Tödlicher Größenwahn

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13-04-19 04:12:00,

von Felicity Arbuthnot

„Die Einführung von 5G ist vollkommen irrsinnig“, sagt Dr. Martin Pall, emeritierter Professor der Biochemie und grundlegenden Medizinwissenschaften an der Washington State University.

Donald Trumps totale Geringschätzung der Menschheit, der Fauna und Flora, der Umwelt — und in der Tat auch seine immense Ignoranz — sind vielleicht aus diesen beiden Tweets zu ersehen:

„Ich will die 5G- und vielleicht auch 6G-Technologie so früh wie möglich in den USA. Sie ist leistungsfähiger, schneller und intelligenter als der derzeitige Standard. US-amerikanische Unternehmen müssen sich ranhalten — oder sie bleiben zurück. Es gibt keinen Grund dafür, dass wir bei etwas so offensichtlich Zukunftsträchtigem hinterherhinken.“

„Ich will, dass die USA durch Wettbewerb gewinnen, nicht dadurch, fortgeschrittene Technologien zu blockieren. Wir müssen in allem anführen, vor allem wenn es um die richtig aufregende Welt der Technologie geht!“

Electromagnetic Sense Ireland (https://es-ireland.com/5g-5th-generation-greater-dangers/) bietet das wahrscheinlich umfassendste und zugänglichste Material mit der größten Expertise in Sachen 5G. Es zu lesen, bereitet Gänsehaut — hier einige Auszüge:

„5G ist die nächste Generation mobiler, drahtloser Technologie. Es wird als das Beste, was Kommunikation gerade hergibt, angepriesen — mit einer Geschwindigkeit, die bis zu hundertmal höher ist als heute, und einer höheren Übertragungskapazität, die der künftigen massiven Datenmenge Rechnung trägt. Ein dichtes Antennennetz, an Tausenden von Laternenpfosten, Masten, Schächten, Schildern und so weiter angebracht, wird für die Nutzung von 5G notwendig werden.“

„Neben 5G auf der Erde sind auch 20.000 Satelliten im All geplant. Damit wird beabsichtigt, die gesamte Erde mit drahtloser Strahlung zu überziehen.“

„5G wird die Belastung mit elektromagnetischen Feldern der Radiofrequenz RF-EMF wesentlich erhöhen, dabei ist deren schädliche Wirkung auf Menschen, Tiere und die Umwelt bereits erwiesen.“

Zu den Risiken des 5G zählt „Electromagnetic Sense Ireland“ folgende mögliche Schäden:

  • Augenschäden wie Katarakt (Linsentrübung), Schäden an der Netzhaut
  • Starkes Schwitzen
  • Hautschäden
  • Beeinträchtigungen des Immunsystems
  • Störungen/Beeinträchtigungen des Stoffwechsels
  • Neurologische Störungen
  • Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke
  • Schädigung der Spermien
  • Erhöhtes Krebsrisiko
  • Kollaps von Insektenpopulationen, die Vögeln und Fledermäusen die Nahrungsgrundlage bilden
  • Zunahme von Bakterienresistenzen und bakterielle Verschiebungen
  • Schädigung von Pflanzen und Bäumen

„Das Vorhaben,

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Tödlicher Wandel durch Konfrontation – Was uns vermutlich ins Haus steht – www.NachDenkSeiten.de

Tödlicher Wandel durch Konfrontation – Was uns vermutlich ins Haus steht – www.NachDenkSeiten.de

02-10-18 02:50:00,

2. Oktober 2018 um 12:04 Uhr | Verantwortlich:

Tödlicher Wandel durch Konfrontation – Was uns vermutlich ins Haus steht

Veröffentlicht in: Aufbau Gegenöffentlichkeit, Friedenspolitik, Strategien der Meinungsmache, Veröffentlichungen der Herausgeber

Das ist das Thema meines Beitrags in dem gerade neu erschienenen Buch „Warum wir Frieden und Freundschaft mit Russland brauchen“. Außer meinem Beitrag (A.) hänge ich auch noch eine Übersicht (B.) über die verschiedenen Autoren und die Themen ihrer Beiträge an. Interessante Texte. Politisch breit angelegte Autorenschaft. Eigentlich das Spiegelbild der notwendigen Koalition für einen Neuanfang. Eine Frage drängt sich allerdings auf: Wo ist eigentlich die junge Generation, wenn es um Frieden und Verständigung geht? – In meinem Beitrag prognostiziere ich, was uns Gefährliches ins Haus steht, wenn wir nicht endlich von Konfrontation auf Zusammenarbeit umschalten. Leider ist die Prognose sehr realistisch. Albrecht Müller

Tödlicher Wandel durch Konfrontation – Was uns vermutlich ins Haus steht

Von Albrecht Müller

Wenn man nach großen strategischen Leistungen von Politikern sucht, wird man selten fündig. Man wird Untaten finden – die Kriege der USA, die Erschaffung des Terrorismus als neue Bedrohung, die Politik der Sanktionen, die Privatisierung der Altersvorsorge, die schwarze Null –, positiv zu bewertende, große strategische Leistungen sind und waren das nicht. Bei der Suche nach klugen und langfristig angelegten Überlegungen und Entscheidungen bin ich ganz schnell beim Konzept der Ostpolitik angelangt. Was Willy Brandt und seine Mitarbeiter sich schon in den Fünfzigerjahren mitten im Kalten Krieg ausgedacht und dann in den Sechzigerjahren formuliert und umzusetzen begonnen haben, das war wohldurchdacht. Eine strategische Leistung der besonderen Art. Das gilt insbesondere für den Grundgedanken, der in die Formel »Wandel durch Annäherung« verpackt war.

»Annäherung« zu wollen und zu realisieren, hatte praktische Konsequenzen für die praktizierte Politik und für die Äußerungen der handelnden Personen. Etwas bürokratisch anmutend wurde von »vertrauensbildenden Maßnahmen« gesprochen. Die treibenden Kräfte der Ostpolitik sprachen fast schon penetrant von solchen vertrauensbildenden Maßnahmen. Wir, die damals daran beteiligten Mitarbeiter, sahen mit Bedacht darauf, diesen Gedanken zu beherzigen. Wir lernten und kamen mit anderen überein, es sei wichtig, sich in die Lage des Anderen zu versetzen. Damals lernten viele Deutsche, nicht nur die eigenen Opfer des Zweiten Weltkrieges zu beklagen,

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Tödlicher Ernst

Tödlicher Ernst

22-08-18 08:41:00,

Die deutsche Arzneimittelaufsichtsbehörde, das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) entstand Anfang der 90er Jahre aus dem Bundesgesundheitsamt (BGA). Damals in den 80er Jahren – die älteren Leser werden sich hieran sicher erinnern – erschütterte ein Arzneimittelskandal die Republik und führte zur Auflösung der alten und zum Entstehen der neuen Aufsichtsbehörde. Es ging um Blutkonserven, die mit dem HIV-Virus verseucht waren. Sie wurden Blutern verabreicht, die infolgedessen an Aids erkrankten und vielfach daran verstarben.

Ende September 1993 erfuhr der damalige Bundesgesundheitsminister Horst Seehofer, dass das Bundesgesundheitsamt schon seit Mai 1993 von HIV-positiven Blutplasmakonserven der Firma UB Plasma wusste, aber nichts unternommen hatte (1). Wenige Tage später entließ er den damaligen BGA-Präsidenten Dieter Großklaus. Im Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestages wurde festgestellt, „dass rund 60 Prozent der durch kontaminierte Blutprodukte ausgelösten HIV-Infektionen hätten verhindert werden können“.

Ferner wurde kritisiert, „dass es dem Bundesminister nicht gelungen ist, den nach der Contergan-Katastrophe für Arzneimittel-Großrisiken geschaffenen Pharmapool zu Leistungen an die Stiftung (für durch Blutprodukte HIV-infizierte Personen) heranzuziehen (…) (obwohl) der Pool mit über 800 Millionen DM über mehr als ausreichende Mittel verfügt“ (2).

In die Zeit des Übergangs von der alten Aufsichtsbehörde BGA hin zur heutigen Aufsichtsbehörde BfArM fiel auch die Zulassung zahlreicher Antidepressiva, der so genannten Selektiven Serotonin Wiederaufnahmehemmer – Selektive Serotonin Reuptake Inhibitors –, kurz SSRI-Antidepressiva.

Dass diese Medikamente in allen westlichen Staaten überhaupt die Zulassung erhalten haben, obwohl schon zu Beginn erhebliche Sicherheitsrisiken, insbesondere zum Suizidrisiko, erkennbar waren – kann das ohne aggressives Marketing und die Einflussnahme auf Entscheidungsträger wirklich erklärbar sein?

Wie dies gemacht wurde, zeigt in besonders eindringlicher Weise das Beispiel Prozac, oder Fluctin, wie das Medikament in Deutschland heißt.

Prozac war das erste in Deutschland zugelassene SSRI-Antidepressivum und der Beginn einer neuen Ära von Medikamenten, der so genannten Blockbuster-Präparate. Das heißt, dass dieses Medikament allein einen Umsatz von mehr als einer Milliarde US-Dollar erzielte. Doch bis es soweit war, dass Prozac beziehungsweise Fluctin in Deutschland über den Ladentisch der Apotheken gereicht und von den Ärzten verschrieben werden konnte, war es ein langer Weg, der einiges an „Überzeugungsarbeit“ bei Meinungsführern und Entscheidern erforderte.

Wie diese aussah, darüber konnte John Virapen ein Liedchen singen. Virapen, ein ehemaliger Pharmamanager bei Eli Lilly – der US-Firma, die Prozac entwickelt hatte – lebte zuletzt in Deutschland und verstarb leider vor einigen Jahren.

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