Bei Kindern: Tod durch Ertrinken häufiger als durch Corona | Nordkurier.de

28-04-21 03:44:00,

Die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) ist frei übersetzt so etwas wie der Dachverband für das Thema Infektionskrankheiten bei Kindern – das Coronavirus ist auch dort seit gut einem Jahr bestimmendes Thema. Trotzdem tritt der Verband jetzt auf die Bremse, was die aktuelle Debatte um die Gefährlichkeit des Virus für Kinder und Jugendliche angeht. Bereits am Sonntag hat die DGPI zu diesem Thema eine Pressemitteilung veröffentlicht.

Risiko durch Verkehrsunfälle deutlich höher 

Darin betonen die Experten zwar, sie wollten das Virus keinesfalls verharmlosen, besorgten Eltern aber einen Teil ihrer Ängste nehmen. Anhand eines Registers, in dem Kliniken seit März 2020 jedes stationär im Krankenhaus behandelte Kind eintragen sollen, weisen die Ärzte auf die insgesamt niedrige Zahl tödlicher Covid19-Verläufe bei Kindern hin. In der Mitteilung heißt es: „Seit Beginn des Registers im März 2020 wurden insgesamt 8 verstorbene Kinder gemeldet, davon waren 3 Kinder in einer palliativen Situation verstorben, in einem Fall war die Einordnung nicht möglich. Bei insgesamt 4 Kindern wurde COVID-19 als Todesursache festgestellt.“

Zwar stellen die Ärzte klar, dass „jeder einzelne Fall eines schwer erkrankten oder verstorbenen Kindes an einer SARS-CoV-2-Infektion ein Fall zu viel“ sei und „ein unerträgliches Einzelschicksal für Kind und Familie“ darstelle. Gleichwohl rücken die Mediziner die Zahlen mit folgenden Vergleichswerten gerade: „In der Saison 2018/19 wurde Influenza bei neun Kindern als Todesursache gemeldet“, schreiben sie in ihrer zwischenzeitig aktualisierten Mitteilung. Ursprünglich war dort von 126 an Influenza verstorbenen Kindern die Rede. Diese Zahl, die sich allerdings auf die USA beziehen, wurde irrtümlich übertragen, wie der Gesellschafts-Vorsitzende Professor Dr. Johannes Huebner dem Nordkurier erklärte. In der Erklärung werden dann weitere Risikovergleiche vorgenommen: „Nach Angaben des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur lag im Jahr 2019 die Zahl der durch einen Verkehrsunfall getöteten Kinder bei 55, nach Angaben der DLRG die Zahl der ertrunkenen Kinder bei 25.“

Die Kinderärzte betonen: „Diese Zahlen sollen und dürfen keinesfalls gegeneinander aufgerechnet werden, mögen aber bei der Einordnung helfen.“

„Eltern übergroße Sorgen vor schwerem Krankheitsverlauf nehmen“

Insgesamt kommen die DGPI-Kinderärzte zu folgendem Schluss: „Die nun seit Beginn der Pandemie gemachte Beobachtung, dass von den schätzungsweise 14 Millionen Kindern und Jugendlichen in Deutschland nur etwa 1200 mit einer SARS-CoV-2-Infektion im Krankenhaus (< 0,01%) behandelt werden mussten und 4 an ihrer Infektion verstarben (< 0.00002%), sollte Anlass sein, Eltern übergroße Sorgen vor einem schweren Krankheitsverlauf bei ihren Kindern zu nehmen.“

Damit stärken die Kinderärzte indirekt auch ihrem Neubrandenburger Kollegen Sven Armbrust den Rücken. Der Chef der Kinderklinik im Dietrich-Bonnhoeffer-Klinikum hatte in den vergangenen Wochen wiederholt für Wirbel gesorgt,

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80.000 Tote durch Corona-Impfung | KenFM.de

19-07-20 10:04:00,

Ein Experte geht bezogen auf Deutschland von 80.000 Toten und 4 Millionen weiteren Impfgeschädigten durch eine Corona-Zwangsimpfung aus.

Von Jens Bernert.

Professor Dr. Stefan Hockertz ist Immunologe und Toxikologe. In einem Interview äußert er sich kritisch zu der offenbar von der Bundesregierung geplanten Corona-Massenimpfung und bezeichnet diese als vorsätzliche Körperverletzung (1, 2). Hockertz verweist außerdem wie zahlreiche andere Experten auch darauf, dass diese mRNA-Corona-Impfung ein gentechnischer Eingriff ist, der das Erbgut des Menschen verändert (3).

Das Interview-Video mit Professor Hockertz wurde inzwischen wie so viele Corona-Maßnahmen-kritische Videos von YouTube gelöscht. Es kann jedoch bei dem Video-Hoster Bitchute aufgerufen werden (1).

Hier geht es zum Video.

Auf die konkreten Auswirkungen einer Corona-Massenimpfung auf die Bevölkerung in Deutschland  – über 80 Millionen Menschen – kommt Hockertz gegen Ende des Interviews zu sprechen. Hier der entsprechende Auszug:

„Es darf auf gar keinen Fall durch diese Carriersysteme eine Gefahr für den Menschen – Ich sage jetzt ganz bewusst nicht ‚für den Patienten‘, denn es ist ja nicht der Patient, es ist der gesunde Mensch, der das bekommt – darf keine Gefahr für den Menschen darstellen.

Wir wissen heute aus den Überlegungen heraus, dass ein nicht nach den Regeln der Kunst – State of the Art, wie wir sagen – geprüfter Impfstoff, der also nicht über einen Zeitraum von 5-8 Jahren geprüft und insbesondere präklinisch – also vor der Klinik – sauber untersucht worden ist, (dass) wir mit Impfschäden rechnen müssen. Wir müssen damit rechnen, dass, auch schon alleine durch die Verunreinigungen – Ich möchte jetzt gar nicht mehr darüber sprechen, inwieweit hier DNA oder RNA Krebs auslösen können. Das sind Langzeitwirkungen. Ich möchte von den Kurzzeitwirkungen sprechen. Wie zum Beispiel diese Verunreinigungen Impfschäden hervorrufen können bei etwa 5% der Bevölkerung oder bei 5% der Menschen, die geimpft werden.

Und das ist eine Zahl, die ich mir nicht ausgedacht habe, sondern die eine realistische Einschätzung wiedergibt, die wir aus statistischen Bereichen kennen, wie häufig Nebenwirkungen auftreten können. 5% erscheint jetzt gering und ‚Impfschäden‘ heißt, dass es eine Überreaktion des Immunsystems geben kann, den sogenannten Zytokinsturm, dass es Fehlreaktionen geben kann, Kreuzreaktivitäten, was auch immer.

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Durch Corona geheilt

07-07-20 08:14:00,

Im Februar dieses Jahres — also einen Monat vor dem Lockdown — erkundigten sich manche meiner Freunde und Bekannten scherzend, wie ich denn mit Corona umgehen würde? Ob ich mich denn schon mit Notproviant versorgt hätte und das Haus nur noch mit einer Mundschutzmaske verlassen würde? Andere schickten mir Bilder von einer Pestmaske und schrieben dazu: „Vermutlich sehen wir dich in den nächsten Monaten nur noch so“. Das alles war darauf zurückzuführen, dass ich zu diesem Zeitpunkt noch ein ziemlicher Hygienefreak war und alles in meiner Macht Stehende tat, mir ja keinen Virus einzufangen, um dann womöglich eine Woche lang krank im Bett zu liegen. Das war in meinem Umfeld bekannt.

Interessant zu beobachten war, wie sich in den folgenden Wochen und Monaten das Blatt um 180 Grad wendete. Viele, die mich im Februar noch scherzhaft damit aufzogen, dass mit Corona jetzt die Primetime meiner Hypochondrie beginnen würde, schlüpften ihrerseits in meine Rolle, während ich mich von meiner Hypochonderrolle zunehmend emanzipierte.

Erst vor fünf Jahren, also mit 21, wurde ich ein dezenter Hygienefreak und ein ebenso dezenter Hypochonder. Dezent und nicht pathologisch! Das Ganze bewegte sich noch auf einem Grad, dass mein Umfeld und inklusive ich selber das mit Humor nehmen konnte. Ich war niemand, der eine psychologisch wirklich ernst zu nehmende Angst vor Keiminfektionen hatte. Hingegen gehörte und gehöre ich sehr wohl zu der Gruppe von Männern, deretwegen sich der Begriff „Männerschnupfen“ etablierte. Wenn meine Nase verstopft ist oder mein Hals sich wie ein Vulkan anfühlt, kann ich das nicht sehr locker nehmen. Am schlimmsten empfinde ich im Zuge von Erkältungen jedoch das, was uns — also der mehr oder weniger überwiegend gesunden Bevölkerung — seit Ende März auferzwungen wurde: die Isolation.

Ausgelöst wurde meine erhöhte Sensibilität — mich nicht mit Krankheitserregern zu infizieren — dadurch, dass ich im Jahr 2014 häufig unter ziemlich unangenehmen Halsschmerzen „litt“. Als dann im Winter 2014/15 die Influenza regelrecht tobte und ich Angst hatte, meinen einwöchigen Amsterdam-Urlaub im Februar 2015 grippebedingt statt in Coffeeshops im Hotelzimmer verbringen zu müssen, entwickelte ich mich zunehmend in einen Hygiene-Ninja, der beim Spießrutenlauf durch die „gefährliche“ Welt des öffentliche Raums ständig vor bösen Bakterien und Viren auf der Hut war.

Dafür entwickelte ich immer ausgefeiltere Überlebensstrategien, um mir meinen Weg durch den öffentlichen Raum möglichst keimfrei zu bahnen.

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Der Blindflug durch den Lockdown setzt sich fort

17-04-20 12:14:00,

Vor mehr als zwei Wochen hatten die NachDenkSeiten auf die mangelnde Datenbasis hingewiesen, die den „Corona-Maßnahmen“ von Bund und Ländern zugrundeliegt. Leider hat sich an diesem Zustand – in dieser für Pandemieverhältnisse kleinen Ewigkeit – nicht viel geändert. Die vorhandenen Daten sind zwar Grund für Optimismus; aber da sie ebenso fragwürdig sind wie die vorherigen, negativen Daten, sind auch hier seriöse Aussagen so gut wie unmöglich. Belastbare Daten wird wohl erst eine großangelegte repräsentative Studie des RKI bringen – doch die beginnt erst Mitte Mai und mit Ergebnissen ist wohl erst im Sommer zu rechnen. Wollen die Regierungen das Land etwa so lange im Blindflug steuern? Von Jens Berger.

Wenn man sich die Daten des Robert Koch-Instituts zur jüngeren Ausbreitung des neuen Coronavirus anschaut, könnte man eigentlich entspannt in die Zukunft schauen und sich endlich ernsthaft mit einer gestaffelten Exit-Strategie auseinandersetzen, die ein wenig ambitionierter ist als die in dieser Woche von Bund und Ländern umrissenen Lockerungen. Denn die Daten zeigen vor allem eins: Die Zahl der aktiv Erkrankten geht mittlerweile zurück. Seit Ostersonntag ist die Zahl der „Neu-Genesenen“ Tag für Tag höher als die offiziell vermeldete Zahl der „Neu-Infizierten“. Doch diese Zahlen sind in der Rohform leider aus mehreren Gründen nicht sonderlich belastbar.

Ein Problem ist der sogenannte Meldeverzug. In Deutschland wird nach wie vor meist nur dann getestet, wenn die zu testenden Personen dafür einen guten Grund haben. Dies kann die berufliche Funktion z.B. als Arzt oder Pfleger sein, dies kann der Kontakt zu Erkrankten sein und in sehr vielen Fällen sind dies vor allem konkrete Symptome, die auf eine mögliche Covid-19-Erkrankung hindeuten. Bis ein Patient Symptome entwickelt, vergehen jedoch in der Regel laut RKI fünf bis sechs Tage. Rund zwei Tage kommen mindestens für die Auswertung des Tests und den Rücklauf der Ergebnisse zum behandelnden Arzt hinzu und dann dauert es noch einmal mindestens zwei Tage, bis ein positives Ergebnis seinen Meldeweg über die Gesundheitsämter bis zum RKI durchlaufen hat. Die Zahlen, die RKI-Chef Lothar Wieler auf seinen Pressekonferenzen „tagesaktuell“ verkündet, betreffen also Infektionen, die je nach Umstand bis zu zwei Wochen zurückliegen.

Das weiß auch das RKI und hat in diese Woche – besser zu spät als nie – ein Rechenmodell entworfen,

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