Finanzsystem: Gold- und Silberpreis “explodieren” | www.konjunktion.info

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22-07-20 07:49:00,

Börsenchart - Bildquelle: Pixabay / PIX1861; Pixabay License

Börsenchart – Bildquelle: Pixabay / PIX1861; Pixabay License

Es war angesichts der P(l)andemie-Panik nur eine Frage der Zeit, bis die Preise von Edelmetallen ansteigen würden, denn der Papiermarkt bei Gold kann nur eine bestimmte zeitlang manipuliert werden und in einer echten Krise manifestiert sich die Forderung nach physischem Gold.

Dabei ist zu beachten, dass die Mehrheit der Händler nicht zum Papier-Spot-Preis verkaufen, sondern bei einem physischen Verkauf einen gewissen Prozentsatz über dem Spot-Preis verlangen. Ausgehend von der aktuellen Entwicklung gehe ich davon aus, dass Gold bis zum Ende des Sommers im Bereich von ca. 2.000 US-Dollar liegen wird. Zudem wird Silber viel schneller steigen und bis zum Ende des Sommers im Bereich von 35 US-Dollar pro Unze liegen. Sollten sich diese Annahmen bewahrheiten, dann sehen wir eine ähnliche Entwicklung wie weiland 2010/2011. Mit dem entscheidenden Unterschied, dass diesmal die Edelmetalle im Preis nicht ins Stocken geraten, sondern weiter steigen werden, wenn die Stagflation die Weltwirtschaft trifft…

Silber sprang auf den höchsten Stand seit fast sieben Jahren und Gold setzte seinen Marsch in Richtung eines Rekordes aufgrund der Erwartungen fort. Es sind weitere Impulse erforderlich, um die Weltwirtschaft bei der Erholung von der Coronavirus-Pandemie zu unterstützen.

Investoren strömten [in Richtung der] Edelmetalle, da die Nachfrage nach sicheren Häfen angesichts des Wiederauflebens der Virusfälle, des verlangsamten Wachstums und der negativen Realzinsen in den USA wieder zunahm. Nach dem Erfolg eines europäischen Rettungspakets in dieser Woche liegt der Schwerpunkt auf den Verhandlungen zwischen Republikanern und Demokraten über die Gesetzgebung, um die eingebrochene amerikanische Wirtschaft zu stützen.

Die Bestände an börsengehandelten Fonds, die durch Metalle gedeckt sind, sind auf einem Allzeithoch. Silber, das in Produkten von Sonnenkollektoren bis hin zu Elektronik verwendet wird, wird durch Angebotsbedenken und Wetten auf eine Erholung der industriellen Nachfrage zusätzlich gestärkt.

“Wie Gold hat Silber in diesem Jahr von der Nachfrage nach sicheren Häfen und den langfristig sinkenden US-Realrenditen profitiert”, sagte Vivek Dhar, Analyst bei der Commonwealth Bank of Australia, in einer Notiz. “Eine anhaltende Rallye bei Silber kann fortgesetzt werden, insbesondere wenn die Nachfragehoffnungen und Angebotsbedenken hinzukommen.”

(Silver jumped to the highest in almost seven years and gold continued its march toward a record on expectations more stimulus is needed to help the global economy recover from the coronavirus pandemic.

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Raus aus dem absurden Finanzsystem! | KenFM.de

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11-07-20 07:46:00,

Selbstbedienungsladen ohne Kasse!

Von Rob Kenius.

Etwa 200 Jahre lang war das oberste Ziel der Wirtschaft, zu produzieren, zu liefern und zu konsumieren und zu diesem Zweck die Erde, Pflanzen, Tiere und Menschen auszunutzen oder auszubeuten. Dabei schienen alle Ressourcen unerschöpflich zu sein, mit einem anderen Wort, der Globus schien unendlich zu sein. Das alles geschah und es geschieht noch, um damit Geld zu verdienen. In diesem Denksystem sind die materiellen Ressourcen unendlich und das Geld ist knapp.

Im 21. Jahrhundert ist das Geld für die meisten Menschen immer noch knapp, aber für eine Minderheit ist es in beliebigen Mengen verfügbar. Die Finanzwelt ist in der Position, Geld entsprechend der Nachfrage zu erzeugen und in Verkehr zu bringen. Geld wird von privaten Banken, von Staatsbanken und von privaten Staatsbanken (z.B. FED und Bank of England) ständig erschaffen. Das geschieht durch Kreditvergabe mit der sogenannten Giralgeldschöpfung.

Bei der giralen Geldschöpfung werden Gutschriften auf der einen und Schulden auf der anderen Seite gleichzeitig erzeugt. Auf diese Weise wird die Geldmenge permanent vergrößert. Dieser Vorgang geschieht weltweit unkontrollierbar und unbegrenzt. Geld ist Macht, aber dahinter steht keine materielle Substanz.

Geld ist nur ein von Menschen erschaffener abstrakter Wert, der durch eine Zahl dargestellt wird.

Der Wert des Geldes besteht darin, dass es gegen alle Güter auf dem Markt getauscht werden kann und dass jeder auf dem Markt das Geld akzeptiert. Und jede Ware hat einen Preis, das ist eine Zahl, die ihren Wert in Geld bezeichnet.

Das Geld hat inzwischen eine typische Eigenschaft von Zahlen angenommen: Jede Zahl kann in unserem positionellen dekadischen Zahlensystem beliebig bis ins Unendliche weiter gezählt werden. Die Zahlen, die Geld darstellen, werden immer größer. Das gilt auch für die größte Zahl, die Geld inzwischen hat, die Geldmenge.

Die Geldmenge hat keine obere Grenze, sie ist praktisch unendlich.

Unendlich ist ein Wort, das Mengen bezeichnet, die das menschliche Gehirn nicht erfassen kann. Das trifft auf die Menge von Sandkörnern, Molekülen oder Sternen im All zu. Schon eine Milliarde ist unzählbar.

Es ist einfacher und anschaulicher, zu sagen, die Geldmenge ist unendlich, als zu sagen, sie beträgt 60.000.000.000.000,- (sechzig Billionen) Euro oder Dollar.

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Finanzsystem: 10-Jahres-US-Staatsanleihen auf Rekordtief | | www.konjunktion.info

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28-02-20 11:06:00,

Geldsystem - Bildquelle: Pixabay / QuinceCreative; Pixabay LicenseGeldsystem - Bildquelle: Pixabay / QuinceCreative; Pixabay License

Geldsystem – Bildquelle: Pixabay / QuinceCreative; Pixabay License

Wie viele meiner Leser wissen, ist eine abflachende Renditekurve historisch betrachtet, ein eindeutiges Indiz dafür, dass sich eine Wirtschaft in einer Rezession befindet. Die Renditekurve der US-Staatsanleihen für 10-jährige Papiere bewegt sich seit ca. einem Jahr in diesem Rezessionsbereich. Die aktuelle Daten und der derzeitige weitere Einbruch lassen aber den Schluss zu, dass sich die Lage noch schneller verschlimmert. Dabei beschleunigt der Ausbruch des Coronavirus nur einen Prozess, der schon seit geraumer Zeit in vollem Gange ist…

US-Staatsanleihen 10 Jahre - Bildquelle: www.marketwatch.comUS-Staatsanleihen 10 Jahre - Bildquelle: www.marketwatch.com

US-Staatsanleihen 10 Jahre – Bildquelle: http://www.marketwatch.com

Die Renditen der US-Staatsanleihen fielen am Dienstag, als Bedenken hinsichtlich des COVID-19-Ausbruchs die Aktien heftig fallen ließen und Staatsanleihen stiegen, wobei die 10-Jahres-Referenzrendite auf ihr Allzeittief fiel.

Die Besorgnis über den Coronavirus dominierte weiterhin die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer, die sich mit den letzten Sitzungen und Papieren der Regierung beschäftigten, um sich vor den Turbulenzen bei den Risikoaktiva zu schützen. Das Potenzial des Virus, die Wirtschaftstätigkeit über die Grenzen Chinas hinaus zum Stillstand kommen zu lassen und die globalen Lieferketten auf den Kopf zu stellen, hat Investoren auf der ganzen Welt Kopfzerbrechen bereitet.

Die Verluste bei US-Aktien beschleunigten sich am Dienstag, einen Tag nachdem der S&P 500 SPX (-3,03% Index) und der Dow Jones Industrial Average DJIA (-3,15%) den größten prozentualen Rückgang innerhalb eines Tages seit dem 8. Februar 2018 erlitten hatten.

Die Anleger haben den Rückgang der Zinssätze für Staatsanleihen auch auf langjährige Faktoren zurückgeführt, darunter ein moderates Wirtschaftswachstum, schwächere Inflationserwartungen und eine unstillbare Nachfrage nach sicheren Vermögenswerten an den globalen Finanzmärkten.

(U.S. Treasury yields plunged on Tuesday as concerns around the COVID-19 outbreak sent stocks swooning and government bonds rallying, with the 10-year benchmark yield falling to its all-time low.

Worries about the coronavirus continued to dominate the attention of market participants who dived into government paper in recent sessions to take shelter from the turbulence in risk assets. The potential for the virus to freeze economic activity beyond China’s borders and upend global supply chains have kept investors across the world on edge.

Losses in U.S. equities accelerated on Tuesday, a day after the S&P 500 SPX,

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Finanzsystem: Warum kaufen die meisten Zentralbanken der Welt soviel Gold? | www.konjunktion.info

finanzsystem:-warum-kaufen-die-meisten-zentralbanken-der-welt-soviel-gold?-|-wwwkonjunktion.info

11-01-20 02:40:00,

Goldbarren - Bildquelle: Pixabay / hamiltonleen; Pixabay LicenseGoldbarren - Bildquelle: Pixabay / hamiltonleen; Pixabay License

Goldbarren – Bildquelle: Pixabay / hamiltonleen; Pixabay License

Gold hat in den letzten 18 Monaten eine deutliche Preissteigerung erfahren. Fragt man nach dem Grund danach, erhält man verschiedene Erklärungen, die sich auf ganz unterschiedliche Theorien stützen. Dabei werden gerne bestimmte Faktoren ignoriert, die sich aus den historischen Goldrallies ableiten lassen. Beispielswiese fokussiert sich die Hochleistungspresse bei ihrem Erklärungsmodell oft auf die Stimulimaßnahmen der Notenbanken, um einen Preisverlust bei Gold zu erklären. Dabei wird aber gerne vergessen, dass die letzte Goldrally begann als die Fed ihre Liquidität durch Repo-Ankäufe versuchte zu steigern und die Zinsen anhob. Zudem denken viele Analysten, dass die Goldankäufe immer dann anziehen, weil die Gelder eine Investitionsmöglichkeit suchen, da die Aktienkurse gen Süden drehen. Doch aktuell ist es so, dass die Aktien sehr hoch stehen und gleichzeitig der Goldpreis nach oben ging. Was verschweigt uns also die Hochleistungspresse?

Zu aller erst ist es wichtig zu verstehen, dass Gold nicht nur und zwangsläufig ein Mittel zur Inflationsabsicherung ist; es ist auch ein Krisenabsicherungsinstrument. In Zeiten, in denen die ökonomischen und geopolitischen Unsicherheiten zunehmen, steigt auch der Goldpreis massiv an. Und im letzten Jahrzehnt haben wir eine Unsicherheit und eine Instabilität erlebt, die die Welt bisher noch nie gesehen hat. Das Problem ist, dass sich der Durchschnittsbürger dieser Tatsache überhaupt nicht bewusst ist. Die Menschen haben keinerlei Ahnung wie schlimm die Situation noch werden kann, weil sie denken, dass es immer Mittel und Wege gibt, um jedwede potenzielle Probleme im Finanzsystem aus dem Weg zu räumen. Sie gehen davon aus, dass die Regierungen und die Banken dann eingreifen werden. Zurückzuführen auch auf die fehlende bzw. falsche Berichterstattung in den Medien bzw. in der schulischen Ausbildung begründet, wenn es um das Thema Finanzen/Finanzsystem geht.

Es gibt zahlreiche Hinweise, dass diesmal die Regierungen und Banken eben nicht eingreifen werden und können. Tatsache ist, dass sich die Notenbanken weltweit auf ein Ereignis vorbereiten, das sie entweder noch nicht quantifizieren können oder von dem sie sich schlichtweg weigern die Bevölkerungen warnen zu wollen. Aufgrund des massenhaften Goldankaufs zahlreicher Zentralbanken ist dieser Umstand evident.

2018 haben die Notenbanken soviel in Gold investiert wie zuletzt 2010. Im vergangenen Jahr 2019 zeigen die Zahlen des 3. Quartals, dass es sogar noch MEHR wurde: 12% plus gegenüber 2018.

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Finanzsystem: Die Notenbanken pumpen weltweit Unsummen ins System – Was wissen sie, was wir nicht wissen (dürfen)? | www.konjunktion.info

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10-12-19 02:08:00,

Vorschlaghammer - Bildquelle: Pixabay / stevepb; Pixabay LicenseVorschlaghammer - Bildquelle: Pixabay / stevepb; Pixabay License

Vorschlaghammer – Bildquelle: Pixabay / stevepb; Pixabay License

Dass die Federal Reserve nun eine Zinssenkung um 0,25% durchführen wird, mag auf dem ersten Blick meine Voraussage, dass es zu keinen Zinssenkungen kommen wird, widerlegen. Jedoch habe ich immer wieder davon geschrieben, dass die Fed ihre Straffungspolitik so lange durchführen wird, bis eine Umkehrung der aktuellen Geschehnisse nicht mehr durchführbar sein wird. Den Schaden, den die Straffungspolitik der Fed bislang angerichtet hat, scheint inzwischen ausreichend zu sein, damit eine Umkehr nicht mehr möglich ist – wie auch die Fundamentaldaten und die ersten Reaktionen zeigen.

Mit diesen Worten leitete ich den Artikel Fed: Kleine Zinssenkung, aber die Märkte erwarte(te)n mehr vom 1. August 2019 ein.

Gute vier Monate später scheint dieser Punkt der Unumkehrbarkeit gekommen zu sein. Während die westlichen Regierungen davon schwadronieren, dass es der jeweiligen Wirtschaft gut gehe und sich ein Donald Trump sogar dazu “hinreißen” lässt und die aktuelle US-Wirtschaft als “die stärkste Wirtschaft, die es jemals gab” zu bezeichnen, haben die Notenbanken just den Weg eingeschlagen, den ich vor vielen Monaten bereits vorhergesagt habe. Mit einem Zeitversatz von ein bis eineinhalb Jahren pumpen sie Unsummen an Geld in die Märkte, um den Anschein zu geben, dass sie sich mit aller Macht gegen den Wirtschaftskollaps gestellt haben, während sie ihn gezielt und bewusst selbst herbei geführt und eintreten haben lassen.

So hat allein die Federal Reserve in den letzten Wochen ihre Bilanz in einer Geschwindigkeit und in einem Umfang aufgeblasen, der sogar die Maßnahmen Quantitative Easing 1 bis 3 übertrifft:

Bilanz Fed - Bildquelle: www.activistpost.comBilanz Fed - Bildquelle: www.activistpost.com

Bilanz Fed – Bildquelle: http://www.activistpost.com

Die Ausweitung der Bilanz durch die Fed in einer angeblich doch so “stabilen Wirtschaftslage mit einem gesundem Wachstum” wirft natürlich Fragen auf. Gerade dann, wenn man erstaunt feststellen muss, dass immer dann, wenn die Fed ihre Bilanz ausgebaut hat, zeitgleich der S&P 500 steigt und vice versa fällt:

Fed und S&P - Bildquelle: www.activistpost.comFed und S&P - Bildquelle: www.activistpost.com

Fed und S&P – Bildquelle: http://www.activistpost.com

Offensichtlicher kann das Eingreifen (aka Manipulation) der Federal Reserve im Aktienbereich nicht mehr belegt werden. Aber eine wichtige Frage bleibt: warum agiert die Fed so?

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