Das tödliche Heilmittel

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06-08-20 01:53:00,

von John Pospichal

Wir verfügen nun (Anmerkung des Übersetzers: Stand 24.5.2020) für viele Länder über Mortalitätsdaten für die ersten paar Monate des Jahres 2020, und, wie Sie möglicherweise erwarten werden, es gab steile Anstiege im Zusammenhang mit dem Beginn der COVID-19-Pandemie in jedem einzelnen.

Überraschend ist allerdings, dass die Anstiege nicht begannen, bevor die Lockdowns verhängt wurden, sondern danach. Mehr noch: In beinahe jedem Fall begannen sie unmittelbar danach. Oft war der Trend der Sterblichkeitszahlen fallend, bis er sich plötzlich umkehrte, nachdem die Lockdowns dekretiert wurden.

Das ist eine erstaunliche Feststellung. Aber ehe ich seine volle Tragweite erörtere und denjenigen einige Fragen stelle, die noch immer die Nützlichkeit von Lockdowns verteidigen, möchte ich die Daten präsentieren, die dies belegen.

Hier sehen Sie eine Reihe von Diagrammen aus der Financial Times, die die Gesamtsterblichkeit und die „Sterblichkeit, die über das Normalmaß hinausgeht“ im Jahr 2020 für eine Anzahl von Ländern darstellen:

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Quelle: www.ft.com

Anmerkung: Ich habe das Diagramm rechts unten, das „13 Länder/Städte in der Gesamtschau“ darstellte, entfernt und durch das Diagramm der Financial Times für New York City ersetzt.

Man kann sehen, dass es in jedem Land signifikante Anstiege der Gesamtmortalität irgendwann ab Februar oder März gab.

Lassen Sie uns nun die Daten der Lockdowns in Grün bei jedem Land hinzufügen:

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Sie werden feststellen, dass die Anstiege jeweils erst begannen, nachdem ein Land — oder eine Stadt — in den Lockdown versetzt worden war. Ja, sie begannen sogar augenblicklich und in nahezu jedem Fall sprunghaft.

Lassen Sie uns die Daten einiger Länder und Städte im Detail betrachten.

The Economist hat eine eigene Diagrammserie veröffentlicht, die die Übersterblichkeit in einigen Ländern darstellt. Dies ist das Diagramm zu Belgien:

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Anmerkung: Die Diagramme von The Economist sind am Quellort interaktiv.

Laut Darstellung fand der nationale Lockdown am 18. März statt. Doch war dies nur die zweite Phase des nationalen Lockdowns. Phase 1, die umfassende Geschäftsschließungen beinhaltete, begann am 13. März.

Das Diagramm sollte daher eigentlich so aussehen:

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Es zeigt sich keine erhöhte Sterblichkeit vor dem Lockdown und dann ein plötzlicher und sprunghafter Anstieg,

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TÖDLICHE VERTUSCHUNG: Fauci genehmigte vor 15 Jahren Malariamedikamen zur Heilung von Coronaviren

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28-07-20 09:43:00,

Dr. Anthony Fauci, dessen “fachkundiger” Ratschlag an Präsident Trump zur vollständigen Abschaltung des größten Wirtschaftsmotors der Weltgeschichte geführt hat, weiß seit 2005, dass Chloroquin ein wirksamer Hemmer von Coronaviren ist.

TruePundit schreibt: Woher wusste er das? Aufgrund von Forschungsarbeiten der National Institutes of Health, deren Direktor er ist. Im Zusammenhang mit dem Ausbruch von SARS – verursacht durch ein Coronavirus namens SARS-CoV – untersuchte das NIH Chloroquin und kam zu dem Schluss, dass es das SARS-Coronavirus wirksam in Schach halten kann. Das COVID-19-Virus ist ebenfalls ein Coronavirus mit der Bezeichnung SARS-CoV-2. Obwohl es nicht genau dasselbe Virus wie SARS-CoV-1 ist, ist es doch genetisch mit ihm verwandt und teilt 79% seines Genoms, wie der Name SARS-CoV-2 andeutet. Beide verwenden den gleichen Wirtszellrezeptor, mit dem die Viren in die Zelle eindringen und das Opfer infizieren.

Das Virology Journal – die offizielle Publikation von Dr. Fauci’s National Institutes of Health – veröffentlichte am 22. August 2005 unter der Überschrift – bereiten Sie sich darauf vor – “Chloroquin ist ein wirksamer Hemmstoff für die Infektion mit dem SARS-Coronavirus und dessen Verbreitung” einen Artikel, der heute ein Blockbuster ist. (Betonung liegt durchgängig auf mir.) Schreiben Sie den Forschern: “Wir berichten …, dass Chloroquin starke antivirale Wirkungen auf die SARS-CoV-Infektion von Primatenzellen hat. Diese hemmenden Wirkungen werden beobachtet, wenn die Zellen entweder vor oder nach der Exposition gegenüber dem Virus mit dem Medikament behandelt werden, was sowohl auf einen prophylaktischen als auch auf einen therapeutischen Vorteil hindeutet.” (Hervorhebung durch mich)

Das bedeutet natürlich, dass Dr. Fauci seit 15 Jahren weiß, dass Chloroquin und sein noch milderes Derivat Hydroxychloroquin (HCQ) nicht nur einen aktuellen Fall von Coronavirus behandeln (“therapeutisch”), sondern auch künftige Fälle verhindern werden (“prophylaktisch”). HCQ fungiert also sowohl als Heilmittel als auch als Impfstoff. Mit anderen Worten, es ist ein Wundermittel gegen Coronaviren. Dr. Fauci’s NIH sagte 2005, dass “Konzentrationen von 10 μM die SARS-CoV-Infektion vollständig abgeschafft haben”. Faucis Forscher fügen hinzu: “Chloroquin kann die Etablierung der Infektion und die Ausbreitung von SARS-CoV wirksam reduzieren.

Dr. Didier Raoult, der französische Anthony Fauci, hatte einen so spektakulären Erfolg mit dem HCQ bei der Behandlung von SARS-CoV-2-Opfern, dass er bereits am 25. Februar sagte, dass “das Spiel für das Coronavirus vorbei sei”.

Er und ein Forscherteam berichteten,

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Tödliche Medikamente – organisierte Kriminalität • Anthroblog

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11-06-20 08:56:00,

Zuletzt aktualisiert am 10. Juni 2020

Tödliche Medikamente, organisierte Kriminalität

Peter Christian Gøtzsche, Verfasser des Buches »Tödliche Medizin, organisierte Kriminalität«

Jahrzehntelang war Peter Christian Gøtzsche einer der angesehensten Ärzte und Medizinforscher Dänemarks. Auch noch, als er sein Buch über tödliche Medikamente und organisierte Kriminalität schrieb. Der Angriff kam erst einige Jahre danach. Und von einer unerwarteten Seite.

Gøtzsche gehörte 1993 zu den Gründern der Cochrane Collaboration, einer gemeinnützigen Organisation, die sich als weltweites Netzwerk von Ärzten, Wissenschaftlern, Angehörigen von Gesundheitsberufen und Patienten für eine evidenzbasierte Medizin einsetzt. Zu diesem Zweck etablierte sie ein System der Überprüfung medizinischer und pharmakologischer Forschung, das eine unabhängige Beurteilung von Studien ermöglichte. Weltweit galten die Reviews der Cochrane Collaboration, die in der gleichnamigen Onlinebibliothek veröffentlicht werden, als Standard der methodisch-kritischen Evaluation medizinischer Forschung.

Als Mitarbeiter der Collaboration trug Gøtzsche zu einer Vielzahl dieser kritischen Überprüfungen bei und setzte selbst Maßstäbe für evidenzbasierte Forschung. Die Leitideen der Cochrane Collaboration waren nicht nur methodischer, sondern auch ethischer Natur: Transparenz, Gewissenhaftigkeit, Freiheit der wissenschaftlichen Forschung und Debatte jenseits aller Zensur oder ökonomischer Einflüsse und eben – internationale – Zusammenarbeit (collaboration). Er gründete das Nordic Cochrane Collaboration Center am Rigshospitalet in Kopenhagen und wurde aufgrund seiner Verdienste 2010 zum Professor für klinisches Forschungsdesign an der Universität Kopenhagen berufen. Weltweit bekannt wurde er für seine Kritik an vorbeugenden Mammographie-Screenings, die angeblich dazu beitrugen, Frauen vor Brustkrebs zu schützen. Seine Kritik: die Zahl der Fehldiagnosen und infolgedessen überflüssigen Behandlungen mit schwerwiegenden Folgen für die Gesundheit der betroffenen Frauen war höher als die Zahl derer, die durch die Früherkennung vor Brustkrebs bewahrt wurden.

Er veröffentlichte eine Reihe von Büchern, darunter 2013 Deadly Medicines and Organised Crime: How Big Pharma Has Corrupted Healthcare, das 2014 in deutscher Übersetzung mit dem Titel: Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität erschien, und 2015 ein gleichartiges Buch, das sich speziell mit dem Missbrauch von Psychopharmaka in der Psychiatrie befasste (Deadly Psychiatry and Organised DenialTödliche Psychopharmaka und organisiertes Leugnen. Wie Ärzte und Pharmaindustrie die Gesundheit der Patienten vorsätzlich aufs Spiel setzen,

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Tödliche Rettung

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29-05-20 04:13:00,

Der leitende Oberarzt am Klinikum Fichtelgebirge, Dr. Tobias Schindler, berichtet davon, wie sehr sich der Zustand von zwei Patienten verschlechterte, nachdem sie von einer nicht-invasiven Therapie (NIV) zwischenzeitlich auf invasiv (IV) — und „invasiv“ ist ja die offizielle Linie — umgestellt wurden (1):

„Musste dann die zwei alten Herrschaften mit NIV-Therapie verlegen, um wieder Platz für die aus dem OP zu haben und sie dann auf die Intensiv holen zu können, und hab dringend den anderen Krankenhäusern abgeraten, den gleichen Fehler zu begehen. Die haben natürlich auch auf Intubation gedrängt, dass man das machen muss. Ich habe gesagt, ich mach‘s nicht, wenn es nicht notwendig ist, und ich erfahre heute, bei Ankunft sind sie intubiert und beatmet worden, sind total abgeschmiert und liegen jetzt genauso katecholaminpflichtig in Bauchlage mit desolatem Zustand, und sie haben sich gestern noch winkend, vorher mit Appetit gegessen, von uns verabschiedet.“

Gestern noch winkend, heute am Sterben, desolater Zustand — das alles wegen Intubation und eben nicht wegen des Coronavirus. Dr. Schindler berichtet weiter: Ein älterer Mann wollte nicht intubiert werden, trotz Corona, schlechter Werte und Atemnot. Und gegen den Willen des Patienten darf kein Arzt eine Behandlung vornehmen. Der Mann ist jetzt wieder fit und kann nach Hause.

„Ein schöner Fall, 85 Jahre, auf der Station, Covid-positiv, furchtbares Krankenbild, Atemnot, schlechte Werte. Der Patient sollte auf die Intensiv und sagte, er will das nicht, er will nicht beatmet werden. Wenn er stirbt, dann stirbt er. Jeden Tag ging‘s dem besser. Der hatte zwar schlechte Werte, hat aber gegessen, war in seinem Zimmer isoliert, hat jeden Tag winkend aus seinem Zimmer bei der Visite raus gegrüßt. Der geht nach einer Woche stationärem Aufenthalt morgen nach Hause. Recht hat er behalten!“

Das, was Oberarzt Dr. Schindler hier beschreibt, wurde auch schon von weiteren Experten angemerkt (2). Dr. Matthias Thöns ist Facharzt für Anästhesiologie, Notfall-, Schmerz- und Palliativmedizin. Er wies am 29. April 2020 im ZDF darauf hin, dass beispielsweise nur ein kleiner Teil schwer pflegebedürftiger Menschen eine Invasivbeatmung übersteht und ein großer Teil der Corona-Opfer genau dieser Personengruppe angehören (3):

„‚Wollen Sie wirklich die letzten 14 Tage auf dem Bauch liegend, an einer Beatmungsmaschine und ohne Angehörige verbringen?‘ Diese Frage stellte Palliativmediziner Matthias Thöns in der ZDF-Runde mit Markus Lanz.

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Indien: Das tödliche Geschäft mit dem Sand

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25-08-19 12:25:00,

Eine Baggerschaufel erhebt sich über das illegal zur Sandgewinnung aufgebaggerte Flussufer des Flusses Yamuna, südlich der indischen Hauptstadt Delhi. Foto: Christian Faesecke

  1. Indien: Das tödliche Geschäft mit dem Sand

  2. Ökologische Folgen des Baumbooms, Schmiergelder und Morde


  3. Auf einer Seite lesen

Für ein volles Boot mit Sand erhält der Taucher umgerechnet 15 Euro. Auch Gegner des groß organisierten Sandraubs riskieren ihr Leben

Früh morgendlicher Dunst hängt tief über dem lang gestreckten und weitläufigen Vasai Fluss, nördlich von Mumbai. Ein Hauch von Salz des nahen Arabischen Meeres liegt in der Luft und vermischt sich mit dem Diesel der Bootsmaschinen. Nur langsam zeichnen sich erste Konturen von den gegenüberliegenden Wohn-Hochhäusern der Millionenstadt Thane ab. Sie gehört zum Großraum Mumbai, in dem 22,8 Millionen Menschen leben und der einer der am dichtesten besiedelten Metropolregionen der Welt ist.

Mit dem Einsetzen der Ebbe beginnt für die Sandtaucher ihr Arbeitstag. Mühselig wird der schwere, mit allerlei Plastikdreck und schwarzem Schlamm behangene Anker des bauchigen Holzbootes eingeholt. Andere Boote sind schon an einer geeigneten Stelle in Ufernähe in Position gebracht worden. Um die hundert Boote ankern hier in mehreren Reihen miteinander verbunden.

Lange Stahlrohre werden in den schlammigen Grund gehauen. Sie dienen den Sandtauchern unter Wasser zur Orientierung und als Halt gegen die Strömung. Schutzausrüstung gibt es nicht. Mit großen Blecheimern tauchen sie bis zu 12 Meter tief, um den dringend benötigten schwarzen Sand dem Flussbett zu entreißen.

Einer von ihnen ist Radhesyam Sahni. Für ein volles Boot mit Sand erhält der Taucher umgerechnet 15 Euro. Das ist immerhin fast das Vierfache des üblichen indischen Tagelohns und noch das Dreifache dessen, was die übrigen Arbeiter an Bord verdienen. “Unter Wasser ist alles schwarz”, erklärt er, “mit meinen Beinen ertaste ich eine günstige Sandstelle und drücke anschließend den Eimer in den Sand, um ihn zu füllen”.

Viele der Taucher klagen über Kopfschmerzen, Schwindelgefühle oder kaputte Trommelfelle. Verlieren sie unter Wasser das Bewusstsein, bedeutet das in dem trüben Fluss meist das Todesurteil. Die Leichen werden wegen der Strömung oft erst nach Tagen irgendwo angespült.

Im Thane Creek,

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