Fakten gegen die Angst

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26-03-20 12:01:00,

Die globale Instanz, die die Macht und Möglichkeit hat, auszurufen, wann eine Pandemie eintritt, und auch selbst definiert, was als eine solche einzustufen ist, ist die WHO, eine Sonderorganisation der UN.

Die WHO tritt mit der Autorität und Machtfülle einer internationalen Behörde auf. Jedoch ist sie zu 80 Prozent privat finanziert, und die Bill & Melinda Gates Stiftung ist ihr größter privater Geldgeber.

Aufgrund der Beteiligungen des Gates-Vermögens an Gentechnik-Unternehmen, Monsanto, GlaxoSmithKline und anderen Pharma-Riesen hängt die WHO finanziell ganz unmittelbar am Tropf einiger Großkonzerne. Aufgrund dieser Situation hat die WHO ihre Netzwerke direkt in den globalen Pharma- oder Nahrungsmittelkonzernen, weshalb Gesundheitskampagnen oftmals an den Interessen derer orientiert werden, die mit ihren Geschäftsmodellen zur Gefährdung der Gesundheit weiter Bevölkerungsteile beitragen (1, 2, 3).

Im Zuge der sogenannten Schweinegrippe 2009 hatte die WHO ihre Kriterien zur Ausrufung einer globalen Pandemie so angepasst, dass sie auf die – wie von Anfang an bekannt war – harmlose und wenig ansteckende Infektionskrankheit dennoch passten. In der Folge kauften viele Staaten unnötige und unwirksame Medikamente und Impfstoffe für Milliarden Dollar ein, die anschließend vernichtet wurden.

Die WHO ist also – anders als es die meisten Menschen vermuten würden – keine demokratisch kontrollierte staatliche Behörde, sondern Teil eines Netzwerkes von privaten Großkonzernen. Über direkte finanzielle Abhängigkeit und personelle Verwicklungen und Interessenskonflikte liegt somit die Definitionsmacht über medizinische Großereignisse bei genau den großen internationalen Konzernen, die an den getroffenen Maßnahmen wie Medikamente und Impfungen verdienen. Sie ist also der Kontrolle demokratischer Institutionen und unabhängiger medizinischer Experten weitgehend entzogen.

Wie das Handelsblatt (Alexander Demling) berichtet, besitzt Bill Gates, “der Mann, der die Corona-Pandemie voraussagte”, Anteile an der Tübinger Firma Curevac, die einen Impfstoff gegen Corona entwickelt.

Es gab am 18. Oktober 2019, also kurz vor Beginn der „Pandemie“ auf Einladung der Gates-Stiftung eine Übung namens Event 201 unter Beteiligung der Chinesischen Gesundheitsbehörde (!), und Vertretern des Weltwirtschafts-Forums, eigner großer Konzerne und der CIA. Dies ist kein Gerücht, sondern kann auf deren eigener Website nachgelesen werden.

Bei Event 201 wurde ein globaler Corona-Ausbruch simuliert, der in der Übung zwar in Brasilien statt in China beginnen sollte, sich aber ansonsten bis ins Detail so anhört,

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Fakten zum Virus

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24-03-20 04:45:00,

Wöchentlich sterben in den beobachteten 21 Ländern im Winter circa 55.000 Menschen, davon sind 47.000 älter als 65 Jahre. (Bitte beachten Sie auch die Grafik unterm Text sowie die zugehörigen Berechnungen.)

In der Grippewelle vom 19. Dezember 2016 bis zum 13. März 2017 starben in einer Woche mit dem höchsten Anstieg circa 71.000 Menschen. Etwa 61.800 davon waren älter als 65 Jahre. In den Grippewellen der beiden folgenden Winter lag die Sterberate ebenfalls hoch (4). Nicht alle sind natürlich durch die Grippe zu Tode gekommen, aber jedes Jahr steigt die Sterberate jeweils im Winter in der Grippesaison stark an.

Am 16. März 2020 lag die Zahl der bis dahin gemeldeten Verstorbenen deutlich unter dem winterlichen Durchschnittsmaximum von etwa 55.000 Menschen, nämlich bei „nur“ circa 51.500 Menschen. Etwa 47.000 davon waren älter als 65 Jahre.

Damit lag diese zuletzt gemeldete Zahl von wöchentlichen Toten in den beobachteten 21 Ländern um circa 19.500 niedriger als am Höhepunkt der Grippewelle 2016/17. Bei Menschen ab 65 Jahren lag die Zahl um circa 14.800 niedriger als am Höhepunkt der Grippewelle 2016/17.

Anmerkung: Das EuroMOMO-Institut verweist darauf, dass „die Zahl der Todesfälle der letzten Wochen mit Vorsicht interpretiert werden sollte, da Anpassungen für verspätete Registrierungen ungenau sein können.“ Und weiter: „Obwohl die EuroMOMO-Zahlen derzeit keine erhöhte Mortalität aufweisen, bedeutet dies nicht, dass in einigen Gebieten oder in einigen Altersgruppen keine erhöhte Mortalität auftritt, einschließlich der Mortalität im Zusammenhang mit COVID-19“ (5). Es kann also Nachbesserungen der Daten geben.

Trotzdem: Im Durchschnitt der drei Winter 2016 bis 2019 gab es in der Woche mit dem höchsten, durch Grippewellen mitbedingten Anstieg 11.500 mehr Tote als „üblich“ (6).

Laut den Angaben von Tagesschau und Welt gab es bis zum 21. März 2020 in den beobachteten Ländern 6.386 Tote durch oder mit dem Coronavirus. Das ergibt in den 21 Ländern eine bisherige Rate — wenn man von 3 Wochen ausgeht — von wöchentlich 2.129 oder täglich 304 Menschen, die traurigerweise verstorben sind.

Um im Vergleich zu EuroMomo auch andere Zahlen zur Hand zu nehmen: Die „übliche“ Anzahl von Verstorbenen in denselben 21 Ländern liegt laut Angaben von Statista.de zur Sterberate bei einer Rate von 9,7 Promille und damit etwa 67.470 Toten pro Woche.

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Chronologie und Fakten rund um den Streit mit dem Iran um das Atomabkommen | Anti-Spiegel

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07-07-19 07:40:00,

Ich wollte schon lange eine Zusammenfassung des Streits mit dem Iran schreiben, um alle Fakten einmal aufzulisten.

Vor einigen Tagen fand ich eine sehr gute und objektive Zusammenfassung bei der Nachrichtenagentur TASS, die ich hier übersetze, weil sie alles Wichtige enthält und die Argumente beider Seiten ausführlich zitiert. Um das Rad nicht neu zu erfinden und das gleiche mit eigenen Worten zu formulieren, habe ich diese Zusammenfassung hier übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Der Iran setzt einen Teil seiner Verpflichtungen aus dem Atomabkommen von 2015 mit den Vereinigten Staaten, Russland, China, Frankreich, Großbritannien und Deutschland aus. Die Regierung der Islamischen Republik gab bekannt und die IAEO bestätigte es, dass das Land seinen Vorrat an schwach angereichertem Uran über die im Vertrag festgelegten Grenzwerte erhöht habe. Nach dem 7. Juli (wenn das Ultimatum des Iran an die Vertragspartner ausläuft, ihre im gemeinsamen Aktionsplan des Atomprogramms eingegangenen Verpflichtungen einzuhalten) wird Teheran seine Verpflichtungen weiter reduzieren, berichtete Tasnim zuvor. Der nächste Schritt werde die Urananreicherung auf mehr als 3,67 Prozent sein, sagte der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif. Russland, die EU-Länder und China fordern den Iran auf, seine Verpflichtungen wieder einzuhalten. Teheran hält die einseitige Einhaltung des Abkommens in seiner jetzigen Form für nachteilig, da sich die Vereinigten Staaten, die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran verhängt haben, 2018 aus dem Abkommen zurückgezogen haben.

Worauf ist der Iran bereit, sich zu einigen?

Selbst nachdem die USA ihre Verpflichtungen aus dem Abkommen nicht mehr erfüllt hatten, versuchte Teheran noch ein Jahr lang, das Abkommen retten. In der Führung der Islamischen Republik fordert Präsident Rouhani, der einen Ruf als gemäßigter Politiker genießt, einen Kompromiss mit dem Westen. Teheran möchte die wirtschaftlichen Beziehungen zu den EU-Ländern aufrechterhalten, die das Abkommen nicht verlassen haben, aber die europäische Wirtschaft zieht sich aus dem Iran zurück, wodurch die Vorteile der Aufrechterhaltung des Abkommens für den Iran auf Null sinken. In Teheran hält man die eigene Position für pragmatisch. Der Vertreter des Außenministeriums der Islamischen Republik, Abbas Mousavi, bezeichnet die Aussetzung eines Teils der Verpflichtungen als „reversibel“ und verknüpft sie mit der Position der EU-Länder: Aus Mousavis Sicht kann das Abkommen immer noch gerettet werden, wenn die EU dem Handel mit dem Iran unter Umgehung der US-Sanktionen zustimmt.

Wozu sind die Europäer bereit und warum reicht das für Teheran nicht aus?

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Fall Skripal: Wenn Fakten zu “Narrativen” werden

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12-03-19 08:56:00,

Einige Gedanken zu russischer und westlicher Propaganda, sowie einer zunehmenden Eintrübung des Denkvermögens in Wissenschaft und Medien

Am angesehenen Londoner King’s College, einer der größten und ältesten Universitäten Großbritanniens, wurde jüngst eine 140 Seiten umfassende Studie zu “gezielter Desinformation” durch russische Staatsmedien veröffentlicht. Der Untersuchung zufolge machen RT und Sputnik “Nachrichten zur Waffe” und verbreiten insbesondere im Fall Skripal unzählige, teils widersprüchliche Narrative, also Erzählungen.

Tenor des Papiers: Die Russen wollen uns täuschen und verwirren. Der ARD Faktenfinder präsentierte die Studie dem deutschen Publikum und schloss sich den britischen Analysen weitgehend an. Soweit nichts Neues.

Dennoch birgt die Untersuchung Interessantes. Denn schaut man sich die 138 von den Forschern akribisch zusammengestellten russischen “Narrative” einmal im Einzelnen an – sie befinden sich etwas versteckt im “Anhang 3” des Papiers -, dann findet man dort unter anderem folgende Aussagen nummeriert aufgelistet:

  • Großbritannien hat Russland überstürzt beschuldigt, ohne Fakten vorzulegen
  • keine Beweise für Russlands Schuld
  • einseitige westliche Medien befeuern die Spannungen
  • britische Reaktionen sind illegal bzw. nicht ordentlichem Verfahren entsprechend
  • britische Verwendung des Wortes “wahrscheinlich” bedeutet: kein Beweis
  • Großbritannien hindert russische Behörden illegal daran, eigene Staatsbürger zu sehen
  • Ausweisung der Diplomaten durch die USA verstößt gegen internationales Recht
  • USA wollen Gelegenheit nutzen, um europäischen Gasmarkt zu übernehmen
  • Großbritannien hat kein Interesse daran, Spannungen mit Russland abzubauen
  • Russland verlangt Zugang zu Julia Skripal, den Großbritannien verweigert
  • Großbritannien versteckt die Skripals
  • Russland hat kein Motiv für die Vergiftung
  • das verwendete Nowitschok könnte aus einem westlichen Land stammen
  • Großbritannien führt einen Propagandakrieg
  • Großbritannien nutzt die Skripal-Vergiftung, um die Aufmerksamkeit von innenpolitischen Problemen abzulenken

Um es noch einmal deutlich zu wiederholen: All diese Aussagen listet die Studie als “desinformierende Narrative”, mit denen russische Staatsmedien versuchen würden, die westliche Öffentlichkeit zu verwirren und zu täuschen. Das Problem dabei ist offenkundig: Die sogenannten “Narrative” sind zum Teil unstrittige Fakten. Es handelt sich um Tatsachen, die der offiziellen westlichen Seite unangenehm sind, und gegen die man nur wenige oder gar keine Argumente vorbringen kann, da es sich eben großteils um offensichtliche und für jeden erkennbare Wahrheiten handelt. Wer nun solche Wahrheiten zu “Narrativen”

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„Verfälschung von Fakten“: Damaskus kritisiert OPCW-Bericht zu Duma-Giftgasangriff

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08-03-19 01:59:00,

Politik

21:35 07.03.2019(aktualisiert 21:39 07.03.2019) Zum Kurzlink

Das syrische Außenministerium hat am Donnerstag zum Ermittlungsbericht der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) zu dem Vorfall im syrischen Duma am 7. April 2018 Stellung genommen.

Demnach verfälscht der Bericht Fakten, wurde nicht professionell und von voreingenommen gestimmten Experten vorbereitet, die das Vorhandensein von chemischen Waffen bei Terroristen ignoriert hatten.     

Dieser Bericht unterscheidet sich nicht von den früheren Berichten der Mission, die mit verfälschten Fakten gespickt sind“, heißt es in der Mitteilung. 

Diesmal hätten die Verfasser des Berichts „die Hinweise der Augenzeugen ignoriert, die die Behauptungen über den angeblichen C-Waffen-Einsatz in Duma als Inszenierung von Terrorgruppierungen dargestellt haben“.

Laut dem Ministerium hat sich die Mission in ihrer Arbeit auf die Aussagen von „Pseudoaugenzeugen“ gestützt, die außerhalb Syriens verhört wurden. Dies diene wiederum den Plänen einer Reihe von westlichen Staaten.  

Zudem nannte das Ministerium den Vorfall in Duma „vollständig verfälscht“ und rief die OPCW-Teilnehmerstaaten auf, auf die Arbeit mit diesem Bericht zu verzichten. 

Am 1. März hatte die OPCW den Abschlussbericht zu dem Vorfall in der Stadt Duma in Ostghouta veröffentlicht, in dem sie behauptet, dass bei dem Angriff eine „toxische chemische Substanz … offenbar Chlor“ eingesetzt worden sei.

©
Sputnik / Witalij Beloussow

Im April 2018 hatten Medien

einen Giftgasangriff in Duma gemeldet.

Westliche Staaten machten daraufhin die syrische Regierung dafür verantwortlich. Als Beweis zeigte die Organisation „Weißhelme“ Aufnahmen, die angeblich Duma-Bewohner zeigen, darunter auch Kinder, die von Ärzten nach der Giftgas-Attacke versorgt werden.

Eine Woche nach dem Vorfall führten die USA, Großbritannien und Frankreich Luftangriffe gegen syrische Objekte.

Der russische Generalstab hatte knapp einen Monat davor, am 13. März, vor inszenierten Provokationen unter Einsatz von Chemiewaffen gewarnt. Später erzählte der elfjährige Junge Hassan Diab gegenüber RIA Novosti über den Film der „Weißhelme“. Er hatte nach eigenen Worten zusammen mit seinem Vater an der Inszenierung teilgenommen.

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Falsche Fakten, Polemik und Effekthascherei | KenFM.de

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25-02-19 09:49:00,

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Von Dr. Lars Jaeger.

Wie wissenschaftliche Forschungsergebnisse mit einem Mal in das Zentrum einer heftigen politischen Diskussion geraten, erlebten wir jüngst mit der Debatte um die gesundheitlichen Folgen von Luftverschmutzung, Feinstaub und Stickoxiden. Ausgelöst wurde sie durch die Publikation eines Positionspapiers des Pneumologen (Lungenforschers) Dieter Köhler zusammen mit dem lange in der Automobilindustrie tätigen Ingenieurwissenschaftler Thomas Koch vom 22. Januar 2019.

In ihrem zweiseitigen Papier, das eher die Form einer Presseerklärung als einer wissenschaftlichen Stellungnahme oder gar Forschungsstudie hat, behaupten die Autoren keck, dass die von diversen Gesundheitsorganisationen (darunter die Weltgesundheitsorganisation WHO) geteilten Ansichten zu Gesundheitsgefährdungen durch Luftverschmutzung, Feinstaub und Stickoxide einer soliden wissenschaftlichen Grundlage entbehren.

Die vielen Studien zu den Gefahren von Luftverschmutzung hätten große Schwächen, die herangezogenen Daten seien einseitig interpretiert worden, und ganz generell seien die Stickoxidforscher parteiisch, so die Autoren. Harter Tobak. Wäscht hier endlich mal jemand der wissenschaftlichen Gemeinschaft den Kopf und erklärt uns, wie es wirklich ist? Die aufgestellten Behauptungen wiegen derart schwer, dass man erwarten sollte, dass sie auch mit entsprechend validen und starken Argumenten, bestenfalls harten wissenschaftlichen Belegen untermauert werden.

In diesem Fall wäre eine solche Stellungnahme wünschenswert und würde der wissenschaftlichen wie gesellschaftlichen Debatte in dieser wichtigen Frage sehr helfen. Schließlich ist das Thema um die mit dem Verkehr verbundenen gesundheitlichen Belastungen im Auto-Land Deutschland und den jüngsten Manipulationsskandalen von VW und Konsorten besonders brisant. Doch hier herrscht leider komplette Fehlanzeige: Statt der erwarteten wissenschaftlichen Belege begeben sich die Autoren in eine peinliche Scheindebatte mit teils haarsträubenden Begründungen, die doch sehr an die Argumentationsmuster von Klimawandelleugnern und Tabaklobbyisten erinnern. Betrachten wir sie im Folgenden im Einzelnen.

Als erstes ziehen Köhler und Koch das banale Argument heran, dass Korrelationen keine Kausalitäten darstellen. Wir kennen diese Aussage aus anderen wissenschaftsskeptischen Zirkeln. Was sie für viele Menschen so verführerisch macht, ist, dass sie wahr ist, auch wenn sie gar keine Anwendung findet. Natürlich können wir aus einer Datenstudie, die uns Korrelationen aufzeigt, niemals ganz sicher auf Kausalitäten schließen.

Wer das behauptet (oder als Kritikpunkt an einer bestehenden Auffassung anführt), hat das Wesen der Wissenschaft nicht begriffen.

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Erschreckende Fakten zum verbotenen Monsanto-Gift PCB

Erschreckende Fakten zum verbotenen Monsanto-Gift PCB

02-08-18 07:59:00,

Massive Belastung: 500 Mal mehr PCB als üblich findet sich im Blut von Yasar Turkan
© SWR

Massive Belastung: 500 Mal mehr PCB als üblich findet sich im Blut von Yasar Turkan


Stefanie Hablützel / 02. Aug 2018 –

Das krebserregende Gift PCB wurde in Deutschland sträflich vergessen, wie eine SWR-Dokumentation an verschiedenen Tatorten zeigt.

Auf erschreckende Weise zeigt der SWR-Dokumentarfilm «Das vergessene Gift. Wie PCB uns alle belastet» auf, «warum PCB auch 30 Jahre nach dem Verbot immer noch eine Gefahr ist, wer ein Interesse daran hat, dass dieser Giftstoff so in Vergessenheit geraten ist und wie wir uns schützen können».

Polychlorierte Biphenyle (PCB) sind in Deutschland seit 1989 (Schweiz 1986) verboten. Die Industriechemikalie, ein erfolgreiches Produkt des Chemiekonzerns Monsanto, ist krebserregend, reichert sich über die Nahrungskette an, stört den Hormonhaushalt und kann die Fortpflanzung von Mensch und Tier beeinträchtigen. 2004 verpflichteten sich Deutschland und die Schweiz mit dem Inkrafttreten der Stockholmer Konvention, PCB-haltige Materialien bis 2028 zu eliminieren. Doch die Realität sieht anders aus.

Tatort 1: Ein Schulhaus in Ludwigsburg. Staub glitzert im Gegenlicht des Schulzimmers. Die Kamera zoomt auf eine Fugendichtung, während eine Stimme erklärt:

«Versteckt hat sich das Gift in diesen unscheinbaren grauen Fugen. Doch da bleibt es nicht. Es gast kontinuierlich in die Luft der Klassenräume aus, heftet sich an Staubpartikel und wird eingeatmet.»

Die PCB-Konzentration in der Luft der Schulräume beträgt mehr als doppelt soviel, wie die in Ludwigsburg verwendete Richtlinie (Seite 3) als «langfristig tolerabel» bezeichnet (Messung: 700 ng/m3 PCB, langfristig tolerabel: 300 ng/m3).

Gedächtnislücken bei den Behörden

Die Eltern sind empört und fordern Massnahmen. Doch die Behörden zweifeln lieber Grenzwerte an, statt eine Strategie zu diskutieren, wie PCB aus den Schulräumen entfernt werden könnte – in denen notabene das PCB in der Luft bereits vor 20 Jahren festgestellt und dann wieder vergessen wurde, wie der Bürgermeister gegenüber dem SWR-Team einräumen musste.

Vergessen ging das PCB auch beim Gesundheitsamt Ludwigsburg. «Man hätte was machen müssen», räumt heute Leiter Thomas Schönauer ein, um dann sofort zu relativieren. Die deutlich über dem tolerablen Vorsorgewert liegende PCB-Konzentration in den Schulzimmern hätten «keine toxikologische Relevanz»:

«Bei diesen Werten, die hier jetzt gemessen wurden, ist bisher nichts bekannt, das langfristig relevante Schäden entstanden sind.»

Brisant dabei: Doku-Autor Florian Nöthe zitiert eine Analyse (Seite 66) des deutschen Umweltbundesamts aus dem Jahr 2015,

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Von 7 “Fakten” der Wirtschaftskammer zum 12h-Tag sind 7 falsch

Von 7 “Fakten” der Wirtschaftskammer zum 12h-Tag sind 7 falsch

20-06-18 07:01:00,

12h-Tag: Von 7 “Fakten” der Wirtschaftskammer sind 7 falsch

Kontrast.at

Fakten-Check

Bild: Screenshot Youtube

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