Was wir brauchen ist Mut, nicht noch mehr Angst • Anthroblog

10-01-21 05:00:00,

Der streitfreudige Soziologe Frank Furedi, dessen Eltern mit ihm 1956 vor den Truppen des Warschauer Pakts aus Ungarn nach Kanada flohen, blickte Ende Dezember 2020 in einem Beitrag für das Magazin spiked auf das vergangene Jahr zurück und in die unerfreuliche Zukunft voraus, die der westlichen Gesellschaft seiner Auffassung nach bevorsteht, wenn sie weiterhin von der Angst vor dem Leben gelähmt wird. Er sprach aber auch deutlich aus, was wir dieser Lähmung entgegenstellen müssen: Was wir brauchen ist Mut, nicht noch mehr Angst.

Was wir brauchen ist Mut

München, Englischer Garten. © Lorenzo Ravagli

Schon die weit verbreitete Bereitschaft, die ersten Lockdowns zu akzeptieren, die im Frühjahr 2020 verhängt wurden, habe ihn in Erstaunen versetzt, erzählt der Autor. Erst recht, dass sich auch nach bald einem Jahr mehr oder weniger permanenter Einschränkungen und erneuter Verschärfungen kaum Widerstand rege. Ihm scheint es, als hätten sich Millionen von Menschen inzwischen daran gewöhnt, unter restriktiven Bedingungen zu leben, ja als hießen die meisten die auferlegten Einschränkungen sogar willkommen.

Seiner Beobachtung nach hat die öffentliche Gesundheit im vergangenen Jahr den Charakter eines geheiligten Gutes angenommen. Die »moralische Autorität«, die sie erlangt habe, sei inzwischen so gewaltig, dass selbst die drakonischsten Maßnahmen, wie die Begrenzung der zwischenmenschlichen Kontakte auf einen einzelnen Angehörigen eines anderen Haushalts oder wochenlange, häusliche Quarantäne durch sie gerechtfertigt werden könnten.

Die Sorge um die öffentliche Gesundheit sei im Verlauf weniger Monate zur alles dominierenden Frage geworden, die das politische, wirtschaftliche und soziale Leben bestimme. Nicht wenige behaupteten sogar, so sehe die »neue Normalität« aus und die Gesellschaft müsse in Zukunft entlang der Imperative der öffentlichen Gesundheit neu definiert werden.

Furedi hält diese Zukunftsvision für »fatalistisch« und »moralisch armselig«.

Tyrannei der öffentlichen Gesundheit

Und zwar deswegen, weil sie das Leben auf das bloße Überleben reduziere und die Politik auf die Organisation der öffentlichen Gesundheit. Tatsächlich sei eines der bedeutsamsten Ergebnisse all der Versuche, die Pandemie zu bewältigen, dass sich die Scheidelinie zwischen Politik und Gesundheit aufgelöst habe, indem die Gesundheit politisiert und die Politik medikalisiert worden sei.

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Systemfrage: Wir brauchen keinen “Großen Neustart”. Wir brauchen einen “Großen Neubeginn”. | www.konjunktion.info

16-12-20 04:00:00,

16. Dezember 2020

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Neubeginn - Bildquelle: Pixabay / danielkirsch; Pixabay License

Neubeginn – Bildquelle: Pixabay / danielkirsch; Pixabay License

In der Zauberei ist Ablenkung und Wahrnehmungstäuschung das A und O, um einen Trick dergestalt ablaufen zu lassen, dass das Publikum erstaunt zurück bleibt und sich die Frage stellt: wie hat er das nur gemacht?

Die Tricks sind dabei so ausgelegt, dass so viele verschiedene Dinge passieren und Ebenen beim Zuschauer angesprochen werden, dass das Gehirn keinerlei Möglichkeit mehr hat das Gesamtbild zu fassen und es sich daher auf ein kleines begrenzten Spektrum konzentriert:

Die Ablenkung / Misdirection oder auch Finte genannt ist ein wichtiges Instrument bei Zaubertricks das immer da zum Einsatz kommt wo eine Trickhandlung vor den Augen der Zuschauer durchgeführt werden muss. Ziel der Ablenkung ist natürlich das die Zuschauer nichts vom Trickgeschehen bemerken obwohl dies quasi unter ihrer Nase geschieht.

Aus meiner Sicht erleben wir genau diese Art der Ablenkung im Falle der P(l)andemie. Während wir uns tagtäglich mit “Nebenkriegsschauplätzen” wie Testanzahl, PCR-Test-Glaubwürdigkeit und einem zunehmende “Impfspektakel” medial und politisch ablenken lassen, werden im Hintergrund die echten Positionen festgemacht, die echten Pflöcke gesetzt und die zukünftigen Leitplanken von Menschen bestimmt, deren Namen wir nicht einmal kennen dürften. Nicht eine Merkel, ein Macron oder ein Trump, geschweige denn ein Spahn oder ein Drosten bestimmen diesen Weg. Wir wissen, dass es ganz andere Kräfte gibt, die ich immer als Internationalisten/Globalisten/Eliten( IGE) bezeichne, und die die Richtung vorgeben.

Covid-19, ein bislang nach wissenschaftlichen Vorgaben (Kochsche Postulate, Kontrollversuche, Isolat) nicht nachgewiesener Coronavirus und die staatlichen P(l)andemiemaßnahmen sind nur das, was wir als Zuschauer sehen sollen. Sie dienen als Instrument der Ablenkung, um die eigentliche Zielstellung zu erreichen. Die IGE haben in den letzten Jahr(zehnten)en Unsummen an Geld und Manpower eingesetzt, um jetzt ihre Implementierung einer Neuen Weltordnung aus vollkommener Zentralisierung, Bargeldabschaffung, vollständiger Kontrolle und Überwachung zu realisieren. Da der Begriff Neue Weltordnung aus Sicht der IGE verbrannt ist, haben sie ihn mit dem Begriff des “Großen Neustarts (Great Reset)” ersetzt. In der Sache ist es aber genau das, was es schon immer war. Der vollständige Umbau des Systems zu ihren Gunsten. Ein Umbau, der Gesellschaft, Wirtschaft und alle anderen Ebenen betrifft. Ein System,

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Wir brauchen einen kulturellen und spirituellen Wandel. Aber wie soll das gehen? | KenFM.de

26-06-20 04:17:00,

Von Dirk C. Fleck.

Der Mann ist Professor für Umweltpolitik und Nachhaltige Entwicklung an der Yale University in New Haven (Connecticut), eine der renommiertesten Universitäten der Welt. Er war Chefberater der Nationalen Umweltkommission unter den US-Präsidenten Jimmy Carter und Bill Clinton. Aber erst jetzt ist bei ihm der Groschen gefallen. Sein Name: Gus Speth. In einem Interview mit der New York Times kommt Speth, der über Jahre hinweg in wichtiger Position vor einem drohenden Ökozid gewarnt hatte, zu einer nicht gerade ermutigenden Erkenntnis. „Früher dachte ich,“ so sein deprimierendes Statement, „dass die größten Umweltprobleme der Verlust der Artenvielfalt, der Kollaps der Ökosysteme und der Klimawandel wären. Ich dachte, 30 Jahre gute Wissenschaft könnte diese Probleme angehen. Ich habe mich geirrt. Die größten Umweltprobleme sind Egoismus, Gier und Gleichgültigkeit, und um mit ihnen fertig zu werden, brauchen wir einen kulturellen und spirituellen Wandel. Und wir Wissenschaftler wissen nicht, wie man das macht.“

Wenn man nicht ohnehin der Meinung ist, dass der Drops gelutscht ist, weil wir es bereits heute mit irreparablen Langzeitschäden zu Lande (Atommüll, Abholzung der Regenwälder, Verlust der Artenvielfalt, Pestizideinsatz in der Landwirtschaft), zu Wasser (Plastikschwemme) und in der Luft (Geoengineering) zu tun haben, muss man zumindest konzedieren, dass der Umbau unserer globalen Konsumkultur das wichtigste Ereignis in der Geschichte der Menschheit sein wird. Und, wie Gus Speth zurecht befürchtet, wird er wohl kaum zu stemmen sein.

Dabei hatten wir unsere Chance. Wir hatten sie immer. Wir konnten sie nur nicht nutzen, weil wir als politisches Gemeinwesen keine Idee besaßen, was und wer wir eigentlich sein wollten, jenseits unseres immer kümmerlicher werdenden Konsumentendaseins im Scheinpluralismus weniger Konzerne. Das Profitinteresse einer kriminellen Finanz- und Wirtschaftselite hat in den letzten Jahrzehnten jede vernünftige Problemlösung im Ansatz erstickt.

Wie ist es möglich, dass alle zerstörerischen Handlungen, die wir erleben müssen, von den Verantwortlichen als kreative Taten gefeiert werden? Die Bombardierung anderer Länder, der Bau von Staudämmen, das Versprühen von Insektiziden, die Erschaffung genmanipulierter Organismen – dies alles wird als notwendig, fortschrittlich und kreativ empfunden. Wir begreifen Gesundheit als Leistung der pharmazeutischen Industrie, wir verstehen soziale Sicherheit als etwas, was Polizei und Justiz herstellen.

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Tagesdosis 27.8.2019 – Wir brauchen zwei drei, viele Zopfgretels | KenFM.de

27-08-19 01:45:00,

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Ein Kommentar von Mathias Bröckers.

Mein Freund S. glaubt nicht, dass die Erderwärmung etwas mit dem Ausstoß von Treibhausgasen zu tun hat. Er hält die Kids von „Fridays for Future“ für ferngesteuert und gehirngewaschen – und mit ihnen die Wissenschaftler und Forscher aus aller Welt, die behaupten, dass CO-2 und Co. einen Einfluss auf das Klima haben. „Dass ausgerechnet Du, als ansonsten super-kritischer Kopf. diesen Klimaquatsch nicht hinterfragst, verstehe ich nicht“, meinte er neulich zu mir. Und weil ich schon ein bisschen müde war und lieber zuhören als reden wollte, bat ich ihn mir doch zu erklären, wer denn hinter all den Klimaforschern, Wissenschaftlern und Journalisten und der kleinen Schwedin Greta und all den Schulstreik-Kids steckt, wer sie inszeniert und fernsteuert und vor allem: zu welchem Zweck ?

„Diese Zopfgretel ist doch das beste Beispiel, dass das alles eine Show ist, wie die hoch und runter gehyped wird von allen Medien, das ist doch alles nicht echt.“ Mein Hinweis, dass ihre Forderungen doch sehr konkret sind, und dass es nützlich ist sie in den Medien zu verbreiten, quittierte er mit Kopfschütteln. „Das ist doch alles Fake… und heraus kommt eine idiotische CO-2-Steuer, die nur den kleinen Pendler mit seinem alten Diesel trifft aber nicht die Bonzen mit ihren Elektro-SUVs.“

Was letzteres betrifft musste ich meinem Freund recht geben, denn es ist zu befürchten dass bei den in der Regierung ventilierten Steuerkonzepten genau so etwas herauskommt. Was aber nur mit dem Zustand der Politik und nichts mit den Forderungen der Ökologie im Allgemeinen und Greta im Besonderen zu tun hat. Weil S. dann aber nicht wirklich erklären konnte, welche Großverschwörung von Universitäten in aller Welt bis hin zur kleinen Greta die „Klimalüge“ propagieren lässt und welche Absichten die sinisteren Strippenzieher damit verfolgen, musste ich mich nochmal aus dem Sessel aufschwingen.

„Ok, mein Freund, gehen wir mal davon aus, dass menschengemachte Treibhausgase keinerlei Rolle spielen fürs Klima, wir können weiter verheizen und dieseln wie wir wollen – wie sieht deine Politik aus, gegen das Artensterben,

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Sie brauchen unsere Unterstützung

10-02-19 10:06:00,

Scharen von Unternehmensanwälten haben daran gearbeitet, mehr Macht zu an sich zu reißen – weg von uns.

Sie arbeiten seit Jahren unermüdlich daran, im Europäischen Recht Privilegien für ihre Klienten zu verankern: Weltkonzerne, große Investoren und die Reichsten der oberen 1%.

DiEM25 Mitgründer Yanis Varoufakis hat es schon oft gesagt: Europa wird demokratisiert werden oder es zerfällt. Den Mächtigsten Sonderrechte zu verschaffen ist genau das Gegenteil davon. DiEMer sind nicht die einzigen, die sich deswegen Sorgen machen – nach viel Diskussion haben zahlreiche Bewegungen sich entschlossen, diesen Monat gegen den Angriff auf unsere Demokratie zu demonstrieren, um unsere gemeinsame Forderung transnational und unübersehbar zu machen.

In 48 Stunden wird das Europaparlament die Möglichkeit haben, das sogenannte ISDS Abkommen abzulehnen – hinterhältige Schiedsverfahren, die von Unternehmensanwälten stark beworben werden, durch welche die Mächtigsten die Erlaubnis bekommen, Regierungen zu nötigen und unsere öffentlichen Gelder einzusacken. Lasst uns an den Aktionen teilnehmen, die in ganz Europa stattfinden – es sind bereits mehr als 290,000 Menschen! Mit unserer Unterstützung von DiEM25 können wir vor der Abstimmung am Dienstag die 350,000 knacken!

Sag dem Europaparlament, was wir – die DiEMer – wollen.

Was ist so falsch an diesen Verfahren, die sich hinter dem merkwürdigen Akronym ISDS[1] verstecken?

Erfahrene Aktivisten, die daran arbeiten, die Gefahren zu enthüllen, beschreiben sie als “ein obskures Parallel-Justizsystem, das nur den Superreichen zur Verfügung steht”.

Vor einigen Monaten hat das Rumänische Parlament ein Bergbauprojekt abgelehnt, das 240.000 Tonnen giftiges Zyanid ins Land freisetzen würde – genug Gift, um die Weltbevölkerung damit 80 Mal zu töten. Als Antwort hat das Bergbauunternehmen über ISDS-Verfahren 4 Milliarden Dollar Schadensersatz gefordert – zu zahlen von der Rumänischen Bevölkerung. Unter diesen Umständen müssen Rumänische Abgeordnete eventuell einlenken und eine enorme Umwelt- und Gesundheitskatastrophe in Kauf nehmen.

Dies ist nur ein Beispiel. Bisher haben Konzerne ISDS genutzt, um Gesetze anzufechten, die Schadstoffausstöße von Kohlekraftwerken regulieren, Gesundheitswarnungen auf Zigarettenverpackungen einführen, Fracking stoppen, Mindestlöhne erhöhen, usw. Und sie müssen die Verfahren nicht immer gewinnen, um ihre Ziele durchzusetzen… Für viele Länder ist die Gefahr einer riesigen Schadensersatzzahlung genug, um aufzugeben, und die mit dem großen Geld gewinnen zu lassen.

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