Brexit: Boris Johnson will das Parlament abberufen, um einen weiteren Aufschub zu verhindern | www.konjunktion.info

18-09-19 07:58:00,

EU und Brexit - Bildquelle: Pixabay / fotoblend; Pixabay LicenseEU und Brexit - Bildquelle: Pixabay / fotoblend; Pixabay License

EU und Brexit – Bildquelle: Pixabay / fotoblend; Pixabay License

Das britische System aus Parlament, Königshaus, Unter- und Oberhaus ist für einen Nichtbriten schwer zu durchschauen. Wer, wann, welche Rechte und Pflichten hat. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann kann der britische Premierminister (aktuell Boris Johnson) die Autorität der Queen dazu nutzen, um “Befürworter für einen EU-Verbleib im Parlament” daran zu hindern, dass diese das Austrittsdatum um z.B. drei Monate verschieben. Und trotzdem hat das Parlament nun die Bemühungen Johnsons blockiert, Neuwahlen durchzuführen, was wiederum Volkesstimme zum Schweigen bringt. Warum sollte er aber dann im Gegenzug das Parlament zum Schweigen bringen?

Das britische Parlament hat nun das Oberste Gericht eingeschaltet, um das eingangs erwähnte Vorgehen Johnsons aufzuheben. Jetzt hat der schottische Chief Law Officer (ich kenne dazu keine deutsche Übersetzung) eingeräumt, dass Johnson auch eine Entscheidung des Obersten Gerichts dazu ignorieren könnte und das Parlament bis nach dem 14. Oktober “suspendieren” kann. Also bis zu einem Zeitpunkt an dem es zu spät ist den Brexit-Prozess aufzuhalten, der am 31. Oktober ins Grande Finale geht. All das ist sehr verwirrend, aber meine Vorhersage zum Endergebnis des Brexits bleibt bestehen: es wird zu einem “No Deal”-Brexit oder einem sehr ähnlich gelagerten Austritt Großbritanniens aus der EU (nur unter einem anderen Namen) kommen. Tatsache ist, dass Johnsons Verhalten perfekt in meine Analyse passt, denn Johnson und seine Brexit-Befürworter wird man als “wild entschlossen” darstellen, die die Wünsche des Parlaments ignorier(t)en und ein “No Deal”-Ereignisse forciert haben. Die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) werden sich diese Chance nicht entgehen lassen und die europäische Wirtschaft folgerichtig danach in den Crash-Modus schicken und Hochleistungspresse und ihre Politikgefolgsleute werden den “Populisten” und den Souveränitätsbefürwortern die Schuld dafür geben. Der globalistische Plan scheint nach wie vor seine Gültigkeit zu besitzen: gebt den “Populisten und Konservativen” die Illusion der Macht und danach lassen wir als IGE die “Blase aller Blasen” platzen und schieben ihnen die Schuld zu….

Boris Johnson könne das Parlament abberufen, wenn das britische Oberste Gericht es rechtswidrig aussetze, sagte ein Anwalt der Regierung am Dienstag, nachdem die Richter gehört hatten,

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Boris Johnson will das britische Parlament in den Urlaub schicken

28-08-19 02:41:00,

Bei einem Misstrauensantrag setzt Johnson auf Neuwahlen unter dem Motto “Das Volk gegen das Parlament”

Der britische Premierminister Boris Johnson möchte ab 11. September das Parlament bis zum 14. Oktober beurlauben. Dann will er von der Königin eine Regierungserklärung verlesen lassen. Mit einer solchen so genannten “Queens Speech” wird in Großbritannien traditionell eine neue Legislaturperiode eingeleitet. “Wir werden nicht bis zum 31. Oktober warten, um unsere Pläne für das Land umzusetzen”, sagte Johnson der BBC. “Das hier ist eine Regierung mit einer sehr aufregenden Agenda. Wir wollen unsere innenpolitischen Vorhaben schnellstmöglich umsetzen.”

Tatsächlich ist eine mehrere Tage dauernde Beurlaubung des Parlamentes vor einer neuen “Queens Speech” ein normaler Vorgang in der britischen Politik. Es stimmt auch, dass der Parlamentsbetrieb sowieso vom 11. September bis zum 8. Oktober pausiert hätte. In diesem Zeitraum halten die großen britischen Parteien traditionell ihre Parteitage ab. Johnson dehnt also eine bereits existierende Unterbrechung des Parlamentsbetriebes lediglich um höchstens vier Arbeitstage aus.

Doch der Aufschrei über die Maßnahme ist gewaltig. Unterhauspräsident John Bercow spricht von einem “massiven Verfassungsbruch”. In einer der BBC vorliegenden Stellungnahme sagte er: “Es ist völlig offensichtlich, dass der Grund für die Beurlaubung zu diesem Zeitpunkt darin besteht, das Parlament davon abzuhalten den Brexit zu debattieren und die Richtung des Landes zu gestalten.”

Ähnliche Aussagen gab es am Mittwoch von Vertretern aller Oppositionsparteien sowie konservativen Politikern die sich dem “Remain”-Lager zurechnen. Die schottische Regierungschefin und SNP-Vorsitzende Nicola Sturgeon sprach gar von “Zuständen wie in einer Diktatur”. Eine Onlinepetition gegen die Parlamentsbeurlaubung erzielte innerhalb kurzer Zeit zehntausende Unterschriften. Der linke Publizist und EU-Befürworter Paul Mason rief zu Straßenprotesten auf, um einen “Putsch” zu verhindern. Oppositionsführer und Labour-Parteichef Jeremy Corbyn sprach von einer “Bedrohung für unsere Demokratie”.

Die Zeiten der Politik der “Mitte” sind vorbei

Somit geht die britische Verfassungskrise dort weiter, wo sie Ende Mai zu Beginn der parlamentarischen Sommerpause aufgehört hat. Die Wurzeln dieser Krise liegen in den tiefen, durch Jahrzehnte neoliberaler Kahlschlagpolitik verursachten sozialen Spannungen und Rissen im Land. Diese Spannungen sind die Auslöser für Phänomene wie die schottische Unabhängigkeitsbewegung, dem für viele Beobachter überraschenden Wahlerfolg der mit einem linken Wahlprogramm angetretenen Labour-Partei bei den Parlamentswahlen 2017 sowie der knappen Mehrheit in der Bevölkerung für den EU-Austritt. Die Zeiten der Politik der “Mitte”

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Boris Johnson, GMOs and Glyphosate: Irresponsible, Negligent and Criminal? – Global Research

25-08-19 08:03:00,

In his first speech to parliament as British Prime Minister, Boris Johnson said:

“Let’s start now to liberate the UK’s extraordinary bioscience sector from anti-genetic modification rules and let’s develop the blight-resistant crops that will feed the world.”

Johnson reads from a well-rehearsed script. The ‘GM will feed the world mantra’ is pure industry spin. There is already enough food being produced to feed the global population yet around 830 million are classed as hungry. Feeding the world effectively, sustainably and equitably involves addressing the in-built injustices of the global food system.

The never-ending push to force GM on the public under the guise of saving humanity is a diversion that leaves intact the root causes of world hunger and undernutrition: neoliberal deregulation and privatisation policies, unfair WTO rules, poverty, land rights issues, World Bank/IMF geopolitical lending strategies and the transformation of food secure regions into food deficit ones, etc.

Even in regions where productivity in agriculture lags behind or concerns exist about climate change, numerous high-level reports have recommended that (non-GMO) agroecological practices should be encouraged to enhance biodiversity and deal with food and climate crises.

However, pro-Brexiteer Conservative politicians talk of the essential need for Britain and the world to adopt GM is little more than an attempt to justify a post-Brexit trade deal with Washington that will effectively incorporate the UK into the US’s regulatory food regime. The type of ‘liberation’ Johnson really means is the UK adopting unassessed GM crops and food and a gutting of food safety and environmental standards.

It is no secret that various Conservative-led administrations have wanted to break free from the EU regulatory framework on GM for some time. Back in 2014, Genewatch exposed collusion between the government and transnational corporations to force GM into Britain above the heads of the public. This is despite numerous surveys over the years showing that most of the British public remain sceptical of GM, do not see a need for it or reject the technology outright.

Rosemary Mason writes to Jonathan Jones

It would be reasonable to ask why GMOs are even on the market in the first place given that, in his book ‘Altered Genes,

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Boris Johnson, Brexit and the Deep State | The Vineyard of the Saker

02-08-19 07:14:00,

by Nick Griffin for The Saker Blog

Nick Griffin, a life-long opponent of the European Union and former Member of the European Parliament, explains why – after three years of believing that the rulers of Britain would block Brexit, he now believes it is more likely than not to be delivered.

Are the British people really going to get Brexit? For years, the answer given by well-informed realists has had to be ‘No!’ The UK’s ruling elite was so thoroughly Europhile that they would do whatever it took to block the will of the British people, and Brussels would go along with this deceit, just as they did when the French, the Dutch and the Irish were sold out to the EU by their own masters.

But today I’m going to tell you that it is now more likely than not that Brexit WILL happen. Indeed, assuming the new Boris Johnson regime manages to cling on to power, or is forced into a general election in which Johnson reaches some sort of deal with Nigel Farage, it is now virtually guaranteed.

Of course, there is a faint possibility that the whole Johnson business is a giant game of three-dimensional chess, and that he’s running an elaborate scam with no intention of getting Britain out. But, realistically, if that was the plan, there would be absolutely no purpose in delaying such a betrayal, still less in raising so many expectations.

To encourage and then dash such hopes would be ludicrously self-defeating, so we have to assume that Johnson and Co are serious and that – barring a series of events outside of their control, they WILL deliver Brexit.

So what has changed? Has the Europhile British elite suddenly had a change of heart and decided to do the decent thing by the people who pay their inflated salaries?

Of course not. Leopards don’t change their spots. But, in the case of the UK elite, it was always divided into two leopards, with very different spots. One of them, for years now the stronger animal, was blue with yellow, spots – a thoroughly European beast.

The colours of the, until recently, smaller animal are harder to discern. At first glance,

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