Gastbeitrag: In Deutschland wird der Untergrund seit 1961 “unkonventionell” mit Atombomben gefrackt! Teil 6: Evidenz der Radioaktivität durch Fracking! | www.konjunktion.info

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12-03-19 11:55:00,

Gastbeitrag von Enkidu Gilgamesh – Verantwortlich für den Inhalt und dessen Richtigkeit ist alleine der Gastautor. Der Inhalt muss nicht zwingend die Meinung des Betreibers von www.konjunktion.info wiederspiegeln. Eventuelle Anfragen, Ansprüche, o.ä. sind direkt an den Gastautor zu stellen. Eine Veröffentlichung auf einer anderen Plattform als www.konjunktion.info ist zuvor mit dem Gastautor Enkidu Gilgamesh abzuklären. Urheberrechte usw. liegen allein beim Gastautor Enkidu Gilgamesh.

Anmerkung www.konjunktion.info: Unser Gastautor Enkidu Gilgamesh widmet sich in seiner neuen Artikelreihe dem Thema des “unkonventionellen Fracking” in Deutschland. Ein bislang meines Wissens nach unbeleuchtetes Themenfeld, das sicherlich in dieser Form zu vielen Diskussionen führen wird. Teil 1 startete mit dem “dreckigen ‘Geheimnis’ des Fracking”. In Teil 2 beleuchtete der Autor das Themenfeld “Radon und seine bösen Töchter”Teil 3beschäftigte sich kritisch mit einem Artikel der WirtschaftswocheTeil 4 analysierte einen zweiten Artikel des Deutsches GeoForschungsZentrums (GFZ). In Teil 5 beleuchtete unser Autor das Thema Krebs im Kontext des Frackings. Teil 6 beschäftigt sich mit dem Nachweis der Radioaktivität durch Fracking.

Die radioaktive Tod kommt aus der Tiefe, nachdem nuklear gefrackt wurde!

INHALT

  1. Das dreckige Geheimnis des Fracking ist die Atombombe
  2. Radioaktiver Zerfall durch Atomsprengungen
  3. Kritische Zitierung eines Artikels der Wirtschaftswoche
  4. Kritische Zitierung eines Artikels der GFZ
  5. Evidenz von Krebs durch Fracking
  6. Evidenz von Radioaktivität durch Fracking
  7. Untertage-Vergasung und Verflüssigung von Kohle
  8. Der geschlossene Kohlenstoffkreislauf
  9. Weitere Quellen zur Recherche

6. Evidenz der Radioaktivität durch Fracking

Geehrte Leser, ich werde hier wenig kommentieren, denn die Zitate sprechen für sich. Durch die bisherigen Erkenntnisse, sollte die Entschlüsselung und Entlarvung der Propaganda leichter fallen. Bitte sucht noch mehr Artikel und Studien dieser Art und postet sie im Kommentabereich. Solche Sammlungen sollen und können dabei helfen, dass Offensichtliche ins öffentliche Bewusstsein zu heben und mehr Aufmerksamkeit auf die Gefahren, Verbrechen und die Verbrecher des Nuklearen Fracking zu lenken.

Fracking lässt Radon-Werte in Häusern ansteigen
Veröffentlicht am 14.04.2015 Von Walter Willems
https://www.welt.de/wissenschaft/article139507320/Fracking-laesst-Radon-Werte-in-Haeusern-ansteigen.html

Die Lüge über die krebsverursachende Wirkung des Rauchens dienen hier nur der “Milderung” der wirklichen Gefahr durch Radon und und die Radon-Töcher!

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Gastbeitrag: In Deutschland wird der Untergrund seit 1961 “unkonventionell” mit Atombomben gefrackt! Teil 5: Evidenz von Krebs durch Fracking! | www.konjunktion.info

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27-02-19 08:39:00,

Gastbeitrag von Enkidu Gilgamesh – Verantwortlich für den Inhalt und dessen Richtigkeit ist alleine der Gastautor. Der Inhalt muss nicht zwingend die Meinung des Betreibers von www.konjunktion.info wiederspiegeln. Eventuelle Anfragen, Ansprüche, o.ä. sind direkt an den Gastautor zu stellen. Eine Veröffentlichung auf einer anderen Plattform als www.konjunktion.info ist zuvor mit dem Gastautor Enkidu Gilgamesh abzuklären. Urheberrechte usw. liegen allein beim Gastautor Enkidu Gilgamesh.

Anmerkung www.konjunktion.info: Unser Gastautor Enkidu Gilgamesh widmet sich in seiner neuen Artikelreihe dem Thema des “unkonventionellen Fracking” in Deutschland. Ein bislang meines Wissens nach unbeleuchtetes Themenfeld, das sicherlich in dieser Form zu vielen Diskussionen führen wird. Teil 1 startete mit dem “dreckigen ‘Geheimnis’ des Fracking”. In Teil 2 beleuchtete der Autor das Themenfeld “Radon und seine bösen Töchter”. Teil 3 beschäftigte sich kritisch mit einem Artikel der Wirtschaftswoche. Teil 4 analysierte einen zweiten Artikel des Deutsches GeoForschungsZentrums (GFZ). In Teil 5 beleuchtet unser Autor das Thema Krebs im Kontext des Frackings.

Wo auch immer gefrackt wird, der Krebs ist der Preis für die “Energiesicherheit“!

INHALT

  1. Das dreckige Geheimnis des Fracking ist die Atombombe
  2. Radioaktiver Zerfall durch Atomsprengungen
  3. Kritische Zitierung eines Artikels der Wirtschaftswoche
  4. Kritische Zitierung eines Artikels der GFZ
  5. Evidenz von Krebs durch Fracking
  6. Evidenz von Radioaktivität durch Fracking
  7. Untertage-Vergasung und Verflüssigung von Kohle
  8. Der geschlossene Kohlenstoffkreislauf
  9. Weitere Quellen zur Recherche

5. Evidenz von Krebs durch Fracking

Die Einleitung des folgenden Artikels von NDR Panorama beginnt mit der Pflege der Gehirnwäsche durch Wiederholung der Lügen zur Beförderung der totalen Kontrolle über alle Grund-Ressourcen durch Geoengineering. Ich will hier vorweg diese korrigieren.

  1. Eine Energiequelle, die erst hohe Erdölpreise benötigt, um rentabel zu sein, kann nicht günstig sein.
  2. Eine gefährliche und teuere Produktionsmethode kann keine Alternative sein.
  3. Eine Energieressource, dessen Ausbeutung zu schweren Schäden führt, kann nicht umweltfreundlich sein.
  4. Eine umweltschädliche und gefährliche Methode kann nicht unverzichtbar sein.
  5. Kein Stoff erregt Krebs, denn Stoffe sind keine Erreger. Die Schwächung des Immunsystems kann aber die Ausbreitung der Krebserreger befördern.

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Deutschland sollte mehr Verantwortung in der Welt übernehmen, sofort und unverzüglich

deutschland-sollte-mehr-verantwortung-in-der-welt-ubernehmen-sofort-und-unverzuglich

22-02-19 12:20:00,

Politik

12:59 22.02.2019(aktualisiert 13:29 22.02.2019) Zum Kurzlink

1989 sah Deutschland die Wirkung „sofortiger, unverzüglicher“ Politik. In der berühmten Pressekonferenz öffnete Günther Schabowski so die Mauer für die Wiedervereinigung. In der angespannteren Weltlage zeigten die letzten Bundesregierungen weniger Entschlossenheit. Übernimmt Deutschland „Verantwortung für die Welt“? Ein fataler Fehler, wenn nicht.

Seit Günther Schabowski und seiner berühmten Pressekonferenz, die zur Öffnung der Mauer in Deutschland und dem Verschwinden derselben führte, haben wir in Deutschland eine Vorstellung davon, mit welcher Geschwindigkeit etwas im politischen Bereich ablaufen muss, wenn wirklich etwas Gutes dabei herauskommen sollte. „Sofort“ und „unverzüglich“, wenn man an die damalige Pressekonferenz zu denken bereit ist und damit „über Nacht“. Seit Jahren wird von den jeweils berufenen Mitgliedern der deutschen Bundesregierung, mit der Bundeskanzlerin an der Spitze, bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit davon geschwätzt, dass in Anbetracht der vom Westen in niederträchtigster Weise seit der deutschen Wiedervereinigung herbeigeführten Weltlage und dem erkennbaren Schwächeln der Vereinigten Staaten „Deutschland mehr und größere Verantwortung“ in der Welt übernehmen müsste. Am letzten Wochenende war das noch bei der jährlich stattfindenden Kriegstreiber-Tagung in München, neben den getragenen blauen EU-Pullis, das tragende Motto, auf das sich die einschlägigen Kriegstrommler verständigen konnten.

©
AP Photo / Markus Schreiber

Warum nicht? Lasst uns deutsche Verantwortung für die Welt übernehmen. Das steht doch schon in dem Grundgesetz, das in diesem Jahr 70 Jahre alt wird. Man kann sich die Reden jetzt schon durch die Ohren jagen, die an diesem Tage von den üblichen Staatsrednern über dem deutschen Volk ausgegossen werden.

Eine Wette kann man dazu jetzt schon abschließen: Kein Wort wird die Rede davon sein, dass das deutsche Volk in besonderer Weise zum Frieden in der Welt betragen solle. Der Grund für dieses Schweigen? Seit dem brutalen Angriff mitten im Frieden durch die NATO auf die Bundesrepublik Jugoslawien hat die damalige deutsche Bundesregierung klar gemacht, daß sie nicht mehr bereit ist, der eigenen Verfassung strikt zu gehorchen. „NATO befiehl — wir folgen dir“, das war fortan das schändliche und vergangenheitsbelastete Leitmotiv für ein wiedervereinigtes Deutschland, das dem friedlichen Ausgleich unter den Völkern und der Charta der Vereinten Nationen seine staatliche Einheit zu verdanken hatte.

Es mehren sich die Gedenkreden, die schreckliche Ereignisse der jüngeren deutschen Geschichte nur dazu nutzen,

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Gastbeitrag: In Deutschland wird der Untergrund seit 1961 “unkonventionell” mit Atombomben gefrackt! Teil 4: Falsche Umweltschützer & falsche Experten im Dienste von EXXON! | www.konjunktion.info

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18-02-19 12:44:00,

Gastbeitrag von Enkidu Gilgamesh – Verantwortlich für den Inhalt und dessen Richtigkeit ist alleine der Gastautor. Der Inhalt muss nicht zwingend die Meinung des Betreibers von www.konjunktion.info wiederspiegeln. Eventuelle Anfragen, Ansprüche, o.ä. sind direkt an den Gastautor zu stellen. Eine Veröffentlichung auf einer anderen Plattform als www.konjunktion.info ist zuvor mit dem Gastautor Enkidu Gilgamesh abzuklären. Urheberrechte usw. liegen allein beim Gastautor Enkidu Gilgamesh.

Anmerkung www.konjunktion.info: Unser Gastautor Enkidu Gilgamesh widmet sich in seiner neuen Artikelreihe dem Thema des “unkonventionellen Fracking” in Deutschland. Ein bislang meines Wissens nach unbeleuchtetes Themenfeld, das sicherlich in dieser Form zu vielen Diskussionen führen wird. Teil 1 startete mit dem “dreckigen ‘Geheimnis’ des Fracking”. In Teil 2 beleuchtete der Autor das Themenfeld “Radon und seine bösen Töchter”. Teil 3 beschäftigte sich kritisch mit einem Artikel der Wirtschaftswoche. Teil 4 analysiert einen zweiten Artikel des Deutsches GeoForschungsZentrums (GFZ).

Falsche Umweltschützer protestieren dafür, dass „die Kohle unten bleibt„, während falsche Experten und zynische Wissenschaftler alle Bedenken beiseite räumen, damit EXXON die Kohle aus allen Ebenen des Untergrunds herausgebombt werden darf.

INHALT

  1. Das dreckige Geheimnis des Fracking ist die Atombombe
  2. Radioaktiver Zerfall durch Atomsprengungen
  3. Kritische Zitierung eines Artikels der Wirtschaftswoche
  4. Kritische Zitierung eines Artikels der GFZ
  5. Evidenz von Krebs durch Fracking
  6. Evidenz von Radioaktivität durch Fracking
  7. Untertage-Vergasung und Verflüssigung von Kohle
  8. Der geschlossene Kohlenstoffkreislauf
  9. Weitere Quellen zur Recherche

4. Kritische Zitierung eines Artikels der GFZ

Wir setzen unsere Recherche mit Hilfe eines anderen Artikels fort. Die Zitate in Kursivschrift befinden sich zwischen Anführungszeichen.

Schiefergas in Deutschland – Status Quo
Alexandra Vetter, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ, August 2016
http://www.shale-gas-information-platform.org/de/areas/die-debatte/schiefergas-in-deutschland-status-quo.html

Bitte achtet darauf, dass “Tight Gas” auch nur mit Fracking durch Atombomben gewonnen wird. Das Wortspiel mit “nicht-konventionell” oder “unkonventionell” bezieht sich immer auf die Reserven, die erst aus einer tragenden festen Erdschicht herausgebrochen werden müssen. Die effizienteste Zerbrechungsmethode ist konkurrenzlos die atomare Sprengung!

Die jüngste Schätzung über die Menge des technisch förderbaren Schiefergases liegt bei 11.3 bis 71.7 Trillion cubic feet (Tcf) bzw.

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Korruption in Deutschland: Verflechtung zwischen Wirtschaft und Politik nimmt weiter zu

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14-02-19 05:24:00,

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Deutschland rüstet auf

deutschland-rustet-auf

06-02-19 11:45:00,

Bild: ISAF

Der Wehretat soll schrittweise Nato-Vorgaben erfüllen. Von der Leyen stellt das deutsche Engagement heraus

Es geht um viel Geld – für die Rüstungsindustrie, nicht zuletzt für die US-amerikanische Rüstungsindustrie; es geht aber auch viel um Symbol und Zeichen und über allem steht die Bündnistreue. Der deutsche Botschafter bei der Nato hat gestern in Brüssel ein Dokument an den Generalsekretär der Allianz, Stoltenberg, übergeben. Darin, so berichtet der Spiegel, bekenne sich die Bundesregierung verbindlich dazu, die Wehrausgaben bis 2024 auf 1,5 Prozent des Bruttoinlandprodukts zu erhöhen.

Dieser Anstieg soll auch nach 2024 fortgesetzt werden, wird versprochen.

“Ernsthaftes Bemühen”

Informationen des Nachrichtenmagazins zufolge laufen die Versprechungen, die im deutschen Bericht an die Nato gemacht werden, auf Mehrausgaben von etwa 17 Milliarden bis 2024 hinaus. Im Spiegelbericht heißt es: “Faktisch müsste der Verteidigungsetat von aktuell 43,2 Milliarden Euro je nach Entwicklung des Inlandsprodukts auf etwas mehr als 60 Milliarden Euro steigen.”

Quelle des Spiegelberichts ist augenscheinlich das eingangs genannte Dokument, das als “Strategic Level Report” bezeichnet wird und dessen Hauptzweck als das Anzeigen ernsthafter Bemühungen beschrieben wird: “Die jährlichen Berichte sollen beweisen, dass man sich ernsthaft bemühe, die Ausgaben anzuheben.”

Enormer Ausgabensprung

Der Bericht hat nur drei Seiten. Konkret sei er nicht, so der Spiegel. Es würden keine Zwischenschritte erläutert, wie das Budget von Jahr zu Jahr gesteigert würde, keine genauen Zahlen. Es ist eine erneute Absichtsbekräftigung. Davor gab es schon andere. Auch die Richtungsangabe von 1,5 Prozent des Bruttoinlandprodukts wurde bereits im Sommer vergangenen Jahres ins Spiel gebracht. Da prophezeite der Faktenfinder der Tagesschau vor, dass 1,5 Prozent in 2024 nicht erreicht würden, “wenn die Bundesregierung nicht einen enormen Ausgabensprung hinlegt”.

Allerdings ging man da noch von einem kräftigeren Wirtschaftswachstum aus. Der Bericht des Faktenfinder der Tagesschau erschien kurze Zeit nach der Haushaltsdebatte des Bundestages. Die Größenordnung sieht so aus:

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In der vergangenen Woche beschloss der Bundestag eine deutliche Erhöhung der Ausgaben für die Bundeswehr auf 38,9 Milliarden Euro im Jahr 2018. Am Freitag verabschiedete das Kabinett nun die Eckwerte für den Haushalt des Jahres 2019. Der Wehretat wächst um vier Milliarden Euro auf 42,9 Milliarden. Im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung heißt das: das Budget steigt von 1,24 Prozent auf 1,31 Prozent.

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So werden in Deutschland Journalisten mundtot gemacht

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06-02-19 11:04:00,

Christian Müller / 06. Feb 2019 –

Wo Israel das Thema ist, ist nur Lob erlaubt. Das erlebte jetzt auch Andreas Zumach, der u.a. regelmässig für Infosperber schreibt.

Der Vortrag «Israels wahre und falsche Freunde» war am 15. Mai 2018 abgesprochen und vertraglich festgehalten worden:
Veranstalter: Evangelische Erwachsenenbildung Karlsruhe (EEB Karlsruhe)
Referent: Andreas Zumach
Datum: 6. Dezember 2018

Elf Tage vor dem Vortrag, am 26. November, ging folgende E-Mail an den EEB Karlsruhe:

Von: Solange Rosenberg
Gesendet: Montag, 26. November 2018 17:26
An: Joachim Faber (Evang. Erwachsenenbildung)
Betreff: Vortrag von Herrn Andreas Zumach in Durlach

Lieber Herr Faber,

ich schreibe Ihnen heute in meiner Funktion als stellvertretende Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Karlsruhe. Mein Anliegen betrifft den Vortrag von Herrn Andreas Zumach angekündigt im Programmheft von “junge alte, Programm 2018/2” für den 6. Dezember 2018, 10.00 -11.30 Uhr, Gemeindehaus, Am Zwinger 5, in Durlach.

Verschiedene Mitglieder der Jüdischen Kultusgemeinde Karlsruhe haben mich angesprochen und darum gebeten mich mit Zuständigen Personen in Verbindung zu setzen, um auf die Bedenklichkeit des Vortrags “POLITIK Israel – seine wahren und falschen Freunde” aufmerksam machen.

Herr Zumach ist Besuchern aus unserer Gemeinde bereits bei einer anderen Veranstaltung von “junge alte” mit israelfeindlichen Äußerungen aufgefallen (u.A. Israel sei am Zunami schuld gewesen). Darüber hinaus sind die Aktivitäten von Herrn Zumach im Rahmen der BDS- und BIB Kampagnen, die eindeutig auf die Delegitimierung des Staates Israel hinaus laufen, bekannt. Die BDS- und BIB- Kampagnen gelten als eindeutig antisemitisch (links-antisemitisch).

Grundsätzlich ist an der Kritik der Politik Israels nichts einzuwenden – vorausgesetzt, sie ist ausgewogen und wird nicht dazu benutzt antisemitische Gefühle zu fördern. Die Politik Israels ist im Vergleich zu etlichen Konfliktherden in der Welt, mit sehr großen Menschenrechtsverletzungen (siehe Jemen, Pakistan, Süd-Süden usw.), merkwürdigerweise immer ein Thema und eine gute Gelegenheit Juden, in irgendeiner Form, anzugreifen.

Die enormen Erfolge, die Israel in allen Gebieten der Wissenschaft, von denen die ganze Welt profitiert, kommt bei manchen Referenten nicht vor. Auch dass Israel das einzige demokratische Land im ganzen Nahen Osten ist, in dem die Religionen nicht unterdrückt werden und Gleichberechtigung der verschiedenen Glaubensrichtungen und zwischen Mann und Frau herrscht, verschwindet hinter der Kritik an der Politik Israels.

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Gastbeitrag: In Deutschland wird der Untergrund seit 1961 “unkonventionell” mit Atombomben gefrackt! Teil 3: Strahlende Fracking-Gefahr aus der Tiefe! | www.konjunktion.info

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28-01-19 09:08:00,

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Anmerkung www.konjunktion.info: Unser Gastautor Enkidu Gilgamesh widmet sich in seiner neuen Artikelreihe dem Thema des “unkonventionellen Fracking” in Deutschland. Ein bislang meines Wissens nach unbeleuchtetes Themenfeld, das sicherlich in dieser Form zu vielen Diskussionen führen wird. Teil 1 startete mit dem “dreckigen ‘Geheimnis’ des Fracking”. In Teil 2 beleuchtete der Autor das Themenfeld “Radon und seine bösen Töchter”. Teil 3 beschäftigt kritisch mit einem Artikel der Wirtschaftswoche.

INHALT

  1. Das dreckige Geheimnis des Fracking ist die Atombombe
  2. Radioaktiver Zerfall durch Atomsprengungen
  3. Kritische Zitierung eines Artikels der Wirtschaftswoche
  4. Kritische Zitierung eines Artikels der GFZ
  5. Evidenz von Krebs durch Fracking
  6. Evidenz von Radioaktivität durch Fracking
  7. Untertage-Vergasung und Verflüssigung von Kohle
  8. Der geschlossene Kohlenstoffkreislauf
  9. Weitere Quellen zur Recherche

3. Kritische Zitierung eines Artikels der Wirtschaftswoche

Nun möchte ich aus einem Artikel der Wirtschaftwoche zitieren, der recht informativ anfängt und am Ende seine manipulative Intention verrät. Die Zitate sind in Kursivschrift und mit Anführungszeichen umrahmt. Zwischen den zitierten Absätzen füge ich meine Hinweise und Erläuterungen ein. Auch die Zitate aus anderen eingefügten Quellen befinden sich in mit Anführungszeichen umrahmter Kursivschrift.

Fracking – die unabsehbare Gefahr aus der Tiefe
von Meike Lorenzen 08. Januar 2013
https://www.wiwo.de/technologie/umwelt/schiefergas-foerderung-fracking-die-unabsehbare-gefahr-aus-der-tiefe/7603738-all.html

Hier ist die Realität, die niemand ignorieren sollte. Diese “Techniken” sind gar nicht so neu, wie suggeriert wird. Im weiteren Verlauf wird dies deutlicher.

Die Energieversorgung der Deutschen steht vor einer radikalen Umwälzung. Neben Wind- und Solarenergie sollen auch die guten alten Bohrkräne wieder vermehrt zum Einsatz kommen. Denn neue Techniken erschließen bislang unerreichbare Gasquellen in der Tiefe. Die Fördermethoden rufen Kritiker auf den Plan.

EXXON ist nicht nur in Deutschland eines der Hauptakteuere im Bereich Fracking.

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Gastbeitrag: In Deutschland wird der Untergrund seit 1961 “unkonventionell” mit Atombomben gefrackt! Teil 2: Radon und seine bösen Töchter! | www.konjunktion.info

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22-01-19 10:43:00,

Gastbeitrag von Enkidu Gilgamesh – Verantwortlich für den Inhalt und dessen Richtigkeit ist alleine der Gastautor. Der Inhalt muss nicht zwingend die Meinung des Betreibers von www.konjunktion.info wiederspiegeln. Eventuelle Anfragen, Ansprüche, o.ä. sind direkt an den Gastautor zu stellen. Eine Veröffentlichung auf einer anderen Plattform als www.konjunktion.info ist zuvor mit dem Gastautor Enkidu Gilgamesh abzuklären. Urheberrechte usw. liegen allein beim Gastautor Enkidu Gilgamesh.

Anmerkung www.konjunktion.info: Unser Gastautor Enkidu Gilgamesh widmet sich in seiner neuen Artikelreihe dem Thema des “unkonventionellen Fracking” in Deutschland. Ein bislang meines Wissens nach unbeleuchtetes Themenfeld, das sicherlich in dieser Form zu vielen Diskussionen führen wird. Teil 1 startete mit dem “dreckigen ‘Geheimnis’ des Fracking”. In Teil beleuchtet der Autor das Themenfeld “Radon und seine bösen Töchter”.

INHALT

  1. Das dreckige Geheimnis des Fracking ist die Atombombe
  2. Radioaktiver Zerfall durch Atomsprengungen
  3. Kritische Zitierung eines Artikels der Wirtschaftswoche
  4. Kritische Zitierung eines Artikels der GFZ
  5. Evidenz von Krebs durch Fracking
  6. Evidenz von Radioaktivität durch Fracking
  7. Untertage-Vergasung und Verflüssigung von Kohle
  8. Der geschlossene Kohlenstoffkreislauf
  9. Weitere Quellen zur Recherche

2. Radioaktiver Zerfall durch Atomsprengungen

Um das Verbrechen in der Verharmlosung der Belastung durch Radon und Radon-Töchter begreifen zu können, lohnt es sich, historische und physikalische Grundkenntnisse zu erwerben. Zu diesem Zweck bitte ich alle Leser, zunächst folgende Ausführung sich zu Gemüte zu führen und als Leitfaden für die folgenden Teile dieses Artikels zu verwenden.

Aus dem Englischen: URANIUM: Bekannte Fakten und versteckte Gefahren
invited address by Dr. Gordon Edwards at the World Uranium Hearings
Salzburg, Austria September 14, 1992
http://www.ccnr.org/salzburg.html#rn

Zerfallsprodukte

Wenn ein radioaktives Atom explodiert, dann wird es dauerhaft in eine neue Substanz verwandelt. Und Radium erweist sich als eines der Ergebnisse der Explosion von Uran-Atomen. Also, wo immer auf der Erde Uran vorkommt, ist damit auch Radium zu finden, weil es eines aus dem Dutzend der sogenannten Zerfallsprodukte von Uran ist.

Um noch genauer zu sein, wenn Uran zerfällt, verwandelt es sich in eine Substanz, die Protactinium genannt wird, welche ebenfalls radioaktiv ist. Und wenn diese zerfällt, dan verwandelt sie sich in eine Substanz,

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Gastbeitrag: In Deutschland wird der Untergrund seit 1961 “unkonventionell” mit Atombomben gefrackt! Teil 1: Das Dreckige “Geheimnis” des Fracking! | www.konjunktion.info

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15-01-19 08:59:00,

Gastbeitrag von Enkidu Gilgamesh – Verantwortlich für den Inhalt und dessen Richtigkeit ist alleine der Gastautor. Der Inhalt muss nicht zwingend die Meinung des Betreibers von www.konjunktion.info wiederspiegeln. Eventuelle Anfragen, Ansprüche, o.ä. sind direkt an den Gastautor zu stellen. Eine Veröffentlichung auf einer anderen Plattform als www.konjunktion.info ist zuvor mit dem Gastautor Enkidu Gilgamesh abzuklären. Urheberrechte usw. liegen allein beim Gastautor Enkidu Gilgamesh.

Anmerkung www.konjunktion.info: Unser Gastautor Enkidu Gilgamesh widmet sich in seiner neuen Artikelreihe dem Thema des “unkonventionellen Fracking” in Deutschland. Ein bislang meines Wissens nach unbeleuchtetes Themenfeld, das sicherlich in dieser Form zu vielen Diskussionen führen wird. Teil 1 startet mit dem “dreckigen ‘Geheimnis’ des Fracking”.

INHALT

  1. Das dreckige Geheimnis des Fracking ist die Atombombe
  2. Radioaktiver Zerfall durch Atomsprengungen
  3. Kritische Zitierung eines Artikels der Wirtschaftswoche
  4. Kritische Zitierung eines Artikels der GFZ
  5. Evidenz von Krebs durch Fracking
  6. Evidenz von Radioaktivität durch Fracking
  7. Untertage-Vergasung und Verflüssigung von Kohle
  8. Der geschlossene Kohlenstoffkreislauf
  9. Weitere Quellen zur Recherche

1. Das dreckige Geheimnis des Fracking ist die Atombombe

Es lohnt sich, die Lagerstätten und Methoden des Fracking genauer anzuschauen.

Wer die allgemein verfügbaren Publikationen kritisch liest und Bilddokumente anschaut, wird verstehen, warum die Klimatisten verlangen, dass die “Kohle im Boden bleiben” soll. Nicht damit es bis in alle Ewigkeit dort verrottet, sondern der darin liegende Kraftstoff mit atomarem Fracking viel effizienter gewonnen werden kann!

Wir erfahren, dass

  • Schiefergas,
  • Kohleflözgas,
  • Tight-Gas

unkonventionelle Ressourcen sind und deshalb mit unkonventionellen Methoden gewonnen werden müssen. Wir erfahren auch, dass in Deutschland seit über 50 Jahren unkonventionelles Erdgas gefrackt wird!

Mir ist klar, dass für das Fracking Adjektive wie “konventionell”, “unkonventionell”, “modern”, “revolutionär”, “mit Risiken verbunden” u.ä. irritierend verwendet und damit unterschiedliche Assoziationen hervorrufen werden. Ablenkung und Irritation gehört zum Geschäft der Vermarktung des Unannehmbaren.

Ich erläutere den Begriff “unkonventionelles Fracking” so wie es geboren wurde! Es geht darum, sich an den Fakten zu orientieren und nachzuweisen, dass damit Nukleares Fracking verhüllt wird. So wagt Euch bitte mit mir stückweise an das Thema heran.

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Deutschland übernimmt Führung der superschnellen NATO-Eingreiftruppe

deutschland-ubernimmt-fuhrung-der-superschnellen-nato-eingreiftruppe

01-01-19 04:52:00,

Newsticker

1.01.2019 • 14:41 Uhr

Deutschland übernimmt Führung der superschnellen NATO-Eingreiftruppe (Symbolbild)

Die Bundeswehr übernimmt an diesem Dienstag die Führung der superschnellen Eingreiftruppe der NATO. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Berlin bestehen die Landstreitkräfte der sogenannten Speerspitze des Militärbündnisses im Jahr 2019 aus rund 8.000 Soldaten. Das deutsche Heer stellt rund 4.000 davon, hinzu kommen noch etwa 1.000 Kräfte anderer Organisationsbereiche. Weitere Soldaten stellen Bündnispartner wie Frankreich, die Niederlande und Norwegen.

Die offiziell VJTF (Very High Readiness Joint Task Force) genannte Speerspitze der NATO wurde im Zuge der Ukraine-Krise aufgestellt. Ihre Besonderheit ist der hohe Bereitschaftsgrad. So müssen die Vorauskräfte innerhalb von höchstens 72 Stunden verlegbar sein, alle anderen in fünf bis sieben Tagen. Für die Soldaten bedeutet das zum Beispiel, dass sie sich innerhalb ihrer Bereitschaftszeiten nicht weit vom Dienstort entfernen dürfen. (dpa)

Mehr zum Thema – Afrikastämmiger Ex-Soldat verklagt Großbritanniens Militär wegen mangelndem Schutz vor Winterkälte

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Deutschland ist wieder wer | KenFM.de

deutschland-ist-wieder-wer-kenfm.de

02-12-18 03:04:00,

Oder: Wie Deutschland nichts aus Weltkriegen lernte

von Jochen Mitschka.

Da waren sie, die Reden, gut abgesprochen, teilweise positiv rezensiert von den Ghostwritern selbst, in denen Bundespräsident, NATO-Generalsekretär und andere politischen Schwergewichte von Deutschland verlangten „wieder eine wichtigere Rolle in der Welt zu spielen“. Deutschland „sollte wieder wer“ sein. Opfer müssten gebracht werden, und natürlich spiele das Militär eine entscheidende Rolle dabei. Und so waren sich Politik und Medien einig, dass Deutschland eine (eigentlich unverbindliche) Verpflichtung eingehen sollte, zukünftig 2 % des Bruttosozialproduktes für die Rüstung auszugeben. Natürlich wurden die Menschen Deutschlands nie dazu befragt. Es hätte sie vielleicht verunsichern können, dass Deutschland plötzlich so viel Geld ausgeben soll, dass es das drittgrößte Rüstungsbudget der Welt (nach den USA und China) auf die Waage bringt. Dann kritisierte man Deutschland, die „Verpflichtung“ nicht zu erfüllen, und deutsche Politiker erklärten die Erfüllung zum nicht zu diskutierenden Fakt, schließlich wäre es ja versprochen worden, und irgendwie wurde nie eine Gegenfinanzierung aufgezeigt, das Geld dafür schien einfach da zu sein.

Deutschlands Rüstungsausgaben sollen nun also in den nächsten Jahren deutlich steigen, einige sagen, sie müssen verdoppelt werden. Damit werden sie auch die Ausgaben Russlands, eines Atomstaates mit riesiger Ausdehnung, für die Landesverteidigung übersteigen, und das, obwohl Deutschland keinen Feind fürchten muss, der das Land angreifen könnte. Schon 2018 betrugen die Ausgaben Deutschlands 51 Milliarden Euro. Aber durch die Einbettung in die NATO wurde Deutschland zur Streitmacht einer imperialen Kriegsmacht, die entgegen den gehaltenen Sonntagsreden, nicht dazu gedacht ist, Kriege zu vermeiden, sondern Kriege zu führen und zu gewinnen. Es waren NATO-Länder, welche die meisten Kriege dieses Jahrhunderts begannen, schürten und gewinnen wollten. Dass dies langfristig weder in Afghanistan, noch im Irak, in Libyen oder in Syrien gelang, scheint diese Länder aber nicht davon abzuhalten, diese Politik im Interesse der großen Rüstungs- und Medien-Konzerne weiter zu betreiben. Und stillschweigend reiht sich heute Deutschland ein in den Kreis dieser neo-kolonialen Mächte, die nicht mehr für eine Religion, oder um „den Wilden Zivilisation“ zu bringen, sondern um „liberale Demokratie“ und „Menschenrechte“ zu verbreiten, Länder zurück ins Mittelalter bomben. Wie konnte das angesichts der Geschichte Deutschlands passieren?

Die meisten der Kommentatoren, die sich für Härte,

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Denk ich an Deutschland in der Nacht

denk-ich-an-deutschland-in-der-nacht

18-11-18 03:47:00,

Tages-Anzeiger

Der Rechtsstaat in Deutschland droht zu verrotten. Wenn sich nichts ändert, wird es zu bürgerkriegsähnlichen Unruhen kommen.

Merkel-Dämmerung, zweistellige Verluste der Regierungsparteien in Bundestagswahlen, der Einzug der AfD in sämtliche Länderparlamente Deutschlands.

Merkel-Dämmerung, zweistellige Verluste der Regierungsparteien in Bundestagswahlen, der Einzug der AfD in sämtliche Länderparlamente Deutschlands. Bild: Keystone

René Zeyer

17.11.2018

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Das dichtete Heinrich Heine im Jahre 1844 in seinem Pariser Exil, als in Deutschland Kleinstaaterei und Reaktion herrschten. «Der Rechtsstaat verrottet, wenn nicht klar Schiff gemacht wird», das «deutsche und europäische Recht wurde über Jahre nicht wirklich umgesetzt», und schliesslich: «Ich hätte nie gedacht, dass die Angst vor mir und der Wahrheit ausreichend sind, um eine Regierungskrise in Deutschland auszulösen.»

Der letzte Satz stammt aus der in der BaZ abgedruckten Rede des ehemaligen obersten Verfassungsschützers Deutschlands. Seine unwiderlegte Aussage, dass es in Chemnitz zu keinen «Hetzjagden» gekommen sei, kostete Hans-Georg Maassen das Amt, diese Rede seine Weiterbeschäftigung.

Die Merkel-Dämmerung

Der erste Satz stammt nicht etwa von einem Berserker aus der AfD, sondern vom ehemaligen Vorsitzenden der Grünen, Cem Özdemir. Und wer davor warnt, dass das «Vertrauen in unsere Rechtsordnung erschüttert wird», weil sie nicht durchgesetzt wird, ist niemand Geringeres als das CSU-Mitglied Hans-Jürgen Papier, bis zu seinem Ruhestand im Jahre 2010 Präsident des Deutschen Verfassungsgerichts.

Merkel-Dämmerung, zweistellige Verluste der Regierungsparteien in Bundestagswahlen, der Einzug der AfD in sämtliche Länderparlamente Deutschlands. Das sind nur Oberflächenprobleme. Denn der Rechtsstaat in Deutschland verrottet tatsächlich. Das äussert sich auch darin, dass es in Deutschland, wie in anderen europäischen Ländern auch, Quartiere, Bezirke, Gegenden gibt, in denen der Staat als Ordnungsmacht abgedankt hat, nicht einmal mehr sein Gewaltmonopol durchsetzen kann. Stattdessen herrschen mafiöse Clans. Vielköpfige Familien kontrollieren den Drogenhandel, erpressen Schutzgelder, bestimmen die Regeln des Zusammenlebens. In Berlin, in Duisburg, Dortmund, Essen, andernorts gibt es Gegenden, in denen der Rechtsstaat nur noch von Fall zu Fall funktioniert.

Was immer man auch von der unkontrollierten Einwanderung nach Deutschland halten mag, von der Grenzöffnung im Jahre 2015, kaum etwas hat das wiedervereinte Deutschland so geprägt. Nicht nur im Erscheinungsbild oder im Zusammenleben.

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Deutschland torpediert verbindliche Menschenrechts-Normen

Deutschland torpediert verbindliche Menschenrechts-Normen

15-10-18 09:10:00,

Ab heute in Genf: Seilziehen um Abkommen der UNO zur globalen  Konzernverantwortung
© R.Debruyner/flickr

Ab heute in Genf: Seilziehen um Abkommen der UNO zur globalen Konzernverantwortung

Andreas Zumach, Genf / 15. Okt 2018 –

Die UNO plant ein Abkommen, das Unternehmen verpflichtet, Menschenrechte einzuhalten. Die Schweiz zieht mit, Deutschland bremst.

120 Staaten kommen ab heute Montag in Genf zusammen, um über ein UNO-Abkommen mit verbindlichen Menschenrechtsnormen für Wirtschaftsunternehmen zu verhandeln. Grundlage ist ein erster kompletter Vertragsentwurf, den der ecuadorianische Vorsitzende auf Basis der ersten drei Verhandlungsrunden seit 2015 vorgelegt hat. Doch die Positionen gehen weit auseinander:

Eine internationale Koalition von Nichtregierungs-Organisationen (NGO), die sich zur sogenannten Treaty Alliance zusammengeschlossen hat, fordert eine Reihe von Nachbesserungen zu Gunsten eines Abkommens, das noch verbindlicher ist und weiter geht. Die EU-Kommission hingegen nimmt lediglich pro Forma an der heutigen Eröffnungs- sowie an der Abschlusssitzung am Freitag teil, beteiligt sich aber nicht an den inhaltlichen Beratungen über ein Abkommen. Das hat die für Menschenrechts-Fragen zuständige Arbeitsgruppe der EU-Kommission auf Druck Deutschlands Ende letzter Woche beschlossen.

Deutsche Regierung will keine verbindlichen Normen

Der Hintergrund: Die deutsche Regierung hält die freiwilligen Selbstverpflichtungen von Unternehmen auf Basis der in der UNO vereinbarten, aber nicht rechtsverbindlichen “Leitprinzipien Wirtschaft und Menschenrechte” für ausreichend. Darum torpediert sie ein völkerrechtlich verbindliches Abkommen.

Bei den Genfer Verhandlungen wird hingegen ein völkerrechtliches Abkommen zwischen den UNO-Staaten angestrebt. Damit sollen die Unternehmen verpflichtet werden, Menschenrechtsnormen verbindlich einzuhalten und Sorgfaltspflichten zu erfüllen. Zudem soll das Abkommen Mechanismen enthalten, mit denen die Einhaltung dieser Normen überwacht werden kann. Vorgesehen sind auch Instrumente zur Sanktionierung von Verstössen gegen diese Normen und Plichten sowie verbesserte Klagemöglichkeiten für von Verstössen betroffene Menschen.

Treaty-Alliance fordert weitergehenden Vertrag

Die Treaty Alliance ihrerseits bemängelt, der aktuelle Vertragsentwurf sei in Bezug auf die strafrechtliche Haftung von Unternehmen zu “zurückhaltend”. Denn dieser Entwurf schreibt den Vertragsstaaten nicht die Einführung eines Unternehmensstrafrechts vor, sondern ermöglicht ihnen auch alternative Sanktionen. Zur Überwachung der Einhaltung eines künftigen Abkommens sieht der Entwurf bislang lediglich eine unabhängige internationale Expertenkommission vor. Die Allianz der Nichtregierungs-Organisationen fordert die Schaffung eines internationalen Gerichtshofes mit Klage-und Beschwerde-Möglichkeiten für Opfer von Menschenrechts-Verstößen aus Ländern, in denen der nationale Rechtsweg keinen ausreichenden Schutz bietet.

Weiter kritisiert die Treaty Alliance, dass der Vertragsentwurf den Menschenrechtnormen für Unternehmen keinen Vorrang mehr einräumt vor Handels- und Investitionsabkommen.

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Deutschland: Was haben Merkel, Spahn, Barnett und der UN-Migrationspakt miteinander zu tun? | www.konjunktion.info

Deutschland: Was haben Merkel, Spahn, Barnett und der UN-Migrationspakt miteinander zu tun? | www.konjunktion.info

08-10-18 03:41:00,

Die politische Regentschaft Angela Merkels neigt sich laut der Hochleistungspresse im In- und Ausland dem Ende zu. Die Abwahl ihres Vertrauten Volker Kauder wird von vielen als Götterdämmerung bezeichnet und erste Redaktionsstubenauffüller trauen sich sogar offen gegen Mutti zu schießen.

Viele stellen sich die Frage, wer nach Merkel kommen kann. Ursula von der Leyen? Heiko Maas? Oder doch vielleicht der neueste Bilderberger und Young Leader Jens Spahn, der am 7. Dezember auf dem CDU-Parteitag in Hamburg seine große Stunde haben und wohl als “einzig legitimer Nachfolger Merkels” und somit als alternativlos präsentiert werden wird? Quasi als deutsche Version des “österreichischen Erfolgsmodells” Sebastian Kurz?

Jens Spahn - Bildquelle: Wikipedia / Olaf Kosinsky (wikiberatung.de); Lizenz: CC BY-SA 3.0 via Wikimedia CommonsJens Spahn - Bildquelle: Wikipedia / Olaf Kosinsky (wikiberatung.de); Lizenz: CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Jens Spahn – Bildquelle: Wikipedia / Olaf Kosinsky (wikiberatung.de); Lizenz: CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Jener Jens Spahn, der schon 2012 unter die “40 under 40 – European Young Leaders” gewählt wurde und das Young Leader Program des American Council on Germany, dem “Partnerprojekt” der deutschen Denkfabrik Atlantik-Brücke und des American Council on Germany, für aufstrebende politische und wirtschaftliche Führungskräfte absolviert hat?

Jener Jens Spahn, der als politischer Nobody 2017 bei den Bilderbergern aufschlug und nur ein Jahr danach als politische Lichtgestalt präsentiert wird?

Wie dem auch sei. Weder mit von der Leyen noch mit Spahn wird sich im und am politischen Gefüge auch nur ein Yota ändern, da beide dem transatlantischen Netzwerk entsprungen sind.

Doch viel entscheidender ist die Frage, wann Merkel gehen darf und ihr Nachfolger installiert werden kann.

Nochmals sei auf das Datum des CDU-Parteitages am 7. Dezember verwiesen. Denn nur drei Tage danach findet die Unterzeichnung des in unserer Hochleistungspresse unter ferner liefen dokumentierten Globalen Paktes für sichere, geordnete und reguläre Migration in Marokko (10. und 11. Dezember) statt. Dieser Migrationspakt setzt einen bereits am 19. September 2016 beschlossenen Auftrag einer Erklärung der UN um, mit dem man die generelle Grenzöffnung für ungehinderte Migrationsströme in alle Länder festschreiben will. Zwar als sogenanntes “Soft Law”-Konstrukt tituliert, das einen “rechtlich nicht bindenden Kooperationsrahmen” darstellt, aber dies kann a) ganz schnell angepasst werden und b) wird Deutschland trotzdem dieses Papier 1:1 bzw.

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Deutschland, deine Bahnchefs – www.NachDenkSeiten.de

Deutschland, deine Bahnchefs – www.NachDenkSeiten.de

21-09-18 10:28:00,

21. September 2018 um 11:49 Uhr | Verantwortlich:

Deutschland, deine Bahnchefs

Veröffentlicht in: Das kritische Tagebuch

Mit einem Beitrag über Heinz Dürr beginnt heute eine vierteilige Serie unseres Autors Winfried Wolf. Schon dieser erste Beitrag lässt darauf schließen, dass es spannend wird. Es wird spannend aber nicht vergnüglich. Mit Dürr wurde von Bundeskanzler Kohl nämlich eine Person zum Bahnchef gemacht, die nicht die Interessen der Deutschen Bahn und im weiteren Sinn eines vernünftigen Verkehrssystems vertrat. Albrecht Müller.

Dürr war eng mit der Autoindustrie verbunden, auch persönlich über sein Familienunternehmen, ein Zulieferer der Automobilindustrie.

Die Beiträge von Winfried Wolf beginnen mit einer Tabelle. Diese vermittelt einen schnellen Überblick über die “Leistung” der Bahnchefs. Es sieht schon bei Heinz Dürr so aus, als wäre er berufen worden, um mit dem Niedergang der Schiene die Geschäftsfelder der Konkurrenz zu erweitern.

Heinz Dürr war auch der Erfinder von Stuttgart 21. Bei ihm war dies wie auch bei anderen – glücklicherweise begrabenen – Projekten eng mit der Ausschlachtung von Immobilien der Bahn zugunsten privater Interessen verbunden.

In diesem Zusammenhang will ich darauf hinweisen, dass unser Autor Winfried Wolf der Initiator für einen neuen Schub gegen Stuttgart 21 ist – eine Aktion, die von den NachDenkSeiten unterstützt wird. Am 29. September erscheint zu diesem Zweck eine Anzeige in der FAZ. Wenn Sie zugunsten dieser Kampagne noch einen finanziellen Beitrag leisten wollen und können, siehe hier. Danke für Ihre Unterstützung.

Nun aber zum Beitrag von Winfried Wolf über den Bahnchef Heinz Dürr.

Deutschland, deine Bahnchefs [1990-2018]Eine Serie von Winfried Wolf – Teil I // Heinz Dürr

Grunddaten zur Ära von Bahnchef Heinz Dürr (1991-1997)

Die dargestellte Tabelle finden Sie hier auch als PDF.

* Amtsantritt war der 1. Januar 1991; Ende seiner Amtszeit Juli 1997. Die Daten in der Tabelle beziehen sich in der Regel auf den 31.12.1990 bzw. auf den 31. Dezember 1997.

* * Hier als Addition der Beschäftigten in den Bereichen Fernverkehr + Nahverkehr [DB Regio] + Güterverkehr [DB Cargo] + Bahnhöfe [Station + Service] + Infrastruktur [DB Netz]

Kurzporträt

Heinz Dürr war der erste Bahnchef,

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Deutschland gibt Pläne für Bargeld-Obergrenze auf

Deutschland gibt Pläne für Bargeld-Obergrenze auf

21-09-18 09:55:00,

Bargeld in Euro-Scheinen. (Foto: dpa)

Bargeld in Euro-Scheinen. (Foto: dpa)

Die vom früheren Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ins Gespräch gebrachte Obergrenze für Bargeldzahlungen von 5.000 Euro ist in Deutschland kommt vorerst nicht. Die FAZ berichtet unter Berufung auf eine Sprecherin von Bundesfinanzminister Olaf Scholz, dass die EU-Kommission sich nach einer ausführlichen Prüfung sowie Umfragen in der Bevölkerung gegen eine einheitliche Bargeldgrenze in der EU entschieden habe. Das Bundesfinanzministerium gibt demnach an, dass man nationale Alleingänge nicht für sinnvoll halte.

Als Grund werden die vehemente Ablehnung einer Bargeld-Obergrenze durch die Deutschen angegeben. In einer Umfrage hatten sich 95 Prozent der Deutschen gegen die Obergrenze ausgesprochen. Weiters sei man bei der EU-Kommission zu der Überzeugung gelangt, dass Terrorfinanzierung nicht in erster Linie über Barauszahlungen erfolge.

Auch die Bundesbank hatte sich vor einigen Monaten gegen eine Obergrenze ausgesprochen.

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Projekt „Deutschland spricht“: Blinde, die andere führen wollen – www.NachDenkSeiten.de

Projekt „Deutschland spricht“: Blinde, die andere führen wollen – www.NachDenkSeiten.de

18-09-18 10:22:00,

18. September 2018 um 11:04 Uhr | Verantwortlich:

Projekt „Deutschland spricht“: Blinde, die andere führen wollen

Veröffentlicht in: Demokratie, Kampagnen / Tarnworte / Neusprech, Medienkritik, Strategien der Meinungsmache

Am 23. September sollen zehntausende Menschen in Deutschland, die eine unterschiedliche Meinung zu einem bestimmten Thema haben, miteinander diskutieren. So will es zumindest eine Aktion, hinter der neben dem Bundespräsidenten zahlreiche große Medienhäuser stehen. Das Ziel: Bürger aus ihren „Filterblasen“ rausholen. Ein Stück Realsatire kommt zum Vorschein, wie es irrsinniger kaum sein könnte. Medien, die über viele Jahre das Meinungsspektrum in der öffentlichen Debatte auf den Durchmesser eines Strohhalms verengt haben, inszenieren sich nun als Initiatoren und Moderatoren eines großen Bürgerdialoges. Akteure, die sich selbst in einer für die Demokratie schlimmsten Filterblase unserer Gesellschaft bewegen – der Filterblase „Mainstream“ – zeigen auf die angebliche Filterblase bei den anderen. Von Marcus Klöckner.

Die Ignoranz, die aufseiten großer Medien vorherrscht, lässt tief blicken. Bekannte Medienhäuser, deren hochrangige Vertreter gerne behaupten, zu sagen, „was ist“, also für sich beanspruchen, die Realität so zu zeigen, wie sie ist, zeigen sich wiedermal als Blinde, die andere führen wollen.

Zu dieser Ansicht kann man gelangen, wenn man sich das Projekt „Deutschland spricht“ anschaut. Die Zeit, Zeit Online, Der Spiegel, tagesschau.de, SZ.de und eine Reihe weiterer großer Medien wollen Bürger, die völlig anderer Ansicht zu bestimmten gesellschaftlichen und politischen Themen sind, zusammenbringen. Jeweils paarweise sollen die Bürger sich die Meinung ihres Gegenübers anhören und miteinander diskutieren.

Was ist von dem Projekt zu halten? Oberflächlich betrachtet lässt sich die Aktion sicherlich gutheißen. Es kann nichts schaden, wenn Menschen mit unterschiedlichen Ansichten in einen konstruktiven Dialog miteinander treten. Doch die Absicht der Projektmacher, durch das Arrangieren dieser Gespräche ein Stück dazu beizutragen, dass die tiefen Gräben in unserer Gesellschaft überwunden werden, entlarvt das Projekt als das, was es ist: Augenwischerei.

Wer sich mit dem Projekt etwas genauer auseinandersetzt, muss feststellen, dass hier geschickt die Aufmerksamkeit von jenen Institutionen abgelenkt wird, die maßgeblich an der sozialen Spaltung mitgewirkt haben und letztlich noch immer zu dieser Spaltung beitragen. In der Sinnwelt des Projekts entsteht der Eindruck, dass die Bürger mit ihren unterschiedlichen Ansichten und Meinungen eine fragmentierte Gesellschaft haben entstehen lassen.

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Sie schaffen Deutschland ab | KenFM.de

Sie schaffen Deutschland ab | KenFM.de

03-09-18 12:24:00,

Wegen Unfähigkeit geschlossen.

Von Ulrich Gellermann.

Als die deutsche Kanzlerin vor drei Jahren im August den lässigen Satz „Wir schaffen das“ von sich gab, meinte sie leider nicht den Berliner Flughafen BER. Zu diesem Zeitpunkt war der Hauptstadt-Flughafen schon seit Jahren in einem rettungslosen Zustand organisatorischer Inkompetenz. Der Bau hätte energischen Zuspruch brauchen können. Ist der doch ein deutsches Aushängeschild. Als Frau Merkel noch meinte, dass „wir“ das schaffen, lagen dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mehr als 1,3 Millionen Asylanträge vor. Das von Merkel eingeforderte WIR wurde gut erkennbar, als sich bis zu acht Millionen Menschen ehrenamtlich für die Flüchtlinge engagiert hatten. Ohne sie wäre das Land, dessen öffentlicher Dienst seit vierzehn Jahren keinen Flughafen fertig bauen kann, ins Chaos der Hilflosigkeit versunken. Frau Merkel hat unter anderem für ihren humanitären Einsatz für Flüchtlinge den renommierten Four-Freedoms-Award erhalten. Über die Helfer der ersten Stunde in der Flüchtlingsnot redet niemand mehr.

Ein paar Jahre vor Merkel, am 14. März 2003, hatte ein anderer Kanzler, Gerhard Schröder, im Bundestag gefordert: „Wir müssen den Mut aufbringen, in unserem Land jetzt die Veränderungen vorzunehmen, die notwendig sind, um wieder an die Spitze der wirtschaftlichen und der sozialen Entwicklung in Europa zu kommen.“ Auch er redete vom WIR und meinte, WIR müssten „Leistungen des Staates kürzen“, „mehr Eigenleistung von jedem Einzelnen abfordern“. Schon vor der Amtszeit des SPD-Kanzlers hatte der Zug öffentlicher Rationalisierung Fahrt aufgenommen, nach und mit Schröder fuhr er schneller: Von 1991 bis 2010 ist die Zahl der Staatsbediensteten um 1,6 Millionen gesunken; das sind über 30 Prozent. Knapp die Hälfte des Stellenabbaus folgte daraus, dass der Staat Wirtschaftsunternehmen wie die Bahn oder die Post, Krankenhäuser und Hochschulen zunehmend aus den Kernhaushalten ausgliederte.

Fast jeder kennt das aus eigener Erfahrung: Schlangen vor den Ämtern, überfordertes Personal in den Krankenhäusern, verschlissene Schulen, kaputte Straßen und Brücken. – Jüngst in Chemnitz konnten rechte Schläger zeitweilig eine Stadt übernehmen und Jagd auf Menschen machen: 300 Polizisten standen 7000 Rechten scheinbar hilflos gegenüber. Selbst wenn in diesem Fall politische Absicht Regie führte: Auch die Polizei wurde ausgedünnt, verschlankt, verkürzt: 22 Millionen zusätzliche Stunden haben Beamte im vergangenen Jahr leisten müssen, das entspricht der Arbeitskraft von 10.000 Polizisten. Das sind die Polizisten,

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Tagesdosis 1.8.2018 – Deutschland, willst du die Bombe? | KenFM.de

Tagesdosis 1.8.2018 – Deutschland, willst du die Bombe? | KenFM.de

01-08-18 04:26:00,

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Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Herrlich, dieses Wochenende. Da gab es in Friesack ein Friedensfest, Pax Terra Musica. Drei Tage traf man sich dort und tauschte seine Gedanken mit anderen Friedensfreunden aus. Zusammen mit meiner Frau fuhren wir von Berlin aus dort hin. Am Samstag hielt ich dort einen Vortrag. Danach lauschte ich Morgains Musik und erfreute mich an dem wirklich guten Truth-Rapper Kilez More. Dann aßen wir vegane Burger, trafen noch weitere sehr interessante Leute und fuhren gegen 23.30 Uhr wieder nach Berlin, in unser Hotel. Am nächsten Morgen, noch völlig vom Pax Terra Musica-Friedensfestival gedanklich eingenommen, frühstückten wir. Dann holte ich meinen zweiten Kaffee und sah aus dem Augenwinkel eine Zeitung liegen. Ich vernahm die Worte „wir die Bombe“ und dachte, die Zeitung musst du dir ansehen. Ich schlug sie weiter auf und erschrak förmlich. Dort stand als Titelbild auf der ersten Seite: Brauchen wir die Bombe? Darunter in den Farben Schwarz Rot Gold war eine Atombombe abgebildet, genau wie sie in Hiroshima und Nagasaki zum Einsatz kamen. Die Welt am Sonntag ließ einen renommierten Politikwissenschaftler, Christian Hacke, einen vollkommen geschichtsvergessenen Artikel schreiben. Hackedicht könnte dieser Mann gewesen sein, als er die Idee dazu bekam.

Worum ging es im Artikel?

Kurzum, weil der US-Präsident Donald Trump nun seinen America-first-Spleen durchsetzt, kann Deutschland sich nicht mehr auf den Schutz des US-Militärs verlassen und muss nun selbst für seinen Schutz sorgen. Dafür aber benötigt Deutschland die Herstellung eigener Atombomben, um als Abschreckungsmacht seine Weltposition und seine Zukunft zu sichern. Welt am Sonntag schreibt, Zitat Anfang: Deutschlands Rolle als Feind Nummer eins des amerikanischen Präsidenten zwingt Deutschland zu radikalen Neuüberlegungen in seiner Sicherheitspolitik, Zitat Ende. Weiter heißt es dort an anderer Stelle, Zitat Anfang: Damit richtet sich der Blick auf den weißen Elefant im Raum, über den keiner in Deutschland sprechen möchte: Wie halten wir es mit einer potenziellen Atommacht Deutschland?, Zitat Ende.

Fragen wir uns einmal, worauf eine Atommacht ihre Macht überhaupt begründet,

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Deutschland geht es gut!

Deutschland geht es gut!

27-07-18 10:20:00,

Eine Gute-Nacht-Geschichte von Teer Sandmann.

Deutschland geht es gut. Sagt der Besuch aus dem Alpenland. Oh ihr Glücklichen, sagt er lachend, setzt sich und schaut über den Park zum Hochhaus. Ich sag, das ist der Deutschlandfunk. Wird bald gesprengt. Asbest. Er lacht.

Tief im Wald aber versammeln sich die Wirtschaftsweisen. Das sind Zwerge aus dem Feenreich, liebe Kinder, und die fragen sich: Geben wir ihnen anständige Löhne? Oder nehmen wir ihnen nicht besser die Zeit? Der Oberste der Weisen aber erhebt die Hand und mahnt: Vergesst nicht, Freunde: Herd jeden Unglücks ist das Nachdenken. Er sagt das mit dunkler Stimme und zieht die Augenbrauen hoch. Die Wirtschaftsweisen, also die Zwerge aus dem Feenreich, stecken daraufhin die Köpfe zusammen und beraten im Gestrüpp.

Und dann kommen sie aus dem Wald zurück und sagen: Bei anständigen Löhnen wär Zeit zum Denken. In diesen Minuten geschieht das Unglück. In den Minuten, da sie nicht arbeiten müssen und stattdessen nachdenken, werden sie nachdenklich und unglücklich und deshalb geben wir ihnen schlechte Löhne. Damit sie glücklich bleiben. So spricht der Chefzwerg der Weisen aus dem Feenreich in die Mikrofone, kaum sind sie aus dem Wald zurück.

Deutschland geht es gut. Besser als je zuvor. So sagt der Besuch aus dem Alpenland. Er hat Platz genommen am Tisch, schaut hinüber zum Hochhaus des Deutschlandfunks, das bald gesprengt wird, und verweist auf die Lebenserwartung. Knapp niedriger als bei uns. Er macht ein vielsagendes Gesicht.

Die Glücklichen, nun wisst ihr es, Kinder, haben geringe Löhne. Damit sie glücklich bleiben. Sie verdienen dreimal weniger als ihre südlichen Nachbarn für die gleiche Arbeit und bezahlen mehr Steuern. Auch weil Deutschland am Hindukusch verteidigt wird.

Nicht alles ist so teuer wie im Alpenland, nein, aber vieles beinahe und Hallenbadeintritte für Kinder teurer noch.

Und so leben die Glücklichen zu Viert – Vater, Mutter, zwei Kinder – in einer Zweizimmerwohnung. Beide arbeiten. Sie als Krankenpflegerin, er als Handwerker. Und es bleiben vom Lohn, nachdem der Staat sich bedient hat, 1.500 Euro. Oder weniger. Sie arbeiten schon mal 16 Stunden am Tag. Auch 12 Tage hintereinander: kann vorkommen. Urlaub gibt es bei den Großeltern. Oder wenn die Großeltern bezahlen. Eine Woche Ostsee, das kann sein. Campingplatz. Tedi und Kik sind ihre Teilnahme. Den schönen Bioladen kennen sie von außen,

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Angstrepublik Deutschland – die Meinungsmache wirkt – www.NachDenkSeiten.de

Angstrepublik Deutschland – die Meinungsmache wirkt – www.NachDenkSeiten.de

14-06-18 08:29:00,

Angstrepublik Deutschland – die Meinungsmache wirkt

Veröffentlicht in: Demoskopie/Umfragen, Medien und Medienanalyse, Strategien der Meinungsmache, Terrorismus

Fragt man die Deutschen nach ihren Ängsten, erhält man ein surreales Bild. Laut einer groß angelegten Langzeitstudie der R+V Versicherung ist die Angst vor dem Terrorismus die mit einigem Abstand größte Angst der Deutschen. 71% fürchten sich davor. Kurz nach der Jahrtausendwende lag dieser Wert noch bei 21%. Dabei ist hierzulande doch die Wahrscheinlichkeit, bei einem Terroranschlag zu sterben, verschwindend gering. Risikostudien beziffern sie auf 0,0000049%. Was ist passiert? Warum haben unsere Mitbürger so viel Angst vor einer Gefahr, die sich statistisch kaum ausdrücken lässt? Erstaunlich auch: Zur gleichen Zeit sind die „wirtschaftlichen Ängste“ auf ein Rekordtief gesunken. Die Angst vor Arbeitslosigkeit sank binnen eines Jahres gar von 43% auf 27%. Auch hier spricht die Statistik eine deutlich andere Sprache. Die Meinungsmache scheint zu wirken. Von Jens Berger.

Dass Risiken meist irrational und verzerrt wahrgenommen werden, ist bekannt. Sinnbildlich sei hier der übergewichtige Raucher genannt, den die Angst vor dem Dioxin in seinem Frühstücksei treibt. Oft sind derartige Ängste Modeerscheinungen, die eng mit aktuellen Ereignissen zu tun haben. So haben wir nur dann Angst vor Dioxin in den Eiern, wenn derartige Meldungen mal wieder durch die Gazetten geistern. Wenn zwei Wochen später die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird, haben sich die Ängste wie durch magische Hand verflüchtigt. Nur wenige irrationale – also in diesem Falle nicht durch Zahlen erklärbare – Ängste schaffen es, sich so tief in die Seele einzunisten, dass sie zu einer „Dauerangst“ werden. Die Angst vor dem Terrorismus gehört mittlerweile dazu.

Von Jahr zu Jahr haben wir mehr Angst vor dem Terrorismus. Dies ist eigentlich erstaunlich, da die Anzahl der Todesfälle durch einen Terroranschlag in unseren Gefilden keineswegs steigt, sondern vor allem im langfristigen Vergleich sogar deutlich zurückgegangen ist. Doch dies spiegelt sich freilich nicht in den Themenschwerpunkten der Medien wider. Eine selbst durchgeführte Übersicht über die Talkshowthemen des letzten Jahres ergab, dass das in fast jeder zweiten Talkshow eigentlich nicht zusammengehörende, aber dennoch immer wieder miteinander vermischte Potpourri „Islam, Terror, Flüchtlinge,

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Ökostrom-Rekord in Deutschland

Ökostrom-Rekord in Deutschland

30-05-18 09:56:00,

Im Jahr 2000 wurden in Deutschland 5% Ökostrom erzeugt. Im Frühjahr 2018 sind wir bei 42% – mehr als achtmal so viel

Im Jahr 2000 kostete die Produktion einer Kilowattstunde Solarstrom 70 Cent – heute noch etwa sieben Cent, um den Faktor 10 weniger. Und das ist noch lange nicht das Ende der Abwärtsspirale beim Solarstrompreis. Der alte Kohle- und Atomstrom aus der Steckdose kostet zwischen 26 und 30 Cent und wird immer teurer werden. Worauf warten wir eigentlich noch?

Sonne und Wind schicken keine Rechnung

In sonnenreichen Regionen Afrikas oder Chiles kostet der Solarstrom schon heute noch 2,5 Cent. Das größte Solarkraftwerk der Welt will bis 2030 Saudi-Arabien bauen. Es soll dann so viel Strom produzieren wie etwa 80 mittlere Atomkraftwerke. Die Kilowattstunde Solarstrom soll bis dahin noch etwa einen Cent kosten.

Solarstrom ist schon heute in vielen Ländern Sozialstrom und wird es in wenigen Jahren auf der ganzen Welt sein. In dieselbe Entwicklung gehen die Kosten der Windenergie. Sonne und Wind schicken eben keine Rechnung. Sie sind Geschenke des Himmels im wahrsten Sinne des Wortes.

Der Einstieg ins Solarzeitalter ist bereits Realität. Der Erfolg der erneuerbaren Energien hat weltweit zu mehr als zehn Millionen neuen Arbeitsplätzen geführt. Das ist die Basis einer neuen ökosozialen Marktwirtschaft.

Hierzulande hat der Erfolg der erneuerbaren Energien auch zu weit weniger CO2-Emissionen bei der Stromproduktion beigetragen. Das gilt leider nicht bei der Wärmeproduktion und beim Verkehr. Doch die Produktion einer Kilowattstunde Ökostrom emittiert jetzt erstmals weniger als 500 Gramm CO2, hat das Bundesumweltamt soeben ermittelt. Seit 1990 wurden die Emissionen je KWh Strom um 36% vermindert.

Also: Tschüss Kohle, willkommen Sonne, Wind, Wasserkraft und Bioenergie! Deutschland kann und muss so rasch wie möglich raus aus der Kohle.

Millionen neue Jobs

Das Solarzeitalter wird auch weiterhin Millionen neue Jobs schaffen und kann die Angst um die Arbeitsplätze der Zukunft wegen der Digitalisierung vermindern. Und außerdem: Da Energie der Schlüssel allen Wirtschaftens ist, wird durch die Erneuerbaren gerade in den heute noch armen Ländern ökonomische Entwicklung möglich und dadurch die Überwindung des Hungers. Wo der Hunger verschwindet, wird auch das Wachstum der Bevölkerung zurückgehen. Das ist in der ganzen Welt erwiesen.

Die neue Große Koalition in Berlin will bis 2030 65% erneuerbaren Strom in Deutschland.

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EU verklagt Deutschland wegen Luftverschmutzung

EU verklagt Deutschland wegen Luftverschmutzung

30-05-18 09:55:00,

Es war nicht anders zu erwarten, doch jetzt ist es offiziell. Die EU-Kommission verklagt Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) wegen zu hoher Stickstoffdioxid Werte in vielen deutschen Städten.

Deutschland und fünf weitere Europäische Länder (Frankreich, Großbritannien, Italien, Ungarn und Rumänien) haben es in der Vergangenheit versäumt, sich für die Einhaltung der Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide einzusetzen – so Umweltkommissar Karmenu-Vella in Brüssel am vergangenen Donnerstag.

„Das ist die größte Blamage für die Bundesregierung, die man sich vorstellen kann!“ analysierte der renommierte Experte der Autobranche, Ferdinand Dudenhöfer; die Gesundheit der Menschen sei für diese Bundesregierung Nebensache: “denn sonst hätte sie längst etwas gemacht!“

Das ist eine deutliche Niederlage für die Diesel-Kanzlerin Angela Merkel. Vor wenigen Tagen noch widersprach sie im Deutschen Bundestag der Forderung, dass man der Autoindustrie die Reparatur der Betrugsfahrzeuge zumuten könne.  Sie zeigt damit wieder, wie sehr Lobbyisten der Autoindustrie Einfluss auf die Regierung nehmen.

Nicht nur, das die Aufklärung um den Dieselskandal weiterhin verschleppt wird. Es geht sogar soweit, dass man die Autoindustrie nicht mit Strafen belasten möchte und sie in Zukunft weitere Förderung erhalten soll. Dieses Verhalten würde sich vielleicht erklären lassen, wenn die deutschen Autokonzerne wirtschaftlich schlecht dastehen würde.  Die Realität sieht anders aus….im letzten Jahr erwirtschafteten die deutschen Automobilkonzerne, trotz des betrügerischen Verhaltens der letzten Jahrzehnten und Milliarden Strafzahlungen in den USA, einen Gewinn von 40 Milliarden Euro.

Die Automobilindustrie steht also nicht am Abgrund. Dennoch versuchte die Kanzlerin bis  zuletzt, eine Klage vor dem Europäischen-Gerichtshof zu verhindern. Dabei handelt die EU-Kommission völlig korrekt, wenn sie die Interessen von EU-Bürgern schützt und sagt, dass die Bundesregierung hier eindeutig  rechtswidrig handelt. Denn auch aufgrund der starken Feinstaubbelastung erkranken jedes Jahr Hunderttausende von Menschen an Diabetes und Asthma neu. Es sind – sage und schreibe – 800.000 vorzeitige Erkrankungen und knapp 13.000 Todesfälle.

Neben den gesundheitlichen Folgen und den anstehenden Strafzahlungen, wird aber auch die Automobilindustrie am Ende leidtragender der aktuellen Politik sein. Denn durch das zögerliche Handeln der Regierung, bleibt den Gerichten am Ende nichts anderes übrig, als sich in der nächsten Zeit noch schneller und klarer für Diesel-Fahrverbote auszusprechen.

An diesem Beispiel zeigt sich somit wieder, dass sich kein Regierungspolitiker, auch nicht einmal ein grüner Ministerpräsident es „sich leisten“ kann, sich mit einem großen internationalen Industriekonzern anzulegen.

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Tagesdosis 24.5.2018 – Deutschland schafft sich seine Ghettos (Podcast) | KenFM.de

Tagesdosis 24.5.2018 – Deutschland schafft sich seine Ghettos (Podcast) | KenFM.de

24-05-18 07:31:00,

Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Gesellschaftliche Ab-, bzw. Ausgrenzungen sind kein neuzeitliches Phänomen. Es gab sie schon immer, die sog. Problembezirke, Arbeiterbezirke und die Bezirke der sog. Besserverdiener. Trotzdem waren die meisten Bezirke so strukturiert, dass sich im Nachbarschafts- und Straßenbild Menschen jeglicher sozialer Mischung zeigten. Jung und Alt. Arm und Reich, bzw. höher begütert. Einheimische und Migranten.

Nun zeigt eine aktuelle Studie des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung aufschlussreiche Ergebnisse(1). Eine bis dato nicht vergleichbare Langzeitstudie. Das klassische Stadtbild hat sich radikal verändert. Sozialforscher untersuchten 74 deutsche Städte im Zeitraum von 2005 bis 2014.

Der in der Studie angewendete Segregationsindex, beinhaltet die Betrachtung nach dem Sozialstatus, dem Familienstatus und der ethnischen Zugehörigkeit. Die Haupterkenntnis kann bei dieser über 200seitigen Studie kurz, wie folgt benannt werden: Deutschlands Stadtbevölkerung ist immer weniger sozial durchmischt.

So zeigen die Zahlen: arme Menschen wohnen zunehmend konzentriert in Ballungsräumen, die klassische Mischung von Jung und Alt gehört der Vergangenheit an. 70% aller Deutschen leben in Städten, die weniger als 100.000 Einwohner haben(2). Hier zeigen sich die elementaren Erkenntnisse dieser Studie: In gut 80 Prozent der untersuchten Städte hat seit 2005 die räumliche Ballung von Menschen, die Grundsicherung nach SGB II (= Hartz-4) beziehen, zugenommen. Am stärksten dort, wo viele Familien mit kleinen Kindern (unter 6 Jahren) und viele arme Menschen leben. Den höchsten Anstieg verzeichnen ostdeutsche Städte wie Rostock, Schwerin, Potsdam, Erfurt, Halle und Weimar. Zudem schreitet die sozialräumliche Spaltung in Städten schneller voran, wo eine bestimmte Schwelle der Armutssegregation bereits überschritten ist(1).

So seien arme Familien mit Kindern besonders betroffen. In 36 Städten gibt es inzwischen Quartiere, in denen mehr als die Hälfte aller Kinder von Leistungen nach SGB II leben. „Diese Entwicklung kann sich negativ auf die Lebenschancen armer Kinder auswirken. Aus der Forschung wissen wir, dass die Nachbarschaft auch den Bildungserfolg beeinflusst“, so  Stefanie Jähnen, eine der beiden Sozialforscherinnen.  

Die Studie zeigt aber auch, dass bestimmte Altersgruppen immer seltener Tür an Tür wohnen. So konzentrieren sich junge Menschen zwischen 15 und 29 Jahren zunehmend in bestimmten Wohnvierteln, in anderen wiederum alte Menschen ab 65 Jahren.

Die benannte Hartz-4 Problematik ist mit 23% in Ostdeutschland,

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Steht Deutschland vor dem demokratischen Ruin? Eine schonungslose Analyse von Willy Wimmer. – www.NachDenkSeiten.de

Steht Deutschland vor dem demokratischen Ruin? Eine schonungslose Analyse von Willy Wimmer. – www.NachDenkSeiten.de

07-05-18 10:50:00,

7. Mai 2018 um 8:45 Uhr | Verantwortlich:

Steht Deutschland vor dem demokratischen Ruin? Eine schonungslose Analyse von Willy Wimmer.

Veröffentlicht in: Außen- und Sicherheitspolitik, Erosion der Demokratie, Rezensionen, Strategien der Meinungsmache

Willy Wimmer

Der Autor und Jurist Wolfgang Bittner hat für die NachDenkSeiten das neue Buch von Willy Wimmer gelesen und besprochen. Der Titel des Buches: „Willy Wimmer, Deutschland im Umbruch. Vom Diskurs zum Konkurs – eine Republik wird abgewickelt“. Hier ist die Rezension.

Von Wolfgang Bittner

Der ehemalige Parlamentarische Staatssekretär im Verteidigungsministerium und Vizepräsident der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Willy Wimmer, ist einer der erfahrensten und profiliertesten Beobachter der politischen Szene. In seinem Buch „Deutschland im Umbruch“ berichtet der Experte für Sicherheitspolitik und internationale Angelegenheit aus seiner dreiunddreißigjährigen Tätigkeit als Parlamentarier der CDU, und er liefert eine bestechende Analyse der heutigen Situation.

Dass dies nicht ohne massive Kritik an der Aggressionspolitik des Westens, insbesondere der USA und der von ihr gesteuerten NATO gegenüber Russland möglich ist, liegt auf der Hand. Er schreibt dazu: „Seit dem Putsch in der Ukraine mit der Vertreibung des gewählten Präsidenten Wiktor Janukowitsch ist im Westen insgesamt eine gefährliche Aggressivität gegenüber der Russischen Föderation und vornehmlich der Person Wladimir Putin zu beobachten.“

Die besondere Brisanz sieht Wimmer in dem Umstand, dass sich in den USA schon vor der Amtszeit von Präsident Barack Obama eine „parteiübergreifende Kriegskoalition“ herausgebildet hatte, die sich gegen alles richtet, „was sich der US-amerikanischen Hegemonialpolitik in den Weg stellte oder zu stellen drohte“. Als „Speerspitze“ dieser Konflikt- und Kriegspartei nennt er die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten, Hillary Clinton, und den republikanischen Senator John McCain.

Die Ukraine-Krise und die Auseinandersetzungen um die Krim sind nach Wimmer nur Teil eines weit größeren Konfliktstoffs, denn „die Region südlich der Russischen Föderation war schon lange das Ziel der Vereinigten Staaten“. Russland soll „deutlich geschwächt werden, damit amerikanische Interessen mit größter Durchschlagskraft durchgesetzt werden können“, und zwar unter Einbeziehung der Europäer, ob sie wollen oder nicht. Dazu habe der US-Vizepräsident Jo Biden in einer Harward-Rede triumphierend erklärt, den Europäern seien „die Arme auf den Rücken gedreht worden“, man habe sie „am Haken“.

Demgegenüber sei Donald Trump,

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Ein Meister aus Deutschland

Ein Meister aus Deutschland

03-04-18 10:32:00,

Sehr geehrte Versammelte, liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde!

Es freut mich sehr, dass Sie heute hier so zahlreich erschienen sind, um für den Frieden auf der Welt zu demonstrieren. Wie es aufrechten Demokraten wohl ansteht, bekunden wir frei und öffentlich unsere Kritik an der Schande, dass von deutschem Boden wieder Krieg ausgeht, obwohl das vereinigte Deutschland den Völkern der Welt feierlich geschworen hatte, dass es – außer zur Verteidigung – keine seiner Waffen jemals einsetzen würde.

Solcherart Beliebigkeit im Umgang mit den Verpflichtungen, die uns unser Grundgesetz sowie das Völkerrecht auferlegen, demonstriert nur allzu gut, wie weitgehend sowohl der politischen Nomenklatura als auch den militärischen Führungskadern dieser Republik Rechtsbewusstsein und Gesetzestreue sowie Anstand und Moral abhanden gekommen sind.

Nicht zuletzt dies markiert die Tragik der Demokratie unserer Tage, denn die überwältigende Mehrheit der Bürger und Bürgerinnen unseres Landes fordert eine völlig andere, nämlich auf Frieden und Gerechtigkeit ausgerichtete Politik.

Doch stattdessen geht von deutschem Boden wieder Krieg aus – ein Skandal, dem Paul Celan, der Dichter der berühmten Todesfuge, brisante Aktualität verleiht, denn heutzutage ist erneut der „Tod ein Meister aus Deutschland“. Bedeutungslos und vergessen ist der pazifistische Grundkonsens, zu dem die Bonner Republik nach dem Grauen des Zweiten Weltkrieges gefunden hatte, der da lautete: „Nie wieder Auschwitz, nie wieder Krieg!“.

Vergessen ist mittlerweile die einstmals emphatisch betonte „Kultur der Zurückhaltung“ als Konsequenz aus den Lektionen einer in der Katastrophe kulminierten deutschen Politik mit kriegerischen Mitteln. Vergessen ist offenbar auch, was der ehemalige Bundespräsident Gustav Heinemann der Bundeswehr – und jenen, die über ihren Einsatz zu entscheiden haben! – dereinst ins Stammbuch geschrieben hatte, nämlich: „Ich sehe als erstes die Verpflichtung, dem Frieden zu dienen. Nicht der Krieg ist der Ernstfall, (…) sondern heute ist der Frieden der Ernstfall, in dem wir alle uns zu bewähren haben. Hinter dem Frieden gibt es keine Existenz mehr.“

Und längst endgelagert in den untersten Flözen des Schutthaufens der Geschichte ist der von Franz Josef Strauß mit triefendem pazifistischen Pathos hingeheuchelte Schwur aus den Gründertagen der Bundesrepublik, dass jedem Deutschen, sollte er jemals wieder ein Gewehr anfassen, der Arm verdorren möge.

Stattdessen gab der SPD-Kanzler Gerhard Schröder mit typischem Aplomb seine Latrinenparole von der „Enttabuisierung des Militärischen“ aus, gemäß der dann die Bundeswehr seit dem Ende des Kalten Krieges entsprechend den Vorgaben der NATO – präziser: auf Kommando der US-amerikanischen Imperialmacht – ganz zielgerichtet einem sogenannten „Transformationsprozess“ unterzogen und zur „Einsatzarmee“ umgebaut wurde,

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Deutschland im Glück!

Deutschland im Glück!

20-03-18 01:58:00,

Außerdem mussten die an der Studie beteiligten Pechvögel folgende weitere Kriterien erfüllen:

  • einen unverkäuflichen Diesel besitzen,
  • Martin-Schulz-Wähler sein, um die erneute GroKo zu verhindern,
  • HSV-Fan sein.

Das deutliche Ergebnis überraschte auch die Forscher selbst. Die 1.000 Pechvögel gaben während der Forschungsphase immer wieder an, dass ihnen mittlerweile alles „völlig am A…. vorbei gehe“. Genau diese LMAA-Haltung sei es aber, die richtig glücklich mache, erklärte das Tübinger Forscherteam gegenüber dem Satire-Quickie. Wenn man nichts mehr zu verlieren habe, könne man nur noch gewinnen, lautet die glücklich-machende Erklärung weiter.

Auch Angela Merkel zeigte sich von den Ergebnissen der Studie hoch erfreut. Auf der Bundespressekonferenz sagte Merkel:

„Endlich verstehen die Deutschen, warum sie mit mir als Kanzlerin so ein großes Pech haben dürfen.“

Es sei am heutigen Weltglückstag eine gute Nachricht für die Menschen in diesem Land, wenn Pech glücklich mache, denn dann werde ihre Politik endlich richtig verstanden, so die Bundeskanzlerin weiter, die etwas Pech hatte, als sie sich beim versehentlichen Lächeln ins Satire-Quickie-Mikrofon den linken Mundwinkel zerrte.

Nur in einem Punkt treffen die Ergebnisse der Glücks-Studie leider nicht zu: Wenn in jedem siebten Überraschungs-Ei ein Ninja Turtle steckt, man aber 8 Ü-Eier kauft und trotzdem leer ausgeht, dann ist das — so der Forschungsleiter — wirklich ein Grund zum Verzweifeln.

Da haben wir ja wirklich alle noch mal großes Glück gehabt!

Jens  Lehrich

Jens Lehrich, Jahrgang 1970, ist gelernter Hörfunk-Journalist und freier Autor aus Hamburg. Seit über 25 Jahren produziert, spricht und textet er Comedyserien für den privaten Hörfunk. Als sein Sohn im Jahr 2010 an Typ 1-Diabetes erkrankte, begann für den dreifachen Familienvater der Blick hinter die Kulissen der Pharmaindustrie. Lehrich gründete den Blog ahundredmonkeys.de, auf dem er Menschen präsentiert, die abseits vom Mainstream für eine bessere, gerechtere und gesündere Gesellschaft eintreten. Darüber hinaus gehören das Klavierspielen und Schreiben von Satire zu seinen Leidenschaften.

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