Flüchtlingskrise: Die Entwicklungen der letzten Woche | Anti-Spiegel

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12-03-20 02:48:00,

Auch wenn der Coronavirus die Schlagzeilen beherrscht und die Lage der Flüchtlinge an der türkisch-griechischen Grenze in den Hintergrund gerückt ist, hat sich dort nichts zum Besseren gewendet. Hier eine Zusammenfassung der Ereignisse der letzten Tage.

Vor etwa einer Woche habe ich über die Flüchtlingskrise geschrieben und aufgezeigt, was der Spiegel seinen Lesern dabei alles verschwiegen hat. Seitdem ist wieder einiges passiert.

Die Türkei hat den Druck auf die Flüchtlinge und die EU erhöht. Nachdem die Türkei eigens Busse gechartert hat, um die Flüchtlinge an die griechische Grenze zu bringen, sie dort aber kaum durchkommen konnten, hat die Türkei auch noch 1.000 Mann einer Spezialeinheit geschickt, die die Flüchtlinge an einer Rückkehr in die Türkei hindern sollen. Darüber hat am Sonntag auch das russische Fernsehen ausführlich berichtet.

Aber der türkische Druck erreicht bisher nichts. Griechenland hat das Asylrecht kurzerhand ausgesetzt und angekündigt, jeden Flüchtling, der nach dem 1. März ins Land gekommen ist, kompromisslos abzuschieben. Außerdem will Griechenland nun die Asylverfahren beschleunigen und schon ab Mitte März sollen anerkannte Asylbewerber keinerlei staatliche Unterstützung mehr bekommen.

Erdogan appellierte daraufhin an Griechenland, die Grenzen einfach zu öffnen. Wörtlich sagte Erdogan am Sonntag:

„Hey Griechenland, diese Menschen kommen nicht zu dir und bleiben, sie kommen zu dir und gehen in andere Länder Europas. Warum störst du dich daran? Mach du doch auch die Tore auf“

Aber Griechenland denkt nicht daran. An der Grenze setzte die griechische Polizei immer wieder massiv Tränengas gegen Flüchtlinge ein.

Auch ein Besuch von Erdogan bei der EU in Brüssel brachte keine Einigung. In Brüssel hat Erdogan auch die Nato besucht und militärische Unterstützung in Syrien gefordert. Aber sowohl die Nato, als auch die USA selbst haben militärische Unterstützung ausgeschlossen. Die USA denken zwar darüber nach, der Türkei Munition zu liefern, aber mehr auch nicht. Offensichtlich findet man es Washington wünschenswert, wenn sich türkische und syrische, beziehungsweise vielleicht sogar russische Soldaten gegenseitig erschießen. Mitmachen möchte man dabei aber nicht.

Diese türkische Bitte an die Nato dürfte vor allem Russland als Affront betrachten, schließlich hatten sich Putin und Erdogan nur Tage vorher bei einem sechsstündigen Treffen auf einen Waffenstillstand in Syrien geeinigt.

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Erdogan will die Flüchtlingskrise 2015 noch einmal herbeiführen

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02-03-20 08:43:00,

Griechische und türkische Regierung im Propagandakrieg

Die Türkei wird zum Schleuserstaat, Griechenland zur Front der Festung Europa, die von den Migranten überrollt werden könnte

Wieder hat die Türkei einen blumigen Namen für eine blutige Militäroperation gefunden. Unter dem Titel “Operation Frühlingsschild” wurde der Krieg gegen die syrische Armee begonnen. Ziel ist wie bei den vorhergenden “Operationen” die militärische Besetzung syrischer Gebiete. Noch sieht Russland den Kriegsspielen seiner beiden Alliierten zu und versucht wahrscheinlich, eine für beide Seiten und für die eigenen Interessen zufriedenstellende Lösung zu finden. Moskau wird auch nicht wollen, dass die Türkei von Millionen weiteren Flüchtlingen, darunter zahlreichen Dschihadisten und Terroristen, überrannt wird. Derweil versucht der türkische Präsident Erdogan, den Hebel bei der EU anzusetzen und hat, wie schon lange angekündigt, Migranten aus der Türkei aufgefordert, nach Europa aufzubrechen.

Die griechische Regierung spricht zurecht davon, dass es sich um eine organisierte Aktion handelt, um das EU-Trauma von Flüchtlingsströmen zu beleben, die in die EU einwandern. Menschen werden mit Bussen an die griechische Grenze am Fluss Evros oder an die Küste gebracht und mit dem Versprechen gelockt, dass die Grenzen offen seien. Befördert wird dies durch Äußerungen türkischer Minister. So sagte gestern Kommunikationsminister Fahrettin Altun, es hätten sich über 80.000 Migranten auf den Weg an die Grenze gemacht, wo sich gestern schon Tausende befanden, die versuchten, gewaltsam über den Grenzübergang Kastanies zu gelangen und von griechischen Sicherheitskräften mit Tränengas und Wasserwerfer abgewehrt wurden. Und am Sonntagvormittag setzte Innenminister Suleyman Soylu einen Tweet ab, in dem er behauptete, 76.358 Migranten seien bereits bis 9:55 türkischer Zeit über die Grenze gekommen sein, was ganz offensichtlich gelogen, aber trotzdem eine Botschaft an die Migranten war.

Aber die türkische Regierung folgt dem Drehbuch, so behauptete der Innenminister am Abend, dass bis 19:40 100.577 Migranten die Türkei verlassen hätten. Die genaue Zahl soll wohl suggerieren, dass es sich um eine Zählung handelt. Aber nach Zerschlagung der Medienfreiheit in der Türkei kann die Regierung im Inland behaupten was sie will, ohne auf Kritik zu stoßen. Mit der Strategie, die Einwanderung von Migranten in die EU zu unterstützen, würde die Türkei zu einem Schleuserstaat.

Dazu kommen vermehrt Angriffe auf syrische Flüchtlinge in der Türkei. Auch das sieht nach organisierter Gewalt aus,

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Flüchtlingskrise 2.0: Die Anzeichen mehren sich in Griechenland und der Türkei | Anti-Spiegel

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10-09-19 01:24:00,

Die deutsche Presse bereitet ihre Leser auf ein Ende des Flüchtlingsabkommens mit der Türkei vor. Aber die wahren Gründe dafür werden den deutschen konsequent Lesern verschwiegen.

Die Schlagzahl erhöht sich. Gab es zunächst wochenlang gar keine Berichte über das Problem mit dem Flüchtlingsabkommen mit der Türkei, so hat der Spiegel nach kaum einer Woche nun wieder einen Artikel veröffentlicht. Aber er bleibt seiner Linie, die ich schon in früheren Artikeln zu dem Thema aufgezeigt habe, treu: Er verschweigt konsequent die wahren Gründe für das drohende Desaster.

Die Gründe sind schnell erzählt: 2016 haben Brüssel und Ankara den Flüchtlingsdeal geschlossen. Darin hat sich die Türkei verpflichtet, ihre Grenzen zur EU für Flüchtlinge zu schließen und diejenigen, die es trotzdem bis nach Griechenland schaffen, aber nicht asylberechtigt sind, wieder zurückzunehmen. Die Türkei hat ihren Teil erfüllt, der Flüchtlingsstrom ist weitgehend versiegt.

Im Gegenzug hat die EU der Türkei Milliarden versprochen, um die Kosten für die Unterbringung der Flüchtlinge zu decken und sie hat der Türkei Reiseerleichterungen, also die Abschaffung der Visapflicht für Türken, versprochen.

Die EU hat aber der Visapflicht nie aufgehoben und noch nicht einmal die volle, versprochene Summe bezahlt. Die EU ist auf ganzer Linie vertragsbrüchig. Hinzu kommt noch, dass die EU der Türkei Sanktionen wegen eines Streits um Gasförderungen in der Nähe von Zypern androht, ein denkbar schlechter Zeitpunkt, für einen neuen Streit mit der Türkei.

Die Türkei hat also ganz objektiv allen Grund, das Abkommen in Frage zu stellen, bzw. nicht mehr zu erfüllen. Sie hat es drei Jahre umgesetzt, während die EU das nie getan hat und zum Dank droht die EU nun sogar mit Sanktionen.

Schon im Juli haben führende türkische Politiker mitgeteilt, dass das Abkommen nun in Frage steht und sie ihre Grenze zur EU nicht mehr so genau kontrollieren wollen. Die deutsche Presse hat darüber gar nicht berichtet, offensichtlich fürchtete man vor den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg die Folgen solcher Meldungen. Obwohl noch die Wahl in Thüringen ansteht, scheint sich das Thema aber nicht mehr unter den Teppich kehren zu lassen, zu groß ist bereits die Unruhe in Griechenland.

Die Medien suchen nun also Schuldige für das Desaster. Und da ist jeder recht, nur nicht Brüssel oder Berlin, die haben alles richtig gemacht.

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Wie die US-Politik zu ISIS & der Flüchtlingskrise führte & ein Bericht zu Venezuela | Max Blumenthal | KenFM.de

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28-05-19 11:19:00,

Ein Beitrag von acTVism Munich.

In diesem exklusiven Interview mit dem preisgekrönten und unabhängigen Journalisten, Bestsellerautor und Gründer von Grayzone Project, Max Blumenthal, sprechen wir über sein neuestes Buch “The Management of Savagery”. Daneben untersuchen wir die historischen Bezüge, die zur Trump-Präsidentschaft geführt haben, und wie westliche Interventionen im Ausland Ende des 20. Jahrhunderts die Grundlage für die aktuellen Flüchtlingskrisen schufen. Schließlich sprechen wir über Blumenthals Aufenthalt in Venezuela und ob seine Recherchen vor Ort eine humanitäre Krise bestätigen können.

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Dieser Beitrag erschien am 18.05.2019 bei acTVism Munich.

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Veröffentlicht am: 28. Mai 2019

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Infografik: Flüchtlingskrise verstehen – Teil 4 | www.konjunktion.info

infografik:-fluchtlingskrise-verstehen-–-teil-4-|-wwwkonjunktion.info

17-05-19 08:16:00,

Eine Leserin von http://www.konjunktion.info hat in den letzten Monaten drei Infografiken zum Thema der Flüchtlingskrise aufbereitet. Sie finden diese hier, hier und hier.

In der aktuellen Infografik dieser “Infografik-Reihe”, die ich wieder sehr gerne online stelle, werden die Themenbereiche

  • Wie wirkt Massenmigration?
  • Welche Rolle spielen “ideologische Viren” der Militärstrategen?
  • Inwiefern sind die Kulturen Europas ein Angriffsziel strategischer Planungen?

beleuchtet.

Die Indizien scheinen sich zu verfestigen, gezielte Planungen immer wahrscheinlicher – gerade im Zusammenhang mit den Indizien der ersten drei Schaubilder.

Interessant ist, dass die Leserin zu ähnlichen Schlussfolgerung kommt wie ich in meinen Artikeln zum Finanzsystem, dass wir es hier mit einem gezielten Einsatz der 4. Generation der Kriegsführung zu tun haben:

Flüchtlingskrise verstehen - Teil 4 - Bildquelle: unsplash.com/@daryan; CC0, Unsplash LicenseFlüchtlingskrise verstehen - Teil 4 - Bildquelle: unsplash.com/@daryan; CC0, Unsplash License

Flüchtlingskrise verstehen – Teil 4 – Bildquelle: unsplash.com/@daryan; CC0, Unsplash License

(Download Infografik)

Weitere Hinweise und Quellengaben zum Schaubild und zu den Zitaten: Download

An dieser Stelle mein ausdrücklicher Dank für die Aufbereitung, Erstellung und Genehmigung diese Infografik online stellen zu dürfen.

Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen. Dies gilt auch für die hier aufbereiteten Artikel, die nach besten Wissen und Gewissen verfasst sind. Um die Nachvollziehbarkeit der Informationen zu gewährleisten, werden alle Quellen, die in den Artikeln verwendet werden, am Ende aufgeführt. Es ist jeder eingeladen diese zu besuchen und sich ein eigenes Bild mit anderen Schlussfolgerungen zu machen.

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  1. Infografik: Flüchtlingskrise verstehen – Teil 3
  2. Infografik: Flüchtlingskrise verstehen
  3. Infografik: Flüchtlingskrise verstehen – Eine Aktualisierung
  4. Infografik: Flüchtlingskrise verstehen – Eine zweite Aktualisierung
  5. Offener Brief an die Bundesregierungen, an die Kirchen und an die Medien

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Infografik: Flüchtlingskrise verstehen – Teil 3 | www.konjunktion.info

Infografik: Flüchtlingskrise verstehen – Teil 3 | www.konjunktion.info

20-08-18 09:13:00,

Bereits im Februar sowie im Juli habe ich zwei Infografiken einer Leserin von http://www.konjunktion.info online gestellt, die beide anschaulich das Thema der Flüchtlingskrise aufbereiten.

Nun hat sie einen dritten Teil ihrer “Infografik-Reihe” fertiggestellt, die ich gerne wieder auf http://www.konjunktion.info online stelle. Diesmal wird die Rolle der EU im Bezug auf die Flüchtlingskrise beleuchtet:

  • Was will die EU – und was sagt sie selbst (teils unbeachtet von unseren Medien)?
  • Wozu besucht US-Milliardär Soros die EU – über 60 mal persönlich?
  • Inwiefern folgt die EU dem Willen bestimmten Lobby-Gruppen?

Das Spannende: Im Zusammenhang mit den ersten zwei Schaubilder scheinen ungeahnte Absichten immer deutlicher, auch für “normale Zeitungsleser” ohne Vorwissen.

Flüchtlingskrise verstehen Teil 3 - Bildquelle: Pixabay / @bici-1125524 | CC0Flüchtlingskrise verstehen Teil 3 - Bildquelle: Pixabay / @bici-1125524 | CC0

Flüchtlingskrise verstehen Teil 3 – Bildquelle: Pixabay / @bici-1125524 | CC0

(Download Infografik)

Weitere Hinweise und Quellenangaben zum Schaubild und den Zitaten: Download

An dieser Stelle mein ausdrücklicher Dank für die Aufbereitung, Erstellung und Genehmigung diese Infografik online stellen zu dürfen.

Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen. Dies gilt auch für die hier aufbereiteten Artikel, die nach besten Wissen und Gewissen verfasst sind. Um die Nachvollziehbarkeit der Informationen zu gewährleisten, werden alle Quellen, die in den Artikeln verwendet werden, am Ende aufgeführt. Es ist jeder eingeladen diese zu besuchen und sich ein eigenes Bild mit anderen Schlussfolgerungen zu machen.

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  4. Offener Brief an die Bundesregierungen, an die Kirchen und an die Medien

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Infografik: Flüchtlingskrise verstehen – Eine zweite Aktualisierung | www.konjunktion.info

Infografik: Flüchtlingskrise verstehen – Eine zweite Aktualisierung | www.konjunktion.info

12-07-18 07:37:00,

Schon Anfang Oktober 2017 und in einer Aktualisierung im Februar diesen Jahres habe ich zwei Infografiken einer Leserin von http://www.konjunktion.info online gestellt, die beide anschaulich das Thema der Flüchtlingskrise aufbereiten.

Heute veröffentliche ich eine zweite Aktualisierung dieser Infografik und sage ausdrücklich Danke für die Aufbereitung, Erstellung und Genehmigung diese online stellen zu dürfen:

Infografik – Flüchtlingskrise verstehen 2 – Bildquelle: unbekannt / unsplash.com/@eduardmilitaru | CC0, Unsplash LicenseInfografik – Flüchtlingskrise verstehen 2 – Bildquelle: unbekannt / unsplash.com/@eduardmilitaru | CC0, Unsplash License

Infografik – Flüchtlingskrise verstehen 2 – Bildquelle: unbekannt / unsplash.com/@eduardmilitaru | CC0, Unsplash License

(Download Infografik)

Zudem gibt es ein PDF mit Hinweisen und Quellenangaben zu den in der Infografik aufgeführten Zitaten:

Hinweise und Zitate zur Infografik

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Flüchtlingskrise: EU erntet heute Folgen von Nato-Einsatz gegen Libyen – Lawrow

Flüchtlingskrise: EU erntet heute Folgen von Nato-Einsatz gegen Libyen – Lawrow

30-06-18 07:38:00,

Politik

21:03 29.06.2018(aktualisiert 21:11 29.06.2018) Zum Kurzlink

In der Flüchtlingskrise muss die EU die Konsequenzen von früheren Nato-Aktivitäten tragen, erklärte am Freitag Russlands Außenminister Sergej Lawrow.

Die Allianz sei dafür verantwortlich, dass Libyen „praktisch zum Haupttransitland von illegalen Einwanderern“ geworden ist, hieß es.

„Was ich da bei den letzten EU-Beratungen über Migration gesehen habe, bringt mich auf Gedanken über die Rolle der EU und der Nato (in der Flüchtlingskrise – Anm. d. Red.). Die Nato bombardierte Libyen und verwandelte dieses Land in ein schwarzes Loch, durch das die Ströme illegaler Einwanderer nach Europa eindringen. Nun versucht die EU den Schaden zu korrigieren, den das Bündnis angerichtet hat”, sagte Lawrow gegenüber dem britischen Sender „Channel 4”.

Die russischen Sicherheits- und Militärdienste operierten in Syrien auf Ersuchen der legitimen Regierung, die von der internationalen Gemeinschaft anerkannt sei, betonte Lawrow.

Am Freitagmorgen hatte EU-Ratschef Donald Tusk erklärt, dass die 28 EU-Staats- und Regierungschefs sich auf Schlussfolgerungen einschließlich der Migration verständigt hätten.

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Bund gibt 21 Milliarden Euro für Flüchtlingskrise aus

Bund gibt 21 Milliarden Euro für Flüchtlingskrise aus

17-05-18 08:05:00,

Bundesfinanzminister Olaf Scholz will mehr Geld zur Bewältigung der Flüchtlingskrise ausgeben. (Foto: dpa)

Bundesfinanzminister Olaf Scholz. (Foto: dpa)

Für die Bewältigung der Flüchtlingskrise hat der Bund im vergangenen Jahr 20,8 Milliarden Euro ausgegeben. Davon entfielen 14,2 Milliarden auf die Bekämpfung von Fluchtursachen, berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf das Finanzministerium. Demnach wurden Länder und Kommunen mit 6,6 Milliarden Euro bei Asylkosten und Integrationsleistungen unterstützt. Diese Summe könne sich noch erhöhen. Einige Bundesländer fordern der Zeitung zufolge zusätzliches Geld vom Bund. Statt zugesagter acht Milliarden Euro solle es elf Milliarden Euro geben. Das ergebe sich aus einer Beschlussvorlage für ein Treffen von Bund und Ländern am Donnerstag.

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