Das Corona-Regime und seine historischen Parallelen • Anthroblog

18-01-21 01:39:00,

Das Corona-Regime hat seine historischen Parallelen, auch wenn es einzigartig ist. Welche, untersucht  Paul Frijters in einem Gastbeitrag.

Die Menschen, hat man gesagt, denken in Herden; man wird sehen, dass sie in Herden verrückt werden, während sie nur langsam und einer nach dem anderen wieder zur Besinnung kommen.

MacKay, 1841.

Das Corona-Regime und seine historischen Parallelen

Desmond Swayne im britischen Parlament

Im Moment befinden sich London und ein Großteil Europas in der Hochphase der Covid-Manie und stehen vor weiteren Lockdown-Monaten, die zu den unwirksamen Lockdowns von 2020[1] hinzukommen. Während die Maßnahmen der britischen Regierung die Anzahl von Covid-19-Todesfällen wohl kaum verringern, haben sie bisher über fünf Millionen glückliche Lebensjahre gekostet, indem sie die Lebensqualität von 70 Millionen Menschen für fast ein Jahr um etwa 10 % reduziert haben.[2] Die etwa eine Milliarde Pfund an zusätzlichen Krediten, die pro Tag benötigt werden[3], um den Unmut zum Schweigen zu bringen und den erzwungenen Zusammenbruch der Produktivität zu verbergen, werden unter dem Strich etwa 1 Million glückliche Lebensjahre pro Schließungsmonat wegen reduzierter künftiger Staatsleistungen kosten. Selbst wenn sie 0,2% der Bevölkerung – die Gefährdetsten – retten würden (was sie eindeutig nicht tun), zerstören die Lockdowns das Äquivalent dieses »versprochenen Gewinns« in Form von glücklichen Lebensjahren in jeder einzelnen Woche, die sie andauern. Dieser, offen gesagt, irrsinnige Zustand wurde von einem konservativen Politiker gut zusammengefasst, der im (britischen) Parlament (dem einzigen Ort, der nicht zensiert werden kann) sagte: »Der Staat befindet sich in Gefangenschaft. Die Regierung wurde von einer Lobby, die die gescheiterte Politik der Abschottung vorantreibt, völlig vereinnahmt. Trotz der Zugänglichkeit von Impfstoffen hat die Lobby signalisiert, dass die soziale Kontrolle nicht enden wird, einige Einschränkungen werden bleiben und die Maßnahmen könnten im nächsten Winter wieder eingeführt werden.«[4]

Die britische Regierung hat eine ganze Reihe ihrer Verpflichtungen gegenüber den Bürgern aufgegeben: die Verpflichtung, für die Erziehung von Kindern sorgen, indem sie Schulen geschlossen hat, ihre Verpflichtung gegenüber der öffentlichen Gesundheit, indem sie nicht mit Covid im Zusammenhang stehende Gesundheitsprobleme vernachlässigt hat, ihre Verpflichtung,

 » Lees verder

Das Corona-Regime

13-06-20 06:15:00,

Als Ökonom möchte ich mit ein paar sozial-ökonomischen Entwicklungen beginnen. Laut Wall Street Journal verdoppelt sich dieses Jahr die Zahl der hungernden Menschen auf der Welt von 130 Millionen auf 260 Millionen. 260 Millionen Menschen: Das sind ungeheuer viele. Darunter sind erfahrungsgemäß sehr viele Kinder. Davon sterben immer ziemlich viele. Was können Zahlen schon sagen? Vermutlich werden wir schon dieses Jahr mehrere Millionen zusätzliche Hungertote sehen, vor allem Kinder, vor allem Mädchen, vor allem Schwarze und Farbige. Der Grund: Die Covid-Lockdown-Maßnahmen, die von dem Vorbild „westliche Welt“ ausgingen und unhinterfragt in den meisten Ländern der Dritten Welt übernommen wurden. Deshalb stehe ich hier und demonstriere friedlich.

Mehrere Millionen Hungertote. Die Zahl der Corona-Toten weltweit liegt momentan unter 0,5 Millionen.

Etwa 1,5 Milliarden Schüler wurden weltweit aus den Schulen ausgesperrt. Laut Wall Street Journal werden viele davon in der Dritten Welt nicht wieder in die Schulen zurückkehren, vor allem Mädchen, vor allem Farbige. Wegen des Corona-Lockdowns nach westlichem Vorbild. Deshalb stehe ich hier und demonstriere.

Es gibt weltweit etwa 240 Millionen Gastarbeiter, die vor allem aus besonders armen Ländern in wohlhabendere Länder wandern und von dort Überweisungen an ihre Familien in der Dritten Welt machen. Das Geld ist oft überlebenswichtig. Ein großer Teil davon fällt jetzt bereits weg, die Überweisungen kollabieren, die billigen Arbeitskräfte werden Dutzend-Millionen-Weise zurückverfrachtet. Arbeitslosigkeit, Hunger und Elend in den Herkunftsländern steigen dramatisch. Wegen des Corona-Lockdowns nach dem Vorbild von uns Industrieländern.

In Ländern wie Indonesien, Philippinen und dutzenden anderen kollabieren Importe und Exporte. Die Folge: Massenarbeitslosigkeit, Elend und Not. Die Lebensmittelpreise in besonders armen Regionen sind laut Wall Street Journal deutlich gestiegen, für viele unerschwinglich hoch. 36 Länder der Dritten Welt stehen vor starken Schuldenproblemen. Finanzkrisen sind abzusehen. Ich war sieben Jahre Investment-Banker und denke, das wird für einige Länder und viele hundert Millionen Menschen übel ausgehen. Der Grund: Corona-Lockdowns weltweit nach westlichem, nach unserem Vorbild. Deshalb stehe ich hier und demonstriere.

Die Situation in den USA: In den letzten neun Wochen haben sich etwa 30 Millionen US-Amerikaner arbeitslos gemeldet. 30 Millionen. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei 28 Prozent. Besonders hart betroffen: Schwarze. Deshalb stehe ich hier und demonstriere. Knapp 40 Prozent der US-Haushalte mit Kindern unter 12 Jahren wissen nicht, wie sie sich ernähren sollen. Überdurchschnittlich hart davon betroffen: Schwarze. Grund: Corona-Lockdown.

 » Lees verder