Erstmals in Russland: Flugzeugtriebwerk aus 3D-Drucker erfolgreich getestet – Video

22-07-20 08:49:00,

Technik

10:26 22.07.2020(aktualisiert 11:18 22.07.2020)

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Russland hat erstmals ein im 3D-Druckverfahren gefertigtes Flugzeugtriebwerk erfolgreich im Flug getestet. Der Gasturbinenantrieb soll 2021 bis 2022 in Produktion gehen, wurde bei der Stiftung für zukunftsorientierte Forschungen mitgeteilt.

„In Tatarstan (russische Teilrepublik – Anm. d. Red.) sind im Luftfahrtzentrum Kasanbasch erstmals in Russland Flugtests eines Gasturbinentriebwerks MGTD-20 vorgenommen worden, das im 3D-Verfahren gefertigt wurde. Das Triebwerk mit 22 Kilopond Schub wurde im Rahmen eines gemeinsamen Projekts der Stiftung für zukunftsorientierte Forschungen und des staatlichen unitären Unternehmens WIAM (Allrussisches Institut für Flugzeug-Materialien – Anm. d. Red.) unter Mitwirkung der Forschungs- und Produktionsvereinigung ‚Konstruktionsbüro Simonow’ entwickelt“, hieß es im Pressedienst der Stiftung für zukunftsorientierte Forschungen.

Details zum ersten Testflug 

Als Fluglabor zur Erprobung des neuen Antriebmotors sei ein unbemanntes Fluggerät vom Typ A30 vom „Konstruktionsbüro Simonow“ genutzt worden, wurde erläutert.

Die Tragflächenbreite der Drohne beträgt drei Meter, die Startmasse 40 Kilogramm, einschließlich zehn Kilogramm Nutzlast.    

„Während des ersten Testflugs folgte das Fluggerät der Route nach dem vorgegebenen Programm im Selbststeuerungsverfahren in einer Höhe von 170 Metern. Es entwickelte eine maximale Geschwindigkeit von 154 km/h und landete dann erfolgreich“, hieß es.

Es wurde präzisiert, dass die Bauzeiten der Hauptteile der Triebwerke dank der neuen Technologie auf ein Zwanzigstel verkürzt und die Herstellungskosten um mehr als die Hälfte reduziert wurden.

Im Rahmen des Projekts wurde eine Serie von zukunftsorientierten kleindimensionalen Triebwerken von zehn, 20, 125 und 150 Kilopond Vortriebkraft entwickelt, gebaut und erprobt. Die Produktion der genannten Triebwerkmodelle soll nach Abschluss der Entwicklungsarbeiten 2021 bis 2022 aufgenommen werden.

Das gemeinsame Projekt der Stiftung für zukunftsorientierte Forschungen und des Unternehmens WIAM zur Entwicklung neuartiger Materialien für die additive Fertigung von Bauteilen von Flugzeug- und Raketentriebwerken war im November 2015 gestartet worden.

ls/sb

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Erstmals seit 57 Jahren: Schweden verteilt Broschüre für Kriegs- und Krisenfall

22-05-18 10:13:00,

Erstmals seit 57 Jahren: Schweden verteilt Broschüre für Kriegs- und Krisenfall

Kartoffeln, Milchpulver und mindestens drei Liter Wasser pro Person und Tag – das sollte man in Schweden einer neuen Regierungsbroschüre für den Krisen- und Kriegsfall zufolge immer im Haus haben. Entsprechende Ratschläge der Zivilschutzbehörde werden seit dieser Woche an rund 4,8 Millionen schwedische Haushalte verschickt.

“Diese Broschüre soll uns helfen, besser vorbereitet zu sein auf alles von ernsten Unfällen, extremem Wetter und IT-Attacken bis hin zu militärischen Konflikten”, erklärte die Behörde. Obwohl Schweden sicherer sei als viele andere Länder, seien Sicherheit und Unabhängigkeit bedroht.

Die 20-seitige Broschüre enthält nicht nur eine Checkliste mit Tipps zu Essen, Wasser, Wärme und Kommunikation, sondern auch Informationen zu Alarmsignalen und Schutzkellern. Schwedens Militär wird erklärt – und auch, dass jeder Einwohner zwischen 16 und 70 Jahren im Ernstfall zur Hilfe einbestellt werden kann. “Jeder ist verpflichtet, etwas beizutragen, und jeder wird gebraucht”, heißt es. Gewarnt wird vor falschen Informationen, mit denen Staaten und Organisationen Werte und Leben der Bevölkerung zu beeinflussen versuchten.

Ähnliche Informationen hatte Schweden bereits zwischen 1943 und 1961 an die Bevölkerung verteilt. In Deutschland veröffentlicht das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Checklisten für Notfallvorräte. (dpa)

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