Beirut war kein Unfall

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10-10-20 10:56:00,

Das am 4. August 2020 explodierte Lagerhaus am Hafen von Beirut. (Foto: Mehdi Shojaeian, 9.8.2020, commons.wikimedia.org, CC BY 4.0)

Am 4. August 2020 explodiert im Hafen von Beirut – der Hauptstadt Libanons – etwas. Darunter auch 2750 Tonnen Ammoniumnitrat, mit unvorstellbarer Wucht. Die Explosion riss einen Krater von über 140 Meter Durchmesser und 43 Meter Tiefe. Der Boden bebte, was noch in 240 Kilometer Entfernung in Zypern zu spüren war. Große Teile der Stadt wurden zerstört, mehr als 220 Menschen starben, 6000 wurden verwundet, 300.000 sind obdachlos. Die Explosion vernichtete auch einen großen Getreidespeicher.

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The Strange Case of Beirut’s Missing Port | New Eastern Outlook

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18-08-20 09:02:00,

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On the afternoon of August 4, 2020, two explosions occurred in Beirut’s port area. One was small, the other one left a crater 550 feet across and, according to most recent reports, over 100 feet deep, perhaps well over.

Reports on events have been the subject of a massive disinformation campaign, a massive censorship campaign and, as usual, rewriting history, science and physics to fit “alternative facts.” Here, President Donald Trump gets it right and sticks to his guns when challenged.

During a press conference regarding the event, President Donald Trump made the following statement:

“We will be there to help. It looks like a terrible attack.”

He was immediately attacked in the media, across the board, and mention of his answer was banned on Facebook as was the president’s remark. Then the next day in a press conference, President Trump “doubled down” on his answer:

Question: You called this an attack, are you confident that this was an attack and not an accident?

President Trump: “It would seem like it based on the explosion. I met with some of our great generals and they just seem to feel It was. It was not a…some kind of a manufacturing explosion type of event.

This was a…seems to be according to them, they would know better than I would, but they seem to think it was an attack.

It was a bomb of some kind.”

That day, Secretary of Defense Mike Esper stated that he “believed” President Trump was mistaken. Within hours Secretary of Defense Esper walked back his statement. From CNN:

“Washington (CNN) Defense Secretary Mark Esper is downplaying any differences he had with the White House’s assessment as to what caused the deadly explosion in Beirut after his speculation that the blast was likely the result of an accident drew push back from the White House.

White House chief of staff Mark Meadows went even further when asked about Esper’s assessment that the explosion was likely an accident, saying: “From Secretary Esper’s standpoint, he doesn’t know.”

On Tuesday, Trump said that he had spoken to some of ‘our generals’ and that they had assessed the explosion to be a bombing attack.”

The next day,

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Beirut war kein Unfall | Von Dirk Pohlmann | KenFM.de

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18-08-20 01:24:00,

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Ein Kommentar von Dirk Pohlmann.

Am 4. August 2020 explodierte im Hafen von Beirut, der Hauptstadt Libanons, etwas, darunter auch 2750 Tonnen Ammoniumnitrat, mit unvorstellbarer Wucht. Die Explosion riss einen Krater von über 140 Meter Durchmesser und 43 Meter Tiefe. Der Boden bebte, was noch in 240 Kilometer  Entfernung in Zypern zu spüren war. Große Teile der Stadt wurden zerstört, mehr als 220 Menschen starben, 6000 wurden verwundet, 300.000 sind obdachlos. Die Explosion vernichtete auch einen großen Getreidespeicher, die Versorgung mit Getreide, die bereits seit 2019 nicht mehr funktionierte, kollabierte, nachdem auch US Truppen Getreidespeicher in Syrien angriffen. Die Vorräte des Libanon reichten nur noch für etwa einen Monat. Eine Hungersnot zeichnete sich ab. Die Explosion und das folgende Chaos verschärfte die Krise, in der sich die Bevölkerungsmehrheit  durch Korruption und Ausbeutung Libanons ohnehin befand; in einem Maße, die zu Massenprotesten führte. Sechs Tage nach der Explosion musste die Regierung Hassan Diab zurücktreten, die von der Bevölkerung für die Explosion und die Folgen verantwortlich gemacht wurde.

Es ist bis heute unklar, was geschah. In den Mainstreammedien wird über die durch unfassbare Schlamperei und Behördenunfähigkeit ausgelöste Explosion von 2750 Tonnen Ammoniumnitrat berichtet, die sich 2014 auf dem von den Hafenbehörden von Beirut stillgelegten und später gesunkenen moldawischen Frachter Rhosus befunden hatten. Das ist auch die offizielle libanesische Version, die allerdings von Anfang auf Widerspruch traf, sowohl im Libanon als auch weltweit. Was in den Mainstreammedien nur sporadisch erwähnt wurde, wenn überhaupt. Sicher ist: Der Kapitän des maroden Schiffes konnte die Fahrt durch den Suezkanal nicht bezahlen und hatte deshalb Beirut angelaufen. Das geladene Ammoniumnitrat war eigentlich für Mosambik bestimmt, wo es zu Sprengstoff weiterverarbeitet werden sollte. Das Schiff wurde von seinen Eigentümern aufgegeben und von den libanesischen Behörden beschlagnahmt. Die Fracht der Rhosus wurde von September 2014 bis Oktober 2015 in eine Lagerhalle im Hafen verbracht, bevor das Schiff 2018 an der Mole versank. In der Lagerhalle blieben die 2750 Tonnen  Ammoniumnitrat bis es, angeblich durch Schweißarbeiten in der Lagerhalle, zu einem Brand kam, zu dessen Folgen mehrere der Megaexplosion vorausgehende Explosionen gehörten,

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Der Untergang von Beirut | Von Karl Bernd Esser | KenFM.de

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10-08-20 07:59:00,

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Eine Explosion wie ein Atombombentest.

Ein Standpunkt von Karl Bernd Esser.

Die stärkste Explosion in der Geschichte des Libanon ereignete sich am 4. August. Seine Echos waren in einem Umkreis von 20 Kilometern zu hören. Auch die Einwohner der Hauptstadt Zyperns, Nikosia, spürten die Explosion trotz der Entfernung von 250 Kilometern in Beirut.

Die Chronologie der Ereignisse am Hafen von Beirut

Der russische Staatsbürger Igor Greschushkin aus Chabarowsk, der jetzt mit seiner Ehefrau Irina auf Zypern lebt und dort als Direktor der UNIMAR SERVICE Ltd. agiert, erhielt 2013 den Auftrag 2.750 Tonnen Ammonium Nitrat von der georgischen Firma Rustavi Azot LLC von Georgien nach Afrika zu transportieren. Zum Vergleich: Amatol ist ein militärischer Sprengstoff und eine kriegsbedingte Streckung des sehr teuren TNTs mit prieswertem Ammoniumnitrat (Kunstdünger-Komponente) erfolgte nicht nur im Deutschen Reich. Die Mischung Amatol hat eine nur geringfügig schlechtere Brisanz als TNT, das TNT-Äquivalent liegt bei 0,8.

Greschushkins Schiff namens MV RHOSUS fuhr am 23. September 2013 unter der Flagge Moldawiens von Batumi in Georgien nach Biera in Mosambik. Laut Moldawiens Schiffsregister war die MV RHOSUS in Besitz der in Panama registrierten Firma BRIARWOOD CORPORATION und wurde von der Firma TETO SHIPPING LIMITED auf den US-Marshall-Inseln gechartert, dessen Manager Igor Greschushkin war. Das Schiff befand sich nicht in bestem Zustand und sein geschätzter Wert betrug ungefähr 350 Tausend Dollar. Für die Lieferung der Fracht von Batumi nach Mosambik erhielt der Reeder Greschushkin eine Million Dollar. Der verrostete alte Seelenverkäufer mit Baujahr 1986 brach beinahe auseinander, sodass er für Reparaturen am 21. November 2013 in Beirut andocken musste. Die Ladung wurde überprüft und zurückgehalten, nachdem die Hafenbehörde erklärt hatte, dass „für den Transport erforderliche Dokumente und Sicherheitsmaßnahmen“ fehlen. Schiffseigner Greschushkin schuldete seinen Gläubigern in Georgien viel Geld, sodass das Schiff im Auftrag einer Anwaltskanzlei von libanesischen Behörden gepfändet wurde. Der Schiffseigner hat zudem keine Mittel für Reparaturen bereitgestellt. Außerdem befand sich eine zweite Besatzung an Bord, die dem Arbeitgeber TETO Löhne schuldete.

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The Beirut Blast. “An Understanding of the Geopolitical Forces at Work” – Global Research

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09-08-20 08:23:00,

Four days after the Beirut Blast of 4th August 2020, the Lebanese president, Michel Aoun, has attempted to explain what caused the largest explosion since the end of the Second World War. He attributes it to either the accidental ignition of 2750 tons of Ammonium Nitrate (AN) stored in a warehouse at Beirut port or a planned attack by some external entity. There is maybe a nexus between the two causes.

If the blast was an accident, its impact has been devastating. More than a 160 people have died so far and at least 6000 have been injured. Most observers agree that the storage of the fertilizer did not adhere to safety procedures. Negligence and incompetence appear to have scarred the 6 year storage of the AN. Besides, it is alleged that fireworks were also  stored close to the warehouse recently.

A number of officials connected to the port and customs have been arrested. The elected government made up largely of representatives from the Shia and Christian communities is determined to show that it will not tolerate gross dereliction of duty and ineptitude. At the same time it is aware that it should not scapegoat any individual or group in order to protect the real culprits behind the blast.

It is quite conceivable that the real culprits are linked to the second likely cause —  a planned attack. This theory which has different variations has been advanced by some respected commentators. One such variation by the French writer, Thierry Meyssan argues that “Israeli Prime Minister, Benjamin Netanyahu authorized a strike against a Hezbollah arms depot using a new weapon that has been tested for seven months in Syria.” The weapon which “is a missile with a tactical nuclear component in its warhead – causes a smoke mushroom characteristic of nuclear weapons “  but  “is obviously not an atomic bomb in the strategic sense. “It has also been deployed against Iranian military vessels in the Persian Gulf

Israel has of course denied  that it was behind the Beirut blast.  The Hezbollah leader, Hassan Nasrallah, has also insisted that his group has no arms depot at the Beirut port. In this regard it should be noted that it was Netanyahu who in a speech at the UN General Assembly  on 27 September 2018 alluded to alleged Hezbollah arms at a warehouse in Beirut port. 

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