Ernst Wolff – Indringende speech corona demonstratie Stuttgart – CSTV

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03-07-20 06:21:00,

Achter onze rug voltrekt zich op dit moment de aanloop naar de grootste economische shock die de wereld ooit heeft gekend.

Tijdens de corona demonstratie Querdenken 711 in Stuttgart van 20 juni 2020 hield Ernst Wolff een indringende toespraak over de oorzaken van de economische ramp die ons op korte termijn te wachten staat.

De situatie staat nu op scherp.

Door de coronamaatregelen werden gigantische geldsommen door de centrale banken in de economie gepompt.

De burgers ontvingen hiervan slechts een paar kruimels. Terwijl de rijksten op aarde daardoor fenomenaal rijker zijn geworden en de armen nog armer, is een crash van het huidige financiële systeem door de zich exponentieel ophopende schuldenberg onontkoombaar.

Ernst Wolff pleit gepassioneerd voor een tijdige invoering van een democratisch geldsysteem – nu het nog kan! Deze video is een In het Nederlands ondertitelde verkorte, kernachtige versie van de volledige redevoering, die u hier vindt (in het Duits): https://www.youtube.com/watch?v=og7g_FnEyPI

Ernst Wolff is journalist en auteur van boeken en artikelen over de krachten achter ons financiële systeem, waaronder: Pillaging the World, The history and politics of the IMF, Marburg 2014; Finanz-Tsunami – wie das globale Finanzsystem uns alle bedroht, Marburg 2017.

Lees ook dit zeer uitgebreide artikel over “The Great Reset”

The Great Reset – Corona als gangmaker van de vierde industriële revolutie

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KenFM-Spotlight: Ernst Wolff über private Geldschöpfung durch Banken | KenFM.de

kenfm-spotlight:-ernst-wolff-uber-private-geldschopfung-durch-banken-|-kenfm.de

29-06-20 07:48:00,

Hallo citoyen invisible

zu deinen zwei Anmerkungen:

`Die Erfassung auf den Konten bei Bank und Kunde beschreibt nur buchhalterisch die Tatsache, dass rechtlich eben zwei gegenseitige Verpflichtungen entstanden sind.`

– gegenseitige Verpflichtungen, jup! Nur ….

… zu im Kern tatsächlich gleichwertigen Leistungen?

Zum `HUMANen Geldsystem`:

– das erwähnte Buch kenne ich, habe es abernur `überflogen` … 😉

`es setzt eine Umverteilung von oben nach unten voraus`

– das ist in meiner Wahrnehmung der Ansatz an der `falschen Seite`, an der im Ergebnis der

im Kern gesetzlich UNgeregelten (Buch-)Geldschöpfung im Rahmen der VORfinanzierung

`unseres` UMVERTEILUNGspiels sich `Geld` entsprechend den vorhandenen `Regeln`

bereits `konzentriert` hat

Ich sehe die wirkliche Chance eher `auf der Seite`, die die Entstehung / Schöpfung von `Geld` betrachtet, den Status Quo wahrnimmt und diesen ausspricht und ändert …

… auch wegen `Recht und Ordnung` und so

… für mich das Wesen eines HUMANen Geldsystems die im Kern tatsächlich gleichwertige BILANZIERUNG eine BEDINGUNGSLOSEN Einkommens

Hatte ua hier schon mal

https://kenfm.de/am-telefon-zur-corona-krise-dr-wolfgang-wodarg/#comment-181230

mal (m)ein Brainstorming dazu formuliert

und kopiere es nochmal hier her 😉

***

Ich greife mal etwas vor, was aus meiner Sicht im Kern `vernebelt werden soll`

…Link… Interview mit Prof. Hörmann

https://www.youtube.com/watch?v=HKVWS_itj84&t=21m03s

`Kredit` ~ `Schuldscheintausch` bei 24:55

`Wer ist hinterher* wem noch etwas schuldig?

Niemand! dem anderen!`

(* Bewusstwerdung ? 😉 )

Brainstorming in diesem Kontext als (m)eine Erläuterung

1 Die `kommende katastrophale Krise` ist das Ergebnis `unseres` wirtschaften/bilanzieren/legitimieren und basiert (nicht nur) im `Kapital-is-muss` im Kern auf VORfinanzierung in/bei `unserem` UMVERTEILUNGsspiel.

2 `Unser` Umverteilungsspiel ist gekleidet in `Recht und Ordnung` (Gesetze vs Normativ Faktisches).

3 Der Kern der Vorfinanzierung bei 1 (die Geldschoepfung).unterliegt KEINER gesetzlichen Regelung wie 2.

***

Inhaltlich habe ich dieses Brainstorming schonmal fromuliert

zb …LINK…

https://kenfm.de/tagesdosis-11-10-2019-goldene-zeiten-in-der-aera-des-wirtschaftskomas/#comment-172312

https://kenfm.de/tagesdosis-9-3-2020-finanz-tsunami-jetzt-kommt-das-derivate-beben/#comment-180646

***

… als Gedankenspiel versuche ich mal folgende „Übertragungen“ von der

.

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Ernst Wolff über die Folgen der Corona-Krise für Kleinunternehmen und Mittelstand | KenFM.de

ernst-wolff-uber-die-folgen-der-corona-krise-fur-kleinunternehmen-und-mittelstand-|-kenfm.de

14-06-20 07:48:00,

Ausschnitt aus dem Gespräch mit Ernst Wolff – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/m-pathie-ernst-wolff/

Ernst Wolff, „The Wolff of Wall Street“, ist in China geboren. Seine Eltern verließen China mit ihm während der Kulturrevolution, wo seine Großeltern ein größeres Unternehmen aufgebaut hatten. Nach einem kürzeren Zwischenstopp in Hamburg zog es die Familie wieder zurück nach Asian, diesmal nach Südkorea. Das dort neu aufgebaute Geschäft ermöglichte seinen Eltern und ihm ein wohlhabendes Leben. Dieser selbst erlebte große Wohlstand wurde ihm in seiner Kindheit ein prägendes Erlebnis. Die Unterschiede zwischen dem, was er als Kind in Südkorea sah, zum einen die Wohlhabenden und zum anderen die fast schon bettelarmen Menschen, empfand der noch junge Ernst Wolff als extrem ungerecht.

Dieser Unterschied ließ ihn bis heute nicht mehr los. Er empfand diesen Unterschied als ungeheuerlich und unmoralisch, so dass er zu einem Kritiker des Finanzwirtschaftssystems wurde, mit einem Durchblick über die Weltwirtschaft, wie sie nur wenige Menschen im Laufe ihres Lebens entwickeln können. Ernst Wolff ist ein gefragter Mann und viel gebuchter Vortragender in Fragen der Weltwirtschaft, zu der er auch mehrere Bücher geschrieben hat.

Seine Beiträge über die Hintergründe zur sogenannten Corona-Krise sind niederschmetternd, tiefgründig und sie beschreiben den wahren Grund dieser Krise, bei der es sich um eine Umstrukturierung der Finanzmärkte und um eine Bereinigung der Weltfinanzkrise handelt, die nicht 2008 mit der Bankenrettung und deren Rettungsschirmen endete.

Wer sich mit seinen Schriften und Beiträgen auseinandersetzt, der wird zu einer der unbequemsten Wahrheiten über unser politisches und finanzwirtschaftliches System kommen und verstehen, warum Kriege entstehen und wie das gesamte Elend der Menschen sogar in Wetten auf den Märkten zu Milliarden Dollar oder Euro von Gewinnen führt.

Mehr von Ernst Wolff hier: https://kenfm.de/autoren/ernst-wolff/

und hier: https://kenfm.de/sendungen/the-wolff-of-wall-street/

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Finanzexperte Ernst Wolff: „Schlimmste Rezession, die die Menschheit je gesehen hat“

finanzexperte-ernst-wolff:-„schlimmste-rezession,-die-die-menschheit-je-gesehen-hat“

20-04-20 03:07:00,

Noch scheint die Börse die Corona-Einschläge halbwegs wegzustecken. Ernst Wolff, Finanzexperte und Autor des Bestsellers „Finanz-Tsunami: Wie das globale Finanzsystem uns alle bedroht“ sieht darin ein letztes Aufbäumen eines „kollabierenden Systems“. Wolff warnt auch vor „bürgerkriegsähnliche Zuständen“.

– Herr Wolff, wenn ich mir die Börse betrachte, sehe ich noch nicht wirklich die „die schlimmste Rezession seit der Großen Depression“, also seit 90 Jahren, wie es der Internationale Währungsfonds (IWF) formuliert. Wie erklären Sie sich das? Weil die Staaten gerade noch einmal alles Tafelsilber in die Waagschale werfen?

– Ich stimme ja nicht oft mit dem IWF überein, aber diesmal hat er weitgehend Recht. Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen: es ist nicht nur die schlimmste Rezession seit den 1930er Jahren, sondern die schlimmste Rezession, die die Menschheit je gesehen hat. Das globale Finanzsystem, die globale Wirtschaft ist zwölf Jahre lang künstlich am Leben erhalten worden. Jetzt haben wir neben Corona ja auch den unglaublichen Einbruch am Ölmarkt. In den USA haben sich 20 Millionen Leute neu arbeitslos gemeldet. In Europa rechnet man mit knapp 60 Millionen Arbeitslosen. Das ist absolut verheerend, was da passiert.

Das andere Phänomen, das wir beobachten, ist jedoch, dass die Finanz-Eliten, die genau wissen, dass dieses System am Ende ist, ihr Geld beiseiteschaffen. Wir erleben zurzeit die größte Umverteilungsaktion von unten nach oben, die es jemals in der Geschichte gegeben hat. Der Vorwand dafür ist die Corona-Pandemie. In deren Zuge haben ja die Zentralbanken eingegriffen und unterstützen die großen Konzerne, die Banken und die Hedgefonds mit irrwitzigen Summen, mit Billionen. Und was machen sie mit diesen Summen? Sie investieren sie wieder in die Aktienmärkte, für Aktien-Rückkäufe. So treiben sie die Aktien in der Phase des Zusammenbruchs noch einmal gewaltig nach oben. Es wird aber nicht mehr allzu lange dauern, dann werden wir Verluste an den Aktienmärkten haben, die sich gewaschen haben. Was wir jetzt erleben, ist also eine Plünderungsaktion eines in sich kollabierenden Systems.

– Wenn man an die 1930er Jahre denkt, denkt man an Hyperinflation, an einzelne Geldscheine, die Millionen wert waren. Halten Sie dies jetzt auch wieder für möglich?

– Das ist absolut denkbar. Wenn diese Millionen Arbeitslosen als Konsumenten ausfallen, wird es wahrscheinlich Helikopter-Geld für sie geben müssen,

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Russland ernst nehmen

russland-ernst-nehmen

08-04-20 01:57:00,

1. Kooperation statt Konfrontation

Auch dann, wenn die Regierungspolitik eines Staates sehr kritisch beurteilt werden kann, sollte der Vorrang von Diplomatie und ziviler Konfliktbearbeitung anerkannt werden. Diplomatie im Sinne einer kooperativen Konfliktlösung gilt ja vor allem im Umgang mit Regierungen, denen man sich nicht unbedingt freundschaftlich verbunden fühlt. Dieses zeigt sich gerade bei der russischen Außenpolitik im Nahen und Mittleren Osten. So tritt Russland zwar als Unterstützer beziehungsweise Verbündeter des syrischen Präsidenten Assad auf, führt aber gleichzeitig mit dem türkischen Präsidenten Erdogan und der israelischen Regierung als deren Kontrahenten intensive Gespräche.

Russland ist hierbei recht erfolgreich, im Unterschied zu den EU-Staaten, die durch einseitige Positionierungen sowie permanente Sanktionen beziehungsweise deren Androhung keine Glaubwürdigkeit als Vermittler einer friedlichen Konfliktbearbeitung und -lösung besitzen.

2. Keine doppelten Standards

Friedenspolitische Grundsätze — wie auf der nächsten Seite detailliert aufgelistet — sind nur dann glaubwürdig, wenn sie nicht selektiv, sondern in gleicher Weise mit nachvollziehbaren Kriterien vorgebracht werden. Sicherlich ist es heute für Friedensbewegte unmöglich, alle Konfliktherde mit kriegerischen Zuspitzungen weltweit zu verfolgen und sich zu engagieren.

Die deutsche Bundesregierung spielt aber bei vielen weltweiten Konflikten durch ihren wirtschaftlichen und politischen Einfluss, auch indirekt über die EU, eine wichtige Rolle. Beispielsweise werden von dieser zahlreiche Regierungen mit rechtsextremer Politik und Menschenrechtsverletzungen wohlwollend behandelt beziehungsweise unterstützt, während andere Länder mit Sanktionen überzogen werden. Zu letzteren gehört auch Russland.

3. Keine Feindbilder durch Dämonisierung von führenden Politikern

Gleichrangig mit doppelten Standards dient die Dämonisierung von Staatsoberhäuptern der Vorbereitung von (tödlichen) Sanktionen und Kriegsvorbereitung. Drastischstes Beispiel dafür war in den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts das Sanktionsregime gegen den Irak, das allein 500.000 Kindern den Tod brachte. Die Dämonisierung von Saddam Hussein führte dazu, dass weltweit kaum Empathie mit dem irakischen Volk vorhanden war.

Der (Propaganda-)Krieg in beziehungsweise gegen Syrien ist durch eine unreflektierte Dämonisierung von Präsident Assad geprägt, der nach wie vor großen Rückhalt in der Bevölkerung hat.

Im Falle Russlands war Wladimir Putin zunächst ein willkommener Gesprächspartner, dessen Verteufelung einher ging mit der westlichen Einkreisungspolitik gegenüber Russland und der Ablehnung früherer Gesprächs- und Kooperationsangebote.

4. „Das erste Opfer eines jeden Krieges ist immer die Wahrheit“

Dieser Satz, der einem US-Politiker aus der Zeit des ersten Weltkrieges zugeschrieben wird, gilt nicht nur bis heute unverändert, sondern bedarf auch einer wesentlichen Ergänzung: Jedem (Schieß-)Krieg geht ein Propagandakrieg voraus,

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De ernst van het volstrekt uit de hand gelopen monetaire systeem | Biflatie.nl

de-ernst-van-het-volstrekt-uit-de-hand-gelopen-monetaire-systeem-|-biflatie.nl

22-02-20 12:04:00,

Ondanks de handelsperikelen en de spreiding van het coronavirus blijft de beurs niettemin ferm stand houden. Dit heeft te maken met de gewekte verwachtingen van de Fed om de geldla wederom verder open te trekken, ‘should worse come to worse’. Over de negatieve effecten hiervan – ultra lage rentes en de almaar toenemende koopkrachtontwaarding – blijft het stil. Logisch omdat deze “stilte” op het oog sinds 2008 “gewerkt” blijkt te hebben. Vanaf het dieptepunt destijds is deze langste ‘bull market’ ooit met de factor 3,5 of met 350% gestegen!

Matig

Nu er van wordt uitgegaan dat de centrale bankiers niet zullen schromen met monetaire injecties als verse virusbestrijding het hopeloos verziekte monetaire systeem opnieuw in leven te houden, zullen de beurzen en de vastgoedmarkten hiervan ongetwijfeld opnieuw profiteren. Daarbij komt dat “alles” toch meezit? Ultra lage rentes, meezittende inflatie, relatief lage (geregistreerde) werkloosheid en een matig draaiende economie!

Ernst van de situatie

In zijn ‘testimony to the Senate Banking Committee’ vorige week gaf Fed president Powell duidelijk aan dat: there is nothing about this economy that it is out of kelter or imbalanced’, dus absoluut geen reden om je zorgen te maken. Maar als dat zo is, waarom dan aldoor blijven zwaaien met die wagenwijd geopende geldla? Deze vraag zal hij op z’n vroegst pas  beantwoorden als hij Fed president “af” is! De ernst van het volstrekt uit de hand gelopen monetaire systeem kan niet beter worden geschetst dan via QE (opblazen van de geldhoeveelheid door de Fed) en het REPO medicijn. Dit laatste dateert niet van september vorig jaar toen het breed aandacht kreeg op de financiële pagina’s maar in feite al vanaf de redding van het Long Term Capital Investment Fund eind jaren ’90 door toenmalig Fed president Alan Greenspan.

Richting Wall Street

Sinds medio september vorig jaar heeft de New York Fed als belangrijkste “werktuig” van de Fed in Washington DC een cumulatief bedrag ad $6,6 biljoen (12 nullen) gefourneerd aan een aantal van de 24 handelshuizen. Voorts bleek uit onderzoek van de Government Accountability Office (GAO), de onpartijdige arm van het Congres, dat de Fed alleen al vanaf december 2008 tot juli 2010 een bedrag van ruim $16 biljoen had doorgesluisd naar Wall Street. Echter, het onafhankelijke Levy Economics Institute in Annendale-on-Hudson kwam volgens de eigen gegevens van de Fed uit op een totaal van ruim $19,5 biljoen dat naar de handelshuizen “verhuisde”,

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Ernst en spel | Mieke Mosmuller

ernst-en-spel-|-mieke-mosmuller

29-01-20 12:52:00,

door

Mieke Mosmuller

29-01-2020

1 commentaren
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Maar het leven op aarde is ook iets lijdends. Het kleine kind brengt ons de hemel op aarde, maar geeft ons ook veel te doen. Het is niet alleen lief en aardig, het is ook nog eens huilerig op onaangename uren, wil onze aandacht als we eindelijk rustig zitten, houdt niet van het eten dat we gekookt hebben, houdt ons de hele nacht wakker, enz… En als het groter wordt, steekt het zijn vingers in de stopcontacten, balanceert het op de trap, gooit de lege beker op de grond, of zelfs de volle… Het wil wat het niet mag, en doet niet wat het zou moeten doen. Het schreeuwt luid in de supermarkt, gaat zitten en wil niet meer mee, maakt je te schande voor de hele wereld. Is dit de kleine engel waar we zoveel respect voor moeten hebben?

Het engeltje moet zich klaarmaken om de aardse uitdagingen aan te gaan. Aan de stevigheid, die altijd weerstand biedt, moet worden geleden, en in dit lijden wordt er gevochten, er is geen andere manier. Als we de problemen in dit licht konden zien, dan zouden we ze met humor tegemoet kunnen treden. Maar we zijn zo serieus geworden als de dieren, die lachen ook nooit.

Hierover bestaat een mooie tekst van Heraclitus, die ik zojuist heb gelezen, zoals Rudolf Steiner die heeft beschreven:

“Het is de oorspronkelijke zonde van de mens, dat hij zich met zijn kennis vastklampt aan de vergankelijkheid. Hij keert zich daarmee af van het eeuwige. Het leven wordt zo zijn gevaar. Wat er met hem gebeurt, gebeurt met hem vanuit het leven. Maar deze gebeurtenis verliest zijn angel als hij het leven niet meer noodzakelijkerwijs waardeert. Dan wordt hem zijn onschuld teruggegeven. Hij kan terug naar de kindertijd, vanuit de zogenaamde ernst van het leven. Wat neemt de volwassene allemaal serieus waar het kind mee speelt. Maar de wetende wordt net als het kind. “Serieuze” waarden verliezen hun waarde vanuit een eeuwig standpunt. Het leven lijkt dan op een spel. “Eeuwigheid,” zegt Heraclitus, “is een kind dat speelt, de heerschappij van een kind.” Wat is de oerschuld? Die ligt in het met de grootst mogelijke ernst te nemen waar die ernst zich niet aan mag hechten.

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Vortrag von Ernst Wolff: Finanzmärkte beeinflussen dein Leben | KenFM.de

vortrag-von-ernst-wolff:-finanzmarkte-beeinflussen-dein-leben-|-kenfm.de

10-07-19 07:10:00,

Die meisten Menschen sind davon überzeugt, dass die parlamentarische Demokratie dafür sorgt, dass gewählte Politiker im Interesse der Mehrheit über unsere Zukunft entscheiden.

Tatsächlich aber werden die Weichen für unsere Zukunft im Interesse einer winzigen ultrareichen Minderheit gestellt – und zwar nicht von Politikern, sondern von Investmentbankern, Hedgefonds-Managern und in immer größerem Ausmaß von Zentralbankern.

Diese von niemandem gewählten Technokraten entscheiden darüber, wie hoch unser Lebensstandard ist, ob wir Arbeit haben, im Krankheitsfall versorgt oder im Alter abgesichert sind, wie mit unserer Umwelt umgegangen wird und nicht zuletzt, ob wir im Krieg oder im Frieden leben. Die parlamentarische Demokratie dient dabei als ideologischer Schutzwall, der es ihnen ermöglicht, hinter dem Rücken der Öffentlichkeit weitgehend ungestört zu schalten und zu walten.

Wie konnte es dazu kommen? Was hat dazu geführt, dass die Interessen einer winzigen Gruppe von Menschen den Lauf der Welt bestimmen? Und vor allem: Wie können wir verhindern, dass es auf Dauer so weitergeht?

Auf diese Fragen versucht Ernst Wolff in seinem Vortrag auf dem zweitägigen WEFF-Kongress 2019 in Davos und bei einer anschließenden Diskussion Antworten zu geben.

Samstag, 24. August 2019, 10:00 Uhr
Zimmerei Künzli Holz
Dischmastraße 65
CH 7260 Davos Dorf

Der Vortrag findet im Rahmen des Sommer WEFF (Wachstum für Erde, Frieden und Freiheit) im Davos Dorf – www.weff.ch – statt.

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Veröffentlicht am: 10. Juli 2019

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Vortrag von Ernst Wolff und Ullrich Mies: Wie der Westen Krisen erzeugt und Kriege vorbereitet | KenFM.de

vortrag-von-ernst-wolff-und-ullrich-mies:-wie-der-westen-krisen-erzeugt-und-kriege-vorbereitet-|-kenfm.de

11-06-19 11:31:00,

Die Friedenshoffnung nach dem Zerfall der Sowjetunion und der Auflösung des Warschauer Paktes ist längst im Kampfgeschrei der NATO zerstoben. Der Wirtschaftskrise des Jahres 2008 folgte keine vernünftige Umkehr, vielmehr ein noch offensiveres Expansionsstreben. Das Diktum von der „westlichen Wertegemeinschaft“ ist zum Synonym für eine aggressive Weltherrschaft geworden. Im Vortrag wird aufgezeigt, wie sich die autoritären Strukturen hinter parteienbasierten, parlamentarisch-demokratischen Kulissen verfestigen und sich die tatsächliche Macht im Tiefen Staat manifestiert: Der Tiefe Staat ist die „permanente Regierung“, der „Dunkelraum der Herrschenden“, der seine Interessen unabhängig von Wahlausgängen verfolgt und durchsetzt.

Teile des Tiefen Staates sind für die Öffentlichkeit sichtbar, wie Regierungsmitglieder, kriegsaffine Parlamentarier oder Kriegspropagandisten in den Medien. Der wesentlichere Teil des Tiefen Staates entzieht sich der Öffentlichkeit, ist als anti-demokratisches Faktum weder wählbar noch abwählbar, arbeitet langfristig orientiert im Hintergrund, bestimmt jedoch maßgeblich den Lauf der Entwicklungen. Diese unterhalb des Radars der Öffentlichkeit wirkenden Kräfte setzen sich unter anderem zusammen aus Finanzkapital, Rüstungskonzernmacht, Ideologiefraktionen in Außen-, Kriegs- und Finanzministerien, neokonservativen Think Tanks, der konzern- oder parteipolitisch gesteuerten Mainstream-Medien, gekaufter Wissenschaft, NATO- und EU-Entscheidungsgremien, Geheimdiensten.

Donnerstag, den 4. Juli 2019

Beginn: 19:00 Uhr,  Ende: ca. 21:00 Uhr

Zeughaus Augsburg, Filmsaal

Zeugplatz 4, 86150 Augsburg

Referenten

Ullrich Mies, Diplom-Sozialwissenschaftler, studierte Politik und Internationale Politik in Duisburg und Kingston/Jamaica. Seine Arbeitsgebiete umfassen Kapitalismuskritik, Demokratiezerfall und Antimilitarismus. Er ist Autor zahlreicher Artikel und schreibt unter anderem für die Medien Rubikon, Neue Rheinische Zeitung, KenFM, Sputnik und Neue Debatte. Er ist Mitherausgeber von „Fassadendemokratie und Tiefer Staat. Auf dem Weg in ein autoritäres Zeitalter“ (2017) sowie Herausgeber von „Der Tiefe Staat schlägt zu. Wie die westliche Welt Krisen erzeugt und Kriege vorbereitet“ (2019).

Ernst Wolff, 1950 in Tianjin / VR China geboren, wuchs in Südostasien auf, ging in Deutschland zur Schule und studierte in den USA. Er lebt als freier Journalist in Berlin, schreibt regelmäßig zu aktuellen Themen und hält weltweit Vorträge, die das aktuelle Tagesgeschehen vor seinen finanzpolitischen Hintergründen beleuchten. Wolff ist Autor der Bücher „Finanztsunami – wie das globale Finanzsystem uns alle bedroht“, erschienen in der edition e. wolff und „Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzugs“,

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Es wird ernst

es-wird-ernst

05-05-19 02:49:00,

Twitter sperrt im Wahlkampf satirische Accounts

“Dringende Wahlempfehlung für alle AfD-Wähler. Unbedingt den Stimmzettel unterschreiben. ;-)”

So lautete am 8. März 2016 ein Tweet des bekannten Fachanwalts für IT-Recht Thomas Stadler, der auch einen Link zum (mäßig) satirischen Account AfD-Hauptquartier enthielt. Doch dieser Tage versteht Twitter keinen Spaß und sperrte den Account des politisch äußerungsfreudigen Anwalts – mit dreijähriger Verspätung.

Stadler zufolge wirft ihm Twitter vor, er versuche, Wahlen zu beeinflussen. Wenn der Anwalt weiter zwitschern möchte, möge er doch bitte den bösen Tweet löschen. Der bekannte Blogger denkt allerdings nicht daran.

Die Annahme, jemand lasse sich auf Twitter das Unterschreiben von Wahlscheinen einreden, ist einigermaßen absurd. Wer wirklich so doof sein sollte, schafft zweifellos auch auf andere Weise den Anschluss an die ca. 2 % ungültigen Stimmen.

Die Sperrung dürfte auf eine Meldefunktion von Twitter zurückzuführen sein. Demnach machte sich also irgendeine verlorene Seele die Arbeit, in Stadlers über 54.000 Tweets nach etwas zu suchen, um durch Verpetzen den Account lahm zu legen. Da sich Satire auch mit Suchfunktionen nur begrenzt filtern lässt, ist das wohl letztlich Handarbeit. Vermutlich wühlen sich daher dieser Tage Lösch-Brigaden durchs Netz, die systematisch politischen Gegnern den Schnabel verbieten wollen.

Twitter ist nur begrenzt schuldig, denn die Politik hatte jüngst die Social Media-Plattformen aufgefordert, Manipulation der EU-Wahl einzuhegen. Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz des Heiko Maas lässt grüßen, seine inzwischen 18%-Partei bangt um jede Stimme.

Das kleine Problem dabei ist allerdings, dass Meinungen ja erst durch Kommunikation gebildet werden müssen und gegenseitige Beeinflussung das Wesen der Demokratie ist. Während wenig dagegen spricht, Social Bots aus dem Rennen zu nehmen, erscheint der Versuch pädagogischer Umerziehung von Freizeit-Satirikern allerdings nicht als sonderlich aussichtsreich. Schon gar nicht ohne aktuellen Bezug.

Das von Heiko Maas durchgepeitschte Gesetz, das zwangsläufig zu Overblocking führen muss, raubt gelegentlich auch den eigenen Genossinnen und Genossen die Stimme. So wurde etwa gerade Sawsan Chebli wegen eines missverständlichen Tweets ausgesperrt. Wenn dann demnächst die Uploadfilter kommen, braucht nicht einmal mehr gepetzt zu werden.

Solche Sperrungen haben aber durchaus Wechselwirkung. Zum einen werden die Denunzianten gezwungen, die eigene Filterblase zu verlassen und beim politischen Gegner die an sie adressierte Kritik auch zu lesen,

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Is het pokeren of is het ernst? | Uitpers

is-het-pokeren-of-is-het-ernst-uitpers

25-03-19 10:38:00,

Is Theresa gewoon aan het pokeren of is het ernst met haar mogelijke afzetting? Niet dat het veel zal veranderen aan de fundamentele keuze die het V.K. moet maken, maar de korte termijn kan er wel anders gaan uitzien.

De foto die afgelopen week het meest succes had in Eurokringen was die waar de sherpa’s – de directe adviseurs van de regeringsleiders – tijdens de Europese top met man en macht probeerden ergens een glimp van het laatste nieuws op te vangen. Hallucinant. Niemand weet het nog. Niemand die nog iets durft voorspellen.

Of er een nieuwe stemming kan komen is nog onduidelijk. Komt die er niet, dan vervalt de termijn die de Europese Raad had gegeven voor 22 mei.

Het wordt dan uitkijken naar 12 april. Maar die datum zegt absoluut niets over wat dan mogelijk is. De regering kan eventueel langer uitstel vragen. Mocht de Europese Raad het daarmee eens zijn, dan moet ze stante pede Europese verkiezingen organiseren. De Brexiteers zullen woedend zijn en vrezen dat van uitstel afstel komt.

Ze kan artikel 50 gewoon intrekken. Dan valt alles weg en blijft het VK lid van de Europese Unie. Voorlopig toch.

Of op 12 april treedt de harde Brexit gewoon in werking. Schluss. Een paar maanden chaos, dan valt alles weer op zijn pootjes. En niemand die kan zeggen of die pootjes recht dan wel krom zullen zijn, het V.K. dan wel de rest-EU de grote verliezer wordt. Of beiden. En iedereen houdt de adem in voor wat dit betekent aan de Noordierse grens.

Een keuze

Na negen maanden twijfel en twee jaar onderhandelen zou één ding duidelijk moeten zijn. Wil het VK überhaupt enig voordeel halen uit Brexit, dan moet het gewoon de EU verlaten. Of dat voordeel ook realiteit wordt valt af te wachten, maar het is een keuze die velen willen maken. Het land is dan inderdaad vrij om een hard neoliberaal beleid te voeren en handelsakkoorden af te sluiten met wie het maar wil met de regels die het wil. De tijdelijke chaos kan wellicht beperkt worden, de EU heeft hoe dan ook al heel wat wetgeving goedgekeurd om de meest dringende problemen aan te pakken.

Deze keuze kan gezien worden als een gok,

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Tödlicher Ernst

Tödlicher Ernst

22-08-18 08:41:00,

Die deutsche Arzneimittelaufsichtsbehörde, das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) entstand Anfang der 90er Jahre aus dem Bundesgesundheitsamt (BGA). Damals in den 80er Jahren – die älteren Leser werden sich hieran sicher erinnern – erschütterte ein Arzneimittelskandal die Republik und führte zur Auflösung der alten und zum Entstehen der neuen Aufsichtsbehörde. Es ging um Blutkonserven, die mit dem HIV-Virus verseucht waren. Sie wurden Blutern verabreicht, die infolgedessen an Aids erkrankten und vielfach daran verstarben.

Ende September 1993 erfuhr der damalige Bundesgesundheitsminister Horst Seehofer, dass das Bundesgesundheitsamt schon seit Mai 1993 von HIV-positiven Blutplasmakonserven der Firma UB Plasma wusste, aber nichts unternommen hatte (1). Wenige Tage später entließ er den damaligen BGA-Präsidenten Dieter Großklaus. Im Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestages wurde festgestellt, „dass rund 60 Prozent der durch kontaminierte Blutprodukte ausgelösten HIV-Infektionen hätten verhindert werden können“.

Ferner wurde kritisiert, „dass es dem Bundesminister nicht gelungen ist, den nach der Contergan-Katastrophe für Arzneimittel-Großrisiken geschaffenen Pharmapool zu Leistungen an die Stiftung (für durch Blutprodukte HIV-infizierte Personen) heranzuziehen (…) (obwohl) der Pool mit über 800 Millionen DM über mehr als ausreichende Mittel verfügt“ (2).

In die Zeit des Übergangs von der alten Aufsichtsbehörde BGA hin zur heutigen Aufsichtsbehörde BfArM fiel auch die Zulassung zahlreicher Antidepressiva, der so genannten Selektiven Serotonin Wiederaufnahmehemmer – Selektive Serotonin Reuptake Inhibitors –, kurz SSRI-Antidepressiva.

Dass diese Medikamente in allen westlichen Staaten überhaupt die Zulassung erhalten haben, obwohl schon zu Beginn erhebliche Sicherheitsrisiken, insbesondere zum Suizidrisiko, erkennbar waren – kann das ohne aggressives Marketing und die Einflussnahme auf Entscheidungsträger wirklich erklärbar sein?

Wie dies gemacht wurde, zeigt in besonders eindringlicher Weise das Beispiel Prozac, oder Fluctin, wie das Medikament in Deutschland heißt.

Prozac war das erste in Deutschland zugelassene SSRI-Antidepressivum und der Beginn einer neuen Ära von Medikamenten, der so genannten Blockbuster-Präparate. Das heißt, dass dieses Medikament allein einen Umsatz von mehr als einer Milliarde US-Dollar erzielte. Doch bis es soweit war, dass Prozac beziehungsweise Fluctin in Deutschland über den Ladentisch der Apotheken gereicht und von den Ärzten verschrieben werden konnte, war es ein langer Weg, der einiges an „Überzeugungsarbeit“ bei Meinungsführern und Entscheidern erforderte.

Wie diese aussah, darüber konnte John Virapen ein Liedchen singen. Virapen, ein ehemaliger Pharmamanager bei Eli Lilly – der US-Firma, die Prozac entwickelt hatte – lebte zuletzt in Deutschland und verstarb leider vor einigen Jahren.

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