Gewerkschafter mit Aufruf zur Europawahl auf Abwegen. Bitte intervenieren Sie.

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17-05-19 07:56:00,

Jetzt erschien ein gemeinsamer Aufruf von Arbeitgebern und Gewerkschaften aus dem Raum Olpe und Siegen, unterschrieben von Verantwortlichen des DGB, der IG-Metall und von Verdi. In dem Aufruf werden die Leistungsbilanzüberschüsse Deutschlands und ausdrücklich die Exportüberschüsse von zuletzt 265 Milliarden € als Erfolg gefeiert und ebenso die Militarisierung Europas, verpackt als gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik auf Augenhöhe mit anderen Kräften in der Welt. Albrecht Müller.

Außerdem wird das übliche Geschwätz über die Herausforderungen in der Welt und über “Populisten” nachgebetet. Die EU wird verklärt, statt wirklich zu beschreiben, was dort besser werden muss.

Dass so etwas von Gewerkschaftern unterschrieben wird oder sogar formuliert worden ist, ist ein Beleg und ein Armutszeugnis gewerkschaftlicher Entwicklung. Die Herren (Damen sind nicht dabei) aus Siegen und Olpe, Arbeitgebervertreter wie Gewerkschaftsvertreter, haben noch nicht einmal wahrgenommen, dass Leistungsbilanzüberschüsse innerhalb Europas in dem genannten und erlebten Ausmaß einen Europa zerstörenden Charakter haben. Die Deutschen Exportüberschüsse und die Defizite der meisten anderen europäischen Länder sind Zeichen des Zerfalls und einer großen Gefahr für die europäische Zusammenarbeit. Die Gewerkschafter aus Olpe und Siegen sehen nur die Perspektive der währungspolitischen Sieger und nicht jene ihrer Kolleginnen und Kollegen in Spanien, Italien, Griechenland und in Ost- und Südosteuropa. Nicht einmal dieses bisschen internationale Solidarität bringen sie auf, wenn sie einen Aufruf zu Europa formulieren und unterschreiben.

Überzeugen Sie sich selbst. Überfliegen Sie dieses Machwerk und wenn Sie Kontakt zu Gewerkschaftern oder auch zu Arbeitgebern haben, dann intervenieren Sie bitte. Was hier verbreitet wird, läuft gegen Europa. Weil wir von den NachDenkSeiten für ein soziales und vernünftiges Europa eintreten, weisen wir Sie auf einen solchen Wahnsinn hin.

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Aufruf von Friedensnobelpreisträgerin Mairead Maguire

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15-05-19 05:26:00,

Nach der Verhaftung von Julian Assange schrieb die irische Friedensnobelpreisträgerin Mairead Maguire den folgenden Appell an die britische Regierung. Freundlicherweise erlaubte sie uns Diesen zu übersetzen und sie freut sich, dass die NachDenkSeiten ihre Worte nun weiter verbreiten. Übersetzt und eingeleitet von Moritz Müller.

Im August 1976 gründeten Mairead Maguire (geb. Corrigan), Betty Williams und Ciaran McKeown die konfessionsübergreifende Friedensbewegung Peace People, die sich für eine friedliche Lösung des Nordirland Konfliktes einsetzt. Der aktuelle Auslöser inmitten der ausufernden Gewalt in Nordirland war der Tod von Mairead Maguires drei Nichten und Neffen, die einer Auseinandersetzung zwischen der IRA und der britischen Armee zum Opfer fielen. Heute würden man dies Kollateralschaden nennen, und hier merkt man dass sich hinter jedem sogenannten Kollateralschaden ein Tragödie verbirgt, und das ist es wohl auch was Mairead Maguire an Julian Assange und Wikileaks schätzt, nämlich dass diese verborgenen Tragödien ans Tageslicht gebracht werden.

1977 erhielten Betty Williams und Mairead Maguire gemeinsam den Friedensnobelpreis für ihre Friedensbemühungen in Nordirland.

Was wir in unserer seit über 70 Jahren nicht von Krieg heimgesuchten westlichen Welt oft nicht richtig bemerken, ist dass eine Situation wie in Syrien oder im Jemen auch sehr schnell über uns hereinbrechen könnte, wenn wir nicht versuchen im Dialog auch mit möglichen Gegnern zu bleiben. In Nordirland liegen diese traumatischen Erinnerungen noch nicht so lange zurück.

Am 16. April nahm Mairead Maguire den Whistleblower Preis der Vereinigten Europäischen Linken für Julian Assange entgegen, da dieser nicht zur Preisverleihung erscheinen konnte.

Hier nun der Text von Mairead Maguire:

12. Apr 2019

Mairead Maguire hat das britische Innenministerium um die Erlaubnis gebeten, ihren Freund Julian Assange, den sie in diesem Jahr für den Friedensnobelpreis nominiert hat, besuchen zu können.

„Ich möchte Julian besuchen, um zu sehen, wie er medizinisch versorgt wird, und um ihm mitzuteilen, dass es viele Menschen auf der ganzen Welt gibt, die ihn bewundern und für seinen Mut dankbar sind, zu versuchen Kriege zu stoppen und das Leiden anderer zu beenden.

Der Donnerstag, den 11. April, wird als dunkler Tag für die Menschenrechte in die Geschichte eingehen, als Julian Assange, ein tapferer und guter Mann, von der britischen Metropolitan Police verhaftet,

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Aufruf: Petition gegen die Einführung von 5G | www.konjunktion.info

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29-03-19 10:09:00,

Eine Leserin hat mich gebeten auf eine Petition im Deutschen Bundestages hinzuweisen, die das “Verfahren zur Vergabe von 5G-Mobilfunklizenzen auszusetzen und die Einführung des 5G-Mobilfunkstandards zu unterbinden” möchte:

5G Petition - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt https://epetitionen.bundestag.de5G Petition - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt https://epetitionen.bundestag.de

5G Petition – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt https://epetitionen.bundestag.de

Da ich dem Thema 5G gegenüber sehr kritisch eingestellt bin, unterstütze ich gerne diesen Aufruf, der unter folgender Adresse aufrufbar ist:

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2018/_12/_05/Petition_88260.mitzeichnen.html

Beste Grüße, Konjunktion

Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen. Dies gilt auch für die hier aufbereiteten Artikel, die nach besten Wissen und Gewissen verfasst sind. Um die Nachvollziehbarkeit der Informationen zu gewährleisten, werden alle Quellen, die in den Artikeln verwendet werden, am Ende aufgeführt. Es ist jeder eingeladen diese zu besuchen und sich ein eigenes Bild mit anderen Schlussfolgerungen zu machen.

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Aufruf der ersten Generalversammlung der Gelben Westen

30-01-19 08:20:00,

APPEL DE LA PREMIÈRE ASSEMBLÉE
DES ASSEMBLÉES DES GILETS JAUNES

Autor: U. Gellermann

Datum: 30. Januar 2019

Sonntag, 27. Januar 2019

Wir, die Gelben Westen von den Kreisverkehren, Parkplätzen, den Demonstrationen und aus den Versammlungen, haben uns am 26. und 27. Januar 2019 zu einer Versammlung der Versammlungen getroffen. Etwa hundert Delegationen sind so dem Aufruf der Gelben Westen aus Commercy gefolgt.

Seit dem 17. November haben wir uns vom kleinsten Dorf, vom ländlichen Raum bis zur größten Stadt gegen diese zutiefst gewalttätige, ungerechte und unerträgliche Gesellschaft erhoben. Wir lassen das nicht weiter so geschehen! Wir lehnen uns gegen die hohen Lebenshaltungskosten, die Unsicherheit und die Armut auf. Wir wollen in Würde für unsere Lieben, unsere Familien und unsere Kinder leben. 26 Milliardäre besitzen so viel wie die Hälfte der Menschheit, das ist inakzeptabel. Teilen wir den Reichtum anstatt das Elend! Lasst uns der sozialen Ungleichheit ein Ende setzen! Wir fordern eine sofortige Erhöhung der Löhne, der sozialen Mindeststandards, der Zulagen und Renten, ein bedingungsloses Recht auf Wohnung und Gesundheit, Bildung und kostenlose öffentliche Dienste für Alle.

Dafür besetzen wir täglich den Kreisverkehr und organisieren Aktionen, Demonstrationen und Debatten überall. Mit unseren gelben Westen melden wir uns wieder zu Wort, wir, die das Wort sonst nie haben.

Und was ist die Antwort der Regierung darauf? Unterdrückung, Verachtung, Verunglimpfung, Tote und Tausende von Verwundeten, der massive Einsatz von Waffen, Schüsse, die uns verstümmeln und erblinden lassen, uns verwunden und traumatisieren. Mehr als 1000 Menschen wurden bereits willkürlich verurteilt und inhaftiert. Und jetzt soll das neue so genannte “Das sog. “Anti-Randalierer”- Gesetz.uns auch noch darin hindern, dass wir weiterhin demonstrieren. Wir verurteilen jede Gewalt gegen Demonstranten, sowohl durch die Polizei als auch von kleinen gewalttätigen Gruppen. Nichts von allem davon wird uns aber aufhalten! Demonstrieren ist ein Grundrecht. Schluss mit der Straflosigkeit für die Ordnungskräfte! Amnestie für alle Opfer der Unterdrückung!


Und was für eine Schande, diese große nationale Debatte, die in Wirklichkeit nichts anders ist als eine Kampagne der Regierung, unseren Willen und unsere Entscheidungen für sich zu instrumentalisieren! Wahre Demokratie wird in unseren Versammlungen, in unseren Kreisverkehren praktiziert, weder im Fernsehen noch in den von Macron organisierten Pseudo- Rundtischgesprächen gibt es sie.

Nachdem er uns beleidigt und uns wie Dreck behandelt hat,

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Aufruf zur Menschlichkeit

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15-12-18 04:57:00,

von Karl-Jürgen Müller

Vor 100 Jahren, kurz nach dem Waffenstillstand zwischen den Kriegsparteien des Ersten Weltkrieges, verfasste der Wiener Individualpsychologe Alfred Adler einen bemerkenswerten Text mit dem Titel „Bolschewismus und Seelenkunde“ (1).

Dieser Text weicht auffallend ab von den bis heute gängigen Untersuchungen der Schuldfrage und anderen politischen Erwägungen und beginnt mit einem grundsätzlichen Querdenken:

„Die Mittel der Macht sind uns Deutschen entrissen. Wir haben der Herrschaft über andere Völker entsagt und sehen ohne Neid und Missgunst, wie die Tschechen, die Südslawen, die Ungarn, die Polen, die Ruthenen (eine in der Habsburger Monarchie übliche Bezeichnung für die Ostslawen westlich von Russland) in ihrer staatlichen Kraft erstarken und zu einem neuen, selbständigen Leben erwachen.

Verflogen sind im Nu alle künstlich gezüchteten Hassgefühle von gestern gegen die Ententegenossen (vor allem Großbritannien und Frankreich), und wir bringen ihnen brüderliche Gesinnungen dar, auch wenn wir schmerzlich und bedauernd empfinden, dass manche Rauheit des Waffenstillstands, manche Verschärfung der Hungersnot zu vermeiden wäre. Uns Deutsche selbst beseelt und beseeligt ein starkes Gefühl der Gemeinschaft, es greift über die Grenzen hinaus und setzt sich fort in ein hoffnungsfreudiges Allmenschheitsempfinden.“

Keine Revanchegedanken, kein Aufbegehren gegen den Verlust des deutschen Weltmachtstatus und das Ende des Habsburger Vielvölkerstaates, kein Klagen über die militärische Niederlage …

Aber das „Allmenschheitsempfinden“ — das wird im weiteren Verlauf des Textes deutlich — ist auch keine Steilvorlage für die weltrevolutionären Visionen der Bolschewisten in Russland und anderswo, in denen Adler nichts anderes sah als eine der vielen Varianten des Strebens, Macht über andere Menschen auszuüben. Auch kein Plädoyer für die Auflösung der ja gerade erst entstandenen und nach Souveränität strebenden Staaten im Osten und Südosten Europas. Nein, es geht um etwas anderes, um eine innere Haltung, in der sich der Mensch gleichwertig innerlich mit seinen Mitmenschen verbindet.

Daraus folgt Adlers Absage an jede Form von Machtpolitik, in einer für damalige deutsche und auch andere Ohren sensationellen Art und Weise:

„Uns Volk drückt nicht die Niederlage. Der Siegerlorbeer, der die Stirne des starken Feldherrn schmückt, weckt nicht unsere Pein. Wir waren lange Jahre die Betörten und sind jetzt wissend geworden: Hinter der Trübsal und hinter dem Elend der Gegenwart blinkt unserem unschuldigen Volke der Stern einer neuen Erkenntnis: Nie waren wir elender als auf dem Gipfel unserer Macht!

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5G: Internationaler Aufruf – Stop 5G on Earth and in Space | www.konjunktion.info

5g-internationaler-aufruf-8211-stop-5g-on-earth-and-in-space-wwwkonjunktion.info

09-11-18 08:44:00,

Will man sich über mögliche Gefahren und Folgen der neuen Mobilfunkgeneration 5G informieren, muss man sich alternativen Plattformen zuwenden. Einmal mehr versagen in diesem Kontext die klassischen Medien und kommen ihrem Informationsauftrag in keinster Weise nach. Leider sind es zumeist englischsprachige Plattformen, die sich mit dem Thema 5G befassen und das Race for 5G adressieren.

Bei diesem Rennen werden Millionen kleine Funkeinheiten aufgestellt, um eine möglichst vollständige Netzabdeckung zu erreichen. Während bei den “Alttechniken” diese Sendemasten meist noch auf wenigen Dächern oder Masten installiert waren, benötigt 5G aufgrund der geringen Reichweite eine Vielzahl an Funkstationen – oftmals direkt vor der eigenen Haustür.

Verständlicherweise sind viele Menschen davon nicht begeistert, eine “Mikrowelle” direkt vor dem eigenen Haus installiert zu bekommen. Gerade weil die Gefahren dieser neuen Sendeanlagen nicht über einen längeren Zeitraum erforscht worden sind.

Dabei findet der Aufbau dieses Netzes fast weltweit statt, obwohl sich ein immer größerer Widerstand dagegen formiert, da die Menschen die Konsequenzen dieser Technologie fürchten.

Dabei gibt es eine seit Jahrzehnten unabhängige, staatliche und von der Industrie geförderte Forschung, die bereits heute beweist, dass alle Strahlungsquellen (Mobilfunk, WiFi, usw.) schädlich für Mensch, Tier und Pflanzen sind – inklusive des Frequenzbereiches den 5G nutzt.

Es ist zudem bezeichnend, dass sich Versicherungsunternehmen weigern, die Kommunikationsunternehmen im Bezug auf die Funktechnologien zu versichern.

In einem Online-Aufruf gegen 5G lesen wir:

Dutzende von Petitionen und Aufrufe internationaler Wissenschaftler, darunter der von über 3.000 Ärzten unterzeichnete Freiburger Appeal, forderten bereits vor dem Vorschlag 5G zu entwickeln, den Ausbau der Funktechnologie einzustellen und ein Moratorium für neue Basisstationen.

Im Jahr 2015 haben 215 Wissenschaftler aus 41 Ländern ihre Bedenken an die Vereinten Nationen (UN) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) übermittelt.

(Even before 5G was proposed, dozens of petitions and appeals by international scientists, including the Freiburger Appeal signed by over 3,000 physicians, called for a halt to the expansion of wireless technology and a moratorium on new base stations.

In 2015, 215 scientists from 41 countries communicated their alarm to the United Nations (UN) and World Health Organization (WHO).)

Es ist wichtig zu verstehen,

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Aufruf zur bundesweiten Schweigeminute – Schluss mit Krieg im Jemen | KenFM.de

Aufruf zur bundesweiten Schweigeminute – Schluss mit Krieg im Jemen | KenFM.de

28-10-18 01:16:00,

Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe e.V. und Stop the WAR in Yemen – Friedensinitiative, Presseinformation vom 27.10.2018

Am 11.11.2018 jährt sich zum 100sten Mal das Ende des 1. Weltkrieges. Was vor 100 Jahren möglich war, das muss im Jahr 2018 – was den Krieg im Jemen betrifft, auch möglich sein! Die Regierungen der USA und vor allem Deutschland, als die Führungsmacht der Europäischen Union haben es in der Hand. Wenn sie sofort ihre Rüstungsexporte an Saudi Arabien und Länder der saudischen Kriegskoalition stoppen, ist der saudische Kronprinz Bin Salman mit seinem völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Jemen bald am Ende.

Am 09.11.2018 ist Tag 1.325 des Krieges gegen den Jemen, der am 26. März 2015 begann und tausende unschuldige Kinder, Frauen und Männern das Leben kostete, der hundertausende von Wohnhäusern, Straßen, Brücken, Moscheen, Märkte, Wasser- und Elektrizitätswerke, Einkaufszentren, Betriebe, Farmen, Krankenhäuser und Schulen zerstörte.

Aller 10 Minuten stirbt ein Kind im Jemen an vermeidbaren Umständen, 11 Mio. Kinder brauchen dringend Hilfe, 8 Mio. Jemeniten stehen vor dem akuten Hungertod!

An diesem Tag 1.325 des Krieges im Jemen, den 09.11.2018 – ein Freitag, rufen wir in der Zeit zwischen 12:00 und 13:00 Uhr, alle friedliebenden Menschen in Deutschland auf, sich mit einem A4-Plakat an einer bundesweiten Schweigeminute für die Beendigung des Krieges im Jemen zu beteiligen!

Ausführliche Informationen zur Schweigeminute und das Plakat zum Download inkl. Instruktionen, finden Sie auf folgender Internetseite.

https://www.krieg-im-jemen.de/schluss-mit-krieg/

Stoppt den Krieg im Jemen – Hände reichen, Initiative ergreifen!

Initiatoren:

Birgitt Schlie – Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe e.V.

Mathias Tretschog – Friedensinitiative Stop the WAR in Yemen

In solidarischer Zusammenarbeit (Stand: 27.10.2018)

  • Pamela Bennet – Hungerstreikende aus San Francisco, California (USA)
  • Faraj Almatari – Aktivist aus Sanaa, Jemen von Yemen Freinds e. V.
  • Jakob Reiman – Investigativer Journalist bei JusticeNow
  • WAMP – Band Metal4Peace
  • Mahnwache für Frieden Potsdam
  • Mahnwache für Frieden Berlin
  • Friedenskoordination Cottbus
  • Friedensinitiative Dresden
  • Bautzner Frieden
  • Mahnwache für Frieden Hamburg
  • Bilbo Calvez – Die Bärensuppe
  • Yemen Friedens e.

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Aufruf zum zivilen Gehorsam

Aufruf zum zivilen Gehorsam

22-06-18 08:34:00,

Denn die befürchten wir unter Umständen. Selbstverständlich sollte sich das Verwenden unserer Aufkleber, die es hier gegen eine kleine Spende gratis gibt, auf euer privates Umfeld beschränken. Auf euren heimatlichen Kühlschrank, aufs Fahrrad, den Kinderwagen. Denn gerade in unserer Zeit des Informationskrieges, wo der Kampf um die Deutungs- und Meinungshoheit immer verbissener geführt wird, sollte man diesen eben auch visuell ausfechten. Auf Laptops, Kleiderschränken, Auto-Heckklappen, Gitarrenkoffern.

Aber bitte eben nur da, liebe Freunde. Dazu rufen wir ausdrücklich auf. Nicht auszudenken, was passieren würde, sollten sich die Rubikon-Aufkleber in den öffentlichen Raum verirren. Auf Straßenschilder, Toilettenwände, auf Mülleimer des Schulhofs, auf die Mauern von Bundeswehrkasernen, auf Türen etablierter, braver, transatlantisch-orientierter Presse-Organe.

Das, liebe Bürger, würde uns von Rubikon gleichermaßen entsetzen wie verärgern. Denn: Wir würden es schlicht nicht verhindern können. Seid versichert, genau diesen Krisenfall diskutieren wir hier intern bereits seit einigen Tagen. Mit dem Resultat eines ganz furchtbaren Ohnmachtsgefühls – da wir uns außerstande sehen, Teile unserer geschätzten Leserschaft davon abzubringen, besagte Sticker…

…auf militärischen Einrichtungen anzubringen,

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…zum Dekorieren von Fake-News-Medien zu missbrauchen,

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…diese mit ausländischen Freunden und Verbündeten zu teilen,

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…oder diese gar zu nutzen, um mit einer haften bleibenden Botschaft bis in höchstdemokratische Institutionen vorzudringen…

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Deshalb unsere große Bitte an all jene, die als erste unsere brandneuen Rubikon-Sticker ordern: Bitte nutzt diese ausschließlich, um der Öffentlichkeit gegenüber DAS Gut zu demonstrieren, das uns vom Rubikon anerkanntermaßen das wichtigste ist: ziviler Gehorsam.

Es würde uns wahrhaftig Bauchschmerzen bereiten, bekämen wir mit, wie unsere Sticker (die ihr hier bestellen könnt) dazu benutzt werden, die optische Trostlosigkeit von Bahnhofsmülleimern zu durchbrechen, an denen 70-jährige Rentner einen Großteil ihrer Zeit verbringen, um ein paar Euros in Form von Pfandflaschen zu ergattern.

Es wäre absolut nicht in Ordnung, unsere Aufkleber (die ihr hier bestellen könnt) in Räumlichkeiten von personell völlig unterbesetzten Krankenhäusern zu entdecken, in denen Krankenschwestern und Pfleger am Rande der Erschöpfung ein ausgehöhltes, kurz vor dem Zusammenbruch stehendes Gesundheitssystem künstlich am Leben halten.

Es würde einen schrecklichen Regelverstoß bedeuten, unsere Aufkleber (die ihr hier bestellen könnt) auch nur in der Nähe von NATO-Stützpunkten zu entdecken,

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