Finanzsystem: Das plötzliche mediale Auftauchen der Rezession | www.konjunktion.info

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20-08-19 07:56:00,

Plötzlich, fast aus dem Nichts kommend, finden wir in der Hochleistungspresse das bislang tunlichst vermeidete Wort Rezession. Ein kurzer Blick auf die Suchergebnisse diverser Suchmaschinen zeigt ein einheitliches Bild, das sich seit ein paar Tagen verfestigt:

Suchergebnisse Rezession - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Google NewsSuchergebnisse Rezession - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Google News

Suchergebnisse Rezession – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Google News

Fast möchte man erleichtert aufschreien und sagen: Endlich! Dass sich die Weltwirtschaft nicht erst seit gestern oder vorgestern merklich “abgekühlt” hat, habe ich in diesem Blog seit Monaten geschrieben und immer wieder darauf hingewiesen, dass wir uns nicht in einer “neuen Rezession” befinden, sondern noch inmitten der 2008 durch die Finanzkrise ausgelösten. Mehrfach warnte ich bereits davor, dass wir uns ab dem Augenblick ernsthafte Sorgen machten sollten, wenn das Thema Rezession seinen Weg in die Berichterstattung des Mainstreams findet – was nun wohl der Fall ist. Nicht nur, dass mit der Inszenierung namens Handelskrieges zwischen China und den USA das Beet für eine Schuldzuweisung an Trump und seinen konservativen Kräften bereitet wurde; nein, auch die Hochleistungspresse bedient jetzt das von mir so oft erwähnte Narrativ, dass Trump mit seiner Gesamtpolitik und seiner Wirtschaftsauffassung der Hauptverantwortliche für diese Rezession sei, die natürlich nicht nur die USA, sondern die gesamte Welt treffen wird.

Die regelrechte Explosion vor allem im englischsprachigen Raum von “Rezessionsartikeln” zeigt aus meiner Sicht, dass wir es mit einer versteckten Agenda zu tun haben. Einem Drehbuch, dem die Hochleistungspresse willentlich folgt.

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Suchergebnisse Recession – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Google News

Viele der Artikel wurden durch ein wichtiges Ereignis “ausgelöst”:

Die Zinsstrukturkurve warnt vor einer Rezession.

Die Spreizung zwischen den 2-Jahres- und 10-Jahres-Renditen der USA am Mittwoch war zum ersten Mal seit 2007 negativ. Eine solche Entwicklung war vor jeder US-Rezession der letzten 50 Jahre zu verzeichnen, mitunter mit einem Vorsprung von bis zu 24 Monaten .

(The yield curve is blaring a recession warning.

The spread between the U.S. 2-year and 10-year yields on Wednesday turned negative for the first time since 2007. Such a development has occurred ahead of each and every U.S. recession of the last 50 years, sometimes leading by as much as 24 months.)

Ein Thema, das ich ebenfalls schon mehrfach im Blog aufgegriffen habe.

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Finanzsystem: Der viertgrößte Tagesverlust aller Zeiten – Dow Jones brach am Mittwoch um 800 Punkte ein | www.konjunktion.info

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16-08-19 12:21:00,

Der perfekte Sturm - Bildquelle: Pixabay / skeeze; Pixabay LicenseDer perfekte Sturm - Bildquelle: Pixabay / skeeze; Pixabay License

Der perfekte Sturm – Bildquelle: Pixabay / skeeze; Pixabay License

Am Mittwoch verlor der Dow Jones 800 Punkte – der schlechteste Tag im Jahresverlauf. Interessant an diesen 800 Punkten ist, dass es in der Geschichte des Dow Jones nur drei Tage gab, an denen der Index noch stärker einbrach.

Die aktuelle inverse Renditekurve scheint die Investoren (und Algorithmen) immer mehr in den Panikmodus zu versetzen, was die schnelle Art und Weise des Abverkaufs erklären könnte. Bereits am 5. August war der Dow Jones um 767 Punkte gefallen. Diese beiden in diesem Monat stattgefundenen Einbrüche erwecken den Eindruck, dass wir uns auf mehr gefasst machen müssen.

Ein solcher 800 Punkte-Sturz ist sehr selten. CNN hat auf seiner Website, die zehn größten Tagesverluste beim Dow Jones vor dem Mittwoch-Einbruch aufgelistet:

Date … Change

02/05/2018 … -1,175.21

02/08/2018 … -1,032.89

10/10/2018 … -831.83

12/04/2018 … -799.36

09/29/2008 … -777.68

08/05/2019 … -767.27

10/15/2008 … -733.08

03/22/2018 … -724.42

09/17/2001 … -684.81

12/01/2008 … -679.95

10/09/2008 … -678.91

02/02/2018 … -665.75

01/03/2019 … -660.02

12/24/2018 … -653.17

08/08/2011 … -634.76

04/14/2000 … -617.77

05/13/2019 … -617.38

06/24/2016 … -610.32

10/24/2018 … -608.01

11/12/2018 … -602.12

Damit ist der Mittwoch-Sturz der viertgrößte in der Geschichte des Dow Jones. Insbesondere die “Too Big To Fail”-Banken zogen den Index nach unten:

Bankaktien führten den Einbruch an, da es für diese Konzerne schwieriger wird, in einem solchen Umfeld einen Gewinn mit Krediten zu erwirtschaften. Bank of America und Citigroup fielen um 4,7% bzw. 5,2%, während J. P. Morgan ebenfalls um 4,15% fiel. Der S&P 500-Finanzsektor fiel im Tagesverlauf in den Korrekturbereich.

(Bank stocks led the declines as it gets tougher for the group to make a profit lending money in such an environment. Bank of America and Citigroup fell 4.7% and 5.2%, respectively, while J.P. Morgan also dropped 4.15%.

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Finanzsystem: “Wir befinden uns möglicherweise in der gefährlichsten finanziellen Situation seit der Finanzkrise von 2009.” (Larry Summers) | www.konjunktion.info

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09-08-19 12:14:00,

Schiffscontainer - Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative CommonsSchiffscontainer - Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative Commons

Schiffscontainer – Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative Commons

Immer wieder habe ich darauf hingewiesen, dass wir uns ernsthafte Sorgen machen sollten, sobald die Hochleistungspresse und bestimmte Ökonomen von ihrem “alles ist super, alles ist gut” in einen Warnmodus umschalten. Es scheint so zu sein, dass dieser Modiwechsel gerade stattfindet.

Da die Volatilität an den Aktienmärkten mit großer Wucht zurück gekommen ist (z.B. Dow Jones 767 Punkte im Minus am Montag, +311 Punkte am Dienstag)), parallel dazu der Handelskrieg mit China weiter eskaliert (US-Agrarimporte, Währungsmanipulator), erinnert das viele Marktteilnehmer an die Schwankungen und Geschehnisse rund um die Finanzkrise von 2008, in der die Indices tageweise massive Aufs und Abs erlebten.

Jede Finanzkrise benötigt einen “auslösenden Moment”. Wie ich bereits schrieb, ist der Handelskrieg nicht nur ein Ablenkungsmanöver par excellence, sondern er kann auch dieser “Trigger” in der zweiten Jahreshälfte 2019 sein. Wenn dann der ehemalige Finanzminister und das IGE-Mitglied Larry Summers auf Twitter zugibt, dass wir “uns in der gefährlichsten finanziellen Lage seit der Finanzkrise befinden”, sollten wir alle hellhörig werden:

Tweet Larry Summers - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt TwitterTweet Larry Summers - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Twitter

Tweet Larry Summers – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Twitter

(Wir befinden uns möglicherweise in der gefährlichsten finanziellen Situation seit der Finanzkrise von 2009, wenn man die aktuellen Entwicklungen zwischen den USA und China betrachtet.)

Aber Summers ist mit seiner Warnung nicht allein. Beispielsweise warnt Masanari Takada, Top-Analyst bei Nomura, dass die aktuelle Geschehnisse “dem Bild der Stimmung am Vorabend des Zusammenbruchs von Lehman Brothers 2008 ähneln”:

“Zu diesem Zeitpunkt halten wir es für einen Fehler, die Möglichkeit eines Lehman-ähnlichen Schocks als bloßes Endrisiko abzulehnen”, sagte Nomuras Makro- und Quant-Stratege Masanari Takada in einer Notiz am Dienstag. “Das Muster der US-Aktienmarktstimmung ist dem Bild der Stimmung am Vorabend des Lehman Brothers-Zusammenbruchs von 2008, der den Ausbruch der globalen Finanzkrise markierte, noch ähnlicher geworden.”

(“At this point, we think it would be a mistake to dismiss the possibility of a Lehman-like shock as a mere tail risk,” Nomura macro and quant strategist Masanari Takada said in a note Tuesday.

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Finanzsystem: Am Ende werden die “Populisten” für die Menschen die Schuldigen sein – Nicht die Notenbanken und die dahinter agierenden Strippenzieher | www.konjunktion.info

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08-08-19 10:02:00,

Der Weg - Bildquelle: pixabay / MarleneBitzer (Lizenz: CC0 Public Domain)Der Weg - Bildquelle: pixabay / MarleneBitzer (Lizenz: CC0 Public Domain)

Der Weg – Bildquelle: pixabay / MarleneBitzer (Lizenz: CC0 Public Domain)

Die Ereignisse in den letzten Wochen haben die Weltwirtschaft ins Trudeln gebracht. Die Mainstreamanalysten waren sich so sicher, dass die Federal Reserve bei ihrem Juli-Treffen, die Zinsen nicht nur marginal um 0,25 Punkte, sondern deutlich stärker senken und/oder dass es konkrete Versprechen gäben würde, dass die US-Notenbank alsbald ein QE4-Programm auflegen wird. All diese Mainstreamanalysten nahmen dies als gegeben an.

Aber sie bekamen nicht das, was sie sich erhofft hatten. Ich denke, dass viele Menschen auch nicht verstehen können, warum die Fed genau das getan hat, was sie getan hat.

Ich schreibe seit langem, dass die Fed aus meiner Sicht keine Intentionen verfolgt, einen Crash zu verhindern, und dass die Straffungspolitik der Fed zum Ziel hat, die Liquidität in eine wirtschaftliche Schwächephase hinein zu verringern, um den Kollaps der “Blase aller Blasen” bewerkstelligen zu können. Ich habe seit zwei Jahren vorhergesagt, dass die Fed diese Straffungspolitik durchziehen wird, bis kurz vor bzw. kurz nach dem Zeitpunkt eines sich beschleunigenden Einbruchs bei den Fundamentaldaten und an den Märkten. Der Einbruch bei den Fundamentaldaten hat bereits im letzten Jahr begonnen und auch die Aussichten beim Aktienmarkt haben sich deutlich verschlechtert.

Auch wenn ich immer davon ausging, dass die Fed die Zinsen im Juli nicht verändern würde (und ich damit falsch lag), war die öffentliche Bekanntmachung Jerome Powells über die Senkung der Zinsen um 0,25% sogar für die Märkte schlimmer als ein Beibehalten des bisherigen Zinssatzes – was letztlich wieder meine ursprüngliche Position stützt, dass die Fed als Saboteur der US-Wirtschaft fungiert. Powells Behauptung, dass die Senkung nur eine “Anpassung in der Mitte des Jahres” ist und nicht der Beginn eines neuen Unterstützungszykluses darstellt, hat die Investmentwelt in Schockstarre verfallen lassen. Powell hat den Märkten ziemlich offen gesagt, dass die Zeit des billigen Geldes nicht so bald zurück kommen wird. Zudem hat es der Präsident der St. Louis Fed, James Bullard, abgelehnt, sich für weitere Zinsanpassungen (aka Senkungen) in diesem Jahr auszusprechen. Vielmehr will er “abwarten und dann weitersehen”. Noch einmal: die Offiziellen der Fed haben es aus meiner Sicht mehr als deutlich gemacht,

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Finanzsystem: Wenn Deutschland fällt, fällt Europa – und dann? | www.konjunktion.info

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05-08-19 02:24:00,

Geht es der deutschen Wirtschaft schlecht, schlägt sich diesen in den letzten Jahren auch auf Europa durch. Geht es Deutschland wirtschaftlich gesehen gut, hat auch das Konstrukt EU weniger Probleme. Auf diesen einfachen Nenner lässt sich die europäische Wirtschaft bringen. Doch diesmal könnte es anders sein. Denn Deutschlands wirtschaftliche, negative Entwicklung wird nicht nur Folgen für Europa, sondern für die ganze Welt haben.

Der größte Rückgang seit einem Jahrzehnt – Die deutsche Wirtschaft am Scheideweg

Das industrielle Kraftzentrum Europas hat im Jahresvergleich gesehen enorme Verluste hinnehmen müssen. So sank die Zahl der Auftragseingänge in Deutschland von Januar 2018 auf Januar 2019 um 2,7%, im April um 1,9% und im Mai um 2,2% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auf Jahressicht fiel diese Zahl um 8,6%, was den größte Einbruch in den letzten zehn Jahren darstellt.

Destatis Auftragseingänge Deutschland - Bildquelle: DestatisDestatis Auftragseingänge Deutschland - Bildquelle: Destatis

Destatis Auftragseingänge Deutschland – Bildquelle: Destatis

Internationale Handelskriege und geopolitische Unsicherheiten sowie Sanktionen auf deutsche Handelspartner durch die USA haben die deutsche Wirtschaft schwer mitgenommen. Da die deutsche Wirtschaft eine Exportwirtschaft ist und fast die Hälfte der Produktion ins Ausland geht, schlagen diese Faktoren inzwischen voll durch. Neben einer geringeren Nachfrage nach deutschen Produkten in China (0,5% weniger im April), haben Strafzölle auf Stahl und Aluminium für sinkende Umsätze gesorgt. Neue mögliche Strafzölle auf deutsche Autos sowie ein “No Deal”-Szenario beim Brexit könnten die Lage zudem verschärfen.

Unternehmen reagieren mit Kurzarbeit

Zahlreiche Unternehmen haben auf diese Entwicklung mit Kurzarbeit reagiert. Das Ifo-Institut hat in einer Umfrage ermittelt, dass 8,5% der befragten Unternehmen mit der Einführung von Kurzarbeit in den nächsten drei Monaten rechnen. Dies entspricht dem größten Wert seit 2013. Noch im letzten Jahr haben nur 2,6% der Unternehmen mit dem Gedanken Kurzarbeit einzuführen gespielt. Dass die Kurzarbeit die manipulierten Arbeitslosenzahlen weiterhin unten hält, dürft ein netter Nebeneffekt sein, den gerade die Politik gerne sieht.

Die negativen Aussichten haben die Bundesbank dazu veranlasst, die Wirtschaftsprognosen abzusenken. Die Bundesbank sieht ein maximales Wachstum von 0,6%, was die ursprünglich für 2019 prognostizierten 1,6% mehr als halbiert.

Die EU un die Eurozone durchlebt aktuell eine spannungsgeladene Zeit. Einige Staaten wie die Südländer verzeichnen nach wie vor zweistellige Arbeitslosenzahlen (z.B. 18% in Griechenland).

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Finanzsystem: Deutsche Bank streicht weltweit 18.000 Stellen | www.konjunktion.info

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09-07-19 09:50:00,

Deutsche Bank Frankfurt - Bildquelle: Wikipedia / Thomas Wolf, www.foto-tw.deDeutsche Bank Frankfurt - Bildquelle: Wikipedia / Thomas Wolf, www.foto-tw.de

Deutsche Bank Frankfurt – Bildquelle: Wikipedia / Thomas Wolf, www.foto-tw.de

Die Deutsche Bank wird weltweit 18.000 Mitarbeiter entlassen. Angesichts dieses massiven Stellenabbaus stellt sich natürlich unweigerlich die Frage – auch wenn man sich die Entwicklung des größten deutschen Bankhauses in den vergangenen Jahren anschaut -, ob die Deutsche Bank den Weg von Lehman Brothers gehen wird?

Stand heute ist diese Frage schier nicht zu beantworten. Die jetzt vorgenommen Stellenstreichungen lassen den Schluss zu, dass die Deutsche Bank kurz vor der Insolvenz stehen könnte. Und da die Deutsche Bank trotz allem (eingebrochener Aktienkurs, diverse Verurteilungen und Klagen) immer noch eine gewisse Bedeutung besitzt und vor allem aufgrund ihrer Derivatepositionen ein wankender Riese bleibt, besteht die große Gefahr einer “Ansteckung” für das gesamte europäische Bankensystem, wenn die Deutsche Bank wirklich fallen sollte (abgesehen davon, dass dann der deutsche Michel in die Haftung genommen werden wird).

Bei all dem ist es enorm wichtig die weitere Entwicklung mit Argusaugen zu verfolgen, da es für mich den Anschein hat, als würde man versuchen wollen die Bank abzuwickeln, aber dies OHNE das große mediale und öffentliche Drumherum wie bei Lehman, was wiederum bedeuten würde, dass die Effekte auf die globalen Märkte weniger stark ausfallen könnten.

Sollten zeitnah weitere “Pulverfässer in der Deutschen Bank hochgehen” oder sollte eine weitere Bank (ich denke hier vor allem an die italienischen) in größere Probleme kommen und ähnliche Schritte einleiten, dann könnte sich der aktuelle Einbruch beschleunigen.

Die Deutsche Bank hat innerhalb weniger Stunden mit dem Abbau von Tausenden von Arbeitsplätzen in der City of London und in New York begonnen.

Deutschlands größter Kreditgeber beschäftigt fast 8.000 Mitarbeiter in Großbritannien, davon 7.000 in London, einem der wichtigsten Drehkreuze für die globale Investmentbank, auf den der Großteil des Stellenabbaus fokussiert sein wird. Der Stellenabbau macht rund ein Fünftel der weltweit 91.500 Beschäftigten der Deutschen aus.

Einige Mitarbeiter in London sollen Tränen in den Augen gehabt haben, nachdem sie erfahren hatten, dass ihre Jobs weg waren. Gegen 10 Uhr morgens verließen die Arbeiter das Gebäude der Bank in der Stadt und trugen persönliche Gegenstände nach Hause. Einige sagten, dass ihnen mitgeteilt wurde,

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Finanzsystem: Der wahre Grund, warum die Fed die Zinsen nicht senkt | www.konjunktion.info

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27-06-19 11:09:00,

Der perfekte Sturm - Bildquelle: Pixabay / skeeze; Pixabay LicenseDer perfekte Sturm - Bildquelle: Pixabay / skeeze; Pixabay License

Der perfekte Sturm – Bildquelle: Pixabay / skeeze; Pixabay License

In vielen Artikeln bin ich seit 2015 darauf eingegangen, warum die Federal Reserve die Zinsen in naher Zukunft nicht senken wird und bereits ab 2015 habe ich davon geschrieben, dass die Fed eine Art ökonomisches Kriegsspiel ablaufen lässt. Immer wieder habe ich auch geschildert, dass die Fed eher die Zinsen in eine Schwächephase hinein erhöhen wird, um die Implosion der selbst erschaffenen Finanzblase auszulösen – was sie bei einer wertneutralen historischen Betrachtung bereits des öfteren getan hat. Diese von mir aufgestellt Theorie erfuhr und erfährt viel Kritik und Gegenwind. Fast jeder in der Hochleistungspresse und in den alternativen Medien argumentierte damals, dass die Fed negative Zinsen einführen wird, um das System weiter am Leben halten zu können. Die Idee, dass die Fed die Zinsen erhöhen könnte, um einen Kollaps auslösen zu können nachdem sie das System aufgeblasen hatte, wurde von vielen als schlichtweg unmöglich erachtet.

Aber am Ende ist genau das passiert. Innerhalb eines Jahres begann die Fed damit eine Straffungspolitik durchzuführen anstatt weiter Stimulimaßnahmen vorzunehmen. Dies Selbstverleugnung, dass dieser Prozess stattfindet, war so stark, dass viele Analysten behaupteten, dass die Fed nur “vorgäbe” diese Straffungspolitik durchzuführen, während sie doch zeitgleich immer noch Geld ins System pumpen würde. Aber auch diese Behauptung bzw. diese Hoffnung war falsch. Fast jeder Sektor der US-Wirtschaft begann daraufhin einen steile Kurve nach unten zu verfolgen, als die Fed damit begann die Zinsen zu erhöhen und die eigene Bilanz zurückzuführen. Die Beweise dafür sind inzwischen mannigfaltig, dass die Zentralbanker nicht nur so tun als würden sie ihre Straffungspolitik wirklich durchziehen – die Fed engte die Liquidität ein und das Wunder der wirtschaftlichen Erholung löste sich sehr schnell in Luft auf.

Bis heute und trotz aller anderslautender Beweise verargumentieren immer noch sehr viele Kritiker, dass die Fed KEINE Straffungspolitik durchführt oder dass sie diese alsbald beenden wird. Tatsächlich ist es so, dass es seit November 2018 einen monatlichen Chor gibt, der besagt, dass es “dieser Monat ist”, in dem die Fed zurück zur Politik des billigen Geldes zurückkehren wird und ein QE4-Programm startet.

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Finanzsystem: Verschuldung der US-Haushalte höher als zur Finanzkrise 2008 | www.konjunktion.info

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25-06-19 10:01:00,

Ben Mohr, Analyst bei Marquette Associates, hat dieser Tage berechnet, dass die Verschuldung der US-Haushalte im letzten Quartal die 14 Billionen US-Dollar überschritten hat. Damit haben die US-Amerikaner eine Billionen mehr an Kreditkarten-, Auto- und Immobilienkredite im Minus stehen als bei der Finanzkrise von 2008, die ihre Schockwellen über den gesamten Globus sendete.

US-Haushalte Verschuldung - Bildquelle: www.activistpost.comUS-Haushalte Verschuldung - Bildquelle: www.activistpost.com

US-Haushalte Verschuldung – Bildquelle: www.activistpost.com

Der Appettit auf neue Schulden bleibt anscheinend ungebremst. Mohr sagte gegenüber MarketWatch.com, dass insbesondere die Studentenkredite massiv zugenommen haben. Am Ende des 1. Quartals 2019 beliefen sich die Studentenkredite laut der Daten der New York Federal Reserve auf eine Höhe von 1,486 Billionen US-Dollar. Zum Vergleich: 2008 betrugen diese Studentenkredite “nur” 611 Milliarden US-Dollar. Diese Zunahme in zehn Jahren ist für Mohr besorgniserregend:

Es hat massiv zugenommen und das ist ein dramatischer Anstieg.

(It has ballooned and that’s a dramatic increase.)

Mohr ging auch auf das Verhältnis von Schulden zu US-Einwohnern (das sogenannte ratio of debt) ein. Er berechnete das Ratio aus Krediten zu 327 Millionen Einwohnern und kommt auf ein Verhältnis von 41,77 US-Dollar pro Person, was leicht über dem von 2008 mit 41,68 US-Dollar liegt. Mohr sagt in diesem Kontext, dass die Schulden der US-Haushalte aktuell nicht so schwer wiegen, da das (manipulierte) Bruttoinlandsprodukt der USA (noch) wachsend ist. Würde jedoch die offizielle Wachstumsrate fallen, würde sich auch dieses Verhältnis verschieben und die Folgen wären massive Kreditausfälle.

Niedrige Zinsen haben in den letzten Jahren ermöglicht, dass die Kredite für die US-Amerikaner “bezahlbar” waren, obwohl immer mehr von ihnen von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck leben und keinerlei Rücklagen aufbauen können. Eine weitere Zinserhöhung würde aber dieses Kartenhaus zum Einsturz bringen und es würde zu massiven Kreditausfällen kommen.

Wir sehen, es bleibt weiter spannend und die (medial eher unbeachteten, aber umso wichtigeren) Fundamentaldaten (wie bereits zigfach von mir geschrieben) drehen immer mehr in eine Richtung, die den offiziellen Sprech der Federal Reserve Lügen straffen.

Quellen:
U.S. Consumer Debt Surpasses Financial Crisis Levels
U.S. consumer debt is now above levels hit during the 2008 financial crisis
DEBT CRISIS: ‘ALARM BELLS ARE GOING OFF’ AS AMERICANS DEFAULT ON STUDENT LOANS AT RECORD LEVELS
QuickFacts – United States
Credit Card and Student Loan Debt Magnify the American Economic Downward Spiral!

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Finanzsystem: Der Dritte Weltkrieg wird ein Wirtschaftskrieg sein | www.konjunktion.info

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13-06-19 12:43:00,

Geld - Bildquelle: Pixabay / artbaggage; Pixabay LicenseGeld - Bildquelle: Pixabay / artbaggage; Pixabay License

Geld – Bildquelle: Pixabay / artbaggage; Pixabay License

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit den verschiedenen Strategien und Vorgehensweisen der Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) und wie sie es schaffen, dass sie die Massen von ihren echten Plänen ablenken bzw. wie sie es schaffen einen bestimmten Einfluss auf die sozialen und politischen Strukturen zu bewahren. Krieg ist eine dieser Strategien, um den Status Quo und die genannten Zustände aufrecht erhalten zu können. Gerade die großen Kriege wurden von den IGE ausgebeutet, um ihre globalistische Agenda umzusetzen. Insbesondere indem sie die Denkweisen und -strukturen der Bevölkerungen veränderten. Das Ziel dabei? Dass die Menschen die Konzepte des Individualismus, Nationalismus, der freien Märkte und der Souveränität von sich aus ablehnen und gleichzeitig Kollektivismus und die totale Zentralisation einfordern sollen.

Die IGE haben die Ideale der Menschen, die sie selber hassen, als Ursache für die von ihnen losgetretenen Kriege “identifiziert” und anschließend ihre “Lösung” der Zentralisierung präsentiert. Und auch Handelskriege folgen diesem Muster.

In den USA gibt es einige Unterstützer für den Handelskrieg, den Trump mit zahlreichen Staaten vom Zaun gebrochen hat. Ein Großteil dieser “Euphorie” ist jedoch nur medial aufgebauscht, quasi künstlich erzeugt. Von Kabinettsmitgliedern wie Wilbur Ross (Ex-Rothschildbanker), Robert Lightizer (Council on Foreign Relations-Mitglied), Steve Mnuchin (Ex-Goldman Sachs) oder Mike Pompeo (Bilderberger) angefeuert, was mich zu dem Schluss kommen lässt, dass es eine gezielte Eskalation der Spannungen gibt.

Ob man nun dem Rational hinter dem Handelskrieg zustimmt oder nicht; der Punkt ist, dass die einzigen Menschen, die davon profitieren werden, diejenigen sind, die die vehementesten Verfechter der Globalisierung sind.

Um die Zentralisierung auf einem weltweiten Niveau institutionalisieren zu können, benötigen die IGE eine allumfassende Krise, deren Ursache man dann dem Nationalismus, Protektionismus und der Dynamik der freien Märkte in die Schuhe schieben kann. Die IGE brauchen eine Gefahr, ein Schreckgespenst, das Milliarden von Menschen bedroht; so dass diese selbst ein Eingreifen der internationalen Organisationen wie dem IWF und der BIZ einfordern, sowie Maßnahmen, um das Geldsystem “neu zu starten” – wie der Einsatz des Korbsystems der Sonderziehungsrechte (SZR) des IWF als Ersatz für den US-Dollar als Weltreservewährung.

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Finanzsystem: Putin und das Ende des US-Dollars als Weltreservewährung | www.konjunktion.info

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12-06-19 01:40:00,

Wladimir Putin - Bildquelle: Wikipedia / www.kremlin.ruWladimir Putin - Bildquelle: Wikipedia / www.kremlin.ru

Wladimir Putin – Bildquelle: Wikipedia / www.kremlin.ru

Bereits zum zweiten Mal hat der russische Präsident Wladimir Putin verlautbaren lassen, dass aus seiner Sicht dem US-Dollar nicht mehr der Status der Weltreservewährung und damit dessen Privilegien zustehen.

In einer Rede vor dem International Economic Forum in St. Petersburg, dem “russischen Davos”, ging er erneut auf den Missbrauch, den das US-Regime mittels der eigenen Währung betreibt, ein. Der Status der Weltreservewährung bzw. dessen “einseitige Nutzung” durch das Herausgeberland sollte aus der Sicht Putins heute nicht mehr erlaubt werden. Die Fähigkeit andere Staaten durch den Einsatz der eigenen Währung in eine “gewünschte Richtung zu drängen”, die Washington natürlich bestimmt, sei nicht mehr zeitgemäß und muss daher nach Meinung des russischen Präsidenten ein Ende finden.

In einer Rede auf einer Plenarsitzung warf Putin Washington vor, “seine Zuständigkeit auf die ganze Welt auszuweiten”.

“Dieses Modell widerspricht jedoch nicht nur der Logik einer normalen internationalen Kommunikation. Hauptsächlich dient es nicht den Interessen der Zukunft.”

(In a speech at a plenary session, Mr Putin accused Washington of seeking to “extend its jurisdiction to the whole world.”

“But this model not only contradicts the logic of normal international communication. The main thing is, it does not serve the interests of the future.”)

Ich habe bereits mehrfach darüber geschrieben, dass Russland Bestrebungen verfolgt, eine Gold gestützte Kryptowährung als globale Fakturierungseinheit einzusetzen. Das oben zitierte “Hauptsächlich dient es nicht den Interessen der Zukunft.” muss letztlich derart gelesen werden, dass der US-Dollar nicht mehr den Interessen der Zukunft des Establishments dient und damit ganz im Sinne der Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) fallen muss. Peking und Moskau arbeiten seit längerem daran, den US-Dollar im weltweiten Handel durch andere Zahlungsmechanismen und Währungen zu ersetzen und Putins Ausführungen bestätigen letztlich meine bislang getroffenen Annahmen.

Die Business Times schreibt zur Rede Putins und seinen Äußerungen bzgl. des US-Dollars:

Veränderungen in der Weltwirtschaft “erfordern die Anpassung der internationalen Finanzorganisationen (und) ein Umdenken in Bezug auf die Rolle des Dollars, der sich zu einem Druckinstrument des Emissionslandes für den Rest der Welt entwickelt hat”,

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Finanzsystem: Nur noch ein Großereignis vor dem Zusammenbruch entfernt | | www.konjunktion.info

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29-05-19 08:26:00,

Wie ich in meinen Artikeln Trump vs. Federal Reserve: Wer wird der Schuldige sein, wenn die Märkte zusammenbrechen? (18. März 2018) und Finanzsystem: Ablenkungsmanöver “Handelskrieg”, Huawei und die Linchpin Theory (13. Dezember 2018) vorhergesagt habe, hat sich die Auseinandersetzung zwischen China und den USA zu einem echten Krieg (bislang ohne militärischen Mittel) entwickelt, bei dem auch kein Ende in Sicht ist. Die Behauptungen vieler Analysten und Skeptiker lautete vor einem jahr, dass der Handelskrieg ganz schnell beendet werden würde und dass China sich aufgrund der Strafzölle den USA unterwerfen würde, waren schlichtweg falsch. Der Grund, warum diese Analysten so daneben lagen, liegt hauptsächlich darin begründet, dass sie den wahren Zweck hinter diesem Ereignis missverstanden haben.

Das Ziel dieses Krieges ist NICHT das US-Handelsdefizit auszugleichen oder dass es dadurch zu einem “faireren Handel” zwischen den USA und China im Bezug auf den Im- und Export kommen soll. Die verfolgte Intention der Trump-Administration ist NICHT, dass man gegen die chinesische “Ausbeutung der US-Märkte” vorgehen will. Eine solche Rhetorik ist reines Kabuki-Theater. Auch will Trump NICHT die globalistischen Strukturen oder Abreden untergraben, damit die klassische Produktion wieder in die USA zurückkehrt. Im Gegenteil: der wahre Zweck hinter dem von Trump ausgelösten Handelskrieg ist ein Ablenkungsmanöver aufzubauen, das groß genug ist, damit die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) eine kontrollierte Demontage der US-Wirtschaft und Teile der Weltwirtschaft durchführen können, in dem sie selbst und ihre Zentralbanken, die sie kontrollieren, die entsprechenden Schalthebel betätigen.

Das Kabuki-Theater namens Handelskrieg und das Meiste der Trumpschen Politik (im In- und Ausland) ähneln der von Herbert Hoover; kurz vor der Großen Depression. Und das ist wahrlich kein Zufall. Das Narrativ eines ökonomischen Kollaps ist deckungsgleich dem der Großen Depression und die zugrunde liegenden Umstände sind sehr ähnlich gelagert.

Seit dem Crash von 2008 durchleben die USA und auch der Großteil des Westens einen langsamen, schleichenden Prozess des Abstiegs bei den Fundamentaldaten. Die Antwort der Zentralbanken lag darin, dass sie versuchten den Einbruch zu verlangsamen, indem sie Stimulimaßnahmen einführten und die Zinsen auf eine Rate von (fast) Null festlegten. Aber diese Strategie konnte weder den Abstieg der USA, noch den der anderen westlichen Staaten aufhalten. Der Zweck der Quantitativen Lockerung ist eine noch größerer Blase als zuvor zu “formen”;

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Finanzsystem: Zentralbanken weiten ihre Goldbestände massiv aus | www.konjunktion.info

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17-05-19 10:28:00,

Goldbarren - Bildquelle: Pixabay / hamiltonleen; Pixabay LicenseGoldbarren - Bildquelle: Pixabay / hamiltonleen; Pixabay License

Goldbarren – Bildquelle: Pixabay / hamiltonleen; Pixabay License

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) mit Sitz in Basel hat ihr Regelwerk zur Kontrolle der Zentralbanken novelliert. Ab dem 1. Januar 2022 können Zentralbanken ihre Marktrisiken im Rahmen der Eigenkapitalausstattung unter anderem auch durch Gold abdecken. Eigens zu diesem Zweck wurde die Liste möglicher Pakete zur Risikoabsicherungen (Buckets) um die Komponente “Edelmetalle” erweitert. Der Bucket “Edelmetalle” beinhaltet die drei begehrtesten und teuersten Edelmetalle Gold, Silber und Platin.

Die Zentralbanken der Welt haben in den letzten Monaten Gold in einem Ausmass angekauft wie zuletzt vor sechs Jahren. Viele Analysten sehen daher den Status des US-Dollars in Gefahr. Zusammen mit Regierungen halten die Notenbanken Billionen an US-Dollar in Form von US-Staatspapieren. Für große Institutionen und Banken gelten diese US-Staatspapiere (noch) als Äquivalent zu Bargeld, was sie zu (noch) zu einer liquiden Form des Geldes macht. Mit 22 Billionen US-Dollar sind die US-Schuldtitel der größte und (noch) liquideste Markt der Welt. Doch dies ändert sich zusehends…

Bislang gilt der US-Dollar als globaler Standard und Fakturierungseinheit Nummer 1. Er ist seit 75 Jahren die Hauptreservewährung der Welt, weil neben der militärischen Macht der USA auch der Petrodollar dafür sorg(t)en. Aber wie ich in mehreren Artikeln in den letzten Monaten aufgeführt habe, dreht sich dies. Auch weil das Establishment aus meiner Sicht den US-Dollar “abfracken” will. Eine Möglichkeit ist, US-Dollarbestände in Gold zu tauschen, um damit einmal die neuen Möglichkeiten von Basel III (siehe Zitat oben) zu nutzen, zum anderen dem US-Dollar den Garaus zu machen und zu guter Letzt dem einfachen Bürger die Möglichkeit der Vorsorge/Absicherung zu nehmen.

Laut des World Gold Council zeigt deren neuester Bericht, dass ausländische Regierungen und Zentralbanken in den letzten Jahren MASSIV Gold zugekauft haben. Die Nettoankäufe im ersten Quartal diesen Jahres lagen um 70% höher als die des Vorjahres; das ist der höchste Zuwachs im ersten Quartal eines Jahres seit sechs Jahren (für eine Grafik bitte Link folgen).

Insbesondere China hat seinen Goldschatz enorm ausgebaut und parallel dazu seinen Bestand an US-Staatspapieren abgebaut. Peking verkauft aktuell seine US-Dollarbestände ab, und zahlreiche andere Länder folgen diesem Beispiel.

Das US-Congress Budget Office sieht aktuell nicht wie die USA das Haushaltsdefizit ab dem Jahr 2021 unter 1 Billionen US-Dollar drücken könnten.

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Finanzsystem: USA werden den Handelskrieg gegen China verlieren, weil es das Establishment so will | www.konjunktion.info

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17-05-19 08:16:00,

US-Dollar - Bildquelle: Pixabay / JESHOOTS-com; Pixabay LicenseUS-Dollar - Bildquelle: Pixabay / JESHOOTS-com; Pixabay License

US-Dollar – Bildquelle: Pixabay / JESHOOTS-com; Pixabay License

Große politische und soziale Krisen kann man fast immer auf einen gemeinsamen Grund zurückführen: falsche Paradigmen. Es gibt leider sehr viele Menschen, die nicht wissen, was unter diesen falschen Paradigmen zu verstehen ist. Genauso wie sie nicht wissen, was der Begriff “kontrollierte Opposition” besagt. Einige dieser Menschen beschäftigen sich zwar mit Geopolitik und dem Finanzwesen, weil sie durch die Wahlkampfkampagne Trumps “darauf gestoßen wurden”. Diese Menschen denken, dass die Welt der Souveränität und des Nationalismus mit Trump verbunden ist, weil sie eben auf diese falschen (und oftmals auch eigenen) Paradigmen herein gefallen sind.

Falsche Paradigmen sind eine wichtige Taktik, die Teil der 4. Generation der Kriegsführung sind. Der Zweck der 4. Generation der Kriegsführung wird im Dokument From Psyop To Mindwar – The Psychology of Victory (Von psychlogischen Operationen zum Gedankenkrieg – Die Psychologie des Siegens) beschrieben. Ein Dokument, dass innerhalb des US-Kriegsministeriums zirkuliert und von der 7th Psychological Operations Group in Person des ehemaligen Generals Paul Vallely (im Dokument falsch als Valley geschrieben) bzw. Lt. Colonel Michael Aquino verfasst wurde. Ich empfehle jeden Leser, sich dieses Dokument zu Gemüte zu führen, um zu verstehen, wie die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) denken, wie sie nach dem Prinzip des Teile und Herrsche die Gesellschaften spalten, und wie sie zu Themen wie Moral, Ethik und Empathie stehen.

From PSYOP to MindWar – The Psychology of Victory (1980)

(Download PDF)

Das Dokument beschreibt – ganz im Sinne der 4. Generation der Kriegsführung – eine Methode der psychologischen Manipulation und Propaganda, die von den Regierungen und Militärs genutzt wird, um eine Gesellschaft zu teilen und sie dazu zu bringen, dass sie sich gegen sich selbst wendet. Das Ziel ist einen Krieg gegen eine Gruppe von Menschen zu gewinnen, in dem man sie dazu verleitet sich gegenseitig an den Hals zu gehen, so dass die Regierungen nicht direkt gegen sie vorgehen müssen (vgl. hierzu auch die aktuelle gesellschaftliche Situation in Deutschland).

Falsche Paradigmen sind eines der Hauptwerkzeuge dieses Ergebnis zu erreichen. Sie werden eingesetzt, um eine Gesellschaft mittels falscher Anführer zu teilen,

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Finanzsystem: Risikobehaftete US-Unternehmenskredite auf Rekordniveau | www.konjunktion.info

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08-05-19 08:24:00,

Die US-Notenbank hat dieser Tage eine Meldung veröffentlicht, in der sie davor warnt, dass die risikobehafteten Unternehmenskredite inzwischen eine Höhe angenommen haben, die dem Niveau der Krise von 2008 entspricht. Die Federal Reserve sagt, dass insbesondere Unternehmen, die bereits massiv verschuldet sind, Kredite in “rasanter Geschwindigkeit (breakneck speed)” aufnehmen.

Laut des neuesten Financial Stability Reports der Fed haben die ausstehenden Kredite eine Höhe von 1,1 Billionen US-Dollar erreicht. Allein 2018 stiegen diese kurz vor dem Ausfall stehenden Kredite um 20%.

US-Unternehmenskredite - Bildquelle: SCreenshot-Ausschnitt Financial Stability ReportsUS-Unternehmenskredite - Bildquelle: SCreenshot-Ausschnitt Financial Stability Reports

US-Unternehmenskredite – Bildquelle: SCreenshot-Ausschnitt Financial Stability Reports

Die Fed sieht in den Unternehmenskrediten ein potenzielles Risiko für das Finanzsystem. Der Anteil der neuen großen Darlehen, die an vergleichsweise riskante Kreditnehmer vergeben werden, übersteigt die in den Jahren 2007 und 2014 erreichten Höchststände:

Dies ist nicht das erste Mal, dass die Fed vor riskanten Unternehmensanleihen gewarnt hat. Die Zentralbank erwähnte in ihrem November-Bericht, dass sich die Standards für Leverage-Darlehen verschlechterten, und Robert Kaplan, Präsident der Federal Reserve Bank of Dallas, schrieb Anfang des Jahres in einem Aufsatz, dass Unternehmensanleihen eine Verlangsamung des Wachstums der Vereinigten Staaten “verstärken” könnten.

“Im nächsten Abschwung denke ich, dass diese Schuldenlast der Unternehmen eine Belastung sein wird”, sagte Kaplan in einem Interview.

(This is not the first time the Fed has warned about risky corporate borrowing. The central bank mentioned in its November report that leverage loan standards were deteriorating, and Federal Reserve Bank of Dallas president, Robert Kaplan, wrote in an essay earlier this year that corporate debt could “amplify” any slowdown in United States growth.

“In the next downturn, I think this amount of corporate debt is going to be a burden,” Mr. Kaplan said in an interview.)

Die aktuelle Lage der riskanten Unternehmenskredite zeigt zahlreiche Parallelen zur Blase bei den Hypothekenkrediten in der Finanzkrise 2008 auf. Zwar spricht die Fed davon, dass die Situation hier anders gelagert sei, weil die gebündelten Kreditpapiere “auf eine sicherere Art und Weise strukturiert” sind als es bei den Hypothekenkrediten der Fall war. Außerdem könnten die Banken diese Form der Kredite und deren Ausfallwahrscheinlichkeit besser handhaben.

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Finanzsystem: IWF warnt vor einer Unterfinanzierung, wenn es zur nächsten Krise kommt | www.konjunktion.info

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12-04-19 06:40:00,

Geld - Bildquelle: Pixabay / artbaggage; Pixabay LicenseGeld - Bildquelle: Pixabay / artbaggage; Pixabay License

Geld – Bildquelle: Pixabay / artbaggage; Pixabay License

Dieser Tage findet das jährliche Spring Meeting des Internationalen Währungsfonds in Washington statt. Eines der Hauptthemen ist dabei die Unsicherheit bzgl. der zukünftigen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU. Vor dem Treffen hatte der Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, Agustin Carstens, zudem vor “ungenügenden Ressourcen (inadequate resources)” seitens des IWF bei einem großen wirtschaftlichen Einbruch gewarnt:

Das lässt uns mit dem Problem zurück, in Krisenzeiten improvisieren zu müssen. Wenn der Fonds dies nicht tun kann, müssen andere dies tun, andernfalls sind die wirtschaftlichen Kosten enorm.

(This leaves us with the problem of having to improvise in times of crisis. If the Fund cannot do it others will have to do it otherwise the economic costs will be huge.)

Carsten bezog sich in seiner Anmerkung auf die Verteilung der Beteiligungsquoten der verschiedenen Mitgliedsstaaten am IWF. Wie der IWF auf seiner Website erklärt, sind diese Quoten die Hauptfinanzierungsquelle des Fonds. Jedes Mitglied (aktuell 189) hat eine bestimmte Quote zu erfüllen. Dabei tragen die großen Wirtschaftsnationen die größten Anteile.

Bis zu 25% einer Beteiligung müssen dabei in Form der Sonderziehungsrechte (SZR) oder in ” ausländischen Währungen, die der IWF akzeptiert (foreign currencies acceptable to the IMF)” eingezahlt werden. Aktuell bestehen die SZR aus den fünf wichtigsten Währungen der Welt: dem US-Dollar, dem Euro, dem Renminbi, dem Yen und dem Pfund. Die verbleibenden 75% müssen die Staaten in ihren eigenen Währungen hinterlegen.

Da die USA die größte Wirtschaftsnation sind, ist ihr Anteil für den IWF von essenzieller Bedeutung. Zum März 2017 betrug ihr Anteil 118 Milliarden US-Dollar. In SZR ausgedrückt sind das 82,99 Milliarden. Der IWF weist den Wert der SZR in US-Dollar aus: ein US-Dollar entspricht dabei 72 Cent SZR.

Laut des IWF haben 181 der Mitglieder ihre Quoten erfüllt, was einer Gesamtsumme von 675 Milliarden US-Dollar (oder 475 Milliarden SZR) entspricht.

Angeblich soll diese Summe ausreichend sein, um globale Stressphasen in der Weltwirtschaft ausgleichen/abfedern zu können. Im Jahre 2010 gab der IWF seine 14.

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Finanzsystem: Was wird aus dem US-Dollar? Vom Fall des Petro-Dollars und einer neuen globalen Währung | www.konjunktion.info

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11-04-19 07:33:00,

US-Dollar - Bildquelle: Pixabay / JESHOOTS-com; Pixabay LicenseUS-Dollar - Bildquelle: Pixabay / JESHOOTS-com; Pixabay License

US-Dollar – Bildquelle: Pixabay / JESHOOTS-com; Pixabay License

Viele Leser fragen mich, wann die Agenda des “globalen ökonomischen Neuanfangs” ihren Beginn nehmen wird und wann die kontrollierte Zerstörung der Wirtschaft beginnt. In der Regel antworte ich mit dem Hinweis darauf, dass der Kollaps kein Einzelereignis ist, sondern ein Prozess. Ein Prozess, in dessen Verlauf viele an einem bestimmten Punkt erst zu realisieren beginnen, dass wir uns mitten im Auge des Hurrikans befinden. Während die Fundamentaldaten nicht erst seit dem letzten Quartal 2018 ausweisen, dass wir uns in diesem Prozess befinden (einbrechende Immobilienmärkte, sinkende Konsumausgaben, inverse Zinsstruktur), nimmt der Durchschnittsbürger bislang diesen Zusammenbruch nur in geringem Masse wahr. Selbst zu Zeiten der größten wirtschaftlichen Schwierigkeiten geht es einem Großteil der Menschen relativ gut und nur wenige leiden unter den Bedingungen.

Diese “Relativität” verändert sich jedoch innerhalb einer Krise, wenn wir über einen Währungskollaps durchleben. Sobald der Hauptmechanismus des Währungskurses instabil wird – wie in der Weimarer Republik in den 1920ern oder in den frühen 2000er in Argentinien – erfasst das Leiden die Normalsterblichen vollumfänglich. Nur die Eliten bleiben verschont. Selbst in den Ausläufern einer Stagflation können viele Menschen ein relativ komfortables Leben führen, wenn sie bereit sind einige Annehmlichkeiten zu opfern. Aber inmitten einer Währungsimplosion wird jeder massive Schwierigkeiten bekommen, der sich nicht darauf vorbereitet hat.

Soweit es den Zeitpunkt betrifft, können wir nur Annäherungen treffen. Klassische Beweise fehlen; eine exakte Wissenschaft der Bestimmung des Zeitpunkts des für alle greifbaren Kollaps gibt es nicht – weil das “Ziehen des Steckers der Lebenserhaltungsmaßnahmen für das Finanzsystem” eben ein schleichender Prozess und kein Einzelereignis ist. Die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) werden dann die Krise final auslösen, wenn sie ihnen am meisten dient. Jedoch denke ich, dass es einige Signale und Anzeichen gibt, auf die wir in diesem Kontext achten sollten.

In der Vergangenheit habe ich des öfteren geschrieben, dass wir uns ab dem Zeitpunkt ernstlich Sorgen machen sollten, wenn die IGE damit beginnen ihre kriminelle Agenda nicht mehr weiter zu verheimlichen. Wenn sie damit beginnen ihre Rhetorik und ihre Agenden offen zu postulieren. Denn wenn Kriminelle gewöhnlich mit ihren Taten und Plänen prahlen, dann glauben sie den größten Weg der Strecke bereits erfolgreich hinter sich gebracht zu haben. Der Plan der IGE ist fast komplettiert.

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Finanzsystem: Die neue Weltreservewährung | www.konjunktion.info

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09-04-19 05:53:00,

US-Dollar - Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay LicenseUS-Dollar - Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay License

US-Dollar – Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay License

Imperien entstehen und zerfallen. Und in dessen Folge entstehen und zerfallen Weltreservewährungen und internationale Zahlungsströme, die sich dieser Weltreservewährungen bedienen.

Auch die Zeit des US-amerikanischen Imperiums neigt sich unaufhaltsam seinem Ende zu – und damit auch die Zeit des US-Dollars als Weltreservewährung. Ein Fakt, der immer offensichtlicher wird, wenn auch die Hochleistungspresse immer noch versucht diesen zu vertuschen.

Wichtig bei diesem Prozess ist zu verstehen, dass die Weltreservewährung US-Dollar nicht einfach so verschwinden wird. Er wird ersetzt/ausgetauscht werden. Wenn aber der US-Dollar diesen Status verliert, was wird an seiner Stelle treten? Finden wir gar eine Antwort auf diese Frage in unserer Hochleistungspresse?

In einem Bloomberg-Artikel mit dem Titel Russia Is Dumping U.S. Dollars to Hoard Gold (Russland kauft den US-Dollar ab, um Gold zu horten) wird das bestätigt, was Beobachter am Goldmarkt seit mehr als einem Jahr beschreiben: Russland verkauft in rauen Mengen seine US-Dollar, um damit seine Goldbestände auszubauen. Warum sich Putin und Russland vom US-Dollar ab- und dem Edelmetall zuwenden, ist sicherlich nicht allzu schwer zu beantworten. Neben den Sanktionen Washingtons gegen Moskau heißt es für den Kremlin: Diversifikation. Putin sagt zu alldem:

Wir geben dem US-Dollar nicht den Laufpass. Der US-Dollar gibt uns den Laufpass.

(We aren’t ditching the dollar, the dollar is ditching us.)

Das Ersetzen des US-Dollars durch Gold ist eine logische Konsequenz auf die Politik der USA. Seit Jahrhunderten ist Gold die einzig echte Weltreservewährung. Es gibt viele Spekulationen und Ideen, wie die nächste Weltreservewährung nach dem US-Dollar aussehen wird. Wird sie aber am Ende einen Goldanteil oder eine Goldunterlegung beinhalten? Liegt darin auch der Grund, warum in der letzten Zeit die größten Abverkäufer des US-Dollars (Russland, China, Indien) gleichzeitig die größten Aufkäufer von Gold sind?

Eigentlich wäre es für Peking und Moskau ein Leichtes, die Geschäfte in den eigenen Währungen durchzuführen – insbesondere wenn man damit das SWIFT-System umgehen kann, das unter der Herrschaft der USA steht.

Letzteres bringt uns zur nächsten Sichtweise und einem Artikel von RT: Russian banks join Chinese alternative to SWIFT payment system (Russlands Banken schließen sich der chinesischen SWIFT-Alternative an):

Die russische Notenbank hat vor Kurzem bestätigt,

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Finanzsystem: Der gezielt erzeugte “perfekte Sturm” | www.konjunktion.info

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29-03-19 09:45:00,

Der perfekte Sturm - Bildquelle: Pixabay / skeeze; Pixabay LicenseDer perfekte Sturm - Bildquelle: Pixabay / skeeze; Pixabay License

Der perfekte Sturm – Bildquelle: Pixabay / skeeze; Pixabay License

Die Handlungen der US-Notenbank Federal Reserve werden oft fehlinterpretiert. Insbesondere im Mainstream herrscht der Glaube vor, dass die Fed “Gutes” tun würde, um der US-Wirtschaft (und damit der Politik) unterstützend unter die Arme zu greifen. Doch dieser Irrglaube, dass die US-Zentralbank sich darum “kümmert” die US-Wirtschaft zu beschützen, oder sie zumindest monetär stützt, ist falsch und mag in früheren Zeiten gegolten haben. Aber Dinge ändern sich, Agenden ändern sich, und manchmal lautet eben auch das Ziel der Fed nicht der Schutz der US-Wirtschaft, sondern deren Zerstörung.

Die Illusion, dass die Fed alles dafür tun wird, dass die US-Wirtschaft florieren kann, ist bis heute fast allgegenwärtig. Gerade nach der letzten Ankündigung, in der die Fed andeutete, dass es eine Pause bei den Zinserhöhungen im Restjahr 2019 geben würde. Wie ich in zahlreichen Artikeln im letzten Jahr herausgearbeitet habe, haben sowohl die Fed als auch die Hochleistungspresse den Fokus jedweder Diskussion zum Thema Ökonomie auf die Zinsen gelegt. Ich denke, dass es sich dabei einen bewussten Schachzug handelte. Denn dadurch hatten die wenigsten die Bilanz der Fed und ihre “seltsame Verbindung mit der Aktienblase” im Blick, was beides mehr oder weniger ignoriert wurde.

Das Wort “Kapitulation” wird aktuell gerne im Bezug auf die Fedsche Straffungspolitik verwendet. Und doch – trotz aller Stimmen, die die “Kapitulation” der Fed beschrei(b)en – setzt die Fed ihre Straffungspolitik fort und wird ihre Bilanzrückführung bis in den September hinein aufrecht erhalten. Vielleicht ist meine Definition des Wortes “Kapitulation” auch nur eine andere als die der anderen.

Man könnte meinen, dass wenn die Fed wirklich eine Abkehr von ihrer Straffungspolitik verfolgt hätte, dass sie diese wirklich BEENDEN würde. Aber das ist nicht erfolgt. Man könnte zudem denken, dass wenn die Fed “kapituliert” hätte, dass sie noch im März eine Zinssenkung vornehmen würde anstatt sie auf dem aktuellen “Niveau der neutralen Rate der Inflation” zu belassen. Aber auch das ist nicht passiert. Ich kann es daher nicht nachvollziehen, dass jemand die Behauptung aufstellen kann, dass die Fed ihre Straffungspolitik beendet hat.

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Finanzsystem: Von neuen Sanktionen gegen Nord-Korea und inversen Renditen | www.konjunktion.info

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25-03-19 08:32:00,

Am 3. Mai 2018 veröffentlichte ich den Artikel Nord-Korea: Warum die Friedensgespräche scheitern werden – Syrien und der Iran als Fallbeispiele. Unter anderem schrieb ich damals:

Nord-Korea wird dieser Forderung also nicht nachkommen. Die IGE [Internationalisten/Globalisten/Eliten] werden noch stärker auf dieser Forderung beharren, was dazu führt, dass sich Nord-Korea von den Gesprächen zurückziehen, sie mehrfach verschieben und letztlich vollständig absagen wird. Dann werden die IGE behaupten, dass Nord-Korea kein ernstes Interesse am Frieden habe, was das militärische Eingreifen mehr als rechtfertige. Sie werden sagen, dass man Nord-Korea eine Chance gegeben habe, dem Land einen einfachen Weg aufgezeigt habe, dass jetzt aber der harte Weg beschritten werden muss.

Ich endete den damaligen Artikel mit dem Satz:

Von einem Scheitern der Gespräche mit Nord-Korea sollten wir ausgehen […]

Wie von mir vorhergesagt, war der damalige mediale Hype um die Denuklearisierungsgespräche zwischen Nord-Korea und den USA nie einem echten “Erfolg gekrönt”. Die anschließenden Gipfel fielen ergebnislos in sich zusammen und letztlich wurde nichts erreicht.

Federal Reserve - Bildquelle: Wikipedia / Dan SmithFederal Reserve - Bildquelle: Wikipedia / Dan Smith

Federal Reserve – Bildquelle: Wikipedia / Dan Smith

Meiner Meinung nach sollten diese Gespräche nie zu irgendeinem Ergebnis führen. Sie sollten scheitern – analog zu den Handelsstreitigkeiten mit China. Diese beiden Aspekte, wie auch der drohende “No Deal” beim Brexit, werden die Schlagzeilen der Hochleistungspresse beherrschen, während die Federal Reserve zeitgleich ihre Straffungspolitik in Form der Bilanzrückführung bis ins 4. Quartal hinein fortsetzen wird. Wir erleben gerade etwas Epochales: einen gewaltigen Wandel in der Geopolitik und in der uns umgebenden Wirtschaft, die zudem rapide einbricht.

Die Vereinigten Staaten verhängten am Donnerstag Sanktionen gegen zwei chinesische Reedereien, die Nordkorea dabei geholfen haben, Sanktionen gegen sein Atomwaffenprogramm zu umgehen, die ersten solcher Schritte seit dem Scheitern des US-nordkoreanischen Gipfeltreffens im vergangenen Monat.

Das US-Finanzministerium gab außerdem ein aktualisiertes Gutachten heraus, in dem 67 Schiffe aufgelistet wurden, von denen behauptet wurde, sie hätten mit nordkoreanischen Tankern illegale Transporte von raffiniertem Erdöl durchgeführt oder sollen nordkoreanische Kohle exportiert haben.

Die Abteilung identifizierte die neu sanktionierten Unternehmen als Dalian Haibo International Freight Co. Ltd und Liaoning Danxing International Forwarding Co. Ltd, die Nordkorea dabei geholfen hätten,

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Finanzsystem: US-Notenbank setzt ihre Bilanzrückführung bis ins 4. Quartal fort | www.konjunktion.info

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22-03-19 08:37:00,

Jerome Powell - Bildquelle: Wikipedia / Federalreserve; Public DomainJerome Powell - Bildquelle: Wikipedia / Federalreserve; Public Domain

Jerome Powell – Bildquelle: Wikipedia / Federalreserve; Public Domain

Wenig überraschend legt die Hochleistungspresse ihr Hauptaugenmerk bzgl. der Fed-Sitzung am vergangenen Mittwoch auf das Thema der Zinserhöhungen – so wie sie es seit nunmehr sechs Monaten getan hat. Dabei wird geflissentlich übersehen, dass die Zinsen bzw. Zinsschritte nur die “zweitgrößte Gefahr für die Aktienblase” darstellen.

Seit mehreren Monaten schreibe ich davon, dass die größte Gefahr für die Märkte in der Politik der Bilanzrückführung liegt. Der Abverkauf von Vermögenswerten durch die Fed hat enormen Druck auf die von der Fed selbst geschaffenen “Blase aller Blasen” erzeugt. Und ich gehe aktuell davon aus, dass auch diese Rückführungen die Blase zum Platzen bringen werden. Bereits jetzt können wir in fast allen Bereichen die Effekte dieser Straffungspolitik erkennen. Sei es auf dem Immobilien-, dem Auto- der dem Kreditmarkt. Sei es im Einzelhandel, im Produktions- und Dienstleistungssektor oder bei den Arbeitslosenzahlen. Alle haben gen Süden gedreht.

Viele dürften sich gefragt haben, warum die Märkte trotz der Aussagen der Fed, die Zinsen auf dem aktuellen Niveau halten zu wollen und somit keine weiteren Zinsschritte in der nahen Zukunft durchzuführen, nicht positiv reagiert haben. Diese Frage ist einfach zu beantworten: die Fed hat ihre Straffungspolitik NICHT – auch nur im Geringsten – umgekehrt. Die Zinsen der Fed verbleiben weiterhin auf dem “neutralen Niveau der Inflation”, während die Fed weiterhin daran festhält, Bestände aus ihrer Bilanz abzuverkaufen. Und das bis in den September hinein (mehr als genug Zeit, um einen Crash auslösen zu können). Gleichzeitig hofften aber die Investoren und Algorithmen darauf, dass die Fed von ihrer Straffungspolitik Abstand nehmen wird und erneute Stimulimaßnahmen einführt. Und das Ausbleiben dieser Schritte lässt die Märkte fast in Angststarre verharren…

Die US-Notenbank hat am Mittwoch einen lang erwarteten Plan enthüllt, um den Abbau des riesigen Portfolios an Anleihen zu beenden, das man aufgebaut hatte, um eine wirtschaftliche Erholung von der Finanzkrise und der Rezession von 2007-2009 auszulösen.

Bis September sagte die US-Notenbank, wird sie ihre derzeitige Praxis, dass bis zu 50 Milliarden Dollar an Treasuries und Mortgage-Backed Securities (MBS) jeden Monat aus ihrer Bilanz verkauft werden, beibehalten,

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Finanzsystem: Das Ende der Kreditschöpfung | www.konjunktion.info

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21-03-19 07:55:00,

Geld - Bildquelle: Pixabay / Counselling; Pixabay LicenseGeld - Bildquelle: Pixabay / Counselling; Pixabay License

Geld – Bildquelle: Pixabay / Counselling; Pixabay License

Nicht nur die Großbanken in den USA setzen vermehrt Pläne um, um sich gegen den sich verstärkenden Wirtschaftsabschwung zu wappnen. Während sich die Marktteilnehmer immer mehr Schwächeanzeichen gewahr werden, haben Regierungen und Zentralbanken damit begonnen erste Schritte einzuleiten, um ihre Verluste zu minimieren.

Mit den Einbrüchen an den Immobilien-, Auto- und Kreditmärkten sowie im Konsumbereich sind die ersten – auch für den Normalbürger – Zeichen einer Abschwächung in der Berichterstattung der Hochleistungspresse angekommen. Laut des Online-Magazin The Street warnen immer mehr Investmentberater und andere Stellen vor einem sich verlangsamenden Wachstum, das zu einem unausweichlichen Abschwung führen könnte. Oder im schlimmsten Fall gar zu einer weltweiten ökonomischen Rezession. Diese Beobachtungen habe ich schon vor langer Zeit vorweggenommen und sehe uns bereits inmitten dieses Abschwungs, der anscheinend jetzt auch für die Allgemeinbevölkerung durch die Zentralbanken und die Regierungen transportiert werden darf. Trotzdem wird immer noch an die Stärke der Zentralbanken und Regierungen “geglaubt”, obwohl deren Arsenal erschöpft ist und auch nicht “wiederbelebt” werden soll bzw. kann:

Jede Wirtschafts- und Finanzkrise kann durch die Schaffung von Billionen aus dem Nichts behoben werden, mit Ausnahme derjenigen, in die wir eintreten – dem Ende der Kreditschöpfung. Zentralbanken bereiten sich wie Generäle immer darauf vor, den letzten Krieg zu führen, und glauben, dass ihre Vorbereitung ihren Sieg sichert. – Charles Hugh Smith bei Seeking Alpha

(Every economic-financial crisis can be fixed by creating trillions out of thin air, except the one we’re entering – the exhaustion of credit. Central banks, like generals, always prepare to fight the last war and believe their preparation ensures their victory. – Charles Hugh Smith via Seeking Alpha)

Die Geschäftsbanken geben vor zu wissen, was in naher Zukunft kommen wird. Aber die mächtigste Zentralbank der Welt, die Federal Reserve, wird und vor allem will diesem Ende der Kreditschöpfung nichts entgegenstellen:

Das Elixier des neuen Zentralbankgeldes funktioniert nicht wie beabsichtigt, und dieses Versagen zerstört das Vertrauen in die Korrekturen der Zentralbank. Zentralbanken können dem privaten Sektor neue Kredite gewähren, und sie können Anleihen, leere Wohnungen und Hypotheken kaufen, aber keine Zentralbank kann überschuldete Kreditnehmer dazu zwingen, mehr Kredite aufzunehmen oder kritische Kreditgeber dazu zwingen,

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Finanzsystem: Der “globale ökonomische Neuanfang” wird mit einem gesteuerten Kollaps eingeleitet werden | www.konjunktion.info

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15-03-19 10:03:00,

Seit mehreren Jahren – mindestens seit dem Jahr 2014 – zirkuliert der Begriff des “globalen ökonomischen Neuanfangs” durch die Finanzwelt. Diese Phrase wird hauptsächlich von den globalistischen Institutionen wie dem Internationalen Währungsfonds (IWF) verwendet, um ein Ereignis zu beschreiben, bei dem das aktuelle, uns bekannte System entweder abgeschafft werden oder in ein neues System umgewandelt werden muss, in dem der “Multilateralismus” zur neuen Norm erhoben wird. Dieser “Neuanfang” wird oft mehrdeutig beschrieben. Die Banker des IWF beschreiben damit gewöhnlich das Endergebnis des anstehenden Systemwechsels, während sie gleichzeitig wenig über den Prozess, den Weg dorthin sagen.

Was wir lediglich wissen, ist, dass die IGE beabsichtigen diesen “Neuanfang” zu nutzen, um ein noch weiter zentralisiertes monetäres System aufzuspannen und um eine “mikrogemanagte Ökonomie” entstehen zu lassen. Im Kern dieser neuen Struktur wird der IWF – wohl zusammen mit der BIZ und der Weltbank – zu finden sein. Es ist ein Plan, der offen sowohl von westlichen als auch östlichen Staatenlenkern (inklusive Russland und China) propagiert wird.

Wie bereits geschrieben gibt es keine genauen Details, aber der IWF beschreibt den Einsatz offener Grenzen und Migration während des “Neuanfangs” als ein Mittel, um Kapital aus verschiedensten Teilen der Welt anzapfen zu können. Dieser “Weg des Vermögenstransfers” macht nur dann Sinn, wenn man versteht, dass das Ziel der IGE darin besteht, gezielt eine geopolitische Katastrophe auszulösen.

Der IWF behauptet zudem, dass die Blockchain-Technologie den Kapitaltransfer erleichtert und effizienter macht, was wiederum erklärt, warum die IGE so enthusiastisch bei der Entwicklung der Blockchain-Technologie und bei den Kryptowährungen agieren – trotz der Behauptung in Kryptowährungskreisen, dass die Blockchain irgendwann die Banker und deren Geschäftsmodell “überflüssig” machen wird.

Der IWF gibt inzwischen sogar zu, dass es zu einer Verlangsamung der Kapitalströme gekommen ist, und dass sich diese Verlangsamung seit dem Jahr 2008 verstetigt hat. Was der IWF allerdings nicht explizit dazu sagt, ist, dass der Crash von 2008 bis heute andauert und dass der Abstieg, den wir heute durchleben, nur eine Fortführung der Rezession/Depression ist, die vor zehn Jahren begann.

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Finanzsystem: Die wiederkehrenden Ablenkungsmanöver und 65 Milliarden US-Dollar Bilanzrückführung der Fed | www.konjunktion.info

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04-03-19 07:39:00,

Seit mehreren Monaten schreibe ich davon, dass die Gespräche zwischen der Trump-Administration und Nord-Korea nichts weiter als ein Kabuki-Theater sind und auch weiterhin nichts als ein reines Ablenkungsmanöver bleiben werden. Nord-Korea wird seine Nukleartechnologie bzw. -waffen nicht aufgeben oder aushändigen – und Trump, wie auch seine ihn kontrollierenden Bankeneliten, wissen das nur zu genau. Nord-Korea wird weiterhin als perfektes Pulverfass fungieren; ein Staat bzw. eine Region, die man jederzeit “hervorholen” kann, um einen Krieg loszutreten und um die Spannungen wischen Peking und Washington zu erhöhen.

Die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) benötigen mehrere Ablenkungsszenarien und Begründungen, um die Aufmerksamkeit der Bevölkerungen weg von den Zentralbanken als Verursacher des sich verschärfenden ökonomischen Zusammenbruchs zu lenken. Nord-Korea steht dabei “Gewehr bei Fuß”, wann immer die IGE diese Karte ausspielen wollen.

US-Präsident Donald Trump sagte am Donnerstag, sein Gipfel mit dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong Un habe keine Einigung erzielt, weil Nordkorea die Forderung erhob, die von den USA angeführten Sanktionen aufzuheben.

Sowohl Trump als auch Kim hatten zuvor in ihren Gesprächen in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi, ihrem zweiten Gipfel in acht Monaten, Hoffnung auf Fortschritte bei der Verbesserung der Beziehungen und bei der Schlüsselfrage der Denuklearisierung geäußert.

“Grundsätzlich wollten sie, dass die Sanktionen vollständig aufgehoben wurden, aber das konnten wir nicht tun … wir mussten [die Gespräche] abbrechen”, sagte Trump den Reportern, nachdem die Gipfelgespräche abgebrochen wurden.

Die Vereinten Nationen und die Vereinigten Staaten haben Sanktionen gegen Nordkorea verhängt, als der zurückgezogene Staat im Jahr 2017 eine Reihe von Atom- und Raketentests durchführte, wodurch seine wichtigsten Geldquellen abgeschnitten wurden.

Beide Führer verließen den Ort ihrer Gespräche, das Metropole-Hotel aus der französischen Kolonialzeit, ohne gemeinsam an einem geplanten Mittagessen teilzunehmen, und kehrten in ihre Hotels zurück.

(U.S. President Donald Trump said on Thursday his summit with North Korean leader Kim Jong Un had failed to reach agreement due to North Korean demands to lift punishing U.S.-led sanctions.

Earlier, both Trump and Kim had expressed hope for progress on improving relations and on the key issue of denuclearization, in their talks in the Vietnamese capital, Hanoi, their second summit in eight months.

“Basically, they wanted the sanctions lifted in their entirety,

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Das Finanzsystem lässt sich nicht mehr “normalisieren”

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05-02-19 11:17:00,

Welche Folgen wird die FED-Kapitulation nach sich ziehen? – Ein Kommentar

Im Dezember 2018 fielen die Kurse an der New Yorker Aktienbörse so stark wie in keinem Dezember seit der Großen Depression. Der rasante Abwärtstrend sandte Schockwellen durch das globale Finanzsystem, die Welt schien plötzlich vor der nächsten großen Finanzkrise zu stehen.

Dann kam es zwischen Weihnachten und Neujahr zu einer dramatischen Kehrtwende: Die Kurse begannen eine rasante Aufholjagd und bescherten dem Dow Jones einen Börsenjanuar, wie man ihn seit Jahrzehnten nicht gesehen hat.

Das dramatische Auf und Ab war kein Zufall: Der Einbruch im Dezember war das Ergebnis der strategischen Umkehr der FED, die 2018 begonnen hatte, die Geldzufuhr ins System zu stoppen, ihm sogar Geld zu entziehen und die eigene Bilanz zu bereinigen.

Die Umkehr nach Weihnachten dagegen war auf zwei Reaktionen aus der Politik und der Bankenwelt zurückzuführen: Zum einen griff in den USA das 1986 unter Ronald Reagan geschaffene “Plunge Protection Team”, das über eine der größten Schwarzen Kassen der Welt verfügt, auf Geheiß von Finanzminister Mnuchin in die Märkte ein. Zum anderen sendete die Federal Reserve als weltweite Nr. 1 unter den Zentralbanken ein klares Signal aus: Sie wird ihre Abkehr von der Politik des billigen Geldes nicht – wie noch im Dezember großspurig angekündigt – “auf Autopilot” fortsetzen, sondern an die Bedürfnisse der Märkte “anpassen” und die Anfang Dezember angekündigten Zinserhöhungen vorerst aussetzen.

Die FED kapituliert

Im Klartext heißt das: Die FED erkennt an, dass die Finanzmärkte in den vergangenen zehn Jahren so süchtig nach frischem Geld aus dem Bankensektor geworden sind, dass sie einen Entzug nicht mehr verkraften.

Diese Erkenntnis aber schafft ein riesiges Problem, denn genau diese Geldpolitik der FED und der übrigen Zentralbanken seit der Krise von 2007/2008 – Gelddrucken und Zinssenkungen – hat riesige Blasen an den Anleihen-, Aktien- und Immobilienmärkten erzeugt, die nach wie vor zu platzen drohen und das Finanzsystem in seiner Gesamtheit existenziell gefährden.

Was wird nun geschehen?

Niemand kann voraussagen, welche Entscheidungen die FED und die anderen Zentralbanken in den kommenden Monaten treffen werden. Da es aber nur drei verschiedene Möglichkeiten gibt, hier ein kurzer Blick darauf, wie sie aussehen und welche Folgen sie haben könnten:

1. Abwarten

Die Zentralbanken tun einfach nichts tun und warten ab.

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Finanzsystem: Wird das Establishment die US-Wirtschaft für seine “Neue Weltordnung” opfern? | www.konjunktion.info

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21-01-19 11:47:00,

US-Dollar - Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay LicenseUS-Dollar - Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay License

US-Dollar – Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay License

Handel ist ein elementarer Bestandteil unserer Gesellschaft und unseres Überlebens. Niemand kann alles produzieren oder jede Dienstleistung selber erbringen, die er für das eigene Überleben benötigt. Ausnahme mag der Eremit sein, der alles aus seinem eigenem Garten und Wald erwirtschaftet, jedoch dabei auf jedweden Fortschritt freiwillig verzichtet. Alle anderen brauchen ein funktionierendes Netzwerk von “Zulieferern”. Fast die gesamte Geschichte der Menschheit und der Gesellschaft basiert auf der Güterproduktion und das Wirtschaften per se. Alle anderen Elemente waren zweitrangig.

An einem bestimmten Punkt, während der Handel wächst und sich verstärkt, begibt sich jede Gesellschaft auf die Suche nach einer Möglichkeit die geschaffenen Werte aufzubewahren. Etwas, das die Arbeitszeit und die Anstrengungen einer Person repräsentiert. Manchmal wird ein solches Gut innerhalb einer Tauschgemeinschaft universell akzeptiert, manchmal wird es sehr geschätzt, weil man es in den Händen halten kann und es sich nicht künstlich replizieren lässt. Sprich Edelmetalle.

Daraus ist das “Konzept des Geldes” entstanden und für Tausende an Jahren hat dieses Konzept mehr oder weniger gut funktioniert. Unglücklicherweise gibt es in unserer Welt Menschen, die die Ökonomie als ein Werkzeug betrachten, um andere und etwas zu kontrollieren. Sie sehen die Wirtschaft nicht als lebenden Prozess, der sich “natürlich” – also ohne Einfluss von irgendjemand – “entwickeln” sollte.

Die Idee des “Fiat-Geldes” – Geld, das keinen intrinsischen Wert besitzt und das ohne großen Aufwand von einer zentralen Stelle oder Autorität erzeugt werden kann – ist aber im Großen und Ganzen etwas Neues.Es ist die “Bastardisierung” des ursprünglichen und weit stabileren Geldsystems, das zuvor existierte und auf harten Vermögenswerten beruhte. Zwar wird behauptet das dieses neue Geldsystem ein “liquideres Vermögensaufbewahrungsmittel” sei, aber die Wahrheit ist, dass es in keinsterweise ein solches Vermögensaufbewahrungsmittel ist.

Die Kräfte hinter dem Fiat-Geld, die Zentralbanken und Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE), setzen auf eine immer größere Verschuldung, um ihr Fiat-System zu stützen. Zudem dient ihnen die versteckte Steuer namens Inflation als Stützelement. Wenn Zentralbanker von Geld sprechen, ist es nicht mehr länger der Gegenwert von harter Arbeit und damit von Wert, vielmehr ist es ein System der Versklavung, das unsere Fähigkeit zerstört, effektiv Dinge zu produzieren und es verhindert,

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Finanzsystem: Der Abverkauf des US-Dollars und die Folgen des Verlusts des Status als Weltreservewährung | www.konjunktion.info

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10-01-19 01:29:00,

In den letzten Monaten hat die Zahl der Staaten zugenommen, die ihre US-Dollar-Bestände signifikant reduzieren. Während unsere Hochleistungspresse diesen Fakt geflissentlich ignoriert bzw. als unwichtige Randnotiz deklariert, deretwegen man sich keine Sorgen zu machen braucht, ist aus meiner Sicht dieser Prozess von großer Tragweite. Der gleichzeitige Abverkauf von US-Dollar durch mehrere Länder in einem Umfang, der das Normale übersteigt, ist ein Prozess vor den ich seit längerem gewarnt habe und der Teil der “Zerstörungsstrategie” der Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) ist, um den US-Dollar und die US-Wirtschaft zu Fall zu bringen.

Die abnehmende Dominanz des US-Dollars und die zunehmende Abwendung von der bislang noch vorherrschenden Fakturierungswährung ist eine nicht zu unterschätzende Tatsache, da der US-Dollar als Macht- und Steuerungselement (wobei aus meiner Sicht auch die militärische Komponente auf dem US-Dollar beruht) auf den wichtigste Grundpfeiler der bisherigen US-Dominanz darstellte.

Aber welche Länder führen konkret diesen Abverkauf durch? Und warum tun sie das bzw. welche Effekte sind zu erwarten?

Wer sind die Verkaufsländer?

Petro-Dollar - Bildquelle: www.deboogeyman.comPetro-Dollar - Bildquelle: www.deboogeyman.com

Petro-Dollar – Bildquelle: www.deboogeyman.com

Der US-Dollar als Weltreservewährung wurde insbesondere in seiner Funktion als Petrodollar bis kurzem von jedem Staat benötigt. Dieses Arrangement zwischen den USA und Saudi-Arabien (bezogen auf den Petrodollar) war letztlich für die Stärke des US-Dollars verantwortlich. Damit konnte Washington seine Schulden an den Rest der Welt verkaufen, weil der Kauf von Erdöl nur gegen US-Dollar möglich war. Dass die USA zeitgleich als solventer Gläubiger und weltweiter Wirtschaftsmotor galt, half natürlich auch.

Aber mit der Überdehnung der USA in militärischer und auch finanzieller Hinsicht, um sein Imperium zu bewahren, begann gleichzeitig der Fall desselben und andere Staaten versuchen seitdem immer mehr eigene finanzielle Entscheidungen jenseits der USA und dem US-Dollar zu verabschieden. Viele der “Geldpolitikopfer der USA” sehen mit der Überdehnung der USA ihren Wunsch einer “multipolaren Welt” näher rücken.

China als aufsteigende und immer mehr konkurrierende Macht hat schon vor längerem mit dem Prozess begonnen, den US-Dollar abzuverkaufen – langsam, stetig, jederzeit zielgerichtet. Dieser Prozess wird jedoch nicht in einem plötzlichen Totalabverkauf münden, denn China würde dabei selbst zu großen Schaden nehmen. Daher ist die von Peking verfolgte Strategie des systematischen Abverkaufs wie die berühmt berüchtigte Salamitaktik zu verstehen.

Aber wir sollten deswegen trotzdem nicht den Fehler machen zu glauben,

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Finanzsystem: Trump als Rattenfänger für die Neue Weltordnung | www.konjunktion.info

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04-01-19 01:08:00,

Donald Trump-Schein - Bildquelle: Pixabay / Mediamodifier; CC0 Creative CommonsDonald Trump-Schein - Bildquelle: Pixabay / Mediamodifier; CC0 Creative Commons

Donald Trump-Schein – Bildquelle: Pixabay / Mediamodifier; CC0 Creative Commons

Am 27. Dezember verfasste ich den Artikel Finanzsystem: Die Fed verfolgt eine viel tiefer gehende Agenda, in dem ich die aktuell stattfindende “mediale Aufbereitung” der Straffungspolitik der Federal Reserve beleuchtete. Inklusive der Propaganda, dass der Fed-Vorsitzende Jerome Powell ein “gerissener Zentralbanker” sei, der im Sinne der Menschen versucht das System wieder in Balance zu bringen. Da der heutige Artikel eine Art Fortsetzung dieses Dezember-Artikels darstellt, möchte ich zuvor noch einmal eine kurz Zusammenfassung desselben geben:

Die Fed hat vorsätzlich die derzeitige “Blase aller Blasen” erschaffen, damit sie sie zu einem bestimmten Zeitpunkt gezielt implodieren lassen kann. Oder in anderen Worten: der Einbruch, der im letzten Quartal 2018 stattfand und der sich bis ins 1. Quartal 2019 fortsetzen wird, ist die gezielte Demontage der (US-)Wirtschaft. Jerome Powell erfüllt genau jene Rolle, für die er vorgesehen ist. Ben Bernankes und Janet Yellens, die Vorgänger Powells, Aufgabe bestand darin die Blase aufzupumpen. Jerome Powells Aufgabe ist es diese Blase zum Platzen zu bringen.

Diese Taktik der Fed wird seit über 100 Jahren von den Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) und deren Helfershelfer in den Zentralbanken eingesetzt – sie schaffen zuerst eine Kreditblase; stechen diese dann an; verursachen damit eine Krise; eignen sich werthaltige Realwerte für Centbeträge an; nutzen die entstandene Panik in den Bevölkerungen, um noch mehr Macht und Zentralisierung zu erhalten; führen neue Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen ein, während die Menschen abgelenkt sind; lassen alles sich eine zeitlang setzen und wiederholen dann das ganze Spiel von vorne.

Dieser Prozess der kontrollierten Demontage benötigt jedoch eine größere Ablenkung, damit die Zentralbanker und die IGE jedwede Schuld für die Gründe und die folgenden Konsequenzen aufgrund der Krise
von sich weisen können. Und hier kommt Donald Trump und das falsche Trump-IGE-Paradigma, der angebliche Kampf Trumps gegen das Establishment, ins Spiel. Wie ich im eingangs erwähnten Artikel Ende letzten Jahres geschrieben habe, ist die Fed nur eine Seite der gleichen Medaille des Zusammenbruchs, während Trump die andere Seite darstellt.

Ein solches “Betrugs- und Täuschungssystem” kennt jedoch viele unterschiedliche Zustände. Von ganz einfach und für alle offensichtlich bzw.

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Finanzsystem: Die Fed verfolgt eine viel tiefer gehende Agenda | www.konjunktion.info

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27-12-18 10:06:00,

Mario Draghi. Jerome Powell. Mark Carney. Haruhiko Kuroda. Die wohl aktuell vier wichtigsten und auch bekanntesten Notenbanker der Welt. Gemeinhin hält man diese Männer für “geniale Finanzstrategen”. Ich sehe in ihnen vielmehr den typischen soziopathischen Banker, der wie eine Art Roboter Vorgaben abarbeitet und wenig mit den Menschen auf der Straße gemein hat. Analysiert man die Motivation der Zentralbanker oder beschäftigt sich eingehender mit deren Zielen, dann werden viele Handlungen und Verhaltensmuster dieser “Geldgötter” vorhersehbar. Was aber treibt diese “Herren des Geldes” wirklich an?

Ausgehend von den verfügbaren Fakten und Beweisen glaube ich, dass die Notenbanker von einem ideologischen Eifer angetrieben werden, der dem Hauptzweck der vollständigen Zentralisierung der Wirtschaft und der politischen Macht in den Händen einer kleinen ausgewählten Gruppe der Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) dient. Diese Agenda ist im Grunde genommen nichts anderes wie eine moderne Form des Feudalismus oder des Totalitarismus. Die IGE und ihre Frontdarsteller beschreiben gerne ihren verfolgten Plan als “Neue Weltordnung” oder sprechen vom “globalen ökonomischen Neuanfang”. Ich würde ihre umfassende Ideologie zweckmäßiger als “Globalismus” bezeichnen.

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die IGE und ihre Zentralbanker die Massenpsychologie beeinflussen, in dem sie traumatische Ereignisse erzeugen. Angst öffnet die Türen zur Realisierung der Machtzentralisation. Das ist eine einfache Tatsache – abgeleitet aus dem sozialen Verhalten und der Geschichte. Je mehr Angst eine Bevölkerung hat, umso bereitwilliger werden die Menschen ihre Freiheiten für Sicherheit und Schutz aufgeben. Daher ist die effektivste Waffe der IGE und ihre Helfershelfer der Notenbanker die Waffe des wirtschaftlichen Zusammenbruchs. Eine Waffe, die – falls gewollt – ganze Zivilisationen vollkommen zerstören kann und dabei die teure Infrastruktur unbeschädigt und intakt lässt.

Darüber hinaus ist eine Wirtschaftskrise auch eine Waffe, um die Bevölkerungen dahingehend zu beeinflussen, dass sie eine noch größere Versklavung akzeptieren, während sie gleichzeitig die Sklavenhalter als ihre Retter und nicht als Täter betrachten.

Trotz des Glaubens vieler Menschen werden die Zentralbanker nicht von Gier und dem Wunsch nach Profit angetrieben. Sie können ihr eigenes Geld drucken, daher sind sie so gut wie nicht auf Profite angewiesen. Die Notenbanker werden auch nicht davon angetrieben, das bestehende System am Laufen zu halten. Sie haben immer wieder aufgezeigt, dass sie auf ein Muster der Systemsabotage bauen,

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Finanzsystem: Die versteckte Psychologie hinter einem wirtschaftlichen Kollaps | www.konjunktion.info

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21-12-18 01:06:00,

Kontrolle - Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures; CC0 Creative CommonsKontrolle - Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures; CC0 Creative Commons

Kontrolle – Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures; CC0 Creative Commons

Niemand ist frei, der über sich selbst nicht Herr ist. – Matthias Claudius, deutscher Dichter und Journalist des 18.Jahrhunderts

Die persönlich Freiheit tun und denken zu können, was man selber will und für sich selbst als das Beste erachtet, wird in unserer heutigen Welt immer weiter beschneidet. Sei es in Form der politischen Korrektheit, die Denk- und Sprechverbote für bestimmte Themen definiert hat; sei es mittels undurchschaubarer, in ihrer Zahl nicht mehr greifbarer Regelungen, Gesetze und Verordnungen. In der Menschheitsgeschichte dürfte der Einzelne noch nie in diesem Ausmasse ans Gängelband durch Regierungen, Nichtregierungsorganisationen, Hochleistungspresse und Mitmenschen genommen worden sein wie heute.

Dabei geht der Verlust der Freiheit immer einher mit dem Zuwachs an Kontrolle auf der anderen, gegenüberliegenden Seite. Immer umfassender und weitläufiger wird das Netz der Kontrolle über die Menschen gelegt. Neue Kontrollmechanismen wie Gesichtserkennung an Bahnhöfen oder Körperkameras bei der Polizei werden geschaffen. Alles im vorgeblichen Bestreben die Bürger zu schützen.

Aber bei Überwachungskameras hört die Kontrolle noch lange nicht auf. Denn das Gut über das man die absolute Kontrolle erlangen will, ist das Geld bzw. Geldsystem. Wenn man die Kontrolle bzw. die Kontrollmechanismen über das Geldsystem inne hat, dann ist man der wahre Herrscher dieser Welt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) genau jenen Kontrollmechanismus auf das schärfste verteidigen und vor allem in ihre Plänen nutzen. Dabei ist die Kontrolle über das Geldsystem nicht allein auf den Fluss des Geldes oder die Akkumulation von Schulden beschränkt. Es geht hier viel tiefer. Es ist viel komplexer. Mittels der Kontrolle des Geldsystems haben die IGE eine institutionalisierte Kontrolle der Ökonomien erlangt, die es ihnen ermöglicht dem Kontrollmechanismus Geldsystem das wichtigste Werkzeug schlechthin hinzuzufügen: den Einsatz von Wirtschaftskrisen.

Für viele Menschen ist diese Idee Wirtschaftskrisen gezielt zu schaffen und sie einzusetzen immer noch eine Verschwörungstheorie, obwohl viele davon verstehen, dass der Globalismus ein Instrument einer kleinen Gruppe ist, der auch nur dieser Gruppe dient. Dieses Vorurteil lässt es nicht zu, dass diese Menschen objektiv und unvoreingenommen auf ihre Umwelt blicken und die Nützlichkeit eines Kollaps als eine Taktik, um mehr Einfluss, Macht und Kontrolle zu erhalten, erkennen.

Ich glaube, dass der Schlüssel um die Ökonomie und die Welt an sich verstehen zu können,

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Finanzsystem: Fed warnte bereits im Januar und Februar vor den kommenden Marktverwerfungen | www.konjunktion.info

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18-12-18 09:56:00,

Ben Bernanke - Bildquelle: Wikipedia / United States Federal ReserveBen Bernanke - Bildquelle: Wikipedia / United States Federal Reserve

Ben Bernanke – Bildquelle: Wikipedia / United States Federal Reserve

Unsere Welt und unsere Gesellschaft wird überflutet von Informationen. Heute erfährt eine einzelne Personen an einem Tag so viele Neuigkeiten wie ein Mensch im Mittelalter in seinem ganzen Leben. Zwangsläufig müssen unter dieser Informationsflut Dinge untergehen, die für eine tiefgreifende Analyse der Geschehnisse essenziell sind. Seitdem ich diesen Blog betreibe, habe ich mich bemüht so Nahe wie möglich an der Realität zu sein und aus dem Schlagzeilenwahnsinn und Halbwahrheiten diejenigen Informationen herauszufiltern, die einer eingehenderen Betrachtung bedürfen. Wobei anzumerken ist, dass ich hinter dieser Informationsflut, dieser Überfrachtung mit Nichtinformationen eine klare Absicht erkenne, damit sich eben die Menschen nicht mehr auf die wesentlichen Dinge konzentrieren können.

Eine Beobachtung, die ich in all der Zeit gemacht habe, ist, dass die ehemaligen und aktuellen Vorsitzenden der US-Notenbank Federal Reserve ein “Gespür” für anstehende Ereignisse und Krisen besitzen – oder ist es vielmehr ein Informationsvorsprung? Daher sind für mich Reden, Interviews oder andere öffentlich getätigten Aussagen dieser Personen von großer Bedeutung und Teil meiner Analysen.

Im Sommer und Herbst 2005 erhöhten die beiden Fed-Chefs Alan Greenspan und sein Nachfolger Ben Bernanke schrittweise die Zinsen, um der Immobilienblase die Luft zu entziehen – analog dem aktuellen Vorgehen im Bezug auf die Aktienblase. Beide diskutierten öffentlich die Frage, wie sie Zinserhöhungen durchführen können, um ihr gestecktes Ziel zu erreichen:

Er [Greenspan] und Bernanke haben beide gesagt, es sei unrealistisch, von der Fed zu erwarten, dass sie eine Blase bei den Aktien- oder Immobilienpreisen feststellt, wenn sie sich aufbläht, oder in der Lage sei, sie zum Platzen zu bringen, ohne die Wirtschaft zu stören. Stattdessen sollte die Fed bereit sein, die wirtschaftlichen Folgen einer Blase zu beseitigen.

(He [Greenspan] and Bernanke have both said it is unrealistic to expect the Fed to identify a bubble in stock or real estate prices as it is inflating, or to be able to pop it without hurting the economy. Instead, the Fed should stand ready to mop up the economic aftermath of a bubble.)

Im Zeitraum von zwei Jahren erhöhte die Fed damals die Zinsen von 1% auf 5,25%:

Fed Zinsen Historie - Bildquelle: knowyouradversary.comFed Zinsen Historie - Bildquelle: knowyouradversary.com

Fed Zinsen Historie – Bildquelle: knowyouradversary.com

Die Folge waren explodierende Kreditbelastungen und letztlich die Zerstörung des US-Immobilienmarktes.

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Finanzsystem: Ablenkungsmanöver “Handelskrieg”, Huawei und die Linchpin Theory | www.konjunktion.info

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13-12-18 11:53:00,

Schiffscontainer - Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative CommonsSchiffscontainer - Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative Commons

Schiffscontainer – Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative Commons

Bereits Anfang des Jahres habe ich Artikel verfasst, in denen ich vor den Strafzöllen warnte, die Donald Trump aufgelegt hatte, dass diese in einen offenen Handelskrieg mit China (und eventuell weiteren Staaten) enden würden, und dass insbesondere der Zeitpunkt dieses Handelskrieges sehr seltsam anmutet.

Warum aber seltsam? Fast jede neue “Steigerungsebene” in diesem Handelskrieg erfolgte just zur gleichen Zeit, in der auch die Federal Reserve entweder Aussagen traf, die Zinssätze erhöhen oder ihre Bilanz weiter reduzieren zu wollen, oder genau dies tat. Anstatt die Tatsache zu erkennen, dass eine extreme Volatilität an den Märkten zurück gekehrt war, fokussierten sich die Mainstreamanalysten auf den Handelskrieg als DEN Auslöser hinter den sich beschleunigenden Einbrüchen, während die wahre Ursache, das “Steckerziehen der Lebenserhaltungsmaßnahmen für die Märkte” durch die Zentralbanken unerwähnt blieb.

Oder auf wenige Worte herunter gebrochen: Trumps Handelskrieg ist die perfekte Ablenkung von der Krise, die die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) und ihre Bankerkabale jetzt bewusst und gezielt ausgelöst haben.

Die von mir in den ersten Monaten des Jahres gemachten Aussagen und Annahmen wurden von vielen abgelehnt und verneint. Einige verargumentierten, dass der Handelskrieg zu Ende sei, bevor er überhaupt richtig begonnen habe und dass China sofort vor Angst, den US-Konsumentenmarkt zu verlieren, kapitulieren würde. Andere wiederum meinten, dass der Handelskrieg “von den Chinesen bereits vor Jahren” begonnen wurde und dass Trump nur “zurückschlagen” würde.

Offensichtlich ist der Handelskrieg aber nicht so schnell ad acta gelegt wie viele glaubten. Wie ich vorhergesagt habe, wachsen die Spannungen sogar weiter an. Und die Erwähnung, dass ein Handelskrieg zu diesem Zeitpunkt notwendig ist, um die US-Wirtschaft zu beschützen, ignoriert bestimmte Realitäten und Fakten. Beispielsweise war das Handelsdefizit nie der viel zitierte “Diebstahl” der Chinesen an den USA. Vielmehr muss man dieses Defizit als TAUSCHGESCHÄFT zwischen China, der US-Regierung und den US-Unternehmen betrachten. Im Tausch dafür, dass Peking und all die anderen Handelspartner der USA den US-Dollar als Weltreservewährung (und natürlich Petrodollar) nutzen und US-Staatspapiere aufkaufen, haben die US-Eliten ein Arrangement vermittelt, dass sich dann zu einem “Defizitvorteil” für China und andere Länder entwickelt hat. Bei all dem haben natürlich die USA mit ihrem US-Dollar davon profitiert,

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Finanzsystem: IWF sieht “Sturm am Horizont” aufziehen | www.konjunktion.info

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12-12-18 07:50:00,

Hauptsitz IWF - Bildquelle: Wikipedia / International Monetary FundHauptsitz IWF - Bildquelle: Wikipedia / International Monetary Fund

Hauptsitz IWF – Bildquelle: Wikipedia / International Monetary Fund

Der Internationale Währungsfond (IWF) warnt vor einer weiteren globalen Krise und sieht einen “Sturm am Horizont” aufziehen, der erneut eine Finanzkrise auslösen könnte.

Laut eines Berichts des britischen Guardians, ließ David Lipton, der erste stellvertretende Geschäftsführer des IWF, die Öffentlichkeit wissen, dass “die Krisenvorbereitungen nicht komplett” sind, obwohl mehr als ein Jahrzehnt seit der letzten Finanzkrise 2008 vergangen sind. Aber nicht nur das Finanzsystem, die Regierungen und seine sonstigen Spieler sind auf eine erneute Krise unvorbereitet, auch die meisten Menschen sind nicht auf ein solches Ereignis eingestellt. Lipton im Bezug auf eine staatliche Krisenvorbereitung:

Lipton sagte, dass den einzelnen Nationalstaaten allein die Feuerkraft fehlt, um die nächste Rezession zu bekämpfen, und fordert die Regierungen dazu auf, zusammenzuarbeiten, um die Probleme anzugehen, die zu einem weiteren Absturz führen könnten.

“Wir sollten uns Sorgen über die Wirksamkeit der Geldpolitik machen”, sagte er bzgl. der Fähigkeit der US-Notenbank und anderer Zentralbanken, die Zinssätze zu senken, um die Wirtschaft im Falle eines erneuten Abschwungs anzukurbeln, und er warnte auch vor dem hohen Niveau bei der staatlichen Kreditaufnahme, die ihren Spielraum für Steuersenkungen und Ausgabenerhöhungen einschränkt.

(Lipton said individual nation states alone would lack the firepower to combat the next recession while calling on governments to work together to tackle the issues that could spark another crash.

“We ought to be concerned about the potency of monetary policy,” he said of the ability of the US Federal Reserve and other central banks to cut interest rates to boost the economy in the event of another downturn, while also warning that high levels of government borrowing constrained their scope for cutting taxes and raising spending.)

Liptons Bemerkung über die “fehlende Feuerkraft” der Staaten, um erneut eine Finanzkernschmelze zu verhindern, ist an und für sich eine etwas seltsame Sicht, denn die Zentralbanken und die Regierungen sind – wie bereits mehrfach auf diesem Blog beleuchtet – die Verursacher dieser Rezessionen und der Wirtschaftskrisen. Lipton ging in seinen Ausführungen sogar so weit zu sagen, dass die mit China vereinbarten Handelsregelungen, die man einst als “annehmbar” bezeichnete als Peking Teil der Welthandelsorganisation (WTO) im Jahre 2001 mit einer 1 Billionen US-Dollar schweren Wirtschaft wurde,

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Finanzsystem: Fallende Technologie- und Bankaktien, bei invertierender Renditekurve – Kommt jetzt die große Panik auf? | www.konjunktion.info

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06-12-18 09:26:00,

Blasen - Bildquelle: Pixabay / rihaji; CC0 Creative CommonsBlasen - Bildquelle: Pixabay / rihaji; CC0 Creative Commons

Blasen – Bildquelle: Pixabay / rihaji; CC0 Creative Commons

Am Dienstag stürzte der Dow Jones Industrial Average um 799 Punkte ab. Der viertgrößte Tagesverlust seit es den Index gibt und der größte seit der Finanzkrise von 2008. Viele glaub(t)en, dass sich diese “Korrektur” an den Märkten auf die Monate Oktober und November begrenzen würde und dass der Dezember davon unberührt bleiben würde. Weit gefehlt…

Der Russel 2000 erlebte seinen schlechtesten Tag seit sieben Jahren. Die Bankaktien fielen allein um 4,4% und die Aktien der sogenannten FAANG (Facebook, Amazon, Apple, Netflix, Google [Alphabet]) verloren den Gegenwert, um damit McDonalds aufkaufen zu können.

Marktinvestoren machen verschiedene Faktoren dafür verantwortlich. Insbesondere eine Inversion der Renditekurve:

Gerade als es so aussah, als ob sich der angeschlagene Bulle erholt, gab der Dow Jones Industrial Average am Dienstag um fast 800 Punkten nach, als der Anleihemarkt ein ominöses Signal setzte: Die Rendite der zweijährigen US-Staatsanleihe stieg über den ausgezahlten Zinssatz bei den fünfjährigen Papieren.

Warum der Pessimismus über diese obskur klingende Verschiebung? Wenn kurzfristige Zinssätze über längere Zinssätze steigen – was als “Inversion der Renditekurve” bezeichnet wird, deutet dies auf einen wirtschaftlichen Abschwung hin.

(Just when it looked like the battered bull was healing, the Dow Jones Industrial Average suffered a drop of nearly 800 points Tuesday when the bond market sent an ominous signal: The yield on the two-year U.S. government bond rose above the interest rate paid out by five-year notes.

Why the pessimism over that obscure-sounding shift? Historically, when short-term rates rise above longer rates – which is dubbed an “inversion of the yield curve” – it signals an economic slowdown is coming.)

Dabei ist anzumerken, dass die zweijährigen Papiere noch nicht über die Rendite der 10-Jahres-Anleihen gestiegen sind. Erst wenn das eintritt, erkennen sehr viele Investoren “offiziell” an, dass wir eine Inversion haben.

Das, was wir gerade an den Anleihemärkten erleben, sind sehr schlechte Nachrichten für die Großbanken, weil es ihre Profite auffressen wird, wenn man der “offiziellen Mainstreamerklärung” folgt:

Die sich abflachende Zinsstrukturkurve wirkt sich auch auf die Erträge aus,

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