Deutschlands mutigste Schülerin

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21-11-20 10:47:00,

Anna ist Deutschlands mutigste Schülerin. Sie ist nicht einmal volljährig und traut sich dennoch öffentlich, die Corona-Maßnahmen fundamental in Frage zu stellen. Eine größere Gefahr, auf dem Scheiterhaufen der öffentlichen Diskussion verbrannt zu werden, gibt es derzeit wohl kaum. Auf sechs Demos hat die Gymnasiastin aus Nürnberg bereits geredet, sogar auch auf der Großveranstaltung in Leipzig am Samstag, dem 7. November. Und wenn Anna von den Demo-Bühnen aus ihre Ansprachen startet und dabei auf ein buntes Meer an Transparenten und Gesichtern von Jung und Alt blickt, beginnen ihre blauen Augen zu leuchten — und ihre Stimme bekommt eine Intensität, die spüren lässt, dass sie ihre Kritik lebt und wissensbasiert vertritt.

Diese Energie zeigt Anna auch in dem Interview, das sie Torsten Engelbrecht unmittelbar vor ihrer Rede in Leipzig gegeben hat. Darin erzählt die Jugendliche mit den langen braunen Haaren,

  • was sie persönlich antreibt
  • was für sie Freiheit bedeutet
  • warum ihren Recherchen zufolge das offizielle Corona-Narrativ ohne Substanz ist
  • Warum Spiegel-Kolumnist Sascha Lobo daneben liegt, wenn er Begriffen wie „kognitive Verzerrung“ und „Corona-Leugner“ bemüht
  • weshalb es realitätsfern ist, wenn Politik und Medien immer wieder behaupten, Anna und ihre Mitstreiter seien ein Haufen Rechter oder gar Nazis und
  • mit wem außer Markus Söder sie gerne mal ein persönliches Gespräch führen würde, um die Faktenlage zu klären

Auch die Maskenpflicht an Schulen ist Gegenstand des Gesprächs. Es ist eines von Annas Herzensthemen, denn ihrer Meinung nach leiden unzählige Kinder sehr unter der Mund-Nasen-Bedeckung. Das bestätigen auch Berichte von Medien, die bei Corona de facto auf Regierungslinie sind. In dem WDR-Beitrag „Schüler: ‚Wenn man ehrlich ist, ist Schule mit Maske scheiße‘“ etwa klagt ein Kind wie folgt sein Leid: „Nach vier Stunden wird das richtig heiß, und man bekommt Kopfschmerzen.“

Anna selbst hat seit Juni ein ärztliches Attest, das sie vom Tragen einer Maske befreit. Doch am 9. November, am Montag nach der Leipzig-Demo, teilte ihr der Leiter ihres Gymnasiums mit, er würde ihr Attest aufgrund eines Artikels in der Zeitung nicht mehr anerkennen und sie dürfe nicht mehr ohne Maske in der Schule sein. Kurz zuvor, am 7. November, wurde in der Lokalzeitung über Annas Demoauftritte und ihre Einstellung zu den Masken berichtet.

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Deutschlands Rolle in verwirrten Zeiten, Teil 1 | Kai Ehlers

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01-11-20 08:42:00,

„Deutschlands Rolle in verwirrten Zeiten“, so lautete das Thema unserer letzten Runde. Tatsächlich, das sei gleich hier gesagt, schafften wir es diesmal nur bis zur Verständigung darüber, dass wir in verwirrten Zeiten leben – die Konkretisierung auf Deutschland mussten wir auf die nächste, also die mit diesem Bericht jetzt angekündigte Runde verschieben.

Wenden wir uns also hier nur der generellen Frage zu, in welchen Zeiten wir leben. Ausgangspunkt und zugleich Roter Faden des Gespräches war die durch die Corona-Krise entstandene Notwendigkeit, zwischen berechtigten und unberechtigten Einschränkungen des öffentlichen Lebens, berechtigten oder unberechtigten Protesten gegen die Einschränkungen, zwischen willkommenen und unwillkommenen Bündnispartnern in der um diese Fragen geführten Auseinandersetzung zu unterscheiden.

Weitgehende Einigkeit bestand in der Kritik an der Unverhältnismäßigkeit des herrschenden „Shutdowns“ und der ihm folgenden Maßnahmen sowie an der für den Herbst und Winter bereits wieder aufgebauten Angstkulisse einer „zweiten Welle“. Einigkeit bestand auch darin, dass Widerstand gegen unverhältnismäßige und undifferenzierte Maßnahmen der staatlichen „Fürsorge“ berechtigt sei. Unsicherheiten traten in der Frage zutage, in welchen Formen – und vor allem, mit wem zusammen dieser Widerstand zu leisten sei. Sollen, dürfen, müssen die Protestaktivitäten gegen ein überzogenes Corona-Regime offen für jedermann und jedefrau sein, gleich, aus welchem politischen Lager sie kommen, weil alle gleichermaßen davon betroffen sind, oder sind Abgrenzungen gegen Missbrauch der Proteste notwendig? Und wenn sie als notwendig erachtet werden – dann nach welchen Kriterien?

Hintergrund dieser Fragestellung waren selbstverständlich die Erfahrungen mit dem bisherigen Protestgeschehen, in deren Verlauf sich in zunehmendem Maße rechte Kräfte in die offene Szene der politisch indifferenten Groß-Demonstrationen und Aktivitäten eingemischt haben, die offenbar vorhaben sich weiter einzumischen. Das war und ist ‚Gefundenes Fressen‘ für die Medien, mit dem sie die Demonstrationen diffamieren können. Da brauchen sie über die verschiedenen inhaltlichen  Beiträge nicht mehr zu berichten.

In den Mittelpunkt des Gespräches rückte deshalb die Frage der Unterscheidung. Wie ist damit umzugehen, wenn Kritik am Corona-Regime des Staates, wenn Forderungen zur Verteidigung der Demokratie, grundlegender Menschenrechte und so weiter nicht nur von bisher unpolitischen betroffenen Mitbürgern und Radikaldemokraten, selbst von einigen Linken vorgebracht werden, sondern auch von Menschen, die dem rechten Spektrum zugehören und dies auch offensiv zu erkennen geben? Integrieren? Ignorieren? Tolerieren?

Die Fragen sind nicht mit Einordnung oder Ablehnung äußerer Merkmale, also Fahnen, Tattoos oder aggressivem Gebaren allein  zu erledigen,

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Deutschlands Armutsquote wächst kontinuierlich

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15-08-20 06:49:00,

Noch stehen die Folgen der Coronakrise aus, aber klar ist schon, dass seit 2005 bis 2019 der Anteil der Armutsgefährdeten in Westdeutschland und bestimmten Bevölkerungsschichten teils erheblich angestiegen ist

Man kann erwarten, dass die Zahl derjenigen, die in Deutschland als armutsgefährdet gelten, in den nächsten Monaten als Folge der Corona-Krise weiter anwachsen wird. Aber schon im letzten Jahr ist das Armutsrisiko unter der schwarz-roten Regierung auf einen Höchststand angewachsen.

Als armutsgefährdet gilt nach dem EU-Standard, welche Haushalte ein Einkommen von weniger als 60 % des Median des Äquivalenzeinkommens der Bevölkerung haben. Die Armutsschwelle liegt für einen Einpersonenhaushalt bei 1074 Euro. In Deutschland liegt die Armutsquote bei 15,9 Prozent. Erfasst wird sie seit 2005, als sie noch 14,7 Prozent betrug. Besonders armutsgefährdet ist weiterhin ein Haushalt mit einer oder einem Erwachsenen und einem Kind oder mehr Kindern. Hier hat die Politik versagt, was besonders alleinerziehende Mütter betrifft. Hier ist der Anteil der Armutsgefährdeten von 39,3 Prozent im Jahr 2005 auf 42,7 Prozent angestiegen. Leicht gesunken hingegen ist die Quote bei Haushalten ohne Kind, bei zwei Erwachsenen ohne Kind bzw. mit einem Kind und zwei Kindern.

Leidtragende sind insgesamt die Bevölkerungsgruppen, die nicht oder nicht mehr am Erwerbsleben teilnehmen (können). Bei den Selbständigen und den Angestellten blieb zwischen 2005 und 2019 der Anteil der Armutsgefährdeten in etwa gleich. Stark angestiegen ist wahrscheinlich durch Hartz IV der Anteil derjenigen, die unter die Armutsschwelle gerutscht sind, von 49,6 auf 57, 9 Prozent. Ein großer Sprung geschah zwischen 2006 und 2007. Auch bei den Rentnern stieg der Anteil der Armutsgefährdeten kontinuierlich stark von 10,7 auf 17,1 Prozent an. Das wird auch weiter so geschehen, wenn nicht endlich das Rentensystem von Grund auf reformiert wird.

In allen westlichen Bundesländern ist die Zahl der armutsgefährdeten Menschen zwischen 2009 und 2019 um 2,1 auf 15,4 Prozent gestiegen, während es in den neuen Bundesländern um 1,6 Punkte auf 17,9 Prozent gefallen ist. Besonders stark ist die Armutsquote in Mecklenburg-Vorpommern gesunken.

Unter den westlichen Bundesländern hat sich in Bremen der Anteil der von Armut bedrohten Menschen am stärksten erhöht und liegt nun weit über dem der östlichen Bundesländer: 2019 fast ein Viertel (24,9 %) der Bevölkerung armutsgefährdet, mehr als in jedem anderen Bundesland.

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Spaltung Deutschlands | Von Uli Gellermann | KenFM.de

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13-07-20 04:56:00,

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Campact spaltet munter mit.

Ein Standpunkt von Uli Gellermann.

Eigentlich und und wesentlich ist das Land in OBEN und UNTEN, in ARM und REICH, in UNTERTANEN und HERRSCHAFTEN gespalten. Doch eine neue Spaltung überlagert ideologisch die eigentliche: Die Spaltung in Anstecker und Sterile, in Gefährder und Gefährdete, in Kämpfer gegen den Virus-Tod und Kämpfer um eine lebendige Gesellschaft. Die Spaltung reicht bis in die Familien, bis in die Freundschaften: „Ich komme gern, aber nur wenn wir Abstand wahren“. Ein Satz, der die neuen Distanzen klar macht. Oder auch: „Die Kinder kommen nicht mit“. Schon wieder ein Mensch, der auf die Lüge von den besonders virulenten Kindern reingefallen ist. Als wäre es gesund, Familien zu spalten. Wer die öffentlichen Verkehrsmittel mit einer Atem-Maske betritt, auf der das Wort MAULKORB steht, der kann Freund und Feind schnell erkennen: Da sind die, die sich empört abwenden und jene, in deren Augen man das Zwinkern erkennt: „Ich bin doch nicht blöd, ich weiß doch auch, was die Maske soll!“ Noch ist die Meinungs-Maske erlaubt. Aber die gänzliche Freiheit von der Maske kostet zum Beispiel in Berlin bis zu 500 Euro Bußgeld. Das kann sich der Hartz Vierer wirklich nicht leisten.

Guten Flug kleiner Virus

Dass der Virus auf Wanderschaft 0,16 Mikrometer klein ist und die Pore der normalen Maske 0,3 Mikrometer groß, wer weiß das? Wissenschaftler wie Professor Bhakdi. Und wer darf es nicht wissen: Die Normalos, denn die Massenmedien verschweigen diese Diskrepanz tunlichst. Guten Flug kleiner Virus. Frau Merkel, die selbst außer auf Protokoll-Fotos keine Maske trägt, hat das Maskentragen auf unbestimmte Zeit verordnet. Ein Bild von einer Streikaktion macht die politische Dimension der angeblichen Gesundheitsmaßnahmen radikal deutlich: Die Streikposten wahren brav den Mindestabstand. Der eine Streikbruder könnte ja der Feind der Gesundheit des anderen sein. Schöne Lücken für Lohndrücker, die längst aus dem Osten herangekarrt und dann vor den Toren der Fleischindustrie abgesetzt werden. Alles legal, der Dreckslohn, die Drecksunterbringung, nur der illegale Virus sollten eigentlich an der Grenze abgefangen worden sein. Die neue Spaltung ist für OBEN prima.

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Deutschlands nackter Kaiser

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02-04-20 10:08:00,

Auf die Aussage von Prof. Drosten bin ich mehr durch Zufall gestoßen, als ich mir seine Stellungnahme zu Dr. Wodarg noch einmal anhörte. Zwar hört man allzu leicht hinweg über so manche Aussage, aber diese hat es in sich. Sie hat den anschließenden Wendepunkt bestimmt entscheidend mit beeinflusst.

Im NDR Info-Interview vom 10. März 2020 fragt die Interviewerin, Wissenschaftsjounalistin Korinna Hennig, Drosten ab Minute 5:32:

„Wir haben ja jetzt über Prognosen für Deutschland gesprochen. Sind wir in Italien schon in dem Bereich dieser Übersterblichkeit, also mehr Tote, als die normale Statistik das mit verschiedenen Todesursachen ohnehin hergibt?”

Drosten antwortet darauf wörtlich:

„Also, in einem gleichen Auswertungszeitraum, ja. Also man kann ja auch nicht sagen, man nimmt mal die Todesfälle des ganzen Jahres und dann rechnet man mal die Coronavirus-Verstorbenen dagegen, egal, in welchem Zeitraum die verstorben sind. Also, die sind ja jetzt in wenigen Wochen verstorben. Dann muss man eben auch sagen, dann muss man jetzt auch das ganze Jahr durcheinander teilen und auf diese wenigen Wochen ins Verhältnis setzen.”

Drosten sagt also klar und eindeutig und jeder kann sich das im Internet anhören, dass die Übersterblichkeit in dem infrage kommenden Auswertungszeitraum über der bekannten Sterblichkeit in Italien lag.

Hatte er diese Aussage überprüft? War ihm bewusst, welche Bedeutung seine Aussage zu diesem Zeitpunkt hatte? Oder hat er sie einfach nur so geäußert — ohne Überprüfung? Vielleicht einfach nur so aus seiner eigenen Angst heraus? Sozusagen aus einem Bauchgefühl (2)?

Er hatte ja schon seit Tagen erzählt, dass „es schlimm kommen wird und zwar wirklich schlimm”.

Und er begründet das auch in dem Interview: „Wenn ich dann wirklich diese Verdrängung ausschalte und anfange zu rechnen”, dann eben erkenne er, dass es so schlimm kommen würde.

Er sagt uns und der Welt also klar und eindeutig, dass er gerechnet hat. Und das erwarten wir doch schließlich auch von einem hochkarätigen Wissenschaftler. Oder wir erwarten wenigstens, dass er andere rechnen und sich die korrekten Zahlen sagen lässt, bevor er an die Weltöffentlichkeit geht (3).

Die Rechnung ist eigentlich ganz leicht, für einen Fachmann sogar ein Kinderspiel.

Bleiben wir bei Italien, wo die Zahl der Verstorbenen ja tatsächlich steil anstieg — allerdings auf welchem Niveau?

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