Welche ist diese neue Waffe, die am Golf und in Beirut eingesetzt wurde?

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05-08-20 03:44:00,

Anfang Juli wurde eine neue Waffe gegen 7 iranische Schiffe im Persischen Golf eingesetzt [1] und dann am 4. August im Hafen von Beirut.

In den acht Fällen hatte die Rauchwolke nichts mit der Wolke zu tun, die bei konventionellen Explosionen beobachtet wird, sondern bildete einen Pilz wie bei Atomexplosionen.

In Beirut hat die Explosion die Erde im Umkreis von 200 Kilometern mit einer Stärke von 3,5 auf der Richterskala beben lassen, laut dem deutschen Geowissenschaftszentrum (GFZ). Es ist diese Schwingung und nicht die Luftdruckwelle der Explosion, die viele Stadtviertel zerstört hat.

Sie hat auch eine riesige Welle ausgelöst und einige Autos im Hafen hochgehoben und nicht das Wasser und die Fahrzeuge seitlich verschoben, sondern so, als ob man auf das Meer und den unmittelbaren Ort des Unglücks gedrückt hätte.

Diese Angriffe erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem das Urteil des Sondergerichtshofs der Vereinten Nationen für den Libanon am 7. August verkündet werden soll [2]. Es sollte verschoben werden.

Übersetzung
Horst Frohlich

[1] Wir hatten diesen Angriff erwähnt in: „Der Libanon angesichts seiner Verantwortlichkeiten“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Korrekturlesen: Werner Leuthäusser, Voltaire Netzwerk, 21. Juli 2020.
[2] „Enthüllungen über den Mord von Rafiq Hariri“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Оdnako (Russland) , Voltaire Netzwerk, 23. Januar 2014.

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“Sie töten uns! Diese Teufel killen unsere Träume!”

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11-05-20 10:49:00,

Bild: Mirella Avila/CC BY-2.0

  1. “Sie töten uns! Diese Teufel killen unsere Träume!”

  2. “Ich sage den Europäern: Kämpft für das Leben! Es gibt nichts Schöneres …”

  3. “Die Welt macht uns depressiv, geben wir der Welt unsere Traurigkeit und unsere Wut zurück”

  4. “Julian geht es sehr, sehr schlecht – physisch und psychisch”


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Gespräch mit Renata Avila Pinto, Kopf des Anwalts-Teams des globalen Staatsfeindes No. 1, Julian Assange, über den Relaunch von “Progressive International” mit Sanders, Varoufakis, Sennett und die Haft ihres Mandanten

Die junge Renata Avila Pinto ist die Sprecherin des größeren internationalen Teams von Rechtsanwälten, das Julian Assange (WikiLeaks) in seiner vermutlichen Spionage- und Hochverratsanklage betreut und juristisch vertritt, analog zur Snowden-Vertretung durch die Berliner Kanzlei Kaleck/Scharmer/Gerloff.

Pinto, spezialisiert auf “geistiges Eigentum” und Technologie, leitet auch die Intelligent Citizenship Foundation in Santiago de Chile und in Rio de Janeiro. Bekannt wurde sie durch Genozid-Klagen in Guatemala und als Advokatin von Rigoberta Menchu, nachdem sie in Italien und Den Haag Internationales Recht studierte, sehr rar unter Juristen. Heute ist sie auch u.a. Vorstand von Creative Commons und DiEM25 Europe. Sie äußerte sich kritisch im Film “Hacking Justice” und mit Justiz-Legende Baltasar Garzon betreute sie auch global Whistleblower und Journalisten in Sachen Personen- und Rechtsschutz. Assanges Anwälte waren vermutlich bereits verdeckten Maßnahmen der CIA ausgesetzt. Renata lebt derzeit in Berlin.

“Progressive International” (PI) ist ein seit heute globaler Zusammenschluss von Politikern, Künstlern, Aktivisten und Bürgern, entstanden aus dem Paneuropa-Netzwerkes DiEM25 von Yanis Varoufakis und US-Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders. Bekannteste Mitglieder und Unterstützer sind zudem u.a. der Ex-Präsident von Ecuador, Rafael Correa, die Premierministerin Islands, Jakobsdottir, Fernando Haddad (BRA), Eli Acorta (Ministerin Argentinien), Naomi Klein, Mike Davis, Arundhati Roy, Aruna Roy, Apolena Rychlikova, Schauspieler Gael Garcia Bernal, Gender-Internationalistin Lyn Ossome, Sexwork-Aktivistin Sarika Sinha, Nanjala Nyabola, CEO Harry Halpin, Wang Hui, Vanessa Nakate, Regisseur Avi Lewis, Ertuglu Kürkcu, sowie zahlreiche (Ex-)Minister und Ex-Diplomaten aus aller Welt.

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Diese acht US-Milliardäre räumen so richtig ab

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05-05-20 04:55:00,

Schon fast obszön: «Lerne von den Experten» - das Cover von Jeff Bezos Hörbuch.
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Schon fast obszön: «Lerne von den Experten» – das Cover von Jeff Bezos Hörbuch.

Jürg Müller-Muralt / 05. Mai 2020 –

Es ist ein beispielloser Vorgang in der modernen Finanzgeschichte: die Corona-Krisengewinnler in den USA.

In jeder Krise gibt es Gewinnerinnen und Gewinner, Verliererinnen und Verlierer – eine Binsenwahrheit. Die Unterschiede zwischen den weltweit verheerenden wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Coronakrise für Millionen von Menschen einerseits und den Gewinnen der schmalen Schicht ganz oben anderseits sind allerdings beachtlich. Das Vermögen von Amazon-Gründer und -CEO Jeff Bezos beispielsweise ist zwischen dem 1. Januar 2020 und dem 15. April 2020 um rund 25 Milliarden Dollar gestiegen. Allein der Vermögenszuwachs des Amazon-Chefs ist damit grösser als das Bruttoinlandprodukt von Honduras, das 2018 bei knapp 24 Milliarden Dollar lag. Das sei «in der modernen Finanzgeschichte beispiellos», schreibt das Institute for Policy Studies, eine der fünf grossen unabhängigen Denkfabriken in Washington D.C.

Milliardärs-Bonanza

Das Institut veröffentlichte jüngst eine Studie unter dem Titel «Billionaire Bonanza 2020: Wealth Windfalls, Tumbling Taxes, and Pandemic Profiteers» (Milliardärs-Bonanza 2020: Wohlstandsgewinne, sinkende Steuern und Pandemieprofiteure). Die Studie zeigt am Beispiel der USA auf, was Umverteilung von unten nach oben in Corona-Zeiten heisst. Zeitgleich mit dem massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit ist das Gesamtvermögen aller US-amerikanischen Milliardäre zwischen dem 18. März und dem 10. April 2020 um 282 Milliarden Dollar angewachsen.

Rascher Vermögenszuwachs

Bemerkenswert ist vor allem, wie rasch der Vermögenszuwachs nach einem börsenbedingten Taucher von Mitte März zustande gekommen ist. Das Vermögen der US-Milliardäre liegt nach einer kurzen Delle wegen der Corona-Pandemie jetzt schon wieder höher als 2019. Die Studie nennt die acht Milliardäre, die jeweils um mindestens eine Milliarde reicher wurden: Jeff Bezos (Amazon), MacKenzie Bezos (Amazon), Eric Yuan (Zoom), Steve Ballmer (Microsoft), John Albert Sobrato (Immobilien im Silicon Valley), Elon Musk (Tesla), Joshua Harris (Apollo Global Management) und Rocco Commisso (Mediacom).

«Dieses Mal dauerte es nur drei Wochen, bis das Vermögen der Reichen wieder in die Höhe kletterte. Nach der Finanzkrise 2008 dauerte es noch 30 Monate, bis die Milliardäre wieder so reich waren wie vor der Krise, und schnell wurde es [das Vermögen] dann noch grösser. Aber die Mittelklasse hat noch nicht einmal den Status von vor 2008 wieder erreicht und ist nun mit dieser Belastung in den Pandemie-Lockdown gegangen»,

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Coronavirus: Diese Kurve ist irreführend. Das BAG kneift.

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29-03-20 10:08:00,

Urs P. Gasche / 29. Mär 2020 –

Fast täglich publizieren Fernsehen und Zeitungen neue Fallzahlen. Doch der Vergleich mit früheren Zahlen ist statistisch unhaltbar.

Diese Grafik, welche die Tagesschau des Schweizer Fernsehens fast täglich zeigt, sowie Grafiken und Tabellen in grossen Zeitungen vermitteln den falschen Eindruck, dass die Ansteckungen mit dem Coronavirus auch nach der Ausrufung des Notrechts am 16. März weiter stark ansteigen. Das Verbot von Menschenansammlungen und das Gebot des «Physical Distancing» (soziale Nähe ist weiterhin nötig!) scheinen keine Wirkung zu zeigen.

Doch diese Grafik stützt sich auf eine Unstatistik und vergleicht Äpfel mit Birnen. Auf diese krass irreführenden Statistiken über die Ausbreitung des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 hatte Infosperber bereits am 17. März («Was man über das Coronavirus wissen muss») und dann wieder am 19. März («Die NZZ verbreitet weiterhin Unstatistiken») und am 25. März («Covid-19 überfordert die Medien») hingewiesen. In der Realität haben sich seit dem 16. März mit Sicherheit viel weniger Leute angesteckt, als diese Grafiken glauben machen. Aus folgenden zwei Gründen hat sich dies in den täglich veröffentlichten Fallzahlen noch nicht ausgewirkt:

  1. Es werden ständig mehr Tests gemacht, zuerst wenige hundert, jetzt über 10’000. Allein schon aus diesem Grund werden immer mehr Fälle in der Statistik ausgewiesen.
  2. Vom Tag einer Ansteckung bis zum Eingang in die Statistik der bestätigten Fälle dauert es rund zehn Tage. Praktisch alle heute bekanntgegebenen «neuen» Fälle haben sich also bereits vor dem Erlass der Notmassnahmen angesteckt.

Dagegen ist die Statistik der Todesfälle zuverlässiger, doch der Todeszeitpunkt liegt eine bis vier Wochen nach der Ansteckung. Deshalb wird die Zahl der täglich gemeldeten Todesfälle noch eine bis drei Wochen lang zunehmen. Die Hälfte der in der Schweiz Verstorbenen ist über 82 Jahre alt.

Es ist zu berücksichtigen, dass die betagten Patientinnen und Patienten mit schweren Lungenproblemen, schwerer Diabetes und Herzkrankheiten heute auf Sars-CoV-2 getestet werden. Statistisch starben sie dann nicht an den Haupterkrankungen, sondern an Covid-19.

Wenn es andererseits um die Zahl der jährlichen Todesfälle infolge Influenza(Grippe)-Viren geht, wird diese nur aufgrund einer erhöhten Gesamtsterblichkeit geschätzt. Getestet wurden die wenigsten.

Die drastischen Massnahmen sind vorläufig nötig

Das drastische Regime der individuellen Isolierung,

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Neue Liste: Diese 504 Lobbyverbände haben ungehinderten Zugang zum Bundestag

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19-02-20 10:07:00,

Neue Liste: Diese 504 Lobbyverbände

. . . haben ungehinderten Zugang zum Bundestag

von Susan Jörges / abgeordnetenwatch.de

Lobbyisten von über 500 Interessenorganisationen können im Bundestag weitgehend ungehindert ein und aus gehen. Dies geht aus einer Liste von Hausausweisinhabern hervor, die die Parlamentsverwaltung auf Antrag von abgeordnetenwatch.de nun herausgegeben hat. Auffallend: Gleich drei Verbände aus der Energie- und Rohstoffbranche, hinter denen große Konzerne stehen, beantragten die begehrten Zugangskarten.

Hausausweise zum Deutschen Bundestag sind für Lobbyisten ein gutes Instrument, um ihre Anliegen an die Abgeordneten heranzutragen. Bis zu zwei der grünen Plastikkarten können Interessenorganisationen bei der Bundestagsverwaltung beantragen, vorausgesetzt sie sind in einer öffentlichen Verbändeliste [ 7,2 MB] registriert und können begründen, weshalb ihr regelmäßiger Zutritt zum Bundestag unbedingt erforderlich ist (abgeordnetenwatch.de-Recherchen zeigten 2017, dass die Begründungen in vielen Fällen fehlten und deswegen hunderte Anträge zu Unrecht durchgewunken wurden).

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Auf Antrag von abgeordnetenwatch.de nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) hat der Bundestag nun eine aktuelle Liste mit den Hausausweisinhabern herausgegeben. 2019 wurden danach Ausweise an 504 Lobbyorganisationen bewilligt. Insgesamt verfügten 764 Lobbyisten über eine Zugangskarte, 14 weniger als im Jahr zuvor. Die meisten arbeiten für Verbände oder Vereine aus den Bereichen Soziales, Verkehr- und Infrastruktur, Energie/Rohstoffe und Immobilien.

► 70 Interessenverbände sind neu dabei

Neu auf der Hausausweisliste sind 70 Organisationen. Auffallend ist, dass sich gleich drei große Verbände aus der Energie- und Rohstoffbranche um einen Zugangskarte zum Bundestag bemühten:

⇒ Der Bundesverband Windparkbetreiber Offshore (1 Hausausweis) vertritt mehr als ein Dutzend Konzerne, darunter Eon, Vattenfall und den spanischen Energiemulti Iberdrola. Im Bundestag besucht der Verband nach eigener Aussage Sitzungen des Wirtschafts-, Verkehrs- und Umweltausschusses – diese tagen in der Regel nicht öffentlich.

⇒ Der Verband Deutscher Energiehändler (2 Hausausweise) ist eine Lobbyorganisation, hinter der unter anderem BP, Gazprom und Shell stehen.

⇒ Der Außenhandelsverband für Mineralöl und Energie AFM + E (1 Hausausweis) vertritt 32 Unternehmen, darunter den Mischkonzern BayWa, Gazprom Neft oder das finnische Großunternehmen Neste.

Neu auf der Hausausweisliste sind auch mehrere Großverbände aus anderen Branchen. So erhielt etwa der Deutsche Verband der Aromenindustrie eine Zugangskarte. Die Organisation vertritt nach eigenen Angaben mehr als 95 Prozent der Aromenhersteller in Deutschland,

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