Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 13 | Von Jochen Mitschka | KenFM.de

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22-10-20 07:15:00,

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Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

Nach „Lernen vom Untersuchungsausschuss Schweinegrippe“ (1), dem Thema „Die Lage der Menschen in Pflegeheimen“ (2), einer Berichterstattung über die Zustände in Bergamo (3) folgte: „Der Drosten-Test, die Immunität und die zweite Welle“ (4). Nach der Anhörung über „Die Lage der kleinen Unternehmer und Selbständigen“ (5) nun der 2. Teil der Sitzung 6 (6), bei der es um die Lage der Kinder geht.

Elisabeth Sternbeck

Im Ausschuss wurde erklärt, dass man es mit einer traumatischen Situation zu tun hätte. Manche hätten Angst vor dem Virus, andere vor den Veränderungen, welche die Maßnahmen der Regierung mit der Gesellschaft anstellen. So wäre in der ganzen Gesellschaft die Angst vorherrschend.

Frau Sternbeck erklärte den Begriff der Resilienz, der aussagt, wie man sich von traumatisierenden Ereignissen erholen kann. Die Erfahrung würde zeigen, dass, wenn Kinder schwere traumatische Ereignissen ausgesetzt waren, sie sich in der Normalität wieder erholen könnten, auch wenn gewisse Schäden zurückbleiben könnten. Je länger aber die Traumata auf die Kinder einwirken, desto schwieriger wäre die Befreiung davon, desto häufiger werden langfristig in die Persönlichkeit eingreifende Störungen beobachtet.

Dr. Füllmich fragte, ob die einseitige Berieselung der Kinder langfristige Folgen haben wird. Was Frau Sternbeck bejahte. Durch die Tatsache, dass es verboten wäre, Kinder auch über alternative Sichtweisen zu informieren, würde das Kind mit dem Bild aufwachsen: „Ich bin eine potentielle Lebensgefahr für Andere„. Es wäre schrecklich, welche Auswirkungen das auf das Selbstverständnis eines Kindes hätte.

Frau Sternbeck berichtete, dass viele Eltern niemanden kennen würden, der ernsthaft an COVID-19 erkrankt ist. Viele Eltern hätten deshalb erlebt, dass etwas nicht stimmt. Sie hätten innere Zweifel, würden sie aber nicht thematisieren. Für die Kinder bliebe eine Unsicherheit, auch wenn nun immer mehr Maßnahmen wieder aufgehoben würden.

Frau Fischer wies dann auf Videos von Frau Sternbeck hin, die auf der Ausschussseite verlinkt würden, und die sehr interessant die kindliche Entwicklung besprechen würden.

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Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 12 | KenFM.de

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15-10-20 01:38:00,

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Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

Nach „Lernen vom Untersuchungsausschuss Schweinegrippe“ (1), dem Thema „Die Lage der Menschen in Pflegeheimen“ (2), einer Berichterstattung über die Zustände in Bergamo (3) folgte: „Der Drosten-Test, die Immunität und die zweite Welle“ (4). Nach der Anhörung über „Die Lage der kleinen Unternehmer und Selbständigen“ (5) nun Sitzung 6, bei der es um die Lage der Kinder geht.

Elisabeth Sternbeck

Die Zeugin ist Kinderpsychologin und hatte bereits verschiedene Videos zum Thema Lockdown und Auswirkung derselben auf die Kinder veröffentlicht. Die Links finden sich auf der Seite des Ausschusses. Frau Sternbeck berichtete, dass sie sich schon seit Beginn ihrer beruflichen Tätigkeit auf Kinder, Jugendliche und ihre Eltern konzentriert hätte. Anfangs hätte sie auch noch gutachterlich für Gerichte gearbeitet. Sie arbeitete sowohl im stationären Bereich der Jugendpsychiatrie, als auch seit über 20 Jahren in eigener Praxis.

Sie berichtete dann, dass der Anfang des Jahres normal verlaufen wäre. Ab der dritten Märzwoche hätte sie bemerkt, dass Kinder und Eltern, die sie bis dahin als sehr verantwortungsbewusst und diszipliniert Termine wahrnehmend beschrieb, verunsichert gewirkt hätten. Die Kinder berichteten, dass die Schule „komisch“ geworden wäre. Ein Mädchen hätte erzählt, dass mit einer Lehrerin etwas „nicht in Ordnung“ gewesen wäre, die wäre mit Maske und Handschuhen rumgelaufen und hätte gesagt „alle werden sterben“ und die Kinder sollten aufpassen.

Dann erzählte sie, dass am Donnerstag den 19. März eine Panik spürbar wurde. Kinder hätten erzählt, dass sie nicht wüssten, ob sie weiter in die Schule gehen können. Eine Mutter hätte ihr berichtet, sie wäre angerufen worden, sie müsse ihr Kind in der Schule abholen, und müsste alle Unterrichtsmaterialien mitnehmen, weil die Schule geschlossen werden würde.

Die psychischen Folgen

Am 23. März wären dann Schulen und Kindergärten geschlossen worden. Was die Kinder sehr irritiert hätte. Ein lebhafter fünfjähriger Junge wäre in ihrer Praxis in einem engen Kreis umhergelaufen und hätte immer wieder wiederholt „kein Kindergarten,

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Corona-Untersuchungsausschuss: Teil 11 | Von Jochen Mitschka | KenFM.de

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08-10-20 03:28:00,

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Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

Nach „Lernen vom Untersuchungsausschuss Schweinegrippe“ (1), dem Thema „Die Lage der Menschen in Pflegeheimen“ (2), einer Berichterstattung über die Zustände in Bergamo (3) folgte: „Der Drosten-Test, die Immunität und die zweite Welle“ (4). Heute geht es um den zweiten und letzten Teil der Anhörung über „Die Lage der kleinen Unternehmer und Selbständigen“ (5).

Nils Roth und Martin Ruland

Gegen Ende der Befragung gestehen die beiden Zeugen, dass sie sich ursprünglich als erfolgreiche Vertreter der Leistungsgesellschaft gesehen hatten (auf Grund einer Frage von Dr. Füllmich), nun aber das Vertrauen in den deutschen Staat verloren hätten.

Auf die Frage, ob sie das Gefühl hätten, dass nach dem 14. März sich jemand für ihre Probleme interessiert hätte, antwortete Herr Roth, ja, in den letzten Tagen hätte das Amt für Statistik sich mit dem Unternehmen in Verbindung gesetzt. Die hätten Zahlen angefordert, zuerst jährliche, dann monatliche. „Da habe ich heute Vormittag mit einer Sachbearbeiterin am Telefon gesprochen, die hat alles abgewiegelt und gesagt ‚da kommen Sie nicht raus aus der Nummer, Sie müssen auf jeden Fall abgeben‘.“ Daraufhin hätte er verlangt den Vorgesetzen zu sprechen. Woraufhin Herr Roth die Durchwahl erhalten hätte, erzählte er. Der hatte Verständnis und erklärte, er lege das zu den Akten, man möge ihm doch nur eine kurze E-Mail dazu schreiben und den Sachverhalt bestätigen. Es erfolge dann keine Erhebung.

Dann berichtete er darüber, dass es unmöglich war, nach Stunden in der Warteschleife, Aussagen zur 4. und 5. Fördermöglichkeit gemeinsam zu erhalten. Wer die 4. bearbeitete, hätte erklärt, sich nicht mit der 5. auszukennen, und umgekehrt. Insofern wäre es nicht möglich gewesen, die beiden Fördermöglichkeiten in Beziehung zu setzen. Darauf könne man nur schriftliche Antworten erhalten, und auf die müsse man … warten.
Herr Ruland berichtete, dass zunächst alle Anträge ja online erfolgen würden. Bei Rückfragen wäre eine Sachbearbeiterin für einen möglichen Harz4-Antrag sehr freundliche gewesen, hätte aber, zu einem frühen Zeitpunkt des Verfahrens, nichts „vereinfachtes“ übermitteln können. Was nun in Berlin,

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Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 10 | Von Jochen Mitschka | KenFM.de

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01-10-20 02:25:00,

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Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

Nach „Lernen vom Untersuchungsausschuss Schweinegrippe“ (1), dem Thema „Die Lage der Menschen in Pflegeheimen“ (2), einer Berichterstattung über die Zustände in Bergamo (3) folgte: „Der Drosten-Test, die Immunität und die zweite Welle“ (4). Heute geht es um eine Anhörung über „Die Lage der kleinen Unternehmer und Selbständigen“ (5).

Nils Roth und Martin Ruland

Nils Roth betreibt in Berlin eine für Europa außergewöhnlich erfolgreiche Karaoke-Bar (6). Martin Ruland ist Künstler und nebenberuflich Vertriebler für eine Schuhfirma, überwiegend auf Messen tätig, und insofern auch in seinem Nebenberuf massiv von den Regierungsmaßnahmen betroffen.

Herr Roth berichtete, dass sein Unternehmen am 14. März schließen musste. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Green Mango Bar 10 Jahre problemlos existiert. Das Unternehmen ist immer noch geschlossen und keine Öffnung ist in Aussicht. Der Senat hätte über Erleichterungen bzw. Eröffnungen unter bestimmten Hygieneregeln gesprochen, aber Details wären noch nicht einschätzbar. Insbesondere könne man noch nicht absehen, ob, unter den Hygiene-Regeln, eine Wiedereröffnung überhaupt kostendeckend möglich wäre.

Das Unternehmen hatte in den letzten Jahren jährlich ungefähr eine Million Euro als Umsatz ausgewiesen. Derzeit arbeiten noch dreizehn Personen in Kurzarbeit für Herrn Roth. Der Umsatz tendiert nun gegen Null. Rücklagen, die für schwere Phasen angespart worden waren sind inzwischen aufgebraucht. Hinzu kam, dass vor Kurzem noch eine Steuerprüfung stattfand, die erfolgreich absolviert wurde.

Das Unternehmen hätte geprüft, ob Corona-Hilfe Teil eins bis fünf in Frage kommen könnte. Teil eins kam nicht in Betracht, Teil zwei war das Soforthilfeprogramm für Unternehmen bis zu zehn Mitarbeiter, Coronahilfe drei kam auch nicht in Frage, weil die Art des Unternehmens nicht passte. Als Corona-Hilfe vier ausgelobt wurde, hatte das Unternehmen einen Antrag gestellt, erzählte Herr Roth, weil diese Hilfe kulturelle Unternehmen, unter anderem auch Clubs, betraf. Dann wurde über die Definition eines „Clubs“ nachgedacht.

In dem Karaoke-Unternehmen ist der Gast selbst der Darsteller, meinte Herr Roth, und erklärte so, dass es sich durchaus um einen Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt handeln würde.

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Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 7 | Von Jochen Mitschka | KenFM.de

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12-09-20 04:47:00,

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Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

In Teil 1 und 2 dieser Serie berichteten wir über das erste Hearing des Corona-Ausschusses, mit dem Titel „Lernen vom Untersuchungsausschuss Schweinegrippe“ (1). In Teil 3 und 4 wird die Anhörung zu dem Thema „Die Lage der Menschen in Pflegeheimen“ beschrieben (2). Im 5. und 6. Teil erfolgte eine Berichterstattung über die Zustände in Bergamo (3). Heute beginnen wir mit der Zusammenfassung der 4. Anhörung mit dem Titel: „Der Drosten-Test, die Immunität und die zweite Welle„.

Wie funktioniert der PCR-Test

Ein Mitglied des Ausschusses, Frau Viviane Fischer, erklärte, dass die Testfrage eines ihrer Kernfragen wäre, und dass sie bereits einmal eine Petition dazu gestartet hatte. Weil es wichtig wäre, dass man eine solide Datenbasis hätte, um die Dynamik der Virusverbreitung zu verstehen. Die repräsentative Studie, welche in der Petition gefordert worden war, gibt es bis heute nicht. Es gäbe aber inzwischen eine ganze Reihe von Studien, die durchgeführt worden wären, insbesondere im Bereich der Antikörpererfassung. Und dort hätte sich gezeigt, dass die Gefährlichkeit des Virus im Bereich einer Grippe läge, jedenfalls was sich aus diesen Studien ergab.

In Bezug auf den PCR-Test gäbe es generelle Bedenken, inwieweit der in der Lage ist, zu erkennen, ob überhaupt infektiöses Material vorliegt. Sie verweist dann noch auf einen Ringversuch, den die deutsche Akkreditierungsstelle gemacht hat. Sie hatte an Labore Proben geschickt, von denen einige mit dem Virus versetzt waren. Andere waren mit einem harmlosen Corona-Virus besetzt gewesen. Und es gab eine Leerprobe. Und daraus hatten sich interessante Erkenntnisse ergeben. Zum Beispiel bei der Leerprobe waren 1,4% falsch positiv. Und beim Test der Proben mit harmlosen Corona-Virus gab es 7,6% falsch positive Ergebnisse. [Studien wurden auf der Internetseite des Ausschusses veröffentlicht (4).]

Frau Fischer wies darauf hin, dass der in Italien weit verbreitet verwendete Test einer türkischen Firma in dem Ringversuch mit 25 bis 40% falsch positiven Ergebnissen abschnitten hatte.

Frau Prof. Dr. Ulrike Kämmerer

Nun kam die erste Sachverständige zu ihrer Aussage.

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