argumentiert, nicht gleichzeitig die Pressefreiheit garantieren kann – die ja vor allem darin besteht, Dinge zu veröffentlichen, die den Mächtigen nicht gefallen.

Um diesem Widerspruch auszuweichen, erklärt das US-Justizministerium, Assange sei gar kein Journalist. Glenn Greenwald entgegnete dazu Ende Mai in der Washington Post:

„Die Pressefreiheit betrifft alle, nicht bloß eine ausgewählte, privilegierte Gruppe von Bürgern, die ,Journalisten‘ genannt werden. Wenn Ankläger selbst entscheiden können, wer unter den Schutz der Presse fällt und wer nicht, dann schrumpft die Pressefreiheit zur Freiheit einer kleinen, abgeschlossenen Priesterklasse privilegierter Bürger, die von der Regierung zu Journalisten ernannt werden. (…) Falls die Anklage gegen Assange Erfolg hat, liefert sie die perfekte Vorlage, den denkbar schlagkräftigsten Präzendenzfall, um Journalismus in den USA zu kriminalisieren. Sobald einmal etabliert ist, dass es nicht länger als Journalismus gilt, sondern als Spionage, mit Quellen zusammenzuarbeiten, um geheime Informationen zu veröffentlichen,

 » Lees verder

Candles4Assange: Catalans Celebrate WikiLeaks Founder Julian Assange’s Birthday; March For Own Freedom

candles4assange:-catalans-celebrate-wikileaks-founder-julian-assange’s-birthday;-march-for-own-freedom

03-07-19 03:03:00,

https://i2.wp.com/cdn.discordapp.com/attachments/470676943856074763/595957874740559924/DkyLcuLW4AAO8JY.jpeg?resize=720%2C540&ssl=1

By Aaron Kesel

Today, people all over the world are celebrating WikiLeaks Founder Julian Assange’s birthday, and Freedom Of Press with the campaign, but one group of people — the Catalans — are also marching in a hunger strike celebrating their independence and fighting for the freedom of their own politically imprisoned comrades.

📸🔴 VARIOS RECADOS PARA EL REGIMEN ESPAÑOL

En #Strasbourg sigue llenándose más y más gritos de 1DE OCTUBRE NI OLVI NI PERDO… LOS CARRES SERAN SEMPRE NOSTRES… ¡¡¡INDEPENDECIA!!! #FreeSpeech #FreeAssange #FreeCatalonia

⚠️VAMOS A HACERLO VIRAL⚠️ pic.twitter.com/9AmAjtuQhw

— ©halecos Amarillosᴳᴸᴼᴮᴬᴸ 🔥ʷAͤNͣOͬNͤYˡMͤOᵍUͥSͦⁿ🔥 (@ChalecosAmarill) July 1, 2019

WikiLeaks Founder Julian Assange has been imprisoned for months in Belmarsh prison, pending a hearing on extradition to the United States. Ironically, when Assange was holed up inside the Ecuadorian embassy, his internet was taken away for criticizing the treatment of the Catalan people and daring to tell the tale of their revolutionary referendum from Spain in 2017 when Spain responded by invoking article 155 of the constitution, which suspended Catalonia’s autonomy. Assange further stood with the elected Pro-Independence President, Carles Puigdemont, against his extradition to Madrid, tweeting that he would later have his internet privileges revoked, as Activist Post previously reported.

Assange also highlighted at the time that “in 1940, the elected president of Catalonia, Lluís Companys, was captured by the Gestapo, at the request of Spain, delivered to them and executed.”

Wikileaks editor @julianassange has been gagged and isolated by order of Ecuador's new president @Lenin Moreno. He cannot tweet, speak to the press, recieve visitors or make telephone calls. Ecuador demanded that he remove the following Tweet: https://t.co/uaDAEBKtwR

— WikiLeaks (@wikileaks) March 28, 2018

This is the same tweet that got Assange’s internet cut after Ecuador demanded he remove the tweet referencing foreign political prisoner Carles Puigdemont. Ecuador at the time claimed that Assange’s internet was cut “due to an alleged breach of an agreement to refrain from interfering in other states’ affairs.” WikiLeaks then stated in a tweet that Assange was never under a gag agreement,

 » Lees verder

Wir sind Julian Assange!

wir-sind-julian-assange!

03-07-19 06:46:00,

Julian Assange ist ein Dreckskerl. Das müssen Sie verstehen. Julian Assange und WikiLeaks haben die Kriegsverbrechen des US-Militärs, die Korruption der US-Regierung und die erbärmliche kriecherische Schleimerei der Konzernmedien gegenüber der Machtelite enthüllt. Wenn Sie also unserer herrschenden Klasse angehören, werden Sie dies alles ansehen als Beispiele für Dreck, wie er im Buche steht.

Ich werde gleich all die Beispiele dafür aufzählen, wie Julian Assange die Welt verändert hat — als Dreckskerl.

In einer entwickelten und vollständig ausgebildeten Gesellschaft würde die Oligarchie Assange als gefährlichen Kriminellen ansehen — was sie auch tut — und die durchschnittlichen Arbeiter und Arbeiterinnen sähen in ihm die personifizierte Gerechtigkeit — was diese jedoch nicht tun. Obwohld die Massenmedien uns dazu bringen wollten, seinen Untergang herbeizuwünschen, würden wir ihn feiern — wie einen Batman, einen Robin Hood oder einen Ozzy Osbourne; bei Letzterem meinen wir die frühen Jahre, nicht die, in denen er Hundehaufen von seinem Teppich kratzte.

Wir sind jedoch nicht entwickelt, dies ist nicht Gotham City (wo die Batman-Geschichten spielen; Anmerkung der Übersetzerin) und der Durchschnitts-US-Amerikaner kämpft nicht für die Wahrheit. Viele US-Amerikaner bejubeln die Inhaftierung Assanges. Sie glauben den konzernhörigen, plutokratischen TV-Sprechern und sehnen die Tage herbei, an denen wir nicht länger von den Verbrechen gegen die Menschlichkeit und gegen die Wirtschaft hören müssen, die unser Land beziehungsweise unsere Banker begehen. Unterbewusst glauben sie wohl, dass ein Leben, in dem wir ohne Unterlass von reichen Gaunernn ausgenutzt werden und dies dank der gründlichen Anstrengungen eines exzentrischen Australiers erfahren, schlimmer sei als ein Leben, in dem wir ohne Unterlass von reichen Gaunern ausgenutzt werden, aber nichts darüber wissen.

„Ignoranz ist ein Segen“ ist das meditative Mantra der Vereinigten Staaten von Amerika.

Julian Assange wurde nun verhaftet und in einem britischen Gefängnis weggesperrt. Die US-Regierung will seine Auslieferung für das Verbrechen, die Verbrechen unserer Regierung enthüllt zu haben — offiziell wird das jedoch nicht zugegeben. Nahezu jede Regierung unseres Planeten verachtet den Mann dafür, den Prozess der Herrschaft über die ungewaschenen Massen transparent zu machen — wenngleich das Niveau der „Gewaschenheit“ dank der aggressiven Marketing-Kampagnen einiger Shampoo-Hersteller durchaus gestiegen ist.

Es käme für die kreischenden Konzern-Nachrichten aktuell politisch ungelegen, uns Bürger daran zu erinnern, was genau WikiLeaks für uns getan hat. Sie werden also die nachfolgend aufgeführte Liste der WikiLeaks-Leistungen nicht im Konzernmedien-Äther finden — genauso wie die Mainstream-Medien nicht jeden Bericht über Chelsea Mannings Gerichtsverfahren mit einer Auflistung der Kriegsverbrechen begannen,

 » Lees verder

‘Free Assange’: Irish MEPs wear T-shirts supporting WikiLeaks founder on first day in EU Parliament

‘free-assange’:-irish-meps-wear-t-shirts-supporting-wikileaks-founder-on-first-day-in-eu-parliament

02-07-19 08:26:00,

As the European Parliament reopened in Strasbourg on Tuesday, two freshly elected Irish MEPs marked the occasion by donning T-shirts supporting WikiLeaks founder Julian Assange in the parliament chamber.

Independent politicians Mick Wallace and Clare Daly put all their new colleagues on notice with the eye-catching garments which featured a striking image of Assange, gagged with a US flag, emblazoned across their chests.

Also on rt.com
Farage’s Brexit Party MEPs turn their backs on EU anthem during parliament opening ceremony

“Assange is in prison because he exposed the ugliness of US Foreign Policy. Anyone who cares about a free independent media should challenge the treatment of Julian Assange,” Wallace wrote on Twitter.

The politicians also carried signs saying “End fortress Europe” and “Since 2015 over 10,000 migrants have died in the Mediterranean.” Daly added that the pair were taking up their seats in Strasbourg to “expose European ‘democracy.’”

Both Wallace and Daly were members of Ireland’s parliament, Dáil Éireann, before being elected to Europe. They have both championed Assange and the work of WikiLeaks, and met the whistleblower in 2013 while he was in the Ecuadorian Embassy in London.

It was far from the only act of political defiance on a turbulent opening day for the new session of the European Parliament. Thousands of Catalan separatists demonstrated outside the parliament building in support of three of their own MEPs who are blocked by Madrid from taking office. Inside, members of the Brexit Party turned their backs on the EU anthem during the opening ceremony.

Like this story? Share it with a friend!

 » Lees verder

Assange lawyer reveals Pentagon behind pursuit of Wikileaks publisher

assange-lawyer-reveals-pentagon-behind-pursuit-of-wikileaks-publisher

21-06-19 10:25:00,

A lawyer for WikiLeaks’ Julian Assange has confirmed that the Pentagon – not the White House or any other government agency whose secrets he leaked – was driving the nearly decade-long campaign to destroy the publisher.

After asking officials at the Obama administration if they “really wanted” the publisher for whistleblowers and warning that “there are dangerous precedents here,” Assange lawyer Geoffrey Robertson said they responded:

We don’t want him, but the Pentagon does, and the Pentagon may eventually get its way.

Robertson’s “high connections” got him an audience with Obama administration insiders after he learned of the secret grand jury they had convened against Assange in 2010, he told Phillip Adams on ABC’s Radio National on Thursday. When Robertson warned them of the First Amendment implications of charging a publisher under national security laws, however, they already knew what kind of precedent it would set.

While the Obama administration charged more leakers under the Espionage Act than all previous presidents combined, it never attempted to wield the law against a publisher.

And the Pentagon has finally gotten its way. British Home Secretary Sajid Javid signed a request for a US extradition order earlier this month, and Assange will face a full extradition hearing in February.

Also on rt.com
Ecuador confident that US won’t execute Assange, but what about spending 175yrs in prison, instead?

He is charged with 17 violations of the Espionage Act, including obtaining and disclosing national defense information, plus an earlier count of conspiracy to commit computer intrusion, concerning a massive trove of classified documents given to WikiLeaks by military intelligence analyst Bradley (now Chelsea) Manning. The Iraq and Afghanistan War Logs, as they were titled for publication, exposed US atrocities including the torture of detainees and murder of civilians and constituted the largest leak of military secrets in US history.

If he is found guilty – and it is highly unlikely that the Eastern District of Virginia court where he will be tried and where no “national security” defendant has ever won a case, will acquit him – he faces 170 years in prison.

 » Lees verder

Assange will never see fair trial amid ‘industrial-grade demonization campaign’ – Max Blumenthal

assange-will-never-see-fair-trial-amid-‘industrial-grade-demonization-campaign’-–-max-blumenthal

15-06-19 08:25:00,

The persecution of Julian Assange, aided and abetted by the silence of the US media, is a “warning shot” to journalists who are openly critical of the US national security state, journalist Max Blumenthal tells RT.

I see no hope for him receiving a fair trial in a US court,” Blumenthal says, pointing out that not only the US government but its media has mustered only a “muted response” to “one of the most disturbing assaults on journalism and the First Amendment in my lifetime.”

Also on rt.com
Journalists silent on Assange’s plight are complicit in his torture and imprisonment

Assange is being made to suffer for “revealing the dirty secrets of the US national security state,” he adds. Not only the 2010 revelations of US war crimes in Afghanistan and Iraq, but “Wikileaks’ role in embarrassing Hillary Clinton’s 2016 presidential campaign” have been used to turn the world against him, fueling “an industrial-grade campaign of demonization and disinformation.”

But “those of us who report critically on the machinations of the US national security state” must not give in to the intimidation campaign, Blumenthal writes. “We should respond not with caution or fear, but by redoubling our efforts.”

Like this story? Share it with a friend!

 » Lees verder

Assange in better health, but unlikely to face a fair trial – journalist Patrick Henningsen

assange-in-better-health,-but-unlikely-to-face-a-fair-trial-–-journalist-patrick-henningsen

14-06-19 02:35:00,

With WikiLeaks co-founder Julian Assange facing a full US extradition hearing, reporter Patrick Henningsen managed to get a glimpse at the wanted journalist during a court appearance in London.

After a preliminary hearing at London’s Westminster Magistrates’ Court in London, Assange’s full hearing will likely take place in February of next year. Assange appeared in court briefly via video link from Belmarsh Prison, where he is currently serving a 12-month sentence for skipping bail in 2012.

Prior to Friday’s appearance, concerns had been raised over Assange’s ill health after the 47-year-old was too ill to attend the last hearing regarding the US extradition request in May.

“I would say his health looks physically vastly improved,” Henningsen told RT. “He has gained some weight back, his hair was combed well, he has a beard.

“Mentally, he’s clearly been under some duress… but that’s because he’s trying to process everything that was coming through this small video pipeline.”

The US Justice Department has filed 18 charges against Assange, including a charge of conspiracy for publishing classified documents leaked by US Army whistleblower Chelsea Manning in 2010. If convicted, Assange faces up to 175 years behind bars.

Also on rt.com
‘This is about shutting down dissent’ – John Pilger on Assange US extradition case (VIDEO)

“There’s certainly a strong argument to be made [that he won’t face a fair trial],” Henningsen continued, adding that the US’ position that the Manning leaks endangered the lives of American troops and agents remains a hypothetical one unsupported by factual evidence. No hard proof of this harm was produced during the trial of Manning in 2013, and none has been presented since.

“All they brought forward was hypotheticals,” he said. “[The US’ case is] relying heavily on reframing and redefining Julian Assange as a spy and a cyber terrorist and not a journalist, and WikiLeaks as a hostile foreign intelligence agency and not a media outlet.”

Subscribe to RT newsletter to get stories the mainstream media won’t tell you.

 » Lees verder

Assange: Verhandlung über Auslieferung an die USA erneut vertagt

assange:-verhandlung-uber-auslieferung-an-die-usa-erneut-vertagt

14-06-19 02:35:00,

Am heutigen Freitag gab es wieder eine Anhörung zum Auslieferungsantrag der USA gegen Julian Assange. Die Anhörung war Anfang letzter Woche vom 12. Juni auf den 14. Juni verlegt worden sowie von Westminster nach Belmarsh und vor wenigen Tagen wieder zurück nach Westminster. Wegen seines schlechten Gesundheitszustandes war Julian Assange wieder nur per Videozuschaltung anwesend. Vor dem Gericht äußerten sich Assanges Anwältin Jennifer Robinson und der australische Journalist John Pilger zu der Verhandlung. Ein Bericht von Moritz Müller.

Eine Dame aus Paris erzählte mir vor zwei Tagen vor dem Australia House in London, dass die kurzfristige Verlegung des Termins dazu geführt hat, dass die geplante Busladung französischer Gelbwesten nicht zur Unterstützung anreisen konnte. Dies ist ein weiteres Detail in der merkwürdigen Anwendung der Justiz im Fall Assange.

Dies unterstrich auch Jennifer Robinson, als sie sagte, dass der erlaubte Kontakt zwischen ihr und ihrem Mandanten so minimal sei, dass es schwer sei, Julian Assange mit den nötigen Dokumenten zu versorgen. Auch ein Laptop wird ihm verwehrt und so kann er sich nur unzureichend auf die Verhandlungen vorbereiten. Erneut wies die Rechtsanwältin auf den besorgniserregenden Gesundheitszustand von Assange hin und dass er sich noch immer auf der Krankenstation in Belmarsh befindet. Sie erwähnte den hohen psychologischen Druck, dem Julian Assange ausgesetzt ist. Das gestrige Statement des britischen Innenministers trägt hier sicher einen Teil dazu bei.

Interessant ist auch, wenn man den Artikel genau liest und mit früheren Berichten vergleicht, dass Sajid Javid nur bedingt Ahnung zu haben scheint, wovon er spricht, oder dass er dies auf jeden Fall eher schlecht kommunizieren kann. Ganz zu schweigen davon, dass seine Aussage auch einer Vorverurteilung gleichkommt. Dieser Mann ist übrigens auch im Rennen für den Posten des britischen Premierministers.

Das eigentliche Ergebnis des heutigen Termins ist, dass die Verteidigung Ende Juli mit weiteren Details zum Fall ausgestattet wird und dass die erste inhaltliche Anhörung nicht vor Ende Februar 2020 stattfinden wird. Es kann gut sein, dass bei dieser langfristigen Herangehensweise Großbritannien nicht mehr der Jurisdiktion des Europäischen Gerichtshofs untersteht, wenn der Gang durch die weiteren Instanzen gegangen ist, und dieser somit als letzte Instanz entfällt. Auch Assanges prekärer Gesundheitszustand wird auf so lange Sicht wohl in Gefangenschaft auch nicht besser.

Julian Assanges Freund,

 » Lees verder

Assange case proved US press ‘doesn’t believe in free speech’ – professor

assange-case-proved-us-press-‘doesn’t-believe-in-free-speech’-–-professor

14-06-19 08:55:00,

American journalists “go out of their way to disparage” Julian Assange of WikiLeaks because he makes them ashamed of their own failure to challenge the “eternal war footing” of the US, human rights professor Dan Kovalik told RT.

I don’t believe that the press in this country believes in free speech. This is one of the most compliant presses in the world, especially when it comes to foreign policy,” Kovalik said on Thursday. “They are unquestioning of the US’ eternal war footing and that is exactly what Assange has challenged and that is why they have taken great umbrage at Assange.”

Pointing out that the American press was responsible for spreading the “weapons of mass destruction” and Gulf of Tonkin disinformation that served as pretexts for wars in Iraq and Vietnam, he added that Assange’s own willingness to “challenge those types of lies” makes US journalists “ashamed,” so they attack him at every opportunity.

The press in the US in particular has been very happy to use Assange’s work and the cables he has revealed for their news stories while at the same time going out of their way to disparage him and to deny that he’s even a fellow journalist,” Kovalik said.

The biggest threat posed by Assange and WikiLeaks, Kovalik added, is that they “exposed the massive [US] war crimes throughout the world, and that type of exposure is in the minds of our leaders unforgivable, and they will make him pay for that.”

Also on rt.com
British Home Secretary signs extradition order to send Julian Assange to US

UK Home Secretary Sajid Javid signed an extradition request on Thursday to send Assange to the US, where he will stand trial on 17 violations of the Espionage Act and one count of conspiring to unlawfully access a Pentagon computer. His case is the first attempt by the US to charge a publisher under the law.

Like this story? Share it with a friend!

 » Lees verder

Wenn Julian Assange doch nur ein Russe wäre: Die Medien und das Messen mit zweierlei Maß

wenn-julian-assange-doch-nur-ein-russe-ware:-die-medien-und-das-messen-mit-zweierlei-mas

13-06-19 12:32:00,

Die Solidarität westlicher Medien mit dem russischen Journalisten Iwan Golunow ist zu begrüßen. Vergleicht man diesen Aufwand jedoch mit dem dröhnenden Schweigen zu Julian Assange, so ist dieser Kontrast skandalös und nur ideologisch zu erklären. Von Tobias Riegel.

Die Freilassung des russischen Journalisten Iwan Golunow ist rundum zu begrüßen. Auch die große Anteilnahme westlicher Medien an dem Fall ist prinzipiell positiv. Bedenklich wird die breite Berichterstattung zugunsten eines bedrängten pro-westlichen Journalisten erst, wenn man diesen Aufwand mit der ausbleibenden Solidarität vergleicht, die Julian Assange von seinen medialen „Kollegen“ erfährt.

Die Unterscheidung nach Freund und Feind beschädigt Solidaritäts-Aktionen

Hier wird nicht unbesehen von Person und Ideologie Unterstützung geboten, das macht der Vergleich Assange/Golunow deutlich: Wer wie Julian Assange journalistisch das eigene (westliche) Bett beschmutzt, sollte auf die Hilfe großer westlicher Medien nicht bauen – auch wenn diese Medien auf den Leistungen von Assange ihre größten Stories der jüngeren Vergangenheit aufgebaut haben, wie die NachDenkSeiten hier beschrieben haben.

„Viele Medien verdanken mutigen Akteuren wie Julian Assange die größten Storys der letzten Jahrzehnte. Medien wie „Spiegel“, „Guardian“ oder „New York Times“ haben Assange und Edward Snowden jedoch erst für ihren Ruhm benutzt, dann teils als „Staatsfeinde“ diffamiert und sie weitgehend – in ihren jeweiligen Asylen in London und Moskau – medial begraben.“

Die Ungleichbehandlung zwischen Assange und Golunow und die vorgenommene ideologische Unterscheidung nach Freund und Feind entwertet teilweise auch Solidaritäts-Aktionen wie die nun erlebte: Der Verdacht, hier solle einmal mehr die Floskel von der Pressefreiheit gegen die russischen „Machthaber“ instrumentalisiert werden, droht den sehr positiven Akt der Solidarität zu beflecken.

Golunow kann nichts für die westliche Instrumentalisierung

Für diese mutmaßliche Instrumentalisierung kann der bedrängte Journalist Golunow nichts – er ist bei dem Vorgang Spielball beider Seiten: Die russischen Offiziellen wollten ihn mutmaßlich zunächst einschüchtern, können sich nun aber (nach der „Begnadigung“) positiv als einsichtig präsentieren. Geklärt werden muss noch, von wem genau die Verhaftung ausging. Die russlandkritischen Medien im Westen dagegen fanden in der Causa Golunow eine Vorlage, um das gewohnte Feuerwerk an moralisch aufgeladenen und heuchlerischen Phrasen von der Pressefreiheit und dem „Kampf der Zivilgesellschaft“ in Russland abzubrennen. Für beide Handlungen kann und darf man Golunow nicht verantwortlich machen.

Hintergrund: Wenige Tage nach seiner Festnahme und nach einer Welle internationalen Protests ist der russische Journalist Iwan Golunow am Dienstag aus seinem Hausarrest entlassen worden.

 » Lees verder

Actions For Assange: Ideas And Examples Of How To Help (Guest Blog By Elizabeth Lea Vos)

actions-for-assange:-ideas-and-examples-of-how-to-help-(guest-blog-by-elizabeth-lea-vos)

07-06-19 07:10:00,

Hi everyone! I’ve never featured a guest blog before, but when I saw this excellent article by Elizabeth Lea Vos I immediately asked her for permission to republish it on my platform. For months I’ve seen supporters of Julian Assange and WikiLeaks stressing out about the question, “What can I do?” Vos has put together the most thorough answer to that question that I have seen thus far, and everyone should read and be aware of it. Enjoy!

~ CJ

Image via Somerset Bean, used with permission.

One of the most common questions we receive during the weekly Unity4J vigils goes something like: “how can I help? I feel powerless” or “what can I do?”

While it is impossible to provide a comprehensive list of all possible actions, I am creating this basic inventory of examples and ideas to provide some kind of answer for those who ask similar questions now and in the future. The following is my own opinion and is not endorsed by anyone outside of myself.

  • Join in at a vigil/protest in your area, especially if you are in the UK. You can find vigil times and locations in the UK via Wiseupaction.info, and in locations around the globe via the Socialist Equality PartyUnity4J and many others.

kayesem.jpg

Image via Kayesem on Twitter, used with permission.

  • If you create a new event in your area, use the hashtag #FreeAssangeRally on social media so that others can find you more easily. Other relevant hashtags to use include #FreeAssange and #NoUSExtradition. Remember to make the time, date, city, and meeting place clear when organizing and advertising your event, and if possible, try to contact the media to gain coverage of the action.
  • If there are no vigils near you and you feel a new stand-alone event in your area would be unsuccessful, you can always raise your voice by participating in other events, like Pride Parades, as Shona Davidson effectively did! Piggybacking onto other established gatherings/marches/celebrations may be helpful in spreading awareness to a large group of people.

 » Lees verder

Anhörung zu Auslieferung von Assange an USA verlegt

anhorung-zu-auslieferung-von-assange-an-usa-verlegt

07-06-19 06:25:00,

Wikileaks hat heute in einem Tweet bestätigt, dass die für den 12. Juni geplante Anhörung zum Auslieferungsantrag der USA im „Fall“ Assange auf den 14. Juni verlegt worden ist. Es wurde keine Begründung genannt. Die räumliche Verlegung nach Belmarsh hat wohl offiziell, mit dem sehr schlechten Gesundheitszustand von Julian Assange zu tun. Die Verlegung macht es für Unterstützer, die ihre Anreise oder Unterkunft schon gebucht haben, natürlich schwerer, dabei zu sein. Dies ist eine weitere Windung, in der nicht enden wollenden Justizsaga um Julian Assange, und auch Chelsea Manning. Von Moritz Müller

Chelsea Manning weigert sich weiter standhaft, vor einem Gericht in den USA auszusagen. In diesem geheimen Verfahren wollen die US-Strafverfolgungsbehörden Informationen aus Ihr herauspressen, von denen sie behauptet, dass sie diese entweder nicht hat, oder aber, dass sie diese schon vor nunmehr fast zehn Jahren preisgegeben hat und wofür sie auch schon sieben Jahre im Gefängnis saß, bevor die 35-Jahre-Haftstrafe vom damaligen Präsidenten Obama ausgesetzt, aber nicht aufgehoben wurde.

Dass Manning und Assange unter harten Bedingungen eingekerkert sind, de facto für ihre Berichte über Kriegsverbrechen der USA, in den von den USA gemeinsam mit dem Vereinigten Königreich angezettelten Kriegen, wirkt wie eine infame Ironie, wenn man sich die Behandlung anschaut, die ein US-Soldat erfährt, dem wirkliche Verbrechen, wie Mord und Totschlag zur Last gelegt werden.

Es sieht so aus, als „überlege“ US-Präsident Trump zur Zeit, ob er angebliche und verurteilte Kriegsverbrecher begnadigen solle. Leider sind diese Geschehnisse nicht neu auf dieser Erde, Carl von Ossietzky wurde jahrelang in Konzentrationslagern malträtiert, während führende Nazis, wie Klaus Barbie oder Alfred Mengele, mit Hilfe des Vatikans und der West-Alliierten nach dem zweiten Weltkrieg über sogenannte Rattenlinien entkommen konnten.

Umso wichtiger ist es, dass wir uns Alle weiterhin für Manning, Assange und alle weiteren Kämpfer für Pressefreiheit und Menschenrechte einsetzen.

 » Lees verder

Julian Assange Writes A Letter To Supporters From British Prison, Here Is What He Said

julian-assange-writes-a-letter-to-supporters-from-british-prison,-here-is-what-he-said

07-06-19 06:20:00,

By John Vibes

Julian Assange is seriously ill as he awaits extradition for charges that could land him in jail for the rest of his life. According to reports from the Swedish and Danish speaking press last week, Assange is currently being held in the hospital ward of “Belmarsh,” the UK’s most notorious prison. Belmarsh has been called “Britain’s Guantanamo Bay,” since prisoners accused of terrorism are typically sent there.

Amid speculation about the embattled journalist’s health, independent journalist Gordon Dimmack received a letter that was attributed to Assange. Dimmack was one of many people to write Assange since his arrest, but he was nervous about revealing the response to the public because he was unsure if it was authentic.

However, in recent weeks, other supporters who have written to Assange have also received responses, all written in handwriting that bears an extremely close resemblance to that of the WikiLeaks founder, according to The Canary.

In the letter to Dimmack, Assange said:

I have been isolated from all ability to prepare to defend myself: no laptop, no internet, ever, no computer, no library, so far, but even if I get access it will be just for half an hour, with everyone else, once a week. Just two visits a month and it takes weeks to get someone on the call list and a Catch-22 in getting their details to be security screened. Then all calls except lawyers, are recorded and calls are max 10 minutes and in a limited 30-min window each day in which all prisoners compete for the phone. And credit? Just a few pounds a week and no one can call in.

The other side? A superpower that has been preparing for 9 years with hundreds of people and untold millions spent on the case. I am defenseless and am counting on you and others of good character to save my life.

I am unbroken, albeit literally surrounded by murderers, but the days when I could read and speak and organize to defend myself, my ideals, and my people are over until I am free!

 » Lees verder

Assange war erst der Anfang!

assange-war-erst-der-anfang!

05-06-19 03:17:00,

Jetzt rächt sich für die etablierten Medien, dass sie die zunehmende Zensur der sozialen Medien unter dem Deckmantel der Bekämpfung von Hasssrede und Fake News nur halbherzig und die infame Verfolgung von Julian Assage gar nicht anprangerten und bekämpften. Schon betätigen sich alle wichtigen Plattformen der sozialen Medien als Zensoren in staatlichem Auftrag und Google als Reichweitenunterdrücker für Unbequeme.

Weil die CDU-Chefin empört ist, dass einige YouTuber sich vor der Europawahl gegen die CDU ausgesprochen haben, wollen nun einige in ihrer Partei und die Landesmedienanstalten anfangen, YouTuber zu beaufsichtigen.

Aber nun geht es an die großen Zeitungen und andere große Medienhäuser.

Seit die US-Regierung Assange wegen Spionage anklagen und mehrfach lebenslänglich einsperren will, weil er unter anderem Videos von US-Soldaten veröffentlichte, die zum Spaß vom Helikopter aus eine massenmörderische Jagd auf Zivilisten veranstalteten, sind sogar die großen US-Zeitungen aufgewacht.

Sie merken und beklagen nun, dass man auf diese Weise fast das gesamte (echte) investigative Geschäft der Medien kriminalisieren und ausmerzen kann. Reichlich spät, nachdem sie jahrlang Assange entweder totgeschwiegen, oder ihn, ganz aus der Perspektive der Mächtigen, wie einen Volksfeind verunglimpft haben.

Vorzeigedemokratien wie Schweden und Großbritannien haben aktiv mitgemacht und machen weiter mit bei dieser Verhöhnung des Rechts und der Unterdrückung der Pressefreiheit und der Menschenrechte.

In Paris wurde die Journalistin der führenden Tageszeitung Le Monde, Ariane Chemin, von Sicherheitsbehörden verhört und mit Zuchthaus bedroht, weil sie eine Serie von Artikeln über Gewalttätigkeiten von Präsident Macrons Leibwächter veröffentlichte, die letztlich zu einigen Rücktritten führten.

Auch der Geschäftsführer von Le Monde wurde vom Generaldirektorat für innere Sicherheit verhört und eingeschüchtert. Insgesamt wurden in letzter Zeit acht Journalisten verhört, die Unbequemes veröffentlichten, etwa über Waffenlieferungen an Saudi Arabien und Jemen.

Und in Deutschland? Hier gibt es den Referentenentwurf des Innenministeriums für ein Gesetz, das es den deutschen Inlands- und Auslandsgeheimdiensten ausdrücklich erlaubt, Server, Computer und Smartphones von Verlagen, Rundfunksendern sowie freiberuflichen Journalistinnen und Journalisten zu hacken, verschlüsselte Kommunikation abzufangen und verdeckt nach digitalen Daten zu suchen.

Reporter ohne Grenzen warnt, dass damit eine Säulen der Pressefreiheit in Deutschland, das Redaktionsgeheimnis, fallen würde:

Während es pro forma verboten bliebe, mit einer physischen Redaktionsdurchsuchung die Identität journalistischer Quellen zu erlangen,

 » Lees verder

Julian Assange and the Unrelenting State – Global Research

julian-assange-and-the-unrelenting-state-–-global-research

01-06-19 04:56:00,

We are seriously worried about the condition of Julian Assange. He was too unwell to appear in court yesterday, and his Swedish lawyer, Per Samuelson, found him in a state where he was unable to conduct a conversation and give instructions. There are very definite physical symptoms, particularly rapid weight loss, and we are not satisfied that genuine and sufficient diagnostic efforts are being made to determine the underlying cause.

Julian had been held for the last year in poor, highly confining and increasingly oppressive conditions in the Ecuadorean Embassy and his health was already deteriorating alarmingly before his expulsion and arrest. A number of conditions, including dental abcesses, can have very serious consequences if long term untreated, and the continual refusal by the British government and latterly the Ecuadoreans to permit him access to adequate healthcare while a political asylee was a callous denial of basic human rights.

I confess to feeling an amount of personal relief after his arrest that at least he would now get proper medical treatment. However there now seems to be no intention to provide that and indeed since he has been in Belmarsh his health problems have accelerated. I witnessed enough of the British state’s complicity in torture to know that this may be more than just the consequence of unintended neglect. That the most lucid man I know is now not capable of having a rational conversation is extremely alarming.

There is no rational reason that Assange needs to be kept in a high security facility for terrorists and violent offenders. We are seeing the motive behind his unprecedented lengthy imprisonment for jumping police bail when he entered political asylum. As a convicted prisoner, Assange can be kept in a worse regime than if he were merely on remand for his extradition proceedings. In particular, his access to his lawyers is extremely restricted and for a man facing major legal proceedings in the UK, USA and Sweden it is impossible, even were he healthy, for his lawyers to have sufficient time with him adequately to prepare his cases while he is under the restrictions placed on a convict. Of course we know from the fact that, within three hours of being dragged from the Ecuadorean Embassy,

 » Lees verder

Julian Assange zu krank für Gerichtstermin

julian-assange-zu-krank-fur-gerichtstermin

31-05-19 04:10:00,

Julian Assange konnte den gestrigen Gerichtstermin an dem er per Video teilnehmen sollte nicht wahrnehmen, denn er ist in den letzten Tagen in den Krankenhaustrakt des Belmarsh Gefängnis verlegt worden. Es ist nicht ganz klar wann dies geschah, denn die Nachrichten hierzu sickerten nur tröpfchenweise an die Öffentlichkeit, und wurden zuerst nur in wenigen skandinavischen Zeitungen kolportiert. Assanges schwedischer Rechtsanwalt Per Samuelson sagte dass er seinen Mandanten letzten Freitag in Belmarsh getroffen habe und dieser zu schwach gewesen sei um eine sinnvolle Unterhaltung zu führen. Die daraufhin beantragte Verlegung eines Gerichtstermins in Uppsala, über eine Auslieferung an Schweden am 3. Juni wurde von den schwedischen Behörden abgelehnt. Eine Übersicht von Moritz Müller

Ein pikantes Detail hierzu ist auch, dass die relevanten juristischen Dokumente noch nicht in englischer Sprache an Julian Assange übermittelt worden sind, und dies wohl auch erst am 10. geschehen soll. Die stellvertretende schwedische Generalstaatsanwältin Eva-Marie Persson sagte in der Upsala Nya Tidning, Julian Assange müsse nur den Inhalt des Haftbefehls kennen, aber man müsse ihm keine Fassung übermitteln die er lesen könne.

Bei meiner Recherche zu den den Vorwürfen aus Schweden wegen angeblicher sexueller Vergehen, stieß ich auf die hochinteressante und gut gemachte Dokumentation „Sex, Lies and Julian Assange“ des australischen Senders ABC aus dem Jahre 2012. Nachdem ich mir diese Sendung (leider nur auf Englisch, wie die meisten Links im heutigen Artikel, da es auf Deutsch einfach sehr wenig gibt) angeschaut hatte, wunderte ich mich wieso in Schweden über die Wiederaufnahme des Verfahrens gegen Julian Assange gesprochen wird, denn es werden in der Sendung von ABC doch sehr viele, sehr stichhaltige Fragen aufgeworfen, die das Verfahren in einem sehr fragwürdigen Licht erscheinen lassen. Die Untersuchungen gegen Assange wurden dann im Jahre 2017 auch eingestellt ohne das Anklage erhoben wurde.

Um dieser Diskrepanz auf den Grund zu gehen, schrieb ich einige Emails, und daraufhin meldete sich Andrew Fowler bei mir, der 2012 der Reporter in der betreffenden Sendung war. In unserem Telefonat untermauerte er nochmals sehr überzeugend, dass im Fall Assange vieles nicht mit rechten Dingen zugegangen ist, und dass das was in der Sendung dargestellt wird, auch nach fast sieben Jahren nicht widerlegt ist. Nach seinen Worten ist Julian Assange nicht vor den schwedischen Strafverfolgungsbehörden geflohen,

 » Lees verder

Assange as free to leave as someone ‘on a rubber boat in a sharkpool’ – UN’s Melzer destroys Hunt

assange-as-free-to-leave-as-someone-‘on-a-rubber-boat-in-a-sharkpool’-–-un’s-melzer-destroys-hunt

31-05-19 01:57:00,

After finding that Julian Assange displayed symptoms of “prolonged psychological torture,” UN Special Rapporteur Nils Melzer has traded barbs with the UK’s Foreign Secretary Jeremy Hunt over the WikiLeaks founder’s persecution.

“This is wrong. Assange chose to hide in the embassy and was always free to leave and face justice,” British Secretary of State for Foreign Affairs Hunt tweeted less than an hour after Melzer gave his statement on Assange’s condition, insinuating that Assange’s time in the Ecuadorian embassy in London was somehow voluntary.

This is wrong. Assange chose to hide in the embassy and was always free to leave and face justice. The UN Special Rapporteur should allow British courts to make their judgements without his interference or inflammatory accusations. https://t.co/s0UtMN5pU0

— Jeremy Hunt (@Jeremy_Hunt) May 31, 2019

“The UN Special Rapporteur should allow British courts to make their judgments without his interference or inflammatory accusations,” Hunt added.

Melzer quickly fired back in a rather creative fashion, saying: “With all due respect, Sir: Mr Assange was about as ‘free to leave’ as someone sitting on a rubber boat in a sharkpool.” He also reiterated comments that the British justice system had failed to show the “impartiality and objectivity required by the rule of law.”

With all due respect, Sir: Mr Assange was about as „free to leave“ as a someone sitting on a rubberboat in a sharkpool. As detailed in my formal letter to you, so far, UK courts have not shown the impartiality and objectivity required by the rule of law.

— Nils Melzer (@NilsMelzer) May 31, 2019

Melzer drew on his two decades’ experience working with prisoners of war and political prisoners when assessing Assange’s deteriorating mental state, which was further exacerbated by a lack of adequate medical care for several years.

The UN special rapporteur on torture also stated that Assange appeared agitated, stressed and was unable to cope with the complexities of his legal case, for which he failed to testify via video link Thursday citing health issues.

Also on rt.com
‘Grave concerns’: Assange can barely talk, moved to prison hospital,

 » Lees verder

Julian Assange Is Being Murdered By The British Because Washington Wants Him Dead But Doesn’t Have A Case Against Him – PaulCraigRoberts.org

julian-assange-is-being-murdered-by-the-british-because-washington-wants-him-dead-but-doesn’t-have-a-case-against-him-–-paulcraigroberts.org

30-05-19 01:14:00,

Julian Assange Is Being Murdered By The British Because Washington Wants Him Dead But Doesn’t Have A Case Against Him

Caitlin sums it up:  https://russia-insider.com/en/are-assanges-jailers-trying-kill-him-hes-so-ill-he-cant-speak-properly/ri27153 

“We have been watching the slow-motion assassination of Julian Assange. They have been choking him to death by tactical psyops, siege tactics, and wilful neglect as surely as if they placed a noose tied around his neck, not just in Belmarsh Prison but in the embassy as well. The only difference between his execution and someone on death row is the same as the difference between covert and overt warfare, which makes sense because the intelligence, judicial and military agencies who are carrying out his death sentence operate within the same power structure which carries out war. First came the smears (propaganda), then came the siege (sanctions), and they staged their coup (dragged him out of the embassy) and now they’ve got him in their clutches and they can do what they want behind closed doors. That’s how you kill a nation while still looking like a nice guy, and that’s how they’re killing Assange.”

If the world stands for the US/UK/Swedish judicial murder of an innocent man, the world does not deserve to exist another second. 

 » Lees verder

Assange Is Reportedly Gravely Ill, And Hardly Anyone’s Talking About It

assange-is-reportedly-gravely-ill,-and-hardly-anyone’s-talking-about-it

29-05-19 11:53:00,

Julian Assange’s Swedish lawyer Per Samuelson has told the press that “Assange’s health situation on Friday was such that it was not possible to conduct a normal conversation with him.”

This jarring revelation has been reported by a small handful of outlets, but only as an aside in relation to Sweden refusing Samuelson’s request for a postponement of a scheduled hearing regarding Assange’s detention en absentia for a preliminary investigation of rape allegations. The fact that the imprisoned WikiLeaks founder is so ill that he can’t converse lucidly is itself far more significant than the postponement refusal, yet headlines mentioning Samuelson’s statement focus on the Swedish case, de-emphasizing the startling news from his lawyer.

As of this writing I’ve been able to find very few news outlets reporting on this at all, the most mainstream being a Reuters article with the very tame headline “Swedish court rejects delay of Assange hearing over ill-health: lawyer“. The Sydney Morning Herald also covered the story without even mentioning illness in headline, instead going with “Swedish court rejects effort to delay Assange hearing“. The much smaller alternative media outlet World Socialist Website has been the only outlet I’ve found so far which reports on Samuelson’s statement in anything resembling its proper scale, publishing a good article titled “Despite Assange’s ill-health, Swedish court rejects delay to hearing” a few hours ago.

This news has been so under-discussed and under-appreciated as of this writing that I didn’t find out about it until hours after the story broke, and I’m very plugged in to both alternative media commentary and WikiLeaks-related news. A report that Julian Assange was so sick he could barely speak all the way back on Friday and we still have no news about how he’s doing now should be hugely significant for everyone who cares about Assange, press freedom, government transparency or peace activism.

Another part of this story which has gone completely uncovered in all English-language media as of this writing is the news that Assange has actually been transferred to the hospital wing of Belmarsh prison. This was reported by the Swedish outlet Upsala Nya Tidning,

 » Lees verder

US crusade against Assange a ‘blueprint’ for criminalizing journalism – Greenwald

us-crusade-against-assange-a-‘blueprint’-for-criminalizing-journalism-–-greenwald

29-05-19 07:34:00,

The latest indictments of WikiLeaks co-founder Julian Assange are a blueprint for making journalists into felons, a test case for dismantling the First Amendment that will destroy journalism as we know it, Glenn Greenwald warned.

If Assange can be declared guilty of espionage for working with sources to obtain and publish information deemed ‘classified’ by the US government, then there’s nothing to stop the criminalization of every other media outlet that routinely does the same,” Greenwald wrote in a Washington Post op-ed on Tuesday, highlighting what he considers “the greatest threat to press freedom in the Trump era, if not the last several decades.

Also on rt.com
175 yrs in jail for revealing war crimes? Where’s MSM outrage over persecution of Assange?

By redefining Assange’s actions as “espionage” rather than “journalism” or “publishing,” the Trump administration seeks to exempt him from legal protections governing speech that belong to everyone, from the Post itself to the lowliest blogger, the Intercept editor and former civil rights attorney explains.

The public smearing of Assange – as a rapist, as a “foreign agent,” or any of the other epithets tossed his way over the last decade – is deliberate, designed to make the public cheer his persecution. Because once one act of journalism has been legally reclassified as espionage, a precedent has been set, and further cases become impossible to oppose.

Once it is established that working with sources to publish classified information is no longer journalism but espionage, it will be impossible to limit that menacing principle.

Dismissing Assange as “not a journalist” – as government officials and Assange detractors in the press do on a regular basis – misses the point of the First Amendment entirely, Greenwald argued. Such a distinction puts unprecedented power in the hands of prosecutors to “restrict ‘freedom of the press’ to a small, cloistered priesthood of privileged citizens designated by the government” – something the First Amendment was designed to avoid.

People who think “press freedoms”

 » Lees verder

18 Ways Julian Assange Changed The World

18-ways-julian-assange-changed-the-world

28-05-19 06:11:00,

Authored by Lee Camp via MintPressNews.com,

Julian Assange is a dick. It’s important you understand that.

Assange and WikiLeaks revealed the American military’s war crimes, the American government’s corruption and the American corporate media’s pathetic servile flattery to the power elite. So, if you’re a member of our ruling class, you would view those as textbook examples of dickery.

In a moment I’m going to list all the ways Julian Assange changed the world by being a dick.

 

In an evolved and fully realized society, the oligarchy would see Assange as a dangerous criminal (which they do), and the average working men and women would view him as justice personified (which they don’t). We would celebrate him even as the mass media told us to hope for his downfall—like a Batman or a Robin Hood or an Ozzy Osbourne (the early years, not the cleaning-dog-turds-off-his-carpet years).

But we are not evolved and this is not Gotham City and average Americans don’t root for the truth. Many Americans cheer for Assange’s imprisonment. They believe the corporate plutocratic talking points and yearn for the days when we no longer have to hear about our country’s crimes against humanity or our bankers’ crimes against the economy. Subconsciously they must believe that a life in which we’re tirelessly exploited by rich villains and know all about it thanks to the exhaustive efforts of an eccentric Australian is worse than one in which we’re tirelessly exploited by rich villains yet know nothing about it.

“Ignorance is bliss” is the meditative mantra of the United States of America.

Julian Assange has been arrested and is now locked away in British custody. The U.S. government wants to extradite him, regardless of the official version, for the crime of revealing our government’s crimes. Nearly every government on our third rock from the sun despises the man for bringing transparency to the process of ruling the unwashed masses. (The level of wash has, however, increased thanks to aggressive marketing campaigns from a variety of shampoo brands.)

It is politically inconvenient at this time for the screaming corporate news to remind our entire citizenry what exactly WikiLeaks has done for us.

 » Lees verder

Professional Assange Smearers Finally Realize His Fate Is Tied To Theirs

professional-assange-smearers-finally-realize-his-fate-is-tied-to-theirs

24-05-19 03:01:00,

Rachel Maddow has aired a segment condemning the new indictment against Julian Assange for 17 alleged violations of the Espionage Act.

Yes, that Rachel Maddow.

MSNBC’s top host began the segment after it was introduced by Chris Hayes, agreeing with her colleague that it’s surprising that more news outlets aren’t giving this story more “wall to wall” coverage, given its immense significance. She recapped Assange’s various legal struggles up until this point, then accurately described Assange’s new Espionage Act charges for publishing secret documents.

“And these new charges are not about stealing classified information or outsmarting computer systems in order to illegally obtain classified information,” Maddow said. “It’s not about that. These new charges are trying to prosecute Assange for publishing that stolen, secret material which was obtained by somebody else. And that is a whole different kettle of fish then what he was initially charged with.”

“By charging Assange for publishing that stuff that was taken by Manning, by issuing these charges today, the Justice Department has just done something you might have otherwise thought was impossible,” Maddow added after explaining the unprecedented nature of this case. “The Justice Department today, the Trump administration today, just put every journalistic institution in this country on Julian Assange’s side of the ledger. On his side of the fight. Which, I know, is unimaginable. But that is because the government is now trying to assert this brand new right to criminally prosecute people for publishing secret stuff, and newspapers and magazines and investigative journalists and all sorts of different entities publish secret stuff all the time. That is the bread and butter of what we do.”

Maddow carefully explained to her audience that these new charges have nothing at all to do with the 2016 election or any of the Russiagate nonsense the MSNBC pundit has been devoting her life to, correctly calling what the Trump administration is doing with Assange “a novel legal effort to punch a huge hole in the First Amendment.” She tied this in with Trump’s common references to the mass media as the “enemy of the people”, finally taking mainstream liberalism into a direct confrontation with Trump’s actual war on the press instead of nonsense about his tweeting mean things about Jim Acosta.

 » Lees verder

Neue Anklagepunkte gegen Assange werfen Fragen zur Pressefreiheit auf, und eine detaillierte Antwort auf Gerüchte über Assange.

neue-anklagepunkte-gegen-assange-werfen-fragen-zur-pressefreiheit-auf,-und-eine-detaillierte-antwort-auf-geruchte-uber-assange.

24-05-19 01:24:00,

Die Vereinigten Staaten von Amerika haben gestern 17 neue Anklagepunkte gegen Wikileaks Gründer Julian Assange erhoben, so dass es jetzt insgesamt 18 Punkte sind, für die ihm bis zu 175 Jahre Haft drohen. Er soll nun zusätzlich nach dem Espionage Act (Spionagegesetz) angeklagt werden. Außerdem veröffentlichen wir hier einen Beitrag von Caitlin Johnstone, der uns von Free21.org zur Verfügung gestellt wurde und der sich mit falschen Behauptungen im Fall Assange auseinandersetzt. Und wir geben Hilfestellung, wie sich jeder einzelne für Chelsea Manning, Julian Assange und Presse- und Redefreiheit einsetzen kann. Zusammengestellt von Moritz Müller.

Julian Assange wird der Verschwörung beschuldigt geheime Informationen empfangen und erhalten zu haben. Außerdem wird ihm die Veröffentlichung von geheimem Material vorgeworfen, und der letzte Punkt der Anklage beschäftigt sich mit dem angeblichen Eindringen in einen Computer, zusammen mit Chelsea Manning. Dies ist auch der Anklagepunkt, der einige Stunden nach seiner Verhaftung in der ecuadorianischen Botschaft erhoben wurde und der wohl auf ziemlich tönernen Füßen steht, auch weil er eigentlich nach 5 Jahren verjährt ist.

In den ersten Anklagepunkten wird impliziert, dass Wikileaks mit Julian Assange an der Spitze, Chelsea (damals Bradley) Manning dazu animiert bzw. auf die Idee gebracht habe, geheime Informationen zu stehlen und an Wikileaks weiterzugeben. Chelsea Manning behauptet allerdings nach wie vor, aus eigenem Antrieb und von ihrem Gewissen getrieben, gehandelt zu haben, und die Informationen auch erst zwei etablierten Medien in den USA angeboten zu haben, die aber desinteressiert waren. In der Anklage wird auch nicht erwähnt, dass die Dokumente Informationen über Kriegsverbrechen der USA enthalten und die Veröffentlichung im öffentlichen Interesse war und ist.

Insgesamt wirft die jetzige Anklage ernste Fragen über die Pressefreiheit, insbesondere in den USA, aber auch in Europa auf. Besonders ist hier Großbritannien betroffen, da Julian Assange dort inhaftiert ist. Es geht um die Frage inwieweit in den Anklagepunkten normale journalistische Tätigkeiten beschrieben werden, bzw. Tätigkeiten die einstmals zum Handwerkszeug eines investigativen Journalisten gehörten. Falls die US Justiz mit der Bestrafung von Julian Assange durchkäme, hätte dies sicher einen demotivierenden Effekt auf viele Kollegen.

Ein zweiter wichtiger Punkt ist die Tatsache, dass eine unüberschaubare Anzahl von Medien, wie die New York Times, Der Spiegel, Der Guardian, ÖR Rundfunkanstalten usw. die Dokumente auch veröffentlicht haben, weil sie dies im öffentlichen Interesse sehen/sahen.

 » Lees verder