Wer so mit den eigenen Bürgern umgeht, geht auch gewalttätig mit dem Rest der Welt um

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03-06-20 07:11:00,

… Wann endlich begreifen das die Verantwortlichen in unserem Land und in Europa? Jetzt protestieren Schwarze mit Unterstützung von Weißen in den USA gegen den herrschenden Rassismus und die absolut ungerechte Verteilung der Lebenschancen. Der US-Präsident ruft die Gouverneure zu größerer Härte auf. Aber, das bleibt festzuhalten: Der herrschende Rassismus und die imperiale Gewalt der USA gegenüber anderen Ländern ist nicht die Erfindung des jetzigen, schlimmen Präsidenten. Wer in der Welt noch auf 3 zählen kann, muss damit beginnen zu überlegen, wie wir uns vor der Gewalt dieser Nation schützen können und wie wir uns davor schützen können, dass uns diese gewalttätige Nation weiter in fürchterliche Kriege verwickelt. Albrecht Müller.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

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Diese Fragen werden nicht gestellt. Europa und auch Deutschland fühlen sich und verhalten sich wie treue Vasallen: Wir reden von Wertegemeinschaft. Wenn die USA wollen, dass wir mehr für Rüstung zahlen, dann zahlen wir. Wenn sie wollen, Russland aus der G8 auszuschließen, dann machen wir das. Wenn sie wollen, dass wir unsere Freiheit am Hindukusch verteidigen, dann plappern wir das nach und folgen ihrem Willen. Wenn sie wollen, dass wir Venezuela und den Iran und Russland mit Sanktionen bestrafen, dann machen wir das. Wenn sie ihre Atomwaffen auf Deutschlands Boden modernisieren, dann legen wir noch eins drauf und schwadronieren von atomarer Teilhabe. Und immer wieder ist zu beobachten, dass unsere Politikerinnen und Politiker in Europa und unsere Wissenschaftler, viele Medien und außenpolitische sogenannte Experten in Europa säuberlich differenzieren – zwischen den unangenehmen USA des Präsidenten Trump und den guten USA seiner politischen Konkurrenten und Vorgänger. Der Unterschied ist aber nicht groß. Anderes zu glauben, ist eine lebensgefährliche Täuschung.

Quelle: Hayk_Shalunts / Shutterstock

Übrigens, wichtiger als größere Härte wäre mehr Gerechtigkeit. So wie hier auf diesem Schild gefordert:

Quelle: Jan van Dasler / Shutterstock

Quelle: Raymond Richards / Shutterstock

Zum Abschluss ergänzend zu den Konsequenzen für unsere Außen- und Sicherheitspolitik:

Die gängige und üblich gewordene Linie der Mehrheit der verantwortlichen Politiker und Wissenschaft und Medien scheint zu sein,

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Iran: Teheran will nach eigenen Angaben im Besitz von 1.200 Kilogramm angereichertem Uran sein | www.konjunktion.info

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28-01-20 08:42:00,

Iran - Bildquelle: Pixabay / syafrani_jambe; Pixabay LicenseIran - Bildquelle: Pixabay / syafrani_jambe; Pixabay License

Iran – Bildquelle: Pixabay / syafrani_jambe; Pixabay License

Laut eigenen iranischen Angaben hat Teheran inzwischen 1.200 Kilogramm an angereichertem Uran hergestellt. Ob diese Nachricht nun der Wahrheit entspricht oder nicht, ist eigentlich irrelevant. Was dagegen durchaus eine Tragweite besitzt, ist die zunehmende Eskalation in Sachen Rhetorik und natürlich durchgeführten Aktionen zwischen den USA und dem Iran. Offenbar hat der Iran die auf den Nuklearvertrag (den die USA als erstes bereits vor Monaten aufgekündigt hatten) zurückgehenden Einschränkungen bzgl. der Urananreicherung für sich als nicht mehr bindend beurteilt.

Trumps Versprechen, dass er alles in seiner Macht stehende tun wird, um ein “nukleares Iran” zu verhindern, wird damit auf die Probe gestellt. Die Fragen die sich jetzt unweigerlich stellten, lauten: Werden Trump und seine Strippenzieher im Hintergrund auf einen militärischen Konflikt bis nach den US-Wahlen im November warten? Oder muss es vorher zu einer Eskalation kommen?

Irans angereicherter Uranvorrat hat das von seinem internationalen Nuklearabkommen erlaubte Niveau bei weitem überschritten, sagte ein Berater des iranischen Atomchefs am Samstag.

Ali Asghar Zarean sagte, dass der Iran 1.200 Kilogramm oder etwa 2.600 Pfund auf Lager hat, was weit über das hinausgeht, was das Atomabkommen von 2015 zwischen Teheran und den Weltmächten erlaubte.

“Der Iran erhöht seinen Vorrat an angereichertem Uran mit voller Geschwindigkeit”, sagte er. Die Behauptung wurde von der nuklearen Überwachungsbehörde der Vereinigten Staaten nicht überprüft.

Im November teilte die Internationale Atomenergiebehörde mit, dass der iranische Vorrat an schwach angereichertem Uran bis zum 3. November auf 372,3 kg (821 Pfund) angewachsen sei. Der Nuklearvertrag beschränkte den Vorrat auf 202,8 kg (447 Pfund).

Der Iran hat immer wieder betont, seine Uranvorräte auf ein höheres Niveau anzureichern, das näher am Waffengehalt liegt, wenn die Weltmächte nach der Entscheidung der USA, vom Abkommen zurückzutreten und die lähmenden Sanktionen wiederherzustellen, keine neuen Bedingungen für das Atomabkommen aushandeln. Die europäischen Länder lehnten den Rückzug der USA ab und forderten den Iran wiederholt auf, sich an das Abkommen zu halten.

(Iran’s enriched uranium stockpile has far exceeded the level allowed by its international nuclear deal, an aide to Iran’s nuclear chief said on Saturday.

Ali Asghar Zarean said that Iran has stockpiled 1,200 kilograms, or about 2,600 pounds,

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Mut zur eigenen Wahrheit

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20-07-19 07:39:00,

Klima, Kriege, Weltuntergang — es geht heiß her um die Themen, die uns bewegen. An allen Fronten werden Schlachten ausgefochten: in der Politik, auf der Straße, am Küchentisch. In Kampfesstimmung stehen wir einander gegenüber und schießen mit scharfem Geschütz. Wie Kanonenkugeln fliegen uns unsere Worte um die Ohren. Jeder fordert sein Recht ein, sich über die Meinung des anderen aufregen zu dürfen.

Währenddessen reiben sich diejenigen die Hände, die die Geschicke dieser Welt lenken. Wenn zwei sich streiten, kann der Dritte unbehelligt seine Geschäfte durchdrücken. Es liegt in seinem Interesse, Verwirrung zu stiften, Tatsachen und Worte zu verdrehen und Fake und Wahrheit so geschickt miteinander zu verweben, dass keiner mehr weiß, was stimmt und wo links und rechts liegen. So wird möglich, dass Präsidenten, die den Friedensnobelpreis bekommen, Kriege führen und dass Friedensaktivisten und Umweltschützer bedroht, verfolgt und ermordet werden.

Immer tiefer werden die Gräben ausgehoben, die uns voneinander trennen. Wir werfen uns gegenseitig Verschwörungstheorien vor und beschimpfen uns abwechselnd als Klimaleugner, Impfgegner, Chemtrail-Seher, Esoteriker, Antidemokraten, Antisemiten oder Nazis. So gibt es über die globalen Probleme keinen Konsens. Jeder braut sein eigenes Süppchen, überzeugt davon, über die richtigen Zutaten zu verfügen.

In einem Schöpfungsmythos des Sufismus heißt es, die Wahrheit sei wie ein in unzählige Teile zerbrochener Spiegel. Jeder Mensch hält eine Scherbe davon in der Hand. Das macht aktuell über siebeneinhalb Milliarden Scherben Wahrheit. Denn jeder nimmt sich selbst und seine Umwelt auf eine Weise wahr, die ihn von allen anderen unterscheidet. Jeder von uns sieht anders, hört anders, fühlt anders, denkt anders, glaubt anders.

Diese Verschiedenartigkeit macht unseren Reichtum aus. Jeder von uns ist besonders. So sind wir gleichzeitig einzigartig und miteinander vereint. Anstatt uns gegenseitig unsere Ansichten vor die Füße zu pfeffern, könnten wir also unsere Wahrheit nehmen, so wie ein Kind einen kostbaren Käfer in die Hand nimmt, den es gefunden hat. Anstatt darauf zu schlagen und das Kostbare zu plätten, könnten wir die Wahrheit des anderen betrachten wie ein possierliches Tierchen: Ach, so siehst du das?

Das würde voraussetzen, dass wir uns die Mühe machen, unsere eigene Wahrheit zu erforschen. Nicht die, die man uns vorgibt, die der Partei, der Medien, der Werbekampagnen, der Freunde, der Familie. Nicht die, die man im Clan oder im Club schon immer hat, sondern unsere ganz eigene,

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