Der Brexit – ein Sieg des Establishments

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08-02-20 10:40:00,

Stimmen sammelnd mit Fahrrad und Rucksack, in Japan aber mit Aston Martin: Boris Johnson

Jürg Müller-Muralt / 08. Feb 2020 –

Der Brexit mag auch ein Alarmruf der Unterprivilegierten gewesen sein. Doch gestärkt wird ausgerechnet die Elite.

«Der Brexit war der erste Stein, der aus der Mauer des Establishments herausgeschlagen wurde»: Dies sagte Nigel Farage, Chef der Brexit-Partei, im Jahr 2018. Man mag vom Brexit halten, was man will; dass er aber ein schwerer Schlag für das britische Establishment war, stimmt nicht. Eher das Gegenteil trifft zu: Grossbritannien ist nach wie vor eine ziemlich verhockte Adels-, Privilegien- und Klassengesellschaft mit wenig sozialer Mobilität. Zumindest daran wird der Austritt aus der EU kaum etwas ändern.

Die Wortführer aus der Londoner City

Die Brexit-Debatte lief zwar über weite Strecken entlang der klassischen Argumentationslinien des Rechtspopulismus: Ihre Vertreter stilisierten sich zu den alleinigen Vertretern «des Volkes», als Verteidiger der «Zukurzgekommenen»: Die vielen Migrantinnen und Migranten, die Personenfreizügigkeit und überhaupt die ganze EU mit ihren einengenden Vorschriften vermiesen den hart arbeitenden britischen Familien den Aufstieg. Doch: «Es ist ein hartnäckiges Vorurteil, der Brexit sei das Werk von Abgehängten. Die Wortführer des ‹Leave› kommen aus der City of London», also vom Finanzplatz. Dies schreibt der frühere deutsche Diplomat Rudolf G. Adam in der NZZ. Adam hat zwei Bücher zum Brexit verfasst.

Vermögensverwalter, Investmentbanker, Rohstoffhändler

Premierminister Boris Johnson war schon seit seiner Zeit als Londoner Stadtpräsident bestens mit der City of London vernetzt. Diverse Herrschaften unterstützten ihn und die Brexit-Kampagne grosszügig mit Spenden. Sajid Javid etwa war 18 Jahre lang Banker. «Als Investmentbanker der Deutschen Bank hatte er mit einem Jahresgehalt von drei Millionen Pfund die hochriskanten Derivate mitzuverantworten, die zum globalen Finanzcrash 2007/2008 beitrugen», schreibt der Tagesspiegel. Heute ist Sajid Javid Schatzkanzler im Kabinett von Boris Johnson. Dem Schatzkanzler unterstehen im britischen Regierungssystem das Finanz- und das Wirtschaftsministerium. Er gilt deshalb neben dem Premierminister als mächtigster Posten in der Regierung.

Auch Kabinettsmitglied Jacob Rees-Mogg, Verfechter eines harten Brexits, kommt als Vermögensverwalter und Anlageberater aus der Finanzbranche. In der Regierung ist er Leader of the House of Commons und Lord President of the Council. Der britische Unternehmer Arron Banks wiederum war einer der massgebenden Geldgeber der Austrittskampagne und spendete gemäss der Süddeutschen Zeitung mehr als acht Millionen Pfund;

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Brexit: Großbritannien hat offiziell die EU verlassen – Und doch gehen die Wirtschaftsverhandlungen weiter | www.konjunktion.info

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01-02-20 03:41:00,

EU und Brexit - Bildquelle: Pixabay / fotoblend; Pixabay LicenseEU und Brexit - Bildquelle: Pixabay / fotoblend; Pixabay License

EU und Brexit – Bildquelle: Pixabay / fotoblend; Pixabay License

Während der Coronavirus aktuell die Schlagzeilen beherrscht, hat Großbritannien von gestern auf heute Nacht die Europäische Union verlassen. Wie von mir seit Monaten geschrieben und vorhersagt, ohne eine echte Einigung. Natürlich wird die Hochleistungspresse weiterhin behaupten, dass es “technisch gesehen kein ‘No Deal’-Brexit ist”, weil die Gespräche bezogen auf die wirtschaftlichen Aspekte noch fortgeführt werden. Aber die Tatsache bleibt, dass Großbritannien ab sofort kein Mitglied der EU mehr ist und dass es eben aktuell keine Einigung zwischen Brüssel und London gibt, die man als Vertragswerk bezeichnen kann und London Brüssel den Rücken zugedreht hat. Und es wird wohl auch in der Zukunft zu keiner echten Einigung kommen.

Ich gehe nach wie vor davon aus, dass der jetzige “No Deal”-Brexit als (Teil-)Schuldiger für den fortgesetzten Wirtschaftseinbruch in Europa herhalten werden muss – auch wenn derzeit die Pandemiegefahr die meisten anderen Nachrichten in den nächsten Wochen überschatten wird.

Das Vereinigte Königreich ist am Freitag offiziell aus der Europäischen Union ausgetreten und befindet sich nach drei Jahren gegenläufiger Identitätspolitik aufgrund des Brexit und der angespannten Verhandlungen in einer Phase der Unsicherheit.

Der Austritt wurde um 24 Uhr Brüsseler Zeit offiziell, wo die EU ihren Hauptsitz hat. Tausende von Brexit-Anhängern, die Union Jack-Flaggen schwenkten, versammelten sich vor dem britischen Parlament, um das Ende der 47-jährigen Beziehung zu feiern.

Als der Brexit offiziell wurde, erklangen die Glocken von Big Ben, die die Menge dazu veranlasste, die britische Nationalhymne “God Save the Queen” zu singen.

Brexit-Befürworter hatten sich auf den Austritt gefreut, seit 52 Prozent der Briten im Juni 2016 für einen Austritt aus der EU gestimmt hatten, der sie 1973 beigetreten waren. Premierminister Boris Johnson nannte den Austritt “einen Moment der wirklichen nationalen Erneuerung und Veränderung”.

“Dies ist der wichtigste Moment in der modernen Geschichte unserer großen Nation”, sagte Nigel Farage, Vorsitzender der Brexit-Partei, der Menge.

Einige trauerten um den Verlust ihrer EU-Identität, und im Vereinigten Königreich fanden mehrere Mahnwachen statt.

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What Brexit? Tories’ first priority is to ban ‘anti-Semitic’ boycotts, envoy says

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17-12-19 08:59:00,

Having won a landslide victory in the UK parliamentary elections campaigning on ‘getting Brexit done,’ the Conservatives now plan to outlaw boycotts of Israel as one of their first steps when Parliament reconvenes.

When Queen Elizabeth II delivers the speech drafted by Prime Minister Boris Johnson to Parliament on Thursday, she will mention the plan to ban UK public agencies from working with anyone who supports the boycott, divestment and sanctions (BDS) of Israel, Lord Eric Pickles told a conference in Jerusalem on Sunday.

“BDS is anti-Semitic, and should be treated as such,” said Pickles, who is the UK Special Envoy for post-Holocaust matters as well as the parliamentary chairman of the lobbying group Conservative Friends of Israel (CFoI). 

“Israel exists because it can defend its borders, and it’s people. It is the only place in this region in which governments are elected. It is a civilised, decent place and I’m very proud it exists,” Pickles said at the International Institute for Strategic Dialogue conference. He also described himself as “an unapologetic, unreformed Zionist.” 

Last week, Conservatives trounced Labour and Liberal Democrats in a snap election, delivering Johnson a decisive parliamentary majority. Labour supporters have argued that a media campaign unjustly accusing their leader Jeremy Corbyn as an anti-Semite hurt them with the voters.

Also on rt.com
Destroyed by appeasing his enemies: The Shakespearean tragedy of Jeremy Corbyn

Johnson and the Tories campaigned on the simple message that they would “get Brexit done” and take the UK out of the EU, after years of futile back-and-forth. However, Pickles how seems to have embraced the narrative that the election was really a referendum on anti-Semitism, telling the conference that “the British people said that you can be an anti-Semite but you will not be elected and you will not be in government.” 

Pickles is not just some random official, either. He was chairman of the Conservative Party in 2009-2010, and secretary of state for communities and local government until 2015, when he was appointed as special envoy. In 2018, he was nominated by Tory PM Theresa May for life peerage and became Baron Pickles of Brentwood and Ongar.

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Brexit: Erdrutschartiger Sieg für Johnson bei den Wahlen – EU-Ausstieg damit sicher | www.konjunktion.info

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16-12-19 09:51:00,

EU und Brexit - Bildquelle: Pixabay / fotoblend; Pixabay LicenseEU und Brexit - Bildquelle: Pixabay / fotoblend; Pixabay License

EU und Brexit – Bildquelle: Pixabay / fotoblend; Pixabay License

Das Ergebnis der Wahlen in Großbritannien war keine allzu große Überraschung. Boris Johnson kann im Grunde genommen nun in eine offene Konfrontation mit der EU gehen, um den unausweichlichen Brexit “endlich über die Bühne zu bekommen”.

Nach wie vor sehe ich diesen offenen Schlagaustausch zwischen London und Brüssel als Schutzschild der Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) an, um die Marktblasen in Großbritannien und in Europa gezielt anstechen zu können, während man gleichzeitig die Schuld den “Populisten” und dem Nationalismus geben wird.

Aktuell gehe ich davon, dass Johnson als nächsten Schritt eine Stellungnahme abgeben wird, wie er konkret den Brexit umsetzen will. Dies wird dazu führen, dass die EU in ihrer Haltung weitere Gespräche zu führen umdenken und es letztlich zu einem – wie ich bereits vor Monaten vorhergesagt habe – “No Brexit-Deal” kommen wird.

Zudem stellt sich die Frage, bis wann es dann in diesem Kontext zur nächsten Euro-Krise kommen wird. Deutschland (oder besser seine Politiker) dürfte dann vor die Wahl gestellt werden, den Euro aufzugeben oder in eine totale Haftungsunion zu gehen. Angesichts der “Taten unserer Politkaste” können wir leicht erahnen, welchen Weg Merkel einschlagen wird. Wobei eine Haftungsunion kein Problem lösen wird, sondern den EU-Bonzen und -Schergen maximal noch ein paar zusätzliche Jahr erkaufen könnte.

Großbritannien erwachte am Freitagmorgen mit einer Wahlkarte, die einen nachdrücklichen Tory-Blau-Ton angenommen hatte, und in einem Land, das so stark gespalten war wie ehedem – diesmal in diejenigen, die sich über einen großen Wahlsieg von Boris Johnson freuten, und in diejenigen, die verzweifelt vor der Aussicht auf einen rechten Flügel einer konservative Regierung, einem harter Austritt aus der Europäischen Union und den immer drängendere Fragen zur Nachhaltigkeit des Vereinigten Königreichs waren.

Die brutal eindeutigen Umfragen nach Verlassen der Wahllokale am Donnerstagabend, die keinen Raum für Hoffnung auf ein uneiniges Parlament oder einen Aufschub des Brexit ließen, bedeuteten, dass zumindest über Nacht einige Zeit vergangen war, um das Ergebnis zu verarbeiten.

Aber das Ausmaß des konservativen Sieges hatte am Freitagmorgen immer noch die Kraft zu erstaunen. “Denken Sie nur”,

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Der Brexit kommt – Zerbricht Großbritannien daran? | Anti-Spiegel

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16-12-19 09:13:00,

Die Wahl in Großbritannien war ein Donnerschlag, der von Medien und Politik erstaunlich gelassen aufgenommen wurde, wenn man die medialen Feuerwerke der letzten Jahre wegen des Brexit in Erinnerung hat.

Immerhin geht es ja nicht nur um den Austritt Großbritanniens aus der EU, es geht nun auch um die Einheit Großbritanniens selbst. In Schottland will ein neues Referendum über die Unabhängigkeit durchführen und auch die Situation in Nordirland, wo die Menschen ebenfalls gegen die jetzt kommende Brexit-Regelung sind, ist unklar. Sogar über eine Vereinigung Nordirlands mit Irland wird gesprochen.

Das russische Fernsehen hat die Entwicklungen am Sonntag in der Sendung „Nachrichten der Woche“ angeschaut und aus seiner Sicht zusammengefasst und ich habe den Bericht übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Die Ergebnisse der vorgezogenen Parlamentswahlen im Vereinigten Königreich haben viele verblüfft. Tatsache ist, dass sowohl die massive Aktivität auf den Strassen, als auch die Mehrheit der britischen Medien gegen Boris Johnson und seine Konservative Partei und damit gegen den Brexit waren. Aber Boris Johnson und die Konservativen haben die Wahl trotzdem gewonnen, was bedeutet, dass der Brexit wirklich kommt. Eine wertvolle Erfahrung, wie sehr sich die laute Stimmung auf Veranstaltungen und in den Medien vom Willen der Menschen unterscheiden. Das ist tatsächlich nicht dasselbe. Auf der einen Seite öffentliche Kundgebungen, und getrennt davon der Wille der Menschen.

Der amtierende Premierminister Boris Johnson riskierte mit der vorgezogenen Wahl viel und gewann. Er gewann vernichtend. Man braucht mindestens 326 Sitzen im Unterhaus, um eine Regierung zu bilden, die Konservativen haben nun bis zu 370. Nur Margaret Thatcher gewann für die Tories ähnlich überzeugend, aber das war vor drei Jahrzehnten.

Die aktuellen Wahlen sind eigentlich ein zweites Referendum über den Brexit, wie die Befürworter eines Verbleibs Großbritanniens in der EU betont haben. Das Ergebnis bedeutet nun, dass ein großes Stück von der EU abfällt.

Aber auch von Großbritannien könnten Stücke abfallen. Zumindest feiert man in Schottland einen Sieg. Die Scottish National Party gewann 12 Sitze hinzu und hat nun 48 Sitze. Die Schotten wollen den Brexit nicht und sie ziehen es möglicherweise vor, das Vereinigte Königreich zu verlassen, um in der EU zu bleiben. Das ist aber noch Zukunftsmusik.

Aus Großbritannien berichtet unser Korrespondent.

Fotos von Boris Johnson im Moment, als die Hochrechnungen verkündet wurden,

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How Brexit Was Engineered by Foreign Billionaires to Bring About Economic Chaos – for Profit – Global Research

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05-10-19 06:51:00,

This article was first posted on GR in October 2017.

In this truly alarming story I connect three significant articles to show that Brexit, far from being the result of representative democracy, is in fact a campaign of covert intervention by foreign billionaires to bring about economic chaos in Britain in order create the circumstances for making huge profits. This is not the stuff of mere conspiracy theories. Clear evidence has emerged that Brexit was engineered and is already proving to be a catastrophe, as confirmed by the mainstream media frenzy over Theresa May’s political mis-management of the greatest post-war challenge of our time. In part-one (by left leaning, The Guardian newspaper) we see how Brexit really came about and who influenced it. In part-two (by centre newspaper The Independent) we see how opaque and deceptive think tanks have heavily influenced Brexit and in part-three (by right leaning EUReferendum) we see that economic chaos is being planned in a post-Brexit era, who is involved and why. These articles identify the actors behind the current attack on Britain and what has happened to date so far. At the end, the reader should get a sense of the impending disaster being constructed by the super-rich against the people of Britain purely for profit. Just as oil speculators pushed up global energy prices to $145 a barrel just prior to the financial crash in what was termed the London Loophole, and then profited from short bets on the way down – Britain is being set up for a fall where those with big money will ultimately clean up.

PART ONE: Carole Cadwalladr from The Guardian wrote a searing piece last May on what really happened in Britain’s EU referendum vote. Her first sentence led the reader into a 7,000 word setting of foreign actors and corporations intent on usurping democracy in Britain. “A shadowy global operation involving big data, billionaire friends of Trump and the disparate forces of the Leave campaign influenced the result of the EU referendum.” The article entitled “The Great British Brexit Robbery: How Our Democracy Was Highjacked” is now the subject of a bitter legal battle between the accused; Cambridge Analytica LLC and SCL Elections Limited and The Guardian newspaper.

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Brexit: Das Zeitfenster schließt sich – Johnson will Austritt mit oder ohne Einigung | www.konjunktion.info

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30-09-19 01:37:00,

EU und Brexit - Bildquelle: Pixabay / fotoblend; Pixabay LicenseEU und Brexit - Bildquelle: Pixabay / fotoblend; Pixabay License

EU und Brexit – Bildquelle: Pixabay / fotoblend; Pixabay License

Liest man zwischen den Zeilen, kann man in unserer Hochleistungspresse immer die vom Establishment gewünschte Agenda erkennen – unabhängig davon um welches Thema es sich handelt. So auch beim Brexit. Das Narrativ, das uns hier “untergejubelt” werden soll, lautet hierbei: Johnson und seine “populistischen Brexit-Befürworter” werden Großbritannien aufgrund des “No Deals” in eine wirtschaftliche Katastrophe stürzen. Obwohl das Parlament ein Gesetz verabschiedet hat, dass Johnson dazu zwingt, dass dieser eine Verlängerung in Brüssel verhandelt, sagt Johnson weiterhin, dass er die Entscheidung des britischen Volkes respektieren wird und sein Land bis zum 31. Oktober aus der EU ausscheiden lassen wird – egal ob es bis dahin zu einer Einigung gekommen ist oder nicht.

Vielen Menschen erkennen diesen politischen Widerspruch, was aus meiner Sicht spätestens dann für alle ersichtlich werden wird, wenn Johnson vorgibt eine Verlängerung mit Brüssel zu verhandeln, während er im Hintergrund alles für einen “No Deal”-Brexit tut. Sollten sich meine bisherigen Vorhersagen bewahrheiten, dann wird es zu einem solchen “No Deal”-Brexit kommen. Und es spielt letztlich keine Rolle, ob dies am festgelegten 31. Oktober oder ein paar Wochen später erfolgt. Denn ein solcher Brexit ohne Einigung ist genau das, was die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) wollen.

Wenn Johnson tatsächlich – gegen die Mehrheit des Parlaments und des eingebrachten Gesetzes – einen “No Deal” forciert, dann wird man ihm und seinen “Populisten” die volle Breitseite der Anschuldigungen für einen Zusammenbruch der britischen Wirtschaft und in dessen Folge auch der EU geben. Ein Kollaps, der zuvorderst und auf lange Sicht von den IGE geplant wurde.

Wird man den Brexit erneut um drei Monate verschieben? Eine Einschätzung ist derzeit sehr schwer zu treffen, aber ich gehe nach wie vor davon aus, dass es zu einem “No Deal”-Brexit oder einem sehr ähnlich gelagertem Ausstieg Großbritanniens aus der EU kommen wird.

An dieser Stelle sei kurz an die Bedeutung Irlands im 2. Weltkrieges bzw. seine Rolle als Spielball Londons erinnert.

Der irische Außenminister Simon Coveney warnte am Freitag, dass die Zeit für Großbritannien und die Europäische Union abläuft,

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Die neue Krise der EU. Brexit – Katalonien – EU-Parlamentswahl und die Wiederkehr der Migrationskrise.

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18-09-19 09:12:00,

Der Autor und vielseitig engagierte Experte Winfried Wolf hat sich mit der umfassenden Krise der EU beschäftigt. Wir veröffentlichen seinen Text, auch wenn wir nicht in allem gleicher Meinung sind. Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten können sich vielleicht noch daran erinnern, dass es zwischen uns einen Disput über die Bewertung des Brexit gab. Darin einen sozialen Fortschritt zu sehen, fällt uns schwer. Außerdem: Da wir täglich analysieren, wie durch gezielte Meinungsmache auch große politische Entscheidungen beeinflusst und damit manipuliert werden, beurteilen wir manche Mehrheitsentscheide skeptischer, als Winfried Wolf das in seinem Text tut. Davon unabhängig: lesenswert. Albrecht Müller.

Die neue Krise der EU. Brexit – Katalonien – EU-Parlamentswahl und die Wiederkehr der Migrationskrise. Von Winfried Wolf.

Bis Frühsommer 2016 schien die Krise der EU noch eingrenzbar: Die maßgeblichen EU-Eliten in Berlin, Brüssel, Paris, Den Haag, Luxemburg und Wien waren bis zu diesem Zeitpunkt „nur“ von den Krisen am Rande ihres Herrschaftsgebiets betroffen – so von den Krisen im Südosten (Zypern und Griechenland), im Südwesten (Spanien und Portugal) und im Westen (Irland). Am 23. Juni 2016 wurde die EU-Krise dann auf ein deutlich höheres Niveau gehoben. Das war umso bedeutungsvoller, als buchstäblich niemand mit diesem Ereignis gerechnet hatte. An diesem Tag stimmte die Mehrheit der Bevölkerung in Großbritannien für den Austritt aus der Europäischen Union. Damit gibt es in der EU erstmals einen ernsten Konflikt mit einem bislang führenden, politisch und ökonomisch äußerst gewichtigen EU-Mitgliedsstaat. Die britische Wirtschaft ist nach der deutschen die zweitgrößte in der EU. Waren bislang die Debatten über einen Grexit, einen Austritt Griechenlands aus dem Euro oder gar aus der EU, aufgrund der Kräfteverhältnisse eher theoretischer Art, so geriet mit dieser britischen Brexit-Entscheidung die EU in eine Krise, die auch die ökonomischen Grundlagen des EU-Wirtschaftsblocks erschüttert und die politische Rechtfertigung des gesamten EU-Projektes in Frage stellt. Seither hat sich die Krise nochmals ausgeweitet – durch die Entwicklungen in Spanien bzw. in Katalonien seit Herbst 2017, in Italien in den Jahren 2018 und 2019 und durch die Wiederkehr der Migrationskrise seit Sommer 2019. Es ist lehrreich, das aktuelle Krisenpanoma der EU abzuschreiten.

Das Brexit-Ja und das Gefeilsche um einen britischen EU-Austritt

Der Erfolg der Brexit-Vertreter am 23. Juni 2016 kam absolut überraschend. Die Eliten in der EU, die politische Klasse in Großbritannien und selbst die Propagandisten des Brexit wurden davon absolut überrascht.[1] Das Ergebnis war knapp,

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Brexit: Boris Johnson will das Parlament abberufen, um einen weiteren Aufschub zu verhindern | www.konjunktion.info

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18-09-19 07:58:00,

EU und Brexit - Bildquelle: Pixabay / fotoblend; Pixabay LicenseEU und Brexit - Bildquelle: Pixabay / fotoblend; Pixabay License

EU und Brexit – Bildquelle: Pixabay / fotoblend; Pixabay License

Das britische System aus Parlament, Königshaus, Unter- und Oberhaus ist für einen Nichtbriten schwer zu durchschauen. Wer, wann, welche Rechte und Pflichten hat. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann kann der britische Premierminister (aktuell Boris Johnson) die Autorität der Queen dazu nutzen, um “Befürworter für einen EU-Verbleib im Parlament” daran zu hindern, dass diese das Austrittsdatum um z.B. drei Monate verschieben. Und trotzdem hat das Parlament nun die Bemühungen Johnsons blockiert, Neuwahlen durchzuführen, was wiederum Volkesstimme zum Schweigen bringt. Warum sollte er aber dann im Gegenzug das Parlament zum Schweigen bringen?

Das britische Parlament hat nun das Oberste Gericht eingeschaltet, um das eingangs erwähnte Vorgehen Johnsons aufzuheben. Jetzt hat der schottische Chief Law Officer (ich kenne dazu keine deutsche Übersetzung) eingeräumt, dass Johnson auch eine Entscheidung des Obersten Gerichts dazu ignorieren könnte und das Parlament bis nach dem 14. Oktober “suspendieren” kann. Also bis zu einem Zeitpunkt an dem es zu spät ist den Brexit-Prozess aufzuhalten, der am 31. Oktober ins Grande Finale geht. All das ist sehr verwirrend, aber meine Vorhersage zum Endergebnis des Brexits bleibt bestehen: es wird zu einem “No Deal”-Brexit oder einem sehr ähnlich gelagerten Austritt Großbritanniens aus der EU (nur unter einem anderen Namen) kommen. Tatsache ist, dass Johnsons Verhalten perfekt in meine Analyse passt, denn Johnson und seine Brexit-Befürworter wird man als “wild entschlossen” darstellen, die die Wünsche des Parlaments ignorier(t)en und ein “No Deal”-Ereignisse forciert haben. Die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) werden sich diese Chance nicht entgehen lassen und die europäische Wirtschaft folgerichtig danach in den Crash-Modus schicken und Hochleistungspresse und ihre Politikgefolgsleute werden den “Populisten” und den Souveränitätsbefürwortern die Schuld dafür geben. Der globalistische Plan scheint nach wie vor seine Gültigkeit zu besitzen: gebt den “Populisten und Konservativen” die Illusion der Macht und danach lassen wir als IGE die “Blase aller Blasen” platzen und schieben ihnen die Schuld zu….

Boris Johnson könne das Parlament abberufen, wenn das britische Oberste Gericht es rechtswidrig aussetze, sagte ein Anwalt der Regierung am Dienstag, nachdem die Richter gehört hatten,

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Brexit, the EU and democracy, by Thierry Meyssan

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10-09-19 06:58:00,

For Thierry Meyssan, Boris Johnson’s policy is in perfect continuity with British history. If we refer to the writings of the British Prime Minister and not to her campaign remarks, she is much more guided by the danger felt at the birth of a continental supranational state than by a desire for economic independence.

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During the dissolution of the USSR, France and Germany tried to maintain their place in the world by solving the problem of their size against the US giant. They decided to reunify the two Germanys and to merge together in a supranational state: the European Union. Armed with their experiences of inter-state cooperation, they thought it possible to build this supranational state despite Secretary of State James Baker’s dictate of forced enlargement to the East.

During the debates on the Maastricht Treaty, the Gaullists opposed “European supranationalism” to “sovereignism”. They equated the national framework with democracy and the European scale with the bureaucracy. On the contrary, President François Mitterrand and Chancellor Helmut Kohl, to overcome their resistance, began by confusing democratic sovereignty (only the people are sovereign) and nationalist sovereignty (the nation is the only known framework for exercising democratic power). Then, they assimilated all forms of “sovereignism” to “chauvinism” (the fact of considering everything that is national excellent and despising all that is foreign).

This Treaty was adopted and transformed a system of inter-state cooperation (the European Economic Community) into a supranational state (the EU), even though there was still no “European nation”.

History is rewritten both to equate nationalism with war and to erase the traces of anti-Russian chauvinist politics. France and Germany created a binational television channel, Arte, whose programs were to present Nazism and Sovietism as two totalitarian regimes produced by the same nationalism. German nationalism was confused with Nazi racialism (although it is incompatible with the Germanic national idea based on language and not on race). And the traces of Soviet efforts to seal an anti-Nazi alliance were erased. In this way, the significance of the Munich Agreement and the Molotov-Ribbentrop Pact was changed [1].

Thirty years later, institutions designed at 6 and developed at 12 were unmanageable at 28 as the US had anticipated. The European Union has become an economic giant,

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Brexit, EU und Demokratie, von Thierry Meyssan

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10-09-19 08:55:00,

Für Thierry Meyssan ist Boris Johnsons Politik in der perfekten Kontinuität der britischen Geschichte. Wenn man sich auf die Schriften des britischen Premierministers bezieht und nicht auf seine Wahlkampfbemerkungen, so ist sie viel mehr von der Gefahr geleitet, die bei der Geburt eines kontinentalen supranationalen Staates empfunden wird, als von dem Wunsch nach wirtschaftlicher Unabhängigkeit.

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Als die UdSSR aufgelöst wurde, versuchten Frankreich und Deutschland ihren Platz in der Welt zu behaupten, indem sie das Problem ihrer Größe gegenüber dem US-amerikanischen Giganten lösten. Also beschlossen sie, die beiden deutschen Länder wieder zu vereinen und sich gemeinsam in einem supranationalen Staat zu verschmelzen: in der Europäischen Union. Auf der Grundlage ihrer Erfahrungen mit der zwischenstaatlichen Zusammenarbeit hielten sie, trotz des Diktats von Außenminister James Baker über die erzwungene Osterweiterung, für möglich, diesen supranationalen Staat aufzubauen.

Während der Debatten über den Vertrag von Maastricht stellten die Gaullisten den “europäischen Supranationalismus” und den “Souveränismus” einander gegenüber. Sie setzten den nationalen Rahmen mit Demokratie und die europäische Dimension mit Bürokratie gleich. Im Gegenteil, um ihren Widerstand zu überwinden, begannen Präsident Francois Mitterrand und Bundeskanzler Helmut Kohl die demokratische Souveränität (nur das Volk ist souverän) und die nationalistische Souveränität (die Nation ist der einzige bekannte Rahmen um demokratische Macht auszuüben) zu verwechseln. Dann setzten sie jede Form von “Souveränismus” mit “Chauvinismus” gleich (wenn man alles als ausgezeichnet betrachtet, was national ist und alles verachtet, was fremd ist).

Dieser Vertrag wurde angenommen und wandelte ein System der zwischenstaatlichen Zusammenarbeit (Europäische Wirtschaftsgemeinschaft) in einen supranationalen Staat (die EU) um, obwohl es immer noch keine “europäische Nation” gab.

Die Geschichte wird umgeschrieben, um Nationalismus mit Krieg gleichzusetzen und die Spuren antirussischer chauvinistischer Politik zu beseitigen. Frankreich und Deutschland gründeten den binationalen Fernsehsender Arte, dessen Programme den Nationalsozialismus und den Sowjetismus als zwei totalitäre Regime darstellen sollten, die durch denselben Nationalismus produziert wurden. Der deutsche Nationalismus wurde mit dem Nationalsozialismus verwechselt (obwohl er mit der germanischen nationalen Idee, die auf Sprache und nicht auf Rasse beruhte, unvereinbar war). Und die Spuren sowjetischer Bemühungen, ein Anti-Nazi-Bündnis zu besiegeln, wurden gelöscht. Auf diese Weise wurde die Bedeutung des Münchner Abkommens und des Molotow-Ribbentrop-Pakts geändert [1].

Dreißig Jahre später erwiesen sich die Institutionen, die zu sechst entworfen und zu zwölft entwickelt wurden,

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Why No-deal Brexit Is a Battle for the Soul of Our Nation. “Boris Johnson’s Lies Would make Pinocchio Blush” – Global Research

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04-09-19 07:25:00,

Even though the economic arguments for EU membership are less important than the political and ethical case, I am a professional economist, so here are a few notes for the interested.

It is abundantly clear that Brexit entails an economic loss. The only real question really is how big the loss will be under different forms of Brexit. The best discussion of this is here, from the politically independent think-tank UK in a Changing Europe.

The conclusions are similar to my pre-referendum analysis as well as the recent Brexit assessments by the government, the Bank of England and NIESR. Indeed, all credible independent studies are in broad agreement that Brexit reduces average incomes, but the softer the Brexit; the lower will be the economic losses. This is why there is such a strong consensus among economists that leaving the EU will economically harm the UK.

The strength of this consensus is similar to that among medical experts about the harm caused by smoking or among meteorologists over the reality of climate change. This is why it is so ridiculous that the BBC and other broadcasters in the name of ‘balance’ give equal prominence to pro-Brexit economists as they do to those reflecting the profession’s opinion. The bulk of the UK press is virulently pro-Leave, so also heavily promotes the motley Brexit crew, whose models have been thoroughly, repeatedly debunked.

Often one hears the refrain that ‘economic forecasts are always wrong’ so should be ignored. A doctor cannot predict the age at which you will die if you start smoking two packets of cigarettes a day, but she is on firm grounds forecasting that your new smoking habit will be bad for your health.

Brexit economic analysis is generally not a forecast of what will be the exact size of the economy post-Brexit, but rather an analysis of the difference in economic outcomes if the UK leaves compared with if the UK remained. Brexit will not abolish the technological progress that the economy has managed to exploit over the last 250 years in order to grow. It will just mean that we are poorer given whatever the state of technology and world demand conditions that emerge over the next few decades.

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Brexit: een constitutionele coup | Uitpers

brexit:-een-constitutionele-coup-|-uitpers

29-08-19 07:11:00,

The Economist waarschuwde enkele weken geleden al. Het Verenigd Koninkrijk heeft geen geschreven grondwet, maar functioneert met regels die de tand des tijds hebben doorstaan. Brexit is bezig om al die regels op de helling te zetten, zowel de basisregels van de democratie als de territorial integriteit zijn in gevaar.

Boris Johnson heeft dit met zijn laatste stap bevestigd. Het Parlement wordt tot begin oktober buiten spel gezet De mogelijkheid om een no-deal Brexit nog tegen te houden wordt minimaal.

‘Taking back control again’, was de slogan waarmee de Brexit-voorstanders het pleit hadden gewonnen. Vandaag moeten ze, om de democratie uit de klauwen van een ondemocratische Europese UInie te redden, de democratie zelf uitschakelen.

Het is fout om te stellen dat dit is wat de kiezers hebben gewild: ja, ze wilden uit de E.U., neen ze wilden geen harde grens tussen Noord-Ierland en de Ierse Republiek en nee, ze wilden geen ‘no-deal’.

Jeremy Corbyn had een goed plan. Alleen stond hijzelf in de weg van een uitvoering ervan. Want een vertrouwensstemming zag een meerderheid van het Lagerhuis wel zitten, Corbyn als Eerste Minister, ook voor een beperkte periode, dan weer niet.

En het klopt dat het Lagerhuis er de afgelopen maanden niet in geslaagd is een meerderheid voor een goede oplossing te vinden.

Deze harde en ondemocratiqsche oplossing van Boris Johnson moet al diegen die nog twijfelden, die niet geloofden dat Brexit een uiterst rechtse coup is, nu wel overtuigen. Steve Bannon mag tevreden zijn.

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Tagesdosis 22.9.2019 – Brexit – or Not? Angstmacherei, Meinungsmanipulationen und die öffentliche Meinung | KenFM.de

tagesdosis-2292019-–-brexit-–-or-not?-angstmacherei,-meinungsmanipulationen-und-die-offentliche-meinung-|-kenfm.de

22-08-19 12:30:00,

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Ein Kommentar von Peter König

BREXIT-Frist ist der 31. Oktober 2019. Am 23. Juni 2016 stimmte das britische Volk mit 52% gegen 48% für den Austritt aus der Europäischen Union. Allein in England war die Quote mit 53,4% für die Ausreise aus der EU etwas höher, gegenüber 46,6% für den Verbleib. Inzwischen wissen wir, dass dieses Ergebnis von Cambridge Analytica (1) beeinflusst wurde, so wie die Trump-Präsidentschaft offenbar von CA unterstützt wurde (2). Nach eigenen Angaben von CA wurden in den letzten 5 Jahren weltweit mehr als 200 Wahlen oder Volksentscheidungen durch CA entschieden.

CA soll 2018 verschwunden sein (3), aber das Wissen darüber, wie man die Meinungen der Wähler manipuliert – der Algorithmus dafür – ist inzwischen bei Google, den sozialen Medien und natürlich bei den wichtigsten Geheimdiensten der Welt, allen voran CIA, NSA, MI6, Mossad, DGSE (Frankreich), BND (Deutschland) und anderen, bekannt.

Wird der BREXIT tatsächlich stattfinden? Wahrscheinlich wird er es nicht. Fast dreieinhalb Jahre nach der Abstimmung im Vereinigten Königreich und zweieinhalb Jahre nachdem das Vereinigte Königreich den Ausstiegsprozeß eingeleitet hat, geht die BREXIT „soap opera“, wie sie oft genannt wird, also gehen oder bleiben, weiter.

Sowohl Theresa May als auch Boris Johnson, zudem der oppositionelle Labour-Chef Jeremy Corbyn, haben den Briten versichert, dass sie ihre Wahl respektieren werden. Kein neues Referendum, keine Parlamentsabstimmung. Stattdessen sahen sie Verhandlungen über ein „Abkommen“ mit Brüssel vor. Wenn es „No Deal“ gäbe, dann findet BREXIT als „no deal, oder hard BREXIT“ – so das einstige Urteil – statt, das sich natürlich ändern könnte, wie so ziemlich alles, was in der BREXIT-Saga gesagt und vereinbart wurde. Aber was genau ist eigentlich mit einem „Deal“ oder einem „No-Deal“ gemeint?

Obwohl die Definitionen eines „Deals“ vage sind, bezieht sich ein „Deal“ im Grunde genommen auf einen britischen Austritt aus der EU unter möglichst reibungslosen Bedingungen für Unternehmen und Einzelpersonen, was bedeutet, dass die derzeitigen Beziehungen, d.h. Geschäftslizenzen, Handelsbeziehungen, Aufenthaltsgenehmigungen, freier Austausch von Arbeitskräften,

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BREXIT – or Not? Masters of Manipulating Public Opinion | New Eastern Outlook

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20-08-19 09:37:00,

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BREXIT deadline is 31 October 2019. On 23 June 2016, the British people voted 52% against 48% to leave the European Union. In England alone, the margin was somewhat higher, 53.4% for leaving the EU, against 46.6% for staying. In the meantime we know, that this result was influenced by Cambridge Analytica, the same as the Trump Presidency was apparently helped by CA – and according to CA’s own account, more than 200 elections or referenda worldwide during the last 5 years or so were decided by CA.

CA is said to have disappeared, however the knowledge on how to manipulate voters’ opinions – the algorithm to do so – is by now well known by Google, other social media and, of course, by the world’s key secret service agencies, foremost CIA, NSA, MI6, Mosad, DGSE (France), BND (Germany) – and others, therefore beware of believing even in a shred of democracy in upcoming elections, anywhere in the world.

Will BREXIT actually happen? –  Chances are it will not. Almost three and a half year after the UK vote, and two and a half years after the UK started the exit process, the BREXIT “soap opera”, as it is often called – leave or stay – continues.

Both, Theresa May and Boris Johnson – and so far, also the opposition Labor Leader, Jeremy Corbyn, have assured the British people they will respect their choice; no new referendum, no Parliamentary vote; and instead, they foresaw negotiating a “deal” with Brussels. If there is “no deal”, then BREXIT will take place as a “No Deal, or Hard BREXIT” – so the erstwhile verdict – which could change, of course, as just about everything that has been said and agreed upon in the BREXIT saga. But what exactly is meant by a “deal”, or a “no-deal”, for that matter?

Though, the definitions of a “deal” are vague, a “deal” refers basically to a UK exit from the EU under as smooth as possible conditions for both business and individuals, meaning that current relationships, i.e. business licenses, trading relations, residency permits, free exchange of labor, would not stop at once, but a transition period would allow to work out specific conditions. In fact, this is precisely included in the Withdrawal Agreement (WA).

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Brexit: Das “No Deal-“Szenario verfestigt sich | www.konjunktion.info

brexit:-das-“no-deal-“szenario-verfestigt-sich-|-wwwkonjunktion.info

25-07-19 07:07:00,

EU und Brexit - Bildquelle: Pixabay / fotoblend; Pixabay LicenseEU und Brexit - Bildquelle: Pixabay / fotoblend; Pixabay License

EU und Brexit – Bildquelle: Pixabay / fotoblend; Pixabay License

Im Artikel Finanzsystem: Der “globale ökonomische Neuanfang” wird mit einem gesteuerten Kollaps eingeleitet werden vom 15. März 2019 schrieb ich

Bezüglich des Brexits, prophezeie ich ein “No Deal”-Ereignis – auch das ist bewusst so eingesteuert worden. Die Vereinbarung zwischen der EU und Großbritannien soll in den nächsten Wochen beschlossen werden. Ein “No Deal” würde die perfekte Entschuldigung für eine große Finanzkrise in Europa sein. Das ist auch der Grund, warum ich glaube, dass es keine Einigung geben wird, weil man diese Krise haben will. Während Souveränitätsbewegungen in den USA die Schuld für den Crash zugeschoben bekommen werden, weil sie hinter Trump standen, wird man die gleichen Bewegungen in Großbritannien und in der EU dafür verantwortlich machen, weil sie den Brexit wollten.

Nach wie vor bleibe ich bei dieser Einschätzung, da es das beste Szenario für das Establishment darstellt, wenn sich der ökonomische Abstieg Europas in den Herbst- und Wintermonaten beschleunigen wird. Denn damit kann man den “Populisten”, den Protektionismus und Nationalismus die Schuld für diese Krise geben, während sich die eigentlichen Drahtzieher aus der Affäre ziehen können.

Die einzige Frage, die im Kontext des Aufstiegs Boris Johnson bis zum britischen Premierminister bleibt, ist, bis wann der “No-Deal” auch öffentlich “ausgerollt” wird. Ich denke, dass der gesteckte Oktobertermin dieses Datum sein wird und dass es zu keiner weiteren Verlängerung kommt. Das heißt: ich gehe aktuell vom einem “No Deal”-Szenario im Herbst aus – denn das ist genau das, was die IGE wollen.

Boris Johnson, der Brexit-Befürworter, der versprochen hat, Großbritannien mit oder ohne Abkommen bis Ende Oktober aus der Europäischen Union herauszuführen, wird Theresa May als Premierministerin ersetzen, nachdem er am Dienstag die Führung der Konservativen Partei übernommen hat.

Sein überzeugender Sieg katapultiert das Vereinigte Königreich zu einem Showdown mit der EU und zu einer Verfassungskrise im eigenen Land, da die britische Abgeordneten sich geschworen hatten, jede Regierung zu stürzen, die versucht, den Block ohne Austrittsvertrag zu verlassen.

Johnson, das Gesicht des Brexit-Referendums 2016,

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Brexit as a Spiritual Question (3) A Personal View | threeman.org

brexit-as-a-spiritual-question-(3)-a-personal-view-|-threeman.org

08-07-19 01:23:00,

This article was first published in New View magazine Issue 92 July-Sept. 2019

Chester, a city in the northwest of England on the border with Wales and some 17 miles from Liverpool, was the largest base of the Roman army in Britannia during the Roman occupation. The name Chester comes from the Latin castrum, which means fortified military base, camp or fortress. The city, which the Romans called Deva Victrix, was founded by the Roman Army in 79 AD, 46 years after the Crucifixion and Resurrection of Jesus Christ. That was also the year of the eruption of Vesuvius that destroyed the city of Pompeii.

Roman Chester trail, Cheshire

                                         Roman Chester (Deva Victrix)

From 1905 until 1972 Chester was the base of Western Command, the regional headquarters of the British Army responsible for Wales and the Northwest of England. My grandfather, who had married one of Britain’s first women soldiers (the Woman’s Army Auxiliary Corps, 1917), was a civilian manager at Western Command. From 1938 to 1972 the large site of Western Command was located above the River Dee, in front of the secondary school I attended – Chester City Grammar School. It was not a boarding school, nor was it a private school, but the headmaster had a classical and military background and wanted the school to be a worthy rival for the private schools in the local area. The school had all the characteristics of private all-boys’ schools in those days – uniforms for the boys, gowns for the ‘masters’, houses, prefects (elder boys chosen to act as the ‘police force’), Latin and Greek lessons, a rowing club, an Army Cadet Force and ferocious discipline maintained through frequent corporal punishment. We boys regarded the school as something of a concentration camp, an obstacle course through which for at least four years we had to negotiate fights with bullies and thrashings by prefects and masters. Only in the last two years of our time there, from the age of 16, were we suddenly treated by the school system like human beings with views of our own.

However, there were some very memorable ‘masters’, many of them real eccentrics.

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BREXIT – Game over

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18-06-19 12:24:00,

Der BREXIT, das wird nach neueren Erkenntnissen immer offensichtlicher, war ein neoliberales bzw. konservatives Projekt. Anfängliche Hoffnungen, dass sich die Empire-Träume konservativer Brexiteers in eine progressive Bewegung zur Demokratisierung der EU umwandeln lassen, waren trügerisch. Dies wird zum einen am verzweifelten Versuch Jeremy Corbyns deutlich, der zu Zugeständnissen bereit war, sofern man ihm garantieren würde, dass die Verbraucherschutzrechte im United Kingdom nicht hinter die Standards der EU zurückfallen würden. Von Matthias Berlandi.

Diejenigen Milliardäre, die den BREXIT massiv mit Parteispenden unterstützten, hatten wohl die Hoffnung, den britischen Markt zu deregulieren und mit einem CETA ähnlichen Konstrukt den Verbraucherschutz in der EU zu unterlaufen. Das vielfach abgelehnte Handelsabkommen zwischen EU und UK sah nämlich ebenfalls den Einsatz von geheim tagenden Schiedsgerichten beim Streit um die Zulassung von Produkten auf dem europäischen Markt vor. Die Wirtschaftseliten favorisierten folglich den BREXIT mit Theresa Mays Vertrag. Da tut die Flucht in ausländische Steuerparadiese nichts zur Sache, denn das UK wäre in dieser Konstruktion lediglich das Transitland für billig produzierte Elektronikprodukte aus Fernost.[1] Lediglich der Import-Export im UK wäre gewachsen. Dass der im Handel generierte Wohlstand aber nicht bei der Mehrheit der Bürger ankommen muss, kann man am Beispiel der Bundesrepublik paradigmatisch beobachten.

Gescheitert ist dieses Einseifen der britischen Bürger nicht an der kritischen Öffentlichkeit. Erschreckender Weise haben sich seit dem BREXIT-Votum die Mehrheitsverhältnisse für oder gegen einen BREXIT kaum verändert, anders als der Alarmismus um Nigel Farages neue BREXIT-Partei bei der EU-Wahl suggeriert. Immer noch haben 42,5% der WählerInnen Parteien gewählt, die für den BREXIT plädieren und 52,9% solche, die für den Verbleib in der EU werben. Wahrscheinlich haben einige BREXIT-Befürworter die EU-Wahlen boykottiert, sodass es bei einem erneuten Referendum wieder auf die Fähigkeit der beiden Lager ankäme, Wähler zu mobilisieren.[2] Es ist folglich der Weitsicht Jeremy Corbyns zu verdanken, dass er sich auf keinen faulen Handel mit Theresa May eingelassen hat. Auch der Vorwurf, der an ihn von linker Seite herangetragen wird, dass er sich nicht klar genug hinter die EU stelle, ist überkritisch. Denn es gibt im UK ein Plebiszit für den Austritt aus der EU und will Labour Mehrheiten hinter sich versammeln, wäre eine klare Positionierung gegen das BREXIT-Votum genau die Munition, welche die konservative Presse bräuchte, um Corbyn als antidemokratischen Kommunisten zu brandmarken,

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Brexit: Die Wahrscheinlichkeit eines “No Deals” nimmt weiter zu | www.konjunktion.info

brexit:-die-wahrscheinlichkeit-eines-“no-deals”-nimmt-weiter-zu-|-wwwkonjunktion.info

13-06-19 08:06:00,

EU und Brexit - Bildquelle: Pixabay / fotoblend; Pixabay LicenseEU und Brexit - Bildquelle: Pixabay / fotoblend; Pixabay License

EU und Brexit – Bildquelle: Pixabay / fotoblend; Pixabay License

Obwohl Boris Johnson öffentlich gesagt hat, dass er kein “No Deal”-Szenario erwartet, wenn Großbritannien sein nächstes Brexit-Ultimatum im Oktober reißt, gehe ich derzeit davon aus, dass genau das passieren wird. Ein “No Deal” ist einer der finalen Auslöser, die ich bereits als Ereignisse definiert habe, hinter denen sich die Internationalisten/Globalisten/Eliten( IGE) verschanzen können, wenn es zum von ihnen ausgelösten ökonomischen Zusammenbruch kommt.

Der Brexit bzw. ein solches “No Deal”-Szenario ist viel zu nützlich, da dann die IGE die “Populisten” für das Platzen der “Blase aller Blasen” verantwortlich machen können, die sie selbst erzeugt haben. Und Johnson leistet mit seinen Äußerungen genau diesem Bild Vorschub.

Ein Versuch, den nächsten britischen Premierminister daran zu hindern, einen No-Deal-Brexit zu erzwingen, ist gescheitert, nachdem das Unterhaus einen Oppositionsantrag abgelehnt hatte, der das Vereinigte Königreich daran hindern sollte, die EU im Oktober ohne Deal zu verlassen.

Die Mitglieder des Parlaments haben 309 zu 298 gegen einen Antrag des Labour-Chefs Jeremy Corbyn gestimmt, der von einer parteiübergreifenden Gruppe von Abgeordneten, einschließlich des konservativen Abgeordneten und des ehemaligen Ministers Oliver Letwin, unterstützt wurde, der den Weg bereiten sollte, einen Austritt Großbritanniens aus der EU ohne Einigung zu verhindern.

“Dies ist eine enttäuschende, knappe Niederlage”, sagte Keir Starmer, Sekretär des Shadow Brexit, nach dem Ergebnis.

“Aber dies ist nur der Anfang und nicht das Ende unserer Bemühungen, eine Nichteinigung zu blockieren. Labour steht bereit, alle erdenklichen Mechanismen zu nutzen, um Arbeitsplätze, Wirtschaft und Gemeinden vor den katastrophalen Folgen eines Brexit ohne Einigung zu schützen”, fügte er hinzu.

Acht Labour-Abgeordnete schlossen sich der Regierung an, um sich dem Antrag zu widersetzen, und ein Dutzend enthielten sich erneut der Stimme.

(A bid to block Britain’s next prime minister from forcing a no-deal Brexit has failed after the House of Commons rejected an opposition motion designed to block the UK from leaving the EU without a deal in October.

Members of Parliament voted 309-298 against a motion tabled by Labour leader Jeremy Corbyn and supported by a cross-party group of MPs,

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Brexit is All About Making Israel Greater

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26-05-19 12:00:00,

Britain is in a state of political turmoil. The government and the main opposition party have both lost their way and, together, they have completely lost the trust of the people. In the last few weeks we have witnessed a landslide exodus from both the Tory and Labour parties to the slightly more rational, principled and patriotic alternatives: the truly conservative wandered to the Brexit Party and the remainers, who previously voted Labour, migrated to the more humane Liberal Democrats.

Brits are critically divided over Brexit. It is fair to say that most do not fully grasp what Brexit is anymore. They were deliberately not informed of the political discussion over Brexit and what it would mean for the future. Brits feel betrayed by the political class and in truth, they have been subjected to gross and treacherous treatment by their politicians and media. Brits are not aware of the centrality of Israel and its interests that is at the core of the Brexit debate.

In February, I published a translation of a Ynet article which reported that Israel had located itself as post-Brexit Britain’s gateway to the world: “Once out of the EU, Britain will have to sign separate trade agreements with each state, and Israel will be the first,” Ynet wrote. Just to remove any confusion, it added “Israel has become Britain’s strategic ally.” And of course, “the British government totally disregard the boycott campaign against Israel. On a political level, they boycotted the boycott.” Britain under Theresa May has been reduced into a colony of Israel’s. Brits have become increasingly aware that 80% of their Tory MPs are members of the Conservative Friends of Israel, which is a foreign pressure group dedicated to the interests of another state.

Those who have been puzzled by the insane institutional Israel lobby campaign against Corbyn and the Labour party (BOD, Jewish Chronicle, CAA, etc.) can now figure out what the motivation behind it was: Corbyn in 10 Downing Street might well interfere with Israel’s plans for post-Brexit Britain.

The truth is starting to unveil itself. Theresa May, a staunch Zionist, has been working tirelessly to bring about a Brexit ‘deal.’ The Ynet article suggests that such a deal could work for Israel.

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Brexit: Juncker warnt vor einem “No Deal”-Ergebnis | www.konjunktion.info

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24-04-19 04:41:00,

Jean-Claude Juncker - Bildquelle: Wikipedia / Nikolay Doychinov (EU2018BG); Namensnennung 2.0 generischJean-Claude Juncker - Bildquelle: Wikipedia / Nikolay Doychinov (EU2018BG); Namensnennung 2.0 generisch

Jean-Claude Juncker – Bildquelle: Wikipedia / Nikolay Doychinov (EU2018BG); Namensnennung 2.0 generisch

Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission und damit ein Repräsentant globalistischer Strukturen, lässt uns mit seiner Äußerung zum Brexit-Austrittsverfahren wissen, welches Spiel gespielt wird:

Ich hoffe, dass die Briten diese Zeit nutzen und nicht noch einmal verschwenden. Wir können den Austrittstermin nicht auf unbestimmte Zeit verschieben. Die beste Lösung wäre, wenn die Briten das Austrittsabkommen während der vereinbarten zusätzlichen Zeit annehmen.

(I hope that the British will make use of this time and not waste it again. We cannot keep on putting off the withdrawal date indefinitely. The best solution would be for the British to adopt the Withdrawal Agreement during the extra time that has been agreed.)

Er sendet uns in dieser Erklärung eine eindeutige Nachricht. Und ich glaube, diese Botschaft lautet: “Es wird im Oktober keine weitere zeitliche Aufschiebung des Brexits geben, und das Ergebnis wird ein ‘No Deal’-Ergebnis sein.”

Die Globalisten waschen sich wie üblich präventiv ihre Hände vor der anstehenden Katastrophe in Unschuld. Wie üblich ziehen sie ihre gewohnte und leider funktionierende Taktik durch, indem sie die Öffentlichkeit vor der Gefahr eines “No Deals” warnen. Jedoch auf eine Weise, die keine Lösung oder Zeit für die Vorbereitung für die Normalsterblichen bietet.

Trotz einer sechsmonatigen Verlängerung des Brexits läuft das Vereinigte Königreich immer noch Gefahr, die Europäische Union ohne ein Abkommen zu verlassen, sagte der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, am Samstag.

Juncker forderte Großbritannien auf, die verspätete Frist vom 31. Oktober in vollem Umfang zu nutzen, um die Einzelheiten des Austritts aus der EU auszuarbeiten, wie er in einem Interview mit der deutschen FUNKE Mediengruppe sagte.

(Despite a six-month extension on Brexit, the UK still runs the risk of leaving the European Union without a deal, European Commission President Jean-Claude Juncker said on Saturday.

Juncker called on the UK to take full advantage of the delayed October 31 deadline to hammer out the details of its departure from the EU in an interview with Germany’s FUNKE Mediengruppe.)

Ich möchte nochmals darauf hinweisen,

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Brexit: Steht ein inszenierter Crash bevor?

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10-04-19 07:23:00,

Nur noch wenige Tage trennen uns vom 12. April, für den einmal mehr Großbritanniens Austritt aus der Europäischen Union vorgesehen ist – Ein Kommentar

Ob es dazu kommt, kann niemand voraussagen. Die britische Premierministerin May hat Brüssel in der vergangenen Woche um einen erneuten Aufschub bis zum 30. Juni gebeten. EU-Ratspräsident Donald Tusk hat sogar einen weiteren Aufschub um ein Jahr vorgeschlagen.

In beiden Fällen müsste Großbritannien allerdings an der Wahl zum Europäischen Parlament am 26. Mai dieses Jahres teilnehmen. Das jedoch dürfte den 17,4 Millionen Briten, die im Referendum am 23. Juni 2016 für einen Brexit gestimmt haben, kaum gefallen und könnte ihre Wut nach 2 ¾ Jahren vergeblichen Wartens möglicherweise überkochen lassen.

Auf diesen Fall bereitet sich zurzeit die britische Polizei vor. Sie gab vor wenigen Tagen bekannt, dass für den Fall von Unruhen im Land 10.000 Polizisten bereit stehen, die innerhalb von 24 Stunden einsatzbereit wären.

Wovon zurzeit niemand spricht, ist die historische Möglichkeit, die ein solches Szenario der globalen Finanzelite eröffnen würde – und zwar aus folgenden Gründen:

Nachdem die Zentralbanken ihre Geldpolitik im vergangenen Jahr gestrafft haben, ist es im Dezember zu den größten Börseneinbrüchen seit 70 Jahren gekommen. Um den Abwärtstrend zu stoppen, haben die wichtigsten Zentralbanken, allen voran die FED und die EZB, umgehend reagiert und eine Rückkehr zur lockeren Geldpolitik angekündigt.

Das hat die Märkte nicht nur beruhigt, sondern zum besten Börsenstart seit Jahren und einer bis heute anhaltenden monatelangen Rallye geführt. Diese aber bringt die alten Probleme wieder mit sich: Die Blasen wachsen weiter und drohen zu platzen. Und nicht nur das: Wegen der Niedrigzinsen ist die Verschuldung gegenüber 2007/2008 stark gestiegen, so dass die Risiken im System heute höher sind als vor zehn Jahren. Ein Crash hätte also wesentlich schlimmere Folgen.

Deshalb dürfte sich die globale Finanzelite zurzeit nichts mehr wünschen, als den Druck aus den Märkten zu nehmen und von sich selbst abzulenken. Hierbei wird ihr wohl kaum die historische Chance entgehen, die ein Aufflammen von Brexit-Unruhen bieten würde – nämlich selbst einen Crash zu inszenieren, davon zu profitieren und der Öffentlichkeit mit den Brexit-Befürwortern auch noch einen Sündenbock für die entstehenden Verwerfungen zu präsentieren.

Hedgefonds und Großbanken müssten zu diesem Zweck nur ihre Marktmacht ausnutzen,

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Tagesdosis 8.4.2019 – Brexit als Auslöser für inszenierten Crash? | KenFM.de

tagesdosis-842019-8211-brexit-als-ausloser-fur-inszenierten-crash-kenfm.de

08-04-19 01:35:00,

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Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Am 23. Juni 2016 ließ der britische Premier David Cameron die britische Bevölkerung in einem Referendum darüber entscheiden, ob Großbritannien in der EU verbleiben oder sie verlassen sollte. 

Cameron hoffte offensichtlich darauf, dass ein klarer Sieg der EU-Befürworter seine eigene Pro-EU-Position gegenüber der nationalistischen UKIP (United Kingdom Independence Partei) und der zunehmenden Opposition innerhalb der Konservativen Partei stärken würde. 

Doch es kam anders als erwartet. Eine klare Mehrheit von 17,4 Millionen Briten stimmte für einen Austritt aus der EU. Die internationale Politik und die globale Finanzelite reagierten schockiert, denn ein ungeordneter Brexit hätte die City of London und damit das gesamte globale Finanzgefüge existentiell bedroht. 

Um ihn zu verhindern, wurde Cameron umgehend durch Innenministerin Theresa May ersetzt, die ebenfalls zu den Brexit-Gegnern zählt. May hat Großbritanniens Austritt aus der EU bis heute durch eine politische Hinhalte- und Verzögerungstaktik verhindert und der Finanzelite so die Möglichkeit verschafft, sich im Hintergrund auf alle Eventualitäten vorzubereiten. 

Am vergangenen Freitag hat May nun ein weiteres Manöver gestartet, um dem Brexit zu entgehen: Sie hat Brüssel um einen erneuten Aufschub bis zum 30. Juni gebeten. EU-Ratspräsident Donald Tusk hat daraufhin sogar einen weiteren Aufschub um ein Jahr ins Gespräch gebracht.

Beide Vorschläge treffen allerdings auf erheblichen Widerstand: Zum einen müssten ihnen alle 27 EU-Staaten zustimmen, was als fraglich gilt. Zum anderen müsste Großbritannien sich an der Europawahl am 26. Mai dieses Jahres beteiligen.

Das wiederum dürften die 17,4 Millionen Briten, die für den Brexit gestimmt haben und die seit zweidreiviertel Jahren auf seine Umsetzung warten, kaum widerspruchslos hinnehmen. Die Polizei des Landes bereitet sich jedenfalls auf diesen Fall vor: Nach Angaben der Londoner Polizei stehen derzeit 10.000 Polizisten bereit, die bei Unruhen innerhalb von 24 Stunden eingreifen können.

Die gesamte Situation scheint völlig verfahren, eröffnet der globalen Finanzelite aber möglicherweise eine historisch einmalige Gelegenheit. Hier der Hintergrund: 

Nach den Einbrüchen an den Finanzmärkten im Dezember haben die Zentralbanken ihre in der jüngeren Vergangenheit eingeleitete straffere Geldpolitik aufgegeben,

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Der Brexit soll ein fortschrittliches Projekt sein? Und die ärmeren Schichten in GB sollen davon profitieren? Der Glaube muss auch hier wohl Berge versetzen.

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02-04-19 01:42:00,

Die NachDenkSeiten haben heute einen Beitrag von Winfried Wolf veröffentlicht – mit großen Bauchschmerzen. Autor Wolf hat schon viele gute Sachen geschrieben. Aber der Artikel von heute stimmt hinten und vorne nicht. Er wirft jedenfalls viele Fragen auf. Albrecht Müller.

Gleich am Anfang des Textes steht eine Art Zusammenfassung, die ich hier der Einfachheit halber wiedergebe.

Winfried Wolf schreibt:

„Derweil wächst die Wahrscheinlichkeit, dass Großbritannien einfach austritt – ohne Austrittsvertrag.

Und das erscheint mir in der gegebenen Situation und im Sinne einer fortschrittlichen Politik die beste Lösung. Dies aus den folgenden vier Gründen: Erstens wäre ein Austritts Großbritanniens aus der EU schlicht demokratisch. Es gab dazu in Großbritannien eine lange Debatte; das Brexit-Votum ist in erster Linie das Votum der Arbeitenden und der sozial Schwachen gegen die EU, die sie zu Recht als mitverantwortlich für die brutale Austeritätspolitik wahrnehmen. Zweitens widerspricht der zwischen der May-Regierung und der EU ausgehandelte Brexit-Vertrag dem Brexit-Votum. Mit ihm bleibt Großbritannien an die EU gefesselt. Der Vertrag enthält Vereinbarungen, die für ein souveränes Land nicht akzeptabel sind. Drittens wäre eine solche klare Entscheidung nachvollziehbar, weil sich die EU in den vergangenen 25 Jahren auf den Gebieten Soziales, Demokratie und Militarisierung derart negativ verändert hat, dass sie nicht (mehr) reformierbar ist. Und viertens wäre ein harter Brexit gut, weil es in Großbritannien die Chance für eine linke Regierung gibt. Deren fortschrittliches Programm würde dann, wenn das Land (z.B. in Folge eines zweiten Referendums) EU-Mitglied bleibt oder wenn der ausgehandelte Vertrag Gültigkeit erlangt und damit Großbritannien an die EU gefesselt bleibt, von dieser weit besser als im Fall eines vollzogenen klaren Austritts gnadenlos bekämpft.“

Dazu und zum gesamten Text in Kürze ein paar Fragen und Kommentare:

  1. Ein Austritt ohne Austrittsvertrag soll im Sinne einer fortschrittlichen Politik die beste Lösung sein? Hat Wolf schon einmal bedacht, was das für die Industriearbeiterschaft Großbritanniens bedeuten kann und wahrscheinlich bedeuten wird? Schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Mehr Druck von oben.
  2. Das Brexit-Votum sei „in erster Linie das Votum der Arbeitenden und der sozial Schwachen gegen die EU“ gewesen. Erstens haben ganz andere und zwar teilweise reaktionäre Kräfte in Großbritannien für den Austritt geworben. Das schreibt Wolf sogar selbst im vierten Absatz seines Textes.

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Disput zum Brexit. Winfried Wolf feiert ihn als Zeichen demokratischen Lebens. Die NachDenkSeiten wundern sich.

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02-04-19 01:03:00,

Winfried Wolf ist ein sehr produktiver Autor und ein vielseitig engagiertes politisches Talent. Er schreibt zum Beispiel als Verkehrsexperte gute Essays zu den Bahnchefs, so hier und hier. Er streitet gegen Stuttgart 21 und ist friedenspolitisch engagiert. Usw. – Winfried Wolf hält die bisher auf den NachDenkSeiten veröffentlichten Texte zum Brexit für einseitig. Wir haben ihm freigestellt, seine andere Position auf den NachDenkSeiten zu veröffentlichen. Das tun wir hiermit. Ich muss allerdings gestehen, dass ich seine Sicht der Dinge in vielerlei Hinsicht fragwürdig finde. Deshalb gibt es dazu in Kürze einen kurzen kommentierenden Text. Albrecht Müller.

Der Brexit, die EU und ein Plädoyer für Demokratie

Oder: Es gibt ein Recht auf einen Austritt Großbritanniens aus der EU.

Brüssel verweigert dies – u.a. mit dem AustrittsvertragVon Winfried Wolf

Am 29. März 2019 stimmte das britische Unterhaus mit deutlicher Mehrheit ein drittes Mal gegen den „Deal“ zum Austritt aus der EU, den die konservative Premierministerin Theresa May dem Parlament unterbreitete und der zuvor mit der EU ausgehandelt worden war. Es heißt, die Premierministerin wolle ein viertes Mal den Austrittsvertrag im Unterhaus zur Abstimmung stellen. Doch das wirkt eher lächerlich. Es gilt das Motto, so lange abstimmen, bis das Ergebnis stimmt. Ein Vorgehen, dem wir noch auf höherer Ebene begegnen werden.

Derweil wächst die Wahrscheinlichkeit, dass Großbritannien einfach austritt – ohne Austrittsvertrag.

Und das erscheint mir in der gegebenen Situation und im Sinne einer fortschrittlichen Politik die beste Lösung. Dies aus den folgenden vier Gründen: Erstens wäre ein Austritts Großbritanniens aus der EU schlicht demokratisch. Es gab dazu in Großbritannien eine lange Debatte; das Brexit-Votum ist in erster Linie das Votum der Arbeitenden und der sozial Schwachen gegen die EU, die sie zu Recht als mitverantwortlich für die brutale Austeritätspolitik wahrnehmen. Zweitens widerspricht der zwischen der May-Regierung und der EU ausgehandelte Brexit-Vertrag dem Brexit-Votum. Mit ihm bleibt Großbritannien an die EU gefesselt. Der Vertrag enthält Vereinbarungen, die für ein souveränes Land nicht akzeptabel sind. Drittens wäre eine solche klare Entscheidung nachvollziehbar, weil sich die EU in den vergangenen 25 Jahren auf den Gebieten Soziales, Demokratie und Militarisierung derart negativ verändert hat, dass sie nicht (mehr) reformierbar ist. Und viertens wäre ein harter Brexit gut,

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Brexit als versneller van Europese integratie

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29-03-19 10:23:00,

De Brexit heeft de lelijke kant van de EU nog eens in de verf gezet. Maar het vertrek van de Britten voorspelt ook weinig goeds voor de dynamiek in de resterende EU. 

Voorbij de pathetische bezweringsformules en duistere angstbeelden, is in alle detaildiscussies van het getouwtrek om de Brexit het zicht op de wezenlijke vragen grotendeels verloren gegaan. Die vragen luiden: Wat heeft de Brexit en het verloop ervan over het wezen van de EU geopenbaard? En: Hoe zal de EU zich zonder de Britten ontwikkelen?

Zo pijnlijk mogelijk

De tegenstanders van de Brexit op het continent sturen op een zo pijnlijk mogelijke Brexit aan, in de hoop dat de Britten in een tweede referendum op hun besluit terugkomen en dat geen tweede natie het zal wagen serieus over een vertrek uit de EU te denken. Dit onthult een houding die zich aan de democratische volkswil slechts onder omstandigheden gebonden voelt. Het volk, of het nu de Britten zijn of wie dan ook, wordt geacht zo te kiezen als de EU-elite het graag ziet. Zo niet, dan moet er opnieuw gestemd worden of van bovenaf streng gestraft worden.  Dit beeld bevestigt ongewild de verdenking dat de EU zich van een gemeenschappelijk project in een gevangenis voor de betrokken naties verandert, waaraan niemand straffeloos kan ontkomen.

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‘Meer Europa’

Hoe zal de EU zich zonder de Britten ontwikkelen? Londen stond steeds sceptisch tegenover teveel centralisme, gaf de voorkeur aan marktwerking boven economische planning vanuit de politiek en trapte op de rem als Brussel weer eens meer geld van de burgers in de rijkere lidstaten wilde. Deze Britse scepsis zal ontbreken. De centralisten en geld-over-de-balk-smijters die niets willen dan “meer Europa”, hebben nog slechts weinig verzet te vrezen.

Middelpuntvliedende krachten

De dan nauwelijks nog afgeremde inspanningen van de centralisten zullen natuurlijk weerzin wekken in bepaalde EU-lidstaten. Met name bij de belastingbetalers in netto-bijdragers als Duitsland, Oostenrijk, Nederland en de Noordse landen. Hoe ver strekt hun bereidheid tot betalen, wanneer ze ten gevolge van een plots dalende conjunctuur merken dat ze helemaal niet zo rijk zijn als verondersteld? Daarbij komen anders gemotiveerde middelpuntvliedende krachten in Midden- en Oost-Europese landen. Ook zij zullen zich door een ongeremd voortschrijdend EU-centralisme nog sterker uitgedaagd voelen.

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Wann kommt der Exit vom Brexit?

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28-03-19 08:44:00,

Der Brexit ist schlimm. Es besteht heute große Einigkeit darüber, dass der Brexit in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht vieles zum Nachteil verändern wird. in Großbritannien vor allem, aber auch in den verbleibenden 27 EU-Staaten. Das gilt zumindest für die nächsten Jahre. Viele Szenarien aus den letzten Monaten belegen das. Einigkeit besteht auch darüber, dass selbst im günstigsten Fall, nämlich einer einvernehmlichen Lösung („weicher Brexit“), die Wunden schmerzlich sein werden. Deshalb ist auch bei den lautesten Brexiteers von der Euphorie des Jahres 2016 wenig übriggeblieben. Darüber ist viel geredet und geschrieben worden, es muss hier nicht weiter vertieft werden. Von Peter Vonnahme[*].

Doch schlimmer noch ist, dass der Brexit keinen Exit findet.

Die erste Fehleinschätzung der britischen Regierung bestand darin, dass sie glaubte, die Sache würde sich von ganz allein regeln, wenn nur der Zeitdruck groß genug wird. Die Zeit verstrich, doch die Probleme blieben. Der Brexit hängt seit Monaten in einer Dauerschleife fest. Grotesken Abstimmungen im britischen Unterhaus folgen kraftlose EU-Gipfel; diese wiederum haben im Regelfall noch sinnlosere Unterhausdebatten und Abstimmungen zur Folge. Die kontinentalen Staatenlenker wirken wie Kämpfer, die sich in Schützengräben eingeigelt haben, während jenseits des Ärmelkanals die britische Premierministerin Theresa May hingebungsvoll Platzpatronen verschießt. Fatal ist, dass dieser Stellungskrieg eine Lösung in immer weitere Ferne schiebt. Wir sind Zeugen verzweifelter politischer Versuche, immer noch ein Hintertürchen zu finden, um das Unvermeidliche ein weiteres Mal hinauszuschieben. Währenddessen wächst die Verunsicherung. Von Tag zu Tag nimmt die Zahl der Briten zu, die nicht mehr wissen, ob es eine gute Idee ist, die EU zu verlassen. Gleichzeitig steigt auch die Zahl der EU-Staaten, die sich nicht mehr sicher sind, ob sie die britischen Störenfriede unbedingt in ihrem Verbund behalten wollen.

Anfangs war es ganz einfach: Nach Art. 50 des EU-Vertrags stand fest, dass das Vereinigte Königreich zwei Jahre nach Antragstellung aus der Union austritt, also am 29. März 2019.

So war es zumindest bis zum 21. März 2019. An diesem Tag stimmte der Europäische Rat einer Fristverlängerung bis zum 22. Mai 2019 zu, unter der Voraussetzung, dass das Austrittsabkommen in der nächsten Woche vom Unterhaus gebilligt wird (Option A).

Falls das nicht geschieht, gewährte der Europäische Rat eine Fristverlängerung bis zum 12. April 2019 zu; innerhalb dieser Frist muss das Vereinigte Königreich „Angaben zum weiteren Vorgehen zur Prüfung durch den Europäischen Rat“ machen (Option B).

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Tagesdosis 18.3.2019 – Brexit: Inszenierter Schaukampf zwischen Brüssel und London | KenFM.de

tagesdosis-1832019-8211-brexit-inszenierter-schaukampf-zwischen-brussel-und-london-kenfm.de

18-03-19 02:31:00,

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Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Am 23. Juni 2016 wurde in Großbritannien ein Referendum abgehalten, an dem sich 71,8 Prozent der Wahlberechtigten (mehr als 30 Millionen Bürger des Landes) beteiligten und mit 51,9 Prozent für einen Austritt ihres Landes aus der Europäischen Union stimmten. 

Seit dieser Abstimmung liefern sich London und Brüssel einen von den Mainstream-Medien hochgespielten Schaukampf – nicht etwa, um den Volksentscheid zu verwirklichen, sondern um seine Umsetzung mit allen Mitteln hinauszuzögern und zu verhindern. 

Inzwischen wird selbst eine Wiederholung des Referendums, für die die Medien bereits seit längerem zugunsten eines Verbleibs Großbritanniens in der EU werben, nicht mehr ausgeschlossen.

Um den Grund für dieses gegen den Mehrheitsbeschluss des britischen Volkes gerichtete Verhalten zu verstehen, muss man sich nur in Gedächtnis rufen, wessen Interessen die beiden angeblichen Kontrahenten vertreten.

Die britische Regierung steht fest in der Tradition ihrer Vorgängerinnen, die seit den Achtziger Jahren alles unternommen haben, um die Explosion des globalen Finanzsektors durch rücksichtslose Deregulierung voranzutreiben und die City of London zum zweitwichtigsten Finanzplatz der Welt nach New York zu machen. Das Ergebnis dieser Politik ist die tiefste gesellschaftliche Spaltung, die Großbritannien in seiner Geschichte erlebt hat.

Während Ultrareiche sich fast jeden Luxus erlauben und ihr Geld in diversen unter britischer Hoheit stehenden Steueroasen verstecken können, führen der britische Mittelstand und die untere Hälfte der Bevölkerung einen immer aussichtsloseren Kampf gegen den sozialen Abstieg. 

Bei der EU wiederum handelt es sich nicht um ein Projekt zur „Verwirklichung der europäischen Idee“, wie ihre führenden Vertreter gern behaupten. Vielmehr handelt es sich um die mächtigste politische Organisation, die jemals die Interessen der Banken und Großkonzerne auf dem Kontinent vertreten hat.

Geführt wird die EU nicht etwa durch direkt gewählte Volksvertreter, sondern durch nicht gewählte Bürokraten, die sich bei der Festlegung ihres Regelwerks von einer Industriellen-Vereinigung (dem Round Table of Industrialists) und einem Heer tausender hochbezahlter Lobbyisten in Brüssel beraten lassen.

Das Brexit-Referendum war auch nie dazu gedacht, die britische Bevölkerung über ihr eigenes Schicksal bestimmen zu lassen.

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Brexit: Kein zweites Referendum – Kommt es zum “No Deal”? | www.konjunktion.info

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16-03-19 10:04:00,

Brexit - Bildquele: Petr Kratochvil / publicdomainpictures.netBrexit - Bildquele: Petr Kratochvil / publicdomainpictures.net

Brexit – Bildquele: Petr Kratochvil / publicdomainpictures.net

Mit der gescheiterten Abstimmung über eine Einigung Großbritanniens mit der EU bzgl. des Brexits am vergangenen Donnerstag, hat sich meine Vorhersage, dass es zu keiner Einigung kommen wird, weil es den Interessen der Internationalisen/Globalisten/Eliten (IGE) aktuell zuwider läuft, bestätigt. Meiner Meinung nach wird es auch zu keiner solchen kommen und der Austritt Großbritannien wird mit einem “No Deal”-Szenario vonstatten gehen.

Während sich das britische Parlament für eine Verlängerung der Gespräche mit der EU ausgesprochen hat und den Termin verschieben will, müssen wir uns immer vor Augen halten, dass das Parlament GLEICHZEITIG den Vorschlag ein 2. Referendum abzuhalten abgelehnt hat. Das bedeutet, dass es KEINE 2.Abstimmung bzgl. des Brexits geben wird. Wenn also die EU und London nicht zeitnah zu einer Einigung kommen, wird es auf jeden Fall zu einen “harten Brexit ohne Einigung” kommen. Zudem ist es äußerst wichtig zu verstehen, dass der Ball aktuell im Spielfeld der EU liegt. Sollte die EU die Verlängerung der Verhandlungen ablehnen, dann wird es zu einem automatischen “No Deal”-Ereignis führen.

Die britischen Abgeordneten stimmten am Donnerstag dafür, den Brexit zu verschieben – vielleicht für Wochen, vielleicht für Monate – nachdem die Pläne der Premierministerin Theresa May für einen Austritt aus der Europäischen Union wiederholt von einem aufgewühlten Parlament abgelehnt wurden, das versucht hatte, ihr die Kontrolle zu entziehen.

Seit ihrer Wahl hat May darauf bestanden, dass “Brexit Brexit bedeutet”, dass sie ein gutes Geschäft aushandeln und dass Großbritannien am 29. März [die EU] verlassen würde. Der März-Termin war eine Frist, die die Premierministerin selbst setzte, als sie – neben dem britischen Parlament – Artikel 50 des EU-Vertrags vor zwei Jahren auslöste.

Aktuell wird Großbritannien fast zweifellos die Europäische Union in zwei Wochen nicht verlassen – es sei denn, die EU-Führer lehnen die Anfrage ab und alles stürzt ohne Abkommen ab. Die Abstimmung zur Verzögerung des Brexit erfolgte mit 412 Stimmen zu 202.

Ebenfalls stimmten am Donnerstag die Abgeordneten gegen die Abhaltung eines zweiten Brexit-Referendums ab,

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Brexit: Die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns eine Einigung zu erzielen steigt immer mehr | www.konjunktion.info

brexit-die-wahrscheinlichkeit-des-scheiterns-eine-einigung-zu-erzielen-steigt-immer-mehr-wwwkonjunktion.info

14-03-19 08:02:00,

Brexit - Bildquelle: Pixabay / TeroVesalainen; CC0 Creative CommonsBrexit - Bildquelle: Pixabay / TeroVesalainen; CC0 Creative Commons

Brexit – Bildquelle: Pixabay / TeroVesalainen; CC0 Creative Commons

Immer wieder schrieb ich in den letzten Monaten davon, dass es zu keiner Einigung bzw. zu einem Vertrag zwischen Großbritannien und der EU bzgl. des Brexits kommen wird. Dass es vielmehr zu einer “No Deal-Entscheidung” und zu einer größeren Krise im Gefüge der EU kommen wird.

Meine Vorhersage beruhte auf der Tatsache, dass ein “No Deal-Szenario” sowie der Plan der Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) die “Populisten” als Sündenbock für den finanziellen Kollaps zu nutzen, sich als wesentlich leichter zu implementieren darstellt wie alles andere. Bislang scheine ich recht zu behalten.

Theresa Mays letzter Versuch eine Einigung mit Brüssel in Form “einer tragbaren Vereinbarung für beide Seiten zu schließen”, war von vornherein zum Scheitern verurteilt (vielleicht sogar bewusst so angelegt?). Die jetzige Abstimmung muss nun entweder zu einer Verlängerung der Gespräche oder zu einem “No Deal- Ergebnis” führen. Eine weitere Verlängerung der Gespräche wird seitens der Hochleistungspresse erwartet, aber ich bin mir hierbei nicht sicher, dass es zu einer solchen “Spielverlängerung” kommen wird. Die gegenwärtige ökonomische Atmosphäre ist quasi “reif für eine Krise” – und ein “No Deal” würde den IGE bereits in naher Zukunft geflissentlich in die Hände spielen…

Großbritannien stürzte am Dienstag in unbekanntes politisches Territorium, als das Parlament die Absicht von Premierministerin Theresa May, ein zweites Mal aus der Europäischen Union auszutreten, ablehnte und ihre Autorität in Schutt und Asche legte, und das Land schien nur 17 Tage vor seinem geplanten Austritt aus dem Block scheinbar führungslos zu sein.

Frau May hatte gehofft, dass die Zugeständnisse der Europäischen Union in letzter Minute eine Abstimmung zu ihren Gunsten ermöglicht, aber viele Abgeordnete lehnten diese Änderungen als unwirksam oder kosmetisch ab und stimmten mit 391 gegen 242 gegen die Vereinbarung.

Nach der Abstimmung verteidigte die Premierministerin ihre Zustimmung als “bestes Ergebnis” für das Vereinigte Königreich und äußerte ihre Frustration, als sie sich an die Abgeordneten wandte, die später in dieser Woche darüber abstimmen sollen, ob sie eine Verlängerung beantragen wollen, um den Block zu verlassen.

“Lassen Sie mich klar sagen,

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Nach dem Brexit: Steueroase London wird noch mehr Geld anziehen

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02-03-19 10:30:00,

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Die “City of London”. (Foto: dpa)

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