Aktienmarkt: Fallende Kurse kurz vor der morgigen Fed-Sitzung – Wie wird die US-Notenbank reagieren? | www.konjunktion.info

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18-12-18 10:00:00,

Federal Reserve - Bildquelle: Wikipedia / Dan SmithFederal Reserve - Bildquelle: Wikipedia / Dan Smith

Federal Reserve – Bildquelle: Wikipedia / Dan Smith

Anfang des Jahres prognostizierte ich, dass das Jahr 2018 der Wendepunkt hin zu einem neuen Wirtschaftscrash sein wird:

Dass die US-Staatsverschuldung, die Schulden von Unternehmen und Privatpersonen, alle auf einem Rekordhoch liegen bleibt geflissentlich unerwähnt. Die Aktienhochs beruhen inzwischen vollständig auf den Aktienrückkäufen durch die gelisteten Konzerne selbst. Aktienrückkäufe, die nur durch billige, zum Teil kostenlose Kredite möglich sind. Und wenn die Fed weiter an der Zinsschraube dreht, dann wird die Party krachend enden.

Im September und Oktober verfasste ich mehrere Artikel, dass sich der Einbruch bis Dezember verfestigen und er seine Fortführung im 1. Quartal 2019 erleben wird.

Da die Emerging Markets bereits am Zusammenbrechen sind und die abgesprochene Taktik zwischen den USA und China (aka West und Ost) ins Rollen gebracht wurde, gehe ich davon aus, dass wir noch vor Ende diesen Jahres den Beginn des Absturzes der US-Märkte erleben werden.

Mit dem in Kürze stattfindenden Fed-Dezembertreffen werden wir eine neue Runde an Zinserhöhungen und eine verstärkte Bilanzreduzierung sehen. Obwohl die Hochleistungspresse aktuell davon ausgeht, dass bis Weihnachten nochmals ein “positiver Schub an den Aktienmärkten” stattfinden wird – trotz weiterhin fallender Kurse am gestrigen Montag in den USA -, gehe ich davon aus, dass die Fed auch in diesem Monat wieder die Zinsen anziehen und weitere Zinsschritte für 2019 in Aussicht stellen wird.

Der Dow schloss am Montag deutlich tiefer, da die Anleger vor der Entscheidung der Federal Reserve Ende dieser Woche ein gewisses Risiko eingenommen hatten.

Der Dow Jones Industrial Average verlor 2,10%, der S&P 500 verlor 2,04%, während der Nasdaq Composite um 2,27% fiel.

Angesichts nur noch weniger Tage bis die Federal Reserve ihre Zinssatzentscheidung trifft, zusammen mit Projektionen für eine Reihe von Maßnahmen, einschließlich Zinserhöhungen, flohen die Anleger aus den Aktien, weil sie befürchten, dass die Fed die geldpolitische Straffung überstürzen könnte.

Es wird erwartet, dass das FOMC die Leitzinsen am Mittwoch um 25 Basispunkte auf 2,25% bis 2,5% anheben wird, [die Fed] wird nicht zuletzt von Präsident Donald Trump “allein für den Gedanken weiterer Leitzinserhöhungen” kritisiert,

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Finanzsystem: Fallende Technologie- und Bankaktien, bei invertierender Renditekurve – Kommt jetzt die große Panik auf? | www.konjunktion.info

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06-12-18 09:26:00,

Blasen - Bildquelle: Pixabay / rihaji; CC0 Creative CommonsBlasen - Bildquelle: Pixabay / rihaji; CC0 Creative Commons

Blasen – Bildquelle: Pixabay / rihaji; CC0 Creative Commons

Am Dienstag stürzte der Dow Jones Industrial Average um 799 Punkte ab. Der viertgrößte Tagesverlust seit es den Index gibt und der größte seit der Finanzkrise von 2008. Viele glaub(t)en, dass sich diese “Korrektur” an den Märkten auf die Monate Oktober und November begrenzen würde und dass der Dezember davon unberührt bleiben würde. Weit gefehlt…

Der Russel 2000 erlebte seinen schlechtesten Tag seit sieben Jahren. Die Bankaktien fielen allein um 4,4% und die Aktien der sogenannten FAANG (Facebook, Amazon, Apple, Netflix, Google [Alphabet]) verloren den Gegenwert, um damit McDonalds aufkaufen zu können.

Marktinvestoren machen verschiedene Faktoren dafür verantwortlich. Insbesondere eine Inversion der Renditekurve:

Gerade als es so aussah, als ob sich der angeschlagene Bulle erholt, gab der Dow Jones Industrial Average am Dienstag um fast 800 Punkten nach, als der Anleihemarkt ein ominöses Signal setzte: Die Rendite der zweijährigen US-Staatsanleihe stieg über den ausgezahlten Zinssatz bei den fünfjährigen Papieren.

Warum der Pessimismus über diese obskur klingende Verschiebung? Wenn kurzfristige Zinssätze über längere Zinssätze steigen – was als “Inversion der Renditekurve” bezeichnet wird, deutet dies auf einen wirtschaftlichen Abschwung hin.

(Just when it looked like the battered bull was healing, the Dow Jones Industrial Average suffered a drop of nearly 800 points Tuesday when the bond market sent an ominous signal: The yield on the two-year U.S. government bond rose above the interest rate paid out by five-year notes.

Why the pessimism over that obscure-sounding shift? Historically, when short-term rates rise above longer rates – which is dubbed an “inversion of the yield curve” – it signals an economic slowdown is coming.)

Dabei ist anzumerken, dass die zweijährigen Papiere noch nicht über die Rendite der 10-Jahres-Anleihen gestiegen sind. Erst wenn das eintritt, erkennen sehr viele Investoren “offiziell” an, dass wir eine Inversion haben.

Das, was wir gerade an den Anleihemärkten erleben, sind sehr schlechte Nachrichten für die Großbanken, weil es ihre Profite auffressen wird, wenn man der “offiziellen Mainstreamerklärung” folgt:

Die sich abflachende Zinsstrukturkurve wirkt sich auch auf die Erträge aus,

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