“Deutschland – verraten und verkauft” – Interview mit Wolfgang Bittner | KenFM.de

16-04-21 08:43:00,

Dieses Interview ist eine Zusammenarbeit von Sergey Filbert (Golos Germanii) und Thomas Gauer (Beweg Was).

In diesem sehr ausführlichen Interview wird das neue Buch “Deutschland – verraten und verkauft” mit dem Autor Wolfgang Bittner besprochen. Das Buch ist am 19.03.2021 im Zeitgeist Verlag erschienen und kann unter folgendem Link erworben werden: https://zeitgeist-online.de/1104-wolfgang-bittner-deutschland-verraten-und-verkauf.html

Die USA maßen sich an, Einfluss auf alles zu nehmen, was in der Welt geschieht. Als höchstgerüstete Militärmacht setzen sie ihre wirtschaftlichen und strategischen Interessen rücksichtslos mittels völkerrechtswidriger Interventionen, Sanktionen und Kriegen durch.

Deutschland, seit 1945 Frontstaat und Brückenkopf der USA, folgt weitgehend den Vorgaben aus Washington und macht sich mitschuldig. Politik und Gesellschaft, Organisationen und Medien, sogar Regierung und Parlament sind durchsetzt mit korrumpierten oder ideologisch befangenen Einflusspersonen, die nicht das Wohl der breiten Bevölkerung im Blick haben.

Im Hintergrund agiert eine kleine Gruppe egomanischer Multimilliardäre, die sich als Weltelite versteht. Sie wirkt auf die Politik der westlichen Welt ein und verfügt über die dafür notwendigen Mittel und Hilfskräfte. Insofern ist es an der Zeit für eine fundamentale Umorientierung, wozu es zuvorderst umfassender Aufklärung bedarf.

Zum Autor: Wolfgang Bittner lebt als Schriftsteller und Publizist in Göttingen. Der promovierte Jurist schreibt Bücher für Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Er erhielt mehrere Preise und Auszeichnungen und ist Mitglied im PEN. Von 1996 bis 1998 gehörte er dem Rundfunkrat des WDR an, von 1997 bis 2001 dem Bundesvorstand des Verbandes deutscher Schriftsteller.

Ausgedehnte Reisen führten ihn nach Vorderasien, Mexiko, Kanada und Neuseeland, Gastprofessuren 2004 und 2006 nach Polen. Wolfgang Bittner war freier Mitarbeiter bei Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk und Fernsehen und hat mehr als 60 Bücher veröffentlicht, zuletzt das Sachbuch „Der neue West-Ost-Konflikt – Inszenierung einer Krise“ und den Roman „Die Heimat, der Krieg und der Goldene Westen“.

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Deutschland – verraten und verkauft | KenFM.de

25-03-21 10:16:00,

Vorbemerkung zu dem soeben erschienenen Buch*

Ein Beitrag von Wolfgang Bittner.

Die Menschheitsgeschichte ist voller Tragödien, kleiner und großer, und vor unseren Augen spielt sich – abgesehen von den Folgeerscheinungen der Corona-Krise – eine der größten ab: der wieder neu entflammte Ost-West-Konflikt (richtiger: West-Ost-Konflikt), der sich nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten, als der 1945 von den USA angefachte Kalte Krieg schon fast beendet schien, zu einer existenziellen Gefahr für ganz Europa und inzwischen auch für China entwickelt hat.

Angeblich wollen alle Frieden, und es ist wohl nicht übertrieben, zu sagen, dass in Frieden und Wohlstand zu leben ein uralter Menschheitswunsch ist. Dennoch herrschen auch noch im 21. Jahrhundert weltweit Chaos, Konflikte und Kriege. Doch Kriege fallen nicht vom Himmel, Konflikte werden zumeist inszeniert, und chaotisierte Staaten lassen sich leicht vereinnahmen. Insofern erscheint es sinnvoll, der Frage nachzugehen, warum das so ist, wer ein Interesse daran hat, wer die Fäden zieht und dadurch profitiert.

Westeuropa in den Blick nehmend, ist festzuhalten und inzwischen auch wissenschaftlich belegbar, dass der zentrale Staat Deutschland – eines der wichtigsten Kulturländer der westlichen Hemisphäre – seit mehr als einem Jahrhundert immer wieder erneut destabilisiert und niedergehalten wurde, und zwar von missgünstigen, intriganten Drahtziehern aus dem britisch-amerikanischen Establishment mithilfe derer Dienste sowie willfähriger Individuen im eigenen Land. Das gilt nach wie vor, denn de jure herrscht immer noch Waffenstillstand, weil ein Friedensvertrag nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges bis zur Gegenwart nicht zustande gekommen ist beziehungsweise verweigert wurde.

Das Deutsche Reich, nach dem provozierten Ersten Weltkrieg und dem Versailler Vertrag gedemütigt und ausgeplündert, nach dem Zweiten Weltkrieg und der bedingungslosen Kapitulation von den Siegermächten besetzt, wurde durch den Torso Bundesrepublik Deutschland als Einflussgebiet und europäischer Brückenkopf der USA abgelöst. Die Hintergründe dieses Dramas werden erst ganz allmählich und nach Öffnung der Archive sichtbar.

Nach dem Ersten Weltkrieg, an dem Deutschland unzutreffend eine „Alleinschuld“ zugewiesen wurde, musste es insbesondere an Polen weite Gebiete abgeben, es verlor seine Handels- und Kriegsflotte, seine Industriegebiete wurden besetzt und die vorhandenen Ressourcen ausgebeutet. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Deutschland vollends ruiniert, es wurde geteilt, hatte seit 1918 etwa ein Drittel seines Staatsgebietes verloren und wurde de facto nicht wieder vollständig souverän. Die damaligen Siegermächte sind immer noch präsent,

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Deutschland im Corona-Frühling

22-03-21 10:27:00, Deutschland und Europa: Kumulierte Corona-Todesfälle (OWD)

Publiziert: 22. März 2021

(In German only; about the situation in Germany)
(Bei Sprachfehlern die automatische Übersetzung deaktivieren)

Wie von SPR und vielen anderen unabhängigen Analysten antizipiert, wurde aus dem kurzen deutschen “Wellenbrecher” im November ein bald halbjähriger Lockdown. Die politisch-virologisch definierten Grenzwerte erlaubten im Winterhalbjahr erwartungsgemäß keine Öffnung mehr.

Haben sich die Entbehrungen, epidemiologisch, wenigstens gelohnt? In Deutschland kam es bisher zu knapp 75.000 “Corona-Todesfällen” (Medianalter 83 Jahre, ca. 40% in Pflegeheimen). Bei einer Corona-Mortalität wie in der Schweiz wären es etwa 100.000; wie in Schweden, 110.000; wie in England, 150.000; und wie im Nachbarland Tschechien, bereits knapp 200.000 (siehe Grafik oben).

Man sieht dies auch an der Antikörper-Seroprävalenz: Sie lag in Deutschland im Sommer 2020 bei nur 1.8%, bis Dezember bei circa 5%, und bis März 2021 bei knapp 15% (Senioren eher noch darunter). Das entspricht in etwa den am wenigsten betroffenen US-Bundesstaaten, wie Oregon und Washington, während New York bei circa 35% und South Dakota bei knapp 50% liegen. Die regionalen Unterschiede dürften inzwischen auch in Deutschland beträchtlich sein.

In Europa werden die deutschen Werte, abgesehen von Island, fast nur noch von Finnland und Norwegen unterboten (Dänemark liegt dazwischen), die im Frühjahr 2020 gerade noch rechtzeitig die Grenzen schlossen und seither ein striktes Grenzmanagement beibehielten, während sie auf ineffektive Maßnahmen, wie der Maskenpflicht, verzichteten. Bayern zeigte zuletzt, weltweit erstmalig, dass selbst eine FFP2-Pflicht in der Allgemeinbevölkerung keinen Nutzen hat.

Eine genauere Analyse zeigt zudem, dass sich die bundesweite Corona-Mortalität in Deutschland in der zweiten Welle, trotz Dauer-Lockdown, nahezu identisch entwickelte wie im liberalen Schweden, dessen Mortalität weiterhin exakt im EU-Durchschnitt liegt. Der Vorteil Deutschlands liegt mithin primär in der “verpassten” ersten Welle. Dies galt indes auch für Tschechien, das inzwischen aber nach Russland, Bulgarien und Spanien eine der höchsten Übersterblichkeiten Europas aufweist.

Auch in Deutschland drängt die Politik nun auf die Impfung. Vielleicht lässt sich damit eine Frühjahrswelle noch etwas dämpfen. Doch die Wirksamkeit bei Personen über 80, sowie gegen die Varianten aus Südafrika und Brasilien, ist reduziert. Die vereinzelt schweren und tödlichen Nebenwirkungen,

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“Deutschland ist das Hauptziel für russische Fake News” – Was steht in dem EU-Bericht? | Anti-Spiegel

09-03-21 05:54:00,

Heute liest man überall, dass die EU analysiert hat, dass russische Medien seit 2015 über 700 Mal Fake News über Deutschland verbreitet haben. Deutschland liege damit an der Spitze aller europäischen Länder. Aber was steht tatsächlich in dem EU-Bericht?

Der Spiegel beginnt seinen Artikel unter der Überschrift „EU-Auswertung – Darum ist Deutschland das Topziel für russische Fake News“ dramatisch und geheimnisvoll:

„Kein EU-Land wurde in den vergangenen Jahren häufiger Ziel von Falschinformationen russischer Medien als Deutschland. Das legt ein Bericht des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD) nahe. Die Auswertung liegt dem SPIEGEL vor.“

Der Spiegel sagt seinen Lesern, was er für ein Super-Nachrichtenmagazin ist, immerhin liegt ihm ja die Auswertung vor. Nun, ich bin auch ein Super-Journalist, denn auch mir liegt die Auswertung vor. Und Sie werden auch zu Super-Journalisten, wenn Sie auf diesen Link klicken. Da ist nämlich die Auswertung zu lesen. Dass der Spiegel sie nicht verlinkt hat, dürfte einen Grund haben: Sie ist auf dem Niveau der Bild-Zeitung geschrieben, es ist keine Auswertung, sondern ein anti-russischer Artikel der EU-Behörde. Wir sehen uns das gleich noch genauer an. Die Fake-News-Jäger der EU

Die „East StratCom Task Force“ des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD) ist Lesern des Anti-Spiegel bereits bekannt. Diese EU-Task Force, die (russische) Fake News aufdecken soll, wurde am 1. September 2015 gegründet. Wir erinnern uns: Die Ereignisse in der Ukraine nach dem Maidan 2014 haben bei sehr vielen Menschen Misstrauen gegenüber westlichen Medien geweckt. Um diesem Misstrauen zu begegnen, hat die EU ihre Fake-News-Jäger gegründet. Das Problem der Fake-News-Jäger der EUist, dass sie offenbar keine wirklichen Fake News bei offiziellen russischen Medien finden.

Aber da ihr Auftrag lautet, russische Fake News zu finden, werden sie sehr kreativ. Als Quellen für russische Fake News führen sie Internetportale an, die teilweise nicht einmal russisch sind. Aber auch bei den russischen Internetportalen wie Newsfront, die sie gerne mal nennen, handelt es sich nicht um staatliche Medien. Es sind Blogger. Das wäre so, als wenn die russische Regierung Artikel vom Rubikon oder den Nachdenkseiten als Fake-News-Kampagne der deutschen Regierung verkauft. Es ist einfach nur absurd, aber so arbeitet die „East StratCom Task Force“ des EAD wirklich.

Ich habe vor einem Jahr mal über sie berichtet, den Artikel finden Sie hier. Damals ging es um angebliche russische Fake News über Corona,

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Deutschland schlägt Schweden bei der Übersterblichkeit

05-03-21 03:57:00,

„Schweden ist gescheitert“, „Schweden hat versagt“ und „der schwedische Sonderweg ist beendet“ – diese Narrative zogen sich im vergangenen Jahr, mit wenigen Ausnahmen, durch die deutsche Medienlandschaft: Nichts davon ist wahr und die Belege dafür werden immer deutlicher. Von Henning Rosenbusch.

Das Zentrum für evidenzbasierte Medizin der Universität Oxford veröffentlichte vorgestern Berechnungen zur Übersterblichkeit verschiedener Länder im Pandemiejahr 2020. Die Ergebnisse hätten einschlagen müssen wie eine Bombe, doch das taten sie nicht. Weder in Schweden, noch in Deutschland wurde bisher darüber berichtet, zu welchem Ergebnis die Experten für medizinische Statistik gekommen sind.

Sie berechneten für Schweden eine Übersterblichkeit im Jahre 2020 von 1,5 Prozent. Und für Deutschland 3,3 Prozent. Diese statistischen Berechnungen sind zwar momentan noch keinem Peer Review unterzogen worden, es wäre jedoch überraschend, wenn sich die Statistik-Experten der angesehenen Universität dabei großartig vertan hätten.

Zur Übersterblichkeit ein Zitat von Martin Sprenger, Mediziner, Autor und Gesundheitswissenschaftler an der Medizinischen Universität Graz mit den Schwerpunkten Public Health, Primärversorgung und Prävention, mit dem der Autor dieser Zeilen kürzlich bei Talk im Hangar 7 (Servus TV) über Alternativen zum Lockdown diskutieren durfte, aus eben dieser Sendung: „Die Übersterblichkeit ist der härteste Parameter, den wir haben, weil man eben nicht mehr darüber diskutieren muss, ob mit oder an Covid-19 verstorben.“ Sprenger war auch Mitglied der österreichischen Coronavirus-Taskforce des Gesundheitsministeriums bis Anfang April des vergangenen Jahres und ist dann aus eigenem Antrieb wegen Unstimmigkeiten mit der Regierung Kurz zurückgetreten: “Ich habe mir die Freiheit genommen, meine Meinung nur noch als Fachmann und Bürger kundzutun”.

Und Schweden ist auch mit dem neuen Pandemiegesetz von Anfang Januar nicht vom Sonderweg abgekommen oder hat den deutschen Weg eingeschlagen, wie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bei seiner Aschermittwochs-Ansprache falsch behauptete: Es gibt und gab weiterhin nie einen Lockdown in Schweden oder etwas, was auch nur ansatzweise so bezeichnet werden könnte. Geschlossen sind teilweise nur öffentliche Einrichtungen wie Museen. Es gab nie eine Maskenpflicht und somit auch keinerlei Polizeikontrollen. Und die Schulen waren immer offen, einmal abgesehen von der gymnasialen Oberstufe, die während der ersten Welle und nun auch um Weihnachten herum für wenige Wochen in den Fernunterricht geschickt wurde. Es gab seit dem neuen Gesetz sowohl Verschärfungen als auch Lockerungen im schwedischen Pandemiekurs. So ist die gymnasiale Oberstufe seit Ende Januar zurück im Präsenzunterricht und auch jeglicher Sport,

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