Defender Europe 2020 Plus

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14-05-20 11:15:00,

Transport von schwerem Gerät für Defender Europe 2020. Bild: US Army

Das US-Großmanöver wird fortgesetzt!

Die ursprünglich für den Zeitraum zwischen Januar und Juni 2020 terminierte US-Großübung “Defender Europe 2020” war als zentraler Baustein im allgegenwärtigen Säbelrasseln gegen Russland gedacht. Beim größten US-Manöver seit 25 Jahren hätten eigentlich 20.000 US-Soldaten aus den USA 4000 km quer durch Europa bis an die Grenze Russlands verfrachtet werden sollen – insgesamt war von 37.000 beteiligten Soldaten die Rede. Deutschland sollte dabei sowohl in einer Reihe angegliederten NATO-Manöver, vor allem aber auch bei der logistischen Unterstützung der US-Truppen eine zentrale Rolle spielen (siehe Deutschland im Auge des Sturms).

Dann machte die Corona-Krise den USA allerdings einen gründlichen Strich durch die Manöverrechnung. Mitte März 2020 war der Presse zu entnehmen: “Das war’s: Der Coronavirus hat das Mega-Manöver der USA endgültig zum Erliegen gebracht. ‘Defender 2020’ wird vorzeitig beendet.”

Bis zu diesem Zeitpunkt waren nach NATO-Angaben bereits 6000 US-Soldaten und 3000 Fahrzeuge über den Atlantik transportiert worden. Obwohl dies natürlich automatisch die Frage aufwarf, was mit diesen Truppen geschehen würde, antwortete die Bundesregierung Anfang April 2020 auf eine Anfrage der Linken, ob die ursprünglich für Mai im Zusammenhang mit Defender 2020 stehenden Übungen “Allied Spirit XI” und “Trojan Footprint” trotz der Corona-Krise stattfinden würden, dies sei “der Bundesregierung nicht bekannt”.

Nun ist die Katze aber aus dem Sack: Zumindest Allied Spirit XI soll im Juni 2020 ungeachtet der Umstände durchgezogen werden – auch die Durchführung weiterer mit Defender 2020 in Verbindung stehender Manöver wurde von der U.S. Army Europe angekündigt. Auch über das der Übung zugrundeliegende Szenario ist inzwischen ein wenig mehr bekannt, wobei die neuen Informationen im Wesentlichen bestätigen, was ohnehin bereits auf der Hand lag: Dass das Manöver gegen Russland gerichtet ist.

Occasus-Szenario

Von offizieller Seite wurde bis zuletzt an einer gemeinsamen Sprachregelung festgehalten: Defender 2020 sei ein rein defensives Unterfangen, das keineswegs gegen einen bestimmten Staat gerichtet wäre. Stellvertretend sei hier Martin Schelleis zitiert, der als Kommandeur der Streitkräftebasis für die gesamte deutsche Logistikunterstützung der US-Truppen zuständig war: “Sie [die Defender 2020-Übung] ist nicht gegen Russland gerichtet.”

Natürlich glaubt das kein Mensch und Kommentatoren mit ein wenig mehr rhetorischer Beinfreiheit hatten dies auch von Anfang an frank und frei eingeräumt.

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Defender 2020 – Coronavirus stellt das größte US-Manöver seit 25 Jahren in Frage | Anti-Spiegel

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16-03-20 10:00:00,

Nun steht auch das umstrittene US-Manöver Defender 2020 vor dem Aus. Was Proteste der Friedensbewegung nicht geschafft haben, könnte nun dem Coronavirus gelingen.

Defender 2020 war als größtes Manöver seit 25 Jahren geplant. Entgegen weit verbreiteter Meinungen ist es kein Nato-Manöver, sondern ein US-Manöver. Dass die USA ohne weiteres mit ihren Truppen in fremden Ländern ein so großes Manöver abhalten und dass diese Länder auch noch für die Kosten aufkommen, zeigt, wie es um die Souveränität der EU-Staaten bestellt ist.

Bei dem Manöver sollten 29.000 US-Soldaten inklusive Kriegsgerät über Deutschland nach Osteuropa verlegt werden und dort den Krieg gegen Russland üben. Weitere Informationen über das Manöver finden Sie hier.

Bisher sind 20.000 US-Soldaten in Deutschland eingetroffen. Und mehr werden es auch erst einmal nicht werden. Das Pentagon hat mitgeteilt, die Verlegung von Truppen und Gerät erst einmal auszusetzen, wie auch die Nato meldete. Und auf der Seite der Bundeswehr konnte man lesen:

„Es werden absehbar keine weiteren Schiffe in Belgien und den Niederlanden entladen, noch weitere Soldatinnen und Soldaten auf deutschen Flughäfen eingeflogen.“

Wie es mit dem Manöver weitergeht, ist unklar. Abgesagt wurde es nicht, es wurde „modifiziert“ und die Anzahl der teilnehmenden Soldaten wurde reduziert. Die USA haben es aber auch nicht eilig, tausende Soldaten aus dem Corona-Nest Europa nach Hause zu holen.

Das Manöver stößt gleich auf mehrere Probleme. Es soll sich auch mit anderen Manövern der Nato überschneiden, von denen werden aber immer mehr abgesagt. Und ob das Manöver bei geschlossenen Grenzen durchgeführt werden kann, ist zumindest fraglich. Noch wichtiger ist aber etwas anderes: Auch Firmen, die das Manöver logistisch unterstützen sollten, können aufgrund der Pandemie nicht uneingeschränkt arbeiten.

Die Zukunft des Manövers steht also in den Sternen, da hat Corona zur Abwechslung mal für gute Nachrichten gesorgt.

Bei der Recherche zu dem Thema ist mir aber noch etwas anderes aufgefallen. Dies ist das Logo des Manövers.

Das ist praktisch das gleiche Logo, wie es die US-Armee beim Krieg gegen Deutschland genutzt hat. Das Supreme Headquarters, Allied Expeditionary Force (kurz SHAEF, übersetzt „Oberstes Hauptquartier der Alliierten Expeditionsstreitkräfte“) hatte dieses Logo.

Das Logo ziert außerdem die Uniformen der US-Soldaten in Deutschland als Ärmelzeichen.

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Defender 2020: Norddeutschland mittendrin statt nur dabei

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23-02-20 03:48:00,

Symbolbild: Tobias Nordhausen/CC BY 2.0

Kriegsgerät wird via Bremerhaven verschoben und Tausende Soldaten landen auf dem “Hamburg Airport Helmut Schmidt”

Im Frühjahr findet mit “Defender 2020” (Großmanöver Defender 2020: Deutschland im Auge des Sturms) die größte Truppenübung der NATO seit 25 Jahren statt. Dazu werden ganze Heere und Batterien von Kriegsgerät größtenteils von den USA aus an die russische Grenze verlegt.

Das Kriegsgerät landet zu einem beträchtlichen Teil in Bremerhaven und ein großer Teil der beteiligten US-Soldaten auf dem Hamburger Flughafen. Nicht nur norddeutsche See- und Flughäfen, sondern auch Autobahnen und Schienen werden in das militärische Gesehen eingebunden. Insgesamt sind die “Bremischen Häfen”, in der die Häfen in Bremen und Bremerhaven gebündelt sind, nach Hamburg der zweitgrößte Hafenverbund Deutschlands und nach Rotterdam, Antwerpen und Hamburg der drittgrößte Europas. Bei den “Bremischen Häfen” handelt es sich ausschließlich um solche der zivilen Schifffahrt.

Das ändert sich aktuell, denn u.a. am 21. Februar 2020 landete in Bremerhaven Kriegsmaterial für das Nato-Frühjahrsmanöver an. Dieses muss von Bremen aus an die russische Grenze verlegt werden. Das bedeutet Transportkolonnen auf den Autobahnen, vermutlich vorwiegend nachts, und Schienentransporte quer durchs Land. Insgesamt sollen 37.000 Soldatinnen und Soldaten an diesem gigantischen Kriegsspiel beteiligt werden, 7.000 davon sollen laut NDR auf dem “Hamburg Airport Helmut Schmidt” landen. Am 21. Februar 2020 landete bereits die dritte Maschine, eine Boeing 747, mit etwa 300 Soldaten an Bord.

Der Hamburger Flughafen ist der älteste und fünftgrößte Deutschlands, die Basis von Eurowings und Condor. 2018 wurde er von mehr als 17 Millionen Menschen genutzt. Das bedeutet rein statistisch, dass ihn knapp 50.000 Menschen pro Tag durchlaufen. Die 300 Angehörigen des US-Militärs landeten nicht nur still und leise, sondern sie wurden von US-Generalkonsul Darion Akins sowie Vertretern von Senat und Bundeswehr begrüßt. Großer Bahnhof für eine Militäreinheit – auf einem zivilen Flughafen.

Test für militärische Brauchbarkeit Deutschlands

In einer Verlautbarung der Bundeswehr ist zudem von Binnenschiffen beladen mit Panzern im Ruhrgebiet die Rede. Das bedeutet im Klartext: Im Rahmen von “Defender 2020” werden die zivile See- und Luftfahrt in Norddeutschland und die Binnenschifffahrt, vermutlich in West- und Ost, in militärische Manöver eingebunden.

Es scheint, als sei das nicht nur eine große militärische Kriegsübung der NATO,

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“Defender Europe 2020” Against Russia: Cold Siege Against Kaliningrad – Global Research

“defender-europe-2020”-against-russia:-cold-siege-against-kaliningrad-–-global-research

05-02-20 05:36:00,

The announcement of the Defender-Europe 2020 gave the world, but especially Russia, a new and strange perspective on the future of international security. The drills seem to be the largest military exercises in Europe in 25 years. The countries elected to be the theater of the activities are those closest to the Russian border, causing great reactions in Russian media and their military forces.

Basically, as well known, the program states a big list of military exercises in Europe, to be conducted alongside the Russian border in the coming months. Currently, there are more American soldiers in Europe than during the collapse of the Soviet Union. This number will increase with the Defender-Europe exercises, to the incredible mark of almost 40.000 soldiers.

Russia correctly realizes these acts as a real threat. Wordlessly, Defender-Europe 2020 seems to be a “cold siege” of Kaliningrad, which will require the military recrudescence of the region by Russia, creating bad expectations on peace and security. Above all, the main question remains: is the West really interested in entering into a war with Russia? Are the European potencies willing to face a conflict of such big proportions?

The old modality of war is a practice in extinction. The total mobilization of forces does not seem to be interesting or profitable nowadays. The reasons are clear: modern technology changed war and the mechanisms of control and vigilance, in both internal and international spheres, proportionating new and more efficient forms to the world potencies to guarantee their interests. However, NATO is conducting dangerous military maneuvers that indicate a revival of this type of war.

This episode reveals the greatest fear of the West: the fortification of Russia and the geopolitical decentralization. NATO is nothing more than an instrument of the US to preserve its global hegemony and the current main target is the Russian zone in Europe. To avoid Russian expansion, the US may do everything, even not excluding war. Now, this is just a threat, an expectation; but no one knows how the coming events and their consequences may unfold.

We need to remember other signs of this aggressive position by the US, as the document Overextending and Unbalancing Russia. Assessing the Impact of Cost-Imposing Options,

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Defender 2020: NAVO ‘war games’ in Oost-Europa – DeWereldMorgen.be

defender-2020:-navo-‘war-games’-in-oost-europa-–-dewereldmorgen.be

05-02-20 02:36:00,

Het gaat om de grootste manoeuvres sinds 1983 die in echte koudeoorlogstraditie, de mobiliteit en de capaciteit van de troepen aan de oostgrenzen van de NAVO moeten evalueren. De VS en zijn Europese bondgenoten willen daarbij zowel de militaire infrastructuur, de commandostructuren en bevoorradingsroutes testen. Het gaat om een ‘multidomein’-operatie waarbij overeenkomstig de jongste VS-doctrine cyber en ruimte zullen toegevoegd worden aan de klassieke domeinen van land, lucht en zee.

Hoewel de eigenlijke manoeuvres pas in mei starten en tot in juni zouden duren, is het logistieke deel al eind januari van start gegaan. Een 500-tal Amerikaanse tanks, ander zwaar wapentuig en duizenden voertuigen zullen in de komende weken worden ontscheept in Europese luchthavens en zeehavens.

De haven van Antwerpen speelt een cruciale rol. Voor de ontscheping daar krijgen de VS-troepen de steun van Belgische eenheden. Andere havens die als transporthub gebruikt worden zijn Vlissingen (Nederland), Bremerhaven (Duitsland) en Paldiski (Estland). In de praktijk zijn er heel wat aparte oefeningen, met de ‘Joint Warfighting Assessment 20’ als groot sluitstuk, waarin 38 militaire concepten en capaciteiten worden geëvalueerd tijdens een toekomstige oorlog in 2028.

Rusland

NAVO-Secretaris-Generaal Jens Stoltenberg beweert dat deze massale troepenontplooiing niet gericht is tegen Rusland. Dat lijkt moeilijk vol te houden en de feiten spreken dat tegen. De militaire oefeningen spelen zich voornamelijk af in de Baltische staten en Polen, dichtbij de Russische grens met een belangrijke rol voor Duitsland als operationele hub in drie zogenaamde ‘Convoy Support’-centra.

De Duitse militaire doctrine onderstreept het strategisch belang van Duitsland voor de militaire opbouw tegen Rusland. “Rusland heeft laten zien dat het in staat is om grenzen in Europa te hertekenen met militaire macht via de annexatie van de Krim. Dat deed een alarmbel rinkelen bij veel NAVO-leden, meer in het bijzonder onze oostelijke buren”, aldus Luitenant-Generaal Schelleis op een persconferentie in Berlijn over de NAVO-oefening.

Even terzijde. Het is een voorbeeld van de militaire eenzijdigheid van de NAVO. De NAVO-oorlog om Kosovo heeft evenzeer de kaart hertekend. De rasse oostwaartse uitbreiding van de NAVO richting Rusland heeft defacto ook tot grondige hertekening geleid van de Europese kaart met grote veiligheidsconsequenties voor Rusland.

Sinds de annexatie van de Krim in 2014 staat Rusland heel centraal als bedreigende factor in de NAVO-slotverklaringen.

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Defender 2020. Manöver der Schande | KenFM.de

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31-01-20 12:45:00,

Willy Wimmer: “Schande, das NATO-Drohmanöver gegen Russland, 75 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges“

Von Willy Wimmer.

Wenn eine Feststellung jemals zutreffend gewesen sein sollte, dann ist es diese: so etwas hätte es bei Helmut Kohl als Bundeskanzler nicht gegeben. Jedem Zeitgenossen sind noch die Bilder von Verdun, dem großen. Schlachtfeld des Ersten Weltkrieges in Erinnerung. Vor dem Mahnmal von Douaumont reichten sich der französische Staatspräsident Francois Mitterand und der deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl die Hände. Jeder, der dabei gewesen ist und jeder, der diese Bilder in Erinnerung hat, wußte, das diese Geste nichts von politischem Flugsand an sich haben würde. Das war bei Willy Brandt im Warschauer Ghetto nicht anders. Damit wurde nicht nur dem Gedenken in würdiger Weise entsprochen. Damit war eine Verpflichtung verbunden, die weit über den Anlaß hinausgehen würde. Selbst die große Militärparade 1962 auf dem französischen Truppenübungsplatz von Mourmelon, die der französische Präsidenten-General Charles de Gaulle und Konrad Adenauer auf den Schlachtfeldern beider Weltkriege mit Truppengattungen beider ehemals verfeindetes Armeen und Staaten abnahmen, atmete den Geist einer möglichen Versöhnung. Friede sollte zwischen beiden Staaten und Völkern möglich sein.

Die deutsche Bundeskanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel, begeht mit der Teilnahme deutscher Soldaten bei dem größten NATO-Manöver seit Ende des Kalten Krieges gegen Rußland einen Tabubruch, der geeignet ist, genau das gegenüber der Russischen Föderation und dem russischen Volk nicht entstehen zu lassen, was durch großartige Gesten und vernunftbetontes Handeln möglich wurde: dauerhafter Friede und mögliche Versöhnung.

Es ist gerade das russische Volk, das den deutschem Menschen mit einer Aufgeschlossenheit begegnet, die nach den Verheerungen des Zweiten Weltkrieges und dem Angriff des Deutschen Reiches gegen die Sowjetunion eigentlich völlig unvorstellbar sein würde. Nein, man kann sich auf den Straßen und Plätzen dieses großartigen Landes aufhalten, wo man will: man ist als Deutscher willkommen. Bei meinem Besuch 1987 in der berühmten Taman-Division nahe Moskau als erster westlicher Verteidigungspolitiker war selbst das Divisionsmuseum frei davon, die Soldaten der gegnerischen Wehrmacht herabzusetzen. Der Politoberst der Division lies sich mit den Worten seiner Mutter vernehmen, daß um diese jungen deutschen Soldaten auch eine Mutter trauern würde.

1985 hat der deutsche Bundespräsident Richard von Weiszäcker im Deutschen Bundestag ein Verhalten angeprangert,

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Defender 2020: Größtes US-Manöver seit 25 Jahren und Deutschland bezahlt die Rechnung | Anti-Spiegel

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18-01-20 07:40:00,

Demnächst beginnt das US-Manöver Defender 2020. In diesem größten Manöver in Europa seit 25 Jahren trainieren die USA den Krieg gegen Russland und Deutschland ist die wichtigste Drehscheibe.

Das erste, was immer missverständlich über Defender 2020 berichtet wird, ist, dass es sich nicht um ein Nato-Manöver handelt. Es ist ein reines US-Manöver, in dessen Verlauf es allerdings mit einigen Nato-Manövern kombiniert wird.

Das bedeutet, dass die USA — und nicht die Nato — in Europa Krieg spielen werden und zwar auch in Deutschland. In dem Manöver wollen die USA trainieren, eine ganze Division aus den USA über Deutschland an die Ostgrenze der Nato zu verlegen. Wir reden von 20.000 bis 25.000 US-Soldaten, die nach Europa gebracht werden sollen und auch 9.000 US-Soldaten aus Deutschland werden teilnehmen. Dafür will man ca. 20.000 Stück schweres Frachtgut schicken, das meiste davon gepanzerte Fahrzeuge und ähnliches. Insgesamt werden im Laufe des Manövers 37.000 Soldaten eingebunden.

Geübt werden soll dabei in bis zu 19 Nato-Staaten und sogar in Georgien wollen US-Truppen Fallschirmjäger absetzen.

Dieses Manöver direkt an Russlands Grenzen im Baltikum, in Polen und sogar in Georgien wird von Russland natürlich argwöhnisch beobachtet. Es ist schon besorgniserregend genug, dass die Nato laufend an der russischen Grenze Manöver veranstaltet, aber dass es nun auch die USA alleine tun, die dabei ihre Truppen und Waffen in den europäischen Ländern den Krieg gegen Russland üben lassen, muss man in Russland als Provokation ansehen.

Auch Deutschland spielt mit und stellt nicht nur sein Territorium für den Transport von US-Waffen im großen Stil nach Osten zur Verfügung, sondern wird mit der Bundeswehr auch dabei assistieren. Die Bundeswehr teilt dazu mit:

„Host Nation Support ist die Unterstützung ausländischer Streitkräfte in Deutschland. Das geht beispielsweise von der Planung und Genehmigung von Durchfahrten über deutsche Straßen oder Gewässer bis hin zum Bereitstellen von Unterkünften oder Betankungsmöglichkeiten an unseren Standorten. Wenn Unterstützung gefragt ist, beauftragt das Bundesministerium der Verteidigung hiermit die Streitkräftebasis. Dort übernimmt das Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr die Aufgabe und koordiniert mit dem Sachgebiet Host Nation Support die angefragten Leistungen über die Landeskommandos.“

Im Klartext heißt das, Deutschland bezahlt für das, was die USA in Deutschland veranstalten.

Man wird also in Deutschland spätestens ab März und dann bis Mai viele US-Truppentransporte in Deutschland sehen können,

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Tagesdosis 9.1.2020 – Defender 2020. Krieg ist eine Entscheidung des „Primats der Politik“ | KenFM.de

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09-01-20 02:00:00,

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Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Der neunte Tag des noch jungen Jahres. Der illusionäre Wunsch, der Gedanke vieler Menschen, dieses Jahr würde etwas ruhiger starten und einen vielleicht entspannteren Verlauf nehmen wurde durch bekannte Maßnahmen der sog. Großen Politik pulverisiert, zerstört.

Eine Handvoll Menschen besitzen die anmaßende Arroganz über Millionen Menschen einfach zu bestimmen. Ja, kein neues Phänomen. Ein paar Existenzen meinen ihr Dasein dahingehend subjektiv aufzuwerten, Entscheidungen zu treffen, die niemanden auch nur ansatzweise weiter bringen, außer dass die dunklen Schatten auf der Seele der Verursacher noch großflächiger werden.

Menschen in diesem Land entfernen sich einander, werden sich fremd. Meist geschuldet durch die epochalen Umbrüche der letzten Jahrzehnte. Individuellen Nischen verschwinden.

Wer gewohntes vermisst, einfordert und zurück erkämpfen möchte macht sich verdächtig. Trennverfahren. Wer befindet sich bezogen auf die Gegenwart noch in der Lage das schlichte Wort Normalität in einem Satz erläutern zu können?

Die maßgebliche Zentrifuge dieser Aufspaltung unserer Gesellschaft, dieses forcierte auseinanderdividieren des Miteinanders findet sich in der Gruppe abgehobener Politiker, versammelt im Deutschen Bundestag. Marionetten eines Systems, welches skurrilerweise ohne das Zutun seiner Wähler nicht existieren könnte. Diese Partikelträgheit deformiert dieses Land, diese Gesellschaft.

„Aber wählen ist doch wichtig für unser Land!“ hört man in wiederkehrenden Diskussionen. Die Diskrepanz zwischen den hohlen verlogenen Wahlversprechen und der nüchternen Realität, der fortdauernden Verschärfung in den letzten Jahrzehnten, gipfelt in der kontinuierlichen Verschlechterung der Lebensumstände von Millionen Bürgern in diesem Land. Ist der Wählerschaft der Vergangenheit und Gegenwart die Definition der Repräsentativen Demokratie wirklich bewusst?

Zitat: Die repräsentative Demokratie bezeichnet eine demokratische Herrschaftsform, bei der politische Entscheidungen und die Kontrolle der Regierung nicht unmittelbar vom Volk, sondern von einer Volksvertretung, zum Beispiel dem Parlament, ausgeübt werden. Bürgerinnen und Bürger treffen politische Entscheidungen nicht selbst, sondern überlassen sie auf Zeit gewählten Vertretern, die für sie als Stellvertreter tätig sind (1).

Daher, warum wundern sich weiterhin so viele wählende Bürger darüber, dass sich dieses Land nicht nach ihren Wünschen darstellt?

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Großmanöver Defender 2020: Deutschland im Auge des Sturms

grosmanover-defender-2020:-deutschland-im-auge-des-sturms

08-01-20 09:27:00,

Symbolbild: Daniel6D/Pixabay License

Während allmählich immer mehr Details zum geplanten Großmanöver durchsickern, bereitet sich auch die Friedensbewegung auf das Ereignis vor, damit es nicht ungestört über die Bühne geht

In diesem Jahr wird das Säbelrasseln gegen Russland zwischen Februar und Mai von dem größten US-Manöver seit etwa einem Vierteljahrhundert begleitet, dem zu allem Überfluss auch noch diverse NATO-Manöver angegliedert sein werden. Hierzulande wird “Defender 2020” vor allem in den Monaten April und Mai stattfinden, wobei Deutschland nicht nur über die NATO-Manöver, sondern vor allem bei der logistischen Unterstützung der US-Truppen eine zentrale Rolle spielen wird.

Inzwischen hat die Bundeswehr eine eigene Internetseitezum Manöver aufgestellt, auf der sie zur Untermauerung ihrer wichtigen Rolle unter anderem das folgende, aus friedenspolitischer Sicht doch recht düstere Bild zeichnet:

Transportkolonnen in der Nacht auf deutschen Autobahnen, lange Güterzüge, die durch deutsche Bahnhöfe gen Osten rollen, Panzer auf Binnenschiffen im Ruhrgebiet: Wenn die Amerikaner im kommenden Jahr mit Defender Europe 20 die Verfahren zur Verlegung von umfangreichen Kräften aus den USA nach Osteuropa üben, wird Deutschland aufgrund seiner geo-strategischen Lage im Herzen Europas zur logistischen Drehscheibe.

Bundeswehr

Während allmählich immer mehr Details zum geplanten Großmanöver durchsickern, bereitet sich auch die Friedensbewegung auf das Ereignis vor, damit Defender 2020 nicht ungestört über die Bühne gehen wird.

Defender 2020: Kosten – Routen – Ruheplätze

Einige Details über Defender 2020 sind bereits länger bekannt So etwa, dass im Rahmen der Übung eine US-Division (20.000 Soldaten) von den USA bis an die Grenze Russlands verlegt werden soll. Insgesamt wird von 37.000 beteiligten Soldaten ausgegangen, wobei vermutlich noch einmal 7.000 US-Nationalgardisten hinzuzurechnen sind, die in diesen Zahlen wohl nicht enthalten sein dürften.

In jedem Fall soll dabei mit 33.000 Stück Material im Gepäck etwa 4.000 Kilometer quer durch Europa manövriert werden. Neu ist dagegen eine erste Kostenschätzung der militärnahen Internetseite Breakingdefense, die unter Berufung auf US-Offizielle von 340 Mio. Dollar ausgeht – dies bezieht sich allerdings allein auf den US-Anteil.

Denn bei Defender 2020 handelt es sich zunächst einmal um ein reines US-Manöver, weshalb hier noch die (bislang unbekannten) Kosten für die angegliederten “NATO-Beimanöver” hinzuzurechnen wären: Astral Knight; Allied Spirit XI;

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Defender 2020: Manöver als Infrastruktur-Stresstest

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08-10-19 01:44:00,

Eingang zum NATO-Truppenübungsplatz Bergen in der Lüneburger Heide. Foto: Fiorellino. Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die USA schicken im nächsten Jahr so viele Soldaten nach Europa wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr

Im nächsten Jahr veranstalten 19 NATO-Mitgliedsländer die Militärübung “Defender 2020”, abgekürzt: DEF 20. Die Führung dieses Manövers übernehmen die USA, die dazu insgesamt 37.000 Soldaten abstellen wollen. Davon sind 17.000 bereits in Europa stationiert. Der Rest wird zusammen mit zusätzlichen Panzern und anderem Gerät aus Nordamerika eingeflogen und eingeschifft, wie die US-Streitkräfte in Europa gestern bekannt gaben. Mit 20.000 Mann wären das so viele, wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr für eine einzelne Militärübung über den Atlantik gebracht wurden.

Deutschland soll bei diesem Manöver im April und Mai als “Drehscheibe” fungieren: In diesem Staat, der im Januar die Führung der 2014 ins Leben gerufenen “Very High Readiness Joint Task Force” (VJTF) der NATO übernahm, kommen Soldaten und Material aus den USA an, um nach Polen und in die drei baltischen Länder Litauen, Lettland und Estland weiterverteilt zu werden. Außer einer Bundeswehrunterstützung “in den Bereichen Kampf, Kampfunterstützung und Führung” ist deshalb auch der Aufbau dreier “Convoy-Support-Zentren” und einer großen Tankanlage geplant. Letztere soll auf dem Truppenübungsplatz Bergen in der Lüneburger Heide entstehen.

Straßen, Brücken, Schienen und das Zwei-Prozent-Ziel

Dem deutschen Bundesverteidigungsministerium nach soll mit DEF 20 “eine schnelle Verlegbarkeit größerer Truppenteile über den Atlantik und durch Europa geübt werden, um sicherzustellen, dass die entsprechenden Verfahren im Krisenfall funktionieren”. Dadurch könne die Bundesrepublik zeigen, wie sie zur “gemeinsamen europäischen und euro-atlantischen Sicherheit” beitrage. Außerdem werde mit dem Transport der teilweise über 130 Tonnen schweren Kampfpanzer auf Militärtiefladern auch die Belastbarkeit der deutschen Infrastruktur überprüft.

Für die anderen Nutzer deutscher Straßen und Brücken könnte das zweierlei bedeuten: Zum einen Schäden und Behinderungen an solchen Bauwerken – zum anderen vielleicht aber auch ein schnelleres Angehen lange fälliger Reparaturen, Erneuerungen und Ausbauten. Würde eine deutsche Bundesregierung dafür den Verteidigungshaushalt anzapfen, könnte sie sich auf diese Weise schnell dem Zwei-Prozent-Ziel der NATO nähern, auf dessen Einhaltung die US-Staatsführung drängt (vgl. Trump macht NATO-Gipfel zum Bauerntag).

Außer in der Luft und auf Straßen sollen Material und Soldaten auch auf Binnenschiffen und Schienen transportiert werden. Letzteres könnte zu zusätzlichen Verzögerungen im ohnehin sehr störungsbelasteten Bahnbetrieb führen (vgl.

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„Defender 2020“: NATO-Mächte bereiten Krieg gegen Russland vor

„defender-2020“:-nato-machte-bereiten-krieg-gegen-russland-vor

08-10-19 07:27:00,

„Defender 2020“

NATO-Mächte bereiten Krieg gegen Russland vor

von Gregor Link

Im kommenden Jahr werden Streitkräfte aus 17 NATO-Staaten, darunter die USA und Deutschland, das Großmanöver „Defender 2020“ durchführen. Mit dem größten militärischen Aufmarsch in Europa seit 25 Jahren bereitet sich das westliche Militärbündnis auf einen Krieg gegen die Nuklearmacht Russland vor, die ihrerseits riesige Militärmanöver abhält.

NATO-Angriffsbuendnis-war-crimes-criminals-nordatlantikpakt-north-atlantic-terror-treaty-organization-Kritisches-Netzwerk-Kriegsverbrecher-Kriegsverbrechen-Russophobia-russophobie Wie das Bundesministerium der Verteidigung den Obleuten des Verteidigungsausschusses am Dienstag mitteilte, wird das US-Militär zwischen April und Mai die Verlegung einer vollständigen Division nach Polen und ins Baltikum vornehmen. Insgesamt 37.000 Soldaten sollen daran teilnehmen, bis zu 20.000 davon sowie Panzer und Militärgerät sollen aus den USA über den Atlantik gebracht werden.

Ziel der „Übung“ sei es, eine „schnelle Verlegbarkeit größerer Truppenteile über den Atlantik und durch Europa“ zu proben, um „sicherzustellen, dass die entsprechenden Verfahren im Krisenfall funktionieren“. „Dreh- und Angelpunkt“ der Mobilmachung der US-Streitkräfte sollen dabei Deutschland und die Bundeswehr sein.

Wie die Zeitung DIE WeLT unter Berufung auf das Schreiben des Verteidigungsministeriums feststellt, hat Deutschland ein „wesentliches Interesse“ daran, seine „zentrale Rolle“ im transatlantischen Militärbündnis „unter Beweis zu stellen“. Das deutsche Heer, so heißt es in dem Papier, werde sich dazu in den Bereichen „Kampf“ und „Kampfunterstützung“ an dem Manöver beteiligen und eine Schlüsselrolle bei der „Führung“ der amerikanischen Truppen spielen. Im Zuge seiner Rolle als logistische „Drehscheibe“ und Transitland der NATO werde Deutschland drei sogenannte Convoy-Support-Zentren für die Marschkolonnen, sowie eine Tankanlage auf dem Truppenübungsplatz Bergen in der Lüneburger Heide errichten.

Die verantwortlichen US-Militärs, die das Manöver in ihren Publikationen ungeniert mit der D-Day-Invasion Europas vergleichen, betrachten es zugleich als wichtigen praktischen Schritt ihrer zunehmenden militärischen und strategischen Zusammenarbeit mit Polen.

Schon im Juni dieses Jahres hatte ein Verteidigungsabkommen zwischen Trump und dem polnischen Präsident Andrzej Duda die logistischen Voraussetzungen für eine derart massive Truppenverlegung geschaffen. Dazu zählen ein „vorwärtsgewandtes“ Divisionshauptquartier, ein Luftwaffenstützpunkt, ein Gefechtsübungszentrum und weitere unterstützende Infrastruktur. Das Abkommen beinhaltete außerdem die Aufstockung US-amerikanischer Truppen in Polen auf knapp 6000 Mann und die Stationierung einer Schwadron MQ-9-Drohnen vom Typ „Reaper“.

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Die Bundesregierung beteiligt sich trotz der wachsenden transatlantischen Konflikte führend am Kriegsaufmarsch gegen Russland. Der deutsche Imperialismus verfolgt dabei seine eigenen militärischen Interessen.

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John Bolton Wins “Defender of Israel” Award From Zionist Lobby Group That Helped Appoint Him – Global Research

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13-11-18 05:13:00,

The ZOA, Bolton’s enthusiastic sponsor, led the campaign to remove former National Security Adviser H.R. McMaster from his post after railing against McMaster’s “anti-Israel” positions, most notably his support for the Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA), better known as the Iran nuclear deal.

The Zionist Organization of America (ZOA) recently awarded U.S. National Security Adviser John Bolton the “Defender of Israel Award” during its annual awards dinner, which took place in New York on Sunday night.

Other awardees included U.S. Ambassador to Germany Richard Grenell as well as Fox News television host Mark Levin. Both Grenell and Levin are close to Bolton, with the former having served as Bolton’s spokesman and the latter having worked closely with Bolton at the Department of Justice in the Reagan administration.

Though Bolton has received several awards from the Israel lobby in the past, due to his fervent promotion of Zionism and Israeli government policy, this more recent award is notable, as the ZOA is largely responsible for Bolton’s appointment as National Security Adviser within the Trump administration.

Indeed, beginning in August 2017, the ZOA – under the leadership of its president, Morton Klein –led the campaign to remove former National Security Adviser H.R. McMaster from his post after railing against McMaster’s “anti-Israel” positions, most notably his support for the Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA), better known as the Iran nuclear deal.

However, McMaster had also earned the ire of American Zionists for allegedly referring to Israel as an “occupying power” and acknowledging the existence of Palestine — as Zionists at ZOA and like-minded organizations support a revisionist history of the creation of the Israeli state that asserts that Palestine as a state never existed prior to Israel’s establishment in 1948.

Leaked emails reported on by MintPress earlier this year revealed that ZOA’s campaign to remove McMaster soon won the support of Trump’s top political donor, Zionist billionaire Sheldon Adelson. It was later revealed that Adelson had been instrumental in placing Bolton in the position McMaster vacated, as Bolton had long been a confidant of the politically influential casino magnate and Adelson had previously lobbied Trump – then president-elect – to include Bolton in his cabinet.

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