Political Correctness Serves Only The Ruling Elite

Political Correctness Serves Only The Ruling Elite

04-02-18 07:05:00,

Authored by Charles Hugh Smith via OfTwoMinds blog,

No wonder the Ruling Elites loves political correctness: all those furiously signaling their virtue are zero threat to the asymmetric plunder of the status quo.

The Ruling Elites loves political correctness, for it serves the Elite so well. What is political correctness? Political correctness is the public pressure to conform to “progressive” speech acts by uttering the expected code words and phrases in public.

Note that no actual action is required. This is why the Ruling Elite loves political correctness: conformity is so cheap. All a functionary of the Ruling Elite need do is utter the code words (“hope and change,” “we honor diversity,” “thank you for your service,” etc.) and they get a free pass to continue their pillaging.

Those placated by politically correct utterances accept symbolic speech acts as substitutes for real changes in the power structure. This glorification of symbolic gestures–virtue signaling via social media, the parroting of progressive phrases, etc.–is as cheap as the mouthing of PC platitudes. Everybody gets to feel validated and respected at no cost to anyone: the progressives feel smugly superior because the Ruling Elite now feels compelled to parrot “progressive” speech acts in public, and the Ruling Elite is free to pillage without any demands for a radical restructuring of the incentives and distribution of the nation’s wealth and income.

The rise of “progressive” speech acts and political correctness parallels the decline of the fortunes and incomes of the bottom 90%. While the “progressives” focus on cheap symbolism, the laboring classes are being gutted by the centralized financialization that rewards the few at the expense of the many.

Here’s median family financial assets: back to the levels of 1995:

Here’s civilian participation in the work force–back to the levels of 1975:

Here’s the percentage of income going to the top 1% and the bottom 50%:

So while the “progressives” focus exclusively on their own ineffectual virtue-signaling and the empty “victories” of Ruling Elites mouthing the acceptable code words, our economy, society and the social contract are being shredded.

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Political Correctness: „Der Angeklagte ist zugleich der Verurteilte“ – www.NachDenkSeiten.de

Political Correctness: „Der Angeklagte ist zugleich der Verurteilte“ – www.NachDenkSeiten.de

21-12-17 03:02:00,

21. Dezember 2017 um 9:19 Uhr | Verantwortlich:

Political Correctness: „Der Angeklagte ist zugleich der Verurteilte“

Veröffentlicht in: Audio-Podcast, Interviews, Kampagnen / Tarnworte / Neusprech, Neoliberalismus und Monetarismus

„Die Political Correctness ist die feudale Sprache unserer Zeit“, sagt der Dramaturg Bernd Stegemann im Interview mit den NachDenkSeiten. Es sind Aussagen wie diese, die schnell verdeutlichen: Stegemann versteht, dass sich in unserer Gesellschaft ein komplexes Herrschaftssystem entwickelt hat, das unter anderem tief in unsere Sprache und damit auch in unser Denken eingedrungen ist. Im Interview legt der Autor, der Anfang des Jahres ein kluges Buch zum Thema Populismus verfasst hat, dar, wie die Political Correctness im Laufe der Zeit in ihr Gegenteil verkehrt wurde und erklärt, wie sich auch in ihr der Geist des Neoliberalismus entfaltet. Ein Interview über die Pervertierung der politisch korrekten Sprache sowie den rechten, linken und liberalen Populismus.

Das Interview führte Marcus Klöckner.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

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Herr Stegemann, in Ihrem Buch zum Thema Populismus zeichnen Sie ein geradezu katastrophales Bild unserer Gesellschaft. Sie schreiben: „Wir alle sind gerade Zeugen, wie die offene Gesellschaft sich mit ihren paradoxen Sprachspielen, hyperkritischen Diskursen und gut verschleierten Privilegien selbst zerstört und wie die Rechtspopulisten hierbei gewaltig mithelfen.“
Die offene Gesellschaft zerstört sich gerade? Was passiert hier?

Schaut man auf die größeren historischen Entwicklungen des Liberalismus, so ist zu erkennen, dass seine fortschrittlichen Gedanken inzwischen immer deutlicher in ihr Gegenteil umschlagen. Im Kern kämpfte der Liberalismus für die Freiheit des Einzelnen und für das Recht auf Privateigentum. Damit stellte er sich gegen die Herrschaft des Adels und kämpfte für die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen, deren Endspiel wir heute in Europa und Nordamerika vorfinden. Die Kombination aus individueller Freiheit und Eigentum ist inzwischen in eine kritische Phase eingetreten. Kurz gesagt: der Neoliberalismus hat aus Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit die Forderung abgeleitet, dass jeder Mensch ein Unternehmer seiner selbst werden solle. Die Folgen sind immer deutlicher erkennbar: Menschen wie Natur sind in einen globalen Stress versetzt. Das Problem für die politische Auseinandersetzung besteht heute vor allem darin,

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