Aufnahme von Weißhelmen in Deutschland: Wenn Propaganda und Realität aufeinander treffen | Anti-Spiegel

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13-01-20 12:49:00,

Unfreiwillig lässt ein Spiegel-Artikel über ein Mitglied der Weißhelme tief blicken. Sind sie Terrorhelfer oder eine „Zivilschutzorganisation“?

Die Weißhelme werden in den westlichen Medien immer als neutrale „Zivilschutzorganisation“ dargestellt. Das ist objektiv unwahr, denn die Weißhelme sind von Großbritannien gegründet und von vielen westlichen Staaten, einschließlich Deutschland, mit Millionen finanziert worden. Tätig waren sie ausschließlich in Gebieten, die von Islamisten kontrolliert wurden. Das sind unbestreitbare Tatsachen, die jeder leicht überprüfen kann.

Da sich der Westen den Sturz von Assad auf die Fahnen geschrieben und den auch mit Geheimdienstoperationen wie „Timber Sycamore“ unterstützt hat, indem er Waffen an Islamisten in Syrien geliefert hat, ist der Westen in Syrien eine Konfliktpartei. Und wenn eine Konfliktpartei eine Organisation unterstützt, dann ist diese Organisation eines sicher nicht: Sie ist nicht neutral.

Auch der enge Kontakt der Weißhelme zu Islamisten, einschließlich dem IS, lässt sich nicht bestreiten. Wie sollten die Weißhelme in von den Islamisten besetzten Gebieten tätig sein, wenn sie nicht mit denen zusammenarbeiten?

Trotzdem ignorieren die westlichen Medien all diese offen zu Tage liegenden Fakten und sprechen von einer „Zivilschutzorganisation“.

Dass das nicht so ist, konnte man schon 2018 beobachten. Im Sommer 2018 befreite die syrische Armee vom IS kontrollierte Gebiete im Süden des Landes und einige EU-Staaten fühlten sich berufen, ca. 400 Menschen (Weißhelme und ihre Familien) zu evakuieren. Zu diesem Zweck wurde Jordanien überredet, sie vorübergehend in Lagern aufzunehmen und die EU-Staaten verpflichteten sich, diese dann innerhalb von drei Monaten aufzunehmen. Darüber habe ich im Juli 2018 berichtet.

Allerdings hatten es die EU-Staaten danach nicht eilig, ihr Versprechen umzusetzen, denn schnell stellte sich heraus, dass es sich bei zumindest vielen von den Evakuierten um gefährliche Islamisten gehandelt hat. Wie passt das zu dem Mantra des Westens, die Weißhelme seien humanitäre Helfer?

Das russische Außenministerium hatte im Oktober 2018 in einer durchaus sarkastischen Erklärung die Frage gestellt, warum sich die EU-Staaten denn weigern, die von ihnen finanzierten „Helfer“ aufzunehmen. Und im Oktober 2014 schließlich ließ Deutschland drei Weißhelme einreisen, die insgesamt 14 Frauen und Kinder mitbringen durften.

Damit war die Sache aber nicht ausgestanden. Die westlichen Sponsoren der „humanitären Helfer“ haben nicht alle der 400 evakuierten Weißhelme aufgenommen,

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