USA investieren in Blockchain-Überwachung von Privatmünzen

usa-investieren-in-blockchain-uberwachung-von-privatmunzen

04-12-18 08:23:00,

Dieser Artikel ist nur für registrierte Leser sichtbar.

Durch die Registrierung erhalten Sie ein größeres Angebot an Artikeln. Die Registrierung ist völlig kostenlos.

Registrieren Sie sich hier oder erhalten unbegrenzten Zugang zu allen Artikeln: Abo wählen

Sie sind bereits registriert? Hier Anmelden

 » Lees verder

Snowden: Mit Blockchain wird die Welt zum Glashaus

snowden-mit-blockchain-wird-die-welt-zum-glashaus

24-11-18 08:16:00,

Eine Live-Schaltung mit Edward Snowden bei einer Veranstaltung in Norwegen. (Foto: dpa)

Eine Live-Schaltung mit Edward Snowden. (Foto: dpa)

TOP-Meldung

Edward Snowden: Blockchains drohen die Welt zu transparent zu machen

Seit Edward Snowden nach Russland flüchtete, erschien der weltbekannte Whistleblower in zahlreichen Interviews und Gesprächen rund um den Globus. Viele haben den ehemaligen NSA-Auftragnehmer nach seinen Gedanken zur Blockchain-Technologie gefragt.

In einem längeren Gespräch mit seinem Rechtsberater Ben Wizner sprach Snowden nun vom Wert der Blockchain-Technologie. Er verglich Blockchains mit einer „neuen Form von Datenbank“ und veranschaulichte das Problem, das von Blockchains gelöst wird, mit einem einzigen Wort: Vertrauen.

„Stellen Sie sich vor, dass anders als der heutigen Welt, wo öffentlich wichtige Daten oft exklusiv aufbewahrt werden, sie sich stattdessen an tausend Orten in hundert Jurisdiktionen befinden“, so Snowden.

Es gebe dann keinen Mechanismus, die Daten zu entfernen, und um einen zu schaffen, sei es notwendig, einen globalen Konsens von mindestens 51 Prozent des Netzwerks zu erreichen, um die Regeln zu ändern.

Weiter sagte Snowden, dass „Geld natürlich das beste und bekannteste Beispiel ist, wo Blockchains nachweislich sinnvoll sind“, was ihn logischerweise zum Thema Bitcoin führte. Kryptowährungen seien das weltweit erste „freie Geld“, die ihren Wert durch die Notwendigkeit von Transaktionen ohne Vermittler erhalten.

Snowden hat seine Vorliebe für die Privatsphäre beibehalten und brachte in dem Gespräch auch die Kryptowährungen Monero und ZCash ins Spiel, wobei er Monero bevorzugt, weil die Transaktionen dort standardmäßig privat sind.

Abschließend sagte Snowden seinem Anwalt, der derzeitige Konsensmechanismus von Bitcoin sei fehlerhaft. Er fügte hinzu, dass diese Protokolle „destruktiv sind und das Spiel zugunsten der Reichen einschränken“, während der Anstieg der Blockchains in eine über-transparente Welt führen könnte, in der alles nachvollziehbar ist.

Weitere Meldungen

Börse VNX startet Partnerschaft mit Universität Luxemburg

  • Die in Luxemburg ansässige Börse VNX Exchange hat eine Partnerschaft mit der Universität Luxemburg angekündigt, um die Sicherheit digitaler Assets zu verbessern.
  • VNX Exchange behauptet, den weltweit ersten Sekundärmarkt mithilfe der Blockchain-Technologie für Venture-Capital-Investitionen aufzubauen.
  • Forscher des Interdisziplinären Zentrums für Sicherheit, Zuverlässigkeit und Vertrauen (SnT) der Universität Luxemburg wollen einen sicheren Markt schaffen, indem sie ein höheres Maß an Netzwerksicherheit für Krypto-Assets schaffen.

Krypto-Börse Bitex startet in den Vereinigten Arabischen Emiraten

  • Bitex wurde offiziell als neustes digitales Asset Exchange der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) eingeführt.

 » Lees verder

Top-Banker: Blockchain wird globaler Standard für Banken

Top-Banker: Blockchain wird globaler Standard für Banken

06-06-18 07:22:00,

Auch die Kryptowährung Bitcoin basiert auf der Blockchain-Technologie. (Foto: dpa)

Auch die Kryptowährung Bitcoin basiert auf der Blockchain-Technologie. (Foto: dpa)

Ab sofort bieten wir unseren Lesern exklusiv einen neuen Service an:
den täglichen Blockchain-Monitor. Dieser Monitor bietet eine Übersicht über die relevantesten aktuellen Entwicklungen um die Blockchain-Technologie aus aller Welt. Der Service ist einzigartig, weil er aus hunderten ausgewählten Quellen von China und Russland über Japan und Südkorea bis hin zu den USA und Europa alle relevanten News zu Entwicklungen rund um Blockchain erfasst und die wichtigsten Punkte in Kurzform zusammenfasst.

Hier finden Sie das Archiv der täglichen Ausgaben des Blockchain-Monitors.

Der Blockchain-Monitor wird nach einer kurzen Einführungszeit nur für Abonnenten zu lesen sein: Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, werden Sie von uns benachrichtigt und können dann ein Abo auswählen: Hier können Sie entscheiden, ob Sie monatlich oder jährlich (Preisvorteil!) abonnieren wollen.

 

TOP-Meldung

Banken-CEOs: Blockchain wird in 5 Jahren zum weltweiten Standard für Banken

  • Ralph Hamers, CEO der ING Group, sagte in einem Interview mit CNBC auf der Fintech-Konferenz „Money 2020“ in Amsterdam, dass die Banken ihre eigenen Lösungen entwickeln.
  • „Wenn die fünf führenden sechs globalen Banken sich darauf festlegen und sich auf einen Standard einigen würden, könnte man diesen Standard dem Globus aufzwingen“, sagte Hamers.
  • Der CEO der spanischen Bankengruppe BBVA, Carlos Torres Vila, sagte, dass Hamers Schätzung von fünf oder sechs Jahren, um die Blockchain-Technologie als globalen Standard zu etablieren, korrekt ist.
  • BBVA hat mit dem spanischen Technologieunternehmen Indra zusammengearbeitet, um das erste globale Firmenkreditprojekt unter Verwendung der Blockchain-Technologie zu entwickeln.

 

Weitere Meldungen

DHL kündigt Partnerschaft mit globaler Blockchain-Handelsfinanzierungs-Plattform an

  • Becky Taylor, Vice President Commercial bei DHL Supply Chain UK und Irland, sprach darüber, wie das Unternehmen durch Digitalisierung „effizientere Netzwerke“ schaffen möchte, darunter Möglichkeiten, „Produkte serialisieren, um in der Lage zu sein, dieses Produkt durch sein Leben zu tracken“.
  • Taylor kündigte dann die Partnerschaft an, indem sie sagte, dass DHL allein „diese Arten von Finanzierungsraten nicht erreichen kann, um einen attraktiven Preis [für die Kunden] zu schaffen, also begannen wir mit Trade IX zu arbeiten“.
  • Die TIX-Plattform von TradeIX wird es DHL ermöglichen,

 » Lees verder

Blockchain: Die Technik, die nicht vergessen kann

Blockchain: Die Technik, die nicht vergessen kann

10-03-18 09:15:00,

Grafik: B140970324. Lizenz: CC BY-SA 4.0

Vom Führerscheinregister bis zum fälschungssicheren Wahlsystem – macht die Idee hinter der Kryptowährung Bitcoin Behörden überflüssig?

So mancher sieht in der Blockchain die nächste digitale Revolution nach dem Internet. Sicher ist, die Katze ist aus dem Sack und will unter keinen Umständen mehr zurück. Aber Vieles läuft noch wie ein Spiel ab – und die Möglichkeiten, welche die Blockchaintechnik bietet, sind noch lange nicht ausgeschöpft.

Eine Blockchain ist eine dezentrale Datenbank, die konstruktionsbedingt eine Sicherung gegen nachträgliche Manipulation enthält. Jeder neu an die Kette angefügte Block ist mit dem vorhergehenden Block verbunden und enthält die Historie in Form einer Prüfsumme des vorhergehenden Blocks. Neue Blöcke werden über ein Konsensverfahren geschaffen, validiert und anschließend an die Blockchain angehängt.

Als ursprüngliches Konsensverfahren kam hierbei die Proof-of-Work-Methode zu Anwendung. Grundlage für das Vertrauen zwischen den Beteiligten ist die Annahme, dass die längste Kette die echte ist, weil ihre Erstellung mit dem höchsten Aufwand verbunden war und alle kürzeren Ketten letztlich Fälschungen sein müssen.

Ein herausragender Vorteil der Blockchaintechnik besteht im Verzicht auf den sonst bei Transaktionen üblichen Intermediär, zumeist eine Bank oder ein Kreditkartendienstleister, die für ihre Leistungen bezahlt werden müssen. Die erste Implementierung fand eine öffentliche Blockchain unter dem Namen Bitcoin.

Bitcoin hatte vor zehn Jahren das Licht der Welt erblickt und war jahrelang ein Nischenprodukt, bis es sich zum Spekulationsobjekt entwickelte und sein Wert durch die Decke ging. Inzwischen gibt es über 3.000 Kryptowährungen, darunter auch zahlreiche Betrugsmodelle, die lediglich fleißig Geld einsammelten, jedoch nicht mehr zurücktauschten, sondern einfach verschwanden.

Blockchain ist mehr als nur eine Technik für Kryptowährungen

Auch wenn es derzeit mit Kryptowährungen noch möglich ist, Gelder zu überweisen und dabei anonym unter dem Horizont der Steuerbehörden zu segeln, werden diese auf kurz oder lang die Hand aufhalten und ihren Anteil an den Erträgen von Kryptowährungen fordern. Dies gilt umso eher, als inzwischen auch verschiedene Staaten eigene Kryptowährungen etablieren.

Ein Problem der Blockchain besteht bislang im Zeit- und Energieaufwand für die notwendigen Rechenschritte. Während in der Bitcoin-Welt täglich weltweit etwa 200.000 Transaktionen vorgenommen werden, werden allein in Deutschland täglich um die 60 Millionen Transaktionen in Form von Überweisungen und Lastschriften vorgenommen. Die Blockchaintechnik ist zwar die technische Basis für diese Kryptowährungen,

 » Lees verder

Perspektiven auf die Blockchain: “Vom demokratischen Ansatz bei Bitcoin ist nicht mehr viel übrig”

Perspektiven auf die Blockchain: “Vom demokratischen Ansatz bei Bitcoin ist nicht mehr viel übrig”

13-01-18 10:35:00,

Einigen Leuten geht es bei Bitcoin und Blockchain um wesentlich mehr als Finanzspekulation. So sehen manche das Ende des Staates gekommen und träumen von einer sich selbst steuernden Gesellschaft auf Basis von vernetzten intelligenten Maschinen. Von einer Welt ohne Grenzen mit frei zugänglichen Wirtschaftsräumen. In einer dreiteiligen Interview-Serie sprechen wir mit Menschen über die Blockchain. Los geht es mit Prof. Dr. Rüdiger Weis. Er ist Mathematiker, Informatiker und Kryptograph an der Beuth-Hochschule für Technik Berlin.

Wir finanzieren uns fast vollständig aus Spenden von Leserinnen und Lesern. Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende oder einem Dauerauftrag.

Mit der Blockchain hat sich eine neue Projektionsfläche für eine Vielfalt an gesellschaftlichen Wünschen und Idealvorstellungen aufgetan. Das Versprechen: Eine globale Datenbank, die nicht manipulierbar und absolut transparent ist. Keine Informationsasymmetrien, keine Übervorteilung. Ist die Blockchain der Exit-Plan, um einer sich nicht vertrauenden und unsolidarischen Menschheit zu entkommen?

Demokratische Alternative zum Geldsystem

netzpolitik.org: Kannst du in drei Sätzen erklären, was Blockchain ist?

Rüdiger Weis: Unter Blockchain versteht man eine Mischung aus unterschiedlichen Technologien aus der Informatik und Mathematik, die gewährleistet, dass Daten in einer bestimmten Reihenfolge angeordnet werden. Mit diesem relativ einfachen Grundkonzept kann man Dinge wie eine Buchhaltung realisieren, indem man die Daten in ein öffentlich zugängliches und kryptographisch gesichertes, verteiltes Logbuch schreibt. Der revolutionäre Durchbruch kam mit der Implementierung von Bitcoin als kryptographische Währung.

netzpolitik.org: Was ist das Neuartige bei Bitcoin?

Rüdiger Weis: Das Neuartige ist eigentlich, dass da eine Gruppe von Leuten, die dem bestehenden staatlichen Geldsystem sehr kritisch gegenübersteht, versucht eine demokratische Alternative zu bauen. Die ersten Ideen dazu kamen aus Amerika, wo Libertäre und auch sogenannte Krypto-Anarchisten Modelle entwickelt haben, mit denen sie darauf abzielten, eine Währung zu generieren, die weder auf staatlicher Kontrolle noch auf der Kontrolle von großen Organisationen beruht. Der eigentliche Ansatz war zu sagen, wir machen eine demokratische, für alle nachvollziehbare Art des Geldsystems.

netzpolitik.org: Inwiefern ist der Staat in diesem System von seiner Rolle befreit?

Rüdiger Weis: Das ist ein interessantes Thema aus der Volkswirtschaftslehre. Hier geht es darum, wer die Geldmenge bestimmt. Im Falle des gängigen Geldsystems bestimmen die Staaten oder die Zentralbanken unterschiedliche Konstruktionen, während es bei Bitcoin eine harte Begrenzung der Menge der auszugebenden Bitcoins gibt.

 » Lees verder

Bitcoin, Blockchain and the Future of Europe – Interviewed by Tom Upchurch for WIRED

Bitcoin, Blockchain and the Future of Europe – Interviewed by Tom Upchurch for WIRED

25-12-17 11:10:00,

In an exclusive interview with WIRED, Yanis Varoufakis discusses Bitcoin’s bubble, the fantasy of apolitical money and the opportunities for the blockchain to reform Europe.
By TOM UPCHURCH

Saturday 23 December 2017

When I first met Yanis Varoufakis in the summer of 2014, he was a highly respected but relatively obscure economist. Back then, the price of one bitcoin fluctuated around $440. Fast-forward three years and his career has followed a similar trajectory to bitcoin’s valuation. Both have experienced a meteoric rise in popularity, characterised by high-drama and volatility. Varoufakis would be thrust into the limelight as Greece’s finance minister; battling the austerity programme put forward by the Troika and today pursues the lofty ambition of trying to reform Europe. Reaching similar heights, just two weeks ago the price of one bitcoin broke $20,000 for the first time.

Varoufakis may have been one of the very first senior political leaders to explore the use of blockchain-based payments for a national economy. At the height of Greece’s financial crisis, he developed a plan for creating a peer-to-peer parallel payments system, based on the blockchain. Yet he wants to make one point very clear: “I was never impressed by bitcoin itself; but from the beginning I was saying that blockchain is a remarkable solution to problems that we have not even imagined yet.”

As bitcoin’s price continues to fluctuate, it has come under a steady barrage of criticism. Varoufakis is no less damning of the cryptocurrency but on very different grounds.

Bitcoin is “the perfect bubble”

Citing the 17th Century Dutch financial bubble in tulip bulbs, Varoufakis sees bitcoin’s current valuation as, “the perfect tulip bubble.” His explanation is simple. “Just take a look at two graphs. Graph one is a time-series of the dollar price of bitcoin, which has been growing exponentially. Graph two is the number of transactions and the quantity of goods and services that are sold and purchased by bitcoins.” The juxtaposition between these two graphs, suggests that the price of bitcoin is grossly inflated relative to its actual use. This leaves Varoufakis to conclude that, “without a shadow of a doubt, this valuation is the perfect bubble.”

What is driving the belief behind bitcoin? Some suggest that bitcoin is becoming a “safe haven” from national fiat currencies,

 » Lees verder