Finanzsystem: IWF warnt vor einer Unterfinanzierung, wenn es zur nächsten Krise kommt | www.konjunktion.info

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12-04-19 06:40:00,

Geld - Bildquelle: Pixabay / artbaggage; Pixabay LicenseGeld - Bildquelle: Pixabay / artbaggage; Pixabay License

Geld – Bildquelle: Pixabay / artbaggage; Pixabay License

Dieser Tage findet das jährliche Spring Meeting des Internationalen Währungsfonds in Washington statt. Eines der Hauptthemen ist dabei die Unsicherheit bzgl. der zukünftigen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU. Vor dem Treffen hatte der Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, Agustin Carstens, zudem vor “ungenügenden Ressourcen (inadequate resources)” seitens des IWF bei einem großen wirtschaftlichen Einbruch gewarnt:

Das lässt uns mit dem Problem zurück, in Krisenzeiten improvisieren zu müssen. Wenn der Fonds dies nicht tun kann, müssen andere dies tun, andernfalls sind die wirtschaftlichen Kosten enorm.

(This leaves us with the problem of having to improvise in times of crisis. If the Fund cannot do it others will have to do it otherwise the economic costs will be huge.)

Carsten bezog sich in seiner Anmerkung auf die Verteilung der Beteiligungsquoten der verschiedenen Mitgliedsstaaten am IWF. Wie der IWF auf seiner Website erklärt, sind diese Quoten die Hauptfinanzierungsquelle des Fonds. Jedes Mitglied (aktuell 189) hat eine bestimmte Quote zu erfüllen. Dabei tragen die großen Wirtschaftsnationen die größten Anteile.

Bis zu 25% einer Beteiligung müssen dabei in Form der Sonderziehungsrechte (SZR) oder in ” ausländischen Währungen, die der IWF akzeptiert (foreign currencies acceptable to the IMF)” eingezahlt werden. Aktuell bestehen die SZR aus den fünf wichtigsten Währungen der Welt: dem US-Dollar, dem Euro, dem Renminbi, dem Yen und dem Pfund. Die verbleibenden 75% müssen die Staaten in ihren eigenen Währungen hinterlegen.

Da die USA die größte Wirtschaftsnation sind, ist ihr Anteil für den IWF von essenzieller Bedeutung. Zum März 2017 betrug ihr Anteil 118 Milliarden US-Dollar. In SZR ausgedrückt sind das 82,99 Milliarden. Der IWF weist den Wert der SZR in US-Dollar aus: ein US-Dollar entspricht dabei 72 Cent SZR.

Laut des IWF haben 181 der Mitglieder ihre Quoten erfüllt, was einer Gesamtsumme von 675 Milliarden US-Dollar (oder 475 Milliarden SZR) entspricht.

Angeblich soll diese Summe ausreichend sein, um globale Stressphasen in der Weltwirtschaft ausgleichen/abfedern zu können. Im Jahre 2010 gab der IWF seine 14.

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Finanzsystem: Was wird aus dem US-Dollar? Vom Fall des Petro-Dollars und einer neuen globalen Währung | www.konjunktion.info

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11-04-19 07:33:00,

US-Dollar - Bildquelle: Pixabay / JESHOOTS-com; Pixabay LicenseUS-Dollar - Bildquelle: Pixabay / JESHOOTS-com; Pixabay License

US-Dollar – Bildquelle: Pixabay / JESHOOTS-com; Pixabay License

Viele Leser fragen mich, wann die Agenda des “globalen ökonomischen Neuanfangs” ihren Beginn nehmen wird und wann die kontrollierte Zerstörung der Wirtschaft beginnt. In der Regel antworte ich mit dem Hinweis darauf, dass der Kollaps kein Einzelereignis ist, sondern ein Prozess. Ein Prozess, in dessen Verlauf viele an einem bestimmten Punkt erst zu realisieren beginnen, dass wir uns mitten im Auge des Hurrikans befinden. Während die Fundamentaldaten nicht erst seit dem letzten Quartal 2018 ausweisen, dass wir uns in diesem Prozess befinden (einbrechende Immobilienmärkte, sinkende Konsumausgaben, inverse Zinsstruktur), nimmt der Durchschnittsbürger bislang diesen Zusammenbruch nur in geringem Masse wahr. Selbst zu Zeiten der größten wirtschaftlichen Schwierigkeiten geht es einem Großteil der Menschen relativ gut und nur wenige leiden unter den Bedingungen.

Diese “Relativität” verändert sich jedoch innerhalb einer Krise, wenn wir über einen Währungskollaps durchleben. Sobald der Hauptmechanismus des Währungskurses instabil wird – wie in der Weimarer Republik in den 1920ern oder in den frühen 2000er in Argentinien – erfasst das Leiden die Normalsterblichen vollumfänglich. Nur die Eliten bleiben verschont. Selbst in den Ausläufern einer Stagflation können viele Menschen ein relativ komfortables Leben führen, wenn sie bereit sind einige Annehmlichkeiten zu opfern. Aber inmitten einer Währungsimplosion wird jeder massive Schwierigkeiten bekommen, der sich nicht darauf vorbereitet hat.

Soweit es den Zeitpunkt betrifft, können wir nur Annäherungen treffen. Klassische Beweise fehlen; eine exakte Wissenschaft der Bestimmung des Zeitpunkts des für alle greifbaren Kollaps gibt es nicht – weil das “Ziehen des Steckers der Lebenserhaltungsmaßnahmen für das Finanzsystem” eben ein schleichender Prozess und kein Einzelereignis ist. Die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) werden dann die Krise final auslösen, wenn sie ihnen am meisten dient. Jedoch denke ich, dass es einige Signale und Anzeichen gibt, auf die wir in diesem Kontext achten sollten.

In der Vergangenheit habe ich des öfteren geschrieben, dass wir uns ab dem Zeitpunkt ernstlich Sorgen machen sollten, wenn die IGE damit beginnen ihre kriminelle Agenda nicht mehr weiter zu verheimlichen. Wenn sie damit beginnen ihre Rhetorik und ihre Agenden offen zu postulieren. Denn wenn Kriminelle gewöhnlich mit ihren Taten und Plänen prahlen, dann glauben sie den größten Weg der Strecke bereits erfolgreich hinter sich gebracht zu haben. Der Plan der IGE ist fast komplettiert.

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Finanzsystem: Die neue Weltreservewährung | www.konjunktion.info

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09-04-19 05:53:00,

US-Dollar - Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay LicenseUS-Dollar - Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay License

US-Dollar – Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay License

Imperien entstehen und zerfallen. Und in dessen Folge entstehen und zerfallen Weltreservewährungen und internationale Zahlungsströme, die sich dieser Weltreservewährungen bedienen.

Auch die Zeit des US-amerikanischen Imperiums neigt sich unaufhaltsam seinem Ende zu – und damit auch die Zeit des US-Dollars als Weltreservewährung. Ein Fakt, der immer offensichtlicher wird, wenn auch die Hochleistungspresse immer noch versucht diesen zu vertuschen.

Wichtig bei diesem Prozess ist zu verstehen, dass die Weltreservewährung US-Dollar nicht einfach so verschwinden wird. Er wird ersetzt/ausgetauscht werden. Wenn aber der US-Dollar diesen Status verliert, was wird an seiner Stelle treten? Finden wir gar eine Antwort auf diese Frage in unserer Hochleistungspresse?

In einem Bloomberg-Artikel mit dem Titel Russia Is Dumping U.S. Dollars to Hoard Gold (Russland kauft den US-Dollar ab, um Gold zu horten) wird das bestätigt, was Beobachter am Goldmarkt seit mehr als einem Jahr beschreiben: Russland verkauft in rauen Mengen seine US-Dollar, um damit seine Goldbestände auszubauen. Warum sich Putin und Russland vom US-Dollar ab- und dem Edelmetall zuwenden, ist sicherlich nicht allzu schwer zu beantworten. Neben den Sanktionen Washingtons gegen Moskau heißt es für den Kremlin: Diversifikation. Putin sagt zu alldem:

Wir geben dem US-Dollar nicht den Laufpass. Der US-Dollar gibt uns den Laufpass.

(We aren’t ditching the dollar, the dollar is ditching us.)

Das Ersetzen des US-Dollars durch Gold ist eine logische Konsequenz auf die Politik der USA. Seit Jahrhunderten ist Gold die einzig echte Weltreservewährung. Es gibt viele Spekulationen und Ideen, wie die nächste Weltreservewährung nach dem US-Dollar aussehen wird. Wird sie aber am Ende einen Goldanteil oder eine Goldunterlegung beinhalten? Liegt darin auch der Grund, warum in der letzten Zeit die größten Abverkäufer des US-Dollars (Russland, China, Indien) gleichzeitig die größten Aufkäufer von Gold sind?

Eigentlich wäre es für Peking und Moskau ein Leichtes, die Geschäfte in den eigenen Währungen durchzuführen – insbesondere wenn man damit das SWIFT-System umgehen kann, das unter der Herrschaft der USA steht.

Letzteres bringt uns zur nächsten Sichtweise und einem Artikel von RT: Russian banks join Chinese alternative to SWIFT payment system (Russlands Banken schließen sich der chinesischen SWIFT-Alternative an):

Die russische Notenbank hat vor Kurzem bestätigt,

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Finanzsystem: Der gezielt erzeugte “perfekte Sturm” | www.konjunktion.info

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29-03-19 09:45:00,

Der perfekte Sturm - Bildquelle: Pixabay / skeeze; Pixabay LicenseDer perfekte Sturm - Bildquelle: Pixabay / skeeze; Pixabay License

Der perfekte Sturm – Bildquelle: Pixabay / skeeze; Pixabay License

Die Handlungen der US-Notenbank Federal Reserve werden oft fehlinterpretiert. Insbesondere im Mainstream herrscht der Glaube vor, dass die Fed “Gutes” tun würde, um der US-Wirtschaft (und damit der Politik) unterstützend unter die Arme zu greifen. Doch dieser Irrglaube, dass die US-Zentralbank sich darum “kümmert” die US-Wirtschaft zu beschützen, oder sie zumindest monetär stützt, ist falsch und mag in früheren Zeiten gegolten haben. Aber Dinge ändern sich, Agenden ändern sich, und manchmal lautet eben auch das Ziel der Fed nicht der Schutz der US-Wirtschaft, sondern deren Zerstörung.

Die Illusion, dass die Fed alles dafür tun wird, dass die US-Wirtschaft florieren kann, ist bis heute fast allgegenwärtig. Gerade nach der letzten Ankündigung, in der die Fed andeutete, dass es eine Pause bei den Zinserhöhungen im Restjahr 2019 geben würde. Wie ich in zahlreichen Artikeln im letzten Jahr herausgearbeitet habe, haben sowohl die Fed als auch die Hochleistungspresse den Fokus jedweder Diskussion zum Thema Ökonomie auf die Zinsen gelegt. Ich denke, dass es sich dabei einen bewussten Schachzug handelte. Denn dadurch hatten die wenigsten die Bilanz der Fed und ihre “seltsame Verbindung mit der Aktienblase” im Blick, was beides mehr oder weniger ignoriert wurde.

Das Wort “Kapitulation” wird aktuell gerne im Bezug auf die Fedsche Straffungspolitik verwendet. Und doch – trotz aller Stimmen, die die “Kapitulation” der Fed beschrei(b)en – setzt die Fed ihre Straffungspolitik fort und wird ihre Bilanzrückführung bis in den September hinein aufrecht erhalten. Vielleicht ist meine Definition des Wortes “Kapitulation” auch nur eine andere als die der anderen.

Man könnte meinen, dass wenn die Fed wirklich eine Abkehr von ihrer Straffungspolitik verfolgt hätte, dass sie diese wirklich BEENDEN würde. Aber das ist nicht erfolgt. Man könnte zudem denken, dass wenn die Fed “kapituliert” hätte, dass sie noch im März eine Zinssenkung vornehmen würde anstatt sie auf dem aktuellen “Niveau der neutralen Rate der Inflation” zu belassen. Aber auch das ist nicht passiert. Ich kann es daher nicht nachvollziehen, dass jemand die Behauptung aufstellen kann, dass die Fed ihre Straffungspolitik beendet hat.

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Finanzsystem: Von neuen Sanktionen gegen Nord-Korea und inversen Renditen | www.konjunktion.info

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25-03-19 08:32:00,

Am 3. Mai 2018 veröffentlichte ich den Artikel Nord-Korea: Warum die Friedensgespräche scheitern werden – Syrien und der Iran als Fallbeispiele. Unter anderem schrieb ich damals:

Nord-Korea wird dieser Forderung also nicht nachkommen. Die IGE [Internationalisten/Globalisten/Eliten] werden noch stärker auf dieser Forderung beharren, was dazu führt, dass sich Nord-Korea von den Gesprächen zurückziehen, sie mehrfach verschieben und letztlich vollständig absagen wird. Dann werden die IGE behaupten, dass Nord-Korea kein ernstes Interesse am Frieden habe, was das militärische Eingreifen mehr als rechtfertige. Sie werden sagen, dass man Nord-Korea eine Chance gegeben habe, dem Land einen einfachen Weg aufgezeigt habe, dass jetzt aber der harte Weg beschritten werden muss.

Ich endete den damaligen Artikel mit dem Satz:

Von einem Scheitern der Gespräche mit Nord-Korea sollten wir ausgehen […]

Wie von mir vorhergesagt, war der damalige mediale Hype um die Denuklearisierungsgespräche zwischen Nord-Korea und den USA nie einem echten “Erfolg gekrönt”. Die anschließenden Gipfel fielen ergebnislos in sich zusammen und letztlich wurde nichts erreicht.

Federal Reserve - Bildquelle: Wikipedia / Dan SmithFederal Reserve - Bildquelle: Wikipedia / Dan Smith

Federal Reserve – Bildquelle: Wikipedia / Dan Smith

Meiner Meinung nach sollten diese Gespräche nie zu irgendeinem Ergebnis führen. Sie sollten scheitern – analog zu den Handelsstreitigkeiten mit China. Diese beiden Aspekte, wie auch der drohende “No Deal” beim Brexit, werden die Schlagzeilen der Hochleistungspresse beherrschen, während die Federal Reserve zeitgleich ihre Straffungspolitik in Form der Bilanzrückführung bis ins 4. Quartal hinein fortsetzen wird. Wir erleben gerade etwas Epochales: einen gewaltigen Wandel in der Geopolitik und in der uns umgebenden Wirtschaft, die zudem rapide einbricht.

Die Vereinigten Staaten verhängten am Donnerstag Sanktionen gegen zwei chinesische Reedereien, die Nordkorea dabei geholfen haben, Sanktionen gegen sein Atomwaffenprogramm zu umgehen, die ersten solcher Schritte seit dem Scheitern des US-nordkoreanischen Gipfeltreffens im vergangenen Monat.

Das US-Finanzministerium gab außerdem ein aktualisiertes Gutachten heraus, in dem 67 Schiffe aufgelistet wurden, von denen behauptet wurde, sie hätten mit nordkoreanischen Tankern illegale Transporte von raffiniertem Erdöl durchgeführt oder sollen nordkoreanische Kohle exportiert haben.

Die Abteilung identifizierte die neu sanktionierten Unternehmen als Dalian Haibo International Freight Co. Ltd und Liaoning Danxing International Forwarding Co. Ltd, die Nordkorea dabei geholfen hätten,

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Finanzsystem: US-Notenbank setzt ihre Bilanzrückführung bis ins 4. Quartal fort | www.konjunktion.info

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22-03-19 08:37:00,

Jerome Powell - Bildquelle: Wikipedia / Federalreserve; Public DomainJerome Powell - Bildquelle: Wikipedia / Federalreserve; Public Domain

Jerome Powell – Bildquelle: Wikipedia / Federalreserve; Public Domain

Wenig überraschend legt die Hochleistungspresse ihr Hauptaugenmerk bzgl. der Fed-Sitzung am vergangenen Mittwoch auf das Thema der Zinserhöhungen – so wie sie es seit nunmehr sechs Monaten getan hat. Dabei wird geflissentlich übersehen, dass die Zinsen bzw. Zinsschritte nur die “zweitgrößte Gefahr für die Aktienblase” darstellen.

Seit mehreren Monaten schreibe ich davon, dass die größte Gefahr für die Märkte in der Politik der Bilanzrückführung liegt. Der Abverkauf von Vermögenswerten durch die Fed hat enormen Druck auf die von der Fed selbst geschaffenen “Blase aller Blasen” erzeugt. Und ich gehe aktuell davon aus, dass auch diese Rückführungen die Blase zum Platzen bringen werden. Bereits jetzt können wir in fast allen Bereichen die Effekte dieser Straffungspolitik erkennen. Sei es auf dem Immobilien-, dem Auto- der dem Kreditmarkt. Sei es im Einzelhandel, im Produktions- und Dienstleistungssektor oder bei den Arbeitslosenzahlen. Alle haben gen Süden gedreht.

Viele dürften sich gefragt haben, warum die Märkte trotz der Aussagen der Fed, die Zinsen auf dem aktuellen Niveau halten zu wollen und somit keine weiteren Zinsschritte in der nahen Zukunft durchzuführen, nicht positiv reagiert haben. Diese Frage ist einfach zu beantworten: die Fed hat ihre Straffungspolitik NICHT – auch nur im Geringsten – umgekehrt. Die Zinsen der Fed verbleiben weiterhin auf dem “neutralen Niveau der Inflation”, während die Fed weiterhin daran festhält, Bestände aus ihrer Bilanz abzuverkaufen. Und das bis in den September hinein (mehr als genug Zeit, um einen Crash auslösen zu können). Gleichzeitig hofften aber die Investoren und Algorithmen darauf, dass die Fed von ihrer Straffungspolitik Abstand nehmen wird und erneute Stimulimaßnahmen einführt. Und das Ausbleiben dieser Schritte lässt die Märkte fast in Angststarre verharren…

Die US-Notenbank hat am Mittwoch einen lang erwarteten Plan enthüllt, um den Abbau des riesigen Portfolios an Anleihen zu beenden, das man aufgebaut hatte, um eine wirtschaftliche Erholung von der Finanzkrise und der Rezession von 2007-2009 auszulösen.

Bis September sagte die US-Notenbank, wird sie ihre derzeitige Praxis, dass bis zu 50 Milliarden Dollar an Treasuries und Mortgage-Backed Securities (MBS) jeden Monat aus ihrer Bilanz verkauft werden, beibehalten,

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Finanzsystem: Das Ende der Kreditschöpfung | www.konjunktion.info

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21-03-19 07:55:00,

Geld - Bildquelle: Pixabay / Counselling; Pixabay LicenseGeld - Bildquelle: Pixabay / Counselling; Pixabay License

Geld – Bildquelle: Pixabay / Counselling; Pixabay License

Nicht nur die Großbanken in den USA setzen vermehrt Pläne um, um sich gegen den sich verstärkenden Wirtschaftsabschwung zu wappnen. Während sich die Marktteilnehmer immer mehr Schwächeanzeichen gewahr werden, haben Regierungen und Zentralbanken damit begonnen erste Schritte einzuleiten, um ihre Verluste zu minimieren.

Mit den Einbrüchen an den Immobilien-, Auto- und Kreditmärkten sowie im Konsumbereich sind die ersten – auch für den Normalbürger – Zeichen einer Abschwächung in der Berichterstattung der Hochleistungspresse angekommen. Laut des Online-Magazin The Street warnen immer mehr Investmentberater und andere Stellen vor einem sich verlangsamenden Wachstum, das zu einem unausweichlichen Abschwung führen könnte. Oder im schlimmsten Fall gar zu einer weltweiten ökonomischen Rezession. Diese Beobachtungen habe ich schon vor langer Zeit vorweggenommen und sehe uns bereits inmitten dieses Abschwungs, der anscheinend jetzt auch für die Allgemeinbevölkerung durch die Zentralbanken und die Regierungen transportiert werden darf. Trotzdem wird immer noch an die Stärke der Zentralbanken und Regierungen “geglaubt”, obwohl deren Arsenal erschöpft ist und auch nicht “wiederbelebt” werden soll bzw. kann:

Jede Wirtschafts- und Finanzkrise kann durch die Schaffung von Billionen aus dem Nichts behoben werden, mit Ausnahme derjenigen, in die wir eintreten – dem Ende der Kreditschöpfung. Zentralbanken bereiten sich wie Generäle immer darauf vor, den letzten Krieg zu führen, und glauben, dass ihre Vorbereitung ihren Sieg sichert. – Charles Hugh Smith bei Seeking Alpha

(Every economic-financial crisis can be fixed by creating trillions out of thin air, except the one we’re entering – the exhaustion of credit. Central banks, like generals, always prepare to fight the last war and believe their preparation ensures their victory. – Charles Hugh Smith via Seeking Alpha)

Die Geschäftsbanken geben vor zu wissen, was in naher Zukunft kommen wird. Aber die mächtigste Zentralbank der Welt, die Federal Reserve, wird und vor allem will diesem Ende der Kreditschöpfung nichts entgegenstellen:

Das Elixier des neuen Zentralbankgeldes funktioniert nicht wie beabsichtigt, und dieses Versagen zerstört das Vertrauen in die Korrekturen der Zentralbank. Zentralbanken können dem privaten Sektor neue Kredite gewähren, und sie können Anleihen, leere Wohnungen und Hypotheken kaufen, aber keine Zentralbank kann überschuldete Kreditnehmer dazu zwingen, mehr Kredite aufzunehmen oder kritische Kreditgeber dazu zwingen,

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Finanzsystem: Der “globale ökonomische Neuanfang” wird mit einem gesteuerten Kollaps eingeleitet werden | www.konjunktion.info

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15-03-19 10:03:00,

Seit mehreren Jahren – mindestens seit dem Jahr 2014 – zirkuliert der Begriff des “globalen ökonomischen Neuanfangs” durch die Finanzwelt. Diese Phrase wird hauptsächlich von den globalistischen Institutionen wie dem Internationalen Währungsfonds (IWF) verwendet, um ein Ereignis zu beschreiben, bei dem das aktuelle, uns bekannte System entweder abgeschafft werden oder in ein neues System umgewandelt werden muss, in dem der “Multilateralismus” zur neuen Norm erhoben wird. Dieser “Neuanfang” wird oft mehrdeutig beschrieben. Die Banker des IWF beschreiben damit gewöhnlich das Endergebnis des anstehenden Systemwechsels, während sie gleichzeitig wenig über den Prozess, den Weg dorthin sagen.

Was wir lediglich wissen, ist, dass die IGE beabsichtigen diesen “Neuanfang” zu nutzen, um ein noch weiter zentralisiertes monetäres System aufzuspannen und um eine “mikrogemanagte Ökonomie” entstehen zu lassen. Im Kern dieser neuen Struktur wird der IWF – wohl zusammen mit der BIZ und der Weltbank – zu finden sein. Es ist ein Plan, der offen sowohl von westlichen als auch östlichen Staatenlenkern (inklusive Russland und China) propagiert wird.

Wie bereits geschrieben gibt es keine genauen Details, aber der IWF beschreibt den Einsatz offener Grenzen und Migration während des “Neuanfangs” als ein Mittel, um Kapital aus verschiedensten Teilen der Welt anzapfen zu können. Dieser “Weg des Vermögenstransfers” macht nur dann Sinn, wenn man versteht, dass das Ziel der IGE darin besteht, gezielt eine geopolitische Katastrophe auszulösen.

Der IWF behauptet zudem, dass die Blockchain-Technologie den Kapitaltransfer erleichtert und effizienter macht, was wiederum erklärt, warum die IGE so enthusiastisch bei der Entwicklung der Blockchain-Technologie und bei den Kryptowährungen agieren – trotz der Behauptung in Kryptowährungskreisen, dass die Blockchain irgendwann die Banker und deren Geschäftsmodell “überflüssig” machen wird.

Der IWF gibt inzwischen sogar zu, dass es zu einer Verlangsamung der Kapitalströme gekommen ist, und dass sich diese Verlangsamung seit dem Jahr 2008 verstetigt hat. Was der IWF allerdings nicht explizit dazu sagt, ist, dass der Crash von 2008 bis heute andauert und dass der Abstieg, den wir heute durchleben, nur eine Fortführung der Rezession/Depression ist, die vor zehn Jahren begann.

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Finanzsystem: Die wiederkehrenden Ablenkungsmanöver und 65 Milliarden US-Dollar Bilanzrückführung der Fed | www.konjunktion.info

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04-03-19 07:39:00,

Seit mehreren Monaten schreibe ich davon, dass die Gespräche zwischen der Trump-Administration und Nord-Korea nichts weiter als ein Kabuki-Theater sind und auch weiterhin nichts als ein reines Ablenkungsmanöver bleiben werden. Nord-Korea wird seine Nukleartechnologie bzw. -waffen nicht aufgeben oder aushändigen – und Trump, wie auch seine ihn kontrollierenden Bankeneliten, wissen das nur zu genau. Nord-Korea wird weiterhin als perfektes Pulverfass fungieren; ein Staat bzw. eine Region, die man jederzeit “hervorholen” kann, um einen Krieg loszutreten und um die Spannungen wischen Peking und Washington zu erhöhen.

Die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) benötigen mehrere Ablenkungsszenarien und Begründungen, um die Aufmerksamkeit der Bevölkerungen weg von den Zentralbanken als Verursacher des sich verschärfenden ökonomischen Zusammenbruchs zu lenken. Nord-Korea steht dabei “Gewehr bei Fuß”, wann immer die IGE diese Karte ausspielen wollen.

US-Präsident Donald Trump sagte am Donnerstag, sein Gipfel mit dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong Un habe keine Einigung erzielt, weil Nordkorea die Forderung erhob, die von den USA angeführten Sanktionen aufzuheben.

Sowohl Trump als auch Kim hatten zuvor in ihren Gesprächen in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi, ihrem zweiten Gipfel in acht Monaten, Hoffnung auf Fortschritte bei der Verbesserung der Beziehungen und bei der Schlüsselfrage der Denuklearisierung geäußert.

“Grundsätzlich wollten sie, dass die Sanktionen vollständig aufgehoben wurden, aber das konnten wir nicht tun … wir mussten [die Gespräche] abbrechen”, sagte Trump den Reportern, nachdem die Gipfelgespräche abgebrochen wurden.

Die Vereinten Nationen und die Vereinigten Staaten haben Sanktionen gegen Nordkorea verhängt, als der zurückgezogene Staat im Jahr 2017 eine Reihe von Atom- und Raketentests durchführte, wodurch seine wichtigsten Geldquellen abgeschnitten wurden.

Beide Führer verließen den Ort ihrer Gespräche, das Metropole-Hotel aus der französischen Kolonialzeit, ohne gemeinsam an einem geplanten Mittagessen teilzunehmen, und kehrten in ihre Hotels zurück.

(U.S. President Donald Trump said on Thursday his summit with North Korean leader Kim Jong Un had failed to reach agreement due to North Korean demands to lift punishing U.S.-led sanctions.

Earlier, both Trump and Kim had expressed hope for progress on improving relations and on the key issue of denuclearization, in their talks in the Vietnamese capital, Hanoi, their second summit in eight months.

“Basically, they wanted the sanctions lifted in their entirety,

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Das Finanzsystem lässt sich nicht mehr “normalisieren”

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05-02-19 11:17:00,

Welche Folgen wird die FED-Kapitulation nach sich ziehen? – Ein Kommentar

Im Dezember 2018 fielen die Kurse an der New Yorker Aktienbörse so stark wie in keinem Dezember seit der Großen Depression. Der rasante Abwärtstrend sandte Schockwellen durch das globale Finanzsystem, die Welt schien plötzlich vor der nächsten großen Finanzkrise zu stehen.

Dann kam es zwischen Weihnachten und Neujahr zu einer dramatischen Kehrtwende: Die Kurse begannen eine rasante Aufholjagd und bescherten dem Dow Jones einen Börsenjanuar, wie man ihn seit Jahrzehnten nicht gesehen hat.

Das dramatische Auf und Ab war kein Zufall: Der Einbruch im Dezember war das Ergebnis der strategischen Umkehr der FED, die 2018 begonnen hatte, die Geldzufuhr ins System zu stoppen, ihm sogar Geld zu entziehen und die eigene Bilanz zu bereinigen.

Die Umkehr nach Weihnachten dagegen war auf zwei Reaktionen aus der Politik und der Bankenwelt zurückzuführen: Zum einen griff in den USA das 1986 unter Ronald Reagan geschaffene “Plunge Protection Team”, das über eine der größten Schwarzen Kassen der Welt verfügt, auf Geheiß von Finanzminister Mnuchin in die Märkte ein. Zum anderen sendete die Federal Reserve als weltweite Nr. 1 unter den Zentralbanken ein klares Signal aus: Sie wird ihre Abkehr von der Politik des billigen Geldes nicht – wie noch im Dezember großspurig angekündigt – “auf Autopilot” fortsetzen, sondern an die Bedürfnisse der Märkte “anpassen” und die Anfang Dezember angekündigten Zinserhöhungen vorerst aussetzen.

Die FED kapituliert

Im Klartext heißt das: Die FED erkennt an, dass die Finanzmärkte in den vergangenen zehn Jahren so süchtig nach frischem Geld aus dem Bankensektor geworden sind, dass sie einen Entzug nicht mehr verkraften.

Diese Erkenntnis aber schafft ein riesiges Problem, denn genau diese Geldpolitik der FED und der übrigen Zentralbanken seit der Krise von 2007/2008 – Gelddrucken und Zinssenkungen – hat riesige Blasen an den Anleihen-, Aktien- und Immobilienmärkten erzeugt, die nach wie vor zu platzen drohen und das Finanzsystem in seiner Gesamtheit existenziell gefährden.

Was wird nun geschehen?

Niemand kann voraussagen, welche Entscheidungen die FED und die anderen Zentralbanken in den kommenden Monaten treffen werden. Da es aber nur drei verschiedene Möglichkeiten gibt, hier ein kurzer Blick darauf, wie sie aussehen und welche Folgen sie haben könnten:

1. Abwarten

Die Zentralbanken tun einfach nichts tun und warten ab.

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Finanzsystem: Wird das Establishment die US-Wirtschaft für seine “Neue Weltordnung” opfern? | www.konjunktion.info

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21-01-19 11:47:00,

US-Dollar - Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay LicenseUS-Dollar - Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay License

US-Dollar – Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay License

Handel ist ein elementarer Bestandteil unserer Gesellschaft und unseres Überlebens. Niemand kann alles produzieren oder jede Dienstleistung selber erbringen, die er für das eigene Überleben benötigt. Ausnahme mag der Eremit sein, der alles aus seinem eigenem Garten und Wald erwirtschaftet, jedoch dabei auf jedweden Fortschritt freiwillig verzichtet. Alle anderen brauchen ein funktionierendes Netzwerk von “Zulieferern”. Fast die gesamte Geschichte der Menschheit und der Gesellschaft basiert auf der Güterproduktion und das Wirtschaften per se. Alle anderen Elemente waren zweitrangig.

An einem bestimmten Punkt, während der Handel wächst und sich verstärkt, begibt sich jede Gesellschaft auf die Suche nach einer Möglichkeit die geschaffenen Werte aufzubewahren. Etwas, das die Arbeitszeit und die Anstrengungen einer Person repräsentiert. Manchmal wird ein solches Gut innerhalb einer Tauschgemeinschaft universell akzeptiert, manchmal wird es sehr geschätzt, weil man es in den Händen halten kann und es sich nicht künstlich replizieren lässt. Sprich Edelmetalle.

Daraus ist das “Konzept des Geldes” entstanden und für Tausende an Jahren hat dieses Konzept mehr oder weniger gut funktioniert. Unglücklicherweise gibt es in unserer Welt Menschen, die die Ökonomie als ein Werkzeug betrachten, um andere und etwas zu kontrollieren. Sie sehen die Wirtschaft nicht als lebenden Prozess, der sich “natürlich” – also ohne Einfluss von irgendjemand – “entwickeln” sollte.

Die Idee des “Fiat-Geldes” – Geld, das keinen intrinsischen Wert besitzt und das ohne großen Aufwand von einer zentralen Stelle oder Autorität erzeugt werden kann – ist aber im Großen und Ganzen etwas Neues.Es ist die “Bastardisierung” des ursprünglichen und weit stabileren Geldsystems, das zuvor existierte und auf harten Vermögenswerten beruhte. Zwar wird behauptet das dieses neue Geldsystem ein “liquideres Vermögensaufbewahrungsmittel” sei, aber die Wahrheit ist, dass es in keinsterweise ein solches Vermögensaufbewahrungsmittel ist.

Die Kräfte hinter dem Fiat-Geld, die Zentralbanken und Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE), setzen auf eine immer größere Verschuldung, um ihr Fiat-System zu stützen. Zudem dient ihnen die versteckte Steuer namens Inflation als Stützelement. Wenn Zentralbanker von Geld sprechen, ist es nicht mehr länger der Gegenwert von harter Arbeit und damit von Wert, vielmehr ist es ein System der Versklavung, das unsere Fähigkeit zerstört, effektiv Dinge zu produzieren und es verhindert,

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Finanzsystem: Der Abverkauf des US-Dollars und die Folgen des Verlusts des Status als Weltreservewährung | www.konjunktion.info

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10-01-19 01:29:00,

In den letzten Monaten hat die Zahl der Staaten zugenommen, die ihre US-Dollar-Bestände signifikant reduzieren. Während unsere Hochleistungspresse diesen Fakt geflissentlich ignoriert bzw. als unwichtige Randnotiz deklariert, deretwegen man sich keine Sorgen zu machen braucht, ist aus meiner Sicht dieser Prozess von großer Tragweite. Der gleichzeitige Abverkauf von US-Dollar durch mehrere Länder in einem Umfang, der das Normale übersteigt, ist ein Prozess vor den ich seit längerem gewarnt habe und der Teil der “Zerstörungsstrategie” der Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) ist, um den US-Dollar und die US-Wirtschaft zu Fall zu bringen.

Die abnehmende Dominanz des US-Dollars und die zunehmende Abwendung von der bislang noch vorherrschenden Fakturierungswährung ist eine nicht zu unterschätzende Tatsache, da der US-Dollar als Macht- und Steuerungselement (wobei aus meiner Sicht auch die militärische Komponente auf dem US-Dollar beruht) auf den wichtigste Grundpfeiler der bisherigen US-Dominanz darstellte.

Aber welche Länder führen konkret diesen Abverkauf durch? Und warum tun sie das bzw. welche Effekte sind zu erwarten?

Wer sind die Verkaufsländer?

Petro-Dollar - Bildquelle: www.deboogeyman.comPetro-Dollar - Bildquelle: www.deboogeyman.com

Petro-Dollar – Bildquelle: www.deboogeyman.com

Der US-Dollar als Weltreservewährung wurde insbesondere in seiner Funktion als Petrodollar bis kurzem von jedem Staat benötigt. Dieses Arrangement zwischen den USA und Saudi-Arabien (bezogen auf den Petrodollar) war letztlich für die Stärke des US-Dollars verantwortlich. Damit konnte Washington seine Schulden an den Rest der Welt verkaufen, weil der Kauf von Erdöl nur gegen US-Dollar möglich war. Dass die USA zeitgleich als solventer Gläubiger und weltweiter Wirtschaftsmotor galt, half natürlich auch.

Aber mit der Überdehnung der USA in militärischer und auch finanzieller Hinsicht, um sein Imperium zu bewahren, begann gleichzeitig der Fall desselben und andere Staaten versuchen seitdem immer mehr eigene finanzielle Entscheidungen jenseits der USA und dem US-Dollar zu verabschieden. Viele der “Geldpolitikopfer der USA” sehen mit der Überdehnung der USA ihren Wunsch einer “multipolaren Welt” näher rücken.

China als aufsteigende und immer mehr konkurrierende Macht hat schon vor längerem mit dem Prozess begonnen, den US-Dollar abzuverkaufen – langsam, stetig, jederzeit zielgerichtet. Dieser Prozess wird jedoch nicht in einem plötzlichen Totalabverkauf münden, denn China würde dabei selbst zu großen Schaden nehmen. Daher ist die von Peking verfolgte Strategie des systematischen Abverkaufs wie die berühmt berüchtigte Salamitaktik zu verstehen.

Aber wir sollten deswegen trotzdem nicht den Fehler machen zu glauben,

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Finanzsystem: Trump als Rattenfänger für die Neue Weltordnung | www.konjunktion.info

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04-01-19 01:08:00,

Donald Trump-Schein - Bildquelle: Pixabay / Mediamodifier; CC0 Creative CommonsDonald Trump-Schein - Bildquelle: Pixabay / Mediamodifier; CC0 Creative Commons

Donald Trump-Schein – Bildquelle: Pixabay / Mediamodifier; CC0 Creative Commons

Am 27. Dezember verfasste ich den Artikel Finanzsystem: Die Fed verfolgt eine viel tiefer gehende Agenda, in dem ich die aktuell stattfindende “mediale Aufbereitung” der Straffungspolitik der Federal Reserve beleuchtete. Inklusive der Propaganda, dass der Fed-Vorsitzende Jerome Powell ein “gerissener Zentralbanker” sei, der im Sinne der Menschen versucht das System wieder in Balance zu bringen. Da der heutige Artikel eine Art Fortsetzung dieses Dezember-Artikels darstellt, möchte ich zuvor noch einmal eine kurz Zusammenfassung desselben geben:

Die Fed hat vorsätzlich die derzeitige “Blase aller Blasen” erschaffen, damit sie sie zu einem bestimmten Zeitpunkt gezielt implodieren lassen kann. Oder in anderen Worten: der Einbruch, der im letzten Quartal 2018 stattfand und der sich bis ins 1. Quartal 2019 fortsetzen wird, ist die gezielte Demontage der (US-)Wirtschaft. Jerome Powell erfüllt genau jene Rolle, für die er vorgesehen ist. Ben Bernankes und Janet Yellens, die Vorgänger Powells, Aufgabe bestand darin die Blase aufzupumpen. Jerome Powells Aufgabe ist es diese Blase zum Platzen zu bringen.

Diese Taktik der Fed wird seit über 100 Jahren von den Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) und deren Helfershelfer in den Zentralbanken eingesetzt – sie schaffen zuerst eine Kreditblase; stechen diese dann an; verursachen damit eine Krise; eignen sich werthaltige Realwerte für Centbeträge an; nutzen die entstandene Panik in den Bevölkerungen, um noch mehr Macht und Zentralisierung zu erhalten; führen neue Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen ein, während die Menschen abgelenkt sind; lassen alles sich eine zeitlang setzen und wiederholen dann das ganze Spiel von vorne.

Dieser Prozess der kontrollierten Demontage benötigt jedoch eine größere Ablenkung, damit die Zentralbanker und die IGE jedwede Schuld für die Gründe und die folgenden Konsequenzen aufgrund der Krise
von sich weisen können. Und hier kommt Donald Trump und das falsche Trump-IGE-Paradigma, der angebliche Kampf Trumps gegen das Establishment, ins Spiel. Wie ich im eingangs erwähnten Artikel Ende letzten Jahres geschrieben habe, ist die Fed nur eine Seite der gleichen Medaille des Zusammenbruchs, während Trump die andere Seite darstellt.

Ein solches “Betrugs- und Täuschungssystem” kennt jedoch viele unterschiedliche Zustände. Von ganz einfach und für alle offensichtlich bzw.

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Finanzsystem: Die Fed verfolgt eine viel tiefer gehende Agenda | www.konjunktion.info

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27-12-18 10:06:00,

Mario Draghi. Jerome Powell. Mark Carney. Haruhiko Kuroda. Die wohl aktuell vier wichtigsten und auch bekanntesten Notenbanker der Welt. Gemeinhin hält man diese Männer für “geniale Finanzstrategen”. Ich sehe in ihnen vielmehr den typischen soziopathischen Banker, der wie eine Art Roboter Vorgaben abarbeitet und wenig mit den Menschen auf der Straße gemein hat. Analysiert man die Motivation der Zentralbanker oder beschäftigt sich eingehender mit deren Zielen, dann werden viele Handlungen und Verhaltensmuster dieser “Geldgötter” vorhersehbar. Was aber treibt diese “Herren des Geldes” wirklich an?

Ausgehend von den verfügbaren Fakten und Beweisen glaube ich, dass die Notenbanker von einem ideologischen Eifer angetrieben werden, der dem Hauptzweck der vollständigen Zentralisierung der Wirtschaft und der politischen Macht in den Händen einer kleinen ausgewählten Gruppe der Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) dient. Diese Agenda ist im Grunde genommen nichts anderes wie eine moderne Form des Feudalismus oder des Totalitarismus. Die IGE und ihre Frontdarsteller beschreiben gerne ihren verfolgten Plan als “Neue Weltordnung” oder sprechen vom “globalen ökonomischen Neuanfang”. Ich würde ihre umfassende Ideologie zweckmäßiger als “Globalismus” bezeichnen.

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die IGE und ihre Zentralbanker die Massenpsychologie beeinflussen, in dem sie traumatische Ereignisse erzeugen. Angst öffnet die Türen zur Realisierung der Machtzentralisation. Das ist eine einfache Tatsache – abgeleitet aus dem sozialen Verhalten und der Geschichte. Je mehr Angst eine Bevölkerung hat, umso bereitwilliger werden die Menschen ihre Freiheiten für Sicherheit und Schutz aufgeben. Daher ist die effektivste Waffe der IGE und ihre Helfershelfer der Notenbanker die Waffe des wirtschaftlichen Zusammenbruchs. Eine Waffe, die – falls gewollt – ganze Zivilisationen vollkommen zerstören kann und dabei die teure Infrastruktur unbeschädigt und intakt lässt.

Darüber hinaus ist eine Wirtschaftskrise auch eine Waffe, um die Bevölkerungen dahingehend zu beeinflussen, dass sie eine noch größere Versklavung akzeptieren, während sie gleichzeitig die Sklavenhalter als ihre Retter und nicht als Täter betrachten.

Trotz des Glaubens vieler Menschen werden die Zentralbanker nicht von Gier und dem Wunsch nach Profit angetrieben. Sie können ihr eigenes Geld drucken, daher sind sie so gut wie nicht auf Profite angewiesen. Die Notenbanker werden auch nicht davon angetrieben, das bestehende System am Laufen zu halten. Sie haben immer wieder aufgezeigt, dass sie auf ein Muster der Systemsabotage bauen,

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Finanzsystem: Die versteckte Psychologie hinter einem wirtschaftlichen Kollaps | www.konjunktion.info

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21-12-18 01:06:00,

Kontrolle - Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures; CC0 Creative CommonsKontrolle - Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures; CC0 Creative Commons

Kontrolle – Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures; CC0 Creative Commons

Niemand ist frei, der über sich selbst nicht Herr ist. – Matthias Claudius, deutscher Dichter und Journalist des 18.Jahrhunderts

Die persönlich Freiheit tun und denken zu können, was man selber will und für sich selbst als das Beste erachtet, wird in unserer heutigen Welt immer weiter beschneidet. Sei es in Form der politischen Korrektheit, die Denk- und Sprechverbote für bestimmte Themen definiert hat; sei es mittels undurchschaubarer, in ihrer Zahl nicht mehr greifbarer Regelungen, Gesetze und Verordnungen. In der Menschheitsgeschichte dürfte der Einzelne noch nie in diesem Ausmasse ans Gängelband durch Regierungen, Nichtregierungsorganisationen, Hochleistungspresse und Mitmenschen genommen worden sein wie heute.

Dabei geht der Verlust der Freiheit immer einher mit dem Zuwachs an Kontrolle auf der anderen, gegenüberliegenden Seite. Immer umfassender und weitläufiger wird das Netz der Kontrolle über die Menschen gelegt. Neue Kontrollmechanismen wie Gesichtserkennung an Bahnhöfen oder Körperkameras bei der Polizei werden geschaffen. Alles im vorgeblichen Bestreben die Bürger zu schützen.

Aber bei Überwachungskameras hört die Kontrolle noch lange nicht auf. Denn das Gut über das man die absolute Kontrolle erlangen will, ist das Geld bzw. Geldsystem. Wenn man die Kontrolle bzw. die Kontrollmechanismen über das Geldsystem inne hat, dann ist man der wahre Herrscher dieser Welt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) genau jenen Kontrollmechanismus auf das schärfste verteidigen und vor allem in ihre Plänen nutzen. Dabei ist die Kontrolle über das Geldsystem nicht allein auf den Fluss des Geldes oder die Akkumulation von Schulden beschränkt. Es geht hier viel tiefer. Es ist viel komplexer. Mittels der Kontrolle des Geldsystems haben die IGE eine institutionalisierte Kontrolle der Ökonomien erlangt, die es ihnen ermöglicht dem Kontrollmechanismus Geldsystem das wichtigste Werkzeug schlechthin hinzuzufügen: den Einsatz von Wirtschaftskrisen.

Für viele Menschen ist diese Idee Wirtschaftskrisen gezielt zu schaffen und sie einzusetzen immer noch eine Verschwörungstheorie, obwohl viele davon verstehen, dass der Globalismus ein Instrument einer kleinen Gruppe ist, der auch nur dieser Gruppe dient. Dieses Vorurteil lässt es nicht zu, dass diese Menschen objektiv und unvoreingenommen auf ihre Umwelt blicken und die Nützlichkeit eines Kollaps als eine Taktik, um mehr Einfluss, Macht und Kontrolle zu erhalten, erkennen.

Ich glaube, dass der Schlüssel um die Ökonomie und die Welt an sich verstehen zu können,

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Finanzsystem: Fed warnte bereits im Januar und Februar vor den kommenden Marktverwerfungen | www.konjunktion.info

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18-12-18 09:56:00,

Ben Bernanke - Bildquelle: Wikipedia / United States Federal ReserveBen Bernanke - Bildquelle: Wikipedia / United States Federal Reserve

Ben Bernanke – Bildquelle: Wikipedia / United States Federal Reserve

Unsere Welt und unsere Gesellschaft wird überflutet von Informationen. Heute erfährt eine einzelne Personen an einem Tag so viele Neuigkeiten wie ein Mensch im Mittelalter in seinem ganzen Leben. Zwangsläufig müssen unter dieser Informationsflut Dinge untergehen, die für eine tiefgreifende Analyse der Geschehnisse essenziell sind. Seitdem ich diesen Blog betreibe, habe ich mich bemüht so Nahe wie möglich an der Realität zu sein und aus dem Schlagzeilenwahnsinn und Halbwahrheiten diejenigen Informationen herauszufiltern, die einer eingehenderen Betrachtung bedürfen. Wobei anzumerken ist, dass ich hinter dieser Informationsflut, dieser Überfrachtung mit Nichtinformationen eine klare Absicht erkenne, damit sich eben die Menschen nicht mehr auf die wesentlichen Dinge konzentrieren können.

Eine Beobachtung, die ich in all der Zeit gemacht habe, ist, dass die ehemaligen und aktuellen Vorsitzenden der US-Notenbank Federal Reserve ein “Gespür” für anstehende Ereignisse und Krisen besitzen – oder ist es vielmehr ein Informationsvorsprung? Daher sind für mich Reden, Interviews oder andere öffentlich getätigten Aussagen dieser Personen von großer Bedeutung und Teil meiner Analysen.

Im Sommer und Herbst 2005 erhöhten die beiden Fed-Chefs Alan Greenspan und sein Nachfolger Ben Bernanke schrittweise die Zinsen, um der Immobilienblase die Luft zu entziehen – analog dem aktuellen Vorgehen im Bezug auf die Aktienblase. Beide diskutierten öffentlich die Frage, wie sie Zinserhöhungen durchführen können, um ihr gestecktes Ziel zu erreichen:

Er [Greenspan] und Bernanke haben beide gesagt, es sei unrealistisch, von der Fed zu erwarten, dass sie eine Blase bei den Aktien- oder Immobilienpreisen feststellt, wenn sie sich aufbläht, oder in der Lage sei, sie zum Platzen zu bringen, ohne die Wirtschaft zu stören. Stattdessen sollte die Fed bereit sein, die wirtschaftlichen Folgen einer Blase zu beseitigen.

(He [Greenspan] and Bernanke have both said it is unrealistic to expect the Fed to identify a bubble in stock or real estate prices as it is inflating, or to be able to pop it without hurting the economy. Instead, the Fed should stand ready to mop up the economic aftermath of a bubble.)

Im Zeitraum von zwei Jahren erhöhte die Fed damals die Zinsen von 1% auf 5,25%:

Fed Zinsen Historie - Bildquelle: knowyouradversary.comFed Zinsen Historie - Bildquelle: knowyouradversary.com

Fed Zinsen Historie – Bildquelle: knowyouradversary.com

Die Folge waren explodierende Kreditbelastungen und letztlich die Zerstörung des US-Immobilienmarktes.

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Finanzsystem: Ablenkungsmanöver “Handelskrieg”, Huawei und die Linchpin Theory | www.konjunktion.info

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13-12-18 11:53:00,

Schiffscontainer - Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative CommonsSchiffscontainer - Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative Commons

Schiffscontainer – Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative Commons

Bereits Anfang des Jahres habe ich Artikel verfasst, in denen ich vor den Strafzöllen warnte, die Donald Trump aufgelegt hatte, dass diese in einen offenen Handelskrieg mit China (und eventuell weiteren Staaten) enden würden, und dass insbesondere der Zeitpunkt dieses Handelskrieges sehr seltsam anmutet.

Warum aber seltsam? Fast jede neue “Steigerungsebene” in diesem Handelskrieg erfolgte just zur gleichen Zeit, in der auch die Federal Reserve entweder Aussagen traf, die Zinssätze erhöhen oder ihre Bilanz weiter reduzieren zu wollen, oder genau dies tat. Anstatt die Tatsache zu erkennen, dass eine extreme Volatilität an den Märkten zurück gekehrt war, fokussierten sich die Mainstreamanalysten auf den Handelskrieg als DEN Auslöser hinter den sich beschleunigenden Einbrüchen, während die wahre Ursache, das “Steckerziehen der Lebenserhaltungsmaßnahmen für die Märkte” durch die Zentralbanken unerwähnt blieb.

Oder auf wenige Worte herunter gebrochen: Trumps Handelskrieg ist die perfekte Ablenkung von der Krise, die die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) und ihre Bankerkabale jetzt bewusst und gezielt ausgelöst haben.

Die von mir in den ersten Monaten des Jahres gemachten Aussagen und Annahmen wurden von vielen abgelehnt und verneint. Einige verargumentierten, dass der Handelskrieg zu Ende sei, bevor er überhaupt richtig begonnen habe und dass China sofort vor Angst, den US-Konsumentenmarkt zu verlieren, kapitulieren würde. Andere wiederum meinten, dass der Handelskrieg “von den Chinesen bereits vor Jahren” begonnen wurde und dass Trump nur “zurückschlagen” würde.

Offensichtlich ist der Handelskrieg aber nicht so schnell ad acta gelegt wie viele glaubten. Wie ich vorhergesagt habe, wachsen die Spannungen sogar weiter an. Und die Erwähnung, dass ein Handelskrieg zu diesem Zeitpunkt notwendig ist, um die US-Wirtschaft zu beschützen, ignoriert bestimmte Realitäten und Fakten. Beispielsweise war das Handelsdefizit nie der viel zitierte “Diebstahl” der Chinesen an den USA. Vielmehr muss man dieses Defizit als TAUSCHGESCHÄFT zwischen China, der US-Regierung und den US-Unternehmen betrachten. Im Tausch dafür, dass Peking und all die anderen Handelspartner der USA den US-Dollar als Weltreservewährung (und natürlich Petrodollar) nutzen und US-Staatspapiere aufkaufen, haben die US-Eliten ein Arrangement vermittelt, dass sich dann zu einem “Defizitvorteil” für China und andere Länder entwickelt hat. Bei all dem haben natürlich die USA mit ihrem US-Dollar davon profitiert,

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Finanzsystem: IWF sieht “Sturm am Horizont” aufziehen | www.konjunktion.info

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12-12-18 07:50:00,

Hauptsitz IWF - Bildquelle: Wikipedia / International Monetary FundHauptsitz IWF - Bildquelle: Wikipedia / International Monetary Fund

Hauptsitz IWF – Bildquelle: Wikipedia / International Monetary Fund

Der Internationale Währungsfond (IWF) warnt vor einer weiteren globalen Krise und sieht einen “Sturm am Horizont” aufziehen, der erneut eine Finanzkrise auslösen könnte.

Laut eines Berichts des britischen Guardians, ließ David Lipton, der erste stellvertretende Geschäftsführer des IWF, die Öffentlichkeit wissen, dass “die Krisenvorbereitungen nicht komplett” sind, obwohl mehr als ein Jahrzehnt seit der letzten Finanzkrise 2008 vergangen sind. Aber nicht nur das Finanzsystem, die Regierungen und seine sonstigen Spieler sind auf eine erneute Krise unvorbereitet, auch die meisten Menschen sind nicht auf ein solches Ereignis eingestellt. Lipton im Bezug auf eine staatliche Krisenvorbereitung:

Lipton sagte, dass den einzelnen Nationalstaaten allein die Feuerkraft fehlt, um die nächste Rezession zu bekämpfen, und fordert die Regierungen dazu auf, zusammenzuarbeiten, um die Probleme anzugehen, die zu einem weiteren Absturz führen könnten.

“Wir sollten uns Sorgen über die Wirksamkeit der Geldpolitik machen”, sagte er bzgl. der Fähigkeit der US-Notenbank und anderer Zentralbanken, die Zinssätze zu senken, um die Wirtschaft im Falle eines erneuten Abschwungs anzukurbeln, und er warnte auch vor dem hohen Niveau bei der staatlichen Kreditaufnahme, die ihren Spielraum für Steuersenkungen und Ausgabenerhöhungen einschränkt.

(Lipton said individual nation states alone would lack the firepower to combat the next recession while calling on governments to work together to tackle the issues that could spark another crash.

“We ought to be concerned about the potency of monetary policy,” he said of the ability of the US Federal Reserve and other central banks to cut interest rates to boost the economy in the event of another downturn, while also warning that high levels of government borrowing constrained their scope for cutting taxes and raising spending.)

Liptons Bemerkung über die “fehlende Feuerkraft” der Staaten, um erneut eine Finanzkernschmelze zu verhindern, ist an und für sich eine etwas seltsame Sicht, denn die Zentralbanken und die Regierungen sind – wie bereits mehrfach auf diesem Blog beleuchtet – die Verursacher dieser Rezessionen und der Wirtschaftskrisen. Lipton ging in seinen Ausführungen sogar so weit zu sagen, dass die mit China vereinbarten Handelsregelungen, die man einst als “annehmbar” bezeichnete als Peking Teil der Welthandelsorganisation (WTO) im Jahre 2001 mit einer 1 Billionen US-Dollar schweren Wirtschaft wurde,

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Finanzsystem: Fallende Technologie- und Bankaktien, bei invertierender Renditekurve – Kommt jetzt die große Panik auf? | www.konjunktion.info

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06-12-18 09:26:00,

Blasen - Bildquelle: Pixabay / rihaji; CC0 Creative CommonsBlasen - Bildquelle: Pixabay / rihaji; CC0 Creative Commons

Blasen – Bildquelle: Pixabay / rihaji; CC0 Creative Commons

Am Dienstag stürzte der Dow Jones Industrial Average um 799 Punkte ab. Der viertgrößte Tagesverlust seit es den Index gibt und der größte seit der Finanzkrise von 2008. Viele glaub(t)en, dass sich diese “Korrektur” an den Märkten auf die Monate Oktober und November begrenzen würde und dass der Dezember davon unberührt bleiben würde. Weit gefehlt…

Der Russel 2000 erlebte seinen schlechtesten Tag seit sieben Jahren. Die Bankaktien fielen allein um 4,4% und die Aktien der sogenannten FAANG (Facebook, Amazon, Apple, Netflix, Google [Alphabet]) verloren den Gegenwert, um damit McDonalds aufkaufen zu können.

Marktinvestoren machen verschiedene Faktoren dafür verantwortlich. Insbesondere eine Inversion der Renditekurve:

Gerade als es so aussah, als ob sich der angeschlagene Bulle erholt, gab der Dow Jones Industrial Average am Dienstag um fast 800 Punkten nach, als der Anleihemarkt ein ominöses Signal setzte: Die Rendite der zweijährigen US-Staatsanleihe stieg über den ausgezahlten Zinssatz bei den fünfjährigen Papieren.

Warum der Pessimismus über diese obskur klingende Verschiebung? Wenn kurzfristige Zinssätze über längere Zinssätze steigen – was als “Inversion der Renditekurve” bezeichnet wird, deutet dies auf einen wirtschaftlichen Abschwung hin.

(Just when it looked like the battered bull was healing, the Dow Jones Industrial Average suffered a drop of nearly 800 points Tuesday when the bond market sent an ominous signal: The yield on the two-year U.S. government bond rose above the interest rate paid out by five-year notes.

Why the pessimism over that obscure-sounding shift? Historically, when short-term rates rise above longer rates – which is dubbed an “inversion of the yield curve” – it signals an economic slowdown is coming.)

Dabei ist anzumerken, dass die zweijährigen Papiere noch nicht über die Rendite der 10-Jahres-Anleihen gestiegen sind. Erst wenn das eintritt, erkennen sehr viele Investoren “offiziell” an, dass wir eine Inversion haben.

Das, was wir gerade an den Anleihemärkten erleben, sind sehr schlechte Nachrichten für die Großbanken, weil es ihre Profite auffressen wird, wenn man der “offiziellen Mainstreamerklärung” folgt:

Die sich abflachende Zinsstrukturkurve wirkt sich auch auf die Erträge aus,

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Finanzsystem: Wenn Kriege Millionäre machen | www.konjunktion.info

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04-12-18 02:11:00,

Smedley Butler - Bildquelle: Wikipedia / US Marine Corps; Public DomainSmedley Butler - Bildquelle: Wikipedia / US Marine Corps; Public Domain

Smedley Butler – Bildquelle: Wikipedia / US Marine Corps; Public Domain

Als Smedley Butler starb, war er der höchst dekorierte Marine in der Geschichte des US-Militärs. In seiner Publikation War is a Racket (Krieg ist ein Schwindelgeschäft) aus dem Jahr 1935 griff er die allgemeine Stimmung jener Zeit auf, um – wie er es selbst beschrieb – “zu versuchen die Soldaten zu erziehen, [damit diese sich] aus der Trottelklasse [lösen können] (trying to educate the soldiers out of the sucker class)”. Butler wusste nur zu genau, dass Krieg ein Profitgeschäft für eine kleine, elitäre Gruppe an Menschen ist und wollte, dass die Soldaten – gerade im Hinblick auf die damalige Entwicklung in Europa – diese Tatsache wussten.

Bereits vor dem Ausbruch des 1. Weltkrieges und bevor die USA als Kriegsteilnehmer auftraten, profitierte die Wall Street vom (kommenden) Krieg. Thomas Lamont, Partner von JP Morgan, schrieb, dass seine Firma zu keinem Zeitpunkt vor und nach dem Krieg neutral war, obwohl die “US-amerikanische Bevölkerung dazu gedrängt wurde, neutral in ihrem Tun, in ihren Worten und selbst in ihren Gedanken zu bleiben (American citizens were urged to remain neutral in action, in word, and even in thought)”. Lamont führte weiterhin aus:

[…] unsere Firma war nie [auch nur] für einen Moment neutral gewesen; wir wussten nicht, wie wir es sein sollten. Wir haben von Anfang an alles getan, um zur Sache der Alliierten beizutragen.

([…] our firm had never for one moment been neutral; we didn’t know how to be. From the very start we did everything we could to contribute to the cause of the Allies.)

JP Morgans Loyalität gegenüber den USA mag ein Grund für diese Haltung gewesen sein, aber diese Politik sollte auch Dividende und Erträge für die Bank und ihre Eigentümer erwirtschaften. Erträge von denen selbst die gierigsten Banker vor Beginn des Krieges kaum zu träumen gewagt haben dürften.

John Pierpont Morgan verstarb 1913 – noch vor der Verabschiedung des Federal Reserve Acts, hinter dem er mit all seiner Finanzmacht und als “Einfädler” stand, und noch vor dem Ausbruch des 1. Weltkrieges. Doch das House Of Morgan,

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Finanzsystem: Immobilienpreise in Australien brechen um 10% ein | www.konjunktion.info

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04-12-18 11:43:00,

Home for Sale - Bildquelle: Pixabay / Merio; CC0 Creative CommonsHome for Sale - Bildquelle: Pixabay / Merio; CC0 Creative Commons

Home for Sale – Bildquelle: Pixabay / Merio; CC0 Creative Commons

Weltweit haben wir in den letzten Jahren einen wahren Immobilienboom erlebt. Rekordpreise wurden für Immobilien und Grundstücke gezahlt. Mieten explodierten. Diese Entwicklung war zuvorderst auf das billige Geld der Zentralbanken zurückzuführen, das neben dem “normalen Geld” auf Renditejagd war.

Doch diese Entwicklung dreht sich gerade ins Umgekehrte. Nicht nur in den USA brechen die Immobilienpreise auf weiter Flur ein – auch in Australien hat die Dynamik ein Ende gefunden. Viele Jahre war der Kauf von Immobilien eine risikofreie Anlage, die nur eine Richtung kannte: nach oben. In Australien stiegen die Immopreise und die Mieten auf schier unerschwingliche Höhen. Gleichzeitig wurden zu niedrigen Zinsen exorbitante Kredite aufgenommen, um

  • bestehende Immobilien zu kaufen und
  • neue Immobilien zu bauen.

Gefühlt wurde jede noch so kleine Freifläche in Australiens Großstädten versiegelt.

Die australische Regulierungsbehörde hatte daher bereits vor längerem dem Ganzen einen Riegel vorgeschoben, um eine Überhitzung zu verhindern, in dem sie die Kreditvergabe erschwert hatte. Die zunächst spürbare Abkühlung entwickelt aber jetzt seine eigene Dynamik. Aufgrund der niedrigen Zinsen kann aber eine weitere Zinssenkung nicht durchgeführt werden, was die Regulierungsbehörde jedoch dringend benötigen würde, wenn sie denn den “Fuß vom Bremspedal nehmen möchte”.

Bei klassischen Auktionen gingen vor zwei Jahren noch 80% der Immobilien in Australien an einen neuen Käufer. Inzwischen ist dieser Wert auf nur noch 40% gefallen. In manchen Gebieten sind die Immobilienpreise innerhalb eines Jahres um 10% eingebrochen, was nach Meinung vieler Kommentatoren in Australien zu einem Dominoeffekt in der gesamten Baubranche führen wird. Aus einer kontrollierten, staatlich induzierten, angedachten Abkühlung ist nun also ein unkontrollierbarer Preisverfall geworden.

Doch Australien steht nicht allein. Ein kurzer Blick auf die Meldungen in den USA vom Wochenende zeigt eine ähnliche Entwicklung auf:

Interessant an Australien und deren Kreditmarkt ist im Übrigen,

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Finanzsystem: Wir befinden uns bereits im “Auge des Sturms” | | www.konjunktion.info

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29-11-18 04:14:00,

Anfang 2018 schrieb ich mehrere Artikel darüber, was meiner Meinung nach unter Jerome Powell als neuem Fed-Vorsitzende passieren wird. Im Artikel Fed: Powell bestätigt Fortsetzung der Zinserhöhungspolitik sagte ich bereits voraus, dass die Fed sowohl die Zinserhöhungs- als auch Bilanzreduzierungspolitik fortsetzen wird und dass die beteiligten Akteure sehr genau wissen, dass sie damit einen Zusammenbruch an den Märkten initiieren werden.

Zu jener Zeit war diese Vorhersage nicht gerade “gerne gesehen”, genauso wie 2015, als ich erstmals Artikel verfasste, dass die Fed die Zinsen erhöhen wird und keine negativen Zinsen einführen wird wie viele damals annahmen. Beides als benötigter Katalysator für eine Wirtschaftskrise. Das Problem, das viele Leser mit diesem Konzept haben, ist, dass sie sich einfach nicht vorstellen können, dass die Zentralbanken gezielt und bewusst das System an die Wand fahren lassen könnten. Verzweifelt klammern sie sich daran, dass die Fed und die anderen Notenbanken das System – koste es was es wolle – schon irgendwie am Laufen halten werden. Aber das ist einfach nicht richtig.

Die Behauptung geht dabei folgendermaßen: die Bankeneliten “müssen” das System weiter befeuern, weil sie von diesem System abhängig sind, um ihr Kapital zu mehren und ihren “Einfluss” zu verstärken. Die Menschen, die diese Behauptungen aufstellen, verstehen offenbar nicht, wie die Zentralbanken operieren.

Inzwischen sollten die meisten Kritiker verstanden haben, dass Zentralbanken eigentlich nichts anderes wie ein legalisiertes Betrugsschema sind. Mittels Mindestreserve, die bei vielen Zentralbanken auf 0% gesenkt wurde, können die Notenbanken Geld aus dem Nichts erschaffen. Und sie können Kapital in die internationalen Großbanken pumpen, wenn sie es für richtig erachten und es ihren Zwecken dienlich ist. Es gibt für sie kein “Profitmotiv”, das ihren Machenschaften zugrunde liegt. Sie drucken Geld oder erzeugen per Mausklick digitales Geld immer dann wenn sie es wünschen. Und sie können es dazu einsetzen, werthaltige Vermögenswerte aufzukaufen, bevor ihr Drucken und Erzeugen die Kaufkraft der Währungen verringert, was einer Weitergabe der Inflation an den einfachen Bürger entspricht.

Das bedeutet, dass dieses Notenbanksystem fast ausschließlich darauf beruht, Wohlstand und Vermögen von unten nach oben zu transferieren. Die von den Zentralbanken ausgelöste und gesteuerte Wirtschaftskrisen sind sehr nützlich, weil diese Ereignisse den Banken erlauben echte Vermögenswerte wie Bodenschätze,

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Finanzsystem: Die Fed wird ihre Straffungspolitik fortsetzen, egal was kommt | www.konjunktion.info

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15-11-18 03:33:00,

Seit nunmehr über drei Jahren schreibe ich Artikel, dass die Federal Reserve – trotz aller Kritik von Ökonomen und Politikern – bewusst eine Politik der Zinserhöhungen in einem schwachen Marktumfeld beginnen bzw. auch weiterhin durchführen wird. Ich argumentier(t)e dabei immer, dass der verfolgte Plan der Fed dem ähnelt, den sie bereits in den 1930er des vergangenen Jahrhunderts angewandt hat. Ein Plan der dazu führte, dass die Jahre der Großen Depression länger andauerten als sie eigentlich hätten müssen. All die von mir vorhergesagten Maßnahmen wurden Realität.

Trotz der Tatsache, dass die Fed die Zinsen erhöht und damit die Würgeschlinge um die angebliche “wirtschaftliche Erholung” zuzieht, weigern sich immer noch sehr viele Menschen zu erkennen, dass die Notenbanken gezielt die von ihnen selbst geschaffene Blase, die sie seit nunmehr 10 Jahren aufpumpen, zum Platzen bringen werden. Selbst jetzt findet man immer noch das Argument, dass die Fed ihre Zinspolitik und Bilanzreduzierung zurücknehmen wird, wenn die Aktien um 15 bis 20% fallen sollten. Man liest sogar Behauptungen, dass sich der Fed-Chef Jerome Powell doch besser nach einer neuen Position umsehen sollte, da Donald Trump mit der Politik der Fed nicht gerade zufrieden ist, da diese durchaus zu einem Crash führen könnte. Doch beides ist pure Illusion – ein Irrglaube von Menschen, die nicht verstehen (wollen/können) wie die Fed agiert.

Um hier eindeutig zu sein: die Federal Reserve ist eine autonome Behörde, die nur sehr wenige Fragen der US-Regierung beantworten muss und keiner staatlichen Aufsicht unterliegt. Dieser Fakt wird sogar von ehemaligen Offiziellen der Fed, wie von Alan Greenspan bestätigt, der öffentlich sagte, dass die Fed niemanden Antworten geben muss:

Die Funktion und Aufgabe der US-Zentralbank ist das genau Gegenteil von dem, was die Menschen annehmen. Schon Caroll Quigley, US-Historiker und Mentor von Bill “Slick Willy” Clinton, schrieb in seinem Buch Tragedy and Hope (Tragödie und Hoffnung):

Die Mächte des Finanzkapitalismus hatten ein weiteres weitreichendes Ziel, nichts weniger als ein Weltsystem der Finanzkontrolle in privaten Händen, das in der Lage ist das politische System des jeweiligen Landes und die Wirtschaft der Welt als Ganzes zu beherrschen. Dieses System sollte gemeinsam durch geheime Vereinbarungen,

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Finanzsystem: Warum es keine Rolle spielt, wer die US-Midterm-Wahlen gewonnen hat | www.konjunktion.info

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08-11-18 12:23:00,

Donald Trump - Bildquelle: Pixabay / Crazygoat; CC0 Creative CommonsDonald Trump - Bildquelle: Pixabay / Crazygoat; CC0 Creative Commons

Donald Trump – Bildquelle: Pixabay / Crazygoat; CC0 Creative Commons

Die Midterm-Wahlen in den USA sind gelaufen. Die Hysterie in den deutschen Leitmedien ebbt langsam ab. Es bleibt der übliche Eindruck des Hauens und Stechens im medialen Zirkus zurück. Das falsche Rechts-Links-Paradigma wurde einmal mehr bis zum Exzess bedient. Das Kabuki-Theater in seiner Aufführung fortgesetzt.

Der Durchschnittsamerikaner – genauso wie der Durchschnittsdeutsche – wird immer mehr mit den Kampfbegriffen “links” und “rechts” belegt, obwohl beide Seiten des politischen Spektrums den gleichen Interessen folgen. Diese Teilung der Gesellschaft ist aber nicht nur eine politisch gewollte; sie ist auch ein natürlicher Teil des sozialen Diskurs. Jedoch dient das politische Theater hauptsächlich dazu, die Menschen von den eigenen Wurzeln (Freiheit, gemeinsame Werte und Möglichkeiten) zu entfremden und sie in die jeweiligen Enden der Spektren zu drängen – sprich in den Extremismus und Fanatismus. Und beides tut einer Gesellschaft niemals gut.

Fanatiker sind nicht selbstbewusste Persönlichkeiten und unterziehen niemals ihrer eigenen Positionen einer Überprüfung. Sie agieren annahmenbasiert, dass sie unfehlbar immer das richtige tun; und dass jeder, der anderer Meinung ist als der ihren, einen Feind darstellt, der mit allen Mitteln zerstört werden muss. Fanatismus ist die Wurzel der menschlichen Ungeheuerlichkeiten. Fanatiker erschaffen Kriege und Genozide. Sie sind wie ein Krebs im Fleisch der Menschheit.

Bestimmte Gruppierungen innerhalb des Establishments, namentlich die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE), die eine vollständige Zentralisierung und Kontrolle jeden Aspekts des Wirtschaftens und der Gesellschaften herbeisehnen, ziehen es vor, dass die Öffentlichkeit – so weit es irgendwie möglich ist – radikalisiert und gespalten wird. Für die IGE ist der Fanatismus eine Art Vermögenswert.

Um diese Radikalisierung und Trennung zu erreichen, erkaufen sie sich die Treue von Politkern, Mainstreammedien und führen Spendenkampagnen durch (Stichwort Philantrhopen). Es gibt nur noch sehr wenige Politiker, die nicht Teil dieses “Clubs” sind. CDU/CSU, SPD, FDP, Grünen, Linke, AfD oder Republikaner und Demokraten in den USA – alle stehen auf der gleichen Seite. Auf der der IGE. Sie greifen sich gegenseitig mit Worten an, aber wenn es dann um echte Politik und Taten geht, sind sie alle gleich, agieren alle sehr ähnlich.

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Finanzsystem: Quantitative Tightening und die Rückkehr des US-Dollars nach Hause | www.konjunktion.info

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29-10-18 11:01:00,

Trump vs. Fed. Fed vs. Trump. Während Trump im US-Wahlkampf 2016 die Federal Reserve dafür angriff, eine Blasenwirtschaft erschaffen zu haben, sieht er jetzt als US-Präsident, die US-Notenbank als “größte Gefahr (biggest threat)” für die US-Wirtschaft an, weil sie die Zinsen zu schnell anhebt.

Das es sich hierbei um nichts anderes wie ein Theaterschauspiel handelt, habe ich bereits hier, hier und hier beschrieben. Die aktuellen Bemerkungen Trumps sind nichts weiter als die Fortsetzung einer Rhetorik, die sich in den letzten zwei Jahren “entwickelt” hat: gute Wirtschaftsnachrichten sind für die Trump-Administration die Folge der eigenen Politik, während schlechte Wirtschaftsnachrichten das Ergebnis der Politik der Fed sind.

Tweet Donald Trump - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt TwitterTweet Donald Trump - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Twitter

Tweet Donald Trump – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Twitter

Die seit gut einem Jahr stattfindenden Zinserhöhungen der Federal Reserve sind – wie mehrmals aufgeführt – ein gewolltes und gezielt durchgeführtes Manöver der US-Notenbank – ebenso die Bilanzreduzierungsmaßnahmen. Beides ist in den Augen Trumps schlichtweg “verrückt”. Dabei hat die US-Notenbank “alles im Griff”. Die Notenbanker wissen genau, was sie gerade tun; sie wissen genau, dass sie eine riesige Blase erschaffen haben; und sie wissen genau, was sie tun müssen, um diese zum Platzen zu bringen.

Der Einbruch an den Aktienmärkten (und hier im Besondern auch bei den europäischen Indices) und die “schlechten Zahlen” von Google und Amazon in der letzten Woche sind die Nadel gewesen, die die Blase nun angestochen haben. Und plötzlich werden die anziehenden Zinsen, das anstehende Ende der quantitativen Lockerung der EZB, der Handelskrieg der USA und Gewinnwarnungen wieder zu einer relevanten Notiz in der Hochleistungspresse. Dinge, die bis vor kurzem mehr oder weniger komplett ausgeblendet worden waren. Zufall?

Und jetzt kommen noch Meldungen dazu, die besagen, dass die Fed “die Zinsen vielleicht stärker erhöhen muss als gerechtfertigt, nur um ihre Unabhängigkeit zu beweisen (may have to raise rates further than justified just to prove their independence)”, was zu noch mehr Panik an den Märkten führen wird. Diese “mögliche Erhöhung der Zinsen jenseits des Notwendigen” hatte ich im Übrigen auch in der Vergangenheit bereits vorausgesagt.

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Finanzsystem: Warum die alternativen Medien diskreditiert werden müssen | www.konjunktion.info

Finanzsystem: Warum die alternativen Medien diskreditiert werden müssen | www.konjunktion.info

26-10-18 04:16:00,

Finanzsystem - Bildquelle: Pixabay / NikolayFrolochkin; CC0 Creative CommonsFinanzsystem - Bildquelle: Pixabay / NikolayFrolochkin; CC0 Creative Commons

Finanzsystem – Bildquelle: Pixabay / NikolayFrolochkin; CC0 Creative Commons

Im Mainstream gibt es bestimmte ökonomische Indikatoren, die als unangreifbar, als unfehlbar gelten. Auf sie sei absoluter Verlass und besitzen absolute Gültigkeit. Dabei werden diese Indikatoren meist nur aus einem bestimmten Blickwinkel betrachtet, damit die gewünschten Meme und Informationen transportiert werden können – auch wenn diese dann der Realität nicht entsprechen. Das Bild, das wir dann zu lesen und sehen bekommen, ist eine Art holographischer Blick auf die finanziellen Strukturen; eine Fata Morgana einer gesunden und mit einem guten Fundament versehenen Ökonomie, die es jedoch in Wirklichkeit nicht gibt.

Dieser selbstbetrügerische Blick dient dazu, die Massen mit einer falschen Hoffnung zu versorgen. Eine Hoffnung, die jedoch immer mit einem Zeitlimit versehen ist. Will ein Analyst die Wirtschaft verstehen, muss er zwei Hauptfaktoren berücksichtigen: Mathematik und die menschliche Psychologie. Diese Faktoren tendieren dazu, sich von Zeit zu Zeit – gerade in einer Blasenökonomie – zu widersprechen. Und sie tendieren dazu zu konvergieren, wenn diese Blase implodiert. Zudem sollte man nie die Macht der Psychologie auf die Massen unterschätzen. Selbst wenn die Mathematik förmlich aufschreit, dass wir uns in gefährlichen Gewässern bewegen, kann eine naive und falsch informierte Bevölkerung (zusammen mit der ausgeprägten Manipulation durch die Notenbanken) eine eigentlich tote Wirtschaft länger in einem Zustand der profanen Wiederbelebung halten, als es logisch möglich erscheint.

Jedoch kann diese Zaubereinlage nur einen bestimmten Zeitraum andauern. Letztlich trifft die Realität auch diejenigen, die im blinden Glauben an das System eisern an demselben festhalten, mit gnadenloser Brutalität.

Die im 10. Jahr seiner Aufführung befindlichen Farce namens “finanzielle Erholung” wird durch “positive” Zeichen begleitet, die rein Schulden getrieben sind. Billige Kredite und eine hohe Kreditliquidität haben viele Zombiebanken und -unternehmen seit Jahren am Leben erhalten, obwohl deren Verfallsdatum bereits seit langem überschritten ist. Es gelang sogar etwas davon an die “Main Street”, wo wir eine extensive Entwicklung im Komsumbereich und eine Verbesserung an den Arbeitsmärkten (Stichwort: Niedriglohnsektor) erlebt haben. Natürlich waren aber auch dieser Konsum, die Produktion der entsprechenden Güter und die Einstellungen der Arbeitskräfte mittels Kreditaufnahme erst möglich. Und das meiste dieser neuen Schulden wird jahrzehntelang (wenn überhaupt) zurück gezahlt werden müssen.

Gerade das “Jobwunder” in den USA hängt eng mit der Konsumblase zusammen,

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Finanzsystem: Oktober-Einbruch am US-Aktienmarkt setzt sich fort, während die Fed ihr Politik der Bilanzreduzierung beibehält | www.konjunktion.info

Finanzsystem: Oktober-Einbruch am US-Aktienmarkt setzt sich fort, während die Fed ihr Politik der Bilanzreduzierung beibehält | www.konjunktion.info

25-10-18 07:54:00,

Pawlowscher Hund - Bildquelle: Wikipedia / MagentaGreen; Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiertPawlowscher Hund - Bildquelle: Wikipedia / MagentaGreen; Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert

Pawlowscher Hund – Bildquelle: Wikipedia / MagentaGreen; Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert

Das empirische Experiment von Iwan Petrowitsch Pawlow ist weltbekannt. Die konditionierte Reizsetzung beim Pawlowschen Hund löste einen Speichelfluss nur beim Klang einer Glocke aus, weil der Hund dies in Verbindung mit Futter brachte.

Ähnlich wie der Pawlowsche Hund sind die heutigen Investoren darauf konditioniert, Speichel zu produzieren, wenn die US-Aktienmärkte im Fallen sind. Der letzte Einbruch ist KEINE Korrektur. Er ist auch KEINE Rückkehr zur “normalen Volatilität”, die durch irgendwelche abstrakten ökonomischen Zyklen erklärt werden kann. Was wir gerade erleben, ist das Ende eine künstlichen Hausse; die Realität holt langsam aber sicher die Aktienmärkte wieder ein.

Wie ich bereits am Anfang des Jahres vorhersagte, wird die Federal Reserve ihre Zinserhöhungen NICHT beenden und auch die Bilanzreduzierungen NICHT einstellen. Es scheint zu einem Blutbad an den Märkten im letzten Quartal des Jahres 2018 zu kommen. Etwas, das jedem offensichtlich hätte sein sollen, wenn er auch nur etwas Aufmerksamkeit den Fundamentaldaten gewidmet hätte. Aber es gibt immer Leute, die glauben mehr zu wissen als andere. Und diese werden die Scherben in Händen halten, wenn sich der Staub gelegt hat.

Eine verrückte glückliche Person ist heute morgen um 1,6 Milliarden Dollar reicher, aber die Chancen sind unglücklicherweise gering, dass Sie das sind.

Hier einige Mega Millions-Perspektiven von Jim Reid von der Deutschen Bank: “Um diese erstaunliche Summe in einen Zusammenhang zu stellen… der globale Aktienindex von Bloomberg verlor gestern (Dienstag) 637 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung. Wir werden also einige Lotteriegewinner brauchen, um im Moment die Lücke zu füllen.”

Diese Lücke könnte sich noch vergrößern, und an der Wall Street lauert heute Morgen die Volatilität. In einer düsteren Anmerkung warnt uns Wolf Richter vom Blog Wolf Street in unserem Anruf des Tages, dass die Anleger nicht durch die “hunky-dory”-Oberfläche dieses Marktes getäuscht werden sollen, da die Fäulnis sich bereits ausbreitet.

(Some crazy lucky person is $1.6 billion richer this morning, but chances are slim it’s you, unfortunately.

Here’s some Mega Millions perspective from Deutsche Bank’s Jim Reid: “To put this mind-boggling sum in some context…the Bloomberg global equity index lost $637 billion in market cap yesterday (Tuesday).

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Finanzsystem: Jede Blase muss irgendwann platzen | www.konjunktion.info

Finanzsystem: Jede Blase muss irgendwann platzen | www.konjunktion.info

12-10-18 01:31:00,

Viele Menschen warten auf den einen großen Knall. Ein Großereignis, das dann der Zusammenbruch ist. Aber der ökonomische Kollaps ist kein Einzelereignis. Er ist ein Prozess – so wie ich ihn bereits zigfach beschrieben habe. Leider verstehen die meisten Menschen nicht, dass der Zusammenbruch, der Abstieg, in Prozessstufen vonstatten geht und dass wir uns bereits inmitten dieses Prozesses befinden – weltweit. Seit 2008 nimmt die Geschwindigkeit des Prozesses stetig zu – ergo müssen wir uns mit dem Jetzt beschäftigen und nicht mit einer eventuellen Möglichkeit, die irgendwo am Horizont erscheinen könnte.

Der Grund, warum viele Analysten dies nicht sehen, ist, dass sie von der Aktienblase “gefangen” sind. Die heutige “fiskalische Fantasiewelt” ist ein künstlich erschaffenes Konstrukt, erschaffen von den Zentralbankinterventionen. Sie sind letztlich der Versuch die Bevölkerungen über den wahren Zustand der Weltwirtschaft für eine gewisse Zeit hinweg zu täuschen. Menschen mit Weitblick verwerfen aber die falschen Daten der Blase und betrachten den Kern der ökonomischen Realität, während der Großteil nur die Blase allein sieht (sehen will).

Immer dann, wenn die Themen Aktienmärkte, Anleihemärkte, Forex-Märkte und die generelle Casinowirtschaft diskutiert werden, sind die Gesprächspartner kaum, fast nie, dazu in der Lage, jenseits des nächsten Monats zu schauen. Geschweige denn jenseits des nächsten Jahres. Wenn die Märkte aktuell “gut ausschauen”, dann ist die Annahme die, dass sie für immer “gut ausschauen werden”. Wenn die Zentralbanken die letzten 10 Jahre interveniert haben, dann ist deren Annahme, dass auch die nächsten 10 Jahre Interventionen stattfinden werden.

Für sie gibt es keinen Erklärungsansatz, warum diese Blase überhaupt existiert. Sie ist einfach da. Die meisten Menschen und auch der Großteil der Ökonomen können sich nicht vorstellen, dass diese Blase einen bestimmten Zweck im Sinne der Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) dienen könnte. Und dass dieser Zweck sogar ein Ablaufdatum besitzt. Alle Blasen müssen irgendwann platzen und die Gründe, warum sie platzen, sind beobachtbar und vorhersehbar.

Und doch besteht weiterhin das Trugbild, dass das ganze Gerede über “Kollaps” nichts anderes wie “Schwarzmalerei und Angstmacherei” sei. Wenn überhaupt, so tritt ein solches Ereignis erst in vielen, vielen Jahren ein, aber sicherlich nicht in nächster Zeit. Ich glaube, dass dieser Irrglaube, dieses Trugbild daher rührt, dass es zahlreiche,

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Finanzsystem: Steigende Renditen bei den US-Staatsanleihen und fallende Aktienpreise – Machen Sie sich bereit | www.konjunktion.info

Finanzsystem: Steigende Renditen bei den US-Staatsanleihen und fallende Aktienpreise – Machen Sie sich bereit | www.konjunktion.info

11-10-18 09:24:00,

Federal Reserve - Bildquelle: Wikipedia / Dan SmithFederal Reserve - Bildquelle: Wikipedia / Dan Smith

Federal Reserve – Bildquelle: Wikipedia / Dan Smith

Am 8. Februar 2018 verfasste ich den Artikel Finanzsystem: Ist die Aktienhausse jetzt vorbei? Dort schrieb ich:

Insbesondere die Fed wird weiterhin die negativen Fundamentaldaten ignorieren, weil sie versuchen wird, die Blase, die die Fed selbst erschaffen hat, bewusst zum Platzen zu bringen.

Die damalige Vorhersagen im erwähnten Artikel von mir, dass die Fed weiter an der Zinsschraube drehen und die eigene Bilanz nach unten fahren wird, obwohl zahlreiche Daten auf eine schwache US-Wirtschaft verweisen, hat sich bewahrheitet.

In diesem Kontext ist auch die aktuelle Steigerung Renditen der 10-jährigen Treasury-Bonds über die 3%-Marke zu sehen und die Möglichkeit Wahrscheinlichkeit, dass die “Gefahrenzone” von 3,% betreten werden wird.

Die Aktienmärkte sind am Mittwoch eingebrochen, während die Renditen der Staatsanleihen weiter gestiegen sind.

Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen stieg auf 3,214%, während die 30-jährige Rendite auf 3,382% stieg. Die höheren Renditen setzen die Aktien unter Druck, während der S&P 500-Index zum fünften Mal in Folge sinkt.

(Stocks slumped Wednesday while Treasury yields continued to rise.

Yields on the 10-year Treasury note climbed to 3.214%, while the 30-year yield edged higher to 3.382%. The higher yields put downward pressure on stocks, with the S&P 500 posting decreases for its fifth straight day.)

Als Reaktion auf die Politik der Fed, werden die Kredite immer teurer, und da der Aktienmarkt nur noch durch kreditfinanzierte Käufe (wie mittels der ominösen Aktienrückkaufsprogramme der Unternehmen) künstlich oben gehalten wird, ist die jahrelange Hausse aus meiner Sicht nun vorbei.

Der S&P 500 (^GSPC) fiel um 1,47% oder 42,25 Punkte um 11:46 Uhr ET. Der Dow (^DJI) fiel um 1,36% oder 359,39 Punkte, nachdem er am Morgen um 431 Punkte gefallen war. Der Nasdaq (^IXIC) fiel 2,07% oder 160,72 Punkte.

(The S&P 500 (^GSPC) fell 1.47%, or 42.25 points at 11:46 a.m. ET. The Dow (^DJI) fell 1.36%, or 359.39 points, after tumbling 431 points earlier in the morning. The Nasdaq (^IXIC) fell 2.07%, or 160.72 points.)

Ich halte an meiner Prognose fest,

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Finanzsystem: Die fortschreitende Dedollarisierung, die niemanden zu interessieren scheint | www.konjunktion.info

Finanzsystem: Die fortschreitende Dedollarisierung, die niemanden zu interessieren scheint | www.konjunktion.info

09-10-18 06:06:00,

Donald Trump-Schein - Bildquelle: Pixabay / Mediamodifier; CC0 Creative CommonsDonald Trump-Schein - Bildquelle: Pixabay / Mediamodifier; CC0 Creative Commons

Donald Trump-Schein – Bildquelle: Pixabay / Mediamodifier; CC0 Creative Commons

Der US-Dollar gilt den meisten Anlegern immer noch als sicherer Hort – als sicherer Hafen bei stürmischer See. Der blinde Glaube in den US-Dollar ist vielleicht einer der bemerkenswertesten Irrglaube, den die Ökonomen bzgl. der wirtschaftlichen Entwicklung anheim gefallen sind. Aus historischer Sicht sind Fiat-Währungen immer mit einer kurzen Lebensspanne versehen. Insbesondere dann wenn eine solche Fiat-Währung gleichzeitig auch noch die Weltreservewährung ist (Stichwort Triffin-Dilemma). Aber sobald man im Mainstream den US-Dollar als “verwundbar”, als genauso anfällig für Angriffe und Abwertung bezeichnet, wie man es bei anderen Währungen problemlos tun kann, wird diese Ansicht als lächerlich und abwegig abgetan.

Viele alternative Analysten hoffen auf die Trump-Administration und dass es diese irgendwie schafft, die Zerstörungen am US-Dollar – durch die jahrzehntelange Manipulation und bewusste Sabotage (man betrachte allein die letzten acht Jahre) – ins Gegenteil zu verkehren. Aber ein solcher Gedanke ignoriert die vorherrschenden Entwicklungen.

Schon in den Jahren bevor es zu einem offenen Handelskrieg der USA mit allen Herren Ländern kam, schlossen zahlreiche Staaten bilaterale Abkommen, die den US-Dollar als Hauptfakturierungseinheit und Wechselmechanismus absetzten. China ist dabei eines der führenden Länder – auch wenn es gleichzeitig eines der größten Aufkäufer von US-Schulden und -Papieren ist bzw. war. In den vergangenen Jahren haben diese bilateralen Abkommen an Bedeutung zugenommen: zuerst zaghaft und belächelnd gestartet, bevor sie sich zu großen Vereinbarungen im Energie- und Rohstoffsektor entwickelnden. China und Russland sind die perfekten Beispiele für diese Dedollarisierung, in dem sie bereits 2014 Handelsvereinbarungen bzgl. der Gaslieferungen in den eigenen Währungen abschlossen. Diese Vereinbarungen, die heuer einen ganz wichtigen Posten bei den chinesischen Importen ausmachen werden, kommen in der Abwicklung ohne den US-Dollar als Währungsmechanismus im internationalen Handel aus.

Russland und Teile von Europa, inklusive Deutschland, gehen immer engere Handelsbeziehungen ein. Die Gaspipeline Nordstream 2 ist – trotz der massiven Einschüchterungen durch Donald Trump und die USA – ein Paradebeispiel für diese Entwicklung und auch dass sich Deutschland vom US-Dollar als alleinige Fakturierungseinheit ab- und einem “Währungskorb” zuwendet.

Der US-Energieminister Rick Parry hat sogar mögliche Sanktionen aufgrund der Pipeline ins Spiel gebracht. Aber solche “Warnungen” führen eher dazu, dass sich die Staaten noch schneller von den USA als “Zentrum der Handelsbeeinflussung” abwenden.

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Finanzsystem: Alles nach Plan – Die kleinen Prozessschritte, die man erkennen muss | www.konjunktion.info

Finanzsystem: Alles nach Plan – Die kleinen Prozessschritte, die man erkennen muss | www.konjunktion.info

04-10-18 09:57:00,

In der alternativen Medienszene herrscht nach wie vor das Bild vor, dass China und Russland auf der anderen Seite aka der anti-globalistischen Seite stehen würden. Dass Moskau und Peking den “gerechten Kampf gegen die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE)” führen würden.

Dabei sind auch deren Regierungen nur die Frontfiguren einer im Hintergrund agierenden Kabale, die das falsche Ost-West-Paradigma seit Jahrzehnten dazu nutzt eigene Interessen zu verfolgen, die Massen zu verunsichern und abzulenken und um im Dreiklang der Hegelschen Dialektik den benötigten Gegenspieler zu haben.

Sergej Lawrow - Bildquelle: Wikipedia / Tobias KleinschmidtSergej Lawrow - Bildquelle: Wikipedia / Tobias Kleinschmidt

Sergej Lawrow – Bildquelle: Wikipedia / Tobias Kleinschmidt

Daher ist es wenig verwunderlich, wenn dieser Tage der russische Außenminister Sergei Lawrow Washington attackiert, dass dieses die globalistische Ordnung stören würde:

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat am Freitag angedeutet, dass die Vereinigten Staaten die Bemühungen bei internationalen Abkommen untergraben haben, die vom Frieden im Nahen Osten, dem Iran, dem Klima und dem Handel reichen.

“Es wurden Angriffe gegen die Grundprinzipien des Friedensprozesses im Nahen Osten, dem gemeinsamen umfassenden Aktionsplan (Atomabkommen mit Iran), bei Verpflichtungen der Welthandelsorganisation, beim Klimaabkommen und vielem mehr eingeleitet”, sagte Lawrow in einer Rede vor der UNO Generalversammlung.

Er sagte auch, dass Moskau alles in seiner Macht Stehende tun werde, um den von den Weltmächten im Jahr 2015 getroffenen iranischen Nuklearvertrag zu retten.

(Russian Foreign Minister Sergei Lavrov suggested on Friday that the United States had undermined efforts to reach international agreements ranging from Middle East peace, Iran, climate and trade.

“Attacks have been launched against the basic principles of the Middle East peace process, the Joint Comprehensive Plan of Action (Iran nuclear deal), commitments of the Word Trade Organization, climate agreements and many more,” Lavrov said in a speech to the U.N. General Assembly.

He also said Moscow would do everything possible to save the Iran nuclear deal struck by world powers in 2015.)

Ein mögliches Narrativ, das sich hier aus meiner Sicht entwickeln kann, ist, dass die USA unter Donald Trump zum ultimativen Antagonisten deklariert werden, den die “restliche Wertegemeinschaft” (mit Hilfe der IGE-Institutionen wie dem IWF oder der BIZ) in die Schranken weisen muss.

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Finanzsystem: Zentralbanken nutzen den Handelskrieg, um ihren direkten Einfluss auf die Aktienmärkte zu verschleiern | www.konjunktion.info

Finanzsystem: Zentralbanken nutzen den Handelskrieg, um ihren direkten Einfluss auf die Aktienmärkte zu verschleiern | www.konjunktion.info

19-07-18 03:24:00,

Aktienindices sind kein Ergebnis von Nachrichten oder Zugriff auf dieselben mehr. Aktienmärkte werden nicht mehr durch Schlagzeilen bestimmt. Auch wenn diese Tatsache den meisten Investoren und Analysten zuwiderläuft, haben die letzten Monat dies eindeutig belegt.

Zwar hatte es in den vergangenen Jahren den Eindruck gemacht, als würden Schlagzeilen der großen Mainstreammedien wie Bloomberg oder Reuters ausreichen, um den Kurs der Aktien zu bestimmen, weil sich die Anleger und Investoren diese in den Artikeln transportierten Narrativen anschlossen. Aber die Dynamik hat sich verändert. Während immer noch das diesen “Gesetzmäßigkeiten der Schlagzeilen” vorgegangen wird, haben in der Realität Schlagzeilen nie die Märkte beeinflusst. Es waren schon immer die Zentralbanken, wie die Federal Reserve oder die EZB, die dies taten.

Wie ich schon mehrfach ausgeführt habe, haben sich die Aktienmärkte parallel zu den Bilanzen der Notenbank entwickelt. Jedesmal, wenn beispielsweise die Fed mehr Aktien und Anleihen aufgekauft hat und somit ihre Bilanz erhöhte, sind auch die Aktienmärkte nach oben gegangen.

Federal Reserve - Bildquelle: Wikipedia / Dan SmithFederal Reserve - Bildquelle: Wikipedia / Dan Smith

Federal Reserve – Bildquelle: Wikipedia / Dan Smith

Nach Jahren der “Fed Puts” haben wir heute eine ganze Generation an Investoren und Analysten, die noch nie einen Aktienmarkt erlebt haben, der sich aufgrund der Unternehmensdaten oder der allgemeinen Wirtschaftslage verändert. Das letzte Jahr dürfte daher für diese ein regelrechter Schock gewesen sein. Ein Schock, der an Intensität noch zunehmen wird.

Die großangelegten Interventionen der Fed bei den Aktien sind aus meiner Sicht endgültig beendet. Genau aus diesem Grund sehen wir auch keinen neuen Rekorde mehr an den Aktienmärkten. Der massive Bullenmarkt seit dem Kreditcrash von 2008 ist zum Halt gekommen und im Nachfolgenden will ich versuchen zu erklären, warum das so ist:

Das Zurückfahren der Quantitativen Lockerung (Quantitative Easing, QE) der Zentralbanken

Die Fed war die erste Zentralbank, die ihre Staatsanleiheaufkäufe zurückfuhr. Japan steckt gerade in mitten dessen, was viele als “getarnte Reduzierung” der japanischen Anleiheankäufe durch die Bank of Japan betiteln. Die EZB hat kürzlich bekannt gegeben, dass man dort plant, das eigene QE-Programm bis Ende des Jahres auslaufen zu lassen. Diese Anleiheankäufe haben zu Beginn dabei geholfen, die immer größer werdenden Schuldenbelastungen der Regierungen und Staaten zu tragen.

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Finanzsystem: Warum uns die Warnungen von BIZ und Co. alle beunruhigen sollten | www.konjunktion.info

Finanzsystem: Warum uns die Warnungen von BIZ und Co. alle beunruhigen sollten | www.konjunktion.info

11-07-18 06:18:00,

Für viele Menschen ist es schlicht nicht vorstellbar, dass es einen Plan gibt, den die von mir als Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) bezeichnete Machtgruppierung seit Jahrzehnten, wenn nicht gar Jahrhunderten, verfolgt. Sie stellen die berechtigte Frage, wer denn diese IGE seien? Wer sind diese Frauen und Männer, die die Macht besitzen, die Geschicke der Menschen in den ihnen genehmen Bahnen verlaufen zu lassen?

Dabei ist die Antwort auf diese Frage nicht allzu schwer zu beantworten. Sie ist auch kein Geheimnis. JEDE Person oder JEDE Institution, die die Philosophie der globalen Zentralisierung der Ökonomie und/oder der politischen Macht propagiert und beides in die Hände einer kleinen ausgewählten Clique legen will, ist ein IGE.

Dabei haben die IGE keine spezielle Nationalität, gehören einer bestimmten ethnischen oder religiösen Gruppe an, die es wiederum ermöglichen würden, eine globalistische Hierarchie erkennbar zu machen. Sie kommen aus allen Ecken der Welt, besitzen jedmöglichen Hintergrund. Natürlich haben sie ihre elitären Clubs wie die Bilderberger oder den Bohemian Club. Sie haben auch ihre eigenen Institutionen ins Leben gerufen. Sei es der Council on Foreign Relations, die Trilaterale Kommission, das Travistock Institute, der Internationale Währungsfonds (IWF) oder die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Aber all diese Clubs und Institutionen dienen nur der Ablenkung, der Fehlleitung…

Im Herzen ihrer Organisation finden wir das Verlangen nach absoluter, allumfassender Macht. Errichtet auf einem ausgeprägten Narzissmus und einer umfassenden Soziopathie, die sie glauben lassen, dass die Göttlichkeit für sie erreichbar wäre.

Nun mag der eine oder andere annehmen, dass diese IGE sich nie mit so etwas wie “Regeln der Etikette” selbst maßregeln würden; dass ihr einziges Ziel und ihre einzige Strategie Chaos ist. Aber dies ist nicht vollumfänglich richtig. Ich glaube, dass sie einigen Regeln folgen. Und eine dieser Regeln scheint zu sein, dass sie aus irgendeinem Grund, ihre Pläne und gewünschten Entwicklungen öffentlich und freiwillig den Menschen mitteilen (wollen oder müssen), bevor sie diese Pläne implementieren oder diese Entwicklungen anstoßen.

Eine Erklärung dafür mag in der Schadenfreude liegen. Oder sie glauben aufgrund der fehlenden Reaktionen der Massen dann eine Art “Erlaubnis” zu bekommen, mit ihren Plänen weiter zu machen – eine wahrlich narzisstische Angewohnheit.

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