Neue Erkenntnisse zum “Sturm auf den Reichstag” und die Medien berichten bewusst unwahr | Anti-Spiegel

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01-09-20 07:40:00,

In den „Qualitätsmedien“ ist seit Sonntag die Rede davon, Neonazis oder „Rechte“ könnten die Corona-Demos kapern. Das ist Unsinn und die Medien wissen das. Sie berichten offensichtlich bewusst unwahr, um die Corona-Demos zu diskreditieren, wie sich leicht aufzeigen lässt.

Der Shitstorm, den wir seit Sonntag in den „Qualitätsmedien“ beobachten können, ist per Definition Propaganda. Nicht nur wegen der Menge an Artikeln und Beiträgen, die das gewollte Narrativ in die Köpfe der Menschen hämmern sollen, sondern vor allem, weil es nachweisbar unwahre Behauptungen sind. In Berlin wurden am Samstag auf engstem Raum alle möglichen Demos zugelassen, deren Parolen und auch Zusammenstöße mit der Polizei mit der Corona-Demo nichts zu tun haben. Aber wenn so viele verschiedene Demos auf engstem Raum stattfinden, sind Bilder, auf denen fragwürdige Gestalten neben Gegnern der Corona-Maßnahmen zu sehen sind, gar nicht zu vermeiden und es drängt sich der Verdacht auf, dass genau diese Bilder vom Innensenator der Stadt Berlin gewollt waren.

Diskreditierung nicht gewollter Demos

Die „Qualitätsmedien“ spielen das Spiel gerne mit. Wie absurd das mediale Theater ist, kann man schon daran sehen, dass es auch reichlich Bilder gab, auf denen zum Beispiel LGTB-Flaggen zusammen mit Reichsflaggen zu sehen waren, aber kein Politiker und kein Redakteur der „Qualitätsmedien“ hat die LGBT-Bewegung aufgefordert, sich in Wort und Tat von den bösen „Rechten“ zu distanzieren. Das sollen nur Gegner der Corona-Maßnahmen tun, die genauso zufällig und ungewollt neben den Reichsflaggen zu sehen waren, die die LGBT-Aktivisten. Sogar auf der Treppe des Reichstages war mindestens eine LGBT-Flagge mit dabei. Das wird medial allerdings ignoriert.

Offensichtlich wollen Politik und Medien die Gegner der Corona-Maßnahmen verdammen und sie so sehr diskreditieren, dass die Menschen nicht mehr an den Demos teilnehmen. Der Versuch ist plump, aber das bedeutet nicht, dass er nicht funktionieren könnte.

Der Spiegel legte am Dienstag unter der Überschrift „Proteste gegen Corona-Maßnahmen – Polizeigewerkschaft warnt vor Rechtsextremisten bei Demonstrationen“ nach und ließ viele Vertreter aller möglichen Organisationen ins gleiche Horn stoßen:

„Seit dem Wochenende habe die Corona-Protestbewegung „endgültig ihre Unschuld verloren“, sagte der GdP-Vizevorsitzende auch. Wer weiterhin an diesen Demonstrationen teilnehme, müsse sich fragen, ob er sich mit den Rechtsextremen gemein machen wolle.“

Auch der beliebtestes (und leider in Deutschland auch wirksamste) Kampfbegriff durfte nicht fehlen:

„Josef Schuster,

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MH17: Kaum neue Erkenntnisse

MH17: Kaum neue Erkenntnisse

24-05-18 07:35:00,

Auf der Pressekonferenz wurden auch die gefundenen Teile der Rakete gezeigt, fraglich ist schon, ob sie von der selben Rakete stammen.

Das Gemeinsame Ermittlungsteam ist “überzeugt”, dass das Buk-Transportfahrzeug von der russischen 53. Brigade stammt, aber es überwiegen offenbar die offenen Fragen

Das von der niederländischen Staatsanwaltschaft geleitete Gemeinsame Ermittlungsteam (JIT), an dem Vertreter von Australien, Belgien, Malaysia, den Niederlanden und der Ukraine mitwirken, hat heute auf einer Pressekonferenz in Utrecht den vorläufigen Ermittlungsstand über den MH17-Fall bekanntgegeben. Danach ist das JIT zu der Erkenntnis gekommen, wie der Leiter der Ermittlungen, Fred Westerbeke sagte, dass die Passagiermaschine mit einer Buk-Rakete in der Nähe von Pervomaiskyi (Ort wurde korrigiert) abgeschossen wurde. Das Start- und Transportfahrzeug Buk-Telar, mit der die Rakete transportiert worden ist, soll von der russischen 53. Luftabwehrbrigade aus Kursk stammen.

Damit bestätigt JIT einen Bericht von Bellincat, das bereits auf die Brigade hingewiesen hatte. Morgen wird Bellincat auf einer Pressekonferenz vermutlich auf Verantwortliche hinweisen, was JIT heute (noch) nicht machte. Genannt wurde von Bellincat der russische Generalleutnant Nikolai Tkachyov, der gegewnärtig als Chefinspektor des Zentralen Militärdistrikts tätig ist und seinerzeit unter dem Pseudonym Delfin kommuniziert haben soll. Der russische Militär weist ebenso wie die russische Regierung jede Beteiligung an dem Abschuss zurück. Das JIT kann allerdings nicht belegen, ob die Brigade aktiv an dem Abschuss beteiligt war. Es ist also keineswegs so, wie manche Medien schon in der Überschrift suggerieren: “Flug MH17 wurde von russischer Armee abgeschossen”.

Ausführliche Vergleiche von Bildern dienen zur Identifikation einer Buk-Telar der 53. Brigade.

Nach Westerbeke sei man aufgrund “ausführlicher vergleichender Ermittlungen” zu der Überzeugung gekommen, dass es sich um eine Buk-Telar der 53. Brigade gehandelt hat. Mit den Vergleichen meint man verschiedene Bilder, aus denen man Charakteristiken ableitet, die eine Art “Finderabdruck” ergeben sollen, den man wiederum mit anderen russischen und ukrainischen Buk-Telar verglichen hat. Die einzige Übereinstimmung habe es mit der Selbstfahrlaffete gegeben, die mehrmals bei einem Konvoi der 53. Brigade fotografiert worden war.

Daraus schließt das JIT, dass Personen der Brigade oder aus deren Umfeld Wissen über den Einsatz dieser Buk-Rakete und der daran beteiligten Menschen haben. Man muss aus dem Aufruf schließen,

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