Digitale Zentralbankwährungen – die Geld-Apokalypse | Von Ernst Wolff | KenFM.de

18-01-21 02:49:00,

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Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Während fast alle Regierungen der Welt ihre Völker unter dem Vorwand der Bekämpfung einer Pandemie in Angst und Schrecken versetzen und sie durch immer härtere Maßnahmen drangsalieren, findet im Hintergrund ein Prozess statt, der unsere Zukunft erheblich stärker bedroht als es das aktuell grassierende Virus jemals könnte. Dabei handelt es sich um die Entwicklung der digitalen Zentralbankwährung, die von mehr als drei Dutzend Zentralbanken in Zusammenarbeit mit zahlreichen Tech-Konzernen vorangetrieben wird.

Die Pole-Position nimmt zurzeit die People’s Bank of China ein, die in mehreren Millionenstädten Großversuche gestartet und zum Teil bereits erfolgreich abgeschlossen hat und die mit der Digitalen Neuen Seidenstraße seit 2015 auch außerhalb des eigenen Landes die Vorbereitungen für eine Einführung der neuen Währung getroffen hat.

An zweiter Stelle stehen die USA, die seit Oktober auf den Bahamas mit dem an den US-Dollar gebundenen Sanddollar einen ersten großflächigen Testversuch unternehmen und im vergangenen Jahr einen Gesetzentwurf für die Einführung der digitalen Zentralbankwährung auf den Weg gebracht haben. Zwar ist dieses Gesetz, das jedem Amerikaner ab dem 1. Januar 2021 ein digitales Zentralbankkonto garantieren sollte, noch nicht verabschiedet, aber dabei dürfte es sich um ein taktisches Manöver gegenüber China handeln. Dessen Machthaber könnten sich durch das Inkrafttreten eines solchen Gesetzes möglicherweise unter Druck gesetzt fühlen und mit einer schnelleren Einführung des digitalen Yuan reagieren.

Was treibt beide Länder zu diesem Wettrennen an?

Das globale Finanzsystem, das seit 2007/08 nur noch künstlich am Leben erhalten wird, befindet sich nach 12 Jahren massiver Manipulation durch die Ereignisse am US-Repo-Markt im September 2019 und den Beinahe-Crash im Februar/März 2020 in einem fortgeschrittenen Stadium des Zerfalls. Die Zentralbanken haben ihr Pulver weitgehend verschossen und können dieses System nur noch durch unbegrenztes Gelddrucken aufrechterhalten, wissen aber, dass das auf Dauer zu seinem Kollaps führen wird.

Anders ausgedrückt: Das Geldsystem, wie wir es kennen, ist historisch an sein Ende gelangt und kann in der bestehenden Form nicht weiter existieren. Aus diesem Grund haben die Verantwortlichen nach einem Ausweg gesucht und zur Aufrechterhaltung der eigenen Macht das Konzept des digitalen Zentralbankgeldes entwickelt.

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Digitale Ausweise – ein Traum für den Überwachungsstaat

21-11-20 10:41:00,

Rafael Lutz / 21. Nov 2020 –

Tech-Giganten arbeiten an digitalen Identitäten und Pässen – damit schaffen sie neue Kontrollmöglichkeiten.

Analoge Impf- und Reisepässe gehören der Vergangenheit an: Diese Meinung vertritt die Organisation ID2020 aus New York. Sie arbeitet an einer transnationalen digitalen Identität, bei der alle Informationen über jeden Einzelnen zusammenfliessen sollen: Ausbildungs- und Impfnachweise, Finanzstatus, Konten von Netzwerken wie Twitter oder Facebook bis zu den vom Smartphone produzierten Daten.

Zu den Unterstützern von ID2020 zählen Microsoft, die GAVI-Impfstoff-Allianz, die Rockefeller Foundation sowie das International Rescue Committee (IRC). Zu den Kooperationspartnern gehören die US-Regierung, die EU-Kommission und das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR. 

Selbstverwaltete Identität

Anstatt mit Papieren soll sich jeder künftig mit Gesicht, Iris und Fingerabdruck ausweisen, dies zumindest sind die Pläne der Hightech-Konzerne und der ID2020 Allianz. «Über die Daten soll jeder selbst verfügen», sagt Dakota Gruener, Leiterin von ID2020. Die Rede ist auch von der «Self-sovereign identity», der sogenannten selbstverwalteten Identität.

Die Daten sollen auf einer Blockchain gespeichert werden. Einer Art digitalem Kontobuch, das Daten auf zahllosen Servern weltweit verschlüsselt abspeichert. ID2020 selbst bewirbt ihre Zukunftsszenarien gegenüber der Öffentlichkeit als fortschrittliches Projekt. Sie teilt die «Überzeugung, dass Identität ein Menschenrecht ist und dass der Einzelne ‹Eigentum› an seiner eigenen Identität haben muss».

«Jeder siebte Mensch weltweit kann nicht nachweisen, wer er ist; und ist deshalb weitgehend ausgeschlossen vom Gesundheits-, Schul- und Bankenwesen», sagt Gruener. Verlange künftig eine Bank, ein Vermieter oder ein Grenzbeamter Details über eine bestimmte Person, so könne diese mittels einer Smartphone-App die entsprechenden Informationen freigeben.

Reisen ohne Pass

Wer in Zukunft reisen will, soll dies mit einem digitalen Reisepass machen können. Unter der ID2020 läuft ebenso das «Projekt Known Traveller Digital Identity» (KTDI), das erstmals im Rahmen des Weltwirtschaftsforums (WEF) 2018 in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten vorgestellt wurde.

KTDI soll künftig Reisen ohne Papiere ermöglichen. Dafür stellen die Reisenden ihre biometrischen Daten und persönlichen Informationen wie bereits getätigte Auslandsreisen, die Kreditkartennutzung oder den Wohnort zur Verfügung. «Wenn dieses System eine gewisse Zeit benutzt wird, sind auch vergangene Grenzübertritte gespeichert. Und damit steigt natürlich die Glaubwürdigkeit,

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Die digitale Komfortzone

07-11-20 02:54:00,

Der Geist der Zensur, der YouTube-Strikes und Kanal-Schließungen geht um. Große YouTube-Kanäle verschwinden in diesem Herbst aus dem Netz wie die Blätter von den Bäumen. Zurück bleibt ein inhaltsleeres, substanzloses Geäst aus oberflächlichen, infantilen Inhalten, wie man sie in den YouTube-Trends „bestaunen“ kann. Für wichtige, lehrreiche, erhellende Inhalte wird es dann keinen Platz mehr geben.

Erst vor wenigen Tagen berichtete Tilo Gräser über den zweiten YouTube-Strike von KenFM. Daher führte Jens Lehrich ein langes Interview mit Ken Jebsen über dessen Pläne, alternative Strukturen in der analogen Welt zu errichten. So sehr es das Gebot der Stunde ist, im realen Leben Wurzeln zu schlagen und Strukturen zu errichten, so muss ein Umzug ebenso im digitalen Raum stattfinden.

Im letzten Jahrzehnt erlebten wir eine Monopolisierung der sozialen Netzwerke. Schüler/Studenten VZ, icq, MySpace, Lokalisten, knuddels und viele mehr wurden von Facebook und Instagram verdrängt. Die Videoplattformen Clipfish oder myVideo ereilte mit der Dominanz YouTubes das gleiche Schicksal.

Ob in der analogen oder in der digitalen Welt — man konnte einen Trend hin zur Zentralisierung erleben, der nun wieder rückläufig wird. So wie es die breiten Massen in die Städte zog, da dort das Leben und die Kultur florierte, so beginnt der ländliche Raum wieder mehr an Attraktivität zu gewinnen. In den Städten werden nun im zweiten Lockdown in den frühen Abendstunden wieder die Bürgersteige hochgeklappt, während auf dem Land zu beobachten ist, dass dort nicht annähernd die Härte und das zwischenmenschliche Misstrauen vorherrschen wie in den Metropolen.

Parallelen lassen sich zur digitalen Welt erkennen. Facebook und YouTube lockten Nutzer mit großer Reichweite und einer Vielzahl an Möglichkeiten, sich kreativ auszuleben und zu präsentieren. Nun jedoch verkehren sich die vormals scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten des digitalen Eldorados in ihr Gegenteil. Die Leichtigkeit des „Broadcast yourself“ ist einem Bibbern gewichen, der permanenten Sorge, ob der erstellte Content aufgrund einer Nicht-Kompatibilität mit den WHO-Verordnungen gelöscht wird. Daraus resultierend hören viele uns bereits das Schnippen der Schere im Kopf, die uns bewusst, teils unterbewusst damit hadern lässt, welche Inhalte man veröffentlicht und welche besser nicht, da man die Löschung des eigenen Kanals fürchtet. Für manche wäre dies ärgerlich, für andere die Tragödie eines kollabierenden Lebenswerkes aus Millionen Klicks,

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Digitale Pandemie: Draußen droht Corona, drinnen Amazon

10-10-20 12:00:00,

Für Amazon ist Corona ein Geschenk. Seit 2020 mit einem NSA-Überwachungsexsperten im Vorstand infiziert das Unternehmen die Kunden in der Zeit des Lockdowns erfolgreicher denn je. Mit dem „Amazon-Virus“. Johannes Bröckers macht in seinem neusten Buch Schluss mit einem der bekanntesten Produkte von Amazon: Alexa.

Amazon, das ist ein Online-Warenhändler mit enorm gutem Service und extrem kurzen Lieferzeiten. Alexa, das ist eine Box mit Spracherkennung, die ans Internet angeschlossen, dort Informationen für den Nutzer heraussucht, diese mit liebenswürdiger Frauenstimme vorträgt und hier und da ein nützliches Produkt vorschlägt und auch gleich bestellt. Passt zum Zeitgeist, alles bestens.

Ganz und gar nicht, findet der Journalist und Buchautor Johannes Bröckers. Auch in seinem neuen Buch warnt er vor den Gefahren des noch gefährlicheren Virus als Corona: dem Amazon-Virus. Bröckers macht darin „Schluss“ mit Alexa. „Das ist natürlich im übertragenen Sinne gemeint. Ich habe Schluss mit Amazon gemacht, ich habe meinen Account gelöscht“, berichtet Bröckers im Sputnik-Interview. Es ist nicht der Neid, dass Amazon-Gründer Jeff Bezos bald der erste Billionär der Menschheit werden könnte, der Bröckers zu dieser Entscheidung bewegt hat. Auch wenn sich natürlich die Frage stellt, ob so viel Geld und damit auch Macht wirklich in ein Paar Hände gehört.

„Amazon dominiert mehr als 50 Prozent des Einzelhandels“

Was Amazon anrichtet, hat den Buchautor motiviert, auf die Logistikdienste des Unternehmens zu verzichten:

„Wenn man sich anschaut, dass in den letzten zehn Jahren in Amerika 85000 Einzelhändler zugemacht haben und 35000 Hersteller – das ist nicht allein Amazon zuzuschreiben, aber Amazon dominiert mehr als 50 Prozent des Einzelhandels“, betont Bröckers.

Im Gegenzug schafft Amazon in seinen Logistikhallen deutlich schlechter bezahlte Arbeitsplätze und maximiert seinen Profit in Europa noch mit einem Firmensitz in Luxemburg durch Steuervermeidung.

Zudem betätigt sich Amazon auch als Nachahmer fremder Produkte, indem es einen Marketplace für Millionen für Händler anbietet, die er jederzeit wieder vom Marketplace verbannen kann. „Wenn dort Händler sind, die ein besonders erfolgreiches Produkt haben. überlegt sich Amazon, wieso es nur eine kleine Verkaufsprovision kassieren soll, wenn es auch das Produkt kopieren und selbst billig in China herstellen lassen kann. Dann setzt Amazon dieses kopierte Produkt auf seinem eigenen Marktplatz auf die oberste Stelle und der Händler, der das ursprünglich hatte, macht kein Geschäft mehr oder wird gleich vom Marktplatz ausgeschlossen“,

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De digitale staatsgreep en het verdwijnen van de kwaliteit van leven | Door Hermann Ploppa | KenFM.de

29-09-20 02:11:00,

En hoe we daarop reageren.

Een commentaar van Hermann Ploppa

Onlangs ontving ik een nieuwsbrief van Lobbycontrol. Lobbycontrol (1) is een onafhankelijke niet-gouvernementele organisatie die observeert hoe bepaalde machthebbers achter de schermen discreet gebruik maken van giften en financiële bijdragen om onze gekozen vertegenwoordigers en ambtenaren van ministeries te overtuigen om bepaalde belangen na te streven die niet noodzakelijkerwijs de onze zijn. Dat is niet in ons belang. Wij zijn immers de opperste vorst. We hebben politici gekozen om onze belangen te vertegenwoordigen. En niet de belangen van zelfgekozen oligarchen. Lobbycontrol probeert, alleen gefinancierd door particuliere donaties, de nu ondoordringbare jungle van de naar schatting 35.000 lobbyisten met de Brusselse EU-bureaucratie wat zichtbaarder te maken.

En als onze politici zo graag mensen van de straat willen verdrijven, van openbare plaatsen, zelfs van hun werkplek onder het mom van een vermeende corona-pandemie, en ze naar huis willen verbannen, bang voor horrorpropaganda; als onze politici zo graag een geïsoleerde, dappere nieuwe wereld van het digitale rompleven willen voorschrijven als alternatief; dan kan dit misschien belachelijke redenen hebben. Omdat de lobbycontrole ons de naakte feiten laat zien:

„Met de Corona-crisis was er een digitaliseringspuls die ons allemaal liet zien hoe we nieuwe technologieën kunnen gebruiken en hoe ze ons dagelijks leven vormgeven. Voor de grote bedrijven was dit ook een groeispurt, zij behoren tot de weinigen die van de crisis hebben geprofiteerd“. (2)

Dat zegt Lobbycontrol in zijn huidige nieuwsbrief. Uitgedrukt in cijfers: Google geeft dit jaar acht miljoen euro uit om de EU-besluitvormers in Brussel in het voordeel van Google te beïnvloeden; Microsoft (d.w.z. onze vriend Bill Gates) beïnvloedt de Eurocraten met een miezerige vijf miljoen euro. Facebook volgt met 4,25 miljoen euro, Apple met twee miljoen, en Amazon met 1,75 miljoen euro.

Het moet gezegd worden dat dit een verstandige besteding van geld is, althans in commerciële zin. De groei van de nieuwe digitale mondiale ondernemingen is op zich al een briljante zelfstarter. Maar de ontwikkeling kan worden versneld als het politieke apparaat kan worden overgehaald om bestaande „analoge“ structuren met bijbehorende regelgeving, wetten en door de media gesteunde angstcampagnes extra te verpletteren.

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