Corona-Lockdowns in Mittelamerika: Meine Erfahrungen in Costa Rica | Von Christian Kreiß | KenFM.de

06-04-21 11:11:00,

Dieser Artikel ist auch als kostenlose MP3 für Dich verfügbar!

Download MP3

Wir waren ab Ende Dezember 2020 für gut drei Monate in Costa Rica, um den bedrückenden, freiheitszerstörenden Zuständen in Deutschland zu entfliehen. Ein kurzer Erfahrungsbericht.

Von Christian Kreiß.

Wir hatten ursprünglich nur fünf Wochen geplant und dann zwei Mal, bis Anfang April, verlängert. Grund dafür waren zum einen die bedrückenden Nachrichten aus Deutschland. Dort wurde der Lockdown entgegen den anfänglichen Ankündigungen und Versprechungen von Monat zu Monat verlängert und immer schlimmer. Im Gegensatz dazu gab und gibt es in Costa Rica einen recht freiheitlichen, lockeren Umgang mit Corona.

Abgesehen von einigen mehrtägigen, weiten Ausflügen ins Landesinnere verbrachten wir praktisch die ganze Zeit in einem spirituellen Zentrum an der nördlichen Pazifikküste von Costa Rica. Dorthin hatte es uns nicht aus weltanschaulichen Gründen verschlagen, sondern weil es die einzige englischsprachige Schule war, die bereit war, unsere Kinder für kurze Zeit aufzunehmen. Letztlich verbrachten sie in der kleinen, waldorf-inspirierten Schule über 12 Wochen. Die Schule war während der ganzen Corona-Zeit nie geschlossen. Keiner trägt dort Masken und es gibt keine Abstandsregeln. Der Unterricht findet in kleinen Gruppen statt und häufig sind die Kinder draußen, um Sachen zu bauen oder die Pflanzen und Tiere anzusehen.

Die Kinder und Jugendlichen waren nach der Schule normalerweise draußen spielen, Bäume klettern, in einen Weiher springen, Wasseräpfel pflücken, schwimmen, surfen, fangen oder verstecken spielen usw. Außer der Rache Montezumas, von der die meisten Europäer und Nordamerikaner einmal befallen werden, waren alle Kinder, überhaupt alle Menschen enorm gesund. Viele soziale Kontakte, Freude am Miteinander, reger Austausch, sowie viel Bewegung im Freien stärken offenbar das Immunsystem und machen gesund.

In der Region, in der wir waren, gab es unseres Wissens keine schlimme Covid-Erkrankung bei irgendjemandem. Wir haben dort sehr viele Menschen, auch Einheimische, kennengelernt. Niemand kannte dort in der Region jemanden, der gravierend an Covid erkrankt oder gestorben wäre. Ein Hotelier erzählte mir, die Regierungszahlen seien alle gefälscht, die Regierung wolle nur Geld machen und Strafen kassieren. Laut offiziellen Regierungsangaben gibt es in Costa Rica per 3.4.2021 knapp 600 Corona-Tote pro eine Million Einwohner,

 » Lees verder

Corona-Lockdowns, Computerspiele und die Gesundheit unserer Kinder | Von Christian Kreiß | KenFM.de

22-03-21 10:22:00,

Betrachtungen aus der Perspektive eines Advocatus Diaboli.

Ein Standpunkt von Christian Kreiß.

„Er nennt‘s Vernunft und braucht‘s allein, nur tierischer als jedes Tier zu sein.“ (Mephisto, Faust I)

Fragestellung

Durch die Lockdowns wurden und werden unsere Kinder in Bewegungsmangel, Unsportlichkeit, Stubenhockerei und Trägheit getrieben. Sie dürfen nicht mehr in die Schule, keine oder nur sehr wenige andere Kinder besuchen und mit ihnen spielen, nicht mehr in die Sportvereine, kaum mehr ins Freie, an die frische Luft, kaum in die Sonne. Durch all diese Regierungszwangsmaßnahmen werden unsere Kinder systematisch in eine Schwächung ihrer Abwehrkräfte, ihres Immunsystems, in körperliche und vor allem in seelische Krankheit getrieben. Aber sie werden noch in etwas Anderes getrieben: in exzessive Bildschirm- und Mediennutzung. Das ist ein weiterer seelischer und körperlicher Krankmacher. Die Medienindustrie jubiliert, Umsätze und Gewinne sprudeln. Vordergründig geht es bei dem steigenden Medienkonsum um ökonomische Interessen. Im Hintergrund stehen meiner Meinung nach aber völlig andere Kräfte, die die ökonomischen Interessen nur für ihre Zwecke benutzen. Und so stellt sich die Frage: Wer hat Interesse an kranken, medienabhängigen Kindern?

Entwicklung der Mediennutzung unserer Kinder durch die Lockdowns

Durch die Corona-Lockdowns hat die Mediennutzung der Kinder und Jugendlichen in Deutschland stark zugenommen. 2020 haben Jugendliche das Internet gemäß einer Umfrage etwa 258 Minuten pro Tag genutzt, also vier ein viertel Stunden. Das waren etwa 53 Minuten pro Tag oder 26 Prozent mehr Freizeit im Internet als 2019, vier Stunden und 18 Minuten. Pro Woche sind das etwas über 30 Stunden. Unsere Jugendlichen haben also eine 30-Stunden-Woche im Internet (1). Etwa 60 Prozent davon entfallen auf Unterhaltung und Spiele, 40 Prozent auf Kommunikation und Informationssuche (2).

Nach einer anderen Umfrage verbrachten 10- und 17-Jährige in Deutschland 2020 wochentags fünfeinhalb Stunden vor dem Bildschirm, am Wochenende sogar über sieben Stunden. Das entspricht einer Steigerung um 75 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In diesen Zahlen ist noch nicht das so genannte Homeschooling enthalten (3). Etwa 300.000 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 17 sind demnach mediensuchtgefährdet. Eine altersgerechte Zeitbeschränkung wird von Fachleuten mit maximal 45 Minuten für 7- bis 10-Jährige angegeben, maximal 60 Minuten für 11- bis 13-Jährige und maximal 90 Minuten ab 14 Jahren (4).

 » Lees verder

Corona-Lockdowns: Gesundheitsschädigende Politik unter dem Deckmantel der Krankheitsbekämpfung | Von Christian Kreiß | KenFM.de

22-02-21 03:37:00,

Ein Standpunkt von Christian Kreiß.

Fragestellung

Wenn Mephisto, die bekannte Figur aus Goethes „Faust“, über den Umgang mit dem Corona-Virus entscheiden könnte, was würde er dann tun? Nun, das Ziel von Mephisto ist ziemlich klar. Er sagt an einer Stelle: „Ihr wisst, wie wir in tief verruchten Stunden Vernichtung sannen menschlichem Geschlecht“ (Faust Teil 2, Grablegung). Er will also das Menschengeschlecht so stark wie möglich schädigen. Konkret auf Corona-Maßnahmen übertragen heißt das, uns Menschen, und am besten die Kinder, so krank wie möglich zu machen.

Außerdem weiß Mephisto sehr gut, dass wir diese Absicht nicht durchschauen sollten, vor allem nicht die Eltern. Denn wer würde heute schon ganz offen für schlimme Maßnahmen sein? Oder gar solche, die unsere Kinder krankmachen und schwächen? Er muss also aufpassen und uns seine „Corona-Schutz-Maßnahmen“ unter falschem label verkaufen, muss unter einem Deckmantel, mit Lüge arbeiten. Das ist für Mephisto eine Selbstverständlichkeit. Schon der Name ist Programm. Das Wort „Mephistopheles“ kommt von den beiden hebräischen Worten „mephir“ (Zerstörer, Verderber) und „tophel“ (Lügner). Von letzterem stammt der deutsche Begriff „Teufel“ ab.

Mit dem Lügen hängt auch noch ein Drittes zusammen, das in der heutigen Zeit ganz besonders wichtig ist. Mephisto sagt an einer Stelle: „Verachte nur Vernunft und Wissenschaft, […] dann hab‘ ich dich schon ganz gewiss.“ (Faust Teil 1, Studierzimmer). Nach diesem Motto läuft heute meines Erachtens ein Großteil der deutschen Corona-Politik und der öffentlichen Diskussion in den deutschen Leitmedien ab. Vernunft und Wissenschaft werden meines Erachtens tagtäglich in solchem Ausmaß missbraucht, dass es für Mephisto die reine Freude wäre. Im Folgenden soll mit der Brille eines advocatus diaboli ein Blick auf den Umgang mit Corona geworfen werden.

Lockdownpolitik in Entwicklungsländern

Am besten erkennt man die aktiv schädigenden Auswirkungen der Lockdownpolitik vielleicht in den Entwicklungsländern. In manchen Ländern nehmen die „Corona-Schutz-Maßnahmen“ geradezu grotesk menschenverachtende Züge an, vor allem gegenüber den Schwächsten. Auf den Philippinen dürfen 32 Millionen Kinder unter 15, das ist ein Drittel der Bevölkerung, seit 11 Monaten nicht mehr ihr Haus verlassen. „Sie sind verpflichtet zu allen Zeiten in ihrer Wohnung zu bleiben.“ Kinder dürfen seit etwa einem Jahr nicht mehr in die Schule, nicht mehr zu Freunden, nicht mehr auf Bäume klettern, nicht mehr ins Freie, nicht mehr Sport machen usw.

 » Lees verder