Finanzsystem: Die globale Inflation klopft an unsere Türen | www.konjunktion.info

03-03-21 12:49:00,

3. März 2021

· 427 Aufrufe

Inflation - Bildquelle: Pixabay / 591360; Pixabay License

Inflation – Bildquelle: Pixabay / 591360; Pixabay License

Wenn Sie dachten, dass die Staaten auf dem ganzen Planeten dauerhaft Geld drucken, leihen und ausgeben könnten, als gäbe es kein Morgen, ohne dass dies irgendwelche Konsequenzen hätte, dann haben Sie sich selbst etwas vorgemacht. Seit dem Beginn der P(l)andemie haben wir die größte Geldschwemme der Weltgeschichte erlebt. Natürlich muss und wird das enorme Probleme verursachen. Natürlich muss und wird das eine albtraumhafte Inflation verursachen. Jeder, der auch nur einen Funken gesunden Menschenverstand besitzt, hätte das erkennen müssen. Wenn der Wert des Geldes an nichts gebunden ist, ist das “Pumpen von Geld ins System” immer eine verlockende Lösung für die Machthaber. Aber wie die Geschichte immer wieder gezeigt hat, führt dieser Weg fast immer in eine Tragödie.

In unserem Fall werden es die ärmsten Menschen auf dem Planeten sein, die am meisten leiden. Laut Bloomberg steigen die Preise für Grundnahrungsmittel überall auf der Welt dramatisch an:

Die globalen Lebensmittelpreise steigen, und der Zeitpunkt könnte nicht schlechter sein.

In Indonesien ist Tofu 30 % teurer als noch im Dezember. In Brasilien ist der Preis des lokalen Hauptnahrungsmittels Schildkrötenbohnen im Vergleich zum letzten Januar um 54 % gestiegen. In Russland zahlen die Verbraucher 61 % mehr für Zucker als vor einem Jahr.

(Global food prices are going up, and the timing couldn’t be worse.

In Indonesia, tofu is 30% more expensive than it was in December. In Brazil, the price of local mainstay turtle beans is up 54% compared to last January. In Russia, consumers are paying 61% more for sugar than a year ago.)

Und wie Albert Edwards festgestellt hat, hat die jährliche Inflation bei Getreide 20 Prozent erreicht, was “den höchsten jährlichen Anstieg seit Mitte 2011 darstellt, als der Arabische Frühling in vollem Gange war (the highest annual rise since mid-2011 when the Arab Spring was in full flow)”.

Wenn die Preise weiter so steigen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir weit verbreitete Lebensmittelunruhen auf dem ganzen Globus sehen.

Bei der Erklärung, warum dies geschieht, hat Bloomberg jedoch nur eine halbe Antwort geliefert:

Die Schwellenländer bekommen den Schmerz des rasanten Anstiegs der Rohstoffpreise zu spüren,

 » Lees verder

Finanzsystem: Die “Vorarbeiten” für eine bargeldlose Gesellschaft – Real Time Gross Settlement | www.konjunktion.info

22-02-21 01:16:00,

22. Februar 2021

· 385 Aufrufe

Wall Street - Bildquelle: Pixabay / alessandrodandrea; Pixabay License

Wall Street – Bildquelle: Pixabay / alessandrodandrea; Pixabay License

Die gezielte Abschaffung des Bargeldes hat im Kontext der P(l)andemie stark an Fahrt zugenommen. Digitale Zentralbankwährungen (CBDC, Central Bank Digital Currency) werden inzwischen sogar in der Hochleistungspresse thematisiert. FedCoin und Co. sind als Begrifflichkeiten im Mainstream angekommen. Dass eine solche Entwicklung aber einen Vorlauf benötigt, in der z.B. Abstimmungen und Subsysteme entwickelt werden, ist aus meiner Sicht selbsterklärend. Eine dieser “Vorentwicklungen aka Subsysteme” ist das RTGS: Real Time Gross Settlement (Bruttoabrechnung in Echtzeit)

Während einer Pressekonferenz nach der ersten Zinssenkung der Federal Reserve seit Dezember 2008 ließ der Vorsitzende Jerome Powell Mitte 2019 verlauten, dass die Zentralbank die Entwicklung eines neuen, schnelleren Zahlungssystems “sorgfältig prüft (looking carefully)”. So gut wie niemand nahm die damalige Aussage Powells wahr. Außer einer Handvoll Finanzinstitute hörte ihm niemand zu. Alles, was Analysten und Beobachter zu jener Zeit wirklich interessierte, war die Einschätzung der Fed bzgl. der Zinssätze.

Das war bedauerlich, denn so banal und komplex sie auf den ersten Blick erscheinen mögen, die Zahlungssysteme sind von weit größerer Bedeutung als die Frage, ob eine Zentralbank die Zinsen senkt oder erhöht. Jeder, der die zahllosen Reden und Veröffentlichungen der Zentralbanken verfolgt, weiß, dass die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) schrittweise an der Einführung eines bargeldlosen Geldsystems unter ihrer Kontrolle arbeiten. Die Federal Reserve ist ein Strang dieser Strategie, wie ich in zig Artikeln heraus gearbeitet haben.

Weniger als eine Woche nach der damaligen Zinssenkung gab die Fed bekannt (genau am 5. August 2019), dass sie einen neuen “Rund-um-die-Uhr-Echtzeit-Zahlungs- und Abwicklungsdienst (round-the-clock real-time payment and settlement service)” plant. Das System mit dem Namen “FedNow” wäre ein RTGS-gesteuerter Dienst, der schnellere Zahlungen ermöglichen soll.

RTGS steht für “Real Time Gross Settlement” und ist das gleiche Modell, mit dem die Bank of England und die Europäische Zentralbank ihre Zahlungssysteme betreiben. Die BoE kündigte bereits im Mai 2017 einen Entwurf für die Einführung eines “erneuerten” RTGS-Dienstes an, während die EZB Ende 2018 ein neues System mit dem Namen TIPS (TARGET Instant Payment Settlement) einführte.

 » Lees verder

Finanzsystem: Goldman Sachs warnt vor einem Systemkollaps aufgrund von privaten Leerverkäufen | www.konjunktion.info

04-02-21 08:31:00,

Veröffentlicht 4. Februar 2021

· 962 Aufrufe

Geldsystem - Bildquelle: Pixabay / QuinceCreative; Pixabay License

Geldsystem – Bildquelle: Pixabay / QuinceCreative; Pixabay License

Short Squeeze (englisch squeeze: Knappheit, Engpass, Klemme) ist die Angebotsknappheit eines Wertpapiers (meist einer Aktie), das zuvor in großer Anzahl leerverkauft (“geshortet”) wurde. Nach den Leerverkäufen müssen die daraus resultierenden offenen Positionen wieder glattgestellt werden, indem die Aktien zurückgekauft werden. Steigt nun – entgegen der Erwartung der Leerverkäufer – der Börsenkurs des Wertpapiers, so müssen zur Verlustbegrenzung viele Leerverkäufer gleichzeitig das Wertpapier zurückkaufen, was zu einem Nachfrageüberhang führen kann, der den Kurs noch weiter nach oben treibt und damit die Verluste der Leerverkäufer weiter erhöht. Problematisch wird es für die Leerverkäufer dann, wenn nicht genügend Aktien im Umlauf sind, um ihre Positionen wieder glattzustellen. Der Aktienkurs steigt ungebremst, bis das Unternehmen neue Aktien ausgibt, oder Anteilshaber sich bereit erklären, Anteile zu verkaufen. Nur so können die Leerverkäufer dann ihre Positionen schließen, darum haben sie theoretisch ein unbegrenzt hohes Verlustrisiko. – Wikipedia

Der Finanzriese Goldman Sachs hat eine seltene Sonntagswarnung herausgegeben und seine Kunden darüber informiert, dass “… wenn der Short Squeeze anhält, der gesamte Markt zusammenbrechen wird”.

Goldman Sachs spricht offensichtlich über den anhaltenden Druck, der auf die Investment-Broker ausgeübt wird, die in den Short Squeeze bei GameStop (GME) involviert sind. Dabei haben die Gruppierungen, die den GME-Squeeze angeführt haben, einen ZWEITEN und weitaus massiveren “Squeeze” auf dem physischen Silberbarrenmarkt gestartet.

Am Freitag haben die Leute, die sich auf der reddit-Plattform WallStreetBets treffen, angekündigt, dass sie einen weiteren “Squeeze” mit physischen Silberbarren durchführen wollen. Dort forderten sie sich gegenseitig auf “Silberbarren zu kaufen und deren physische Lieferung einzufordern”, wohl wissend, dass es nicht annähernd genug physisches Silber auf den Märkten gibt, um einen plötzlichen Anstieg zu decken, der physisch geliefert werden muss.

Die Leute zögerten zu Beginn noch, aber einige gingen sprichwörtlich “All In” und begannen, physisches Silber zu kaufen. Am Sonntagabend hatten fast ALLE Edelmetallhändler der Welt auf ihren Webseiten Mitteilungen veröffentlicht, in denen sie sich weigerten, weitere Verkäufe von Silberbarren zu tätigen.

Einer der weltweit bekanntesten Verkäufer von Silberbarren ist KITCO und auf deren Website stand zunächst eine Mitteilung,

 » Lees verder

Finanzsystem: Zunehmende Inflation, steigender Lebensmittelpreisindex und die Manipulation der Zentralbanken | www.konjunktion.info

13-01-21 12:11:00,

13. Januar 2021

· 135 Aufrufe

Zentralbank - Bildquelle: Pixabay / DenisStreltsov; Pixabay License

Zentralbank – Bildquelle: Pixabay / DenisStreltsov; Pixabay License

Seit Monaten lesen wir, dass die Manipulation der Märkte für Staats- und Unternehmensanleihen durch die Fed, EZB und die angeschlossenen anderen Notenbanken und die schier nicht enden wollende “Liebe der Regierungen” zu schuldenfinanzierten Konjunkturprogrammen am langen Ende zu steigenden Preisen führen wird. Gerade in Deutschland ist das Thema Inflation geschichtsbedingt ein sehr heikles, so dass in unserer Hochleistungspresse diese Thematik tunlichst zu vermieden wird.

Dabei zieht das “Inflationsgespenst” bereits seit längerem seine Runden. Nicht nur in Deutschland oder den USA, sondern überall auf der Welt.

Dies sollte für den informierten Leser keine Überraschung sein. Schließlich ist eine “gewisse Inflation” das erklärte Ziel der Notenbanken. Und bei einer Ausweitung der Geldmenge (M-2) allein in den USA seit dem Jahr 2000 um 410% – 3,7 Billionen US-Dollar oder 24% im Jahr 2020 – dürfte das wenig überraschend sein.

Steigende Lebensmittelpreise und die weltweite Zunahme an hungernden Menschen

Der Lebensmittelpreisindex der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen ist im Dezember den siebten Monat in Folge gestiegen und erreichte den höchsten Stand seit Ende 2015.

FAO Food Price Index - Bildquelle: www.fao.org

FAO Food Price Index – Bildquelle: http://www.fao.org

Wie die Grafik rechts zeigt, sind die weltweiten Lebensmittelpreise in den letzten Monaten enorm gestiegen. Auch ein Vergleich zum Jahr 2015 zeigt, dass der Index von 93,1% auf 107,5% angezogen hat. Das entspricht einem Anstieg von 14,4% (durchschnittlicher jährlicher Anstieg von 2,9%).

Dion Rabouin von Axios berichtete dieser Tage, dass einerseits die Konsumenten- bzw. Verbraucher-Indizes in den meisten Ländern durch eine schwache Beschäftigungslage und minimale Lohnerhöhungen sowie durch die Kosten für bestimmte Anschaffungen wie Hotelübernachtungen, Flugtickets und Kleidung gefallen sind. Jedoch steigen auf der anderen Seite die Kosten für lebensnotwendige Güter – insbesondere für Lebensmittel – seit mehreren Jahren, wie oben aufzeigt, an.

Es ist für jeden offensichtlich, dass die US-Handelskriege und insbesondere die P(l)andemie die globalen Lieferketten gestört und die Arbeitsmärkte auf der ganzen Welt massiv beeinflusst haben und vor allem noch werden. Hinzu kommt, dass Lebensmittel, wie Gold und die meisten anderen Rohstoffe, größtenteils in US-Dollar eingepreist werden.

Und da der Dollar auf den niedrigsten Stand seit mehr als 2½ Jahren gefallen ist,

 » Lees verder

Finanzsystem: Wenn Predictive Programming auf die Agenda 2030 trifft | www.konjunktion.info

07-12-20 07:52:00,

Veröffentlicht 7. Dezember 2020

· 326 Aufrufe

Programmierung - Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay License

Programmierung – Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay License

Der Film Soylent Green (deutscher Titel …die überleben wollen) aus dem Jahr 1973 gilt als Klassiker des Sci-Fi-Genres, in dem eine gesellschaftliche Entwicklung im Jahr 2022 beschrieben wird:

New York im Jahr 2022. Die Stadt hat 40 Millionen Einwohner, die meisten sind ohne Arbeit. Ihre Nahrung besteht aus einer grünen Masse, von der keiner weiß, was es ist. Bis jemand das schreckliche Geheimnis erfährt. Es ist der Polizist Thorn (Charlton Heston), der mit der Wahrheit über die Soylent Company konfrontiert wird. Dieses Unternehmen – der Name ist eine Kombination aus Soy (Soja) und Lent(il) (Linse) – kontrolliert die Lebensmittelversorgung der halben Welt und vertreibt die künstlich hergestellten Nahrungsmittel “Soylent Rot” und “Soylent Gelb”. Das neueste Produkt ist das weitaus schmack- und nahrhaftere “Soylent Grün”, ein Konzentrat in Form grüner quadratischer Täfelchen, das angeblich aus Plankton hergestellt wird und reißenden Absatz findet. Infolge von Lieferengpässen am “Soylent-Grün-Tag” Dienstag kommt es regelmäßig zu Ausschreitungen der hungrigen Massen. Dem begegnet die Polizei mit schweren Schaufelbaggern und Containern; die Demonstranten werden brutal von der Straße entfernt.

Er beschreibt in der Metapher des “Nahrungsmittels Soylent Green” die möglichen Folgen einer exzessiven Nutzung der endlichen Ressourcen, bei gleichzeitiger massiver Umweltverschmutzung und einer zunehmenden Überbevölkerung. Die sogenannte Ökodystopie setzte dabei auf das Buch New York 1999 von Harry Harrison auf und erschien kurz nach der Veröffentlichung des Berichts Die Grenzen des Wachstums des IGE-Instruments Club of Rome.

Soylent Green 1973 - Bildquelle: SCreenshot AUsschnitt Film Soylent Green

Soylent Green 1973 – Bildquelle: SCreenshot AUsschnitt Film Soylent Green

Dieser nunmehr bald 50 Jahre alte Film ist ein Paradebeispiel für das Predictive Programming einer Gesellschaft. Predictive Programing gilt im Mainstream als klassische Verschwörungstheorie, bei der

fiktionale Inhalte, insbesondere von Filmen, der Vorbereitung der Bevölkerung auf reale bzw. inszenierte Ereignisse dienen, welche von einer Weltverschwörung herbeigeführt werden.

Bei einer genaueren Betrachtung kann man allerdings auch zu dem Schluss kommen, dass Predictive Programming eine Theorie ist, bei der Regierungen und/oder elitäre Gruppen (IGE = Internationalisten/Globalisten/Eliten) Romane und Filme als Werkzeug der Massengedankenkontrolle einsetzen,

 » Lees verder