Viele Davids gegen Goliath

viele-davids-gegen-goliath

20-02-19 08:10:00,

All diese Anwesenden, und noch etwa 50 mehr, vertreten Staaten, die zusammen mehr als die halbe Weltbevölkerung stellen und die alle (…) zu Opfern der Raubzüge neoliberaler kapitalistischer Staaten wurden. (…)

Als Jorge Arreaza, Außenminister Venezuelas, die (…) Erklärung verlas und dabei die Unrechtmäßigkeit von unilateralen Wirtschaftssanktionen mit Gewaltandrohung sowie territorialer Invasionen hervorhob, wurde deutlich, dass die Macht dieser neuen Solidarität, zu der China, Russland, Kuba, die Demokratische Volksrepublik Korea, Syrien, Iran, Palästina, Nicaragua, Venezuela und viele mehr gehören, eine erhebliche Stärke darstellt, vor der der Westen sich in Acht nehmen sollte. Es war höchste Zeit, dass eine Gegenkraft zur westlichen Dominanz in der UN entstand — ein Dominanz, die auf Geld beruhte, auf großen Zuwendungen, die es den USA und anderen kapitalistischen Mächten erlaubten, die Richtung der UN durch Bestechung, Drohungen und andere Methoden zu kontrollieren sowie die Unabhängigkeit, Unparteilichkeit und Integrität zu verzerren und zu zerstören, derer die UN zur Wahrung ihrer Legitimation und zur Implementierung des nachhaltigen Friedens und der Gerechtigkeit bedarf, für die sie von Franklin Roosevelt geschaffen wurde.

(…) Die gemeinsamen finanziellen Beiträge dieser sich nun zusammenschließenden Länder an die UN werden voraussichtlich die Beiträge der USA übertreffen. Stellt sie es geschickt an, hat diese Organisation bisher geschändeter Länder dadurch ein Drohmittel in der Hand — sollten beispielsweise statt ihrer eigenen Interessen nur die Interessen der USA und Saudi-Arabiens berücksichtigt werden, könnte sie die UN durch die Verweigerung von Zahlungen lahmlegen. Es wird schon lange von der Notwendigkeit einer Reformierung der UN gesprochen — es ist gut möglich, dass diese Organisation innerhalb der UN genau die Reform ist, die notwendig, ja sogar unvermeidbar ist.

Es folgt nun die Rede Jorge Arreazas vor dem Sicherheitsrat der UN:

„Guten Morgen, haben Sie Dank dafür, dass Sie hier sind und diese wichtige Erklärung anhören. (…)

Als wichtige Gruppe von UN-Mitgliedsstaaten, die sich der Notwendigkeit bewusst sind, auch weiterhin die Prinzipien der Gründungs-Charta, die das Verhalten der internationalen Gemeinschaft regelt, zu respektieren, geben wir heute bekannt, dass wir beschlossen haben, uns zum Zwecke der Koordinierung von Aktionen zur Verteidigung der Charta und der Rechte aller Mitgliedsstaaten zu organisieren. Wir sind als wichtige Gruppe von Ländern der Überzeugung, dass die Mehrheit der Mitglieder dieser Organisation dieses Ziel teilt, und somit arbeiten wir daran,

 » Lees verder

Tagesdosis 8.10.2018 – 50.000 Davids gegen Goliath | KenFM.de

Tagesdosis 8.10.2018 – 50.000 Davids gegen Goliath | KenFM.de

08-10-18 03:37:00,

Dieser Artikel ist auch als kostenlose MP3 für Dich verfügbar!

Download MP3

Ein Kommentar von Susan Bonath.

Im Kampf um den Hambacher Forst haben Tausende Aktivisten nicht nur ein Stück Wald gerettet. Sie haben auch einen- wenn auch vorläufigen- Sieg gegen den Großkonzern RWE und den deutschen Gesamtkapitalisten errungen. Die Initiative »Hambi bleibt« hat mehr Menschen solidarisiert und mobilisiert, als gedacht. Für den Staat, der die Interessen aller Kapitalisten in Deutschland vertritt, wurde es wohl zu heiß. Allzu leicht hätte aus dem Protest- mehr denn je ist das offen!- eine starke antikapitalistische Bewegung werden können.

Halten wir fest: Der Hambacher Forst gilt als Symbol des Widerstands der Antikohlebewegung gegen die Umweltzerstörung durch die Energiemultis. Seit langem protestieren Aktivisten gegen die von RWE geplante Rodung eines Großteils des verbliebenen Waldgebietes zwischen Köln und Aachen. Rund 80 Baumhäuser errichten sie dort in den zurückliegenden sechs Jahren. Der Protest bleibt klein und kaum beachtet- bis RWE Nägel mit Köpfen machen will. Und dies ausgerechnet kurz vor dem anvisierten Kohleausstieg. Vielen ist klar: Es geht um privaten Profit der RWE-Großaktionäre, sonst nichts.

Den Staat weiß der Konzern zunächst hinter sich. Etwa in Form von Nordrhein-Westfalens seit 2017 amtierender Landesregierung unter Armin Laschet, CDU, und Joachim Stamp von der FDP. Kein Wunder: Es gibt auch finanzielle Verquickungen. Zum Beispiel kassiert CDU-Landtagsvize Gregor Golland neben seinen Diäten ein sechs-stelliges Jahresgehalt von RWE für eine Teilzeit-Nebentätigkeit.

In der Folge gehen zeitweise 3.500 Polizisten gegen zunächst 150 Waldbesetzer vor. Unter dem fadenscheinigen Vorwand, die Baumhäuser entsprächen nicht der Brandschutzverordnung, räumen sie teils brutal das Protest-Areal- im Auftrag des Staats für die Interessen des Energiekonzerns. Den Zorn von Zweiflern lässt das nur wachsen. Tausende stellen sich der Staats- und Konzernmacht entgegen. Ein junger Journalist stürzt in den Tod. Eine Demonstrantin verletzt sich bei einem Absturz schwer. Dann kündigen die Aktivisten eine Großdemonstration an. Die Polizei verbietet sie. Doch plötzlich kommt alles anders.

Das Oberverwaltungsgericht Münster verfügt auf einen Eilantrag des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland hin einen vorläufigen Stopp der Rodungen. Es brauche Zeit, viel Zeit, um alle Akten zu lesen, heißt es. Die Aktivisten jubeln. Land und Bund ziehen die Polizei-Hundeartschaften ab.

 » Lees verder

Topjurist Davids over Nederlandse StaatsSteun aan Terroristen in Syrië

Topjurist Davids over Nederlandse StaatsSteun aan Terroristen in Syrië

11-09-18 09:42:00,

Topjurist Davids is verbaasd over het handelen van de regering in Syrië

HOME
Willibrord Davids– 18:00, 11 september 2018

“); line-height: inherit; margin: 0px; max-width: 100%; padding: 0px; position: relative; text-indent: -9999px; vertical-align: baseline; width: 976px;” /Strijders van Ahrar al-Sham © Screenshot YouTube

Jurist Willibrord Davids is zeer verbaasd dat de speciale adviseur volkenrecht niet betrokken is geweest bij het regeringsbesluit om Syrische groeperingen te steunen. Davids was voorzitter van de Commissie Davids die de Nederlandse steun aan de oorlog in Irak onderzocht. Davids wilde geen interview geven maar schreef wel een verklaring als reactie op het nieuws van Trouw en Nieuwsuur. Gezien zijn belangrijke positie besloot Trouw die hier integraal te publiceren. 

“In haar op 12 januari 2010 aan de minister-president aangeboden Rapport van de Commissie van Onderzoek Besluitvorming Irak is op blz. 273 aanbevolen om de positie van een volkenrechtelijk adviseur binnen het ministerie van Buitenlandse Zaken te herstellen. Zie hierover ook conclusie nr. 22 op blz. 427. De aanstelling van deze adviseur heeft wat voeten in de aarde gehad maar ruim een jaar na de aanbieding is het er toch van gekomen. Bij brief van 24 mei 2011 heeft de Minister van Buitenlandse Zaken aan de Voorzitter van de Tweede Kamer (32 500 V, nr. 190) medegedeeld dat hij Prof. A. Nollkaemper heeft aangesteld. De wedergeboorte van deze functionaris als externe volkenrechtelijk adviseur dient er toe om onafhankelijk advies te verkrijgen over belangrijke kwesties van buitenlands beleid waarbij volkenrechtelijke aspecten in het geding zijn. Daarnaast blijft de minister gebruik maken van de ‘nuttige adviezen van de Commissie van Advies inzake Volkenrechtelijke Vraagstukken, die doorgaans diepgaande studies van een volkenrechtelijk vraagstuk betreffen en daarmee een langere voorbereidingstijd hebben.’

Bij brief van 29 januari 2016 aan de Voorzitter van de Tweede Kamer (27 925 Nr. 570) hebben de ministers van Buitenlandse Zaken, van Defensie en voor Buitenlandse handel en Ontwikkelingssamenwerking bericht over de bestrijding van internationaal terrorisme. Deze brief bevat met betrekking tot landen in een gecompliceerde situatie zoals Irak en vooral Syrië een behoorlijk pakket maatregelen. Een van die maatregelen is de ‘niet-letale steun aan de Syrische gematigde (gewapende) oppositie’ en de Free Syrian Police.
Bij soortgelijke brief van 29 april 2016 (27 925 Nr. 590) hebben de ministers op dit punt enige nadere uitwerking gegeven. In die brief wordt meer gepreciseerd aangegeven om wat voor goederen het gaat: voor continuering van de steun voedselpakketten,  » Lees verder