Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 29 oder 12.2 | Von Jochen Mitschka | KenFM.de

18-02-21 04:02:00,

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Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

In der Corona-Ausschusssitzung Nr. 12 von August 2020 wird das Thema „Fehlanreize im System – Die Rolle der Medien II“ (1) diskutiert. Hier der zweite Teil der Zusammenfassung mit der Befragung von Don Dillen.

Don Dylan

Don Dylan begann mit der Bemerkung, dass es Fehlanreize gäbe, die zu Fehlentwicklungen geführt hätten. So wären Greta Thunberg und Luisa Neubauer gerade bei Angela Merkel. Und ihm würde immer das Wort „grobe Fahrlässigkeit“ einfallen und er frage sich, warum die 23 Professoren der „Scientist for Future“, Prof. Sucharit Bhakdi oder Dr. Wodarg, warum die NICHT angehört würden. Er bemängelt, dass seit Jahrzehnten in den Medien über Fehlanreize in der Gesundheitsindustrie berichtet wurde. Er erwähnte die Opiadkrise in den USA mit angeblich 200.000 Todesopfern. Aber dass niemand versuche, das zu verändern.

Dylan erklärt, dass die Politik die Aussagen der Pharmaindustrie eins zu eins übernehmen würde, und die Einwände der vielen Fachleute, die sich entschlossen haben, nicht im Mainstream mit zu schwimmen, die würden einfach ignoriert werden. Das könne man nur mit grober Fahrlässigkeit beschreiben.

Dr. Fuellmich wandte ein, dass das Verhalten der Regierung darüber hinaus gehe, und es mindestens einem bedingten Vorsatz entsprechen würde.

Dylan sieht Schweden und Weißrussland als „Maß aller Dinge“ an. Wenn man Drosten und Bundeskanzler Kurz glauben schenken würde, müsste man in Weißrussland 120.000 angebliche Corona-Tote zählen, und in Schweden ähnlich. In Schweden wäre man aber zum Zeitpunkt des Interviews im August 2020 bei 5.700 angeblichen Coronatoten und in Weißrussland bei 600 angeblichen Coronaopfern. Was aber einen wissenschaftlichen Denker am meisten frustrieren würde, wäre dass die Journalisten, die überall aktiv über die Proteste in Weißrussland berichten, es nicht schaffen würden, ein paar hundert Leute zu interviewen und zu fragen „kennen Sie im Bekanntenkreis einen Coronatoten“?

In Schweden und Weißrussland hätte das Virus freie Hand gehabt, und man fragt sich, warum dort nun nicht 120.000 Tote auf den Straßen liegen würden. Obwohl auch die schwedische Gesundheitsindustrie einen großen Anreiz hat, möglichst viele Verstorbene als Corona-Tote zu deklarieren.

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Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 28 oder 12.1 | Von Jochen Mitschka | KenFM.de

11-02-21 01:52:00,

Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

In der Corona-Ausschusssitzung Nr. 12 von August 2020 wird das Thema „Fehlanreize im System – Die Rolle der Medien II“ (1) diskutiert. Hier der erste Teil der Zusammenfassung.

Hermann Ploppa

Erster Interviewpartner war Hermann Ploppa, der sich mit politischen Strukturen und Organisationen beschäftigt, speziell mit transatlantischen Hegemonialstrukturen. Er erklärte zu Beginn, warum er sich auf das Gebiet fokussiert hat, aus der Politik seit der Agenda 2010 und auf Grund der Tatsache, dass die vier wichtigsten Journalisten Deutschlands in einer Doktorarbeit als transatlantische Lobbyisten entlarvt worden waren. Außerdem spielten die Ergebnisse seiner Forschung über die verschiedenen Organisationen eine wichtige Rolle.

Dr. Füllmich erklärte zusammenfassend die Einleitung mit der Ansicht, dass es ein Netzwerk gebe, welches versuche die Interessen der Reichen und Superreichen in Deutschland (und der Welt) durchzusetzen. Er fragte dann, wie einem Normalbürger „verkauft“ würde, dass die Vertretung der Interessen der Superreichen für ihn von Vorteil wäre.

Ploppa antwortete, dass es mit den üblichen Schlagwörtern wie „Demokratie“, „effizient“, „bürgernah“, „unbürokratisch“, „Bürger werden schneller und effizienter bedient“, usw. sehr effizient passiere. Auch wenn man eigentlich das Gegenteil deutlich erkennen könne, wie man am Beispiel der Bahn sähe. Dort hätten vier Bahnchefs, die vorher in der Autoindustrie maßgebliche Positionen innehatten, das Bahnnetz systematisch zerstört. Es würde eine schleichende Enteignung des Staates stattfinden, ein gigantischer Diebstahl. Und, so Ploppas Aussage, es begann in großen Dimensionen nach der deutschen Wiedervereinigung.

Dann erklärte er, dass das Umlageprinzip der Rente im Prinzip nach der Wiedervereinigung zerstört werden sollte. Während der Staat Vermögen verlor, hätten sich bestimmte Bereiche der Gesellschaft enorm bereichert. Ploppa rechnete mit einem „Abzug“ von 500 Milliarden Euro an Volksvermögen der ehemaligen DDR, die in die Taschen bestimmter Kreise geflossen war.

Da dies ohne größere Probleme realisiert worden war, so Ploppa, hätte man sich wohl überlegt, auch in Westdeutschland ein ähnliches Projekt zu starten. Bundeskanzler Schröder hätte das Steuerfluchtmodell „Stiftung“ unterstützt, was dieses, der Solidargemeinschaft gestohlene Geld, auf feudalistische Art einsetze. Er hob dann „die Krake Bertelsmann“ als dominierendes Beispiel hervor.

Wenn z.B. hier in Marburg das Krankenhaus privatisiert wurde, dann hat das die Bertelsmann Stiftung gemacht,

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Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 27 oder 10.3 | Von Jochen Mitschka | KenFM.de

04-02-21 09:14:00,

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Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka

In der Corona-Ausschusssitzung Nr. 10 von August 2020 wird das Thema „Gefährlichkeit des Virus, Behandlung der Krankheit, Impfen als Ausweg?“ (1) diskutiert. Dabei kamen zunächst Dr. Wolfgang Wodarg, dann Dr. Gerd Reuther zu Wort. In dieser Zusammenfassung wird Diplom Biologe Clemens Arvay befragt werden, der sich speziell mit der neuartigen mRNA Verabreichung auseinander gesetzt hat, sowie der niederländische Professor Pierre Capel.

Diplom Biologe Clemens Arvay

Herr Arvay ist Biologe mit dem Schwerpunkt Gesundheitsökologie. Epidemiologie ist ein wichtiger Teil der Gesundheitsökologie. Viren wiederum spielen eine wichtige Rolle bei Pflanzen, im Tierreich und im Zusammenhang mit ökologischen Populationen, erklärte er zu Beginn seiner Aussage. Außerdem hätte er sich schon früher mit Biotechnologien befasst.

Dann begann er mit der Bemerkung, dass er die Einordnung der Corona-Zahlen, die bewusst medial unterdrückt worden wären, unterstreiche. Das wäre extrem wichtig, und er betonte, dass Prof. John Ioannidis, einer der meistzitierten Epidemiologen der Welt, schon früh darauf hingewiesen hätte, dass wir es NICHT mit einem exponentiellen Infektionsgeschehen zu tun hätten. Vielmehr würde die Ausweitung der Tests aus einem Hotspot heraus diese Kurve erzeugen. Er hatte damals schon darauf hingewiesen, dass die Mortalität maßlos überschätzt werden würde und er hatte erklärt, dass wir auf eines der größten Evidenzfiaskos zusteuern könnten. Es wäre bedauerlich, dass eines seiner Videos im März gelöscht wurde.

Dann erklärte er, dass in Deutschland jedes Jahr laut WHO 40.000 bis 50.000 Menschen an Lungeninfektionen sterben würden. Das wäre eine Letalitätsrate von durchschnittlich 0,5% bei ambulant erworbenen Infektionen, was immer noch über der Infektionsletalität von COVID-19 liegt, welche durch Prof. Ioannidis festgestellt worden war, „die er nach ausführlichen Analysen jetzt mit 0,24 angibt„.

In der Gruppe der über 65-jährigen steigt die Letalität je nach Studie bis auf 30%. Und es stelle sich die Frage, warum dies in der Vergangenheit praktisch keine Rolle gespielt hat. „Warum diese höheren Mortalitätszahlen und Letalitätsraten kein Thema waren, und auf dieses Nichtwissen setzt sich jetzt diese ausgewählte mediale Berichterstattung über ein Virus auf.“ Dadurch entstünde in der Bevölkerung der Eindruck,

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Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 26 oder 10.2 | Von Jochen Mitschka | KenFM.de

28-01-21 04:29:00,

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Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

In der Corona-Ausschusssitzung Nr. 10 von August 2020 wird das Thema „Gefährlichkeit des Virus, Behandlung der Krankheit, Impfen als Ausweg?“ (1) diskutiert. Dabei kamen zunächst Dr. Wolfgang Wodarg, dann Dr. Gerd Reuther zu Wort, der zuletzt erklärt hatte, welche Wirkung ein Cocktail von einem dutzend Arzneimitteln, gemeinsam mit einer Sedierung durch Opiate und Überdruckbeatmung mit einem über 80-jährigen Menschen, der nur noch die Hälfte der Nierenleistung eines 35-40-jährigen Menschen hat, anstellt.

Er führte dann weiter aus:

Nicht auf allen Intensivstationen würde berücksichtigt, dass Nierenfunktionen solche Unterschiede aufweisen, weil das auch im ambulanten Bereich kaum eine Rolle spielen würde. Eigentlich müsste man, wenn jemand mit 50 Jahren beginnt ein Medikament einzunehmen, alle 5 bis 10 Jahre die Dosierung reduzieren, weil die Nieren einfach langsamer arbeiten. Aber das würde leider nur in den wenigsten Fällen wirklich realisiert werden.

Dann, so erklärte Dr. Reuther weiter zur Behandlung von Covid-Patienten durch Überdruckbeatmung, wisse man von Narkosen, dass es zu Gehirnschädigungen kommen kann. 40% der Menschen über 75 Jahren, die operiert werden, haben ein so genanntes postoperatives kognitives Defizit, „das heißt, sie sind etwas ‚durch den Wind‘ nach der Operation„. Bei etwa der Hälfte würde es sich komplett zurückbilden, bei der anderen Hälfte aber nicht.

Das gleiche gelte natürlich auch, wenn man tagelang oder sogar über Wochen auf einer Intensivstation beatmet wird. Das führe dazu, dass Menschen nach dem Wachwerden eine so starke Demenz entwickeln, dass sie zu Pflegefällen werden. Aber niemand hätte sie vor der Beatmung gefragt, ob sie unter diesen Bedingungen die Überdruckbeatmung wünschen.

Nach Meinung von Dr. Reuther würde man nun das Ende der evidenzbasierten Medizin sehen, welches in den 1990er Jahren einmal gefördert worden war. Erstens könne man das dadurch erkennen, in Verbindung mit der Intensivbehandlung, dass man ohne Evidenz behandelte. Man hätte antivirale Medikamente, die dem Namen nach gegen Viren wirken, ohne dass es Wirksamkeitsnachweise dafür gegeben hätte, eingesetzt. Ebenso wie andere Medikamente, für die es keinen Evidenznachweis gegeben hätte.

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Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 25 oder 10.1 | Von Jochen Mitschka | KenFM.de

14-01-21 02:45:00,

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Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

In der Corona-Ausschusssitzung Nr. 10 wurde das Thema „Gefährlichkeit des Virus, Behandlung der Krankheit, Impfen als Ausweg?“ (1) diskutiert. Hier der erste Teil der Zusammenfassung.

Zunächst wurde auf die Seite Swiss Policy Research (SPR) (2) verwiesen, auf der inzwischen unzählige Statistiken, Auswertungen und wissenschaftliche Arbeiten beschrieben wurden, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Dann wurde Dr. Wodarg gebeten, einleitende Worte zum Stand des Wissens über die Gefährlichkeit des Corona-Virus zu erklären.

Dr. Wolfgang Wodarg

Dr. Wodarg zeigte zunächst eine Grafik, welche der Spiegel im Jahr 2005 veröffentlicht hatte. Diese zeige zwei Fakten. Zunächst wird dargestellt, dass Grippetote seit dem 2. Weltkrieg immer seltener wurden. Und alle zwei bis drei Jahre gibt es dann doch wieder etwas höhere Ausschläge in den Statistiken. Der letzte höhere Ausschlag war 2017. Damals hatte man die Coronaviren in Deutschland noch nicht untersucht, in anderen Ländern schon. Und in der Grafik von Nicolson et al. Erkennt man, dass Coronaviren doppelt so häufig vorhanden waren wie Influenza-Viren. Bis 2020 hatte man sich aber immer nur um Influenza gekümmert, weil dieses Virus angeblich gefährlich gewesen wäre.

Die Häufigkeit des Nachweises von Coronaviren war jedenfalls schon damals doppelt so hoch wie der Nachweis der Häufigkeit von Influenza-Viren. Andere Viren, wie die Rhinoviren kommen sogar noch häufiger vor als Corona-Viren. Inzwischen kenne man noch einige weitere Viren, die auf dieser Grafik noch als „unbekannt“ mit 46% angegeben werden.

Da man wisse, dass 80% der Menschen Antikörper gegen Corona-Viren aufweisen, was selbstverständlich ist, auf Grund der weiten Verbreitung, gäbe es bereits eine Grundimmunität in der Bevölkerung. Durch Untersuchung von Blutkonserven hat man diese Herdenimmunität neuerdings auf ca. 80% festgestellt, was sich mit internationalen Studien deckt. Das heißt, so Dr. Wodarg, dass Coronaviren zu einer zellulären Immunität führen würden, die T-Zellen erinnern sich an diese Viren, und sind zur Abwehr vorbereitet.

Die Testergebnisse hätten absolut nichts mit dieser Erkenntnis gemein.

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