Ist Christian Drosten falscher Doktor? Hat er seine Promotionsschrift “gefaket”?

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14-10-20 08:37:00,

Seit Wochen kursieren in diversen Verschwörungstheorie-Blogs Gerüchte, die bislang nicht verifiziert, aber auch nicht komplett ausgeräumt werden konnten. Ein Kommentar

Kommentar:

Es begann am 30.06.2020 mit der Frage in einem YouTube-Video: “WO ist nur die Doktorarbeit?” Gemeint war jene von keinem Geringeren als Christian Drosten. Am 12.08.2020 wurde ein weiteres Video auf YouTube eingestellt, das beweist, dass die Doktorarbeit nunmehr gefunden wurde.

Bereits am 07.07.2020 berichtete die österreichische Fakejäger-Plattform Mimikama, dass die Doktorarbeit existiere. Die Meldung, dass sie nicht auffindbar sei, sei also Fake News.

“Es gibt eine Doktorarbeit. Aber nicht aus dem Veröffentlichungsjahr!”

Plagiatsgutachten

Interessanterweise hat auch Mimikama nicht genau genug hingesehen: Zu dem Zeitpunkt der Recherche war die Doktorarbeit von Christian Drosten zwar schon entlehnbar, aber sie war noch taufrisch. Sie wurde in der Tat erst im Jahr 2020 produziert und in die Bibliotheken aufgenommen, sowohl an der Universität Frankfurt am Main, an der Herr Drosten im Jahr 2003 promoviert wurde, als auch in der Deutschen Nationalbibliothek. Es könnte also durchaus sein, dass frühere Rechercheure sie noch nicht gefunden haben. Mimikama interessierte sich nicht für die Bibliothekssignatur der Exemplare. Ich habe in meinem “Blog für wissenschaftliche Redlichkeit” am 07.10.2020 berichtet:

Es gibt eine Doktorarbeit. Aber nicht aus dem Veröffentlichungsjahr! Die Signaturen der Dissertation von Christian Drosten beweisen, dass neue gebundene Exemplare der Doktorarbeit im Jahr 2020 in die Bibliotheken aufgenommen wurden. Zwei Exemplare an der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main tragen die Signaturen “D 126/1286” und “D 126/1342”. Wie ein einfacher Vergleich zeigt (siehe etwa für das Jahr 2020 hier und für das Jahr 2013 hier), ist die fortlaufende Nummer “D 126” eine, die auf das laufende Jahr verweist. Die PPC und die MARC21-Darstellung des Katalogeintrags zeigen ebenfalls deutlich, dass der Datensatz im laufenden Jahr angelegt und abgeändert wurde.

Das im Frankfurter Bibliothekseintrag verlinkte PDF-File mit Deckblatt und Inhaltsverzeichnis der Dissertation wurde am 08.06.2020 mit der Software ABBYY FineReader 12 erstellt. Den Nachweis, dass auch das Exemplar der Deutschen Nationalbibliothek erst in diesem Jahr der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, hat Markus Kühbacher ja bereits erbracht.

All dies verwundert bei einer Dissertation aus dem Jahr 2001 und gibt Anlass für Verschwörungstheorien.

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Prof. Christian Kreiß über Kapitalmarktregeln und Bullshit-Jobs | KenFM.de

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08-10-20 07:08:00,

Ausschnitt aus dem Gespräch mit Prof. Christian Kreiß – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/im-gespraech-christian-kreiss/

„Es war die Art zu allen Zeiten, (…) Irrtum statt Wahrheit zu verbreiten.“ (Mephistopheles; aus: Goethes Faust)

Wahrheit, Klarheit und lösungsorientierte Gedankengänge erhalten wir von Professor Christian Kreiß. Er doziert an der Hochschule Aalen und vermittelt nicht etwa die banalen Glaubensgrundsätze des neoliberalen Kapitalismus, wie man es von einem ehemaligen Banker erwarten könnte – Professor Kreiß legt den Fokus auf das große Ganze.

Zum Beispiel erfahren wir, dass „die unsichtbare Hand des Marktes“, wie Adam Smith das so schön formulierte, nicht etwa ein großartiger Geist ist, der alles regelt und soziale Ungleichheit von alleine ausgleicht. Es ist laut Kreiß eher der mephistophelische „Geist, der stets verneint“ und zu allem Unglück auch noch eine Kraft besitzt, die im Gegensatz zu Goethes Zeilen, stets das Gute will, jedoch das Böse schafft.

Auch wenn sich diese Art von kunstvoller Lyrik noch so schön anhört, im Gespräch wird Klartext gesprochen. Die Situation heute: wahrscheinlich stehen wir kurz vor einem großen Crash, wenige multinationale Konzerne entscheiden, was wir essen, trinken oder kaufen können. Viel zu ernst also, um all das ausschließlich in Metaphern zu packen.

Auf diesem 90-minütigen Streifzug durch die Geschichte und die Entwicklungsstufen des Finanzmarktes, kommen wir vorbei am „Erfolgskonzept“ Krieg, landen aber letztendlich bei alternativen Denkweisen und einem spannenden Ausgleichsmechanismus, der Reichen wie Armen gleichermaßen nützt.

Ist die „unsichtbare Hand“ nämlich nicht auffindbar, müssen wir eben selbst Hand anlegen. Ein erster Schritt auf diesem Weg das Buch von Christian Kreiß „Das Mephisto-Prinzip in unserer Wirtschaft“ – völlig antikapitalistisch, nämlich kostenlos.

Hier der Link zur Website „Menschengerechte Wirtschaft“: https://menschengerechtewirtschaft.de/

Klicken. Lesen. Anders machen. Und ab geht es in eine lebenswerte Zukunft für uns alle.

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Prof. Dr. Christian Rieck: Was bringen die Anti-Corona-Maßnahmen? (Ergebnisse phänomenologischer Studien) | KenFM.de

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05-10-20 06:54:00,

1. Frage: Wie kommt Google zu diesen Daten und dieser Auswertung??? Welche bei der ersten Studie bei Minute 4:40 eingeblendet zu sehen ist? Und daran schließt sich Frage 2 an: was macht ein Propaganda-Toilettenpapier-Blatt mit diesen Daten? 3. Wer hat diese Daten alles noch und wie weit in die Privatsphäre geht das?

Lustig, ein Wirtschaftswissenschaftler erklärt mir mal wieder medizinische Vorgänge (Stichwort Erkältungswelle). frage an den Herrn, was würde er wohl zu mir sagen, wenn ich anfange die kapitaistische Wirschaft den Leuten zu erklären, mit meiner ausbildubg als Mediziner?

Ich werde diesen Kanal auf keinen Fall abonieren, wenn ich medizinisch verblöden möchte dann schaue ich die ARD und höre Jens Spahn ein wenig zu, auch Söder ist ein guter Mediziner und das Merkel schon gleich…

Mein Gott, Schuster bleib bei deinen Leisten und lass das Medizinische Leute erklären, die Ahnung davon haben.

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Dr. Christian Drosten en het fenomeen van de “incidentie van tegenstrijdigheid” | Door Bernhard Loyen | KenFM.de

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28-09-20 12:54:00,

We zijn allemaal The Wave.

Een opmerking van Bernhard Loyen.

Christian Drosten gebruikt het woord incidentie graag in interviews en verklaringen. Dit woord is onbekend bij de gemiddelde burger en is epidemiologisch jargon. Dit brengt werkgerelateerde kennis over, het is toepasselijk voor een professional die sinds het begin van de zogenaamde corona-crisis via de media aan de mensen wordt gepresenteerd als de expert.

In de epidemiologie en de medische statistieken heeft de incidentie betrekking op de frequentie van de gebeurtenissen, met name van nieuw optredende ziektegevallen (1). Als men kijkt naar de afgelopen maanden, kan men ook, enigszins overdreven, spreken van een zeer bijzondere incidentie van tegenstrijdigheden. Gebaseerd op nieuwe tegenstrijdige verklaringen van de viroloog van het uur, binnen een tijdsbestek dat overeenkomt met de incidentie. In het geval van de heer Drosten, een chronische bevinding, kijkend naar zijn verklaringen en verkeerde beoordelingen met betrekking tot de Mexicaanse griep in 2009/2010.

Op dinsdag van deze week liet de Berliner Tagesspiegel geïnteresseerden op de voorpagina weten, citaat

We zijn allemaal de Wave. Of er weer een gevaarlijke toename van nieuwe infecties zal zijn, hangt niet af van het lot. Het hangt af van het gedrag van iedereen, zegt Christian Drosten in een interview (2).

Op pagina 2 staat de titel van het artikel: „Ik heb altijd te maken met kritiek. In de online editie ontbreekt de onderzin van de gedrukte editie, citaat: …het leven van een onderzoeker in het openbaar, voortdurende woede over valse rapporten en maskers die in plassen zwemmen. In plaats daarvan, citaat: zijn rol in de media en het restaurantbezoek in de winter.

Waarom deze verwijzing? Het toont de lichtheid van het zijn, een Prof.Dr. Drosten. We leven in tijden van discussie over duurzaamheid, het vermijdbare gebruik van plastic in het dagelijks leven. Vanaf medio 2021 zullen plastic rietjes, bestek en andere plastic wegwerpartikelen uit de winkels in de EU verdwijnen (3). Een Dr. Drosten weet dit zeker. Maakt hij zich hier zorgen over, wil hij een voorbeeld stellen?

Tagesspiegel: Waar ben je op dit moment mee bezig?

Drosten: We helpen momenteel om sneltesten voor Sars-CoV-2 op de weg te krijgen,

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Dr. Christian Drosten und das Phänomen der „Widerspruchs-Inzidenz“ | Von Bernhard Loyen | KenFM.de

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24-09-20 11:49:00,

Wir alle sind die Welle.

Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Christian Drosten benutzt in Interviews und Darlegungen sehr gerne auch das Wort Inzidenz. Dieses Wort kennt der Normalbürger nicht, stellt epidemiologische Fachsprache dar. Das vermittelt berufsbedingte Kenntnis, so gehört sich das für einen Profi, der als der Fachmann seit Beginn der sogenannten Corona-Krise über die Medien den Menschen präsentiert wird.

In der Epidemiologie und medizinischen Statistik bezeichnet Inzidenz die Häufigkeit von Ereignissen, insbesondere neu auftretender Krankheitsfälle (1). Betrachtet man die zurückliegenden Monate, kann man etwas überspitzt auch von einer sehr speziellen Widerspruchs-Inzidenz sprechen. Ausgehend neu auftretender widersprüchlicher Aussagen von dem Virologen der Stunde, innerhalb einer zur Inzidenz dazugehörigen Zeitspanne. Bei Herrn Drosten ein chronischer Befund, rückblickend seiner getätigten Aussagen und Fehleinschätzungen zur Schweinegrippe in den Jahren 2009/2010.

Am Dienstag dieser Woche ließ der Berliner Tagesspiegel auf seiner Titelseite Interessierte wissen, Zitat:

Wir alle sind die Welle. Ob es wieder zu einem gefährlichen Anstieg der Neuinfektionen kommt, ist nicht abhängig vom Schicksal. Es hängt am Verhalten aller, sagt Christian Drosten im Interview (2).

Auf Seite 2 findet sich die Artikelüberschrift: Kritik stelle ich mich immer. In der Online-Ausgabe fehlt der Teilsatz der Printausgabe, Zitat: …ein Forscherleben in der Öffentlichkeit, anhaltende Wut über falsche Berichte und Masken, die in Pfützen schwimmen. Dafür heisst es, Zitat: seine Rolle in den Medien und Restaurantbesuche im Winter.

Warum dieser Hinweis? Er zeigt die Leichtigkeit des Seins, eines Prof.Dr. Drosten. Wir leben in Zeiten der Diskussion um Nachhaltigkeit, der zu vermeidenden Nutzung von Plastik im Alltag. Ab Mitte 2021 sollen Plastik-Strohhalme, -besteck und andere Wegwerfartikel aus Kunststoff aus Geschäften in der EU verschwinden (3). Das weiß mit Sicherheit auch ein Dr. Drosten. Beschäftigt es ihn, möchte er ein Vorbild darstellen?

Tagesspiegel: Woran arbeiten Sie zurzeit?

Drosten: Derzeit helfen wir, Schnelltests für Sars-CoV-2 möglichst noch in diesem Herbst auf die Straße zu kriegen – buchstäblich: Ich würde mir wünschen, dass so wie jetzt die Masken in den Pfützen schwimmen, im Spätherbst die Teststreifen der Schnelltests dort liegen,

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