Das Corona-Kartenhaus

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15-09-20 10:05:00,

Zunehmend mehr Menschen verstehen — und drücken auch mit ihrem Protest aus —, dass das, was den Menschen mit den Corona-Maßnahmen weltweit angetan wurde und weiterhin angetan wird, auf falschen Einschätzungen, auf Interessenspolitik, auf Panik und auf Willkür beruht.

Trotzdem bleibt für einen großen Teil verunsicherter Menschen, die noch immer geneigt sind, dem Staat und den Einheitsparteien grundsätzlich zu vertrauen, dieses Gefühl, dass — wenn nun die gemeldeten „Corona-Fälle“ angeblich wieder ansteigen — es ja doch irgendwie gefährlich sein müsse.

Wer dann wiederum schon gehört hat, dass es auch „falsch positive“ Testergebnisse geben kann und dass die Anzahl der freiwillig oder verordnet Getesteten ansteigt, der wird auch verstehen, dass es aus diesem Grund auch mehr „falsche positive“ Testergebnisse gibt. Dass also Menschen als infizierte „Fälle“ oder sogar als krank bezeichnet werden, die es gar nicht sind. Was ja auch damit zusammenpassen würde, dass man schon mal im Bekanntenkreis hören kann, dass jemand positiv getestet wurde, aber keinerlei Symptome zeigte.

Wer dann trotzdem skeptisch bleibt und noch immer denkt „na ja, irgendetwas muss an den Aussagen von Regierungen, Wissenschaftlern, Medien, Robert Koch-Institut (RKI) und so weiter doch auch wahr sein“, und wer sich auch dagegen verwahren will, als „Corona-Leugner“, „Covidiot“ oder „rechter Spinner“ abgetan zu werden, der bringt dann vielleicht das folgende scheinbar gewichtige logische Argument:

Ja, es gibt „falsch positive Tests“, aber es ist doch klar, dass es auch „falsch negative Tests“ gibt. „Falsch positiv“ und „falsch negativ“, das wird sich dann ausgleichen. Und darüber hinaus sind die „falsch negativen“ Tests doch viel problematischer, weil sich ja jemand, der wirklich „infiziert“ ist und es nicht weiß, viel gefährlicher verhalten könnte.

Von mehreren Menschen, die mir sehr nahestehen, wurde mir gegenüber dieses Argument vorgebracht. Es sind Menschen, mit denen ich gemeinsam großes Interesse habe, in Ruhe und mit Vernunft ein gutes Gespräch führen zu können, obwohl wir zum Thema „Corona“ vielleicht eine verschiedene Meinung haben mögen. Und ich gebe zu, zuerst fühlte ich mich mit diesem Gegenargument wie „erwischt“. Ach ja, dachte ich mir, da hast du dich vielleicht einseitig vom Argument der Fehlerhaftigkeit im „falsch positiven“ Sinn einfangen lassen und die andere Seite nicht ausreichend bedacht.

Dann hab ich mich hingesetzt und mir die Sache genau angeschaut, mich durch Begriffe wie „Sensibilität“, „Spezifität“, „Prävalenz“ durchgearbeitet — das kann und darf man auch,

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