Chemical brothers: Monsanto & BASF knew for years their products destroy US farms, documents reveal

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31-03-20 04:04:00,

US agro-chemical firm Monsanto and Germany’s BASF were aware for a long time that their plan to introduce a new agricultural seed and chemical system would probably lead to damage on many US farms.

According to internal documents seen by the Guardian, the firms disregarded the risks even while they planned on how to profit off farmers who would buy Monsanto’s new seeds just to avoid damage.

The documents (some of them date back more than a decade) have been uncovered during a recent successful $265 million lawsuit brought against both firms by a Missouri farmer.

They also revealed how Monsanto opposed some third-party product testing, in order to curtail the generation of data that might have worried regulators.

In some of the internal BASF emails, employees were joking about sharing “voodoo science” and hoping to stay “out of jail.”

Also on rt.com
Monsanto sues California over weed killer cancer warnings

Records showed that at private meetings dating back to 2009, agricultural experts warned that the plan to develop a dicamba-tolerant system could have catastrophic consequences.

Dicamba herbicide would normally kill crops such as soybean or cotton, but Monsanto altered the genes in these crops to create genetically modified varieties which are resistant. This meant that farmers can spray the weedkiller directly on those soybean or cotton plants to destroy weeds but leave the crops unharmed.

The experts told Monsanto that farmers were likely to spray old volatile versions of dicamba on the new dicamba-tolerant crops. They have warned that even new versions were still likely to be volatile enough to move away from the special cotton and soybean fields on to crops growing on other farms.

What is more important, under the system designed by Monsanto and BASF, only farmers buying Monsanto’s dicamba-tolerant cotton and soybean seeds would be protected from dicamba drift damage.

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Monsanto’s monster-herbicide blamed for killing millions of crop acres

According to a report prepared for Monsanto in 2009 as part of industry consultation, such “off-target movement” was expected, along with “crop loss”, “lawsuits” and “negative press around pesticides.” 

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Nato: “Brothers and Sisters in Crime”…

nato:-“brothers-and-sisters-in-crime”…

05-12-19 05:01:00,

Fototermin beim Nato-Treffen, London, Dezember 2019; Bild: Nato-Pressestelle

  1. Nato: “Brothers and Sisters in Crime”…

  2. “Kein Frieden mit Russland”


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… leider noch zu lebendig. Ein Kommentar

Hirntot oder doch quicklebendig. Der französische Präsident hatte mit seiner “Hirntod-Diagnose” das Thema schon im Vorfeld der Nato-Tagung gesetzt. Mit Erfolg. Das zweitägige Treffen war beherrscht von der Frage, wie lebendig das Militärbündnis ist und fast alle Nato-Vertreter konnten dann selbstbewusst betonen, wie agil es noch sei.

Selbst Donald Trump, der bisher nicht für eine sensible Sprachweise bekannt war, übernahm die geläufigen Vorwürfe seiner Kritiker und nannte die Diagnose Macrons beleidigend den Nato-Mitgliedern gegenüber.

Dabei hatte Trump zu Beginn seiner Amtszeit mit der Bemerkung für Aufsehen gesorgt, dass die Nato obsolet sei. Auch damals wurden sämtliche Nato-Vertreter mit dem Bekenntnis zitiert, dass die Nato keineswegs überflüssig sei. Zudem wurde sofort darauf hingewiesen, dass Trump das Bündnis nicht für überflüssig erklärt hatte, sondern lediglich davor gewarnt habe, dass es überflüssig werden kann.

Weckruf für mehr Militarismus

Genauso hat Macron seine Diagnose als einen Weckruf verstanden, die Nato solle wieder aktiver werden. Matthias Dembinski von der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung erklärte im Deutschlandfunk:

Macron hat provoziert. Heiko Maas hat diese Provokation aufgegriffen und versucht, es konstruktiv zu wenden mit dem Vorschlag, ein Expertengremium einzusetzen und einfach mal darüber zu reflektieren, wie sich die NATO auch politisch aufstellen möchte und wie sie die Konsultationen verbessern kann.

Matthias Dembinski, Deutschlandfunk

Die Nato-Tagung hatte das Problem, in einer in unterschiedliche kapitalistischen Machtzentren aufgeteilten Welt, einen gemeinsamen Feind zu finden, auf dem sich alle einschießen können. Mit dem kapitalistischen Globalplayer China taucht nun ein möglicher konsensfähiger Feind auf. Allerdings soll der Feind erst einmal nicht so genannt werden, sondern wird zum Gegner herabgestuft.

Nun könnte man denken, dass die Nato in dieser Frage auf einer Linie mit den USA ist, die schließlich nicht erst unter Trump China zum Hauptgegner erklärt haben. Doch zum Wesen der innerkapitalistischen Auseinandersetzungen gehört es, dass die inneren Widersprüche nur selten wie im Kalten Krieg zeitweise stillgelegt werden.

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Lehman Brothers: der Bankrott einer Bank und eines Systems

Lehman Brothers: der Bankrott einer Bank und eines Systems

15-09-18 07:45:00,


Grossbanken riskieren zu viel, weil sie immer noch auf Staatshilfe zählen können © Gilani

Marc Chesney / 15. Sep 2018 –

Der Bankrott vor 10 Jahren ist Symbol eines aus dem Ruder gelaufenen Finanzsystems. Grossbanken sind immer noch «too big to fail».

Red. Marc Chesney ist Professor der Finanzwissenschaften an der Universität Zürich. Er ist Autor des Buches «Vom Grossen Krieg zur permanenten Krise», Versus-Verlag 2014.

Gläubiger-Forderungen von rund 1200 Milliarden Dollar

Heute vor zehn Jahren, am 15. September 2008, wurde Lehman Brothers Holdings Inc. unter den Schutz von Chapter 11 des amerikanischen Konkursgesetzes gestellt. Das war der Anfang eines langen und komplexen Prozesses, begleitet von Gläubigerforderungen im Umfang von rund 1200 Milliarden Dollar. Noch im letzten Jahresbericht von Lehman Brothers finden sich Begriffe wie «Performance-Rekorde», «hervorragende Ergebnisse», «Talent-Management-Anstrengungen», «Exzellenz» und «Fokus auf Risiko-Management». 2007 brüstete sich die Bank damit, die «Nummer eins» im Algorithmus-Trading zu sein und 42 «best in class»-Auszeichnungen für Exzellenz im Global Custodian Prime Brokerage Survey 2007 erhalten zu haben. Die Bank brachte ihren Namen überdies bereits am Rande des Bankrotts noch mit Nachhaltigkeit und Verantwortung in Verbindung; als eines ihrer Ziele nannte sie etwa die Verringerung von Umweltauswirkungen ihrer Aktivitäten.

Analysten haben versagt

Retrospektiv erscheint dieser Jahresbericht als reine Propaganda. Doch die grossen Rating-Agenturen wie Moody’s, Standard & Poor’s und Fitch Ratings haben dies gestützt, indem sie Lehman Brothers noch wenige Tage vor dem Bankrott gute Bewertungen von mindestens A gegeben haben. Und Richard Fuld, der ehemalige CEO, hat zwischen 2000 und 2007 ungefähr eine halbe Milliarde Dollar erhalten; dies als Verantwortlicher einer Strategie, welche die Bank in den Bankrott geführt hat.

Analysten haben diesen Jahresbericht offensichtlich nicht mit kritischem Blick gelesen. Eigentlich hätten die Alarmglocken läuten müssen in Anbetracht der vielen dubiosen Geschäfte und der komplexen derivativen Produkte. Letztere wiesen eine völlig unverhältnismässige Höhe von 35’000 Milliarden Dollar auf. Das heisst, ihr Nominalwert entsprach 50-mal der Bilanzsumme und etwa 1500-mal dem Eigenkapital der Bank. Das Eigenkapital betrug gerade einmal 3,25 Prozent der Bilanzsumme. Für die Finanzanalysten aber scheint das nicht relevant gewesen zu sein. Sie haben die enormen Schulden und die gigantischen Derivategeschäfte nicht zum Thema gemacht. Sie haben sich wahrscheinlich auf die Netto-Exposures der Derivate fokussiert.

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