STANDPUNKTE • Was nun, Bernie? | KenFM.de

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14-03-20 02:20:00,

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Anmerkungen zum Wahlkampf und den außenpolitischen Positionen von Bernie Sanders

Ein Standpunkt von Doris Pumphrey.

Mit seinem innen- und sozialpolitischen Programm und seiner konsequenten Haltung zum Problem Israel/Palästina ist Bernie Sanders ein Störfaktor im aktuellen Kampf der Demokratischen Partei um die Präsidentschaft in den USA und trifft auf den geballten Widerstand ihrer korrupten Elite und den ihr nahestehenden Oligarchen und Medien.

Vor vier Jahren wurde Bernie Sanders durch die schmutzigen Methoden des Clinton-Clans gedemütigt, stieg aus dem Kampf aus – gab Hillary Clinton trotzdem „seine volle Unterstützung“ und erklärte: „Gemeinsam haben wir eine politische Revolution begonnen, um Amerika zu verändern und diese Revolution geht weiter“. Selbst als das ganze Ausmaß der heimtückischen Kampagne gegen ihn bekannt wurde, machte er weiter Wahlkampf für Hillary. Sie hört auch heute nicht auf, Sanders persönlich zu demütigen und nutzte ein Filmporträt, das über sie gedreht wurde und für das sie auf der Berlinale wie ein Hollywood Star gefeiert wurde, um gegen Sanders herzuziehen.

Doch Hillary Clinton ist nicht allein. Als Joe Biden ins Hintertreffen geraten war und keine der angetretenen Kandidaten Aussicht auf Erfolg hatten, organisierte das demokratische Establishment rechtzeitig Bidens Comeback durch den offensichtlich koordinierten Rücktritt der anderen Kandidaten. Die bereits chancenlose, als links geltende Elizabeth Warren, kandidierte zwar noch am „Super Tuesday“, doch auch das schien wie abgemacht. Sie zog vom noch aussichtsreichen Kandidaten Sanders Stimmen ab und half somit Biden. Am nächsten Tag gab sie ihre Kandidatur auf. Vielleicht wird sie ja mit einem Ministerposten unter einer siegreichen Demokratischen Präsidentschaft belohnt. Voraussichtlich wird man dort auch andere Kandidaten, die Biden nun unterstützen, wiederfinden.

Barack Obama hielt sich bis jetzt öffentlich noch auffällig zurück, aber man kann wohl davon ausgehen, dass er das afroamerikanische konservative Establishment motivierte, zur Wahl Joe Bidens aufzurufen. Sanders hatte sich zu wenig um afroamerikanische Wähler und ihre Belange bemüht. Die älteren, eher konservativen, wählen jene mit Obama-Nähe. Jüngere Afroamerikaner tendieren eher zu Sanders, aber zahlenmäßig als Wähler fallen sie kaum ins Gewicht.

Joe Biden wird heute als moderat angepriesen. Der Journalist Stephen Lendman verweist auf dessen fast 50-jährige Bilanz im Dienst der Demokraten als Senator und als Vizepräsident unter Obama mit einer langen Liste seiner Positionen und Abstimmungen zugunsten endloser Kriege und Maßnahmen,

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Tagesdosis 28.2.2020 – Bernie Sanders muss verhindert werden! | KenFM.de

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28-02-20 02:24:00,

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Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Schon nach den ersten Runden in dem Wettbewerb der Präsidentschaftskandidaten der „Demokratischen Partei“, liegt US-Senator Bernie Sanders an der Spitze. Alle anderen Wettbewerber haben inzwischen entweder aufgegeben oder liegen laut der fast täglichen Umfrageergebnisse weit abgeschlagen hinter dem 78 Jahre alten Sanders. Dagegen liegt der vom demokratischen Partei-Establishment aufgestellte Kandidat, der ehemalige Vize-Präsident von Barack Obama, Joe Biden, in der Wählergunst und der Einnahme von Wahlspenden hoffnungslos zurück.

Auch die Chancen von Pete Buttigieg, offensichtlich der Liebling von Amerikas reichsten Männern und Frauen, sehen alles andere als vielversprechend aus. Laut dem Finanzmagazin Forbes (1) unterstützen nicht weniger als vierzig der reichsten US-Milliardäre den bis vor kurzem noch unbekannten Buttigieg, der bisher Bürgermeister von South Bend war, eine ebenso unbekannte Stadt im Bundesstaat Indiana Stadt. Besonders starke Unterstützung erhält Buttigieg dabei von dem rabiaten US-Zionisten Seth Klarman, der seine vielen Milliarden mit Finanzspekulationen als Gründer verschiedener Hedge Funds gemacht hat.

Laut dem investigativen Journalisten Max Blumenthal werden die sogenannten „israelischen Siedler“ in den besetzten Gebieten Palästinas, die nicht anderes sind als skrupellose Landräuber, von seit Jahren von Klarman mit Hilfsgeldern (2) geradezu überschwemmt. Zu Hause in den USA hat ist Klarman auch dafür bekannt, einer der größten Spender zur Finanzierung der CIA-Gedenkstiftung zu sein.

Klarman ist auch Besitzer der rechtsradikalen israelischen Zeitung „Times of Israel“, die einst einen Aufruf zum palästinensischen Völkermord veröffentlicht hatte. Der Meinungsartikel von Yochanan Gordon mit dem Titel “When Genocide is Permissible”, zu Deutsch „Wenn der Genozid erlaubt ist“ wurde auf Grund vieler Proteste später von der Webseite der Zeitung gelöscht.

Allerdings kann der unsägliche Völkermordaufruf über diesen Link (3) auf der Webseite von „Mondoweiss“, die von einem bekannten jüdisch-amerikanischen Kritiker der Zionisten betrieben wird, nachgelesen werden. Die Lektüre ist insbesondere all jenen zu empfehlen, die bei der geringsten Kritik an der israelischen Regierung und deren Unterdrückungs- und Landraubpolitik sofort „Antisemitismus“ schreien. Denn dieser Genozid-Aufruf in der „Times of Israel“ gibt Aufschluss über die in Israel grassierende, mörderisch-rassistische Mentalität dieser Herrenmenschen.

Wie Milliardär Klarman und Co.

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Bernie Sanders and the Military Industrial Complex. Bernie 2.0 – Global Research

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28-02-20 10:44:00,

No one on the left was more critical of Bernie Sanders during his 2016 presidential run than late Black Agenda Report Editor Bruce Dixon. However, after Bernie’s speech announcing that he planned to run again this year, Bruce asked me, “Did you see that?” I said, “No, not yet.” Then he said, “This is a whole new Bernie. Bernie 2.0. This is a Bernie who’s learned how to talk to Black people.”

I of course said, “But you don’t think he could defeat the DNC apparatus, do you?” He said, “I don’t know,” and no one was more astute about electoral politics than Bruce Dixon, who could count campaigns that defeated the Daley machine in Chicago among his accomplishments.

Other weekly Black Agenda writers have predicted that the DNC will manage to steal the nomination out from under Sanders again and that the youthful army of volunteers behind him may then finally leave the Democratic Party. Or that the right-wing Democrats who have been ascendant since Bill Clinton’s 1992 victory will leave instead.

That’s still quite possible, but after Bernie’s stunning victory in multicultural, Nevada, where white people are a 47% minority, it no longer seems out of the question that he will win the 51% of pledged delegates required to clinch the nomination. Or that he will head into the Democratic Convention with so many more delegates than any other candidate that it will be awkward for the superdelegates to deny him the nomination on the second round.

How many more meltdowns like the Iowa Caucuses can the DNC stage and survive? There’s a limit to how many ghost votes can be cast and how many more suppressed without obvious fraud, so electronic voting fraud seems most likely to be deployed to defeat him. We do have to consider that Republicans will be every bit as determined to stop Bernie as corporate Democrats, and that Republicans own most, if not all, the electronic voting machinery. They resist examining its workings by claiming that it’s their private property, so they might as well padlock Congress, the White House, and the Supreme Court unless Americans finally stop putting up with them.

Many claim that the delegate-rich California primary was stolen from Bernie in 2016.

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Bernie Sanders versus het ‘extreme centrum’ van politici, bedrijven en massamedia – DeWereldMorgen.be

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27-02-20 03:48:00,

Politici en mediacommentatoren schakelen na het overweldigende succes van Bernie Sanders in Nevada over op een hogere versnelling. Hun manoeuvres tonen drie dingen: eerst en vooral paniek, een volledige afwezigheid van inhoudelijke argumenten en een koppige vastberadenheid om met alle beschikbare middelen zijn overwinning op het Democratisch partijcongres onmogelijk te maken.

Zowat alle peilingen in de VS zijn het over één ding eens. Sanders behaalt de meeste ‘pledged delegates’ (tijdens de voorverkiezingen verworven) voor de partijconventie waar de nominatie van de Democratische presidentskandidaat zal worden beslist. Die gaat door van 13 tot 16 juli 2020 in de stad Milwaukee in de staat Wisconsin.

De cruciale vraag

De vraag is alleen nog hoe groot Sanders’ voorsprong precies zal zijn én hoe groot het verschil met de overblijvende kandidaten. Het was een van de cruciale vragen tijdens het MSNBC-debat in Las Vegas, net voor de voorverkiezing in Nevada. Moderator Chuck Todd stelde de vraag zo:

“Er is een grote kans dat niemand van jullie genoeg delegates gaan behalen op de Democratische Nationale Conventie om de nominatie vast te hebben. Als dat gebeurt, ik wil al uw meningen, moet dan de persoon met de meeste delegates op het einde van de voorverkiezingen de genomineerde worden, zelfs als die geen absolute meerderheid heeft.”

If we bring together working people everywhere, we will create a nation where ALL people have a good standard of living. pic.twitter.com/ujlWswBtFI

— Bernie Sanders (@BernieSanders) February 26, 2020

Alle kandidaten zeiden – in omfloerste bewoordingen – neen, behalve Sanders. Geen van hen vermeldde de ‘superdelegates’1, de personen met stemrecht op de conventie die niet worden verkozen tijdens de voorverkiezingen. Alle kandidaten behalve Sanders meenden dat “het proces zijn gang moest gaan”. Alleen Sanders haalde het systeem van de superdelegates onderuit.

Dit betekent dat zelfs als Sanders een nipte of ruimere meerderheid behaalt van de te verkiezen delegates, de andere kandidaten zullen beslissen zich terug te trekken voor een van hen, die dan met hun verworven delegates en de superdelegates (ongeveer 700) alsnog de nominatie zou halen.

MSNBC’s Chuck Todd asked the candidates if the person with the most delegates at the end of the primary season should be the nominee even if they don’t have a majority of the delegates.

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Einsatz für Bernie

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15-02-20 10:09:00,

Florian Kirner: Sie sind soeben in South Carolina, davor waren Sie in New Hampshire. Sie beteiligen sich als deutscher Wahlkampfhelfer an der Kampagne von Bernie Sanders. Wie kommt man dazu?

Mathias Gößling: Ich habe schon 2016 die Kampagne von Bernie Sanders mit großer Begeisterung verfolgt. Als ich gehört habe, dass er 2020 wieder antritt, habe ich gezielt nach Möglichkeiten Ausschau gehalten, wie ich mich beteiligen kann. Und es gibt tatsächlich ein Programm mit Namen „Bernie Journey“.

Das ist ursprünglich konzipiert, um Helfer aus anderen US-Bundesstaaten in den vier Staaten mit den frühesten Vorwahlterminen einzusetzen. Man kann aber auch als Ausländer daran teilnehmen und das machen ziemlich viele. Ich arbeite intensiv mit einem Niederländer zusammen, ich habe einen Australier getroffen, in Portsmouth, New Hampshire sind 15 Niederländern zusammen angereist und haben mitgeholfen. Also, Bernie inspiriert die ganze Welt.

In Deutschland sind Sie auch politisch aktiv. Was fiel Ihnen denn an der Kampagnenkultur von Bernie Sanders als erstes auf?

Die Sanders-Kampagne ist meines Erachtens grundsätzlich verschieden von so ziemlich allem, was wir bisher erlebt haben. Man sagt ja, dass Obama den Fehler gemacht hat, erst eine riesige Kampagne aufzubauen, um gewählt zu werden — aber als er dann im Amt war, hat er diese Massendynamik eingehen lassen, um hinterher festzustellen, dass er sich als Präsident gegen die geballten Lobbyinteressen nicht mehr durchsetzen konnte.

Bernie will das anders machen. Der Slogan der Kampagne lautet: „Not me — us!“ Also: „Nicht ich, sondern wir!“

Er sagt:

„Ich alleine als Präsident werde nicht die Macht haben, all die wichtigen Dinge, die jetzt anstehen, durchzusetzen. Darum brauche ich eine große Community von Freiwilligen, um das zu wuppen.“

Hier wird eine Neuerfindung der Demokratie versucht. Ziel ist, dass sich Massen, Millionen von Menschen, organisieren und Teil des politischen Prozesses werden.

Das scheint erstaunlich gut zu funktionieren. Bisher haben mehr als sieben Millionen Menschen für die Sanders-Kampagne gespendet. Die Zahl der tatkräftig Engagierten liegt weit über einer Million. Wie sieht das vor Ort aus? Was machen Sie zum Beispiel konkret?

Die ganze Kampagnenarbeit basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und die sagen wohl eindeutig, dass persönliche Gespräche die Politik verändern. Darum machen die Sanders-Leute vier Dinge: Sie sammeln Spenden, denn ohne Geld geht es nicht.

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