Entwicklungen in Syrien: Der Spiegel betreibt Kriegspropaganda und zeigt Verachtung für das Völkerrecht | Anti-Spiegel

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07-10-19 06:00:00,

Syrien macht wieder Schlagzeilen und der Spiegel nutzt die Entwicklungen für dreiste Kriegspropaganda, von der man meinen müsste, es sollte sie in Deutschland seit 75 Jahren nicht mehr geben.

Über die Situation in Syrien habe ich heute schon geschrieben, daher wiederhole ich hier nicht alles, Sie können es hier nachlesen. Kurz gesagt geht es darum, dass die USA ihre Truppen aus Teilen Syriens abziehen wollen, wo sie mit den Kurden der YPG (Tochterorganisation der Terrororganisation PKK) den Osten Syriens völkerrechtswidrig besetzt halten. Dafür will nun die Türkei in die Grenzgebiete einrücken, um die YPG, die auch mit deutscher Hilfe bewaffnet und ausgebildet wurde, daran zu hindern, die PKK in der Türkei zu unterstützen.

Man muss sich vor Augen führen, dass Syrien ein souveräner Staat und Mitglied der UNO ist. Damit sind die Einsätze der Nato in Syrien ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg. Das gilt sowohl für die deutschen Tornados, die ohne Erlaubnis der syrischen Regierung in Syrien umherfliegen, aber natürlich gilt das erst recht für die USA, die sogar Bodentruppen einsetzen, um Teile des Landes zu besetzen.

Die Vorgeschichte ist ebenfalls skandalös, denn die USA haben zuerst den IS aufgebaut, um Assad zu stürzen. Das ist keine Verschwörungstheorie, das geht aus CIA-Unterlagen über die Operation „Timber Sycamore“ hervor, die in Washington freigegeben worden sind. Darüber findet man allerdings nichts den deutschen „Qualitätsmedien“, wie dem Spiegel, wie eine Suchanfrage auf der Seite des Spiegel zeigt.

Der Spiegel verschweigt, wie üblich, seinen Lesern die wichtigen Hintergründe zu internationalen Krisen und Kriegen, wenn sie nicht in sein gewolltes Bild passen.

Der IS hatte Assad mit US-Hilfe in Milliardenhöhe fast besiegt, als Russland 2015 in den Krieg eingegriffen hat. Und schon zwei Jahre später war der IS praktisch besiegt. 2018 hat auch die deutsche Verteidigungsministerin von der Leyen das eingeräumt, trotzdem fliegen die deutschen Tornados noch immer völkerrechtswidrig in Syrien herum, angeblich um den IS, der schon besiegt ist, zu bekämpfen.

Die deutschen Medien haben ihren Lesern seit Jahren die Lüge aufgetischt, man bekämpfe in Syrien den IS, dabei hat der Westen den IS in Wahrheit unterstützt, weil er für den Westen die Drecksarbeit machen und Assad stürzen sollte. Putin hat das schon 2014 ganz offen gesagt, aber natürlich wurde darüber im Westen ebenfalls nicht berichtet.

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Update: Die Entwicklungen im “Ukraine-Skandal” der letzten Tage | Anti-Spiegel

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06-10-19 05:16:00,

Die Entwicklungen im „Ukraine-Skandal“ müssen auf den neuesten Stand gebracht werden. Während die westliche Presse auf das Amtsenthebungsverfahren gegen Trump fixiert ist, gibt es im Detail interessante Neuigkeiten.

Die Hintergründe zum „Ukraine-Skandal“ finden Sie hier, wenn Sie einen genaueren Überblick möchten und eine Stunde Zeit haben, empfehle ich Ihnen die aktuelle Folge von „Tacheles“, in der wir den „Ukraine-Skandal“ in allen Einzelheiten und mit seinen Hintergründen beleuchtet haben.

The Queen of Fake News – TACHELES #16


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Im Kern geht es im „Ukraine-Skandal“ um die Frage, ob Joe Bidens Sohn Hunter in der Ukraine in Korruption verstrickt war und um die Frage, ob Trump Druck auf die Ukraine ausgeübt hat, damit diese Dinge untersucht werden. Trump hat dazu allen Grund, denn Hunter Biden hat 2014 einen mit 50.000 Dollar monatlich bezahlten Job in der Leitung des ukrainischen Gaskonzerns Burisma bekommen, für den er nicht nur nicht qualifiziert war, er hatte zu der Zeit auch massive Alkohol- und Drogenprobleme und war daher kaum arbeitsfähig. Den Job hat er aller Wahrscheinlichkeit nur bekommen, weil Papa Biden damals in der Obama-Regierung für die Ukraine zuständig war.

Burisma gehört dem Oligarchen Slotschevski, der vorher in der Ukraine Umweltminister war und Burisma die Lizenzen für Fracking in der Ukraine erteilt hat, so praktisch ist die Politik in der Ukraine organisiert. Und als der ukrainische Generalstaatsanwalt Schokin 2015 gegen Burisma ermitteln wollte, war Papa Biden nicht begeistert und hat schließlich die ukrainische Regierung erpresst: Entweder Schokin wird entlassen oder der Ukraine wird eine Milliarde Dollar nicht ausbezahlt. Das ist keine Verschwörungstheorie, Joe Biden hat das 2018 selbst ganz stolz öffentlich erzählt.

Joe Biden Admits to Getting Ukrainian Prosecutor who Investigated Son Fired


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Schkoin wurde Anfang 2016 entlassen und der neue Generalstaatsanwalt Lutsenko hat dann die Ermittlungen gegen Burisma wunschgemäß eingestellt.

In diesen Tagen hat die ukrainische Staatsanwaltschaft mitgeteilt, alte Fälle aus der Zeit von Lutsenko und Schokin zu überprüfen, auch die Burisma-Akten wird wieder geöffnet. Insgesamt geht es gemäß der offiziellen Mitteilung um ca. 15 Fälle, die überprüft werden sollen.

Interessant ist natürlich, wie die deutschen Medien damit umgehen. Der Spiegel hat darüber berichtet,

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Neue Entwicklungen bei MH17 – Stehen die Ermittler vor einer Blamage? | Anti-Spiegel

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05-09-19 02:53:00,

Wieder ein Thema, dass die deutschen Medien derzeit meiden: Es gibt einige Neuigkeiten zum Abschuss von MH17 über der Ostukraine im Jahr 2014. Allerdings liest man davon im deutschen Mainstream kein Wort. Daher schreibe ich eine Zusammenfassung der jüngsten Entwicklungen.

Ich habe vor einigen Wochen eine Zusammenfassung der wichtigsten Fragen zu MH17 geschrieben und wer sich für die Dinge in allen Details interessiert, findet hier als Leseprobe das Kapitel über MH17 aus meinem Buch über die Ukraine-Krise 2014. Aber Vorsicht: Das Kapitel umfasst im Buch 70 Seiten, die Leseprobe sollten Sie sich nur vornehmen, wenn Sie die nötige Zeit haben.

Es gab im Lauf des letzten Jahres einige Meldungen, die den westlichen Medien nicht ins Narrativ passen und über die sie daher auch nicht berichtet haben. Im 2018 haben die internationalen Ermittler mitgeteilt, sie hätten die Seriennummer der Rakete identifiziert, mit der MH17 abgeschossen wurde. Russland hat darauf hin einige Monate später die Geheimhaltung für Nummerierung der Rakete aufgehoben und die Bedeutung der Zahlen erklärt. Demnach war die Rakete im Dezember 1986 produziert und danach in die Westukraine transportiert worden, wo sie bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion blieb und dann in die Bestände der ukrainischen Armee übergegangen ist.

Ob diese russische Version stimmt, wissen wir nicht, denn im Westen wurde darüber nicht berichtet und niemand übt nun Druck auf Kiew aus, sich zum Verbleib dieser Rakete zu äußern. Kiew könnte es ja bestreiten, aber Kiew sagt einfach gar nichts.

Auch die Niederlande selbst, die sich in den westlichen Medien als große Aufklärer inszenieren, spielen eine dubiose Rolle. Russland hat den Niederlanden alle Informationen und Daten gegeben, die angefordert wurden. Die Niederlande sagen, Russland kooperiere und liefere nicht und fordern diese Dinge in der Presse weiterhin an, geben Russland aber auf die Frage, was denn noch fehlt, keine Antwort. Gleichzeitig haben die Niederlande selbst entscheidende Regierungsdokumente über MH17 zur Geheimsache erklärt und geben sie nicht heraus. Niederländische Journalisten haben auf Herausgabe geklagt und vor dem Obersten Gericht verloren. Auch niederländischen Abgeordneten, die die Unterlagen einsehen wollten, wurde die Einsicht verweigert.

Trotz all dieser Unklarheiten hat sich der ermittelnde niederländische Staatsanwalt Westerbeke entschlossen, Anklage zu erheben. Das Verfahren ist für März 2020 geplant und dürfte ein Farce werden,

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