Wir brechen das Schweigen!

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16-08-19 07:27:00,

Ich bin Julian Assange!

Nein, bin ich nicht. Ich bin Musiker und Friedensaktivist – aber dennoch meine ich die Worte ernst. Denn es geht schon lange nicht mehr nur um den australischen Journalisten, der vom Imperium gejagt wird.

Es ist ein Trauerspiel, das sich direkt vor unseren Augen abspielt und wir, das vermeintliche Publikum, schreiten nicht ein. Wir schauen zu. Klatschen mal hier, raunen mal da, schütteln ungläubig die Köpfe.

„Die Presse ist frei.“ schallt es von der Weltbühne. „Presse- und Meinungsfreiheit sind die Grundpfeiler unserer Demokratien.“ hört man (zumindest vom West-)Flügel des Theaters. Doch keinem scheint aufzufallen, dass inmitten des Saals ein abgedunkelter Käfig steht.

Der Insasse ist ein mittlerweile weißbärtiger Mann. Julian Assange. Er ist der traurige Beweis dafür, dass die einstudierten Zeilen der Bühne nichts als fadenscheinige Lügen sind. Denn die, die die Fahne der Freiheit prominent auf dem Podium schwingen, sind dieselben, die ihn eingesperrt haben.

Sein Verbrechen? Die Wahrheit gesagt zu haben. Und nicht nur das. Die Wahrheit über die Darsteller des Trauerspiels gesagt zu haben und das nachweislich ohne zu lügen.

Und diese Wahrheiten waren dunkel, abartig, diametral zu dem, was das Stück auf dem Podium vermittelt. Er riss dem Schauspiel die Maske vom Gesicht und machte das sichtbar, was niemand sehen sollte.

Verlassen wir das Theater, denn das alles ist keine erfundene Geschichte, sondern die traurige Realität. Das Trauerspiel findet direkt vor unseren Augen statt und jedes weitere Kapitel entblößt die Doppelmoral unserer freien Welt auf ein Neues.

Julian Assange sitzt in einem Hochsicherheitsgefängnis. Sein Gesundheitszustand ist miserabel, weil man ihm seit Jahren die medizinische Versorgung verwehrt. Und das alles nur aus einem Grund: weil er seinen Job gemacht hat. Weil er ihn zu gut gemacht hat. Weil er die Wahrheit sagt, die man nicht hören soll. Und niemand wehrt sich.

Es ist erstaunlich still im medialen Blätterwald. Selten hört man ein leises Rascheln. Meist gefolgt von imperialem Schweigen. Es ist diese Art von Stille, die mittlerweile ohrenbetäubend laut schreit, da sie so offensichtlich darlegt, was man offiziell nicht wahrhaben will: „Wir werden unsere Stimme der Zensur und unser Schicksal der ungezügelten Tyrannei überlassen haben.“

Das sagt der UN-Sonderberichterstatter für Folter. Denn das, was Julian Assange erleiden muss,

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Wir brechen das Schweigen! #FreeAssange | KenFM.de

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13-08-19 08:36:00,

Die deutsche Friedensbewegung fordert Solidarität mit Julian Assange! ✊ The german Peacemovement demands solidarity with Julian Assange! #NoUSExtradition #FreeAssange #DefendWikileaks #Unity4J

WAS KANN ICH TUN?

Brich das Schweigen!

✊ Unterstütze Julian Assange, indem du deinen Mund aufmachst, wenn Medien Unwahrheiten oder Diffamierungen veröffentlichen.
✊ Schreib deinen Abgeordneten & verlange, dass er/sie sich für Assange einsetzt.
✊ Schreib an Menschenrechtsorganisatoren & NGOs.
✊ Unterzeichne Petitionen & Appelle und verleih ihnen auch deine Stimme.
✊ Schweige nicht zu Unrecht und engagiere dich für die Presse- & Meinungsfreiheit – an deinem Arbeitsplatz, am Stammtisch, bei Freunden, im Internet und überall, wo deine laute Stimme gebraucht wird.

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Gegen die Auslieferung an die USA!
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Die australische Regierung muss Julian Assange schützen!
https://www.change.org/p/free-julian-…
„UK must release Julian Assange“ (Codepink)
https://www.codepink.org/assange

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Dieses Video ist eine Kooperation von:

Kilez More http://kilezmore.de/
Frieden Total https://www.facebook.com/friedentotal/
Idee & Konzept: Kilez More & Frieden Total
Schnitt & Design: Kilez More & Sabrina Lüllepop
Sound: Äon

💜 Danke an alle, die mitgemacht haben (alphabetisch)

Äon – Stephan Bartunek – Georg Bermuda Bremges – Reiner Braun – Mathias Bröckers – Bilbo Calvez – Courtier – Ruediger Dahlke – Guy Dawson – Dieter Dehm – Andrea Drescher – Dirk C. Fleck – Norbert Fleischer – Robert Fleischer – Ben Frieden – Dr. Daniele Ganser – Jasi van Groeneveld – Björn Gschwendtner – Frank Höfer – Doro Hudaszek – Sabiene Jahn – Ken Jebsen – Patrick Kammerer – Florian Kirner – Malte Klingauf – Bruno Kramm – Jens Lehrich – Pascal Luig – Berliner Mahnwache – Morgaine – Kilez More – Chris Much – Franky Müller – Viktor Nordir – Norbert Peter – Dirk Pohlmann – Lukas Puchalski – Simon Gabriel Rüedi – Owe Schattauer – Bodo Schickentanz – Mathias Tretschog – Christian Volkmann – Silke Volkmann – Marcel Wojnarowicz

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Die Bodenspekulation brechen, das wäre ein wichtiger Teil der notwendigen Politik für mehr Wohnungen zu einem vernünftigen Mietpreis.

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24-04-19 04:14:00,

Es ist gut, dass endlich über die Schandtat der Privatisierung von Wohnungen des öffentlichen Eigentums gesprochen wird. Es ist gut, dass auch die Frage der Enteignung von privaten Wohnungen zur Debatte steht, auch wenn ein solcher Akt wahrscheinlich unrealistisch und teuer sein wird. Wenn man über mittlere Sicht eine bessere Situation erreichen will, dann muss man die Spekulation mit dem nicht vermehrbaren Gut Grund und Boden angehen, jedenfalls anders regeln als heute. Zu diesem Zweck weise ich auf eine alte Idee hin: die Einführung einer Bodenwertzuwachssteuer und zwar auf realisierte und nicht realisierte Gewinne. Albrecht Müller.

Zunächst zur Erinnerung an eine im Zusammenhang mit Bodenspekulation und den Kampf dagegen wichtige politische Person:

In München lebt ein 93-jähriger früher aktiver und führender Politiker: Dr. Hans-Jochen Vogel. Er hat sich angesichts des Desasters mit Wohnungen und Mieten zu Wort gemeldet und an Folgendes erinnert: Grund und Boden sind nicht vermehrbar. Dort entstehen Gewinne, die auf öffentliche Leistungen und Planungen zurückzuführen sind. Deshalb tritt Hans-Jochen Vogel heute wie ausgangs der sechziger und siebziger Jahre für einen Planungswertausgleich ein.

Die Süddeutsche Zeitung hatte am 17. Februar 2019 über die Wortmeldung Hans-Jochen Vogels berichtet. Siehe hier:

Wohnen
Der Boden, auf dem wir leben

Der frühere SPD-Minister Hans-Jochen Vogel widmet seinen letzten Kampf einer Ressource, die immer teurer, aber nie mehr wird: dem Boden. …

Der Deutschlandfunk hat ausführlich über die Analysen von Hans-Jochen Vogel und seine Vorschläge berichtet. Siehe hier:

Hans-Jochen Vogel
Ein Kämpfer gegen die Bodenspekulation

Von Tobias Krone

Die Reaktion auf den Artikel in der Süddeutschen Zeitung war wohl eindrucksvoll. Die Süddeutsche Zeitung ist dann am 3. März 2019 noch einmal auf das Thema zurückgekommen und hat vom Echo berichtet. Siehe hier:

Hört endlich auf Hans-Jochen Vogel!

SZ-Leser hoffen, dass die Forderungen des 93-Jährigen SPD-Politikers bundesweit Gehör finden – und in Berlin befolgt werden.

Zum Hintergrund und den notwendigen Veränderungen insgesamt:

Hans-Jochen Vogel war in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts Oberbürgermeister der Stadt München. München war in besonderer Weise von einer großen Spekulation mit Grund und Boden geplagt. In München wurden damals durch öffentliche Entscheidungen und Planungen – etwa zur Entwicklung neuer Stadtteile – enorme Bodenpreissteigerungen ausgelöst.

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Die Kräfte, die den Generationenvertrag brechen

Die Kräfte, die den Generationenvertrag brechen

14-08-18 09:41:00,

Die Idylle trügt: Demografie, Verschuldung und Beschleunigung trennen alt und jung

Christoph Pfluger / 14. Aug 2018 –

Er hat alle Umwälzungen überlebt. Aber bald wird der Generationenvertrag Geschichte sein – und selber eine Revolution auslösen.

Der Grundsatz blieb immer derselbe, auch wenn sich die Details im Lauf der Zeit änderten: Die Erwachsenen sorgen für die Kinder, wenn sie klein und hilflos sind. Dafür schauen diese als Erwachsene zu den Alten, wenn Hilfe nötig ist. Dieser Vertrag wird nicht gebrochen, er bricht. Er zerfällt unter der Last von mindestens drei historischen, schwer zu bändigenden Kräften: der demografischen Entwicklung, der Verschuldung und der Beschleunigung.

Es ist nicht leicht, angesichts der aktuellen demografischen Zahlen zuversichtlich zu bleiben. Die Kombination von inländischem Geburtenrückgang und Lebensverlängerung produziert ein historisch einmaliges Verhältnis zwischen Leistungserbringern im Erwerbsalter und Leistungsempfängern nach der Pensionierung.

Zudem haben wir nicht mehr drei, sondern vier Generationen mit wechselseitigen Abhängigkeiten: Kinder und Jugendliche, Erwerbstätige, Jungrentner und Hochbetagte.

Weniger Geburten, längeres Leben

Bei der Einführung der Alters- und Hinterlassenen-Versicherung (AHV) im Jahr 1948 kamen auf einen Rentner 6,3 Personen im Erwerbsalter. Heute sind es ungefähr drei, 2030 werden es noch zwei sein 1). Die Verschiebung ist in erster Linie der grösseren Lebenserwartung geschuldet. 1950 konnte ein 65-jähriger Mensch in der Schweiz mit weiteren 13,5 Lebensjahren rechnen, heute sind es 23 Jahre 2). Doch selbst wenn wir nicht mehr älter werden sollten, wird sich der Trend noch verschärfen, weil jetzt die Babyboomer in Rente gehen.

Um am bisherigen Rentenalter festhalten und die versprochenen Leistungen bezahlen zu können, bräuchten wir nach Berechnungen von Avenir Suisse in den nächsten zwanzig Jahren eine Netto-Immigration von 135 000 Personen jährlich 3), also 2,7 Millionen Ausländer in 20 Jahren. Das dürfte nicht nur der SVP zu viel sein, sondern auch den räumlichen Ressourcen.

Das Problem besteht nicht nur aus weniger Beitragszahlern. Es verschärft sich durch höhere Pflegekosten. 1995 waren 38 000 Menschen 90 oder mehr Jahre alt, heute sind es fast doppelt so viele. Entsprechend haben sich die Kosten für die Langzeitpflege gemäss offizieller Statistik von 4,9 Milliarden (1995) auf 10,9 Milliarden Franken (2012) verdoppelt. 60 Prozent dieser Kosten trägt die Allgemeinheit. Sparen fürs Alter wird nämlich bestraft. Wer beim Eintritt ins Pflegeheim noch Vermögen hat,

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