Die fatale Medizingläubigkeit

22-07-21 04:28:00,

Laut Umfragen ist das Sozialprestige von Ärzten in den Industrieländern und insbesondere in deutschen Landen hoch. Nur Feuerwehrleuten und Krankenpflegern wird mehr Ansehen zugesprochen (1). Selbst das Vertrauen in die Pharmaindustrie soll trotz der erschreckenden Häufigkeit von Todesfällen und Gesundheitsschäden durch die sogenannten Covid-Impfstoffe nicht gelitten haben. Im Gegenteil, die Zahl der Menschen, die glauben, dass Big Pharma innovative Produkte entwickelt, habe sich während der Corona-Inszenierung sogar verdoppelt (2)!

Bei wachsender Präsenz von Pharmawerbung, Ärztesprechstunden und Klinikseifenopern im Fernsehen mag dies wenig verwundern. In der 2.500-jährigen Geschichte des ärztlichen Berufsstandes ist die heutige Medizingläubigkeit jedoch die Ausnahme. Ärzte hatten in ihr die kürzeste Zeit eine gesellschaftliche Bedeutung. Schon weil sie lange eine seltene Spezies blieben. In der öffentlichen Wahrnehmung galten die ärztlichen Orakel aus der Harnschau Kranker wenig. Die Herren Doctores waren beliebtes Ziel von Hohn und Spott auf den Theaterbrettern von Shakespeare und seinen Zeitgenossen über Molière bis zu George Bernard Shaw.

Zwar hielten sich bereits in der Antike und im Mittelalter die Mächtigen Leibärzte. Diese bedienten allerdings eher ein emotionales Sicherheitsbedürfnis, als dass sie einen tatsächlichen Mehrwert für das Überleben gehabt hätten. Noch nach 1800 wurde der Anatom Justus Christian Loder (1753 bis 1832) zunächst zum Leibarzt des preußischen Königs und anschließend des russischen Zaren ernannt, obwohl er keinerlei Erfahrung in der Krankenbehandlung hatte. Konversationstalent, Manieren und Dienstbarkeit waren wichtiger als ärztliches Können.

Die Schutzheiligen und Wallfahrtsorte der Geistlichkeit sahen ihr Heilungsmonopol jedenfalls jahrhundertelang durch die Medizin nicht gefährdet. Die katholische Kirche konnte es sich sogar leisten, im 13. Jahrhundert den europäischen Ärztestand aus der Taufe zu heben. Stand doch bereits im Alten Testament zu lesen, was von deren Heilungsbemühungen zu halten war: „Wer vor seinem Schöpfer sündigt, der soll dem Arzt in die Hände fallen!“ (3). Bei Fürbitten, Handauflegen und Weihrauch musste niemand eine Beschädigung seiner Gesundheit befürchten, auch wenn den kirchlichen Heilungsbemühungen oft genug kein Erfolg beschieden war. Es wurde lediglich tief in die Geldtasche gegriffen.

Arztbesuche belasteten dagegen nicht nur das Budget, sondern stellten die Selbstheilungskräfte der Kranken immer auf äußerste Belastungsproben.

Gegenmittel bei Krankheitssymptomen waren fast durchgängig Gifte wie Quecksilber & Co. Die über Generationen bewährten Heilkräuter und physikalischen Behandlungsmaßnahmen lagen immer in den Händen von Schamanen, Kräuterkundigen, Klosterfrauen und Gesundheitshandwerkern. Ärzten blieben von Anfang ihrer Existenz nur Gifte und Rosskuren, die meist mit dem Entzug großer Mengen von Körperflüssigkeiten durch Aderlässe,

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RUBIKON: Im Gespräch: „Fatale Nebenwirkungen“ (Sucharit Bhakdi und Flavio von Witzleben)

02-06-21 08:31:00,

Seit mehr als einem Jahr läuft die massenmediale Hysterie auf Hochtouren, ein „neuartiges“ Virus beschäftigt Politik und Medien wie nie zuvor. Um dieser künstlich erzeugten Panik nun ein Ende zu setzen, wird seit Ende 2020 ein neu entwickelter Impfstoff als Rettung angepriesen. Dieser ist zwar in lediglich einem Dreivierteljahr entwickelt worden und hat nur eine „Notfallzulassung“, ist aber dennoch unverzichtbar, um die Pandemie zu überwinden, so das Narrativ.

Dr. Bhakdi klärt im Interview auf, dass es sich hierbei um Impfstoffe handelt, welche die Bezeichnung „Impfstoff“ nicht verdienen. Ein Genexperiment an der Menschheit wäre wohl die zutreffendere Beschreibung. Sukzessive wird derzeit auch offenbar, welche Nebenwirkungen die neuartigen „Impfstoffe“ haben.

Wie Dr. Bhakdi berichtet, weiß er von einem Arzt aus erster Hand, dass bei 40 Prozent (!) der untersuchten geimpften Personen Blutgerinnsel zu beobachten waren. Dies ist eine derartig hohe Zahl, dass die Vermutung naheliegt, dass es in absehbarer Zeit zu einer Häufung von Nebenwirkungen und Todesfällen kommen wird, die die Welt noch nicht gesehen hat.

Im Interview führt Bhakdi überdies aus, warum er Deutschland (noch) nicht den Rücken kehrt und nun den Fokus auf die Arbeit in der Partei dieBasis legt. Hierbei wird er mit anderen Experten die Mission angehen, eine Impfpflicht durch die Hintertür und eine daraus resultierende „Impfapartheid“, auf die Deutschland zusteuere, zu verhindern.

Wie dies geschehen soll und welche Perspektiven Dr. Bhakdi für Deutschland hat, erfahren Sie im Interview.

Flavio von Witzleben im Gespräch mit Dr. Sucharit Bhakdi

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Flavio  von Witzleben

Flavio von Witzleben, Jahrgang 1992, arbeitet als freier Journalist für den Rubikon. Er studierte 7 Jahre in Mainz, Witten und Granada Philosophie, Geschichte und Politik. Seine kritische Haltung den Medien und der Politik gegenüber entwickelte er 2014 während der Ukraine-Krise, mit welcher er sich auch in vielen publizierten Artikeln befasste. Seit März 2020 hat er neben Jens Lehrich die Videoredaktion übernommen und führt hierbei Interviews für den Rubikon. Gäste waren unter anderem Dr.

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Fatale Schuldverschiebung

23-07-20 02:21:00,

Immer wieder wird der Atomwaffensperrvertrag (1), auch Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen oder Nuklearer Nichtverbreitungsvertrag (NVV), als Grund genannt, warum man verhindern müsse, dass Staaten in den Besitz von Atomwaffen, genauer gesagt, Kernwaffen gelangen. Denn das wäre der Sinn des Atomwaffensperrvertrages, die Verbreitung von Kernwaffen zu verhindern. Allerdings ist dies nur die halbe Wahrheit.

Der besagte Vertrag wurde zwar von den damaligen fünf Atommächten USA, Frankreich, China, Großbritannien und der Sowjetunion, Rechtsnachfolger ist Russland, initiiert, um zu verhindern, dass andere Staaten ebenfalls diese schreckliche Waffe erlangen. Aber um andere Länder dazu zu bringen, den Vertrag zu unterschreiben, gab es zwei Anreize: Der eine war die Unterstützung der friedlichen Nutzung von Kernenergie durch die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO), der andere das Versprechen, dass diese Gründerstaaten sich ernsthaft über eine atomare Abrüstung und Ächtung von Kernwaffen unterhalten und letztlich einigen. Und gegen Letzteres verstoßen alle Atom-Staaten, außer China, seit nunmehr über 50 Jahren, mit einigen kurzen Unterbrechungen.

Allen voran modernisierten die USA ihr Kernwaffenarsenal und machten es „schlachtfeldtauglich“. Durch Verkleinerung der Sprengköpfe wurde die Doktrin der Abschreckung durch mögliche gegenseitige Vernichtung aufgegeben und der Einsatz von Kernwaffen in allen Fällen angedroht, in denen den USA auf dem Schlachtfeld eine Niederlage droht. Auch Frankreich, Großbritannien und Russland modernisierten, wobei jedoch in allen Fällen darauf geachtet wurde, den Abschreckungseffekt nicht zu verwässern. Aber nur China, das Land mit einer der geringsten Mengen an Sprengköpfen, hat bisher erklärt, in keinem Fall Kernwaffen als erstes Land einzusetzen.

Für China sind diese Massenvernichtungswaffen lediglich zur Abschreckung eines Angreifers mit Kernwaffen gedacht, während alle anderen Länder den Ersteinsatz in unterschiedlichen Szenarien als möglich beschreiben. Obgleich der Atomwaffensperrvertrag ja eigentlich eine Ächtung der Kernwaffen zum Ziel haben sollte, haben gerade dies systematisch alle Atomstaaten vereitelt (2).

Darüber hinaus verstoßen die USA mit ihrem Programm der „nuklearen Teilhabe“ gegen den Auftrag des Vertrages, Atomwaffen nicht zu verbreiten. Auch Deutschland gehört zu den Ländern, in denen die USA Kernwaffen stationiert hat, angeblich um einen „nuklearen Schutzschirm“ bereitzustellen. Diese sollten von deutschen Flugzeugen dann gegen Russland geflogen werden, weshalb gerade beschlossen wurde, ein paar Milliarden Euro auszugeben, um Auslaufmodelle von US-Bombern zu bestellen, mit denen die erneuerten Atombomben der USA dann befördert werden können. Natürlich nur, wenn dies von den USA vorher genehmigt wurde.

Der wirkliche Grund für die Stationierung der USA Atomwaffen in verschiedenen Ländern Europas ist aber,

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Fatale Therapie

29-05-20 05:39:00,

Am 8. Mai verstarb Roy Horn, die Zauberkünstlerlegende, im Alter von 75 Jahren in Las Vegas (1). Er ist weltweit der erste Megastar, von dem behauptet wird, er sei an COVID-19 und somit an einer Infektion mit dem so genannten Coronavirus SARS-CoV-2 aus dem Leben geschieden. Doch nicht nur gibt es keine Beweise für diese These (2). Auch war der in Nordenham bei Bremen Geborene gesundheitlich derart angeschlagen, dass es geradezu absurd erscheint, Faktoren, die nicht mit einem Virus zusammenhängen, als Ursache für sein trauriges Ableben auszublenden.

Denn bei Horn wurde, wie die Bild berichtete (siehe Screenshot unten) (3), im Dezember 2016 Hautkrebs im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert. Dabei „sollten Chemotherapie und Bestrahlungen helfen, doch sie schwächten ihn zusätzlich“, wie etwa bunte.de schreibt.

„Täglich musste er starke Medikamente nehmen. Ein Freund: ‚Vor dem Abendessen warf Roy die vielen Pillen ein wie Smarties.‘ Nicht nur gegen den Krebs kämpfte er, sondern auch gegen die Schmerzen, die er seit dem Tiger-Anfall vor fast 17 Jahren hatte“ (4).

Bild

Quelle: Screenshot von bild.de

Obendrein erhielt er, nachdem er „positiv“ auf COVID-19 getestet worden war, das in den USA im Schnellverfahren und per 2. Mai nur für den Notfall („Emergency Use“) zugelassene Medikament Remdesivir von Gilead Sciences (5, 6, 7, 8). Doch dieses Präparat hemmt die Zellreproduktion im Körper — was für einen schwerkranken alten Menschen ohne Zweifel fatale Auswirkungen haben kann. Dies rechtfertigt die Schlussfolgerung, dass der bereits todkranke und unter starker Medikation stehende Horn nicht trotz, sondern wegen der Verabreichung von Remdesivir einen tragischen und traurigen frühzeitigen Tod gestorben ist.

So wird im Zusammenhang mit Remdesivir von schwersten Nebenwirkungen berichtet. Dazu zählen eine Multiorganfunktionsstörung, ein septischer Schock (meist tödlich verlaufende Blutvergiftung) oder auch ein akutes Nierenversagen (9). Auch wurde etwa bei Versuchen mit Ebola-Patienten festgestellt, dass das Präparat die Leberenzymwerte erhöht, was ein Anzeichen für einen Leberschaden ist (10). Und wenn die Leber erst einmal hinüber ist, ist der Tod nicht mehr fern.

Eine volle Zulassung hat Remdesivir von der amerikanischen Medikamentenzulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) bis dato wohlgemerkt auch noch nicht erhalten — nicht für COVID-19, nicht für Ebola und auch nicht für sonst eine Krankheit (11).

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Fatale Allianz

25-06-19 09:35:00,

Helle Aufregung über Trump, Brexit, AfD in den meinungsführenden liberalen Medien. Kein Wunder, was da vor unseren Augen zu zerfallen scheint, das war in den vergangenen 25 Jahren so etwas wie die gemeinsame Geschäftsgrundlage der kapitalistischen Welt — nach 1990 sehr selbstbewusst, da offensichtlich the only game in town. Freihandel, aggressive, auch militärische Propagierung von Demokratie und Menschenrechten, NATO-Expansion bis an die russische Grenze, EU und USA — trotz lange erkennbarer schärfster wirtschaftlicher und politischer Konkurrenz — als ein machtpolitischer Block.

Glaubt man den meinungsführenden Medien, dann ist von dieser Nach-1990-Konstellation nicht viel übrig: Die EU befindet sich nach Griechenland- und Flüchtlingskrise und Brexit und womöglich vor der französischen Präsidentin Marine Le Pen in offener Auflösung. Nicht nur in Polen und Ungarn haben sich „autokratische“ Regierungen etabliert, die zwar gerne Mittel aus der EU in Anspruch nehmen, aber sich ansonsten gegen jede Einwirkung aus „Brüssel“ abschotten.

Deutschland steht zwar angeblich wirtschaftlich gut da, hat viele Beschäftigte, einen mittlerweile riesigen Niedriglohnsektor und ist nach wie vor Exportweltmeister. Freilich wird es in der Rest-EU als Zuchtmeister und Hegemon wahrgenommen, im Rest der westlichen Welt als neue Führungsmacht hofiert oder gefürchtet, aber große Teile des einheimischen Wahlvolks glauben kein Wort vom „Uns geht’s ja noch Gold“-Motiv, sie wählen lieber die AfD.

In den USA äußert der nicht mehr ganz neue Präsident lautstark Zweifel an der NATO, findet den Brexit prima, nennt die EU öffentlich eine Veranstaltung zum Wohl der Deutschen, klopft dem russischen Präsidenten augenzwinkernd auf die Schulter und äußert Zweifel an der US-Politik in Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien. Zudem bedroht er diejenigen mit Schutzzöllen, die ihre Industrieanlagen in Billiglohnländern betreiben, aber ihre Waren in den USA verkaufen wollen. Die Einheit des Westens ist offensichtlich dahin.

Jeder dieser gerade aufbrechenden Konflikte stellt die Linke vor reichlich existenzielle Probleme: Sollen sie die EU oder gar den Euro gegen eine Kritik verteidigen, die zum Gutteil auch ihre ist? Was tun, wenn ein Rechtspopulist die NATO kritisiert, deren Auflösung die Linke seit langem fordert? Und sind nicht die national-autokratischen Regimes in Osteuropa auch eine Versicherung dagegen, dass diesen Ländern dasselbe wie den Griechen passieren könnte, die faktisch als Protektorat von der „Troika“, von den Institutionen des Finanzmarkts, regiert werden?

In der Flüchtlingskrise artikuliert sich als Fremdenfeindlichkeit,

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