Eurozone: Von Italien, Mini-BOTs, Staatsschulden und Goldbeständen | www.konjunktion.info

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16-07-19 11:15:00,

Euro Münzen - Bildquelle: Pixabay / Neocc; Pixabay LicenseEuro Münzen - Bildquelle: Pixabay / Neocc; Pixabay License

Euro Münzen – Bildquelle: Pixabay / Neocc; Pixabay License

Erinnert sich noch jemand daran, wie die Bilderberger in den 1990ern dabei “halfen den Euro zu kreieren”? Und mit welchem Tamtam 1999 die Gemeinschaftswährung offiziell (erst 2001 dann in Form des Bargeldes) eingeführt wurde? Oder wie Goldman Sachs 2001 Griechenland dabei “half” in die Eurozone aufgenommen zu werden? Und wie ein gutes Jahrzehnt später uns alles um die Ohren flog? Oder wie kurz darauf Spanien, Italien, Portugal und Irland von Deutschland und Frankreich despektierlich als PIIGS tituliert wurden?

Zwischenzeitlich war es medial recht ruhig um den Euro und die immer noch schwellende Eurokrise geworden. Doch mit Italien scheint wieder “Leben in diese Scharade” zu kommen.

Seit gut zwei Jahren lesen und hören wir, dass die Finanzwelt Italien als möglichen Brandherd für die nicht endenwollende Eurokrise sieht. So hat Italien eine Gesamtverschuldung von über 2,3 Billionen Euro aufgebaut, einen mehr als maroden Bankensektor (auch weil diese italienische Anleihen aufkaufen [mussten]) und nun versucht sich Rom gerade gegen Brüssel im Kampf für ein höheres Staatsdefizit durchzusetzen.

Selbstredend kommt in der Berichterstattung der Hochleistungspresse kein Artikel ohne den Hinweis auf die “populistische, euroskeptische und extremistische Regierung Italiens” aus. Dass “populistische Regierungen” eher weniger geneigt sind über das von den Bankern hoch gehaltene Stöckchen zu springen, stößt natürlich nicht nur den Granden in Brüssel, sondern auch deren Helfershelfer in den Verlagshäusern sauer auf.

Dabei verschlimmern Beppo Grillo und Mattei Salvini mit ihrer Regierungskoalition die Schuldensituation Italiens zusätzlich, in dem sie die Steuern senken und über die Einführung eines “Bedingungslosen Grundeinkommens” nachdenken. Aber wie will Italien ein solches finanzieren? Durch die Ausgabe von sogenannten Mini-BOTs. BOTs sind “Buoni Ordinari del Tesoro (Ordentliche Schatzanweisungen)” – nicht jedoch die Mini-BOTs. Denn diese sind Schatztitel in kleiner Stückelung, die von der italienischen Regierung zur Bezahlung von Auftragnehmern oder für Steuererstattungen verwendet werden können. Im Wesentlichen handelt es sich bei solchen Mini-BOTs um Schuldverschreibungen, die direkt vom italienischen Finanzministerium ausgegeben werden, die als Parallelwährung zum Euro fungieren würden. Manche sehen darin sogar die ersten Schritte für einen Ausstieg Roms aus der Eurozone bzw.

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Eurozone: Dem Mittelstand fehlen 400 Milliarden Euro

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13-04-19 04:07:00,

Der Mittelstand in der Eurozone hat von der Niedrigzinspolitik der EZB nicht profitiert. Es gibt eine Finanzierungslücke von 400 Milliarden Euro. (Foto: dpa)

Die Niedrigzinspolitik der EZB in der Eurozone führt nicht zwangsläufig zur Vergabe von Bankkrediten. (Foto: dpa)

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The Eurozone Is In A Danger Zone

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07-01-19 08:47:00,

Submitted by Alasdair Macleod of The Mises Institute

It is easy to conclude the EU, and the Eurozone in particular, is a financial and systemic time-bomb waiting to happen. Most commentary has focused on problems that are routinely patched over, such as Greece, Italy, or the impending rescue of Deutsche Bank. This is a mistake. The European Central Bank and the EU machine are adept in dealing with issues of this sort, mostly by brazening them out, while buying everything off. As Mario Draghi famously said, “whatever it takes.”

There is a precondition for this legerdemain to work. Money must continue to flow into the financial system faster than the demand for it expands, because the maintenance of asset values is the key. And the ECB has done just that, with negative deposit rates and its €2.5 trillion asset purchase program. But that program ends this month, making it the likely turning point, whereby it all starts to go wrong.

Most of the ECB’s money has been spent on government bonds for a secondary reason, and that is to ensure Eurozone governments remain in the euro system. Profligate politicians in the Mediterranean nations are soon disabused of their desires to return to their old currencies. Just imagine the interest rates the Italians would have to pay in lira on their €2.85 trillion of government debt, given a private sector GDP tax base of only €840 billion, just one third of that government debt.

It never takes newly-elected Italian politicians long to understand why they must remain in the euro system, and that the ECB will guarantee to keep interest rates significantly lower than they would otherwise be. Yet the ECB is now giving up its asset purchases, so won’t be buying Italian debt or any other for that matter. The rigging of the Eurozone’s sovereign debt market is at a turning point. The ending of this source of finance for the PIGS2 is a very serious matter indeed.

A side effect of the ECB’s asset purchase program has been the reduction of Eurozone bank lending to the private sector, which has been crowded out by the focus on government debt. This is illustrated in the following chart.

Following the Lehman crisis,

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