Der deutsche Michel

24-02-21 11:30:00,

In Italien, Österreich, Polen, Tschechien und den Niederlanden erheben sich gegenwärtig sehr viele Menschen gegen die Corona-Maßnahmen und haben damit bereits Regierungskrisen, Rücktritte und Öffnungen bewirkt. Im Gegensatz dazu ist es in Deutschland nach den beiden Berliner Groß-Demonstrationen des vergangenen Jahres und der beeindruckenden Bustour der vier unermüdlichen „Anti-Corona-Ritter“ Bodo Schiffmann, Samuel Eckert, Wolfgang Greulich und Ralf Ludwig doch ziemlich, um nicht zu sagen erschreckend, still geworden. Woran liegt das? Wie lässt sich diese Passivität, diese Indolenz der Deutschen im Vergleich zum entschlossenen Aufbegehren unserer europäischen Nachbarn erklären?

Der Versuch, diese Frage zu beantworten, führt unweigerlich zum Nationalcharakter der Deutschen, die unter anderem als schwerblütig gelten. Diese Schwerblütigkeit meint nun keineswegs die Unfähigkeit zu Euphorie, Enthusiasmus und zur Ausbildung von Ideen, wie die deutsche Romantik und der deutsche Idealismus eindrucksvoll zeigen. Vielmehr ist damit ein grüblerisch-träges Wesen gemeint, die Neigung, Dinge langatmig aus allen möglichen Perspektiven zu betrachten und sich in endlosen Debatten zu ergehen. Das Betrachten, Bedenken und Bereden der Dinge sind des Deutschen Sache, beherztes Handeln und Agieren weniger.

„Denn, ihr Deutschen, auch ihr seid / tatenarm und gedankenvoll“, heißt es in Friedrich Hölderlins Gedicht „An die Deutschen“, und Friedrich Nietzsche hielt in seiner Aphorismensammlung „Morgenröte“ fest: „Ein Deutscher ist großer Dinge fähig, aber es ist unwahrscheinlich, dass er sie tut.“

So wie alle Wesenszüge, die den sogenannten Volkscharakter konstituieren, hat auch diese mentale Eigenart historische Wurzeln. Auch wenn es aus heutiger Sicht exotisch klingt, genealogisch betrachtet sind die Deutschen nun einmal das Volk der Dichter und Denker, das einen ausgeprägten Hang zur Transzendenz, zum Metaphysischen aufweist. Daher war es auch zwei „Disziplinen“, die über unsere Welt, über die Vita activa hinausgehen, vorbehalten, zur Paradedisziplin beziehungsweise -kunst der Deutschen zu werden: die Philosophie und die Musik. Für Thomas Mann („Deutschland und die Deutschen“) ist diese „Unweltlichkeit“, dieses „abstrakte“ und „mystische“ Verhältnis des Deutschen zur Welt ein Teil der deutschen „Innerlichkeit“, die er als „vielleicht berühmteste Eigenschaft der Deutschen“ bezeichnete.

Zu dieser gedankenversunkenen Schwerblütigkeit beziehungsweise „Diesseitsverweigerung“ gesellt sich eine weitere Spezialität der Deutschen, die einer Widerständigkeit entgegensteht: ihr leidenschaftlicher Wille zum Gehorsam.

„,Der Mensch muss Etwas haben, dem er unbedingt gehorchen kann‘ — das ist eine deutsche Empfindung, eine deutsche Folgerichtigkeit (…) Sich unterwerfen, folgen, öffentlich oder in der Verborgenheit, — das ist deutsche Tugend“ (1).

Wie Nietzsche hervorhebt,

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Was deutsche Medien nicht oder allenfalls spärlich berichten…

09-02-21 07:10:00,

Zu RT Deutsch wird in manchen Kreisen Deutschlands der Eindruck erweckt, als handle es sich dabei um einen Feindsender. Soweit sind wir schon wieder beim Aufbau der Konfrontation. Die NachDenkSeiten machen dabei nicht mit, sondern weisen Sie darauf hin, dass es immer wieder lohnt, bei RT Deutsch nachzuschauen. Im Folgenden ist einfach mal hintereinander gereiht, was man dort von heute früh zwei Tage rückwärts so alles findet. Albrecht Müller.

  • Verurteilung von Nawalny in Russland: Deutsche Rechtsauffassung ist falsch

    9 Feb. 2021 13:39 Uhr

    Im Fall Nawalny wird von deutscher Seite angeführt, das Urteil, das zu der Strafe führte, die Alexei Nawalny jetzt in Russland absitzen muss, sei vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte als politisch motiviert gerügt worden. Doch diese Darstellung ist falsch.

    de.rt.com/meinung/112902-verurteilung-von-nawalny-in-russland-brd-falsche-rechtsauffassung/

  • “Gefährliche Geschichtsverdrehung” – Ukraine verärgert über Steinmeiers Aussagen zu Nord Stream 2

    9 Feb. 2021 11:43 Uhr

    Auf eine Frage zu Nord Stream 2 erwähnt Bundespräsident Steinmeier die derzeitigen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland sowie den Überfall auf die UdSSR. Die Ukraine zeigt sich empört. Steinmeier habe die Geschichte verdreht, so der ukrainische Botschafter.

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Bau von Nord Stream 2 in einem Interview der Rheinischen Post mit dem Argument verteidigt, dass die Energiebeziehungen fast die letzte verbliebene Brücke zwischen Russland und Europa seien:

    Nach der nachhaltigen Verschlechterung der Beziehungen in den vergangenen Jahren sind die Energiebeziehungen fast die letzte Brücke zwischen Russland und Europa. Beide Seiten müssen sich Gedanken machen, ob man diese Brücke vollständig und ersatzlos abbricht. Ich finde: Brücken abzubrechen ist kein Zeichen von Stärke.

    Er wies darauf hin, dass Deutschland dabei auch die historische Dimension im Blick behalten müsse und erinnerte an den deutschen Überfall auf die Sowjetunion, der sich am 22. Juni zum 80. Mal jährt. “Mehr als 20 Millionen Menschen der damaligen Sowjetunion sind dem Krieg zum Opfer gefallen. Das rechtfertigt kein Fehlverhalten in der russischen Politik heute, aber das größere Bild dürfen wir nicht aus dem Blick verlieren”, sagte Steinmeier. Mit dieser Aussage löste er Verärgerung in der Ukraine aus. Die “fragwürdigen historischen Argumente” Steinmeiers seien “mit Befremden und Empörung” in Kiew aufgenommen worden, schrieb der ukrainische Botschafter in Berlin Andrij Melnyk in einer Stellungnahme. Er fügte hinzu:

    Die Äußerungen von Bundespräsident Steinmeier haben uns Ukrainer tief ins Herz getroffen.

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    Deutsche Wissenschaftler schlagen Alarm: Political Correctness behindert die Forschung | Anti-Spiegel

    06-02-21 12:05:00,

    70 deutsche Wissenschaftler, fast alle Professoren, haben eine Vereinigung gebildet, die für die Freiheit der Forschung kämpfen will, die durch die Political Correctness und politische Ideologie zunehmend eingeschränkt wird.

    Man stelle sich einmal vor, in China oder Russland würden 70 angesehene Professoren davor warnen, dass die politische Ideologie des herrschenden Systems so sehr in die Meinungsfreiheit eingreift, dass sogar die wissenschaftliche Forschung beeinträchtigt wird. Die Empörung wegen politischer Zensur und Unterdrückung der Meinungsfreiheit in den deutschen “Qualitätsmedien” würde keine Grenzen kennen.

    Wenn das aber in Deutschland passiert, ist das dem Spiegel nur einen kurzen Artikel wert, in dem im Konjunktiv ein paar der unverfänglichsten Sätze der von 70 führenden deutschen Wissenschaftlern, die dazu das “Netzwerk Wissenschaftsfreiheit” gegründet haben, geäußerten Beschwerden zitiert werden, was in der Einleitung des Spiegel-Artikels zum Beispiel so klingt:

    “70 deutschsprachige Forscher bemängeln, an vielen Universitäten sei ein Klima entstanden, in dem abweichende Meinungen nicht mehr toleriert würden. Sie werben für eine offenere Debattenkultur.”

    Ich war der Meinung, Deutschland sehe sich als Demokratie, in der die Meinungsfreiheit herrscht. Aber wenn das so ist, dann muss eine offene Debattenkultur doch selbstverständlich sein.

    Dass das nicht so ist, ist jedem bekannt. Der Rahmen der zulässigen Meinungen wurde in Deutschland in den letzten Jahrzehnten konsequent immer weiter eingeschränkt. Heute herrscht die Political Correctness und sie bestimmt, was man sagen darf und was nicht. Es vergeht kaum noch ein Tag, an dem in den Medien nicht gemeldet wird, dass sich irgendjemand für irgendeine Äußerung entschuldigen soll. Wer sich dem verweigert, über den bricht ein medialer Shitstorm herein, der bis zur gesellschaftlichen Ächtung gehen kann.

    Das deutlichste Beispiel der letzten Zeit ist der Musiker Michael Wendler. Man muss nicht seiner Meinung sein, aber als er eine vom Mainstream abweichende Meinung geäußert hat, wurde er medial hingerichtet, von RTL gefeuert und er in schon aufgezeichneten Sendungen verpixelt. Nochmal: Man muss nicht seiner Meinung sein, aber wie lässt sich so eine Reaktion mit der Meinungsfreiheit vereinbaren?

    Die Meinungsfreiheit endet in einer Demokratie da, wo Extremismus und Volksverhetzung beginnen oder wo man andere Menschen beleidigt. Dann greift das Strafgesetzbuch. Alles andere müsste man ohne Angst vor gesellschaftlichen, finanziellen und beruflichen Konsequenzen äußern dürfen, wenn tatsächlich Meinungsfreiheit herrschen würde. Dass es die in Deutschland nicht mehr gibt, zeigen die Beispiele von Michael Wendler,

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    Deutsche Bürgerdaten-Sicherung zukünftig dank US-Firma Palantir? | Von Bernhard Loyen | KenFM.de

    15-01-21 01:14:00,

    Hintergrundprojekte der Bundesregierung

    Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

    Januar 2020. Die westliche Welt blickte irritiert nach China. Ein Virus sorgt für massive Eingriffe in das Leben von Zig Millionen Chinesen in unbekannten aber ansatzweise vermuteten Ausmaßen. Die neue Qualität totaler Kontrolle wurde über die Medien kolportiert und vermittelt.

    Die westliche Welt zeigte sich bestürzt hinsichtlich der Umsetzung von radikalen Maßnahmen seitens der dortigen Machthaber.

    Die Tagesschau berichtete im Februar 2020, Zitat: China überwacht sein Volk wie kaum ein anderes Land. Seit dem Coronavirus-Ausbruch hat das eine neue Dimension erreicht. Bürger müssen ihren Gesundheitszustand und Aufenthaltsort melden (1). Diese totale Vereinnahmung der Menschen galt in hiesigen Breitengraden als unvorstellbar. Nicht durchsetzbar.

    Der ARD-Weltspiegel erläuterte ebenfalls im Februar 2020 die Situation in China über einen Beitrag mit dem Titel: China: Corona – Chaos oder totale Kontrolle? (2). Die Moderatorin klärte den Zuschauer auf, Zitat: So werden die Menschen zerrieben zwischen dem tödlichen Virus und ihrer eigenen Führung. Der Beitrag erklärt zum Ende hin die Stimmung der Bevölkerung in China, Zitat: …aber die angespannte Stimmung ist ein Indikator. Zensur im Netz. Kontrollen auf der Straße. China hat den Krieg erklärt gegen das Virus. Alle müssen mitmachen. Dafür sorgt jetzt der Staat.

    Die nun zurückliegenden zwölf Monate belehren uns nun eines Besseren. Ähnliche bis identische Maßnahmen, die im ersten Halbjahr quer durch die Medien als Verschwörungsmythen stigmatisiert wurden, sind inzwischen nüchterne Realität. Das Jahr 2020 war geprägt durch sicht – und spürbare Forderungen und Nötigungen seitens der Regierung. Die Bevölkerung scheint in Schockstarre zu verharren. Die nun beschlossene vorgezogene erneute Ministerpräsidentenkonferenz für kommende Woche lässt wahrlich nichts Gutes erahnen.

    Unter dem Stichwort Corona-Maßnahmenkatalog erduldet der Großteil der Menschen eher stillschweigend einen immer rigideren politischen Weg, um nur so die vermeintlich wütende Virus-Pandemie in unserem Land unter Kontrolle bringen zu können. Mit annähernd chinesischen Quoten findet sich jedoch quer durch die Gesellschaft zugleich auch ein breites Verständnis für die aktuellen Lebenseinschränkungen.

    Eingeforderte diagnostische Maßnahmen in privaten und beruflichen Bereichen der Gesellschaft, an Schulen und Kindergärten. Vor und nach Reisen. Die massive Behinderung bis Verhinderung der Berufs – und Bildungsausübung.

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    Deutsche Bank: Green Deal EU betekent mega crisis, eco-dictatuur en groot verlies van welvaart – Xandernieuws

    13-01-21 11:02:00,

    Om de klimaatdoelen te bereiken zal er een communistische eco-dicatuur worden opgericht, die een einde zal maken aan al onze vrijheden en een zeer groot deel van onze huidige welvaart. (Stad in afbeelding illustratief).

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    Econoom DB Research: ‘Brussel vertelt oneerlijk verhaal tegen burgers’ – Pijnlijke maatregelen zeer nabij: verlies van vrijheid van vervoer, verwarming, woning, voedsel

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    In een analyse van Deutsche Bank wordt forse kritiek geleverd op de Europese Unie, omdat die de ‘Green Deal’ veel te rooskleurig aan de bevolking voorstelt, en ‘een oneerlijk debat’ hierover voert. DB wil dat Brussel de Europeanen laat weten dat het uitvoeren van de Green Deal betekent dat we een economische en maatschappelijke mega crisis zullen krijgen, dat er een soort eco-dictatuur nodig is om alle maatregelen op te leggen, en dat we permanent een enorm deel van onze welvaart zullen verliezen. Hier waarschuwen we al jaren voor: de ‘klimaatplannen’ van de EU zullen nul komma nul effect hebben op ‘klimaatverandering’, maar van ons werelddeel wel een achterbleven gebied met wijd verspreide armoede maken, waarin we geen enkele vrijheid meer zullen hebben.

    De monstrueus veel geld kostende ‘Green Deal’ levert volgens DB enorme risico’s op voor de welvaart, de economie en de democratie. Die risico’s zouden eerlijk aan de bevolking moeten worden verteld, en niet moeten worden achtergehouden, zoals nu gebeurt. Dat schrijft althans Eric Heymann, senior econoom bij Deutsche Bank Research.

    Brussel presenteert de Green Deal als ‘een nieuwe groei strategie’ die zal leiden tot ‘een eerlijke en welvarende samenleving’, maar die claim is uiterst dubieus. Op papier klinkt het allemaal goed, maar om in 2050 ècht een klimaatneutraal Europa te realiseren moet de complete economie, alsmede ook het hele politieke en gerechtelijke systeem fundamenteel worden veranderd.

    Pijnlijke maatregelen nabij: verlies van vrijheid van vervoer, verwarming, woning, voedsel

    Tot nu toe zijn de gevolgen van de EU klimaatagenda ‘nog relatief abstract’, en voor de meeste huishoudens ‘nog acceptabel’. Maar dat zal snel gaan veranderen. Er komen namelijk drastische interventies aan die een einde zullen maken aan de keuze van vrij vervoer, de grootte van woningen, de manier van verwarmen, het bezit van elektronische consumentengoederen, en het eten van bijvoorbeeld vlees en tropische vruchten.

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