Bewegung im Fall Assange?

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18-10-19 07:24:00,

Im Fall des in London in Auslieferungshaft sitzenden Journalisten Julian Assange gibt es einige Anzeichen für neue, wenn auch sehr kleine, Entwicklungen. Letzten Freitag hielt sich John Shipton, der Vater von Assange, in Dublin auf, wo er an einer Informationsveranstaltung mit den irischen Europaparlamentsabgeordneten Clare Daly und Mick Wallace teilnahm. Der Gastgeber war der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Irlands Eugene McCartan. Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung der Veranstaltung und weitere Infos der letzten Zeit. Ein Bericht von Moritz Müller.

In Irland scheint es bei den progressiven Kräften nicht so große Berührungsängste zu geben, wenn es um Sachthemen geht.

Vor der Veranstaltung trafen wir uns mit John Shipton am Veranstaltungsort. Wie bei den vorherigen Begegnungen machte er einen fast schüchternen, liebenswürdigen Eindruck, doch diesmal konnte man auch die Anspannung spüren, die die Situation, in der sich sein Sohn Julian Assange befindet, erzeugt. Und doch bleibt er höflich und zuvorkommend.

Während des Treffens bekommt John per Telefon die Nachricht, dass Julian Assange an diesem Tag über Videozuschaltung vor Gericht anwesend war, neben seiner Anwältin Gareth Peirce. Er erzählt uns dann, dass der heutige Richter einen freundlicheren, neutralen Eindruck machte und der Richter sagte, dass er in dem Fall Fortschritte machen wolle. Bei der Verhandlung in London war auch der LINKE-Politiker Andrej Hunko anwesend.

Beim nächsten Gerichtstermin wird Julian Assange hoffentlich, wie angekündigt, physisch präsent sein. Im Gerichtssaal könnte er die Bemühungen seiner Unterstützer spüren und die Weltpresse würde sehen, in welchem schlechten Gesundheitszustand er sich befindet und dass die Behandlung, die er von Seiten des Establishments erfährt, was z.B. die Möglichkeiten betrifft, sich auf seine Verhandlung vorzubereiten, absolut unangemessen ist, ganz egal, wie man seine Veröffentlichungen im Einzelnen beurteilt.

Außerdem zeigte sich John Shipton fassungslos über das in letzter Zeit ans Tageslicht gekommene Ausmaß der Überwachung seines Sohnes in der ecuadorianischen Botschaft, wo dieser sogar auf der Toilette überwacht wurde. Hierzu auch dieser sehr aufschlussreiche Artikel (auf Englisch).

Im Theater, welches einen sehr intimen Rahmen für die eigentliche Veranstaltung bot, hatten sich einige illustre Gäste eingefunden, unter ihnen Julian Assanges langjähriger Unterstützer Ciaron O‘Reilly und die beiden in Irland festgehaltenen Veterans for Peace,

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Australia For Assange! Total Blackout In The States!

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17-10-19 06:29:00,

By Jason Bermas

Nothing was said about Assange in the most recent sham debates.  And nothing was said about how a coalition of prominent Australian politicians want Assange to be extradited to Australia where he is an actual citizen instead of being shipped off to another nation to carry out “justice” (death penalty).

Jason Bermas covers the latest details making news in Australia, but is nowhere to be found in U.S. major media.

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Assange subjected to torture & violations of due process rights – UN envoy

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16-10-19 05:56:00,

WikiLeaks publisher Julian Assange has been subjected to “psychological torture” and his due process rights have been “systematically violated” by all the states involved, according to UN Special Rapporteur on Torture Nils Melzer.

Two medical experts accompanied Melzer when he visited Assange at Belmarsh prison in the UK, he said on Tuesday. 

We came to the conclusion that he had been exposed to psychological torture for a prolonged period of time. That’s a medical assessment.

Melzer’s message fell largely on deaf ears, as only a handful of reporters attended Tuesday’s press conference at the UN headquarters in New York. 

It was not the first time that Melzer has tried to bring attention to Assange’s plight. He wrote an opinion piece about it in June, only to find it ignored or rejected by mainstream media outlets, and ended up publishing open letters to the US, British, Ecuadorian, and Swedish governments in July.

Also on rt.com
Too hot to touch? MSM outlets stand united in rejecting op-ed on Assange by UN expert on torture

“We asked for all the involved states to investigate this case and to alleviate the pressure that has been done on him, and especially to respect his due process rights, which in my view have been systematically violated in all these jurisdictions,” Melzer said on Tuesday. No country has agreed to do so, he added, even though this was their obligation under the Convention on Torture.

British police dragged Assange out of the Ecuadorian embassy on April 11, after the government of President Lenin Moreno revoked his asylum, granted in 2012. The WikiLeaks publisher spent almost seven years inside the embassy in London, where he sought refuge from arrest and extradition to the US on charges related to his 2010 publication of top-secret government documents related to the wars in Iraq and Afghanistan.

Also on rt.com
Democratic establishment belatedly embraces ‘whistleblowers’…but only the ‘safe’ kind

Assange, 48, has been jailed – and later imprisoned on a 50-week sentence for bail evasion – at the maximum-security facility used to house terrorists,

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Assange morst SOS aus Haft: Werden Gelbwesten jetzt über den Ärmelkanal zu Hilfe eilen?

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08-10-19 08:33:00,

Der in Großbritannien inhaftierte WikiLeaks-Gründer Julian Assange könnte an die USA ausgeliefert werden, wo ihm bei einer Verurteilung wegen Verrats von Staatsgeheimnissen eine langjährige Haftstrafe droht. Die Sorge um seine Gesundheit wächst zunehmend. Sputnik sprach mit WikiJustice-Mitglied Aymeric Monville über dessen Haftbedingungen.

Welche Neuigkeiten haben Sie über den Gesundheitszustand Assanges?

Assanges Anwältin, Jennifer Robinson, sagt, dass er seit dem 14. Juni im Gefängnis Belmarsh sitzt, wo es eine medizinische Einrichtung gibt. Allerdings wurde nichts unternommen, um eine Freilassung Assanges wegen seines Gesundheitszustands zu erreichen. Ebenfalls in Großbritannien wurde der chilenische Diktator Pinochet aus gesundheitlichen Gründen freigelassen! UN-Sonderberichterstatter über Folter, Nils Melzer, sagte im Mai, dass Julian Assange in einem ziemlich erschreckenden Zustand sei. Er wird psychologisch gefoltert. Es ist nicht auszuschließen, dass er während der Haft ums Leben kommt.

In Schweden wurden vor kurzem zwei neue Augenzeugen befragt. Assange wird wegen Vergewaltigung im Jahr 2010 angeklagt. Was gibt es Neues zu dieser Untersuchung?

John Shipton, Vater vom Wikileaks-Gründer Julian Assange (Archivbild)

©
AP Photo / Dominic Lipinski

Ihm wurde vorgeworfen, dass er keine Kondome während der Begegnung nutzte, die laut Behauptung Assanges auf gegenseitigem Einvernehmen stattfand. Zunächst schloss die Staatsanwältin Eva Finne das Verfahren. Doch danach wurde es wiederaufgenommen, obwohl keine neuen Dokumente vorgelegt wurden. Dieser Beschluss wurde in Verletzung der Gesetzgebung getroffen. Der Fall wurde wieder geschlossen und zum dritten Mal wiederaufgenommen – auf Bitte des schwedischen Anwalts Claes Borgström. Diese Person ist Partner derselben Kanzlei wie Thomas Bodström. Bodström ist der ehemalige Justizminister Schwedens, der in schrecklichste Geschichten über Auslieferungen an geheime CIA-Gefängnisse verwickelt ist. So war er an den Fällen Agiza und al-Zreri beteiligt.

Die Zeitung „Le Canard Enchaine“ bezeichnet diesen Prozess seit 2010  als „grausame Machenschaften“ der Geheimdienste. Laut dem offiziellen Publikationsorgan der kubanischen kommunistischen Partei, der Zeitung „Granma“, gehört einer der Kläger der US-Organisation National Endowment for Democracy an, die gemeinsam von der demokratischen und der republikanischen Partei geschaffen wurde.

Dieses schwedische Verfahren ist sehr kompliziert. Unmittelbar nach der Verbreitung des Videos „Collateral Murders“, eines der wichtigsten Beweise dafür, was der amerikanische Imperialismus im Irak darstellt, reiste Assange nach Schweden, wo er in eine Falle geriet.

Assange  sollte eigentlich am 22. September aus der Haft entlassen werden, doch der britische Richter beschloss,

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What Julian Assange Really Represents – Global Research

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04-10-19 02:23:00,

Julian Assange is facing extradition to the United States after he was forcibly dragged from the Ecuadorian embassy in London by police mid-April this year. On the 1st May, he was imprisoned for breaching bail conditions. His sentence is now done and Julian Assange now represents something else other than just a political prisoner.

In mitigation, Mark Summers QC said his client was “gripped” by fears of rendition to the US over the years because of his work with whistle-blowing website Wikileaks.

Sentencing him, Judge Deborah Taylor told Assange it was difficult to envisage a more serious example of the offence. In reality, his ‘offence’ was nothing more than publishing embarrassing documents that rightly framed America for their actions in foreign lands – of war crimes.

As of 22nd September, Julian Assange had officially finished his jail sentence. There is no Swedish charge or request for his extradition from Sweden, as those flimsy sexual allegations are no longer required to capture Assange. They now have him.

We should not forget what the continued imprisonment of Julian Assange means. And we should not forget that it adds another piece of information about the British state and its so-called legal system.

While the mainstream media are captivated by Boris Johnson’s philandering and abuse of public office while Brexit rages on, Assange is a political prisoner – nothing more, nothing less.

Assange’s crime is publishing secrets of the US state, revealing war crimes. The judge was entirely wrong to assert that Assange was somehow escaping justice by hiding in an embassy – he was on the run from a state with about as much integrity as China or Russia when it comes to such matters. Assange is in a maximum-security prison full of terrorists, murderers and worse – but from what is understood – in solitary confinement, without access to his legal team or medical assistance. This breaks the norms of international law.

In the meantime, we should also not forget that Britain simply rejected an International Court of Justice ruling where British occupation of the Chagos Islands was found unlawful by a majority of 13 to 1, with all the judges from EU countries amongst those finding against the UK.

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Julian Assange Prison Updates: 30 September 2019 – Defend WikiLeaks

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30-09-19 06:27:00,

30 September 2019

There have been no noticeable changes to Julian Assange’s prison conditions or treatment since his bail sentence ended on 22 September and his imprisonment on remand for the United States’ extradition request began the following day. He remains in effective solitary confinement within healthcare, spending 21-23 hours in his cell every day and with “controlled moves” every time guards move him from his cell to an appointment or outside to exercise, meaning the corridors are cleared and the prison goes on lockdown during his movement.

Eileen Chubb presents Julian Assange’s award to Julian’s father, John Shipton (click for source)

On Saturday, 28 September, supporters gathered outside Belmarsh as Eileen Chubb presented Assange with the 2019 Gavin MacFadyen Award, jointly given by Compassion in Care and the Whistler and accepted by Julian’s father John Shipton on Julian’s behalf. When Julian was moved from his cell through prison corridors to the exercise yard that day, he was able to see the protesters from afar, saying he saw hundreds of supporters outside. In his limited interactions with others, he was told that guards and other prisoners had heard heard the protest as well. But when Julian’s exercise time ended, prison guards took him back to his cell by a different route, one they’ve never used in the past for such moves, so that he couldn’t see the supporters as he walked.

On Sunday, 29 September, a man in the cell next door to Julian in Belmarsh’s health ward was apparently driven to desperation. The prisoner set fire to or in his own cell, sending smoke into the corridors and into the nearby cells. A day later, the inmate is back in the same cell.

Assange’s next administrative hearing is scheduled for 11 October 2019 at Westminster Magistrates’ Court.

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Julian Assange auch nach Haftende weiter im Gefängnis und Gericht blockiert vollständige Information

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20-09-19 03:38:00,

Am kommenden Sonntag ist eigentlich die 50-wöchige Haftstrafe für Julian Assange zu Ende bzw. 50% davon sind abgesessen, und da kommen „normale“ Häftlinge im Vereinigten Königreich für gewöhnlich auf freien Fuß. Dass dem in seinem Fall nicht so ist, musste Julian Assange letzten Freitag per Videozuschaltung aus seinem Hochsicherheitsgefängnis erfahren. Am letzten Samstag veröffentlichte die italienische La Repubblica einen Artikel zu dem Gerichtsurteil des Obersten Tribunals in London, welches besagt, dass die Presse kein Recht auf vollen Zugang zu den Dokumenten im Fall Assange hat. Hiermit gibt es also zwei weitere fragwürdige Entscheidungen in diesem andauernden Justizskandal, in welchem die wahren Täter nicht belangt werden, während die Berichterstatter/innen über die (Kriegs)verbrechen mit Hilfe weiterer (Schreibtisch)gehilfen und Wegschauender in Isolationshaft gehalten werden. Eine Zusammenfassung von Moritz Müller.

Die sehr engagierte Aktivistin Emmy Butlin veröffentlichte am Montag ihren Aufruf, in der Sache Assange an das Westminster Magistrates Court zu schreiben. In dem Aufruf folgt dann, was sie selber an das Gericht geschrieben hat, nämlich, dass die derzeitigen Justizaktivitäten im Fall Assange sehr intransparent sind, weil der Öffentlichkeit manchmal erst nach Gerichtsterminen oder kurz vorher Bescheid gegeben wird oder, wie am 2. Mai geschehen und auch von den NachDenkSeiten berichtet, die normale Bevölkerung, außer hauptsächlich ausgesuchter Presse, keinen Zugang zum plötzlich in einen kleineren Saal umgezogenen Prozess hatte.

Des Weiteren beschreibt Emmy ihre Frustration, dass in dem „archaischen“ Gericht weder Transkripte angefertigt werden, noch dass es Videoaufzeichnungen oder -übertragungen gibt, wie noch 2012 im Fall Assange geschehen. Somit ist es für die Öffentlichkeit unnötig schwer, in dieser Sache einen Überblick zu behalten bzw. überhaupt zu bekommen. Als Beispiel zieht Emmy den Gerichtstermin vom letzten Freitag heran, über den die BBC berichtete. Hier ein Auszug aus diesem Bericht, übersetzt von mir (MM): „Bezirksrichterin Vanessa Baraitser sagte am Freitag zu Assange, der per Video-Link erschien: “Sie wurden heute vorgeführt, weil ihre Haftstrafe kurz vor ihrem Ende steht. […] Wenn dies geschieht, ändert sich Ihr Haftzustand von einem büßenden Gefangenen zu dem einer Person, die einer Auslieferung entgegensieht.”

Sie sagte, dass seine Anwältin es nicht für nötig befunden habe, in seinem Namen einen Antrag auf Kaution zu stellen, und fügte hinzu: “Vielleicht nicht überraschend angesichts Ihrer Fluchtgeschichte in diesem Verfahren. […] Meiner Meinung nach habe ich einen wesentlichen Grund zu glauben,

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Assange ist jetzt ein politischer Gefangener – Ex-Botschafter Craig Murray

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19-09-19 02:02:00,

In diesen Tagen endet die Haft wegen Verstoßes gegen Kautionsauflagen für Whistlerblower Julian Assange. Anschließend muss der Wikileaksgründer in Untersuchungshaft, wo er auf seine Anhörung bezüglich der Auslieferung an die USA warten wird – womöglich jahrelang. Ein Unding, findet Assange-Vertrauter und Menschenrechtsaktivist Craig Murray.

Während sich die internationale Aufmerksamkeit wieder auf Whistlerblower Edward Snowden richtet, nachdem er in dieser Woche seine Autobiographie „Permanent Record. Meine Geschichte“ vorgestellt hat, scheint ein anderer Kämpfer für die Wahrheit in Vergessenheit geraten zu sein: Wikileaks-Gründer Julian Assange. Dabei ist dessen Lage bedenklich, wie der britische Ex-Botschafter und Assange-Vertraute Craig Murray in einem aktuellen Beitrag auf seinem Blog erläutert.

Unterstützerin des Wikileaks-Gründers  Julian Assange (Archiv)

©
AFP 2019 / TOLGA AKMEN

In wenigen Tagen endet die lange Haft, zu der Assange wegen Verstoßes gegen Kautionsauflagen verurteilt wurde. Freigelassen wird der Whistlerblower trotzdem nicht – er muss in der Untersuchungshaft auf seine Anhörung bezüglich der Auslieferung an die USA warten. Ein Vorgang, der mehrere Jahre dauern könne, betont Murray. An diesem Punkt gebe es keine Rechtsfertigung für Assanges Gefängnisaufenthalt:

„Es gibt weder Vorwürfe noch laufende Ermittlungen in Schweden, wo die ‚Beweise‘ schon bei der ersten kritischen Prüfung in sich zusammengefallen waren. Er ist auch nicht länger wegen ‚Verstoßes gegen Kautionsauflagen‘ inhaftiert. Der einzige Grund für seine Haft wird sein, dass er die von Chelsea Manning geleakten Dokumente aus den Kriegen in Afghanistan und dem Irak veröffentlicht hatte, samt Beweisen für Fehlverhalten und zahlreiche Kriegsverbrechen.“

Schon die Inhaftierung wegen Verstoßes gegen Kautionsauflagen sei eine klare Missachtung des Urteils der UN-Arbeitsgruppe gegen willkürliche Inhaftierungen (UNWGAD) gewesen, so Murray. Diese sei zu dem Schluss gekommen:

„Gemäß dem internationalen Recht sollte Inhaftierung vor Anhörung nur in einer sehr begrenzten Zahl von Fällen angewandt werden. Inhaftierung während laufender Ermittlungen sollte noch eingeschränkter angewandt werden, insbesondere, wenn es keine Anklage gibt. Die schwedischen Ermittlungen sind seit über 18 Monaten abgeschlossen. Die einzige Grundlage, auf der Herrn Assange weiterhin die Freiheit entzogen wird, ist ein Verstoß gegen Kautionsauflagen in Großbritannien. Dies ist ein kleinerer Verstoß, der im Nachhinein nicht als Rechtfertigung dafür herhalten kann, dass er mehr als sechs Jahre eingesperrt war, seit er Asyl in der Botschaft von Ecuador suchte. Herr Assange sollte ungehindert sein Recht auf Bewegungsfreiheit nutzen dürfen gemäß der von Großbritannien ratifizierten Menschenrechtskonvention.“

Mit der Missachtung der UNWGAD habe Großbritannien eine wichtige Säule des internationalen Rechts untergraben,

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Assange STAYS — Why We All Knew This Was Coming

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15-09-19 07:15:00,

By Jason Bermas

The travesty being committed against Julian Assange continues as it’s been ruled that the political prisoner must remain in custody even after he serves his most recent sham sentence.

Jason is joined by Steve Poikonen from Slow News Day and the Free Assange Vigil Series to cover the latest details about the indictments, the narrative being constructed in the mainstream media, as well as the most effective forms of activism for getting justice for Julian Assange and all whistleblowers trying to present the world with the truth.

Support Jason Bermas: https://www.gofundme.com/f/bermasbrig… Bitcoin – 1HHdgXD5e1DJrDqbEGWbnvzj2eb739eVVo

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Julian Assange To Remain Jailed After Serving Sentence

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14-09-19 09:40:00,

By Tyler Durden

WikiLeaks publisher Julian Assange was ordered to remain in prison once his 50-week prison sentence ends on September 22, over concerns that he will evade a US extradition request due to his “history of absconding,” according to the BBC.

Magistrate says Assange to remain in prison indefinitely. He has been in increasing forms of deprivation of liberty since his arrest 9 years ago, one week after he started publishing Cablegate. The Cablegate portion of US charges amount to a life sentence. 50 out of 175 years.

— WikiLeaks (@wikileaks) September 13, 2019

This morning’s hearing was not a bail hearing, it was a technical hearing. Despite this, The magistrate preemptively refused bail before the defence requested it.

— WikiLeaks (@wikileaks) September 13, 2019

The 48-year-old Assange was arrested on April 11th and found guilty of violating the terms of his bail conditions nearly seven years earlier, after he claimed asylum at Ecuador’s London embassy to avoid extradition to Sweden where he was wanted for questining over an alleged sexual assault. On May 1, he was sentenced to 50 weeks in London’s Belmarsh Prison – however, the reason for Assange’s September release date (just 23 weeks later including time served) is unclear.

“In my view, I have substantial ground for believing if I release you, you will abscond again,” said Westminster Magistrates’ Court District Judge Vanessa Baraitser.

Over the summer his lawyer and supporters have reported the 48-yearold’s health has deteriorated rapidly amid solitary confinement conditions, with very limited contact to the outside world. He’s set for a full extradition hearing next year, February 25th, after his US extradition request was signed in June.

Shortly after Assange’s arrest, US prosecutors unsealed criminal charges accusing the WikiLeaks founder of helping for mer intelligence analyst Chelsea Manning crack a password stored on a Defense Department computer network, and that the trove of classified documents WikiLeaks subsequently published was a threat to US national security.

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‘The state Assange is in is a wonder, don’t know how I would cope,’ Vivienne Westwood tells RT

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11-09-19 08:10:00,

Renowned British fashion designer Vivienne Westwood has broken her media silence on Julian Assange’s imprisonment, telling RT that the solitary confinement in which he is kept for no reason has taken a toll on his health.

She spoke after visiting Assange in HMP Belmarsh, where he is being held after the UK police dragged him from the Ecuadorean Embassy back in April. Arranging a visit to Britain’s maximum security prison took a month, and during this time the whistleblower was held in solitary confinement, Westwood told RT.

I was thrilled to bits to see him, he lost weight… and the state he’s in, it’s a wonder, I don’t know how I would cope.

Westwood, a friend of Assange, has consistently spoken out against the way the UK dealt with him before and after his arrest, which ended nearly seven years in exile inside the Ecuadorian mission. Hours after his arrest, he was found guilty of skipping bail in London in 2012.

Separately, Assange also faces charges in the US, which revolve around his contacts with fellow whistleblower Chelsea Manning, who exposed to WikiLeaks the extent of American war crimes in Iraq.

“He must not be extradited [to the US],” Westwood argued. “This man, believe it or not, faces 175 years in jail, that’s totally out of proportion, how crazy is all that!”

Earlier on RT, Westwood called Assange “one of the greatest heroes in the world.”

Other renowned figures have thrown their weight behind Assange in the past, warning about his deteriorating condition.

Journalist John Pilger also visited him in Belmarsh last month, tweeting that he was being treated “worse than a murderer.” Assange is “isolated, medicated and denied the tools to fight the bogus charges of a US extradition,” Pilger warned, adding: “I now fear for him. Do not forget him.”

Also on rt.com
Assange being ‘treated worse than a murderer’ in prison – John Pilger

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Julian Assange wins the 2019 Gavin MacFadyen award – Defend WikiLeaks

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09-09-19 06:53:00,

Julian Assange wins Compassion in Care’s 2019 Gavin MacFadyen Award for Whistleblowers
The award will be presented on September 28th in front of Belmarsh prison in London where Julian Assange is incarcerated.

Compassion in Care founder Eileen Chubb:

I am proud to announce that the courageous Journalist and publisher Julian Assange is the winner of this year’s Gavin MacFadyen award; this is the only award given solely by whistle-blowers.

As a whistle-blower who has seen widespread abuse and torture inflicted on vulnerable people, it was the media that helped us to protect those with no voice.

Having campaigned and supported over 7000 whistle-blowers from all sectors, I know that when you are standing alone against the might of multi nationals or governments, that the only champion you need is someone with the courage to publish the truth.

The most common thread that ran through the reasons for nominating this year’s winner can be summarised in one sentence: “What will happen when the next abuse, corruption, crime or misconduct needs exposing, will other media be too afraid to publish the truth?” This is not a question that should ever be asked in any civilised country.

As a journalist, I am ashamed of the silence that has prevailed whilst this persecution of a courageous truth teller is taking place.

For the past months I have continually seen UK people waving placards with the word “Democracy.” If Democracy does not champion free speech and a free press, then it is a reprehensible imitation. It is the duty of every genuine journalist to stand up and expose the immoral punishment of Julian Assange.

We are giving this year’s award to a man who has the courage to publish the truth and has sacrificed so much as a result.

We, as whistle-blowers, by virtue of our experience, have a very long list of villains but a very scant list of champions and you have been voted number one champion of truth.

Thank you Julian Assange for everything you have done to expose the facts, no greater service can be given to the public and we are sorry your sacrifice has yet to be recognised by the public whose interest you serve.

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We’re All Julian Assange – Global Research

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04-09-19 07:26:00,

Forcefully dragged from Ecuador’s London embassy by UK police and imprisoned at the behest of Trump regime hardliners, Julian Assange is being slowly killed for the “crime” of truth-telling journalism.

Ruling authorities of both nations want it suppressed, operating in cahoots with each other, virtually all Western states going the same way.

They’re fantasy democracies, not the real thing they pretend to be, serving privileged interests exclusively, exploiting most others, partnering in endless wars on humanity at home and abroad.

Assange faces multiple phony US charges. The Trump regime formally requested his extradition to the US. Will he ever arrive?

Isolated in London’s Belmarsh prison under harsh conditions, his health deteriorating, a slow-motion Jeffrey Epstein fate may await him.

US dark forces wanted Epstein silenced to hide his connection to high-level US and international figures involved in sex with and trafficking of young girls below the age of consent — a public trial naming names avoided.

Do they want embarrassing kangaroo court US v. Assange proceedings avoided for similar reasons? Likely so.

It held, proceedings will amount to speech and media freedoms v. dark forces claiming the extrajudicial right to suppress them for phony national security reasons.

Assange may perish before going on trial in the US. UK authorities are slowly killing him by neglect.

His arrest, imprisonment and mistreatment constitute a mortal blow to what just societies hold dear, fundamental rights abandoned in the West, tyranny replacing them.

What’s happening to Assange puts everyone publicly expressing views that differ from the official narrative at risk.

We’re all Julian Assange. His fate is ours. Who’s next on the US/UK hit list to silence?

Will both countries and other Western ones formally abandon speech, media and academic freedoms on the phony pretext of protecting national security?

Censorship in the West already is the new normal, especially in the US.

Social media, Google, and other tech giants are complicit with US  ruling authorities to control the message, wanting content differing from the official narrative suppressed — notably online.

Is digital democracy, the last frontier of free and open expression, the only reliable independent space for real news,

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„Vergesst Assange nicht, sonst werdet ihr ihn verlieren!“

„vergesst-assange-nicht,-sonst-werdet-ihr-ihn-verlieren!“

16-08-19 07:30:00,

von Oscar Grenfell

In einem Tweet, der mehr als 10.000-mal geteilt wurde, schrieb Pilger:

„Vergesst Julian #Assange nicht, sonst werdet ihr ihn verlieren. Ich habe ihn im Gefängnis Belmarsh gesehen, sein Gesundheitszustand hat sich verschlechtert. Er wird schlimmer behandelt als ein Mörder: Er ist isoliert, wird unter Medikamente gesetzt, und alles, was er braucht, um sich gegen die fingierten Vorwürfe zur Auslieferung an die USA zu wehren, wird ihm vorenthalten. Ich habe jetzt Angst um ihn. Vergesst ihn nicht.“

Julians Mutter, Christine Assange, reagierte auf Pilgers Update mit einer Reihe von Tweets. Sie erklärte, sie empfinde „tiefen Schmerz und Angst“ und fügte hinzu:

„Mein Sohn, der Journalist, wurde angeschwärzt, verleumdet und neun Jahre ohne Anklage festgehalten. Man verweigert ihm ein faires Verfahren, grundlegende Gesundheitsversorgung, angemessene medizinische und zahnmedizinische Versorgung. Seit Jahren lebt er in Einzelhaft und wird gefoltert.“

Sie prangerte den „langsamen Mord“ an Assange an und machte die Regierungen der USA, Großbritanniens, Schwedens und Ecuadors, sowie die Mainstream-Medien dafür verantwortlich. Daneben verurteilte sie auch die australische Regierung, die sich weigert, ihren Sohn zu verteidigen.

Pilgers Nachricht ist der aktuellste öffentliche Hinweis auf den immensen körperlichen und psychologischen Schaden, den Assange durch seine zehnjährige politische Verfolgung erlitten hat.

Wie Jennifer Robinson, eine von Assanges Anwälte-Team, letzte Woche bestätigte, befindet sich ihr Klient weiterhin im Krankenflügel von Belmarsh, in den er Ende Mai verlegt wurde. Sie erklärte, sie sei „sehr besorgt“ um Assanges Gesundheitszustand. Vermutlich habe er aufgrund seiner siebenjährigen Arrestzeit in der ecuadorianischen Botschaft in London „bleibende Schäden“ erlitten.

Als Assange erstmals in den Krankenflügel des Gefängnisses verlegt wurde, erklärte WikiLeaks in einer öffentlichen Stellungnahme, sein Gesundheitszustand habe sich in den ersten sieben Wochen seiner Inhaftierung in Belmarsh „deutlich verschlechtert“, und er habe „dramatisch an Gewicht verloren“.

Die britischen Behörden weigern sich trotz Assanges gesundheitlicher Probleme, seine Haftbedingungen zu erleichtern. Das steht in Einklang mit dem Versuch der britischen Regierung, die Auslieferung des WikiLeaks-Gründers an die USA voranzutreiben, wo ihm wegen seiner Rolle bei der Aufdeckung amerikanischer Kriegsverbrechen, Massenüberwachungsoperationen und weltweiter diplomatischer Verschwörungen eine lebenslange Freiheitsstrafe oder Schlimmeres droht.

Im Mai wies die britische Regierung einen Bericht des UN-Sonderberichterstatters für Folter, Nils Melzer, kurzerhand zurück. Dieser war zu dem Ergebnis gekommen,

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Assange darf nicht ebenfalls im Gefängnis sterben

assange-darf-nicht-ebenfalls-im-gefangnis-sterben

14-08-19 10:45:00,

Nicht wenige in den höchsten Kreisen vor allem der USA dürfte der angebliche Selbstmord des Multimillionärs und mutmaßlichen Mädchenhändlers Jeffrey Epstein in einem US-amerikanischen Gefängnis zupassgekommen sein. Derweil fristet auf der anderen Seite des Atlantiks ein anderer der Elite unliebsamer Gefangener sein Dasein im Gefängnis. Seit Mai wartet Julian Assange, der Tausende von Dokumenten über skrupellose Verbrechen vor allem von US-amerikanischen Führungsfiguren ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt hat, im Londoner Belmarsh-Gefängnis auf sein Verfahren um die Auslieferung an die USA: Julian Assange. Der frühere britische Botschafter Craig Murray ist mehr als beunruhigt. Aus dem Englischen von Susanne Hofmann.

Anmerkung Moritz Müller: Bitte beachten Sie auch den Leserbrief am Ende des Textes. Er beinhaltet Hinweise zu den aktuellen Mahnwachen, die in Deutschland für Julian Assange stattfinden. Sich hier zu beteiligen, ist wichtiger denn je!

Der höchst dubiose Tod von Jeffrey Epstein in einem US-Hochsicherheitsgefängnis ist ein weiterer triftiger Grund, Julian Assange nicht in ein solches auszuliefern – insbesondere da viele derselben Menschen, die über Epsteins Tod erleichtert sind, auch Assange gerne tot sähen.

Es besteht jedoch aller Grund zur Annahme, dass Assange bereits in Gefahr ist im Belmarsh-Hochsicherheitsgefängnis, wo er derzeit eingekerkert ist. Wie der große Journalist John Pilger vor wenigen Tagen twitterte:

Vergesst Julian #Assange nicht. Sonst verliert ihr ihn. Ich habe ihn im Belmarsh-Gefängnis gesehen und seine Gesundheit hat sich verschlechtert. Er wird schlimmer als ein Mörder behandelt, er ist isoliert, steht unter dem Einfluss von Medikamenten, und man enthält ihm das Werkzeug vor, mit dem er die falschen Anklagen in Verbindung mit der Auslieferung an die USA abwehren könnte. Ich bange um sein Leben. Vergesst ihn nicht.

Für die alarmierende Verschlechterung von Julians Gesundheitszustand in Belmarsh fehlt jede offizielle Erklärung. Niemand hält ihn wirklich für eine imminente Gefahr, so dass absolut kein Grund dafür besteht, ihn in der Einrichtung einzubuchten, in der die hartgesottenen Terroristen untergebracht sind.

Assange ficht wichtige juristische Verfahren in Großbritannien, Schweden und in den Vereinigten Staaten durch und darf doch nur zwei Stunden lang Besuch bekommen – pro 14 Tage, dazu zählt auch die Zeit, die er mit seinen drei Anwalts-Teams verbringt. All seine Besucher zeigen sich höchst beunruhigt ob seines körperlichen Verfalls und viele sind alarmiert wegen seiner offensichtlichen Orientierungslosigkeit und Verwirrtheit.

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„Free Assange!“ – Prominentes Bündnis will „das Schweigen brechen“

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13-08-19 05:32:00,

Weiterhin sitzt der WikiLeaks-Grüner Julian Assange in einem britischen Gefängnis, seine Zukunft ist ungewiss. In den Medien ist es derweil sehr still um den Australier geworden. Ein Prominenten-Bündnis will das Schweigen nun brechen: In einer Videobotschaft formuliert es einen flammenden Appell, um an Assanges wichtige Taten zu erinnern.

Im April 2019 wurden dem australischen Whistleblower Julian Assange vom neuen ecuadorianischen Präsidenten Moreno sowohl das Asylrecht als auch die Staatsbürgerschaft entzogen. Kurz darauf wurde der Gründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks in der ecuadorianischen Botschaft von der britischen Polizei festgenommen und am 1. Mai 2019 zu einer Haftstrafe von 50 Wochen verurteilt. Seitdem ist es in den deutschen Medien still um Assange geworden.

„Wir brechen das Schweigen“

Mittlerweile haben die USA ihre Anklage unter anderem wegen der mutmaßlichen Offenlegung und Gefährdung von Geheimdienstquellen erweitert. Bei einer Auslieferung könnten Assange bis zu 175 Jahre Haft drohen, sogar eine Todesstrafe ist denkbar. Auf dieses Schicksal und auf die mutigen Taten des Wistleblowers macht nun ein breites Bündnis aus Aktivisten, Politikern, Journalisten und Politikern vehement aufmerksam. Initiiert wurde das Ganze von dem österreichischen Rapper und YouTuber Kilez More.

Unterstützer mit dem Bild des Wikileaks-Gründers Julian Assange in London (Archiv)

©
AP Photo / Frank Augstein

Die Liste der Unterstützer, die auch in dem Video zu sehen sind, liest sich wie das „Who is Who“ der deutschsprachigen Friedensbewegung. Zu sehen sind unter anderem Friedensforscher Dr. Daniele Ganser, Aktivist Reiner Braun, Moderator Ken Jebsen, Journalist Mathias Bröckers, Linke-Politiker Diether Dehm, Piraten-Politiker Bruno Kramm, Regisseur Dirk Pohlmann oder auch Musiker Marcel Wojnarowicz von „Die Bandbreite“. Das Videoportal YouTube mit Sitz in den USA hat die Sichtbarkeit des Video-Appells übrigens mittlerweile eingeschränkt.

„Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd“

Ihr gemeinsamer Appell: Die Auslieferung Assanges an die USA mit allen Mitteln zu verhindern, da der Australier dort aus ihrer Sicht einem unfairen und politisch motivierten Prozess ausgesetzt wäre. Auch könne seine Auslieferung einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen:

„Es würde bedeuten, dass jeder Journalist, der wahrheitsgemäße Informationen ans Licht bringt und veröffentlicht, in die USA zur Strafverfolgung ausgeliefert werden kann.“

Assange hatte auf der Plattform WikiLeaks Tausende von Dokumenten aus dem diplomatischen Schriftverkehr der USA veröffentlicht. Am bekanntesten ist das von der Whistleblowerin Chelsea Manning geleakte Video über den bis heute ungesühnten Mord an Reuters Journalisten im Irak,

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Assange being ‘treated worse than a murderer’ in prison – John Pilger

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08-08-19 08:24:00,

Julian Assange is suffering from poor health as a result of mistreatment in prison, according to journalist John Pilger, who recently visited the WikiLeaks founder. Pilger said that he now fears for Assange.

Describing Assange’s “deteriorating” condition, Pilger tweeted that he was being treated “worse than a murderer” at London’s Belmarsh prison.

“[H]e is isolated, medicated and denied the tools to fight the bogus charges of a US extradition. I now fear for him. Do not forget him,” Pilger wrote.

Do not forget Julian #Assange. Or you will lose him.
I saw him in Belmarsh prison and his health has deteriorated. Treated worse than a murderer, he is isolated, medicated and denied the tools to fight the bogus charges of a US extradition. I now fear for him. Do not forget him.

— John Pilger (@johnpilger) August 7, 2019

Assange was arrested at the Ecuadorian Embassy in central London on April 11 and received a 50-week sentence for skipping bail in a Swedish investigation involving alleged sexual assault.

The 48-year-old now faces extradition to the United States, where he is charged with possession and dissemination of classified information. If found guilty, he could receive up to 175 years in prison.

Assange has been in Washington’s crosshairs for years, with his organization gaining notoriety after publishing a leaked video showing the US military attacking journalists and civilians in Iraq in July 2007. 

Also on rt.com
Julian Assange faces ‘TORTURE’ if extradited to US – UN rapporteur warns

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Julian Assange faces ‘TORTURE’ if extradited to US – UN rapporteur warns

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29-07-19 10:52:00,

Julian Assange will most likely be subjected to torture if he is extradited to the US, the UN special rapporteur on torture warned, revealing Assange’s current living conditions.

The UN special rapporteur on torture, Nils Melzer, visited Assange at Belmarsh Prison in London with two medical experts in May to access the extent of the ill-treatment the WikiLeaks founder has been subjected to over the years. Following the examination, Melzer wrote letters to the American, British, Ecuadorian, and Swedish governments outlining his conclusions.

In the letters, made public over the weekend, Melzer appealed to the governments of the UK and Sweden not to surrender Assange to the US justice system, where the 48-year-old will likely be “tortured.” At the same time, he demanded a fair trial for Assange from the US.

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Exclusive: First VIDEO of Julian Assange in Belmarsh prison

“Given the strongly perceptible public and official prejudice held against Mr. Assange in the United States, there are serious reasons to doubt that he would receive a fair trial before an impartial judicial body as required under human rights law,” Melzer wrote.

“I underscore my most serious concern that, if Mr. Assange were to be extradited or otherwise surrendered to the United States… he would be exposed to a real risk of torture or other cruel, inhuman or degrading treatment or punishment.”

In his letters, Melzer also shed light on Assange’s prison conditions. According to his observations, the journalist is being kept in a 2-by-3-meter cell where he is locked up about 20 hours a day. He spends 30-60 minutes in the yard outside, while the rest of the time (3-4 hours) he is allowed to interact with other inmates.

Assange also lacked access to the prison library and gym, as well as access to a computer, at the time of the visit, which “severely hampers his ability to adequately prepare for the multiple and complex legal proceedings that are pending against him.”

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‘Rubbish!’: Correa blasts CNN for claim that Assange made embassy into ‘command post for meddling’

The UN official also confirmed the deteriorating physical and mental health of the journalist,

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Julian Assange und die Verleumdung durch CNN

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23-07-19 08:45:00,

Der WikiLeaks-Herausgeber Julian Assange hat eine Todsünde begangen. Er hat sich mit den Mächtigen in den USA angelegt, ihnen ein ums andere Mal die Maske vom Gesicht gezogen und ihre Verbrechen offengelegt. Um das zu sühnen, ist ihnen jedes Mittel recht. Schon 2008 legte eine Abteilung des US-Verteidigungsministeriums dar: Es gelte, eine Kampagne zu führen, um das Vertrauen zu zerstören, das WikiLeaks genießt, und Assange selbst in den Schmutz zu ziehen. Als willige Vollstrecker erweisen sich immer wieder die Massenmedien, so auch in dem aktuellen Beispiel, das die US-Journalistin Caitlin Johnstone aufgespießt hat. Übersetzung: Susanne Hofmann.

Ein neuer CNN-Artikel, der Assange diffamiert, ist selbst nach CNN-Maßstäben verblüffend unehrlich
Von Caitlin Johnstone

CNN hat einen unglaublich dreisten und unehrlichen Artikel zur Verleumdung von Julian Assange veröffentlicht. Er ist locker der ungeheuerlichste Artikel dieser Art seit dem notorisch falschen „Guardian“-Bericht über Assange und Manafort im vergangenen Jahr.

Der Text enthält kein einziges der „exklusiven” Dokumente, die angeblich seine Verleumdungen untermauern, verlässt sich vielmehr allein auf vage, unbegründete Behauptungen sowie leicht aufzudeckende Lügen, um den Wikileaks-Gründer in ein schlechtes Licht zu rücken. Um es gleich klarzumachen: Es ist eindeutig ein Diffamierungsbeitrag.

Der Artikel mit dem Titel: „Exklusiv: Sicherheitsberichte enthüllen, wie Assange die Botschaft in einen Kommandoposten für die Einmischung in Wahlen verwandelt hat”, gibt zu, ausschließlich dem Zweck zu dienen, Assanges Ruf zu schädigen. Schließlich heißt es darin völlig beweislos, Assange habe während seines Aufenthaltes in der Botschaft einmal aus Ärger Fäkalien an die Wände geschmiert“. Kein „angeblich”. Kein „behauptet die ecuadorianische Regierung.“

Verleumdung als psychologische Kriegsführung

CNN berichtet davon, als sei es eine Tatsache, ein Ereignis, von dem man weiß, dass es sich zugetragen hat. Das ist ungehöriges journalistisches Verhalten, und es ist kein Versehen. Wann immer Sie „Nachrichten”-Berichte sehen, die diese Behauptung zitieren, sind Sie Zeuge einer Standard-Verleumdungstaktik der plutokratischen Medien.

Wann immer Sie mitbekommen, dass Journalisten diese Behauptung als konkrete, verifizierte Tatsache anführen, sind Sie Zeuge besonders aggressiver und bewusster psychologischer Kriegsführung.

Die ecuadorianische Botschaft war während Assanges Aufenthalt locker das am intensivsten überwachte Gebäude der Welt, und die ecuadorianische Regierung hat Fotos von Assanges Wohnbereich an die Medien geleakt,

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New CNN Assange Smear Piece Is Amazingly Dishonest, Even For CNN

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16-07-19 01:02:00,

CNN has published an unbelievably brazen and dishonest smear piece on Julian Assange, easily the most egregious article of its kind since the notoriously bogus Assange-Manafort report by The Guardian last year. It contains none of the “exclusive” documents which it claims substantiate its smears, relying solely on vague unsubstantiated assertions and easily debunked lies to paint the WikiLeaks founder in a negative light.

And let’s be clear right off the bat, it is most certainly a smear piece. The article, titled “Exclusive: Security reports reveal how Assange turned an embassy into a command post for election meddling”, admits that it exists for the sole purpose of tarnishing Assange’s reputation when it reports, with no evidence whatsoever, that while at the Ecuadorian embassy Assange once “smeared feces on the walls out of anger.” Not “reportedly”. Not “the Ecuadorian government claims.” CNN reported it as a fact, as an event that is known to have happened. This is journalistic malpractice, and it isn’t an accident.

Whenever you see any “news” report citing this claim, you are witnessing a standard smear tactic of the plutocratic media. Whenever you see them citing this claim as a concrete, verified fact, you are witnessing an especially aggressive and deliberate psyop. The Ecuadorian embassy was easily the most-surveilled building in the world during Assange’s stay there, and the Ecuadorian government has leaked photos of Assange’s living quarters to the media in an attempt to paint him as a messy houseguest in need of eviction, so if the “feces on the walls” event had ever transpired you would have seen photos of it, whether you wanted to or not. It never happened.

SCOOP: New documents obtained exclusively by CNN reveal that Assange received in-person deliveries, potentially of hacked materials related to the 2016 election, during a series of suspicious meetings at the Ecuadorian Embassy in London. w/ @kguerrerocnn https://t.co/OqC9GBsIKl

— Marshall Cohen (@MarshallCohen) July 15, 2019

“New documents obtained exclusively by CNN reveal that WikiLeaks founder Julian Assange received in-person deliveries, potentially of hacked materials related to the 2016 US election, during a series of suspicious meetings at the Ecuadorian Embassy in London,” the article begins.

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Top Assange Defense Account Deleted By Twitter

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13-07-19 07:23:00,

By Caitlin Johnstone

One of the biggest Twitter accounts dedicated to circulating information and advocacy for WikiLeaks founder Julian Assange, @Unity4J, has been completely removed from the site. The operators of the account report that they have been given no reason for its removal by Twitter staff, and have received no response to their appeals.

Any Assange supporter active on Twitter will be familiar with the Unity4J account, which originated to help boost the wildly successful Unity4J online vigils in which well-known Assange defenders would appear to speak out against his persecution. As of this writing, the account has been gone for a day and a half.

“About 8:45am CST on Thursday July 11, one of our Unity4J Twitter team members went to retweet on the account and noticed that the account was no longer accessible,” reports pro-Assange activist Christy Dopf, one of the operators of the account. “When each of us also attempted to access the account we all received the same message ‘Account Suspended’. Twitter did not send us a reason or violation for the suspension. So an appeal was submitted. We did receive correspondence that Twitter got our request and the case is currently open. Unfortunately we do not have a timeline on how long this could take.”

I’m back on Twitter after the outage but @unity4J is still suspended – we did not receive an email or a reason for the suspension. Appeal process started. #FreeAssange #Unity4J pic.twitter.com/a14DqZaoGt

— ⏳ Christy Dopf ⏳ ✨🌓✨ (@ChristyMKD84) July 11, 2019

Speaking for myself as a vocal Assange supporter on Twitter, I can say that I’ve been following the @Unity4J account closely since its earliest days and I’ve never once seen it post anything other than highly professional-looking advocacy for Julian Assange. I’ve certainly never seen it post anything that could be construed as abusive, misleading, or otherwise in violation of any of Twitter’s posted rules.

This account’s deletion is just the latest in a long string of apparently biased actions against WikiLeaks and Assange by the immensely influential social media platform. That bias was made abundantly clear with Twitter’s ridiculous refusal to verify Assange while he was posting from his own account despite his undeniably being a significant public figure,

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From Pinochet To Assange: A Tale Of Two Extraditions

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06-07-19 08:24:00,

The plethora of crimes committed during the military dictatorship of Augusto Pinochet in Chile between 1973 and 1990 were exactly the type of abuse of power that Julian Assange would uniquely expose through WikiLeaks. Both Assange and Pinochet have battled against extradition from the UK, with vastly different outcomes and contrasting positions taken by the UK government. Astoundingly, the UK supported Pinochet, a human-rights abuser, and persecuted Assange, a journalist who has exposed crimes of the powerful. Adding to this, the UK paid for the same barrister to defend Pinochet from extradition, and to later argue for Swedish authorities during their attempts to extradite Assange.

The reality of the UK’s role in protecting a despot and prosecuting a journalist reveals the true face of a self-perpetuating, corrupt power structure which, based in part on the perception of freedom of the press, has falsely claimed moral authority on the world stage.

The more attention we pay to the facts and history surrounding the UK’s part in the arbitrary detention of Assange and the protection of Pinochet from exposure, the more evident the corruption becomes.

Julian Assange has never been publicly charged with a crime, much less convicted of one. Last year, Swedish authorities finally dropped their investigation, years after the UK successfully pressured Swedish authorities to string out the matter in 2013. Despite all of this, Julian Assange has remained arbitrarily confined by British authorities for almost six years, according to the findings of the United Nations Working Group on Arbitrary Detention (UNWGAD).

Despite two years having passed since the UNWGAD’s findings, many remain unaware that the UK paid the prosecution costs of Sweden in its (now-withdrawn) attempt to extradite Julian Assange. As part of this, the UK paid for Clare Montgomery to be the legal representative of the Swedish government.

Counterpunch summed up the situation earlier this year: “…The last four years of Julian Assange’s effective imprisonment in the Ecuadorean embassy in London have been entirely unnecessary. In fact, they depended on a legal charade.” Likewise, legal representatives of the WikiLeaks Editor-In-Chief have repeatedly called the UK’s treatment of the publisher ‘appalling’ and “well short” of the rule of law.

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Ist Julian Assange ein Journalist?

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05-07-19 07:26:00,

Der Fall Assange nahm am 23. Mai, sechs Wochen nach seiner Verhaftung in London, eine neue und dramatische Wendung. An diesem Tag gab das US-Justizministerium bekannt, die Anklage entscheidend zu erweitern und sich nun auf den „Espionage Act“, das amerikanische Spionagegesetz, zu berufen.

Dieses Gesetz wurde 1917, kurz nach dem Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg beschlossen und stellt den Verrat von militärischen Geheimnissen unter Strafe. Die Regierung wandte es in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts häufig gegen Sozialisten, Kriegsgegner und politische Dissidenten an. In den letzten Jahren, während der Amtszeiten von Obama und Trump, zielten die Ermittlungen meist auf Whistleblower, die illegale Aktivitäten der Regierung aufgedeckt hatten.

Das Spionagegesetz appelliert an die Geschlossenheit der Nation angesichts eines äußeren Feindes. Der damalige US-Präsident Woodrow Wilson warb für das Gesetz seinerzeit mit den Worten, es richte sich gegen Bürger, die „das Gift der Untreue“ verbreiteten und „die Autorität und das Ansehen der Regierung in Verruf“ brächten. Solche „Kreaturen der Untreue und Anarchie“ müssten „zerschmettert“ werden. Es gäbe zwar nicht viele von ihnen, diese aber wären „unendlich bösartig“, weshalb „die Hand unserer Macht sich über ihnen schließen“ sollte.

Die martialische Wortwahl passt gut zum aktuellen Fall, denn auch das Vergehen von Julian Assange besteht vor allem darin, das Ansehen der amerikanischen Regierung beschädigt zu haben. Genau an dieser Stelle wird es heikel, da ein Staat, der so argumentiert, nicht gleichzeitig die Pressefreiheit garantieren kann – die ja vor allem darin besteht, Dinge zu veröffentlichen, die den Mächtigen nicht gefallen.

Um diesem Widerspruch auszuweichen, erklärt das US-Justizministerium, Assange sei gar kein Journalist. Glenn Greenwald entgegnete dazu Ende Mai in der Washington Post:

„Die Pressefreiheit betrifft alle, nicht bloß eine ausgewählte, privilegierte Gruppe von Bürgern, die ,Journalisten‘ genannt werden. Wenn Ankläger selbst entscheiden können, wer unter den Schutz der Presse fällt und wer nicht, dann schrumpft die Pressefreiheit zur Freiheit einer kleinen, abgeschlossenen Priesterklasse privilegierter Bürger, die von der Regierung zu Journalisten ernannt werden. (…) Falls die Anklage gegen Assange Erfolg hat, liefert sie die perfekte Vorlage, den denkbar schlagkräftigsten Präzendenzfall, um Journalismus in den USA zu kriminalisieren. Sobald einmal etabliert ist, dass es nicht länger als Journalismus gilt, sondern als Spionage, mit Quellen zusammenzuarbeiten, um geheime Informationen zu veröffentlichen,

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Candles4Assange: Catalans Celebrate WikiLeaks Founder Julian Assange’s Birthday; March For Own Freedom

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03-07-19 03:03:00,

https://i2.wp.com/cdn.discordapp.com/attachments/470676943856074763/595957874740559924/DkyLcuLW4AAO8JY.jpeg?resize=720%2C540&ssl=1

By Aaron Kesel

Today, people all over the world are celebrating WikiLeaks Founder Julian Assange’s birthday, and Freedom Of Press with the campaign, but one group of people — the Catalans — are also marching in a hunger strike celebrating their independence and fighting for the freedom of their own politically imprisoned comrades.

📸🔴 VARIOS RECADOS PARA EL REGIMEN ESPAÑOL

En #Strasbourg sigue llenándose más y más gritos de 1DE OCTUBRE NI OLVI NI PERDO… LOS CARRES SERAN SEMPRE NOSTRES… ¡¡¡INDEPENDECIA!!! #FreeSpeech #FreeAssange #FreeCatalonia

⚠️VAMOS A HACERLO VIRAL⚠️ pic.twitter.com/9AmAjtuQhw

— ©halecos Amarillosᴳᴸᴼᴮᴬᴸ 🔥ʷAͤNͣOͬNͤYˡMͤOᵍUͥSͦⁿ🔥 (@ChalecosAmarill) July 1, 2019

WikiLeaks Founder Julian Assange has been imprisoned for months in Belmarsh prison, pending a hearing on extradition to the United States. Ironically, when Assange was holed up inside the Ecuadorian embassy, his internet was taken away for criticizing the treatment of the Catalan people and daring to tell the tale of their revolutionary referendum from Spain in 2017 when Spain responded by invoking article 155 of the constitution, which suspended Catalonia’s autonomy. Assange further stood with the elected Pro-Independence President, Carles Puigdemont, against his extradition to Madrid, tweeting that he would later have his internet privileges revoked, as Activist Post previously reported.

Assange also highlighted at the time that “in 1940, the elected president of Catalonia, Lluís Companys, was captured by the Gestapo, at the request of Spain, delivered to them and executed.”

Wikileaks editor @julianassange has been gagged and isolated by order of Ecuador's new president @Lenin Moreno. He cannot tweet, speak to the press, recieve visitors or make telephone calls. Ecuador demanded that he remove the following Tweet: https://t.co/uaDAEBKtwR

— WikiLeaks (@wikileaks) March 28, 2018

This is the same tweet that got Assange’s internet cut after Ecuador demanded he remove the tweet referencing foreign political prisoner Carles Puigdemont. Ecuador at the time claimed that Assange’s internet was cut “due to an alleged breach of an agreement to refrain from interfering in other states’ affairs.” WikiLeaks then stated in a tweet that Assange was never under a gag agreement,

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Wir sind Julian Assange!

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03-07-19 06:46:00,

Julian Assange ist ein Dreckskerl. Das müssen Sie verstehen. Julian Assange und WikiLeaks haben die Kriegsverbrechen des US-Militärs, die Korruption der US-Regierung und die erbärmliche kriecherische Schleimerei der Konzernmedien gegenüber der Machtelite enthüllt. Wenn Sie also unserer herrschenden Klasse angehören, werden Sie dies alles ansehen als Beispiele für Dreck, wie er im Buche steht.

Ich werde gleich all die Beispiele dafür aufzählen, wie Julian Assange die Welt verändert hat — als Dreckskerl.

In einer entwickelten und vollständig ausgebildeten Gesellschaft würde die Oligarchie Assange als gefährlichen Kriminellen ansehen — was sie auch tut — und die durchschnittlichen Arbeiter und Arbeiterinnen sähen in ihm die personifizierte Gerechtigkeit — was diese jedoch nicht tun. Obwohld die Massenmedien uns dazu bringen wollten, seinen Untergang herbeizuwünschen, würden wir ihn feiern — wie einen Batman, einen Robin Hood oder einen Ozzy Osbourne; bei Letzterem meinen wir die frühen Jahre, nicht die, in denen er Hundehaufen von seinem Teppich kratzte.

Wir sind jedoch nicht entwickelt, dies ist nicht Gotham City (wo die Batman-Geschichten spielen; Anmerkung der Übersetzerin) und der Durchschnitts-US-Amerikaner kämpft nicht für die Wahrheit. Viele US-Amerikaner bejubeln die Inhaftierung Assanges. Sie glauben den konzernhörigen, plutokratischen TV-Sprechern und sehnen die Tage herbei, an denen wir nicht länger von den Verbrechen gegen die Menschlichkeit und gegen die Wirtschaft hören müssen, die unser Land beziehungsweise unsere Banker begehen. Unterbewusst glauben sie wohl, dass ein Leben, in dem wir ohne Unterlass von reichen Gaunernn ausgenutzt werden und dies dank der gründlichen Anstrengungen eines exzentrischen Australiers erfahren, schlimmer sei als ein Leben, in dem wir ohne Unterlass von reichen Gaunern ausgenutzt werden, aber nichts darüber wissen.

„Ignoranz ist ein Segen“ ist das meditative Mantra der Vereinigten Staaten von Amerika.

Julian Assange wurde nun verhaftet und in einem britischen Gefängnis weggesperrt. Die US-Regierung will seine Auslieferung für das Verbrechen, die Verbrechen unserer Regierung enthüllt zu haben — offiziell wird das jedoch nicht zugegeben. Nahezu jede Regierung unseres Planeten verachtet den Mann dafür, den Prozess der Herrschaft über die ungewaschenen Massen transparent zu machen — wenngleich das Niveau der „Gewaschenheit“ dank der aggressiven Marketing-Kampagnen einiger Shampoo-Hersteller durchaus gestiegen ist.

Es käme für die kreischenden Konzern-Nachrichten aktuell politisch ungelegen, uns Bürger daran zu erinnern, was genau WikiLeaks für uns getan hat. Sie werden also die nachfolgend aufgeführte Liste der WikiLeaks-Leistungen nicht im Konzernmedien-Äther finden — genauso wie die Mainstream-Medien nicht jeden Bericht über Chelsea Mannings Gerichtsverfahren mit einer Auflistung der Kriegsverbrechen begannen,

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‘Free Assange’: Irish MEPs wear T-shirts supporting WikiLeaks founder on first day in EU Parliament

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02-07-19 08:26:00,

As the European Parliament reopened in Strasbourg on Tuesday, two freshly elected Irish MEPs marked the occasion by donning T-shirts supporting WikiLeaks founder Julian Assange in the parliament chamber.

Independent politicians Mick Wallace and Clare Daly put all their new colleagues on notice with the eye-catching garments which featured a striking image of Assange, gagged with a US flag, emblazoned across their chests.

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Farage’s Brexit Party MEPs turn their backs on EU anthem during parliament opening ceremony

“Assange is in prison because he exposed the ugliness of US Foreign Policy. Anyone who cares about a free independent media should challenge the treatment of Julian Assange,” Wallace wrote on Twitter.

The politicians also carried signs saying “End fortress Europe” and “Since 2015 over 10,000 migrants have died in the Mediterranean.” Daly added that the pair were taking up their seats in Strasbourg to “expose European ‘democracy.’”

Both Wallace and Daly were members of Ireland’s parliament, Dáil Éireann, before being elected to Europe. They have both championed Assange and the work of WikiLeaks, and met the whistleblower in 2013 while he was in the Ecuadorian Embassy in London.

It was far from the only act of political defiance on a turbulent opening day for the new session of the European Parliament. Thousands of Catalan separatists demonstrated outside the parliament building in support of three of their own MEPs who are blocked by Madrid from taking office. Inside, members of the Brexit Party turned their backs on the EU anthem during the opening ceremony.

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Assange lawyer reveals Pentagon behind pursuit of Wikileaks publisher

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21-06-19 10:25:00,

A lawyer for WikiLeaks’ Julian Assange has confirmed that the Pentagon – not the White House or any other government agency whose secrets he leaked – was driving the nearly decade-long campaign to destroy the publisher.

After asking officials at the Obama administration if they “really wanted” the publisher for whistleblowers and warning that “there are dangerous precedents here,” Assange lawyer Geoffrey Robertson said they responded:

We don’t want him, but the Pentagon does, and the Pentagon may eventually get its way.

Robertson’s “high connections” got him an audience with Obama administration insiders after he learned of the secret grand jury they had convened against Assange in 2010, he told Phillip Adams on ABC’s Radio National on Thursday. When Robertson warned them of the First Amendment implications of charging a publisher under national security laws, however, they already knew what kind of precedent it would set.

While the Obama administration charged more leakers under the Espionage Act than all previous presidents combined, it never attempted to wield the law against a publisher.

And the Pentagon has finally gotten its way. British Home Secretary Sajid Javid signed a request for a US extradition order earlier this month, and Assange will face a full extradition hearing in February.

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Ecuador confident that US won’t execute Assange, but what about spending 175yrs in prison, instead?

He is charged with 17 violations of the Espionage Act, including obtaining and disclosing national defense information, plus an earlier count of conspiracy to commit computer intrusion, concerning a massive trove of classified documents given to WikiLeaks by military intelligence analyst Bradley (now Chelsea) Manning. The Iraq and Afghanistan War Logs, as they were titled for publication, exposed US atrocities including the torture of detainees and murder of civilians and constituted the largest leak of military secrets in US history.

If he is found guilty – and it is highly unlikely that the Eastern District of Virginia court where he will be tried and where no “national security” defendant has ever won a case, will acquit him – he faces 170 years in prison.

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Assange will never see fair trial amid ‘industrial-grade demonization campaign’ – Max Blumenthal

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15-06-19 08:25:00,

The persecution of Julian Assange, aided and abetted by the silence of the US media, is a “warning shot” to journalists who are openly critical of the US national security state, journalist Max Blumenthal tells RT.

I see no hope for him receiving a fair trial in a US court,” Blumenthal says, pointing out that not only the US government but its media has mustered only a “muted response” to “one of the most disturbing assaults on journalism and the First Amendment in my lifetime.”

Also on rt.com
Journalists silent on Assange’s plight are complicit in his torture and imprisonment

Assange is being made to suffer for “revealing the dirty secrets of the US national security state,” he adds. Not only the 2010 revelations of US war crimes in Afghanistan and Iraq, but “Wikileaks’ role in embarrassing Hillary Clinton’s 2016 presidential campaign” have been used to turn the world against him, fueling “an industrial-grade campaign of demonization and disinformation.”

But “those of us who report critically on the machinations of the US national security state” must not give in to the intimidation campaign, Blumenthal writes. “We should respond not with caution or fear, but by redoubling our efforts.”

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Assange in better health, but unlikely to face a fair trial – journalist Patrick Henningsen

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14-06-19 02:35:00,

With WikiLeaks co-founder Julian Assange facing a full US extradition hearing, reporter Patrick Henningsen managed to get a glimpse at the wanted journalist during a court appearance in London.

After a preliminary hearing at London’s Westminster Magistrates’ Court in London, Assange’s full hearing will likely take place in February of next year. Assange appeared in court briefly via video link from Belmarsh Prison, where he is currently serving a 12-month sentence for skipping bail in 2012.

Prior to Friday’s appearance, concerns had been raised over Assange’s ill health after the 47-year-old was too ill to attend the last hearing regarding the US extradition request in May.

“I would say his health looks physically vastly improved,” Henningsen told RT. “He has gained some weight back, his hair was combed well, he has a beard.

“Mentally, he’s clearly been under some duress… but that’s because he’s trying to process everything that was coming through this small video pipeline.”

The US Justice Department has filed 18 charges against Assange, including a charge of conspiracy for publishing classified documents leaked by US Army whistleblower Chelsea Manning in 2010. If convicted, Assange faces up to 175 years behind bars.

Also on rt.com
‘This is about shutting down dissent’ – John Pilger on Assange US extradition case (VIDEO)

“There’s certainly a strong argument to be made [that he won’t face a fair trial],” Henningsen continued, adding that the US’ position that the Manning leaks endangered the lives of American troops and agents remains a hypothetical one unsupported by factual evidence. No hard proof of this harm was produced during the trial of Manning in 2013, and none has been presented since.

“All they brought forward was hypotheticals,” he said. “[The US’ case is] relying heavily on reframing and redefining Julian Assange as a spy and a cyber terrorist and not a journalist, and WikiLeaks as a hostile foreign intelligence agency and not a media outlet.”

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Assange: Verhandlung über Auslieferung an die USA erneut vertagt

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14-06-19 02:35:00,

Am heutigen Freitag gab es wieder eine Anhörung zum Auslieferungsantrag der USA gegen Julian Assange. Die Anhörung war Anfang letzter Woche vom 12. Juni auf den 14. Juni verlegt worden sowie von Westminster nach Belmarsh und vor wenigen Tagen wieder zurück nach Westminster. Wegen seines schlechten Gesundheitszustandes war Julian Assange wieder nur per Videozuschaltung anwesend. Vor dem Gericht äußerten sich Assanges Anwältin Jennifer Robinson und der australische Journalist John Pilger zu der Verhandlung. Ein Bericht von Moritz Müller.

Eine Dame aus Paris erzählte mir vor zwei Tagen vor dem Australia House in London, dass die kurzfristige Verlegung des Termins dazu geführt hat, dass die geplante Busladung französischer Gelbwesten nicht zur Unterstützung anreisen konnte. Dies ist ein weiteres Detail in der merkwürdigen Anwendung der Justiz im Fall Assange.

Dies unterstrich auch Jennifer Robinson, als sie sagte, dass der erlaubte Kontakt zwischen ihr und ihrem Mandanten so minimal sei, dass es schwer sei, Julian Assange mit den nötigen Dokumenten zu versorgen. Auch ein Laptop wird ihm verwehrt und so kann er sich nur unzureichend auf die Verhandlungen vorbereiten. Erneut wies die Rechtsanwältin auf den besorgniserregenden Gesundheitszustand von Assange hin und dass er sich noch immer auf der Krankenstation in Belmarsh befindet. Sie erwähnte den hohen psychologischen Druck, dem Julian Assange ausgesetzt ist. Das gestrige Statement des britischen Innenministers trägt hier sicher einen Teil dazu bei.

Interessant ist auch, wenn man den Artikel genau liest und mit früheren Berichten vergleicht, dass Sajid Javid nur bedingt Ahnung zu haben scheint, wovon er spricht, oder dass er dies auf jeden Fall eher schlecht kommunizieren kann. Ganz zu schweigen davon, dass seine Aussage auch einer Vorverurteilung gleichkommt. Dieser Mann ist übrigens auch im Rennen für den Posten des britischen Premierministers.

Das eigentliche Ergebnis des heutigen Termins ist, dass die Verteidigung Ende Juli mit weiteren Details zum Fall ausgestattet wird und dass die erste inhaltliche Anhörung nicht vor Ende Februar 2020 stattfinden wird. Es kann gut sein, dass bei dieser langfristigen Herangehensweise Großbritannien nicht mehr der Jurisdiktion des Europäischen Gerichtshofs untersteht, wenn der Gang durch die weiteren Instanzen gegangen ist, und dieser somit als letzte Instanz entfällt. Auch Assanges prekärer Gesundheitszustand wird auf so lange Sicht wohl in Gefangenschaft auch nicht besser.

Julian Assanges Freund,

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Assange case proved US press ‘doesn’t believe in free speech’ – professor

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14-06-19 08:55:00,

American journalists “go out of their way to disparage” Julian Assange of WikiLeaks because he makes them ashamed of their own failure to challenge the “eternal war footing” of the US, human rights professor Dan Kovalik told RT.

I don’t believe that the press in this country believes in free speech. This is one of the most compliant presses in the world, especially when it comes to foreign policy,” Kovalik said on Thursday. “They are unquestioning of the US’ eternal war footing and that is exactly what Assange has challenged and that is why they have taken great umbrage at Assange.”

Pointing out that the American press was responsible for spreading the “weapons of mass destruction” and Gulf of Tonkin disinformation that served as pretexts for wars in Iraq and Vietnam, he added that Assange’s own willingness to “challenge those types of lies” makes US journalists “ashamed,” so they attack him at every opportunity.

The press in the US in particular has been very happy to use Assange’s work and the cables he has revealed for their news stories while at the same time going out of their way to disparage him and to deny that he’s even a fellow journalist,” Kovalik said.

The biggest threat posed by Assange and WikiLeaks, Kovalik added, is that they “exposed the massive [US] war crimes throughout the world, and that type of exposure is in the minds of our leaders unforgivable, and they will make him pay for that.”

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British Home Secretary signs extradition order to send Julian Assange to US

UK Home Secretary Sajid Javid signed an extradition request on Thursday to send Assange to the US, where he will stand trial on 17 violations of the Espionage Act and one count of conspiring to unlawfully access a Pentagon computer. His case is the first attempt by the US to charge a publisher under the law.

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Wenn Julian Assange doch nur ein Russe wäre: Die Medien und das Messen mit zweierlei Maß

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13-06-19 12:32:00,

Die Solidarität westlicher Medien mit dem russischen Journalisten Iwan Golunow ist zu begrüßen. Vergleicht man diesen Aufwand jedoch mit dem dröhnenden Schweigen zu Julian Assange, so ist dieser Kontrast skandalös und nur ideologisch zu erklären. Von Tobias Riegel.

Die Freilassung des russischen Journalisten Iwan Golunow ist rundum zu begrüßen. Auch die große Anteilnahme westlicher Medien an dem Fall ist prinzipiell positiv. Bedenklich wird die breite Berichterstattung zugunsten eines bedrängten pro-westlichen Journalisten erst, wenn man diesen Aufwand mit der ausbleibenden Solidarität vergleicht, die Julian Assange von seinen medialen „Kollegen“ erfährt.

Die Unterscheidung nach Freund und Feind beschädigt Solidaritäts-Aktionen

Hier wird nicht unbesehen von Person und Ideologie Unterstützung geboten, das macht der Vergleich Assange/Golunow deutlich: Wer wie Julian Assange journalistisch das eigene (westliche) Bett beschmutzt, sollte auf die Hilfe großer westlicher Medien nicht bauen – auch wenn diese Medien auf den Leistungen von Assange ihre größten Stories der jüngeren Vergangenheit aufgebaut haben, wie die NachDenkSeiten hier beschrieben haben.

„Viele Medien verdanken mutigen Akteuren wie Julian Assange die größten Storys der letzten Jahrzehnte. Medien wie „Spiegel“, „Guardian“ oder „New York Times“ haben Assange und Edward Snowden jedoch erst für ihren Ruhm benutzt, dann teils als „Staatsfeinde“ diffamiert und sie weitgehend – in ihren jeweiligen Asylen in London und Moskau – medial begraben.“

Die Ungleichbehandlung zwischen Assange und Golunow und die vorgenommene ideologische Unterscheidung nach Freund und Feind entwertet teilweise auch Solidaritäts-Aktionen wie die nun erlebte: Der Verdacht, hier solle einmal mehr die Floskel von der Pressefreiheit gegen die russischen „Machthaber“ instrumentalisiert werden, droht den sehr positiven Akt der Solidarität zu beflecken.

Golunow kann nichts für die westliche Instrumentalisierung

Für diese mutmaßliche Instrumentalisierung kann der bedrängte Journalist Golunow nichts – er ist bei dem Vorgang Spielball beider Seiten: Die russischen Offiziellen wollten ihn mutmaßlich zunächst einschüchtern, können sich nun aber (nach der „Begnadigung“) positiv als einsichtig präsentieren. Geklärt werden muss noch, von wem genau die Verhaftung ausging. Die russlandkritischen Medien im Westen dagegen fanden in der Causa Golunow eine Vorlage, um das gewohnte Feuerwerk an moralisch aufgeladenen und heuchlerischen Phrasen von der Pressefreiheit und dem „Kampf der Zivilgesellschaft“ in Russland abzubrennen. Für beide Handlungen kann und darf man Golunow nicht verantwortlich machen.

Hintergrund: Wenige Tage nach seiner Festnahme und nach einer Welle internationalen Protests ist der russische Journalist Iwan Golunow am Dienstag aus seinem Hausarrest entlassen worden.

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