EU-Kommission: (Diese) Industriepolitik ist Rüstungspolitik

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12-11-19 08:37:00,

Die designierte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen tritt am 1. Dezember 2019 mit ihrer neuen Kommission an. Bild: European Commission 2019

  1. EU-Kommission: (Diese) Industriepolitik ist Rüstungspolitik

  2. Bretons Geschichte bei Thales und Atos

  3. “Schlüsselthema Digitalisierung”


  4. Auf einer Seite lesen

Mit Thierry Breton, künftiger Industriekommissar und Generaldirektor für Verteidigung und Weltraum, zum KI-Airbus?

Zum 1. Dezember 2019 soll die neue EU-Kommission unter der ehemaligen deutschen Verteidigungsministerin von der Leyen ihre Arbeit aufnehmen. Erstmals wird dem Kommissariat für Industrie auch eine Generaldirektion für Verteidigung und Weltraum unterstehen. Frankreich hat für dieses Amt Thierry Breton vorgeschlagen, der bereits zuvor wichtige industrielle Weichenstellungen für die Digitalisierung der Streitkräfte begleitet hat. Könnten damit Thales und Atos zukünftig in einem europäischen Großkonzern für Künstliche Intelligenz nach dem Vorbild von Airbus aufgehen und wer wären die deutschen Partner hierbei?

Die neue Kommission

Mit jeder neuen Kommission ändern sich die Aufgabenbereiche der einzelnen Mitglieder und damit häufig auch die formale Benennung ihrer Kommissariate. Das hat allein schon damit zu tun, dass jeder Mitgliedsstaat durch einen oder eine Kommissar*in vertreten ist und sich damit deren Zahl über die Zeit veränderte. Mit der Erweiterung der EU wurden nicht einfach neue Aufgabenfelder addiert, ihre jeweilige Breite und Zusammensetzung – das Portfolio – wurde auch häufig neu variiert. Teilweise hatte dies auch sachliche bzw. politische Gründe: Aufgaben der Digitalisierung z.B. fielen in der Vergangenheit mal ins Ressort der Kommissar*innen für Forschung und Innovation, für Industrie oder auch für die europäische Zivilgesellschaft, bevor sie 2010 zu einem eigenen Portfolio zunächst unter dem Titel “Digitale Agenda” und später unter “Digitale Wirtschaft und Gesellschaft” zusammengefasst wurden.

In der zukünftigen Kommission unter der ehemaligen Bundesverteidigungsministerin von der Leyen wird dieses Portfolio von einer der drei Vizepräsident*innen der Kommission unter dem sperrigen Titel “Europa fit für das digitale Zeitalter” behandelt und um den Bereich “Wettbewerb” erweitert – der zuvor lange ein eigenständiges und zentrales Ressort darstellte.

Presse und Politik bilden in ihren Bezeichnungen der Kommissionsmitglieder oft weder den korrekten Titel noch das ganze ihm zugeordnete Portfolio ab. Das trifft auch für die Industrie-Kommissar*innen zu.

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Diese Merkmale deuten auf Folter von Assange hin – Menschenrechtler

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25-10-19 06:30:00,

Als unmittelbarer Augenzeuge der Anhörung im Magistrates Court (erstinstanzliches Gericht) von Westminster hat der frühere britische Botschafter Craig Murray – heute Dissident und Menschenrechtler – in einem Interview für Sputnik seine „äußerste Besorgnis“ um den Zustand des WikiLeaks-Gründers Julian Assange zum Ausdruck gebracht.

Menschenrechtler sorgen sich zunehmend um den psychischen und physischen Zustand von Julian Assange, während führende westliche Medien ihre Kampagne zur Dämonisierung fortsetzen und über seinen schlechter werdenden Gesundheitszustand lästern.

Wie haben die Ereignisse im Vorfeld der Anhörung am Montag den physischen und psychischen Zustand Julian Assanges beeinflusst?

Ich war erschüttert, als ich ihn am Montag im Gericht sah. Sein Äußeres hat sich sehr verändert. Er ist 20 Jahre älter geworden, seit ich ihn zum letzten Mal gesehen habe. Nach seiner Festnahme hat er 15 Kilo oder noch mehr abgenommen – gerade während seines Aufenthalts im Gefängnis Belmarsh. Und das binnen von nur wenigen Monaten! Seine Haare fallen aus. Viele Merkmale deuten darauf hin, dass er vorzeitig und schnell altert. Er humpelt stark, was ich früher, bevor er ins Gefängnis kam, nicht bemerkt hatte.

Julian Asanges Anhänger protestieren gegen seine Ausweisung in dei USA (Archivbild)

©
Sputnik / Justin Griffiths-Williams

Aber vor allem beeindruckt nicht sein physischer, sondern sein Geisteszustand: Als er nach seinem Namen und dem Geburtsdatum gefragt wurde, musste er einige Sekunden darüber nachdenken und konnte sich nur schwer daran erinnern.

Als er versuchte, am Ende der Sitzung etwas zu sagen, als er gefragt wurde, ob ihm der Sinn der Anhörung klar sei, antwortete er negativ und erklärte, er könne unter solchen Bedingungen nicht denken. Dann riss er sich doch zusammen und versuchte, eine Erklärung über die Ungerechtigkeit der Gerichtsverhandlungen und den Mangel an Mitteln zu machen, die ihm für die Vorbereitung seiner Verteidigung zur Verfügung gestellt worden waren. Er versuchte aus aller Kraft, zu sprechen und die Wörter in einen Satz zu fassen, konnte seine Gedanken aber doch nicht richtig formulieren.

Wissen Sie, das ist der klügste und eloquenteste Mensch, dem ich je begegnet bin. Er wurde aber vom Staat total fertig gemacht, bis hin zu einem solchen Zustand, wo er nicht einmal sprechen und die Gerichtsverhandlungen verfolgen kann. Ich war äußerst beunruhigt.

Der UN-Sonderberichterstatter zum Thema Folgern, Nils Melzer, hatte im Juni einen Beitrag unter dem Titel „Demasking the Torture of Julian Assange“ veröffentlicht.

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Diese neue Power Cannabis-Kapsel soll alle Schmerzmittel zukünftig ersetzen! (mit Video)

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02-10-19 06:16:00,

Cannabis-Capsule

Diese neue Power Cannabis-Kapsel könnte alle Schmerzmittel zukünftig ersetzen!

An Orten, wo medizinisches Marihuana legal ist, sind Opioidmissbrauch und -Abhängigkeit um 25% zurückgegangen, aber die Regierung behauptet ratlos zu sein, warum das so ist.

Opioidmissbrauch und -Abhängigkeit ist in den gesamten USA ein massives Problem, weshalb Menschen nach natürlichen Alternativen suchen.

Die gesundheitlichen Vorteile von Cannabis werden in der Mehrheitsgesellschaft immer mehr akzeptiert, da immer mehr Studien veröffentlicht werden, die den  Cannabinoidkonsum unterstützen. Das passt den großen Pharmaunternehmen natürlich gar nicht, weshalb sie verzweifelt an dem Monopol festhalten wollen, das sie kontrollieren.

In den 23 US-Bundesstaaten, in denen medizinisches Marihuana legal zu verwenden ist, sind Todesfälle durch Opioid-Überdosierungen laut neuen Daten um fast 25 Prozent zurückgegangen. Die ersten Staaten, die legalisiert wurden, waren Kalifornien, Oregon und Washington im Jahr 1999, wobei Washington, D.C. und 10 andere die jüngsten im Jahr 2010 waren.

CBD Kapseln, in BRD legal erhältlich

Die Studie wurde von Bachhuber, dem Philadelphia Veterans Affairs Medical Center und der University of Pennsylvania und seinen Kollegen durchgeführt, die zwischen 1999 und 2010 in allen 50 Bundesstaaten Daten zu Todesfallzertikaten verwendeten.

Laut JAMA Medicine, in Staaten mit einem medizinischen Marihuana-Gesetz, Überdosis Todesfälle von Opioiden wie Morphin, Oxycodon und Heroin sind nach nur einem Jahr um durchschnittlich 20 Prozent gesunken. Nach zwei Jahren sanken sie weiter auf 25 Prozent. In der Zwischenzeit explodierten OpioidÜberdosis-Todesfälle im ganzen Land. 

Das Zentrum für Seuchenkontrolle und -Vorbeugung berichtete, dass die Zahl der Todesopfer von 4030 im Jahr 1999 auf 16.651 im Jahr 2010 gestiegen. Offensichtlich beinhalteten 3 von 4 der Todesfälle verschreibungspichtige Schmerzmittel.

Higher Perspective hat über Organisationen berichtet, die mit der Herstellung ihrer eigenen CannabisProdukte begonnen haben. Eines davon ist The Foria Relief Company, die vaginale CannabisSuppositorien mit Kakaobutter als perfekte Alternative zu Tabletten wie Vicodin, Midol und Ibuprofen
entwickelt haben.

Siehe auch: London: Erste Cannabis Kinderklinik in Europa eröffnet

Das Produkt soll helfen, die Muskeln zu entspannen und Schmerzen zu lindern.

Higher Perspektive berichte:

“Die Cannabiskapsel wird aus dem Extrakt der Cannabisblüte hergestellt, die alle frei von Pestiziden sind. Die Wirkstoffe werden ohne Mikroben verarbeitet und dann mit einer spezischen Mischung aus 60 mg THC (Tetrahydrocannabinol) und 10 mg CBD (Cannabidiol) verpackt.

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„Ninja-Bombe“: Diese geheime US-Rakete explodiert nicht, sondern schwenkt Messer – WSJ

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09-05-19 05:36:00,

Das Pentagon und der US-Geheimdienst CIA setzen seit 2017 bei Einsätzen in mehreren Ländern, darunter in Libyen, Syrien und im Irak, eine geheime Rakete ein, die nicht explodiert, sondern ein potenzielles Opfer mit Klingen trifft, die „alles auf ihrem Weg aufschneiden“. Darüber schreibt die US-Zeitung „The Wall Street Journal“.

Demnach soll die Waffe, deren Entwicklung sowie Verwendung geheim gehalten worden sei, eine modifizierte Version der Hellfire-Rakete darstellen, die mit einem Gefechtskopf mit nichtexplosiven Gefechtsteilen ausgestattet sei. Die Rakete R9X explodiere nicht, sondern treffe das potenzielle Opfer mit solch einer Wucht, dass Autos und die Dächer von Gebäuden zerschmettert werden könnten, schreibt das Blatt unter Berufung auf namentlich nicht genannte derzeitige und ehemalige US-Beamte.  

Zudem sei die Waffe auch mit spezieller Ausrüstung ausgestattet, darunter sechs lange Klingen, die wenige Sekunden vor dem Zieltreffen ausgelassen und „alles auf dem Weg aufschneiden“ würden. Die Rakete werde in informellen Gesprächen auch „fliegende Ginsu“, ähnlich wie die in den 70er und 80er Jahren populären Messer, oder die „Ninja-Bombe“ genannt.

Laser (Symbol)

Die US-Militärs würden diese Rakete nur selten, also unter bestimmten Bedingungen, einsetzen, heißt es im Beitrag. Zum Beispiel werde sie dann verwendet, wenn der Aufenthaltsort eines Anführers einer terroristischen Organisation genau festgelegt sei, der Einsatz anderer Waffen jedoch zivile Opfer fordern könnte. Insgesamt sei diese Waffe bei den Operationen im Irak, in Libyen, Syrien, Jemen und Somalia etwa „ein halbes Dutzend Mal“ verwendet worden.

Laut dem Blatt arbeiten die Amerikaner an dieser Art von Waffen seit 2011. Die Rakete R9X sei während der Amtszeit des damaligen US-Präsidenten Barack Obama mit dem Ziel entwickelt worden, um zivile Opfer bei Luftangriffen vermeiden zu können. Die US-Militärs sollen den Einsatz einer Rakete mit ähnlichen Eigenschaften als „Plan B“ zur Beseitigung des „Terroristen Nummer eins“ Osama bin Laden im Jahr 2011 erwogen haben.

Weitere Sputnik-Artikel: SpaceX-Rakete mit deutschem Algen-Experiment zur ISS gestartet 

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Können diese Bilder echt sein? | KenFM.de

konnen-diese-bilder-echt-sein-kenfm.de

13-04-19 05:47:00,

Der Umgang mit Julian Assange als Angeklagten lässt einige Zweifel an einer noch rudimentär vorhandenen Rechtsstaatlichkeit aufkommen.

Ein Kommentar von Hermann Ploppa.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen ergangen ist.

Die Bilder von der Festnahme des Wikileaks-Begründers Julian Assange durch britische Kriminalbeamten (deren Zugehörigkeit zu einem bestimmten Dienst nicht leicht zu erkennen ist) haben mich eiskalt auf meinem Stuhl erwischt. Die Würdelosigkeit und die Respektlosigkeit, ja geradezu die höhnisch-sadistische Art und Weise der Sistierung des australischen Journalisten Assange durch die Sicherheitskräfte bewirkte bei mir einen tiefen Schock. Ich wollte zur gleichen Zeit weinen und mein Magen zog sich zusammen. Meinerseits eine Mischung aus hilflosem-Zuschauen-müssen, blankem Entsetzen und einem tief gehenden Ekel vor diesen staatlichen Fleischergesellen.

Assange: in seinem Blick endlose Verzweiflung, dass es nun zum größten annehmbaren Unglück kommt. Körperliche Schwäche. Verwahrlost so wie wir Assange noch nie gesehen haben. Ein schöner Mann, der immer sehr auf sein Äußeres geachtet hatte, halb in Sitzstreikhaltung aus der ecuadorianischen Botschaft geschleppt. Krank. Ein hilfsbedürftiges Häuflein Elend wird grob in den Transporter gekippt wie ein Müllsack.

Einige unserer Leser werden sich gewiss noch erinnern, wie es sich eigentlich gehört für einen echten Rechtsstaat: der Angeklagte genießt den Respekt der Unschuldsvermutung. So lange jemand nicht rechtskräftig verurteilt ist, ist ihm das volle Maß des Respekts auch der Sicherheitsorgane zu garantieren – immer gesetzt der Fall, es handelt sich nicht um einen gemeingefährlichen Raubmörder. Als (vorgeschobener) Haftgrund wird Assange ein Nicht-Erscheinen zu einem gerichtlichen Termin zur Last gelegt. Dahinter steht der – nicht aufgeklärte Vorwurf eines Sexualverkehrs ohne Kondom durch eine schwedische Staatsbürgerin.

Daraus ergäbe sich als rechtsstaatliche Behandlung des Angeklagten Julian Assange: die Polizei betritt das Gebäude der ecuadorianischen Botschaft und bittet Herrn Assange, mit ihnen mitzukommen zu einem richterlichen Untersuchungstermin. Da Assange die Ausweglosigkeit seiner Lage bewusst ist, wäre er wohl unter zivilisierten Begleitumständen ohne Widerstand mit den Beamten mitgegangen. Er wäre sodann, eingerahmt von den beiden Polizeibeamten, in einem PKW mit zum Gericht gefahren. Das ist eigentlich so üblich – in einem Rechtsstaat. Dazu noch der gute alte römische Grundsatz: in dubio pro reo – im Zweifel für den Angeklagten.

Ein solches Bild rechtsstaatlicher Normalität war jedoch seitens der englischen Strafverfolger und der interessierten Politiker gar nicht erwünscht.

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„Diese schleichenden Entwicklungen sind schlimmer als mancher Skandal“

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07-04-19 07:18:00,

Sehen, denken und handeln: Darauf wird es ankommen, wenn wir als Bürger nicht Opfer einer Medienberichterstattung werden wollen, die nach zweierlei Maß misst. Sehen, denken und handeln: Darauf kommt es an, wenn wir als Bürger verstehen wollen, was sich um uns herum wirklich an politischen Entwicklungen vollzieht. Das findet Alexander Unzicker, Physiker und Jurist, der sich Gedanken darüber gemacht hat, wie es uns gelingen kann, von der Flut an Informationen, die sich jeden Tag ihren Weg durch die Medien bahnt, nur das wirklich Relevante aufzunehmen. Im Interview mit den NachDenkSeiten verweist auf Unzicker auf die Gefahr, dass wir als Bürger die „langsamen Verschiebungen des Wertessystems“ nicht wahrnehmen stellt einen „besorgniserregenden Zustand“ im Hinblick auf die Irrationalität im Denken fest. Von Marcus Klöckner.

Herr Unzicker, Sie bezeichnen den Zustand unserer Medien als „besorgniserregend“. Warum?

Zunächst gibt es eine unglaubliche Verflachung und Emotionalisierung in der Berichterstattung, es wimmelt von Überschriften „Skandal, Empörung, Eklat, Entsetzen“ und so weiter, ohne Substanz. Es ist furchtbar. Viele Meldungen drehen sich nur darum, dass irgendjemand etwas gesagt hat, und jemand anderes sich darüber aufregt. Generell sehe ich eine Tendenz zur Irrationalität.

Was stellen Sie noch fest?

Die Medien versagen bei der Auswahl der relevanten Information, aber noch schlimmer ist, dass die Auswahl der politischen Nachrichten danach erfolgt, was gerade in die Geschichte passt, die sie erzählen wollen. Die doppelten Maßstäbe, auch in der Sprache, kann ja jeder täglich mit Händen greifen. Insofern sind viele Medien schon in einem verkommenen Zustand, so dass man sich über manche Absurditäten, wie etwa im Fall Skripal, schon nicht mehr wundert.

Wie haben Sie denn die Berichterstattung zum Fall Skripal konkret wahrgenommen?

Bizarr. Einerseits, wie gesagt, eine Irrationalität, bei der von offizieller Seite bzw. deren medialer Wiedergabe überhaupt nicht mehr der Versuch gemacht wird, eine logisch kohärente Geschichte zu erzählen. Unabhängig von diesen Details, die man etwa auf dem Blog von Craig Murray, einem britischer Ex-Diplomaten, nachlesen kann, gibt es aber einen noch gravierenderen Aspekt. Das Ganze ist, nüchtern betrachtet, ein Kriminalfall. Ihm mit den Begriffen „militärischer Kampfstoff“ oder „Einsatz von Massenvernichtungswaffen auf NATO-Territorium“ eine politische, ja militärische Dimension anzudichten, ist meines Erachtens geisteskrank. Aber diese Haltung der westlichen Regierungen haben die Medien kritiklos übernommen.

Was ist mit Medien los, die auf diese Weise berichten?

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In nur drei Jahren: Diese Verluste erleidet Venezuela durch US-Sanktionen

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18-02-19 08:55:00,

Wirtschaft

21:33 18.02.2019(aktualisiert 21:39 18.02.2019) Zum Kurzlink

Venezuelas Vize-Präsident Ricardo Menéndez hat die Verluste des Landes infolge der Wirtschafts- und Finanzsanktionen der USA in den vergangenen drei Jahren eingeschätzt. Das teilte die Agentur AVN am Montag mit.

Demnach handelt es sich um knapp 38 Milliarden US-Dollar (zirka 33,6 Milliarden Euro). 23 Milliarden US-Dollar davon entfielen auf die Verluste für das Bruttoinlandprodukt (BIP). Weitere 15 Milliarden US-Dollar Verluste brachte Menéndez mit den Tätigkeiten von Gitgo, dem Tochterunternehmen des staatlichen venezolanischen Erdölkonzerns PdVSA in den USA, in Zusammenhang.

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AP Photo / Jacquelyn Martin

Mit Rücksicht auf einen Öl-Streik im Jahr 2002 schätzte der Vize-Präsident die Verluste auf insgesamt 58 Milliarden US-Dollar. Es geht hierbei um den Streik der Ölindustrie von Dezember 2002 bis Februar 2003 gegen die Regierung des damaligen Präsidenten Hugo Chavez.

Die Petróleos de Venezuela S.A. (PDVSA) ist die größte Erdölgesellschaft Lateinamerikas und Venezuelas größter Exporteur.

Am 23. Januar 2019 hatte sich der Präsident der Nationalversammlung von Venezuela (Asamblea Nacional), Juan Guaidó, während Protesten zum Übergangspräsidenten des Landes erklärt.

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REUTERS / Carlos Garcia Rawlins

Die USA sowie mehrere Länder Lateinamerikas und weltweit auch andere, darunter das EU-Parlament, hatten Guaidó umgehend als Interimsstaatschef anerkannt. Russland, China, die Türkei und weitere Staaten bekundeten dagegen Solidarität mit Maduro, der seinen Rücktritt ablehnte und von einem von den USA inszenierten Putsch-Versuch sprach.

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Diese vier Kriege werden um Venezuela gefochten

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03-02-19 11:28:00,

Maduro spricht vor Anhängern. Screenshot, Video teleSUR TV

  1. Diese vier Kriege werden um Venezuela gefochten

  2. Der psychologische Krieg


  3. Auf einer Seite lesen

Der Machtkampf um das südamerikanische Land verläuft auf vielen Ebenen – und ist noch lange nicht entschieden

Der Krieg um Venezuela ist in vollem Gange – und er wird bislang vor allem psychologisch geführt. Gut eine Woche nach seiner bislang gescheiterten Machtübernahme lanciert der selbsternannte “Interimspräsident” Juan Guaidó täglich neue Meldungen, mit denen er den vermeintlichen Zuwachs seiner Unterstützerbasis zu belegen versucht.

Präsident Maduro trat am Samstag indes vor hunderttausenden Anhängern auf und beschuldigte die Teile der Opposition, die hinter Guaidó stehen, mit Hilfe der USA einen Staatsstreich organisieren zu wollen. Seine Gegenspieler machen es ihm dabei nicht allzu schwer.

Sie traten bei einer parallelen Großdemonstration am Samstag im wohlhabenden Osten von Caracas unter einer riesigen projizierten US-Flagge auf und bejubeln offene Gewaltdrohungen von US-Vertretern gegen die amtierende Regierung des südamerikanischen Landes. Dennoch ist der Kampf um Venezuela auch in der zweiten Woche nach Guaidos versuchter Selbstinthronisierung noch lange nicht entschieden.

Auch wenn Venezuela das Ziel ist, wird die Auseinandersetzung vor allem auf der internationalen Bühne geführt. Mexiko, Uruguay und die Karibische Gemeinschaft (Caricom) laden in einigen Tagen nach Montevideo zu einer Vermittlungskonferenz ein. Der Staatenverband positioniert sich damit – von der westlichen Presse weitgehend ignoriert – gegen rechtsgerichtete Regierungen der sogenannten Lima-Gruppe, die sich nach dessen Selbstausrufung umgehend auf die Seite Guaidós geschlagen haben.

Vertreter von Guaidó führen von Washington aus derweil mit Unterstützung einiger US-Abgeordneter, dem Weißen Haus und Diplomaten ihre internationale Kampagne mit dem Ziel weiter, die Regierung Maduro zu stürzen. Carlos Vecchio, der von der US-Regierung als “Geschäftsträger” der “Botschaft” Venezuelas in Washington anerkannt wurde, bezeichnete einen Dialog mit Maduro als reine Zeitverschwendung. Es müsse stattdessen der Druck auf den Straßen, von der Nationalversammlung aus und von internationalen Verbündeten aufgebaut werden.

Der diplomatische Krieg

Dabei spielen die USA eine zentrale Rolle. US-Außenminister Mike Pompeo hatte nach der Zeremonie zur Amtsübernahme des rechtsextremen Präsidenten von Brasilien, Jair Bolsonaro, die Unterstützer in der Region bei einer Rundreise auf Linie gebracht.

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Doppelgänger? Diese ultrarealistischen Masken aus Japan sorgen für Gänsehaut

doppelganger-diese-ultrarealistischen-masken-aus-japan-sorgen-fur-gansehaut

20-11-18 01:11:00,

13:15 20.11.2018Zum Kurzlink

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    REUTERS / Kwiyeon Ha

    Doppelgänger? Diese ultrarealistischen Masken aus Japan sorgen für Gänsehaut

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    REUTERS / Kwiyeon Ha

    Doppelgänger? Diese ultrarealistischen Masken aus Japan sorgen für Gänsehaut

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    REUTERS / Kwiyeon Ha

    Doppelgänger? Diese ultrarealistischen Masken aus Japan sorgen für Gänsehaut

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    REUTERS / Kwiyeon Ha

    Doppelgänger? Diese ultrarealistischen Masken aus Japan sorgen für Gänsehaut

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    REUTERS / Kwiyeon Ha

    Doppelgänger? Diese ultrarealistischen Masken aus Japan sorgen für Gänsehaut

Kein Photoshop! Osamu Kitagawa mit einer Maske in seinem Betrieb in Otsu.

Das kleine Unternehmen des Japaners Osamu Kitagawa stellt ultrarealistische Gesichtsmasken aus Harz und Plastik her, die bei einheimischen und internationalen Technologie- sowie Unterhaltungsunternehmen gefragt sind. Dies meldet die Nachrichtenagentur Reuters.

Der Gründer von „REAL-f Co.“, Osamu Kitagawa, kam laut der Agentur auf die Idee mit den Masken, als er bei einer Druckerfirma arbeitete. Zwei Jahre musste herumgebastelt werden, bis die Technik, hochauflösende Fotografien in detaillierte 3D-Masken umzuwandeln, serientauglich war.

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„Wenn diese Entwicklung so weitergeht, ist der soziale Frieden gefährdet“ – www.NachDenkSeiten.de

„Wenn diese Entwicklung so weitergeht, ist der soziale Frieden gefährdet“ – www.NachDenkSeiten.de

14-09-18 09:23:00,

14. September 2018 um 9:13 Uhr | Verantwortlich:

„Wenn diese Entwicklung so weitergeht, ist der soziale Frieden gefährdet“

Veröffentlicht in: Aufbau Gegenöffentlichkeit, Innen- und Gesellschaftspolitik, Interviews, Lobbyismus und politische Korruption

Christian Schwarzenberger

Bezahlbarer Wohnraum ist in vielen Städten in Deutschland kaum noch vorhanden. In München ist die Situation besonders schlimm. Gegen die Missstände auf dem Wohnungsmarkt in der bayerischen Hauptstadt gehen die Bürger am 15. September auf die Straße. „#ausspekuliert” lautet das Motto der Demonstration. Im NachDenkSeiten-Interview gibt Christian Schwarzenberger, der einer der Organisatoren des Protestes ist, einen Einblick in die Wohnsituation in München und erklärt, wie er und seine Mitstreiter sich organisiert haben. Deutlich wird: Entgegen den Beteuerungen bayerischer Spitzenpolitiker, wonach in Bayern alles rund zu laufen scheint, ist die Lage doch nicht ganz so rosig. Von Marcus Klöckner.

Herr Schwarzenberger, Sie sind einer der Organisatoren einer Demonstration, die für den 15. September in München angesetzt ist. Sie setzen sich mit Ihren Mitstreitern für bezahlbaren Wohnraum ein. Sie selbst wohnen in München. Wie stellt sich die Situation dort dar?

München ist bekanntlich die teuerste Stadt Deutschlands. Mieten von über 20€/m² sind keine Seltenheit mehr, sondern werden langsam zur Regel. Gerade in den letzten Jahren seit der Finanzkrise steigen die Mieten rasant an. Das führt zum einen dazu, dass viele Menschen sich die Stadt nicht mehr leisten können und aus der Stadt gedrängt werden. Davon betroffen sind unter anderem Pflegekräfte, Erzieherinnen oder Verkäufer, also Menschen, auf die keine Stadt verzichten kann. Zum anderen hat sich die Zahl der Wohnungslosen in München innerhalb von 10 Jahren fast vervierfacht. Wir sprechen hier von einer dramatischen Situation.

Wie lange wohnen Sie denn in München?

Ich selbst bin vor über 10 Jahren zum Studium nach München gezogen. Seitdem lebe ich mit kurzen Unterbrechungen hier und habe die Entwicklungen gut beobachten können.

Wann sind Ihnen die Probleme zum ersten Mal aufgefallen?

Das war noch während meines Studiums, als ich das Wohnheim verlassen musste und in eine WG gezogen bin. Damals musste ich mehr als zwei Drittel meines Geldes nur für das Zimmer ausgeben. Neben dem eigenen Schicksal war für mich ein sich änderndes Stadtbild relevant.

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«Diese Initiative ist längst überfällig»

«Diese Initiative ist längst überfällig»

13-08-18 09:31:00,

Romano Paganini / 13. Aug 2018 –

Gift im Trinkwasser, unterbezahlte Jobs, Kinderarbeit: Firmen mit Sitz in der Schweiz sollen für solche Vergehen künftig haften.

Quito – Als Pablo Fajardo das Licht der Welt erblickte, war es im ecuadorianischen Amazonas bereits stockdunkel. Eine Erdölfirma aus Texas hatte ihre Bohrtürme zwischen Urwald, Flüssen und Indigenen aufgebaut und damit begonnen, das schwarze Gold in Richtung Norden zu pumpen. Das Gas, das bei der Gewinnung von Erdöl zusammen mit dem ins Bohrloch eingelassenen Wasser und den Chemikalien an die Oberfläche schiesst, wurde verbrannt, das Schwermetall haltige Wasser ohne Aufbereitung in die Flüsse geschüttet. Die Folgen waren vergiftete Böden und Gewässer, vergiftete Tiere und Pflanzen, kurz: ein vergifteter Alltag. Die Krebsrate in und rund um die Stadt Lago Agrio, rund 300 Kilometer östlich von Quito, ist so hoch wie nirgends im Land.

Heute, 46 Jahre nach seiner Geburt und 25 Jahre nachdem er als Anwalt der Kläger den Jahrhundert-Prozess gegen den US-Erdöl-Konzern Texaco (seit 2001 Chevron) übernommen hat, sitzt Pablo Fajardo in seiner Kanzlei in Ecuadors Hauptstadt und sagt: «Keiner Firma mit Sitz in den USA oder in der Schweiz wäre es in den Sinn gekommen, ihr eigenes Territorium derart offensichtlich über Dekaden hinweg zu verschmutzen und den entstandenen Schaden nicht zu reparieren.» (*) Sie wüssten genau, dass ihnen sonst eine saftige Busse drohe. «Doch wenn sie ausserhalb ihrer Länder wirken», sagt Fajardo, «nutzen sie die fragilen Strukturen – im Wissen, dass die Umwelt- und Sozialkontrollen nicht oder nur teilweise durchgesetzt werden. Schliesslich verfügen die transnationalen Firmen oft über mehr Einfluss als die lokalen Regierungen.»

Deshalb begrüsst der Jurist die Absichten der Konzernverantwortungs-Initiative (Kovini), die nächstes Jahr zur Abstimmungen kommen könnte.

Auf die Justiz in der Schweiz zurückgreifen

Mitte Juni ist die Initiative, getragen von über hundert Organisationen, im Schweizer Nationalrat diskutiert worden. Oder besser: der von der Rechtskommission ausgearbeitete Gegenvorschlag. Dieser ist eine Lightversion dessen, was die Kovini ursprünglich fordert. Denn statt der 1‘500 Grossfirmen und ihren Tochterfirmen vor Ort, inklusive klein- und mittelgrossen Unternehmen, die im Gold- oder Diamentenhandel aktiv sind, sollen nur die Grosskonzerne zur Rechenschaft gezogen werden. Ausserdem verlangt der Gegenvorschlag, dass die lokalen Lieferanten keiner Sorgfaltspflichtsprüfung unterzogen werden müssten (etwa was Kinderarbeit betrifft) und dass die Firmen etwa bei Menschenrechtsverletzungen nur in spezifischen Fällen haften.

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Unfassbar naiv, diese Tagesschau: die Berichterstattung und Kommentierung zu Trump auf dem NATO Gipfel. – www.NachDenkSeiten.de

Unfassbar naiv, diese Tagesschau: die Berichterstattung und Kommentierung zu Trump auf dem NATO Gipfel. – www.NachDenkSeiten.de

13-07-18 07:21:00,

Unfassbar naiv, diese Tagesschau: die Berichterstattung und Kommentierung zu Trump auf dem NATO-Gipfel.

Veröffentlicht in: Aufrüstung, Medienkritik, Strategien der Meinungsmache

Die Journalisten der Tagesschau kennen nicht einmal die einfachsten Tricks der Manipulation und des politischen Pokers: die Übertreibung und die Drohung. Schauen Sie sich das bitte an, die Tagesschau von null bis Minute 2:47. Es ist nur kurz, aber von hohem Erkenntniswert für die Einschätzung des wichtigsten Mediums für die Meinungsbildung der Deutschen. Der US-Präsident droht mit dem Austritt aus der NATO. Er fordert eine schnellere und massive Erhöhung der Militärausgaben, 2 % Anteil am Bruttoinlandsprodukt bis 2019 und dann noch mehr. Und was geschieht: man einigt sich auf die schnellere Erhöhung des Militärbudgets. Albrecht Müller.

Von Angela Merkel heißt es daraufhin, sie erwäge die Erhöhung der deutschen Militärausgaben. Sie meint, wir müssten uns immer wieder fragen, „was können wir noch mehr tun“.

Eine Journalistin fragt den US Präsidenten, ob er erwägt, aus der NATO auszutreten und ob er das überhaupt entscheiden kann. Er antwortet, das könne er wahrscheinlich, aber es sei nicht mehr nötig, „die anderen haben heute Zusagen gemacht wie nie zuvor“.

In dieser Tagesschau kein Kommentar dazu, wie sich dieser Hühnerhaufen erpressen lässt. Kein Wort dazu, dass der amerikanische Präsident mit dem billigen Trick der Übertreibung – 4 % des Bruttoinlandsprodukts für Rüstung – erreicht, was er erreichen will: die Bestätigung der Zusage von 2 %. Kein Wort dazu, dass die Drohung, aus der NATO auszutreten, absoluter Unsinn ist – die USA brauchen zum Beispiel Deutschland als Nachschubbasis für weltweite Operationen und haben deshalb überhaupt kein Interesse daran, die NATO aufzulösen oder aus ihr auszutreten. Kein Wort dazu, dass die Sicherheit Europas nicht nur auf Militärausgaben und den Sicherheitsgarantien der USA, sondern sehr viel mehr auf Verständigung und Frieden beruhten und weiter beruhen könnten.

Alles, was wir im letzten Jahrhundert bis 1990 mit praktizierter Entspannungspolitik und dem Ende der Blockkonfrontation gelernt haben, ist vergessen. Die heute Verantwortlichen sind so primitiv, dass in ihrem Denken bei Fragen der Sicherheit nur Militär und nur Konfrontation und Abschreckung vorkommt und nicht Entspannung und nicht Verständigung. Das ist ein wirklicher Verlust an kultureller Leistung.

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